Havelländische Musikfestspiele

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Bühne Rinderstall Landgut Stober

28. Februar - 12. Dezember

Die Havelländischen Musikfestspiele sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Havelland. Als einziges ganzjähriges Musikfestival der Region mit Sitz auf Schloss Ribbeck laden sie dazu ein, musikalische Vielfalt an den schönsten und geschichtsträchtigsten Orten des Havellandes zu erleben.

Vor den Toren Berlins werden Schlösser, Gutshäuser, Kirchen und Gärten zu außergewöhnlichen Konzertbühnen. Das Programm reicht von hochkarätigen Klassikkonzerten im Frühling, Herbst und Winter über Jazz- und Swing-Open-Airs im Sommer bis hin zu fantasievollen Kinderkonzerten – ein Angebot für alle Generationen.

Die Havelländischen Musikfestspiele verbinden Musik auf einzigartige Weise mit Landschaft, Architektur und kulturellem Erbe. Die wechselnden Jahreszeiten und die besondere Atmosphäre der Region inspirieren jedes Jahr zu kreativen Programmen, die berühren und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Erleben Sie 2026 mit den Havelländischen Musikfestspiele ein Jahr voller musikalischer Höhepunkte und besonderer Momente – in einer der schönsten Regionen Deutschlands. Lassen Sie sich von der Verbindung aus Kunst, Natur und Tradition im Havelland verzaubern.

Die Konzerte 2026

Eröffnung der 26. Havelländischen Musikfestspiele 2026 - Landkreis Havelland

Schloss Klessen Samstag, 28. Februar 2026, 16:00 Uhr
1 Frau mit tollen Haarenvergrößern
Edita Randová, Foto: Patrik Zakostelsky

Edita Randová, Mezzosopran
Augustin Kužela, Piano

Programm:
- Ludwig van Beethoven: Variationen über „Nel cor più non mi sento“
- Antonín Dvorak: "Biblische Lieder op. 99" & "Humoresken op. 101"
- Bedrich Smetana: Drei poetische Polkas op. 8
- Claude Debussy, Charles Ives und Ruggero Leoncavallo u.a.
- Manuel de Falla: Siete canciones populares españolas

Die Eröffnung der 26. Havelländischen Musikfestspiele gestalten die international gefeierte Mezzosopranistin Edita Randová und der Pianist Augustin Kužela.

Das Programm verbindet lyrische Ausdruckskraft mit pianistisch-virtuosen Akzenten und spannt einen Bogen von klassischer Vokalkunst bis zu farbenreichen folkloristischen Anklängen. Damit setzt das Eröffnungskonzert einen atmosphärischen und stilistisch vielfältigen Beginn einer Festspielreihe, die seit über einem Vierteljahrhundert das Havelland musikalisch prägt.

Eröffnung der 26. Havelländischen Musikfestspiele 2026 - Landkreis PM

Schloss Reckahn Sonntag, 8. März 2026, 16:00 Uhr
2 Männer stehen an der Wandvergrößern
Marco Reiß und Frank Wasser, © Veranstalter

Marco Reiß, Violine
Frank Wasser, Klavier

Ludwig van Beethoven: Violinsonaten op. 12 (Nr.1-3)

Mit einem hochkarätigen Kammermusikkonzert eröffnen die Havelländischen Musikfestspiele ihre neue Saison auf Schloss Reckahn für den Landkreis Potsdam-Mittelmark. Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen Ludwig van Beethovens Violinsonaten op. 12 (Nr.1-3), Werke voller jugendlicher Energie, feiner Dialoge und musikalischer Brillanz.

Ludwig van Beethovens Violinsonaten op. 12 entstanden um 1797/98 und markieren seinen selbstbewussten Eintritt in die Wiener Musikszene. Die drei Sonaten zeichnen sich durch lebendige Dialoge zwischen Violine und Klavier, große Klangvielfalt und jugendliche Frische aus und zeigen bereits Beethovens eigenständigen, kraftvollen Stil jenseits der klassischen Vorbilder.

Japanisches Kulturfestival "Frühlingsgefühle"

Schloss Ribbeck Samstag, 21. März 2026, 16:00 Uhr
Japanisches Kammerensemblevergrößern
Japanisches Kammerensemble, © Künstler

Japanisches Kammerensemble
So Matsukawa, Dirigent & Moderation
Aiko Bormann, Sopran

Klassische Kompositionen zwischen deutscher Tradition und japanischer Harmonik

Im Rahmen der Reihe „Ankerpunkte“ veranstalten die Havelländischen Musikfestspiele 2026 das erste Japanische Kulturfestival auf Schloss Ribbeck. Zwei klassische Konzerte japanischer Künstler werden am vorletzten Märzwochenende durchgeführt. Ergänzt werden die Konzerte durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, dieses wird noch bekannt gegeben. Die historischen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland sind vielfältig und haben jahrhundertelange Tradition. Das Japanische Kulturfestival bei den Havelländischen Musikfestspielen möchte an diese Verbindungen anknüpfen und beide Kulturen zusammen erlebbar machen.

Ein deutsch-japanischer Dialog mit Werken japanischer und deutscher Komponisten: Berlin ist ein besonderer Ort, an dem deutsche und japanische Musikerinnen seit Generationen voneinander lernen, sich inspirieren und gemeinsam Kunst gestalten. Dieses Konzert präsentiert ein Ensemble junger professioneller Künstlerinnen aus Japan, die heute in Berlin studieren oder arbeiten.

Im Zentrum des Programms stehen zwei Komponisten mit enger Verbindung zu Deutschland: Felix Mendelssohn Bartholdy, der einen Teil seiner Jugend in Berlin verbrachte, schrieb bereits sehr früh Werke voller Leuchtkraft, Eleganz und hoffnungsvoller Frühlingsstimmung. Kósçak Yamada, Pionier der klassischen Musik in Japan, studierte von 1910 bis 1913 in Berlin und brachte entscheidende Impulse für die Musikentwicklung seiner Heimat mit.

Japanisches Kulturfestival "Marimba Exkursion"

Schloss Ribbeck Sonntag, 22. März 2026, 16:00 Uhr
1 Asiate spiel Marimbavergrößern
Fumito Nunoya, Foto: Claudia Hansen

Fumito Nunoya, Marimba

Mit Kompositionen von J. S. Bach, Filmmusik sowie Lieder aus Japan

Im Rahmen der Reihe „Ankerpunkte“ veranstalten die Havelländischen Musikfestspiele 2026 das erste Japanische Kulturfestival auf Schloss Ribbeck. Zwei klassische Konzerte japanischer Künstler werden am vorletzten Märzwochenende durchgeführt. Ergänzt werden die Konzerte durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, dieses wird noch bekannt gegeben. Die historischen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland sind vielfältig und haben jahrhundertelange Tradition. Das Japanische Kulturfestival bei den Havelländischen Musikfestspielen möchte an diese Verbindungen anknüpfen und beide Kulturen zusammen erlebbar machen.

Fumito Nunoya ist einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit und genießt internationale Aufmerksamkeit. Mit seinem Solokonzert „Marimba Exkursion“ gestaltet er einen Abend der besonderen Art. Die Stücke, die er vorträgt, erzählen Geschichten, rufen unterschiedliche Emotionen hervor und entführen das Publikum musikalisch an die verschiedensten Orte. Sie erleben eine Bandbreite dieses außergewöhnlichen Instrumentes mit Kompositionen von J. S. Bach, Filmmusik sowie Lieder aus Japan und originale Marimbakompositionen.

Osterkonzert "Orpheus und das Menschenleben"

Kirche Petzow Sonntag, 5. April 2026, 15:00 Uhr
Trio Sprezzatura 22, Foto: Chris Ruizvergrößern
Trio Sprezzatura 22, Foto: Chris Ruiz

Trio Sprezzatura 22:
June Telletxea, Gesang
Wolfgang Eger, Perkussion
Andreas Arend, Lyra Polyversalis

Zwischen verschiedenen Musikstilen

Den Tod besiegen – dieses zentrale Motiv des Osterfestes steht im Zeichen der Auferstehung Jesu Christi. Eine eindrucksvolle Parallele findet sich im Mythos des Sängers Orpheus, der versucht, seine verstorbene Braut Eurydike aus der Unterwelt zurück in die Welt der Lebenden zu führen. Auch diese Erzählung birgt Hoffnung für uns Irdische, deren Leben in ausgewählten Texten, hier von sprezzatura 22 vertont, dargestellt wird.

Das Trio sprezzatura 22 möchte verzaubern durch Musik und eingestreute Texte oder bildhafte Elemente. Genregrenzen stehen diesem Anliegen nicht im Weg. Mal oszillieren sie zwischen verschiedenen Musikstilen - von Alter zu Neuer Musik von Unterhaltung zu Zwölfton, von historisch informiert zu Jazz - mal bleiben sie bei einer Richtung und loten ein Thema in die Tiefe aus.

Für Königin Luise

Schloss Paretz Samstag, 18. April 2026, 16:00 Uhr
1 Flötin und Zupfinstrumenten Musikervergrößern
Yasuko Fuchs-Imanaga & Havelland Ensemble, © Havelland Ensemble

Dr. Guido Böhms, Moderation
Yasuko Fuchs-Imanaga, Flöte
Havelland Ensemble

Eine Musikalische Hommage zum 250. Geburtstag
Werke aus Luises Epoche von W.A. Mozart, J. Haydn & J.F. Reichardt

Mit nur 34 Jahren 1810 tragisch jung verstorben, ist sie u.a. als «Königin der Herzen», «working mom» oder «fashion victim» tituliert worden, bleibt bis heute eine der prägendsten und meistbewundertsten Gestalten ihrer Epoche und avanciert neben Sophie Charlotte zur wohl berühmtesten preußischen Regentin.

Die Nachwelt konnte nicht anders, als Luise zu einem verklärten Ideal zu stilisieren. So entwickelt sich das identitätsstiftende Bild der wunderschönen, beherzten und edelmütigen Frau – moralisch pflichtbewusst, außergewöhnlich anmutig, modisch ein Vorbild, menschlich nahbar und im Volke beliebt. Luises wirkliches Leben verläuft indessen weniger märchenhaft, sondern wird geprägt durch familiäre Herausforderungen und eine schwere politische und militärische Krise in der Auseinandersetzung mit Napoleon, an deren Verlauf sie trotz Charme und Esprit angesichts der legendären Begegnung mit dem französischen Feldherrn in Tilsit nur wenig zu ändern vermag.

Bis in die heutige, wechselhafte Gegenwart faszinieren das Wesen und Leben dieser ebenso sanften wie starken historischen Figur, die sich im Angesicht tiefgreifender Umbrüche zu behaupten versucht und dabei immer ihre Menschlichkeit bewahrt. In der ländlichen Idylle und selbstgewählten Abgeschiedenheit des lauschigen Schloss Paretz verbringt die harfenspielende und musikliebende Königin ihre wohl schönsten Stunden. Im Konzert des Havelland Ensembles wird an diese goldene Zeit erinnert und die Geschichte der stilprägenden Monarchin erzählt.

Fantasiestücke in Hoffmanns Manier

Schloss Nennhausen Samstag, 25. April 2026, 16:00 UhrTickets
3 Musiker mit Instrumentenvergrößern
Trio September, © Trio September

Elisabeth Richter-Kubbutat, Sprecherin
Trio September:
Petra Schwieger, Violine
Isa von Wedemeyer, Violoncello
Günther Albers, Klavier

Konzertlesung mit Werken von E.T.A. Hoffmann, L.v. Beethoven und R. Schumann

Petra Schwieger erhielt ihren ersten Violinunterricht an der Musikschule Rathenow, besuchte das musikorientierte Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium Berlin und studierte an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin bei Werner Schulz und Stephan Picard. Als Solistin und Kammermusikerin musizierte sie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Dresdner Musikfestspielen, dem Festival Musicanteno Bologna, dem Schwetzingen Mozartfest sowie dem Jerusalem Chamber Music Festival.

Isa von Wedemeyer ist seit 2002 Vorspielerin der Violoncelli der Staatskapelle Berlin. Vor ihrem Engagement an der Staatsoper Unter den Linden war sie Solo-Cellistin des Jeunesses Musicales World Orchestra und Mitglied der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin.

Günther Albers studierte Klavier in Essen sowie Dirigieren in Hamburg. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Chorleiter in Zusammenarbeit mit dem Chorwerk Ruhr und dem WDR-Rundfunkchor widmet er sich intensiv der Liedbegleitung und ist ein gefragter Kammermusikpartner. Von 2010 bis 2015 war er als Repetitor an der Staatsoper Unter den Linden engagiert.

Open Air am Beetzsee

Open Air, Seehotel Bollmannsruh Freitag, 1. Mai 2026, 16:00 UhrTickets
Brassband Schnaftl Ufftschikvergrößern
Brassband Schnaftl Ufftschik, Foto: Sven Hagolani

Brassband Schnaftl Ufftschik:
Vitus Guretzki, Schlagzeug & Marimbaphon
Stefan Gocht, Sousaphon, Bassposaune, Sopranposaune & Flügelhorn
Reinhard Gundelwein, Klarinette & Bassklarinette
Johannes Siedel, Posaune & Sousaphon
Lutz Wolf, Trompete, Flügelhorn & Vihuela

Garniert mit Selbstgebrautem. Vielfältig. Selbstbewusst.

Schnaftls BRASSerie ist eine musikalische Genussreise, bei der mit großer stilistischer Vielfalt und Spielfreude Musik für alle Sinne serviert wird.

Die Brassformation Schnaftl Ufftschik macht sich in ihrem jüngsten Programm nun auf jene doch so naheliegende kulinarische Reise durch Musikstile, Epochen und Geschmäcker und lädt ein zu einer wunderbaren casse-croûte, zu einem wahrhaft opulenten musikalischen Brasserie-Imbiss.

Das Schöne an so einer musikalischen Brotzeitplatte á la Brasserie ist, dass für jede und jeden was dabei ist. Alle Sinne, alle Geschmäcker werden adressiert. Ganz nebenbei zeigt sich die enorme musikalische Breite, die die fünf Musiker der mittlerweile legendären Berliner Band bedienen können.

Tango primavera

Kunsthof Galm Samstag, 16. Mai 2026, 16:00 UhrTickets
4 Mädchen mit Geigernvergrößern
Fine Arts String Quartet, Foto: Christoph Jackschies

Fine Arts String Quartet:
Sarah Martin & Angelika Feckl, Violine
Karoline Hindelang, Viola
Samira Aly, Violoncello

Klassische Virtuosität mit lebendiger Spielfreude

Das Tango-Programm des Fine Arts String Quartett aus Berlin führt das Publikum durch eine farbenreiche Welt aus Tango, Oper und Salonmusik. Bekannte Werke wie die Habanera aus Bizets Carmen, Albéniz’ «Tango», Gardels «Por una Cabeza», sowie Piazzollas «Oblivion» und «Libertango» treffen auf beschwingte Evergreens wie «Tico Tico» und «Blue Tango».

So entsteht ein abwechslungsreicher Nachmittag voller Rhythmus, Eleganz und Leichtigkeit – ein musikalischer Frühlingsgruß in vielen Farben.

Berliner Luft

Open Air, Schlossgarten Ribbeck Samstag, 13. Juni 2026, 15:00 UhrTickets
1 Orchestervergrößern
Salonorchester Unter’n Linden & Sängerin Winnie Böwe, Foto: Kevin Fuchs

Winnie Böwe, Gesang
Salonorchester Unter’n Linden

Auf eine Zeitreise in die goldene Zeit der Metropole Berlins!

Das Salonorchester «Unter'n Linden» (Staatskapelle Berlin) und die unvergleichliche Sängerin Winnie Böwe präsentieren ein mitreißendes Programm zwischen Jazz, Swing, Chanson und Operette. Werke von Paul Lincke und Friedrich Holländer, Songs von Marlene Dietrich und Claire Waldoff oder den Comedian Harmonists sind zu erleben. Neben den noch heute beliebten Berliner Liedern und Gassenhauern sind außerdem das Klarinettenkonzert von Artie Shaw sowie ausgewählte Stücke aus Paris und Wien zu hören.

In den 1920er Jahren entstand in Berlin ein ganz neuer, unverwechselbarer Musikstil. Musik wurde in eleganten Tanzlokalen, Cabarets und Stummfilmkinos zelebriert – oft begleitet von sinnlichen Texten und dem mitreißenden Rhythmus des aufkommenden Jazz, der eine neue Freiheit und Lebensfreude verkörperte. Die exotischen Klänge aus Amerika eroberten die deutsche Hauptstadt und lockten mit Rhythmen, die zum Tanz einluden.

Von Klassik bis Jazz

Open Air, Schlosspark Nennhausen Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 UhrTickets
4 Musiker mit Hörnernvergrößern
Lausitzer Hornquartett, Foto: Alexander Gümbel

Lausitzer Hornquartett:
Dörte Storz, Martina Repetto, Manfred Dippmann und Stephan Gümbel, Horn

Vier Hörner verzaubern beim Picknickkonzert.

Kein Instrument weckt so starke romantische Assoziationen wie das Waldhorn. Besonders vollendet erscheint der Hornklang im Quartett. Der beachtliche Tonumfang von 4 Oktaven ermöglicht das Musizieren aller vier MusikerInnen von der Sopran- bis zur Tiefbasslage. Seit seiner Gründung 2012 bezauberte das Lausitzer Hornquartett mit seinem vollen, warmen Klang die Zuhörer bei Konzerten weit über die Lausitz hinaus.

Es erklingen klassische Kompositionen neben Jäger- und Volksliedern. Dazwischen leuchten kleine Jazzkompositionen und Musicalmelodien auf. Und immer strahlen: vier Hörner in voller Harmonie.

Unterhaltsam führt Stephan Gümbel durch das Programm. Kurzweil garantiert!

Zwischen Jazz und Klassik – Saxophon trifft Harfe

Schloss Wiesenburg Samstag, 27. Juni 2026, 16:00 UhrTickets
1 Mann mit Saxofon und 1 Frau steht neben Harfe.vergrößern
VOID, Foto: Dovile Sermokas

VOID:
Anna Steinkogler, Harfe
Bastian Duncker, Saxophon

VOID – das NICHTS ist ein starker Begriff.

Ein Sinnvakuum, eine innere Leere, ist eine existenzielle Erfahrung. Für Bastian Duncker und Anna Steinkogler ist VOID die feinfühlige und zugleich kraftvolle Eröffnung eines neuen musikalischen Raums, in dem Möglichkeiten liegen, bevor sie Wirklichkeit werden. Wenn Bedeutungen plötzlich wegbrechen, sei es in der Liebe, in der Freundschaft oder im menschlichen Bedürfnis nach Frieden oder Gerechtigkeit ruft der Blick in dieses Nichts Schwindel und Verlorenheit hervor, aber auch Freiheit. Dieses VOID ist schöpferisch, voll aufgeladener Spannung und vibrierender Luft. Alles was blieb, klingt hier nach: die Synthese der unterschiedlichen persönlichen Einflüsse der klassischen Harfenistin Anna Steinkogler und dem Jazzer und Multiinstrumentalisten Bastian Duncker, der sich mühelos zwischen europäischen, arabischen und afrikanischen Musiktraditionen bewegt. Was in diesem VOID wachsen kann, sind Kompositionen mit starkem Storytelling, warmem, erdigem Sound und treibender Energie.

Mad Songs - Englische Lieder von Liebe, Eifersucht und Wahnsinn

Kirche Markau Samstag, 11. Juli 2026, 15:00 UhrTickets
Helena Bregar: 1 Frau mit roten Kleid im Vogelkäfigvergrößern
Helena Bregar, Foto: Philippe Denis

Ensemble «musica cubicularis»:
Helena Bregar, Sopran
Sam Chapman, Erzlaute
Domen Marincic, Viola da Gamba
Tomaž Sevšek, Cembalo

Lieder von H. Purcell, D. Purcell, J. Blow, J. Eccles, M. Locke & C. Hely

In englischen Liebesliedern über Verlust, Eifersucht und Wahnsinn spiegelt sich eine ähnliche emotionale Intensität wie bei Hamlet, Ophelia, König Lear und Macbeth wider – extreme Gefühlswechsel als Inspirationsquelle für Kunstschaffende.

Das Ensemble «musica cubicularis» widmet sich selten aufgeführtem Repertoire aus slowenischen Archiven, darunter Opernarien, geistliche Werke, Konzerte und Renaissance-Musik. Die Sopranistin Helena Bregar verbindet slawischen Gesang mit Barock und Theater, arbeitet mit mehreren Ensembles und leitet «La Sensible». Sam Chapman musizierte als Continuo-Spieler mit renommierten Orchestern und Dirigenten der Alten Musik. Domen Marincic dirigierte in mehreren Ländern und brachte Oratorien italienischer Barockkomponisten sowie ein Requiem zur Aufführung. Tomaž Sevšek konzertierte auf historischen Instrumenten, darunter der ältesten Orgel der Welt in Sion, und widmet sich auch selten gespielten Tasteninstrumenten.

Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.

Konzertlesung «Der alte Klang & das Meer»

Schloss Ribbeck Sonntag, 13. September 2026, 16:00 UhrTickets
2 Frauen sitzen vor einer Harfe.vergrößern
Nina Hoger & Ulla van Daelen, Foto: Andreas Schmieding

Nina Hoger, Lesung
Ulla van Daelen, Harfe

Eine Konzertlesung über das, was Menschen immer Meer bewegt ...

Über die Sehnsucht nach der Ferne, dem Wunsche nach Nähe und der Freiheit, einfach nur Dasitzen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen…sensibel, humorvoll und hochkarätig umgesetzt in Lyrik, Prosa und Harfenklang von Nina Hoger und Ulla van Daelen.

Beide Künstlerinnen verbindet das Wasser: Nina Hoger als gebürtige Hamburgerin und Ulla van Daelen mit ihrer Harfe, deren Klang ohnehin mit dem nassen Element in Verbindung gebracht wird… Dennoch ist dieses Programm alles andere als «ein vor sich hin plätschern» und wird für manche Überraschung sorgen!

Mit diesem Programm realisieren die beiden befreundeten Künstlerinnen ein besonderes Herzensprojekt.

Stimmenzauber

Kirche Petzow Sonntag, 27. September 2026, 15:00 UhrTickets
Die Leute tragen schwarzen Klamottenvergrößern
Ensemble ACAPENSE Potsdam, Foto: Tobias Fahnert

Ensemble ACAPENSE Potsdam

Chormusik a capella

Das Ensemble ACAPENSE Potsdam wurde 2011 gegründet. Seine Mitglieder bringen langjährige Erfahrung aus Vokalensembles, Kammer- und Oratorienchören mit – verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für anspruchsvolle Chormusik a cappella.

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Interpretation geistlicher und weltlicher Chormusik von der Renaissance und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.

Die Probenarbeit verstehen die SängerInnen als gemeinschaftlichen, kreativen Prozess: Häufig singen sie ohne Dirigat, wobei einzelne Ensemblemitglieder die musikalische Leitung einzelner Werke übernehmen.

Sternstunden der Musikgeschichte

Schloss Ribbeck Samstag, 10. Oktober 2026, 16:00 UhrTickets
1 Fau und 1 Mann sitzen neben einer Klaviervergrößern
Ulrike Mai & Lutz Gerlach, © Künstler

Lutz Gerlach & Ulrike Mai, Klavier

«Lost in the Stars» nach Kurt Weill - von Klassik bis Jazz
Werke von J.S. Bach, F. Chopin bis Dave Brubeck, Kurt Weill & Gerlach

Vierhändiges Klavierspiel ist eine seltene und ganz spezielle Kunst. Jahrzehntelange instrumentale Gewohnheiten werden auf die Probe gestellt. Terrains geteilt und ein ganz spezielles Management der Bewegungsabläufe ermöglicht das Gelingen der Musik. Es eröffnen sich Klangwelten die nur in dieser Konstellation möglich sind.

Die klassisch ausgebildete Pianistin Ulrike Mai studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, besuchte internationale Meisterkurse und gewann Wettbewerbe. Sie machte sich danach freiberuflich mit verschiedenen Orchestern und als Solistin einen Namen. Sie spielt klassische und zeitgenössische Musik.

Adventskonzert

Päwesin _STALL Samstag, 12. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Schloss Ribbeckvergrößern
Schloss Ribbeck (Photo: Steffi Kruger)

Service

Veranstalter und Informationen

Havelländische Musikfestspiele gGmbH
Schloss Ribbeck
Theodor-Fontane-Str. 10
14641 Nauen OT Ribbeck
033237-8596-3
info@havellaendische-musikfestspiele.de
www.havellaendische-musikfestspiele.de

Kartenservice

033237-8596-3
reservix - Tickets

Anreise

Wegen der schlechten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird die Anreise mit dem Auto empfohlen.

Touristinformation

Tourismusverband Havelland e.V.
Theodor-Fontane-Straße 10
14641 Nauen
033237-859030
www.dein-havelland.de

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.