Brandenburgische Sommerkonzerte 2018Land Brandenburg

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte starten in ihre 28. Saison. Herausragende Künstler und hochtalentierte Nachwuchsmusiker können in allen Winkeln der brandenburgischen Mark und in der Hauptstadtregion erlebt werden.
Vom 10. Juni bis zum 9. September füllen wir entlegene Klöster, prachtvolle Kirchen und idyllische Landgüter mit Musik. Erstmals werden die Brandenburgischen Sommerkonzerte mit Russland ein Partnerland an ihrer Seite haben. In ausgewählten Konzerten wird die musikalische Vielfalt dieses Landes zu hören sein.

Programm

Pre-Opening

Kornelia Brandkamp, Flöte
Byol Kang, Violine
Eve Wickert, Viola
Mischa Meyer, Violoncello
Werke von W.A. Mozart, M. Reger, C. Debussy, H. Villa-Lobos

So, 10. Juni 17 Uhr Berlin, Jesus-Christus-Kirche

Eröffnungskonzert der 28. Saison

Philharmonisches Orchester  des  Staatsorchesters Cottbusvergrößern
Philharmonisches Orchester des Staatsorchesters Cottbus

Philharmonisches Orchester des
Sergey Dogadin, Violine
Staatsorchesters Cottbus
Evan Alexis Christ, Leitung
Werke von M. Glinka, P. Tschaikowsky, J. Brahms

So, 17. Juni 17 Uhr Frankfurt (Oder), St. Marienkirche

Brandenburgische Orgelreise nach Potsdam

Brandenburgische Orgelreise nach Potsdam, Französische Kirche, Barock-Orgel von Johann Wilhelm Grüneberg
Potsdam, Katholische Propsteikirche
St. Peter und Paul, Schuke-Orgel
Werder (Havel), Werkstattbesichtigung bei Alexander Schuke Orgelbau
Kloster Zinna, Klosterkirche St. Maria,
Wilhelm-Baer-Orgel

Sa, 23. Juni 8 Uhr

Preisgekrönter Nachwuchs an der Orgel

Johannes Krahlvergrößern
Johannes Krahl

Johannes Krahl
Werke von C.Ph.E. Bach, J.S. Bach, P. Hindemith, F. Mendelssohn Bartholdy, J. Kuhnau

Kanadische Elite ber Hofe

Rolston String Quartet
Florian Glemser, Klavier

Das kanadische Rolston String Quartet gehört zu den weltweit besten Streichquartetten und gewann 2016 den Internationalen Streichquartettwettbewerb in Banff (Kanada). Durch die Begleitung des Pianisten Florian Glemser, dessen Konzerte Presse und Publikum vor allem als Erfahrungen besonderer musikalischer Tiefe bezeichnen, wird dieser Abend ein musikalisches Highlight. Auf dem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann.

Ab 13.00 Uhr gibt es im Scheunenhof Kaffee und Kuchen, bevor es ab 14 Uhr mit einer historischen Ortsführung, Führungen zum Schloss Paretz und dem Dorfmuseum Tremmen weitergeht.

Sa, 30. Juni 17 Uhr Paretz, Paretzer Scheune

Double Beats mit DoubleBeats

DoubleBeatsvergrößern
DoubleBeats

DoubleBeats

In der Stadtpfarrkiche wird DoubleBeats, das erste und inzwischen eines der international erfolgreichsten Schlagzeugensembles im Bereich Kammermusik weltweit, ein spannendes Programm aus alter sowie zeitgenössischer Musik präsentieren, das zahlreiche Adaptionen und Auftragskompositionen enthält. Zu hören sein werden unter anderem Werke von Alexej Gerassimez, Astor Piazzolla, Gene Koshinski, Sergej Rachmaninov und Georg Katzer.

Neben der Kaffeetafel ab 13 Uhr auf dem Kirchlatz finden um 14 Uhr ein Ausflug zu den Beelitzer Heilstätten und eine historische Altstadtführung statt. Matthias Gärtner liest um 15 Uhr Kurzgeschichten von Anton Pawlowitsch Tschechow.

Intensives Klangspiel der Violine

Midori, Violine
Özgür Aydin, Klavier
Werke von W.A. Mozart, C. Franck, F. Schubert, O. Respighi

Die japanische Violinistin Midori ist bekannt dafür, eine besondere Verbindung zwischen der Musik und dem Publikum zu schaffen und die Konzertbesucher die Melodien nicht nur hören, sondern auch fühlen zu lassen. Mit ihrem virtuosen Spiel und ihren ausdrucksstarken Interpretationen wird sie ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Ein Werk wird die „Violinsonate g-Moll D 408” von Franz Schubert sein, der dafür bekannt war, die Violine ganz besonders einzusetzen und ihre Klangfarben in seinen Kompositionen wunderbar zur Geltung zu bringen. Die im Jahr 2010 aufwändig renovierte Kreuzkirche wird unter den Klängen des Zusammenspiels von Midori und dem Pianisten Özgür Aydin zur Spielstätte eines ganz besonderen und intensiven Abends.

Im Kirchgarten kann man sich ab 13 Uhr an der Kaffeetafel mit Kaffee und Kuchen stärken, bevor im Anschluss zwei Dampferfahrten, eine Führung im Funktechnikmuseum und eine historische Stadtführung stattfinden.

ACHTUNG: Der Vortrag „Deutschland, Russland, Europa: Brauchen wir einander?“ um 15 Uhr muss aus gesundheitlichen Gründen leider ausfallen.

Sa, 7. Juli 17 Uhr Königs Wusterhausen, Kreuzkirche

Reise ins London des 18. Jahrhunderts

Ensemble Odysseevergrößern
Ensemble Odyssee

Ensemble Odyssee
Werke von W. Babell, G.F. Händel,
G. Sammartini, A. Vivaldi

So, 8. Juli 17 Uhr Burg (Spreewald), Dorfkirche

La Belle Epoque

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Simon Höfele (Photo: Sebastian Heck)

Mit seinen 23 Jahren gehört Simon Höfele zu einem der spannendsten Trompeter seiner Generation. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe wie den deutschen Musikwettbewerb 2016, ist Preisträger des Sonderpreises “U21“ des internationalen Musikwettbewerbs der ARD und ist seit September 2017 Teil des BBC Radio 3 - New Generation Artist-Programm. Musikalisch wird er bei seinem Konzert in die “Belle Epoque“ zwischen 1884 und 1914 eintauchen.
In der prachtvollen Kirche des Kloster Stifts Neuzelle, die als “Barockwunder der Mark“ bezeichnet wird, erweckt Höfele in Begleitung der Pianistin Magdalena Müllerperth Komponisten wie Theo Charlier, Philippe Gaubert und George Enescu mit seinem unverwechselbaren Spiel zum Leben. Zwischen Gemeindehaus und der Evangelischen Kirche zum Heiligen Kreuz des Klosterstifts findet ab 13 Uhr die Kaffeetafel statt. Im Anschluss kann das Gelände bei Führungen durch das Kloster, durch den Barockgarten des Klosters und durch das unterirdische Museum „Himmlisches Theater“ im Kloster besichtigt werden. Mit dem Bus wird die Schwerzkoer Mühle erkundet.

Simon Höfele, Trompete
Magdalena Müllerpeth, Klavier
Werke von T. Charlier, G. Enescu, G. Pares,
E. Bozza, A. Savard, P. Gaubert

Sa, 14. Juli 17 Uhr Neuzelle, Stiftskirche

Tango Nuevo

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Cuarteto Rotterdam (Photo: Dominik Butzmann)

Der heutige Abend steht im Zeichen des Tangos. Astor Piazzolla entwickelte den traditionellen Tango Argentino weiter, fügte Elemente der Klassik, des Jazz und der Neuen Musik hinzu und verlieh seinen Werken so einen unverwechselbaren
Klang – den Klang des Tango Nuevo. Trotzdem büßte diese neue Art des Tangos nichts von der ursprünglichen Leidenschaft oder Dramatik ein. Das Cuarteto Rotterdam gehört zu den besten europäischen Tango-Ensembles und wird Piazzollas Musik in der ersten Konzerthälfte gebührend präsentieren. Im zweiten Teil des Abends können Tango-Tänzer und die, die es noch werden wollen, das Parkett erobern. Die Bismarckhöhe lädt ab 13 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein,
damit gestärkt am Tangoschnupperkurs (für Paare und Einzeltänzer), einem Inselrundgang durch das alte Werder oder einer Führung über die Bismarckhöhe inkl. Turmbesteigung und Museum teilgenommen werden kann.

Cuarteto Rotterdam
Milonga und Werke von Astor Piazzolla

Finnische Mundharmonika-Visionäre

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SVÄNG

SVÄNG
Eigenkompositionen und Arrangements

SVÄNG, das sind vier charmante Finnen, die mit außergewöhnlichem Repertoire und bemerkenswerter Spieltechnik auf einem kleinen, aber oftmals unterschätzten Instrument überzeugen: der Mundharmonika. Neben finnischem Tango, Balkanrhythmen und Polskas über Arrangements von Jean Sibelius und John Williams, dem Komponisten der Musik der Harry Potter Filme, finden sich in ihrem Programm anspruchsvolle und unterhaltsame Eigenkompositionen. SVÄNG präsentieren Mundharmonikamusik, die auf eine außergewöhnliche Klangreise einlädt. Die Wälder, die symbolisch für Finnland stehen, gehören auch zu der Umgebung von Herzberg an der Elster. Die Stadt liegt in einem naturreichen Tiefland und gilt als Dreiländereck Brandenburgs, Sachsens und Sachsen-Anhalts.

Bach im Kurort

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Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin

Windsbacher Knabenchor
Martin Lehmann, Leitung
Deutsche Kammervirtuosen Berlin
Werke von J.S. Bach

Der Windsbacher Knabenchor steht für die Verknüpfung von Vielseitigkeit, Musikalität und klanglicher Reinheit. Er zählt mit diesen Eigenschaften zu den wichtigsten Chören seiner Art und legt bei dem heutigen Konzertabend den Schwerpunkt auf das Werke-Verzeichnis von Johann Sebastian Bach. Dieses beinhaltet unter anderem Vokal- und Kammermusik sowie Orchesterwerke. Gemeinsam mit den Deutschen Kammer-Virtuosen Berlin wird der Knabenchor auch eine Suite in der Wunderblutkirche erklingen lassen. Ziel des Ensembles ist es, alte Musik auf neuen Instrumenten zu präsentieren. Der beschauliche Kurort Bad Wilsnack in der Westprignitz bietet mit seinen gepflegten kleinen Fachwerkhäusern die ideale Kulisse für dieses fulminante Konzert.

Ungewöhnliche Klangwelten

Thomas Leleu, Tuba
Vashti Hunter, Violoncello
Werke von A. Vivaldi, W.A. Mozart, J.S. Bach,
G. Rossini, A. Piazzolla

Von der Newa in die Abbey Road

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Rastrelli Cello Quartett

Rastrelli Cello Quartett
Werke von D. Popper, P. Tschaikowsky,
E. Grieg, J. Brahms, D. Brubeck, Beatles

Die vier Cellisten des Rastrelli Cello Quartetts begeistern mit einer bunten musikalischen Bandbreite. Von Szenen aus »Peer Gynt« von Edward Grieg über die »Ungarischen Tänze« von Johannes Brahms bis zu dem großen Songbuch der Beatles, das die zweite Konzerthälfte füllen wird, bieten die Ausnahmecellisten ihrem Publikum ein wahres Abenteuer. Keines der Stücke wurde ursprünglich für vier Celli geschrieben und so stammen alle Arrangements aus der Feder der Musiker selbst. Im Konzert verwandelt sich das Quartett regelrecht in eine Big Band und entfacht im Brandenburger Dom, der auch als »Mutter aller märkischen Kirchen « bezeichnet wird, ein atemberaubendes Feuerwerk der Improvisationskunst. Die einzigartige Atmosphäre der Stadt lässt Geschichte und Kultur durch die gotischen Meisterwerke aus Backstein lebendig werden.

Open Air im Schlosspark

Symphony Prague, Prager Konzertchorvergrößern
Symphony Prague, Prager Konzertchor

Symphony Prague, Prager Konzertchor
Štefan Britvík, Dirigent
C. Orff: «Carmina Burana»
M. Ravel: «Bolero»

Das alljährlich stattfindende Open Air im Schlosspark Stechau gehört inzwischen schon zur Tradition im Landkreis Elbe-Elster. Nachmittags können Sie mit Picknickkorb, Familie und Freunden bewaffnet den wunderschönen Schlosspark genießen und abends einem einmaligen Konzert lauschen. Zum ersten Mal wird bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten die »Carmina Burana« zu hören sein. Die Sammlung der über 250 Lied- und Dramentexte wurde im 11. und 12. Jahrhundert verfasst und in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern wiederentdeckt. Das populäre Werk Carl Orffs besteht aus 24 dieser Texte, die er in den Jahren 1935/36 vertonte. Maurice Ravels »Bolero«, eines der meistgespielten Werke für Orchester, rundet den Abend ab, bevor das alljährliche Feuerwerk die Wipfel des Schlossparks erleuchtet.

Sa, 4. August 17 Uhr Stechau, Schlosspark Schloss Stechau

Kulturreich Russland

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Boris Spasski

Boris Spasski, Klavier
Werke von P. Tschaikowsky, D. Kabalewsky, L.
Desiatnikow, S. Prokofiew, A. Chatschaturjan

Partnerland der Brandenburgischen Sommerkonzerte. Der Pianist Boris Spasski wird in der ersten Hälfte des Konzertes »Die Jahreszeiten op. 37a« von Peter Tschaikowski und in der zweiten Hälfte eine ausgefallene Mischung von Werken russischer Komponisten spielen. Boris Spasski vereint Virtuosität, Klangreichtum des Anschlags und beherrscht sein Instrument und das natürliche Wechselspiel von Leidenschaft und Zurückhaltung. Das ehemalige Haus der Offiziere in Wünsdorf bietet hierfür eine perfekte Kulisse. Das alte Garnisionsgelände in Wünsdorf, auf dem das Oberkommando der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland bis zu seinem Abzug 1994 stationiert war, bietet mit 590 Hektar Fläche und 700 Gebäuden auch im Beiprogramm einiges zu entdecken.

Sa, 11. August 17 Uhr Wünsdorf, Haus der Offiziere

Furiose Gitarre in der Uckermarkt

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Ferenc Snétberger Trio

Ferenc Snétberger Trio
Songs aus dem aktuellen Album und
alte Kompositionen

Der Gitarrist und Komponist Ferenc Snétberger wird mit seinen Triopartnern Phil Donkin am Bass und seinem Sohn Toni Snétberger am Schlagzeug heute unter anderem sein 2017 erschienenes, international hochgelobtes Album »Titok« präsentieren. Snétberger schaft mit seiner Musik ein stilistisch unverkennbares Universum zwischen gestern und heute, zwischen Jazz und Klassik. Beeinflusst und getragen werden seine Werke von der Folklore seiner ungarischen Heimat, von Flamenco-Spieltechniken, Samba-Rhythmen und natürlich von Bach. Im schönen Prenzlau, der grünen Stadt am Uckersee im Nordosten der Mark Brandenburg, findet das Konzert in der St. Nikolai-Kirche statt.

So, 12. August 17 Uhr Prenzlau, St. Nikolai-Kirche

Brandenburgisches Dorfkirchenkarussell

Maria Todtenhauptvergrößern
Maria Todtenhaupt

Nido
Elisabeth Glass, Violine
Arthur Hornig, Violoncello
Erika Leroux, Klavier
Maria Todtenhaupt, Harfe
Werke von J.S. Bach, S. Rachmaninow, N. Drake

Das Programm des traditionellen Brandenburgischen Dorfkirchenkarussells ist in diesem Jahr wieder besonders vielseitig: NIDO, ein Marimba und Violine Duo, spielt Werke von Bach und Debussy, Stücke aus den Bereichen Jazz, Rock und Pop des letzten Jahrhunderts sowie Eigenkompositionen.

Die Konzertviolinistin Elisabeth Glass ist Konzertmeisterin im Orchester der Deutschen Oper Berlin, in dem auch Arthur Hornig als Solocellist tätig ist. Das Ensemble wird um die Konzertpianistin und leidenschaftliche Kammermusikerin Erika Le Roux ergänzt und wird das »Trio Élégiaque op.9« von Rachmaninow spielen.

Die Harfenistin Maria Todtenhaupt wird neben Stücken auf ihrer Konzertharfe auch die südamerikanische Paraguayharfe präsentieren, die durch ihren unverwechselbaren Klang besticht.

Sa, 18. August 14 Uhr Sa, 18. August 16 Uhr Sa, 18. August 18 Uhr Dorfkirchen Stüdenitz

Brandenburgisches Dorfkirchenkarussell

Nido
Elisabeth Glass, Violine
Arthur Hornig, Violoncello
Erika Leroux, Klavier
Maria Todtenhaupt, Harfe
Werke von J.S. Bach, S. Rachmaninow, N. Drake

Sa, 18. August 14 Uhr Sa, 18. August 16 Uhr Sa, 18. August 18 Uhr Dorfkirchen Kötzlin

Brandenburgisches Dorfkirchenkarussell

Nido
Elisabeth Glass, Violine
Arthur Hornig, Violoncello
Erika Leroux, Klavier
Maria Todtenhaupt, Harfe
Werke von J.S. Bach, S. Rachmaninow, N. Drake

Sa, 18. August 14 Uhr Sa, 18. August 16 Uhr Sa, 18. August 18 Uhr Dorfkirche Schönermark

Barocktrio in der Friedenskirche

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Pliquett und Gast

Christina Roterberg, Sopran
Joachim Pliquett, Trompete
Arvid Gast, Orgel
Werke von J. Stanley, J.S. Bach, H. Purcell, J. Langlais, C. Franck.

Das Duo Pliquett und Gast ist bereits seit fast 40 Jahren musikalisch miteinander verbunden und konzertiert dieses Jahr zum wiederholten Male bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten. Joachim Pliquett, Solotrompeter des Deutschen Symphonie-Orchesters und Arvid Gast, Organist und Professor an der Musikhochschule Lübeck, werden dieses Jahr mit der Sopranistin Christina Roterberg in der Friedenskirche in Potsdam zu Gast sein. Im ersten Konzertteil widmet sich das Trio der Barockmusik und in der zweiten Hälfte steht die französische Romantik im Mittelpunkt. Gelegen im Marlygarten im Schlosspark Sanssouci, der auch im Beiprogramm erkundet werden kann, wird die 1848 eingeweihte Kirche heute Spielstätte eines beeindruckenden barocken Abends sein.

So, 19. August 17 Uhr Potsdam, Friedenskirche

Blechbrillanz am Elbhafen

Brasssonanzvergrößern
Brasssonanz

Brasssonanz
Werke von J.S. Bach, G.F. Händel,
E. Crespo, V. Bräutigam

Brasssonanz ist ein Blechbläserkammermusik-Ensemble, das aus Nachwuchsmusikern bekannter deutscher Orchester besteht. Das Repertoire des Ensembles umfasst zeitlose Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, aber auch durch neuartige Konzertformen machen die Musiker auf sich aufmerksam. Besonders die Variationen in der Besetzung und somit die Veränderung der Klangfarbe der interpretierten Werke machen den Reiz ihrer Konzerte aus. Im nordwestlichen Brandenburg liegt in der Prignitz das beschauliche Städtchen Wittenberge. Die Gegend mit der Elbe und ihren Auen gehört zu den schönsten Flusslandschaften Mitteleuropas. Bei einer Bootstour kann das Biosphärenreservat, das unter dem Schutz der UNESCO steht, vom Wasser aus besichtigt werden.

Sa, 25. August 17 Uhr Wittenberge, Stadtkirche

Stimmzauber am Fichtwald

Niniwevergrößern
Niniwe

Niniwe
Songs und Eigenkompositionen aus Pop, Klassik und Jazz

Das Vokalensemble Niniwe besteht nun schon seit zwölf Jahren. Die vier Sängerinnen werden heute in der evangelischen St. Martin-Kirche ein breites Spektrum ihrer Vokalmusik präsentieren: von Popsongs zu Jazz, von Klassik zu feinsinnigen Eigenkompositionen. Besonders die bekannten Werke werden dem Publikum auf gänzlich neue und virtuose Weise näher gebracht. Das zahlreich prämierte Ensemble bricht Bestehendes auf und fügt über die Grenzen der Werke hinweg alles mit seinem unverwechselbaren Klang wieder neu zusammen.

Im waldreichen Gebiet der Schwarzen Elster liegt zwischen Lausitzer Höhen und Niederem Fläming das Schliebener Land. Die etwa tausendjährige Stadt Schlieben und ihre berühmten Weinberge können im Beiprogramm zu Fuß und mit dem Gaumen erkundet werden.

Jazzhelden im alten Rittergut

The Grand Slammers
Titel des aktuellen Albums und neue Kompositionen

Die Akustik in der Kurt-Mühlenhaupt-Scheune in Bergsdorf ist ebenso beeindruckend wie das Ambiente. In dieser besonderen Umgebung wird der in Moskau geborene und in Berlin lebende Autor Wladimir Kaminer, der vor allem durch seine Bände »Militärmusik« und »Russendisko« bekannt wurde, im Rahmen des Beiprogrammes aus seinem Werk »Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß« lesen.

Das Quintett The Grand Slammers ist das Jazz-Projekt des renommierten Schlagzeugers Christoph Schlemmer und besteht aus anerkannten Größen der Berliner Jazz-Szene. In ihrem heutigen Programm werden die Musiker Titel ihres aktuellen Albums sowie neue Kompositionen präsentieren. Die Zuhörer erwartet ein Abend voller Groove, Soul, organischem Jazz und virtuosen Improvisationen.

Sa, 1. September 17 Uhr Bergsdorf, Kurt-Mühlenhaupt-Scheune

Von Beethoven bis Beatles

Stabsmusikkorps der Bundeswehrvergrößern
Stabsmusikkorps der Bundeswehr

Stabsmusikkorps der Bundeswehr
Reinhard Kiauka, Leitung
Werke von L. v. Beethoven, Beatles,
A. Reed, Queen, J. Fučik

Unter freiem Himmel, im idyllischen Park von Schloss Lübbenau, findet das letzte Open-Air-Konzert dieser Saison statt. Gastieren wird das Stabsmusikkorps der Bundeswehr, mit einem vielseitigen Programm mit Songs von den Beatles und Queen bis hin zu Beethoven. Seine musikalische Bandbreite präsentiert das Ensemble jährlich in seinen über 250 Aufritten im In- und Ausland.

Schloss Lübbenau ist seit 1621 im Besitz der Grafen zu Lynar. Mit seiner bewegenden Vergangenheit präsentiert sich das vollständig erhaltene Schlossensemble heute als Erlebnisreich für Gäste, die Kultur und Historie mit Natur verbinden möchten. Auf einer unserer vielseitigen Touren im Beiprogramm können Sie Lübbenau, die Geburtsstadt der Spreewaldgurke, kennenlernen.

So, 2. September 17 Uhr Lübbenau, Hotel Schloss Lübbenau

Mozart, Mannheim und Magie

Kammerakademie Potsdam
Andreas Ottensamer, Leitung/Klarinette
Werke von W.A. Mozart, C.P. Stamitz,
C. Cannabich, J. Wenzel, A. Stamitz, F. Danzi

Vor etwa 300 Jahren brachte die Erfindung der Klarinette einen neuen Klang mit sich und eröffnete unbekannte Kompositionsmöglichkeiten. Der Hof in Mannheim, auf dem Mozart das Instrument kennenlernte, war Anziehungspunkt zahlreicher Musiker seiner Generation. Der junge Ausnahmemusiker Andreas Ottensamer, der seit 2011 Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker ist, hebt nun gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam die Mannheimer Schätze. In Luckau gibt es heute einiges zu entdecken. Der Freundeskreis lädt zur beliebten Kaffeetafel, es gibt einen Kartoffelbrunch auf dem Bio-Bauernmarkt und bei einem Künstlerrundgang werden Arbeiten bildender Künstler präsentiert, die im Sommer hier residieren. Nach dem Konzert findet im Garten des Schlossbergkellers das traditionelle Abendliedersingen statt.

So, 9. September 17 Uhr Luckau, St. Nikolai-Kirche

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

Veranstalter und Informationen

Brandenburgische Sommerkonzerte
Schillerstraße 94, 10625 Berlin
T: 030-8904340, F: 89043440
E-mail: info@brandenburgischesommerkonzerte. de

Anreise und Touristeninformation

Zu den Konzerten werden Bustransfers ab Berlin und Beiprogramme vor Ort sowie Kinderbetreuung angeboten.

Kartenservice

T: 01806-999000222
www.brandenburgischesommerkonzerte. org