Theatersommer Sanssouci

Die Leute machen Theater auf der Bühnevergrößern
Theater Poetenpack beim Heckentheater 2020, ©SPSG/Onnen

25. Juni – 1. August: Theatersommer Sanssouci
5. – 23. August: Sommertheater im Garten der Möllenvogtei

Jedes Jahr im Sommer erweckt das Theater Poetenpack das historische Heckentheater im Potsdamer Park Sanssouci zum Leben. Mit der Premiere von Anton Tschechows «Der Kirschgarten» eröffnet das Theater Poetenpack das diesjährige Theaterfestival an diesem malerischen Spielort. Sehr sensibel und mit feinem Humor zeichnet Tschechow das Personal seines Stücks in einer Zeitenwende. Wiedererkennbar für heute sind seine Protagonisten mit ihren Verlustängsten und ihrer Einsamkeit, ihren Sehnsüchten und riskanten Plänen. Allein die Macht des Geldes zeigt sich als resistente Konstante. Mit Alexandre Dumas‘ «Die drei Musketiere» kehrt die beliebte Sommerkomödie aus dem Vorjahr auf die idyllisch gelegene Bühne im Park Sanssouci zurück.

Nördlich des Neuen Palais gelegen, wurde die Freilichtbühne 2012 aufwändig rekonstruiert, nachdem der historische Spielort mehr als 150 Jahre versteckt im Park Sanssouci im Dornröschenschlaf lag. Friedrich der Große ließ von 1763 bis 1769, nach Ende des Siebenjährigen Krieges, das Neue Palais erbauen und die umgebenden Gartenpartien von seinem Hofgärtner Heinrich Christian Eckstein neu gestalten. In dieser Zeit entstand auch das Heckentheater für die Lustbarkeiten des Monarchen und seiner Gäste.

Programm 2026

Der Kirschgarten

Heckentheater Potsdam Premiere: Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 13. Juni 2026, 20:00 Uhr Schlosshof, Schloss Hundisburg Freitag, 26. Juni 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 27. Juni 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Sonntag, 28. Juni 2026, 17:00 Uhr Heckentheater Potsdam Donnerstag, 2. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Freitag, 3. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 4. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Sonntag, 5. Juli 2026, 17:00 Uhr Heckentheater Potsdam Donnerstag, 23. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Freitag, 24. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 25. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Sonntag, 26. Juli 2026, 17:00 Uhr Heckentheater Potsdam Donnerstag, 30. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Freitag, 31. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 1. August 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Mittwoch, 5. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Donnerstag, 6. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Freitag, 7. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Samstag, 8. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Sonntag, 9. August 2026, 17:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Mittwoch, 12. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Donnerstag, 13. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Freitag, 14. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Samstag, 15. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Sonntag, 16. August 2026, 17:30 Uhr Möllenvogtei Magdeburg
Tickets
Der Kirschgartenvergrößern
Der Kirschgarten, Motivbild: Rayk Goetze

Andreas Hueck, Regie
Willi Händler, Dramaturgie
Arne Assmann, Musik
u.a.

Nach der Komödie von Anton Tschechow

Die verwitwete Gutsbesitzerin Ranevskaja kehrt nach langem Aufenthalt im Ausland auf ihr Anwesen zurück. Über viele Jahre hatte sie weit über ihre Verhältnisse gelebt und Schuldenberge angehäuft. Nun muss sie sich von ihrem Eigentum trennen. Auch den blühenden Kirschgarten, der Erinnerungen an ihre Kindheit zu glücklicheren Zeiten hervorruft, soll sie verlieren. Lopachin, der aus einfachsten Verhältnissen zu einem wohlhabenden Kaufmann aufgestiegen ist, schlägt vor, die Bäume fällen zu lassen und auf dem riesigen Grundstück Sommerhäuser für Touristen zu errichten. Doch darauf will sich Ranevskaja nicht einlassen. Sie hängt an ihrem Besitz, der seit Generationen Zeichen ihres gesellschaftlichen Standes war.

Das letzte Schauspiel von Anton Tschechow wurde 1904 uraufgeführt. Deutlich zeigten sich im damaligen Russland Signale der untergehenden Welt des Adels, und noch höchst unbestimmt waren die Antworten für ein Leben morgen.

Die drei Musketiere

Heckentheater Potsdam Donnerstag, 9. Juli 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 10. Juli 2026, 19:30 Uhr Samstag, 11. Juli 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 12. Juli 2026, 17:00 Uhr Donnerstag, 16. Juli 2026, 19:30 Uhr Freitag, 17. Juli 2026, 19:30 Uhr Samstag, 18. Juli 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 19. Juli 2026, 17:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom "Die drei Musketiere", Fotos: Marcus Lieberenzvergrößern
Eine Szene vom "Die drei Musketiere", Fotos: Marcus Lieberenz

Sonja Wassermann, Regie
Eckhard Reschat, Dramaturgie
u.a.

Nach dem Roman «Die drei Musketiere» von Alexandre Dumas

In der Fassung des Theater Poetenpack wird die Geschichte von D‘Artagnan erzählt, den es aus der verschlafenen provinziellen Gascogne ins Zentrum der Nation nach Paris zieht. Dort will er sich in politisch verworrenen Zeiten als Musketier auf der Seite von König Ludwig XIII. gegen die intriganten Geschäfte des Kardinals Richelieu und seiner geheimnisvollen Spionin Lady de Winter einsetzen. Zunächst, nicht ohne Probleme, muss er seine drei Mitstreiter in Duellen kennenlernen, die aber dann mit ihm im Laufe der Geschichte das erfolgreiche Quartett bilden. Ihr Motto für den gemeinsamen Kampf: «Einer für alle – Alle für einen!»

Natürlich nicht ohne ironische Distanz zum klassischen Mantel-und-Degen-Drama und mit Augenzwinkern präsentiert das Theater Poetenpack mit einer kleinen Schar von Darstellerinnen und Darstellern das historische Heldenpanoptikum.

Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

Möllenvogtei Magdeburg Mittwoch, 19. August 2026, 19:00 Uhr
Donnerstag, 20. August 2026, 19:00 Uhr Freitag, 21. August 2026, 19:00 Uhr Samstag, 22. August 2026, 19:00 Uhr Sonntag, 23. August 2026, 17:30 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie»vergrößern
Eine Szene vom «Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie», Foto: Anna Mydla

Andreas Hueck, Regie
Janet Kirsten, Ausstattung
Bardo Henning, Komposition

Besetzung:
Julia Borgmeier - Ariel Weymouth (B-Besetzung) // Jörg Vogel - Andrew Hobbs
Gislén Engelmann - Adrian Hobbs // Reiner Gabriel - Maxwell Jordan
Willi Händler - Leopold Sturgis // Clara Schoeller - Dulcy Ford
Nadine Rosemann - Ariel Weymouth // Arne Assmann - Puck & Musik

Nach der Komödie von Woody Allen

Die temporeiche Komödie entstand nach dem gleichnamigen Film und verwendet Motive aus Shakespeares Sommernachtstraum. Drei Paare, eines davon kurz vor der Hochzeit, verbringen das Wochenende auf dem Land und geraten mit sich und den anderen ins Konkurrieren, Begehren, Hinterfragen. Wer liebt wen? Wie lange hält die Liebe? Kann man Liebe und Sex voneinander trennen? Woody Allen erzählt von den verschiedensten Spielarten der Liebe: Verführung, Ängste, Missverständnisse und Begierden, versäumte Gelegenheiten und schale Erfüllungen. Braut und Bräutigam sagen «Ja, ich will» zu jedem, nur nicht zueinander – zum Brüllen komisch und zum Heulen schräg.

Dialogbühne Extra 2026

Pilatus

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 26. März 2026, 19:30 Uhr
Ensemble Foto aus dem Stück, die eingebildete Kranke.vergrößern
Der eingebildete Kranke, Ensemble Foto (Photo: Constanze Henning)

Ralph Sählbrandt & Willi Händler, Lesung

Buch von von Friedrich Dürrenmatt: politische Entscheidungsfindung zwischen realpolitischer Kompromissfähigkeit und persönlichem Gewissen

Dürrenmatt, dem es weniger um den biblischen Bericht geht, versucht in der Figur des Pilatus den inneren Konflikt des Richters zu beschreiben, der vom ersten Moment an weiß, dass vor ihm ein Unschuldiger steht, den er dennoch verurteilen muss. Eine Lesung in der Vor-Osterwoche mit anschließendem Gespräch mit Gästen.

Pontius Pilatus, der römische Präfekt unter Kaiser Tiberius in der Provinz Judäa, hat allein durch die Schriften des Neuen Testaments in der Geschichte Bedeutung erlangt. Nur er durfte als Chef der Besatzungsmacht Todesurteile aussprechen und vollziehen lassen. So auch das Urteil gegen den vermeintlichen Rebellen Jesus. Auch für Nichtchristen ist sein Name durch Sprichwörter wie „Von Pontius zu Pilatus“ oder „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ ein Begriff.

Was ist denn nun dieses «normal sein»?

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 16. April 2026, 19:30 Uhr
1 Portrait von einem Mannvergrößern
Moderation: Markus Schoenen (Regisseur des Stückes "Kurzschluss"), © Künstler

Markus Schoenen, Moderation
Lisa Klöhn (Oberlinhaus), Gespräch

Die Herausforderungen eines Familienalltags in den Blick

In dieser Dialogbühne wird Bezug auf das Premierenstück in der Zimmerbühne im aktuellen Halbjahr genommen. Die Autorin Noa Lazar-Keinan lässt in ihrem Stück Kurzschluss berührend und mit wunderbarem Humor Alltagssituationen einer im Grunde ganz normalen Familie ablaufen – wodurch sich die eine oder andere Absurdität entfaltet.

Im Mittelpunkt steht eine heiter-humorvolle Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kommunikation, Vertrauen und letztlich das, was als Erziehung bezeichnet wird, erlebt und gestaltet werden können, wenn ein Kind die Diagnose Autismus erhält. Zudem wird danach gefragt:
– Wie funktioniert Selbstverwirklichung?
– Was bedeutet eine (eventuell) stigmatisierende Diagnose – innerhalb der Familie oder auch außerhalb in der Gesellschaft?
– Was ist denn nun dieses «normal sein»?

Musik bewegt!

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 UhrTickets
1 Mann spielt Flötevergrößern
Sound-Design zur Sommertheater-Produktion von „Der Kirschgarten“, Foto: Promo

Arne Assmann & Andreas Hueck, Musik

Ein Blick in die kreative Klangwerkstatt von Der Kirschgarten

In dieser Dialogbühne Extra steht die Frage im Mittelpunkt, wie das Sound-Design für Theaterproduktionen entsteht. Am Beispiel der neuen Sommertheater-Produktion «Der Kirschgarten» wird Einblick gegeben, wie im Dialog zwischen Regie und Musiker musikalische Elemente für das Schauspiel entwickelt werden.

Auf einem Gut im tiefen Russland trifft eine Gesellschaft aus dem lebensfrohen Paris ein. Stimmungen mischen sich, besonders erfahrbar im dritten Akt beim Tanz der Quadrille, einem halb höfischen, halb volkstümlichen Tanz.

Interessierte sind eingeladen, zuzuschauen, wie dieser Tanz ausgeführt wird, und sich anschließend selbst gemeinsam mit dem Ensemble beim Tanz in den Mai zu erproben, natürlich nach vorheriger Einführung in die Quadrille.

Weitere Veranstaltungen vom Theater Poetenpack 2026

Heisenberg

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 7. Februar 2026, 19:30 Uhr
1 Mann und 1 Frau sprechen.vergrößern
Eine Szene vom "Heisenberg", Foto: Andreas Hueck

Andreas Hueck, Regie
Janet Kirsten, Ausstattung
Dorothea Miriam Endfellner, Regieassistenz
Sabine Tröbs, Choreografie
Judith Brandenburg, Tangokomposition Arne Assmann, Sounddesign
Marco Groß, Lichtdesign
Willi Händler & Gislén Engelmann, Spiel

Nach dem Stück von Simon Stephens / Deutsch von Barbara Christ

Eine Verwechselung oder ein Überfall? Auf einem Bahnhof küsst eine Frau einen wartenden Mann unvermittelt in den Nacken. Georgie, die überspannte, lebhafte Frau von Anfang 40, entschuldigt sich bei Alex, dem in sich gekehrten 75-jährigen Metzger, und behauptet, ihn mit ihrem vor Jahren verstorbenen Mann verwechselt zu haben. Für Alex ist die Situation anfangs peinlich, doch fasziniert ihn zunehmend die sprunghafte, in Widersprüchen schillernde Frau. Zwischen den beiden sehr verschiedenen Menschen entwickelt sich eine Geschichte durch viele Stationen, eine Beziehung, von der am Ende offen bleibt, wie sie weitergeht.

Grandios pointierte, witzige Dialoge, überraschende Wendungen und zwei höchst interessante, spannende Charaktere prägen das bisweilen berührende Konversationsstück. Das Ganze findet mit dem Namen des Physikers im Titel einen naturwissenschaftlichen Bezugsrahmen als Experiment, in dem zwei Teilchen zu einem verschmelzen sollen.

Mein Herz – mein Hund

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 12. Februar 2026, 19:30 Uhr
Nadine Rosemann & Andreas Hueckvergrößern
Nadine Rosemann & Andreas Hueck, © Künstler

Nadine Rosemann & Andreas Hueck, Spiel

Briefwechsel von Olga Knipper und Anton Tschechow

Eine Lesung aus dem Briefwechsel zwischen der Moskauer Schauspielerin Olga Knipper und dem gefeierten Schriftsteller Anton Tschechow. Anlässlich unserer diesjährigen Sommerpremiere von „Der Kirschgarten“ geben wir jetzt schon einen spannenden Einblick in Tschechows Leben und seine große Liebe.

Am 9. September 1898 findet die erste Begegnung zwischen Olga Knipper und Anton Tschechow in Moskau statt. Sie probt Die Möwe. Aus dieser Begegnung entwickelt sich erst eine Freundschaft, dann eine Liebesgeschichte. Zu diesem Zeitpunkt war er schon schwer an Tuberkulose erkrankt und lebte weit entfernt von Moskau, auf der Krim, während Knipper am Moskauer Künstlertheater engagiert war. Aus der physischen Distanz entwickelte sich ein intensiver Briefwechsel, der trotz des Begehrens und all der Sehnsucht, nie den Humor, die Leichtigkeit oder gar seine Poesie verlor. Einzig der Sommer führt die beiden alljährlich für einige Monate zusammen, schenkt ihnen die in ihren Briefen immer wieder beschworene Zweisamkeit.

Love Letters

Zimmerbühne Potsdam Samstag, 14. Februar 2026, 19:30 Uhr
Love Letters, Foto: Kai O. Schubertvergrößern
Love Letters, Foto: Kai O. Schubert

Andrea Seitz & Reiner Gabriel, Spiel

Nach dem Buch von A. R. Gurney

Sie kennen sich seit Kindertagen. Andrew und Melissa stecken sich bereits in der Schule Zettelchen zu, später wird daraus eine lebenslange Brieffreundschaft, die weit mehr ist: denn die Briefe erzählen skizzenhaft von einer leisen wie kraftvollen Liebe.

Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und auch wenn sie nie zueinander finden sollen, hört doch das Hoffen auf den anderen und seine Antworten nie auf. Eine Frau, ein Mann – zwei ganz verschiedene Leben. Eine wundervolle, große Liebe, leicht und klar entwickelt im Dialog intimer Briefe – witzig, geistreich, faszinierend, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und melancholisch.

In besonderer Art und Weise wird das Publikum Zeuge einer einzigartigen Verbindung zweier Menschen, die sich Raum und Zeit widersetzt. Und wir kommen nicht umhin uns die Frage zu stellen: Was wäre gewesen, wäre alles anders gekommen?

Kunst

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 1. März 2026, 11:00 Uhr Freitag, 24. April 2026, 19:30 Uhr Samstag, 25. April 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Eine Szene vom "Kunst", Foto: Anna Mydlavergrößern
Eine Szene vom "Kunst", Foto: Anna Mydla

Carl-Hermann Risse † & Gislén Engelmann, Regie
Janet Kirsten, Ausstattung
Andreas Hueck, Markus Schoenen & Teo Vadersen, Spiel

Komödie von Yasmina Reza

Serge hat sich ein monochromes Ölgemälde gekauft, weiß mit weißen Streifen. Und teuer, richtig teuer. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden. Serge ist begeistert von dem Gemälde, sein Freund Marc findet es einfach „Scheiße“, Yvan will keine Stellung beziehen, um es sich mit seinen Freunden nicht zu verderben.

Zwischen den Männern tun sich tiefe Gräben auf und die langjährige, enge Beziehung steht auf einmal zur Disposition.

Das Bild dient als Katalysator, mit dessen Hilfe die Autorin auf sehr subtile und psychologisch fein gezeichnete Weise wortgewandt und komisch eine Situation analysiert, die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft und ihr bisheriges Dasein auf den Prüfstand und infrage stellt.

Kurzschluss

Zimmerbühne Potsdam Premiere: Donnerstag, 12. März 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 14. März 2026, 19:30 Uhr Freitag, 20. März 2026, 19:30 Uhr Samstag, 21. März 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 22. März 2026, 17:00 Uhr Freitag, 27. März 2026, 19:30 Uhr Freitag, 17. April 2026, 19:30 Uhr Samstag, 18. April 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Mann und Frau in Clownkostüm wild gestikulierend auf der Bühnevergrößern
Eine Szene von «Kurzschluss», Foto: Anna Mydla

Markus Schoenen, Regie
Leonie Rinze, Dramaturgie
Claudia Manthey, Bühnenbild
Patricia Walczak, Kostümbild
Claudia Manthey, Regieassistenz
Annika Stöver & Stefan Wilde, Spiel

Nach dem Buch von Noa Lazar-Keinan

Ein überraschend anderes Theaterstück für zwei AkteurInnen auf der Bühne und ein aufgeschlossenes Publikum. Berührend und gleichermaßen mit wunderbarem Humor lässt die israelische Autorin Alltagssituationen einer im Grunde ganz normalen Familie ablaufen. In Israel ist das Stück ein Publikumshit. Das Ehepaar David und Neta hat zwei Kinder, von denen eines gewisse Auffälligkeiten zeigt. Vater David ist erfolgreicher Kinderbuchautor, Mutter Neta arbeitet als Ernährungsberaterin. Und bei Itamar, dem Sohn, wurde eine autistische Störung diagnostiziert. Natürlich ist das für die ganze Familie immer wieder eine Überforderung.

Nicht nur die beiden auf der Bühne stellen die höchst komischen und immer wieder tief berührenden Szenen dar, sondern sie beziehen das Publikum in ihre Geschichte ein. Ein Theaterstück ideal für kleine Häuser und Studiobühnen.

Mein Leben

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 UhrTickets
Portrait von 3 Personenvergrößern
Gundi-Anna Schick, Willi Händler, Andreas Hueck (v.l.), Grafik: Theater Poetenpack

Gundi-Anna Schick, Willi Händler, Andreas Hueck, Lesung & Gespräch

Erzählungen und Miniaturen von Anton Tschechow

Anlässlich der bevorstehenden Inszenierung von Tschechows Der Kirschgarten im Heckentheater Potsdam soll die Lesung einiger seiner Erzählungen aus der Fülle seiner Kurzgeschichten auf den Theatersommer Sanssouci einstimmen. «Der Kirschgarten» wird von Tschechow explizit ‚Komödie‘ genannt, obwohl das Stück zum Ärger des Autors immer wieder als Tragödie missverstanden wird.

Mit der Lesung soll er als Prosaautor vorgestellt werden, der mit der humoristischen, ironischen und oftmals satirischen Darstellung seiner Zeitgenossen menschliche Grundeigenschaften aufzeigt, die gleichermaßen tragisch wie komisch zu erfahren sind. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Regisseur und Mitwirkenden.

Hans im Glück

Stadttheater Luckenwalde Dienstag, 3. November 2026, 10:00 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Hans im Glück»vergrößern
Eine Szene vom «Hans im Glück», Foto: Andreas Hueck

Theaterensemble Poetenpack:
Felix Isenbügel, Bühnenfassung & Darstellung
Alexandra Johannknecht, Darstellung
Arne Assmann, Komposition, Musik & Darstellung
Janet Kirsten, Regie & Bühne
Caroline Sánchez, Kostüme & Requisiten

Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm - ab 4 Jahren

Das Theaterensemble Poetenpack erzählt das Märchen von «Hans im Glück» gemeinsam mit einem schlauen Kobold mit Witz und Fantasie neu.

Da hat der fleißige Hans in sieben langen Jahren mehr verdient als er braucht. Und nun macht er sich mit seinem kleinen Freund Tipi auf den Heimweg. Die Sonne brennt vom Himmel und schlimmer als die Arbeit plagt ihn jetzt der Goldklumpen auf dem Buckel. Den hatte er als Lohn bekommen und der Weg nach Hause ist noch lang. Ein Reiter kommt daher. Die glänzende Last auf der Schulter des Wanderers blendet ihn: «Wollen wir tauschen? Mein Pferd gegen den schweren Klumpen?»

Service

Veranstalter

Theater Poetenpack e.V.
Zimmerstraße 12c
14471 Potsdam
0331 951 22 43
info@theater-poetenpack.de
www.theater-poetenpack.de

Kartenservice

Unter www.theater-poetenpack.de sowie an allen bekannten VVK-Stellen

reservix - Tickets

Barrierefreiheit

rollstuhlgeeignet

Veranstaltungsorte

Historisches Heckentheater im Park Sanssouci
Am Neuen Palais
14469 Potsdam

Tourist-Information

Tourist-Info am Alten Markt
Humboldtstraße 2
14467 Potsdam

Tourist Information im Hauptbahnhof
Friedrich-Engels-Straße 99
14473 Potsdam
0331-27558899

Anreise

Bahn: ab Potsdam Hbf. RB22 (Königs Wusterhausen), RE1 (Brandenburg Hbf.) oder Bus 605 (Science Park West) bis Bhf. Park Sanssouci, 1 min. Fußweg
Auto: gebührenpflichtige Stellplätze auf dem Parkplatz P3 – Am Neuen Palais

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.