Theatersommer Sanssouci

Die Leute machen Theater auf der Bühnevergrößern
Theater Poetenpack beim Heckentheater 2020, ©SPSG/Onnen

25. Juni – 1. August: Theatersommer Sanssouci
5. – 23. August: Sommertheater im Garten der Möllenvogtei

Jedes Jahr im Sommer erweckt das Theater Poetenpack das historische Heckentheater im Potsdamer Park Sanssouci zum Leben. Mit der Premiere von Anton Tschechows «Der Kirschgarten» eröffnet das Theater Poetenpack das diesjährige Theaterfestival an diesem malerischen Spielort. Sehr sensibel und mit feinem Humor zeichnet Tschechow das Personal seines Stücks in einer Zeitenwende. Wiedererkennbar für heute sind seine Protagonisten mit ihren Verlustängsten und ihrer Einsamkeit, ihren Sehnsüchten und riskanten Plänen. Allein die Macht des Geldes zeigt sich als resistente Konstante. Mit Alexandre Dumas‘ «Die drei Musketiere» kehrt die beliebte Sommerkomödie aus dem Vorjahr auf die idyllisch gelegene Bühne im Park Sanssouci zurück.

Nördlich des Neuen Palais gelegen, wurde die Freilichtbühne 2012 aufwändig rekonstruiert, nachdem der historische Spielort mehr als 150 Jahre versteckt im Park Sanssouci im Dornröschenschlaf lag. Friedrich der Große ließ von 1763 bis 1769, nach Ende des Siebenjährigen Krieges, das Neue Palais erbauen und die umgebenden Gartenpartien von seinem Hofgärtner Heinrich Christian Eckstein neu gestalten. In dieser Zeit entstand auch das Heckentheater für die Lustbarkeiten des Monarchen und seiner Gäste.

Programm 2026

Der Kirschgarten

Heckentheater Potsdam Premiere: Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 13. Juni 2026, 20:00 Uhr Schlosshof, Schloss Hundisburg Freitag, 26. Juni 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 27. Juni 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Sonntag, 28. Juni 2026, 17:00 Uhr Heckentheater Potsdam Donnerstag, 2. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Freitag, 3. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 4. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Sonntag, 5. Juli 2026, 17:00 Uhr Heckentheater Potsdam Donnerstag, 23. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Freitag, 24. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 25. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Sonntag, 26. Juli 2026, 17:00 Uhr Heckentheater Potsdam Donnerstag, 30. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Freitag, 31. Juli 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Samstag, 1. August 2026, 19:30 Uhr Heckentheater Potsdam Mittwoch, 5. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Donnerstag, 6. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Freitag, 7. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Samstag, 8. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Sonntag, 9. August 2026, 17:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Mittwoch, 12. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Donnerstag, 13. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Freitag, 14. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Samstag, 15. August 2026, 19:00 Uhr Möllenvogtei Magdeburg Sonntag, 16. August 2026, 17:30 Uhr Möllenvogtei Magdeburg
Tickets
Der Kirschgartenvergrößern
Der Kirschgarten, Motivbild: Rayk Goetze

Achtung! Vorstellung am So. 28. Juni wurde wegen Hitze abgesagt!

Andreas Hueck, Regie
Willi Händler, Dramaturgie
Arne Assmann, Musik
u.a.

Nach der Komödie von Anton Tschechow

Die verwitwete Gutsbesitzerin Ranevskaja kehrt nach langem Aufenthalt im Ausland auf ihr Anwesen zurück. Über viele Jahre hatte sie weit über ihre Verhältnisse gelebt und Schuldenberge angehäuft. Nun muss sie sich von ihrem Eigentum trennen. Auch den blühenden Kirschgarten, der Erinnerungen an ihre Kindheit zu glücklicheren Zeiten hervorruft, soll sie verlieren. Lopachin, der aus einfachsten Verhältnissen zu einem wohlhabenden Kaufmann aufgestiegen ist, schlägt vor, die Bäume fällen zu lassen und auf dem riesigen Grundstück Sommerhäuser für Touristen zu errichten. Doch darauf will sich Ranevskaja nicht einlassen. Sie hängt an ihrem Besitz, der seit Generationen Zeichen ihres gesellschaftlichen Standes war.
Das letzte Schauspiel von Anton Tschechow wurde 1904 uraufgeführt. Deutlich zeigten sich im damaligen Russland Signale der untergehenden Welt des Adels, und noch höchst unbestimmt waren die Antworten für ein Leben morgen.

Separat buchen können Sie die Theater-Radtour am So. 5. Juli durch Potsdam mit «Kirschgarten»-Vorstellung.

Potsdamer Theatergeschichte(n) – mit dem Rad vom Alten Markt zum Heckentheater

Treffpunkt: Fahrradleihstation Pedales am Hbf. Potsdam Sonntag, 5. Juli 2026, 12:30–20 Uhr
Open Air Theater Vorführung im Grünen mit Publikum und angelehnten Fahrrädernvergrößern
Vorführung im Heckentheater Potsdam, Grafik: Kulturfeste e.V., © Theater Poetenpack

Erkunden Sie mit dem Kulturjournalisten Roland Schneider auf einer entspannten Radtour die Potsdamer Theater. Er führt Sie vom Potsdamer Hauptbahnhof zu sechs historischen und heutigen Bühnen in der Landeshauptstadt. Erfahren Sie Spannendes über die «Blechbüchse» und die Schauspielerkaserne in der Altstadt, bevor Sie das Hans Otto Theater am Havelufer mit seinem markanten roten Fächerdach und weitere Spielstätten an Potsdams zentralem Kulturstandort Schiffbauergasse besichtigen. Mittagessen gibt es in der Theaterkantine. Danach geht's zur Theaterklause, dem historischen Standort des Hans Otto-Theaters. Nach einem Abstecher zur «Zimmerbühne» fahren wir zum Neuen Palais im Park Sanssouci. Das Schlosstheater im Neuen Palais wird derzeit saniert.
Unser Ziel ist das kleine, aber historisch bedeutsame Heckentheater gleich nebenan. Friedrich der Große ließ das von Hecken gerahmte Freilufttheater im 18. Jahrhundert für die Lustbarkeiten des Monarchen und seiner Gäste errichten. Später lag es mehr als 150 Jahre im Dornröschenschlaf, bis es 2012 aufwändig restauriert wurde. Erleben Sie hier als Höhepunkt der Tour um 17 Uhr die diesjährige Produktion «Der Kirschgarten» des Theaters Poetenpack: Die Tragikomödie von Anton Tschechow schildert unterhaltsam den sozialen Abstieg einer russischen Adelsfamilie um 1900. Schauspieler Willi Händler wird Sie vor dem zweistündigen Stück exklusiv in den Ort und das Stück einführen. Ein Imbisswagen versorgt Sie mit Snacks und Getränken. Bei Regen erhalten Sie kostenlos einen Regenponcho. Die Tour endet gegen 20 Uhr am Hauptbahnhof Potsdam.

Veranstalter: Kulturfeste im Land Brandenburg e.V., 0331-9793304
Länge: ca. 13 km
Kosten: 45,- € (inklusive Theaterticket & Tourbegleitung – ohne Verpflegung & Leihrad)
Anmeldung: Anmeldefrist abgelaufen
Leihrad: Entleihe am Hbf. Potsdam bei der Pedales-Radstation zu Tourbeginn möglich (7 Gang-Tourenrad 18 €, Schüler & Studenten 13 €, Elektrorad 35 €, ermäßigt 30 €)

Die drei Musketiere

Heckentheater Potsdam Donnerstag, 9. Juli 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 10. Juli 2026, 19:30 Uhr Samstag, 11. Juli 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 12. Juli 2026, 17:00 Uhr Donnerstag, 16. Juli 2026, 19:30 Uhr Freitag, 17. Juli 2026, 19:30 Uhr Samstag, 18. Juli 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 19. Juli 2026, 17:00 Uhr
Eine Szene vom "Die drei Musketiere", Fotos: Marcus Lieberenzvergrößern
Eine Szene vom "Die drei Musketiere", Fotos: Marcus Lieberenz

Sonja Wassermann, Regie
Eckhard Reschat, Dramaturgie
u.a.

Nach dem Roman «Die drei Musketiere» von Alexandre Dumas

In der Fassung des Theater Poetenpack wird die Geschichte von D‘Artagnan erzählt, den es aus der verschlafenen provinziellen Gascogne ins Zentrum der Nation nach Paris zieht. Dort will er sich in politisch verworrenen Zeiten als Musketier auf der Seite von König Ludwig XIII. gegen die intriganten Geschäfte des Kardinals Richelieu und seiner geheimnisvollen Spionin Lady de Winter einsetzen. Zunächst, nicht ohne Probleme, muss er seine drei Mitstreiter in Duellen kennenlernen, die aber dann mit ihm im Laufe der Geschichte das erfolgreiche Quartett bilden. Ihr Motto für den gemeinsamen Kampf: «Einer für alle – Alle für einen!»

Natürlich nicht ohne ironische Distanz zum klassischen Mantel-und-Degen-Drama und mit Augenzwinkern präsentiert das Theater Poetenpack mit einer kleinen Schar von Darstellerinnen und Darstellern das historische Heldenpanoptikum.

Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

Möllenvogtei Magdeburg Mittwoch, 19. August 2026, 19:00 Uhr
Donnerstag, 20. August 2026, 19:00 Uhr Freitag, 21. August 2026, 19:00 Uhr Samstag, 22. August 2026, 19:00 Uhr Sonntag, 23. August 2026, 17:30 Uhr Donnerstag, 27. August 2026, 19:00 Uhr Terrasse, Museum Fürstenwalde
Tickets
Eine Szene vom «Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie»vergrößern
Eine Szene vom «Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie», Foto: Anna Mydla

Andreas Hueck, Regie
Janet Kirsten, Ausstattung
Bardo Henning, Komposition

Besetzung:
Julia Borgmeier - Ariel Weymouth (B-Besetzung) // Jörg Vogel - Andrew Hobbs
Gislén Engelmann - Adrian Hobbs // Reiner Gabriel - Maxwell Jordan
Willi Händler - Leopold Sturgis // Clara Schoeller - Dulcy Ford
Nadine Rosemann - Ariel Weymouth // Arne Assmann - Puck & Musik

Nach der Komödie von Woody Allen

Die temporeiche Komödie entstand nach dem gleichnamigen Film und verwendet Motive aus Shakespeares Sommernachtstraum. Drei Paare, eines davon kurz vor der Hochzeit, verbringen das Wochenende auf dem Land und geraten mit sich und den anderen ins Konkurrieren, Begehren, Hinterfragen. Wer liebt wen? Wie lange hält die Liebe? Kann man Liebe und Sex voneinander trennen? Woody Allen erzählt von den verschiedensten Spielarten der Liebe: Verführung, Ängste, Missverständnisse und Begierden, versäumte Gelegenheiten und schale Erfüllungen. Braut und Bräutigam sagen «Ja, ich will» zu jedem, nur nicht zueinander – zum Brüllen komisch und zum Heulen schräg.

Dialogbühne Extra 2026

Pilatus

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 26. März 2026, 19:30 Uhr
Ensemble Foto aus dem Stück, die eingebildete Kranke.vergrößern
Der eingebildete Kranke, Ensemble Foto (Photo: Constanze Henning)

Ralph Sählbrandt & Willi Händler, Lesung

Buch von von Friedrich Dürrenmatt: politische Entscheidungsfindung zwischen realpolitischer Kompromissfähigkeit und persönlichem Gewissen

Dürrenmatt, dem es weniger um den biblischen Bericht geht, versucht in der Figur des Pilatus den inneren Konflikt des Richters zu beschreiben, der vom ersten Moment an weiß, dass vor ihm ein Unschuldiger steht, den er dennoch verurteilen muss. Eine Lesung in der Vor-Osterwoche mit anschließendem Gespräch mit Gästen.

Pontius Pilatus, der römische Präfekt unter Kaiser Tiberius in der Provinz Judäa, hat allein durch die Schriften des Neuen Testaments in der Geschichte Bedeutung erlangt. Nur er durfte als Chef der Besatzungsmacht Todesurteile aussprechen und vollziehen lassen. So auch das Urteil gegen den vermeintlichen Rebellen Jesus. Auch für Nichtchristen ist sein Name durch Sprichwörter wie „Von Pontius zu Pilatus“ oder „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ ein Begriff.

Was ist denn nun dieses «normal sein»?

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 16. April 2026, 19:30 Uhr
1 Portrait von einem Mannvergrößern
Moderation: Markus Schoenen (Regisseur des Stückes "Kurzschluss"), © Künstler

Markus Schoenen, Moderation
Lisa Klöhn (Oberlinhaus), Gespräch

Die Herausforderungen eines Familienalltags in den Blick

In dieser Dialogbühne wird Bezug auf das Premierenstück in der Zimmerbühne im aktuellen Halbjahr genommen. Die Autorin Noa Lazar-Keinan lässt in ihrem Stück Kurzschluss berührend und mit wunderbarem Humor Alltagssituationen einer im Grunde ganz normalen Familie ablaufen – wodurch sich die eine oder andere Absurdität entfaltet.

Im Mittelpunkt steht eine heiter-humorvolle Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kommunikation, Vertrauen und letztlich das, was als Erziehung bezeichnet wird, erlebt und gestaltet werden können, wenn ein Kind die Diagnose Autismus erhält. Zudem wird danach gefragt:
– Wie funktioniert Selbstverwirklichung?
– Was bedeutet eine (eventuell) stigmatisierende Diagnose – innerhalb der Familie oder auch außerhalb in der Gesellschaft?
– Was ist denn nun dieses «normal sein»?

Musik bewegt!

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 Uhr
1 Mann spielt Flötevergrößern
Sound-Design zur Sommertheater-Produktion von „Der Kirschgarten“, Foto: Promo

Arne Assmann & Andreas Hueck, Musik

Ein Blick in die kreative Klangwerkstatt von Der Kirschgarten

In dieser Dialogbühne Extra steht die Frage im Mittelpunkt, wie das Sound-Design für Theaterproduktionen entsteht. Am Beispiel der neuen Sommertheater-Produktion «Der Kirschgarten» wird Einblick gegeben, wie im Dialog zwischen Regie und Musiker musikalische Elemente für das Schauspiel entwickelt werden.

Auf einem Gut im tiefen Russland trifft eine Gesellschaft aus dem lebensfrohen Paris ein. Stimmungen mischen sich, besonders erfahrbar im dritten Akt beim Tanz der Quadrille, einem halb höfischen, halb volkstümlichen Tanz.

Interessierte sind eingeladen, zuzuschauen, wie dieser Tanz ausgeführt wird, und sich anschließend selbst gemeinsam mit dem Ensemble beim Tanz in den Mai zu erproben, natürlich nach vorheriger Einführung in die Quadrille.

Unser Erbe — Tax me if you can

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Andrea Seitz, Barbara Fressner & Stephan Schill, Grafik: Theater Poetenpackvergrößern
Andrea Seitz, Barbara Fressner & Stephan Schill, Grafik: Theater Poetenpack

Helge Schmidt, Inszenierung
Andrea Seitz, Barbara Fressner & Stephan Schill, Lesung
Gäste, Gespräch und Diskussion

Szenische Lesung

Die reichsten zehn Prozent besitzen über die Hälfte des Vermögens – nicht allein wegen der 1997 ausgesetzten Vermögenssteuer. Zufall der Geburt, geschickte bis dubiose Kapitalverteilung und niedrige Steuersätze für Superreiche fördern die gravierende Ungleichheit. Das Rechercheprojekt von Helge Schmidt und seinem Team geht den folgenden Fragen nach: Wie entsteht Reichtum? Auf wessen Kosten? Welche Vergangenheit haftet Vermögen an? Muss die Gesellschaft Vermögende stärker in die Pflicht nehmen?

Anschließend sind Sie eingeladen, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Eine Kooperation mit dem Verein Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter anmeldung.potsdam@fes.de.

Wahrheit und Lüge in der Politik

Zimmerbühne Potsdam Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Leonie Rinze & Willi Händler, Grafik: Theater Poetenpackvergrößern
Leonie Rinze & Willi Händler, Grafik: Theater Poetenpack

Leonie Rinze, Einführung
Willi Händler, Moderation
Gäste aus Politik und Gesellschaft, Gespräch

Zum 120. Geburtstag Hannah Arendts

«Der Gegenstand dieser Überlegungen ist ein Gemeinplatz. Niemand hat je bezweifelt, dass es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, niemand hat je die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet. Lügen scheint zum Handwerk nicht nur der Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören. Ein bemerkenswerter und beunruhigender Tatbestand. Was bedeutet er für das Wesen und die Würde des politischen Bereichs einerseits, und für das Wesen und die Würde von Wahrheit und Wahrhaftigkeit andererseits?» - Mit ihren beiden Essays «Wahrheit und Politik» (1964) und «Die Lüge in der Politik» (1971) hat die weltberühmte Philosophin Hannah Arendt das politische Denken in Europa und den USA nachhaltig bestimmt.

Im Anschluss sind Sie eingeladen, gemeinsam mit den Gästen in einen regen Austausch zu treten. Denn genau diese kritische Auseinandersetzung und der offene Diskurs bewahren in politisch dunklen Zeiten, ganz im Sinne Arendts, die Menschlichkeit.

Weitere Veranstaltungen vom Theater Poetenpack 2026

Heisenberg

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 7. Februar 2026, 19:30 Uhr
1 Mann und 1 Frau sprechen.vergrößern
Eine Szene vom "Heisenberg", Foto: Andreas Hueck

Andreas Hueck, Regie
Janet Kirsten, Ausstattung
Dorothea Miriam Endfellner, Regieassistenz
Sabine Tröbs, Choreografie
Judith Brandenburg, Tangokomposition Arne Assmann, Sounddesign
Marco Groß, Lichtdesign
Willi Händler & Gislén Engelmann, Spiel

Nach dem Stück von Simon Stephens / Deutsch von Barbara Christ

Eine Verwechselung oder ein Überfall? Auf einem Bahnhof küsst eine Frau einen wartenden Mann unvermittelt in den Nacken. Georgie, die überspannte, lebhafte Frau von Anfang 40, entschuldigt sich bei Alex, dem in sich gekehrten 75-jährigen Metzger, und behauptet, ihn mit ihrem vor Jahren verstorbenen Mann verwechselt zu haben. Für Alex ist die Situation anfangs peinlich, doch fasziniert ihn zunehmend die sprunghafte, in Widersprüchen schillernde Frau. Zwischen den beiden sehr verschiedenen Menschen entwickelt sich eine Geschichte durch viele Stationen, eine Beziehung, von der am Ende offen bleibt, wie sie weitergeht.

Grandios pointierte, witzige Dialoge, überraschende Wendungen und zwei höchst interessante, spannende Charaktere prägen das bisweilen berührende Konversationsstück. Das Ganze findet mit dem Namen des Physikers im Titel einen naturwissenschaftlichen Bezugsrahmen als Experiment, in dem zwei Teilchen zu einem verschmelzen sollen.

Mein Herz – mein Hund

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 12. Februar 2026, 19:30 Uhr
Nadine Rosemann & Andreas Hueckvergrößern
Nadine Rosemann & Andreas Hueck, © Künstler

Nadine Rosemann & Andreas Hueck, Spiel

Briefwechsel von Olga Knipper und Anton Tschechow

Eine Lesung aus dem Briefwechsel zwischen der Moskauer Schauspielerin Olga Knipper und dem gefeierten Schriftsteller Anton Tschechow. Anlässlich unserer diesjährigen Sommerpremiere von „Der Kirschgarten“ geben wir jetzt schon einen spannenden Einblick in Tschechows Leben und seine große Liebe.

Am 9. September 1898 findet die erste Begegnung zwischen Olga Knipper und Anton Tschechow in Moskau statt. Sie probt Die Möwe. Aus dieser Begegnung entwickelt sich erst eine Freundschaft, dann eine Liebesgeschichte. Zu diesem Zeitpunkt war er schon schwer an Tuberkulose erkrankt und lebte weit entfernt von Moskau, auf der Krim, während Knipper am Moskauer Künstlertheater engagiert war. Aus der physischen Distanz entwickelte sich ein intensiver Briefwechsel, der trotz des Begehrens und all der Sehnsucht, nie den Humor, die Leichtigkeit oder gar seine Poesie verlor. Einzig der Sommer führt die beiden alljährlich für einige Monate zusammen, schenkt ihnen die in ihren Briefen immer wieder beschworene Zweisamkeit.

Love Letters

Zimmerbühne Potsdam Samstag, 14. Februar 2026, 19:30 Uhr
Love Letters, Foto: Kai O. Schubertvergrößern
Love Letters, Foto: Kai O. Schubert

Andrea Seitz & Reiner Gabriel, Spiel

Nach dem Buch von A. R. Gurney

Sie kennen sich seit Kindertagen. Andrew und Melissa stecken sich bereits in der Schule Zettelchen zu, später wird daraus eine lebenslange Brieffreundschaft, die weit mehr ist: denn die Briefe erzählen skizzenhaft von einer leisen wie kraftvollen Liebe.

Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und auch wenn sie nie zueinander finden sollen, hört doch das Hoffen auf den anderen und seine Antworten nie auf. Eine Frau, ein Mann – zwei ganz verschiedene Leben. Eine wundervolle, große Liebe, leicht und klar entwickelt im Dialog intimer Briefe – witzig, geistreich, faszinierend, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und melancholisch.

In besonderer Art und Weise wird das Publikum Zeuge einer einzigartigen Verbindung zweier Menschen, die sich Raum und Zeit widersetzt. Und wir kommen nicht umhin uns die Frage zu stellen: Was wäre gewesen, wäre alles anders gekommen?

Kunst

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 1. März 2026, 11:00 Uhr Freitag, 24. April 2026, 19:30 Uhr Samstag, 25. April 2026, 19:30 Uhr Freitag, 16. Oktober 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 5. November 2026, 19:30 Uhr Freitag, 6. November 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Eine Szene vom "Kunst", Foto: Anna Mydlavergrößern
Eine Szene vom "Kunst", Foto: Anna Mydla

Carl-Hermann Risse † & Gislén Engelmann, Regie
Janet Kirsten, Ausstattung
Andreas Hueck, Markus Schoenen & Teo Vadersen, Spiel

Komödie von Yasmina Reza

Serge hat sich ein monochromes Ölgemälde gekauft, weiß mit weißen Streifen. Und teuer, richtig teuer. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden. Serge ist begeistert von dem Gemälde, sein Freund Marc findet es einfach „Scheiße“, Yvan will keine Stellung beziehen, um es sich mit seinen Freunden nicht zu verderben.

Zwischen den Männern tun sich tiefe Gräben auf und die langjährige, enge Beziehung steht auf einmal zur Disposition.

Das Bild dient als Katalysator, mit dessen Hilfe die Autorin auf sehr subtile und psychologisch fein gezeichnete Weise wortgewandt und komisch eine Situation analysiert, die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft und ihr bisheriges Dasein auf den Prüfstand und infrage stellt.

Kurzschluss

Zimmerbühne Potsdam Premiere: Donnerstag, 12. März 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 14. März 2026, 19:30 Uhr Freitag, 20. März 2026, 19:30 Uhr Samstag, 21. März 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 22. März 2026, 17:00 Uhr Freitag, 27. März 2026, 19:30 Uhr Freitag, 17. April 2026, 19:30 Uhr Samstag, 18. April 2026, 19:30 Uhr
Mann und Frau in Clownkostüm wild gestikulierend auf der Bühnevergrößern
Eine Szene von «Kurzschluss», Foto: Anna Mydla

Markus Schoenen, Regie
Leonie Rinze, Dramaturgie
Claudia Manthey, Bühnenbild
Patricia Walczak, Kostümbild
Claudia Manthey, Regieassistenz
Annika Stöver & Stefan Wilde, Spiel

Nach dem Buch von Noa Lazar-Keinan

Ein überraschend anderes Theaterstück für zwei AkteurInnen auf der Bühne und ein aufgeschlossenes Publikum. Berührend und gleichermaßen mit wunderbarem Humor lässt die israelische Autorin Alltagssituationen einer im Grunde ganz normalen Familie ablaufen. In Israel ist das Stück ein Publikumshit. Das Ehepaar David und Neta hat zwei Kinder, von denen eines gewisse Auffälligkeiten zeigt. Vater David ist erfolgreicher Kinderbuchautor, Mutter Neta arbeitet als Ernährungsberaterin. Und bei Itamar, dem Sohn, wurde eine autistische Störung diagnostiziert. Natürlich ist das für die ganze Familie immer wieder eine Überforderung.

Nicht nur die beiden auf der Bühne stellen die höchst komischen und immer wieder tief berührenden Szenen dar, sondern sie beziehen das Publikum in ihre Geschichte ein. Ein Theaterstück ideal für kleine Häuser und Studiobühnen.

Mein Leben

Zimmerbühne Potsdam Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 Uhr
Portrait von 3 Personenvergrößern
Gundi-Anna Schick, Willi Händler, Andreas Hueck (v.l.), Grafik: Theater Poetenpack

Gundi-Anna Schick, Willi Händler, Andreas Hueck, Lesung & Gespräch

Erzählungen und Miniaturen von Anton Tschechow

Anlässlich der bevorstehenden Inszenierung von Tschechows Der Kirschgarten im Heckentheater Potsdam soll die Lesung einiger seiner Erzählungen aus der Fülle seiner Kurzgeschichten auf den Theatersommer Sanssouci einstimmen. «Der Kirschgarten» wird von Tschechow explizit ‚Komödie‘ genannt, obwohl das Stück zum Ärger des Autors immer wieder als Tragödie missverstanden wird.

Mit der Lesung soll er als Prosaautor vorgestellt werden, der mit der humoristischen, ironischen und oftmals satirischen Darstellung seiner Zeitgenossen menschliche Grundeigenschaften aufzeigt, die gleichermaßen tragisch wie komisch zu erfahren sind. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Regisseur und Mitwirkenden.

Flügel unter der Haut. Freiheit — Eine theatrale Spurensuche

Zimmerbühne Potsdam Samstag, 3. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Eine Szene vom «Flügel unter der Haut», Foto: Matthias Voigt und Laura Brosevergrößern
Eine Szene vom «Flügel unter der Haut», Foto: Matthias Voigt und Laura Brose

Karen Schneeweiß-Voigt, Spiel
u.a.

Eine Spurensuche rund um den Begriff Freiheit

Was haben Friedrich II. und Virginia Woolf eigentlich mit Freiheit zu tun? Ist Freiheit eine Verheißung oder macht sie Angst? Was bedeutet Freiheit für uns heute und wie hat sich dieses Verständnis im Wandel der Zeiten geändert? Dokumentarisches, historisches und fiktionales Material lässt mit Mitteln von Schauspiel, Musik, Videokunst und Performance eine vielschichtige Erzählung entstehen.

Das Theater Weites Feld entwickelt Projekte, die aktuelle Themen aufgreifen und erzählt Geschichten, die sich aus dem «weiten Feld» der Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen vor Ort schöpfen. Themen wie «30 Jahre Mauerfall», «Heimat», «Zukunftsvisionen», «1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland» und «Freiheit» inspirieren das Ensemble zu Schauspiel, Lesungen und TanzTheater Produktionen.

Nathan, ein Plädoyer für die Zukunft? Theater im Dialog

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 9. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Matinee: Sonntag, 11. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Tickets
Teo Vadersen & Andreas Hueck, Grafik: Theater Poetenpackvergrößern
Teo Vadersen & Andreas Hueck, Grafik: Theater Poetenpack

Teo Vadersen & Andreas Hueck, Spiel

Szenisches Spiel

Gotthold Ephraim Lessing reagierte mit seinem letzten Werk, «Nathan der Weise», auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit.

In «Nathan, ein Plädoyer für die Zukunft? Theater im Dialog», hat Theater Poetenpack ausgewählte szenische Auszüge der bestehenden Inszenierung «Nathan der Weise» gebündelt. Im Mittelpunkt des szenischen Angebotes steht die berühmte Ringparabel, die sich um die Frage dreht, welche der drei großen Weltreligionen die wahre sei.

Im Anschluss sind Sie herzlich zur offenen Gesprächsrunde eingeladen.

Hans im Glück

Stadttheater Luckenwalde Dienstag, 3. November 2026, 10:00 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Hans im Glück»vergrößern
Eine Szene vom «Hans im Glück», Foto: Andreas Hueck

Theaterensemble Poetenpack:
Felix Isenbügel, Bühnenfassung & Darstellung
Alexandra Johannknecht, Darstellung
Arne Assmann, Komposition, Musik & Darstellung
Janet Kirsten, Regie & Bühne
Caroline Sánchez, Kostüme & Requisiten

Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm - ab 4 Jahren

Das Theaterensemble Poetenpack erzählt das Märchen von «Hans im Glück» gemeinsam mit einem schlauen Kobold mit Witz und Fantasie neu.

Da hat der fleißige Hans in sieben langen Jahren mehr verdient als er braucht. Und nun macht er sich mit seinem kleinen Freund Tipi auf den Heimweg. Die Sonne brennt vom Himmel und schlimmer als die Arbeit plagt ihn jetzt der Goldklumpen auf dem Buckel. Den hatte er als Lohn bekommen und der Weg nach Hause ist noch lang. Ein Reiter kommt daher. Die glänzende Last auf der Schulter des Wanderers blendet ihn: «Wollen wir tauschen? Mein Pferd gegen den schweren Klumpen?»

Der kleine Prinz

Zimmerbühne Potsdam Samstag, 7. November 2026, 15:00 Uhr
Sonntag, 8. November 2026, 15:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Der kleine Prinz», Foto: Sebastian Kirstenvergrößern
Eine Szene vom «Der kleine Prinz», Foto: Sebastian Kirsten

Clara Schoeller, Felix Isenbügel & Michael Gerlinger, Spiel
Arne Assmann, Musik & Spiel
Janet Kirsten, Regie & Bühne
Caroline Sánchez, Kostüme
Olaf Mücke, Komposition
Undine Backhaus, Regieassistenz

Nach dem Buch von Antoine de Saint-Exupéry - Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Der kleine Prinz und der Pilot, der mit seinem Flugzeug abgestürzt ist, treffen mitten in der Wüste aufeinander. Der kleine Prinz bittet den Piloten: Zeichne mir ein Schaf!

Bald stellt sich heraus, dass der kleine Prinz von einem fernen, kleinen Planeten stammt. Seine Reise führte ihn auch auf die Erde, doch vorher hatte er schon im Kosmos nach Freunden gesucht. Er besuchte den Laternenanzünder, den König, den Geschäftsmann und einen Geographen. Aber erst auf der Erde kann er echte Freundschaften schließen. Ein Fuchs lässt sich von ihm zähmen und vertraut ihm ein großes Geheimnis an. Zusammen mit dem Piloten kann der kleine Prinz lachen, träumen und Sonnenuntergänge genießen. Bald wird ihm klar, dass er auf seinen Planeten zurückkehren muss, denn dort wartet seine kleine widerspenstige Freundin, eine Rose, auf ihn…

Manege frei für das Nervensystem! Die fabelhafte Traumashow

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 13. November 2026, 19:30 UhrTickets
Ellen Schieß & Danne Hoffmann, © Künstlervergrößern
Ellen Schieß & Danne Hoffmann, © Künstler

Ellen Schieß & Danne Hoffmann, Spiel

Eingeladen zum Nachdenken, Lachen und Verstehen

Was ist denn eigentlich ein Trauma? Woher kommt es? Was will es? Und wie beeinflusst es unseren Alltag?

Die Schauspielerinnen Danne Hoffmann und Ellen Schieß haben sich über viele Jahre auf die Suche nach Antworten gemacht und geben diesen nun eine Bühne. Mal ernst, mal humorvoll, immer charmant geben sie ihr Wissen direkt in die Herzen und Nervensysteme der Menschen.

Glück (Le Bonheur)

Zimmerbühne Potsdam Premiere: Donnerstag, 19. November 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 21. November 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 22. November 2026, 17:00 Uhr Samstag, 28. November 2026, 19:30 Uhr Matinee: Sonntag, 29. November 2026, 11:00 UhrFreitag, 18. Dezember 2026, 19:30 Uhr Samstag, 19. Dezember 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 29. Dezember 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 30. Dezember 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 31. Dezember 2026, 17:00 Uhr
Tickets
Motivbild «Glück», © Rayk Goetzevergrößern
Motivbild «Glück», © Rayk Goetze

Andrea Seitz & Reiner Gabriel, Spiel
Markus Schoenen, Regie
Janet Kirsten, Bühne & Kostüm

Nach dem Buch von Eric Assous / Deutsch von Kim Langner

Der Charme von zufälligen Begegnungen liegt darin, dass sich dabei meistens Menschen begegnen, die eigentlich absolut nicht zueinander passen. Louise und Alexandre lernen sich eines Abends kennen, und finden Gefallen aneinander. Beide sind gut über fünfzig und immer «noch offen für Flirts». Doch damit hat sich’s. Louise schreibt Kinderbücher und hat nach sechs Jahren Ehe festgestellt, dass sie dazu nicht geeignet ist. Alexandre, Besitzer eines gut gehenden Restaurants und Vater von drei Kindern, will sich gerade scheiden lassen.

Wie es so kommt, wird auf dem Nachhauseweg vor ihrer Haustür noch ein Drink oben bei ihr verabredet und sie verbringen die Nacht miteinander. Am Morgen danach die ernüchternde Realität: «Sehen wir uns wieder?» fragt sie. «Ganz bald» antwortet Alexandre vage. Louise versteckt den Schlüssel – Alexandre ist in ihrem Apartment gefangen.

Die Schneekönigin

Zimmerbühne Potsdam Mittwoch, 25. November 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 26. November 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 29. November 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember 2026, 15:00 Uhr Dienstag, 8. Dezember 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 9. Dezember 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 10. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 12. Dezember 2026, 15:00 Uhr
Tickets
Motivbild «Die Schneekönigin», © Teo Vadersenvergrößern
Motivbild «Die Schneekönigin», © Teo Vadersen

Rike Joeinig & Teo Vadersen, Lesung & Performance

Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen - Für Kinder ab 8 Jahren
Theatralische Lesung mit Klängen, Geräuschen und Musik

Was tun, wenn plötzlich der-die-das Geliebte nicht mehr das ist, als was es bisher gekannt wurde, das Gute als schlecht gilt, das Wahre zur Lüge erklärt wird und das Schöne zum Hässlichsten in der Welt geworden zu sein scheint? Was verschwindet denn da und wohin? Bin ich, sind wir von Sinnen? Was zersplittert denn da in uns und vor unseren Augen? Kann ich meinem Gefühl für Wahrheit noch trauen?

Hans Christian Andersen nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise an den Nordpol. Hierhin hat die Schneekönigin den Jungen Kai entführt, nachdem ihm ein Splitter eines Zauberspiegels das Herz zu Eis verwandelt hat. Mutig macht sich seine Freundin Gerda allein auf den Weg zum Eispalast der Schneekönigin, um ihren geliebten Freund Kai zu retten.

Weihnachtsmusical von Kindern für Kinder nach J. S. Bach

Erlöserkirche Potsdam Samstag, 5. Dezember 2026, 17:00 UhrTickets
Weihnachtsmusical von Kindern für Kinder, Foto: Sophie Malzovergrößern
Weihnachtsmusical von Kindern für Kinder, Foto: Sophie Malzo

Theater Poetenpack

Eine kurzweilige und leichtfüßige Fassung, die Groß und Klein die Bachsche Musik ins Herz gibt.

Bachs berühmte Kantaten zu Weihnachten kennt wohl fast jeder und für viele gehört dieses Werk einfach zu Weihnachten wie Plätzchenduft und Christbaum.

In einer gekürzten Version erarbeitet Regisseur Andreas Hueck mit 70 singenden Kindern, einem Kammerchor, Solisten und Schauspielern szenisch, wie das damals wohl so war auf dem beschwerlichen Weg nach Bethlehem. Bekannte Chöre und Arien werden umrahmt von den Erzählungen der drei wichtigen Zeitzeugen: dem altgewordenen Hund, dem Schaf und dem noch viel älteren Esel.

Ich denke oft an Kladow im April

Zimmerbühne Potsdam Freitag, 11. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Matinee: Sonntag, 13. Dezember 2026, 11:00 Uhr
Tickets
Andreas Hueck, Foto: Janet Kirstenvergrößern
Andreas Hueck, Foto: Janet Kirsten

Andreas Hueck, Erzählung & Spiel
Cassandra Hoffman, Gesang
Markus Zugehör / Insa Bernds, Klavier
Wolfgang Heiderich ✝, Regie

Ein Abend über Leben und Werk Mascha Kalékos mit Liedern von Kurt Weill

Mascha Kaléko wurde als Tochter jüdischer Eltern, eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter, am 7.6.1907 in Chrzanów in Galizien geboren. Die gefeierte junge Dichterin fand in den zwanziger Jahren in Berlin Anschluss an die literarische Bohème vor allem des Romanischen Cafés, sie war befreundet mit Tucholsky, Ringelnatz, Lasker-Schüler und Kästner, bewundert von Hesse und Thomas Mann, und wurde durch ihre heiter-melancholischen Verse berühmt. In den 30er Jahre waren ihre ironischen, zärtlichen, melancholischen und sarkastischen Gedichte in aller Munde. Nach ihrer erzwungenen Emigration in die USA verlor sie nicht nur die Heimat und ihre Muttersprache, sondern auch ihr Publikum. Sie lebte später einige Jahre in Israel und starb vereinsamt und nahezu vergessen am 21. Januar 1975 in Zürich.

Service

Veranstalter

Theater Poetenpack e.V.
Zimmerstraße 12c
14471 Potsdam
0331 951 22 43
info@theater-poetenpack.de
www.theater-poetenpack.de

Kartenservice

Unter www.theater-poetenpack.de sowie an allen bekannten VVK-Stellen

Tickets für die Theater-Radtour am 5. Juli '26: zu erwerben mit verbindlicher Anmeldung bis 19. Juni per E-Mail an tourismus@kulturfeste.de. Nach der Anmeldung erhalten Sie die Kontoverbindung für die Überweisung.

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Veranstaltungsorte

Historisches Heckentheater im Park Sanssouci
Am Neuen Palais
14469 Potsdam

Tourist-Information

Tourist-Info am Alten Markt
Humboldtstraße 2
14467 Potsdam

Tourist Information im Hauptbahnhof
Friedrich-Engels-Straße 99
14473 Potsdam
0331-27558899

Anreise

Bahn: ab Potsdam Hbf. RB22 (Königs Wusterhausen), RE1 (Brandenburg Hbf.) oder Bus 605 (Science Park West) bis Bhf. Park Sanssouci, 1 min. Fußweg
Auto: gebührenpflichtige Stellplätze auf dem Parkplatz P3 – Am Neuen Palais

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.