Sommertheater im Land Brandenburg

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KOMBINAT: neobarock meets neopren - Versuche der Anpassung_Nr. 4, © Stefan Gloede

Brandenburgs Informations-, Kontakt- und Beratungsstelle im Handlungsfeld der freien Darstellende Künste

Der «Landesverband Freie Darstellende Künste Brandenburg» wurde 1995 als Interessensvertretung der freischaffenden Darstellenden Künste im Land Brandenburg gegründet. Er steht damit stellvertretend für eine selbstbestimmte, eigenverantwortliche, professionelle Theater-, Tanz- und Performancelandschaft.

Die heute 42 Mitglieder - neben wenigen Einzelkünstler:innen fast ausschließlich Körperschaften, mit insgesamt knapp 700 Theater- und Tanzschaffenden - vereinen Schauspiel, Tanz, Puppenspiel, Figuren- und Objekttheater, Musiktheater, Performance Kunst, partizipative Formate und vieles mehr. 20 von ihnen haben eigene Spielstätten, die Mehrheit ist mobil unterwegs. Sie gastieren im ganzen Bundesland und über dessen Grenzen hinaus und erreichen generationsübergreifend mehr als ein Drittel der in Brandenburg erfassten Theaterzuschauer:innen.

Programm 2026

Comédie Soleil 2026

Seifenblasenmomente

Theater Comédie Soleil, Werder Samstag, 30. Mai 2026, 19:30 Uhr
Jenny Kittmann, Foto: Claudius Pflugvergrößern
Jenny Kittmann, Foto: Claudius Pflug

Jenny Kittmann, Gesang
Hans Rohe, Gitarre
Tobias Ebert, Klavier

Konzert: szenischer Chansonabend zwischen Witz und Poesie

Unter dem Titel Seifenblasenmomente lädt die Berliner Schauspielerin Jenny Kittmann zu einem szenischen Chanson-Abend.

Mal bissig, mal poetisch - und stets leicht wie eine Seifenblase.

Es wird gelacht, manch eine Träne verdrückt und das Tanzbein geschwungen im bittersüßen Reigen mit der Vergänglichkeit einer Seifenblase.

Kindskopf - Das kreative Kind in dir

Theater Comédie Soleil, Werder Samstag, 13. Juni 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
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Bernhard Wolff, Fotos + Collage: Bernhard Wolff

Bernhard Wolff, Kabarett

Soloshow: 100 Minuten, die Jahrzehnte jünger machen.

Eine Rolle rückwärts in die Kindheit, auf der Suche nach dem Ursprung von Kreativität und Einzigartigkeit. Erleben Sie 100 Minuten, die Jahrzehnte jünger machen - im Kopf und im Herzen.

Der TV-bekannte Rückwärtssprecher Bernhard Wolff begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung menschlicher Kreativität und Einzigartigkeit – und wird auch Sie dabei ertappen, etwas «zu erwachsen» geworden zu sein.

Schon als Kind liebte Bernhard Wolff die Bühne und entdeckte sein Talent, mit Sprache zu überraschen. Er trainierte die Fähigkeit, rückwärts zu sprechen, übte Zaubertricks ein und trat als Gedächtniskünstler auf. Das Rückwärtssprechen ist bis heute sein einzigartiges Markenzeichen. Auslöser war der Moment, in dem er das Ortsschild seines Heimatortes Stockelsdorf rückwärts las «Frodslekcots».

Er inszenierte Deutschlands erste Comedy Show zum Thema Denken und Gehirn - und war als «Rückwärtssprecher» zu Gast in über 50 TV-Shows.

«Hinaus» – Fontane auf See

Start am Schiffsanleger an der Föhse / Insel Werder (Havel) Sonntag, 28. Juni 2026, 17:00 Uhr
Sonntag, 2. August 2026, 17:00 Uhr Sonntag, 30. August 2026, 17:00 Uhr Sonntag, 13. September 2026, 17:00 Uhr
Tickets
Und wieder "Hinaus ...": Fontane auf See: 1 Mann und 1 Frau am Wasservergrößern
Und wieder «Hinaus ...»: Fontane auf See, © Veranstalter

Edward Scheuzger als Theodor Fontane
Michaela Wrona als die geheimnisvolle Fremde

Schiffsfahrt mit Theater

Eine Dampferfahrt über den Schwielowsee mit Theodor Fontane

Theodor Fontane begibt sich auf eine Dampferfahrt über den Schwielowsee und begegnet einer geheimnisvollen Fremden. Während er versucht, zu erraten wer sie ist, plaudern und philosophieren sie über das Wasser und seine Naturgewalt, über Schiffe aller Arten und den Schwielowse und die Region samt ihrer Bewohner.

Und nicht zuletzt hat die mysteriöse Dame einiges Spannende aus ihrem Leben – und Fontanes Werk – zu erzählen.

Oper Oder Spree 2026

Das kleine weiße Pony

Burg Beeskow Premiere: Sonntag, 26. April 2026, 16:00 Uhr
Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 Uhr Friedrich-Wolf-Theater, Eisenhüttenstadt Sonntag, 28. Juni 2026, 16:00 Uhr Kreuzhof Kloster Neuzelle
Probe «Das kleine weiße Pony», Foto: Susann Müllervergrößern
Probe «Das kleine weiße Pony», Foto: Susann Müller

Lars Franke, Text & Regie
Insa Bernds, musikalische Leitung
Frauke Bischinger, Ausstattung
Ensemble «Elli Expensive Kanaki»
Ensemble «Alexander Cardwell»

Oper für Kinder ab 7 Jahren

Josi ist nach dem Umzug ihrer Eltern in eine neue Stadt sehr einsam. Mit ihrem kleinen weißen Pony findet sie im Zauber der Musik Zuflucht vor der tristen grauen Realität. Wenn sie zusammen singen verwandelt sich das Pony in einen Prinzen und nimmt Josi mit in eine Welt, in der alles möglich ist und die nicht von harten Tatsachen und kalten Dingen bestimmt wird.

Vor allem auf der Musik der Operette Im weißen Rössl basierend, verzaubert das Kindermusiktheater mit zwei Sänger:innen und einer Pianistin.

Life Could Be a Dream

Burghof, Burg Beeskow Samstag, 6. Juni 2026, 20:00 Uhr
German Gents, Foto: Alice Brendler Cartervergrößern
German Gents, Foto: Alice Brendler Carter


German Gents:
Thoma Jaron-Wutz & Armin Horn, Tenor
Raphael Riebesell, Bariton
Marcel Raschke, Bass

Eine musikalische Zeitreise zwischen Traum und Wirklichkeit

«Life Could Be a Dream» unter diesem Motto nehmen die German Gents aus Berlin ihr Publikum mit. In ihrem neuen A-cappella-Programm verschmelzen englische und amerikanische Evergreens mit Jazzstandards, französischem Chanson-Flair, deutschsprachigen Kultsongs und Klassikern der goldenen Zwanziger zu einem einzigartigen Konzerterlebnis. Mit ihrem unverwechselbaren A-cappella-Klang erstrahlen alte Hits in neuem Glanz – von Charles Trenet bis zu den Beatles, von den Comedian Harmonists bis Reinhard Mey.

Freuen Sie sich auf einen Abend voller musikalischer Träume – seien Sie dabei «Life Could Be a Dream»!

Oper. Art. Absurdum

OPER.ART.ABURDUM, Foto: Michael Rieperdingervergrößern
OPER.ART.ABURDUM, Foto: Michael Rieperdinger

Tanya Gonser, Klavier
Ensemble «ART.ABSURDUM»:
Constanze Hosemann & Elisabeth Rauch, Sopran
Simone Hirsch, Mezzosopran

Vier Frauen, ein Abend voller Klang und Überraschungen

Was beim Musiktheaterfestival Oper Oder Spree in Neuzelle begann, wird nun zu einem besonderen Konzerterlebnis.

Mit beeindruckender stimmlicher Vielfalt, musikalischer Präzision und spürbarer Spielfreude nehmen sie ihr Publikum mit auf eine ebenso unterhaltsame wie überraschende Reise durch die Musikgeschichte. Von Mozart bis Musical, von klassischen Arien bis hin zu Pop – hier trifft Virtuosität auf Humor und kreative Inszenierung.

Freuen Sie sich auf einen unkonventionellen Sonntag voller Energie, Charme und musikalischer Höhepunkte – ein Erlebnis für Groß und Klein

Amore, pasta, vino e basta!

Burghof, Burg Beeskow Samstag, 11. Juli 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 11. Juli 2026, 20:00 Uhr Kreuzhof (Regenvariante: Refektorium) des Klosters Neuzelle Freitag, 4. September 2026, 20:00 Uhr Burghof, Burg Beeskow
Tickets
Amore, pasta, vino e basta!vergrößern
Amore, pasta, vino e basta!, © Veranstalter

Snezana Nena Brzakovic, künstlerische Leitung
Evgeny Nikiforov, musikalische Leitung
Ana Vidmar, Laurenzia Kampa, Rahela Ujevic, Daniel Wendler & Martin Trømborg, Gesang

Ein herrlich leichtes Opern-Pasticcio voller italienischer dolce vita!

Ein musikalisches Feuerwerk aus den schönsten Arien und Ensembles der Oper – voller Leidenschaft, Esprit und augenzwinkerndem Charme.

Zwischen spritzigen Verwechslungen, großen Gefühlen und einem guten Glas Wein entfaltet sich eine Liebeserklärung an das italienische Lebensgefühl: La vita e bella

Im weißen Rössl

Kreuzhof (Regenvariante: Refektorium) des Klosters Neuzelle Premiere: Donnerstag, 20. August 2026, 20:00 Uhr
Freitag, 21. August 2026, 20:00 Uhr Samstag, 22. August 2026, 20:00 Uhr Donnerstag, 27. August 2026, 20:00 Uhr Burghof, Burg Beeskow Freitag, 28. August 2026, 20:00 Uhr Burghof, Burg Beeskow
Tickets
Oper Oder Spreevergrößern
Oper Oder Spree 2024, Foto: Bernd Geller

Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell

Den Abschluss des Festivals bildet die diesjährige Musiktheaterproduktion «Im weißen Rössl» – ein Singspiel in drei Akten mit sechs musikalischen Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz. Die Gesangstexte stammen von Robert Gilbert, die Musik von Ralph Benatzky.

Ein Sommer am See kann der Anfang sein,
im weißen Rössl kehrt der Trubel ein.
Der Kellner Leopold hat nur einen Traum:
Er wirbt um Josepha – doch die sieht ihn kaum.

Sie wartet auf Siedler, den Stammgast so treu,
doch der hat für Ottilie nur Augen dabei.
Mit Vater Giesiecke kommt sie ins Haus,
und schon nimmt das Liebeskarussel seinen Lauf.

Sigismund erscheint, als Bräutigam gedacht,
doch Klärchen hat ihm den Kopf verdreht über Nacht.
So wartet im Rössl so manch ein Herz –
Auf ein Wort, einen Blick, ein Ende vom Scherz.

Wer kriegt wen am Ende? Wer bleibt hier allein?
Das kann nur im Rössl zu erleben sein.
Wenn Musik übern See und Gelächter weht,
weiß keiner, wie diese Geschichte ausgeht.

Theater am Rand 2026

Felix Meyer Trio

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 5. Juni 2026, 19:30 Uhr
Felix Meyer, Foto: Henriette Holzelvergrößern
Felix Meyer, Foto: Henriette Holzel

Felix Meyer Trio:
Felix Meyer, Gesang
Johannes Bigge, Klavier
Philipp Wichert, Gitarren

Das neue Album «Paradies»: lyrisch, melodiös und tanzbar

Felix Meyer stellt mit seinem Trio sein neues Album Paradies vor. Wie immer gibt es Musik von lyrischer und melodiöser Kraft, diesmal mit ein paar ganz neuen Farben. In seinen überaus eingängigen neuen Liedern platziert der Berliner Liedermacher wie mit Zauberhand überraschende Pointen. Tanzbar ist die Musik wie eh und je.

Vor allem aber ist Meyers bewährte «Musik für Erwachsene» gekennzeichnet von jener überaus dichten, nachdenklichen und stimmungsvollen Arbeit am Wort, die dem mittlerweile Fünfzigjährigen einen Platz gibt irgendwo im weiten Feld zwischen Tom Waits und Jacques Brel, zwischen Klaus Hoffmann und Element of Crime sowie seinen Freundinnen und Kollegen Dota Kehr, Alin Coen, Jan Plewka, Norbert Leisegang und Sarah Lesch, mit denen er regelmäßig die Bühne teilt.

Sugar Man – Das bittersüße Märchen des Sixto Rodriguez

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 6. Juni 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 7. Juni 2026, 15:00 Uhr Freitag, 21. August 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Monika Herold, Thomas Rühmann & Jürgen Ehle, Foto: Rudolf K. Wernickevergrößern
Monika Herold, Thomas Rühmann & Jürgen Ehle, Foto: Rudolf K. Wernicke

Thomas Rühmann & Jürgen Ehle, Gesang & Gitarre
Monika Herold, Kontrabass

Die wundersame Geschichte des amerikanischen Songwriters

Eine wahre Geschichte. In drei Teilen. Detroit. Kapstadt. Berlin. Trilogie eines Trios. Wundersamer Stoff. Falsche Songs. Großes Kino. Gelöst wird das Rätsel um den amerikanischen Songwriter Rodriguez.

Keiner hörte ihn, keiner wollte ihn, keiner kannte ihn. Aber es kamen Tage voller Wunder und Staunen.

Dorothee Müllter schrieb in den Ost-Hessen-News: «Rühmann verwebt in dieser Geschichte das Leben, Fühlen und Schaffen der ostdeutschen Liedermacher mit dem psychedelischen Folk-Rock von Rodriguez. Wahnsinn. Selten erlebt man einen solchen Abend.»

Die Glut

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 12. Juni 2026, 15:00 Uhr
Freitag, 12. Juni 2026, 19:30 Uhr Samstag, 13. Juni 2026, 18:00 Uhr
Die Glut, © Künstlervergrößern
Die Glut, © Künstler

Thomas Rühmann, Gesang & Spiel
Wolfgang Torkler, Piano & Sounds
Bernhard Bauch, Lichtgestaltung

Ein literarischer Säbeltanz nach dem Roman von Sándor Márai

Ein literarischer Säbeltanz. Feurig. Hitzig. Überreizt. Ein rasantes Duell.

Zwei Männer treffen sich wieder.
Nach einundvierzig Jahren. Und dreiundvierzig Tagen.
In der Nacht. Im Schloß. Es brennt die Luft. Im Fegefeuer der Fragen.

Ein Finale. In die Zukunft.

Vom Dunkel ins Helle

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 14. Juni 2026, 03:14 Uhr
Vom Dunkel ins Helle, Foto: Stefan Schickvergrößern
Vom Dunkel ins Helle, Foto: Stefan Schick

Thomas Rühmann, Stimme
Elena Janis, Gesang
Wolfgang Torkler, Klavier
René Bornstein, Bass
DanceAttitude:
Lea Ziebolz, Anne Teichmann, Mathilda Nawratil, Lene Dworek & Jannes Rühmann

Ein Früh-Stück der besonderen Art

Ja, Sie haben richtig gelesen: Beginn der Vorstellung ist 3:14 Uhr. Von den Theaterbänken aus erleben Sie die Morgendämmerung im Oderbruch. Momente der Stille, der Behutsamkeit, des Respekts. Wider die Schnelligkeit und Lautheit. Zeit zu hören, zu sehen, zu wachen, zu schlafen, zu versinken. Die Natur gibt den Ton an. Die Musik stimmt ein. Ein Früh-Stück der besonderen Wahrnehmung.

Frühstück nach dem Früh-Stück: nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, in der Kleinen Wirtschaft zu frühstücken.

Junge Frau mit Katze

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
Buchcover «Junge Frau mit Katze»vergrößern
Buchcover «Junge Frau mit Katze», © Veranstalter

Daniela Gröscher, Lesung
Kathleen Gaube, Moderation

So fern, so nah - Eine Autorinnen-Lesereihe

Alles ist schwierig, bevor es leicht wird: Daniela Dröscher erzählt so intensiv wie humorvoll von einer Frau, die endlich Verantwortung für das eigene Glück übernimmt.

Zeit ihres Lebens stand Ela wortwörtlich im Schatten ihrer Mutter. Deren dicker Körper, so die Überzeugung des Vaters, war für das Unglück der gesamen Familie verantwortlich. Nun ist Ela erwachsen und es ist ihr eigener, ihr kranker, Körper, der sie verzweifeln lässt. Kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion erlebt Ela einen Zusammenbruch. Während sie unbewusst mit der Frage ringt, ob sie ihren Platz in der akademischen Welt wirklich verdient hat, rebelliert ihr Körper: der Hals, das Herz, die Haut – Ela steht in Flammen und gerät in immer größere Panik.

So wie die Geschichte ihrer Mutter, der Daniela Dröscher ihren großen Romanerfolg «Lügen über meine Mutter» gewidmet hat, ist auch Elas späte Selbstfindung und Selbstermächtigung meisterhaft autofiktional konstruiert, psychologisch mitreißend und hinreißend komisch.

Liebe in Zeiten des Hasses

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 19. Juni 2026, 15:00 Uhr
Freitag, 19. Juni 2026, 19:30 Uhr Samstag, 20. Juni 2026, 19:30 Uhr
Wolfgang Torkler, Anne-Catrin Wahls, Julia Jäger und Thomas Rühmann in «Liebe in Zeiten des Hasses», Foto: Barbara Braunvergrößern
Wolfgang Torkler, Anne-Catrin Wahls, Julia Jäger und Thomas Rühmann in «Liebe in Zeiten des Hasses», Foto: Barbara Braun

Julia Jäger, Anne-Catrin Wahls, Michael Kühl & Thomas Rühmann, Stimme
Wolfgang Torkler, Klavier
Bernhard Bauch, Lichtgestaltung

Musikalisch-szenische Lesung mit Florian Illies’ großartiger «Chronik eines Gefühls 1929–1939»

Ein virtuoses Epochengemälde. Alle sind da «Brecht, Weigel, die Manns, Gründgens, Wedekind, Werfel, Benn, Kaléko, Kästner, Tucholsky, Remarque, Dix, Weill». Die ganze Moderne. Im Ankommen. Verlieben. Verlassen. Reden. Schweigen. Erwachen. Flüchten. Wie ein Rausch. Eine Chronik der Gefühle. In den Spannungen der Vorkriegsjahre.

Vier Spieler. Zwei Frauen. Zwei Männer. Wechselnde Paare. Wechselnde Alter. Wechselnde Geschlechter. Bühnenbild: Das Atelier der Moderne. Mit dem Blick ins Heute. Das Klavier als erzählendes Element. Impressionistisch. Zitierend. Virtuos.

Ein ganzer Abend Liebe im Hass. Ein Wörterfest. Bestürzend. Lustig. Schräg. Dämonisch. Verwerflich. Sonderbar. Elegant. Der Kommentar zur verunsicherten Gegenwart.

Spinnlein, Spinnlein an der Wand

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 21. Juni 2026, 11:00 Uhr
Eine Szene vom «Spinnlein, Spinnlein an der Wand», Foto: Tobias Heyelvergrößern
Eine Szene vom «Spinnlein, Spinnlein an der Wand», Foto: Tobias Heyel

Pauline Drünert, Figurenbau und Spiel
Etta Streicher, Test und Spiel
Akkordeon und Stimme, Katharina von Klitzing
Ilka Schönbein, Regie

Für Kinder ab 5 Jahren und mutige Erwachsene - Figurenspiel mit Live-Musik

Das Schaf, die Katze, das Schwein, der Fisch, die Ratte und der Vogel – sie alle haben etwas vor. Gras fressen, im Schlamm baden, auf Bäume klettern und andere wichtige Dinge. Auch die kleine Spinne hat etwas vor: Sie spinnt. Das ist es nämlich, was sie am allerbesten kann. Sie spinnt und träumt von Fliegenköstlichkeiten.

Drei Spielerinnen verweben Figurenspiel, Erzählung, Live-Musik und das Schicksal zu einer kleinen Geschichte über das Sich-nicht-ablenken-lassen, die Seelenruhe und das Dranbleiben, über den seidenen Faden der Geduld und die laute Welt.

Hotel Rimini

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 Uhr
Hotel Rimini, Foto: Maximilian Hockvergrößern
Hotel Rimini, Foto: Maximilian Hock

Hotel Rimini:
Julius Forster, Gesang
Paul Pötsch, Gitarre
Annegret Enderle, Violine & Klavier
Valentin Link, Kontrabass Paul-Jakob Dinkelacker, Waldhorn, Schlagzeug & Klavier
Paula Schieferecke, Cello

Wunderbar melancholisch-heiter-cooler Chanson-Pop aus Leipzig

Die musikalischen Wurzeln der sechsköpfigen Leipziger Band kann man auch ohne botanische Expertise als weit verästelt bezeichnen. E-Gitarre, Kontrabass und Drums mischen sich mit Cello und Violine; Piano und Akustikgitarre treffen auf Effektgeräte, ein sporadisch eingesetztes Waldhorn oder ein betagtes Casio. Die deutschen Texte widmen sich dabei den Krokodilstränen städtischer Wohlstandsproblematiker, der Vergangenheitsbewältigung im öffentlichen Nahverkehr oder dem Scheitern an den Brutalitäten des Alltags.

Das kunstseidene Mädchen

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 26. Juni 2026, 19:30 Uhr
Winnie Böwe, Foto: Miriam Knickriemvergrößern
Winnie Böwe, Foto: Miriam Knickriem

Winnie Böwe, Lesung

Irmgard Keuns unsterblicher Roman über die Zwanzigerjahre

Mit nichts als einem gestohlenen Pelz und dem unbändigen Hunger nach Leben flüchtet Doris aus der Provinz in das flirrende Berlin der Zwanzigerjahre. Zwischen Tanzpalästen und dunklen Hinterhöfen sucht sie nach dem großen Glück, nach Liebe und vor allem nach dem «Glanz». Dabei macht sie viele absurde und auch bittere Erfahrungen. Winnie Böwe fasziniert an diesem Buch sowohl die direkte Sprache als auch der Witz und die Frechheit von Irmgard Keun, die diesen Text unsterblich machen.

Schon im Erscheinungsjahr des Romans 1932 schrieb Kurt Tucholsky: Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in seinen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung zieht. Der zeitgenössische Großstadt-Roman voll hintersinnigem Humor und beißender Gesellschaftskritik hat bis heute nichts von seiner Schärfe verloren.

Winnie Böwe ist freiberufliche Schauspielerin und Sängerin, arbeitet an verschiedenen Theater- und Opernbühnen, fürs Fernshen und auch für Hörspiele und Hörbücher. Im Kino war sie unter anderem in Boxhagener Platz und Bibi & Tina zu sehen.

Wolfgang Torkler & René Bornstein

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 27. Juni 2026, 19:30 Uhr
Wolfgang Torkler & René Bornstein, Foto: Nick Heidmannvergrößern
Wolfgang Torkler & René Bornstein, Foto: Nick Heidmann

Wolfgang Torkler, Klavier
René Bornstein, Kontrabass

Empfindsame Klangwelten mit Piano und Kontrabass

Wer Wolfgang Torklers Musik kennt, weiß, dass man sich hier zurücklehnen kann. Konsequent verfolgt der Pianist seit fünf Solo-Alben und einem Trio-Album den Weg der Reduktion, der Konzentration aufs Wesentliche. Mit René Bornstein am Kontrabass formiert sich ein Duo, das sich der Weite und dem Klang widmet. Sie entschleunigen, bringen Ruhe in unsere gehetzte Zeit. Tief romantisch klingt ihre Musik, schwebend, fast skandinavisch, leicht wie ein Seidenstoff, spielerisch, aber nie verspielt, stringent, aber ohne Fesseln, magisch im Zusammenklang. Melancholisch? Ja klar, was sonst. Aber ohne Trauer, ohne Schwermut, ohne jede Last. Da ist nur Schönheit, pur, unverstellt, ehrlich ...

Hasenscheisse

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 28. Juni 2026, 17:00 Uhr
Band «Hasenscheisse»vergrößern
Band «Hasenscheisse», © Künstler

Hasenscheisse:
Christian Näthe «Chrishi», Gitarre & Gesang
Matze, Gesang
Volkmar, Bass
Laschi, Schlagzeug & Percussion
Stephan the Fuchs, Akkordeon

Fünf Männer gegen die Stumpfheit der Welt

Oft haben Bands tolle Namen, liefern jedoch musikalische Exkremente – bei Hasenscheisse isset eben andersrum.

Die fünf Männer der Hasenscheisse-Crew arbeiten musikalisch gegen die Stumpfheit der Welt und vielleicht auch gegen ihren eigenen Bandnamen an! Sie klingen dabei wie eine Art Mischung aus Die Ärzte und Reinhard Mey. Gesellschaftskritisch und humoristisch hoppeln sie auf Live-Gigs quer durch die Republik, rocken die Festivals wie Fusion, TFF Rudolstadt und Herzberg, aber auch den kleinen aufmerksamen Zuhörerkeis wie z.B. im Quatsch Comedy Club.

Wie einst Lili Marleen ... oder Mit Leip & Seele

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 3. Juli 2026, 19:30 Uhr
Johannes Kirchberg, Foto: Stephan Knauervergrößern
Johannes Kirchberg, Foto: Stephan Knauer

Johannes Kirchberg, Gesang & Musik
Hans Leip, Texte
Johannes Kirchberg, Kompositionen

Eine musikalische Annäherung an den Dichter Hans Leip

Mit 22 schreibt der Hamburger Dichter Hans Leip den Text zu Lili Marleen und wird damit unsterblich – obwohl das Lied erst 26 Jahre später zu einem Welthit wird. Doch natürlich hat Hans Leip noch viele weitere wundervolle Gedichte geschrieben, oft vertont von Norbert Schultze oder ihm selbst. Und eine Unmenge an Geschichten. Rund ums Meer und die Seefahrt.

Johannes Kirchberg gibt den Gedichten nun eine neue, eigene Musik – und damit anhand von Leips Biografie einen ganz persönlichen Einblick ins Hamburg der 20er Jahre und das schwierige Durch-die-Zeit-kommen danach.

Don Quijote

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 4. Juli 2026, 19:30 Uhr
Poster «Don Quijote», Foto: Philipp Plumvergrößern
Poster «Don Quijote», Foto: Philipp Plum

Rüdiger Krause, Gitarre
Kai Frederic Schrickel, Regie
Jakob Nolte, Textfassung
Hannah Hamburger, Ausstattung
Rüdiger Krause, Musik
Jean-Loup Fourure, Kampfchoreografie
Darstellung:
Laurenz Wiegand - Don Quijote
Andreas Erfurth - Sancho Panza

Nach dem Roman von Miguel de Cervantes

Ein idealistischer junger Mann schlüpft in die Rolle eines tapferen Ritters und kämpft gegen Windmühlen, die er für bedrohliche Riesen hält. An seiner Seite der treffliche Knappe Sancho Panza, der ihm trotz aller Unwegsamkeiten stets treu zur Seite steht: Das Neue Globe Theater Potsdam bringt den Klassiker Don Quijote mit zwei Vollblutschauspielern und Rüdiger Krause an der Gitarre auf die Bühne. Zu erleben ist eine Welt voller Abenteuer, Poesie und Humor, ein Fest für die Sinne, ein Triumph des Theaters.

Rüdiger Krause arbeitete mit Manfred Krug, Uschi Brüning, Günther Fischer und Barbara Thalheim. Er ist Mitglied des internationalen Gitarrentrios Guitar Celebration mit den Gitarristen Ian Melrose und Nikos Tsiachris.

Das Glück rennt hinterher

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 5. Juli 2026, 16:00 Uhr
Maria Thomaschke & Nikolai Orloff, © Maria Thomaschkevergrößern
Maria Thomaschke & Nikolai Orloff, © Maria Thomaschke

Maria Thomaschke, Gesang
Nikolai Orloff, Klavier

Ein Chanson-Abend

Das Glück ...

Wir jagen ihm hinterher, vergleichen, hoffen, verzweifeln – und übersehen es dabei oft gründlich. Liegt es auf der Straße? In der Liebe? Im Lottoschein? Oder hat Brecht recht «Alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher …?» Dann wäre es vielleicht an der Zeit, stehenzubleiben und sich einfach mal umzudrehen, oder?

Maria Thomaschke und Nikolai Orloff nehmen ihr Publikum mit auf einen facettenreichen Chanson-Abend mit Liedern von Jacques Brel, Annett Louisan, Pigor, Bertolt Brecht und Astor Piazzolla.

Mit Witz, Melancholie, mit musikalischer Kraft und Zärtlichkeit erzählen sie von kleinen Triumphen, großen Sehnsüchten und den vielen Spielarten des Glücks. Zuhören. Zurücklehnen. Und, wer weiß, vielleicht kommt das Glück ja genau dabei zu Ihnen …

Liederlauschen am Rand

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 10. Juli 2026, 18:00 Uhr
Samstag, 11. Juli 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 12. Juli 2026, 10:00 Uhr
Flyer «Liederlauschen am Rand», © Veranstaltervergrößern
Flyer «Liederlauschen am Rand», © Veranstalter

Eine Veranstaltung des Braumeister e.V. Kulturverein

Programm:
- Maultrommel-Workshop
- Beatbox Workshop
- Oder Talks
- Oder Prozession
- Historische Feuerwehr Bralitz
- Kapsel Cross
- Großes Familienzelt
- Spielmobil von Kultus
- Workshop Theater und Bühnenpräsenz
- Artistic Creatures
- Tanz-Workshop
- Märchen in Jurten
- Fliegendes Märchenorchester
- Oxymel-Herstellung
- Räucher-Workshop
- Kama Duo
- Selbstverteidigung
- Drum-Workshop
- Silent Disco
Jedes Jahr an drei langen Sommertagen treffen sich Singer-Songwriter, Rock- und Indie-Bands aus Deutschland und Polen unter dem weiten Oderbruch-Himmel zum Festival Liederlauschen am Rand. Das Festival ist ein kleines, umweltbewusstes und familiäres Open-Air, es verbindet handgemachte Musik, Nachhaltigkeit und kulturellen Austausch. Auf dem Festival gibt es wieder leckere polnische und deutsche Spezialitäten. Hinzu kommt die Kleine Wirtschaft, das neue Theaterrestaurant.

Tickets

Mitten in Amerika

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 17. Juli 2026, 15:00 Uhr
Freitag, 17. Juli 2026, 19:30 Uhr Samstag, 18. Juli 2026, 15:00 Uhr Samstag, 18. Juli 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 19. Juli 2026, 16:00 Uhr
Jens-Uwe Bogadtke, Kathleen Gaube, Thomas Rühmann und Timofey Sattarov in «Mitten in Amerika», Foto: Barbara Braunvergrößern
Jens-Uwe Bogadtke, Kathleen Gaube, Thomas Rühmann und Timofey Sattarov in «Mitten in Amerika», Foto: Barbara Braun

Thomas Rühmann, Regie, Dramaturgie & Spiel
Tobias Morgenstern, Regie & Musik
Almut Undisz, künstlerische Mitarbeit
Kathleen Gaube, Jens-Uwe Bogadtke & Timofey Sattarov, Spiel

Schauspiel nach dem Roman von Annie Proulx

Annie Proulx erzählt bitterböse, grimmige Geschichten um Wasser, Boden, Öl, Windräder und Schweinefarmen in den schmalen Panhandles von Texas und Oklahoma, einer abgelegenen Landschaft, flach wie ein Brett, mit hohem Himmel und atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Bewohner versehen mit kontrapunktischem Überlebens-Humor. Dazwischen ein junger Mann namens Bob Dollar auf der Suche nach Lebenssinn. Am Ende steht die Frage: Sind wir noch zu retten? «Mitten in Amerika» ist ein Spiel zu viert um die kräftigen, komischen, kriminellen, kulinarischen, elementaren Dinge zwischen Himmel und Erde.

Mein Herz ließ sich nicht teilen

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 19. Juli 2026, 11:30 Uhr
Claudia Wenzel, Foto: Jan Kopetzkyvergrößern
Claudia Wenzel, Foto: Jan Kopetzky

Claudia Wenzel, Lesung
Lukas Natschinski, Klavier

Die beliebte Schauspielerin liest, singt und erzählt.

Die beliebte Schauspielerin und Bestseller-Autorin Claudia Wenzel liest aus ihrem Buch «Mein Herz ließ sich nicht teilen». Darin wirft sie einen emotionalen und kritschen Blick auf ihr Leben in der DDR, die Wendezeit und das wiedervereinigte Deutschland.

Oft hätte sie in den Westen gehen können, kehrte jedoch stets in die ostdeutsche Heimat zurück. «Als Ossi stelle ich mir die Frage, ob die Wiedervereinigung ihr Versprechen erfüllt hat. Haben wir aus der Geschichte gelernt oder existiert die Mauer noch immer in unseren Köpfen?»

Zur Lesung singt Claudia Wenzel einige Lieder, darunter drei von ihrem Bruder, dem Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel. Am Klavier begleitet sie Lukas Natschinski.

Die Zöllner im Trio Infernale

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 24. Juli 2026, 19:30 Uhr
Die Zöllner im Trio Infernale, Foto: Christian Krasseltvergrößern
Die Zöllner im Trio Infernale, Foto: Christian Krasselt

Infernalisches Trio:
Dirk Zöllner, Gesang & Gitarre
André Gensicke, Keyboard & Gesang
Tobias Unterberg, Cello

STILL – Die Tour 2026

Nach dem großen Erfolg der 25X25-Tour gibt das infernalische Trio Dirk Zöllner, André Gensicke und Tobias Unterberg auch 2026 wieder einige exklusive Konzerte an ausgesuchten und besonderen Orten. Und das noch konsequenter, noch konzertanter und noch emotionaler! Das Theater am Rand ist dabei und das am Geburtstag des Cellisten!

STILL – Die Zöllner im Trio Infernale-2026-Tour: Die Grenzen zwischen Rock, Pop, Soul und Klassik verschmelzen zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. Dabei nehmen die drei Freunde durchaus ernst, was sie tun, aber sie nehmen sich selbst nicht zu ernst und das kann dann bisweilen äußerst humorig werden.

Cuarteto Rotterdam

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 25. Juli 2026, 19:30 Uhr
Das Cuarteto Rotterdam, Foto: Kay Herschelmannvergrößern
Das Cuarteto Rotterdam, Foto: Kay Herschelmann

Cuarteto Rotterdam:
Michael Dolak, Bandoneón
Susanne Cordula Welsch, Violine
Judy Ruks (Niederlande), Klavier
Facundo Leónidas Di Pietro (Argentinien), Kontrabass
Juliane Hanisch, DJ

Ein Tango-Abend der Extraklasse

Das Cuarteto Rotterdam gilt als eines der besten europäischen Tango-Ensembles. Mit Leidenschaft, Virtuosität und Kraft durchstreifen die vier Spitzenmusiker die über 100-jährige Tangogeschichte. Traditionsbewusst bringen sie die anfangs noch fröhlicheren Tangos der Guardia Vieja mit einer Leichtigkeit auf die Bühne, dass es jedem in den Beinen juckt.

Tangorra Orquesta

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 26. Juli 2026, 16:00 Uhr
Das Tangorra Orquesta, Foto: Ruben Pinedavergrößern
Das Tangorra Orquesta, Foto: Ruben Pineda

Tangorra Orquesta:
Cecilia Giles, Geige
Mikele Borra, Bandoneon & Klavier
Fran Borra, Bassgitarre & Electronics

Electrotango aus Buenos Aires

Pulsierende elektronische Beats, zeitgenössischer Sound, tanzbar wie eh und je: Electrotango als moderne Form des argentinischen Tangos hat in den letzten Jahren die europäischen Tanzsäle und Festivalbühnen erobert.

Das Tangorra Orquesta aus Buenos Aires steht für eine besonders eingängige Version des Electrotango, ohne dabei die Wurzeln des klassischen Tangos zu verlieren. Analoge Sounds, angetrieben von Techno-inspirierten Beats und Grooves, durchdrungen von der Seele der Violine, der Emotion des Bandoneons, gefärbt von hypnotischen Stimmen und Melodien.

Frei Spiel

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 31. Juli 2026, 17:00 Uhr
Freitag, 31. Juli 2026, 20:00 Uhr Samstag, 1. August 2026, 15:00 Uhr Samstag, 1. August 2026, 17:30 Uhr Samstag, 1. August 2026, 20:00 Uhr
Hummer Games, Foto: Franziska Dittrichvergrößern
Hummer Games, Foto: Franziska Dittrich

Studierende der Berliner Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch»

2 der folgende Stücke sind zu sehen:
– Hummer Games: Szenen einer Verpartnerung
– A.lles I.nseln: Die Verbindung zum Draußen hängt am seidenen Faden des AI Chat Bots.
– Die Möwe: Szenen nach Anton Tschechow
– Entrückt: Ein junges Paar – und das Unbehagen an der Gesellschaft
– Gott des Gemetzels: Szenen nach Yasmina Reza

Unter dem Motto Frei Spiel zeigen Studierende der der renommierten Berliner Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» ihre selbsterarbeiteten Stücke aus dem dritten Studienjahr: Wildes und Leises, Wohlbedachtes und Belachtes – und Schräges, passend zu unserem eigenwilligen Theater.

Uschi Brüning und Stephan König

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 2. August 2026, 16:00 Uhr
Uschi Brüning und Stephan König, Foto: Jörg Singervergrößern
Uschi Brüning und Stephan König, Foto: Jörg Singer

Uschi Brüning, Gesang
Stephan König, Klavier

Herzenslieder

Die Lieder, die Uschi Brüning und Stephan König seit vielen Jahren nicht mehr loslassen, nennen sie Herzenslieder. Von Als ich fortging über September bis zu Am Fenster interpretieren sie sie neu – intim und kammermusikalisch, auf das Wesentliche reduziert. Ein Abend der Emotionen, ein Abend, der zu Herzen geht.

Die ostdeutsche Grande Dame des Jazz – über die unvergleichliche Uschi Brüning wurde schon alles gesagt, am eindrucksvollsten ließ es Ulrich Plenzdorf einst seinen Romanhelden in Die neuen Leiden des jungen W. formulieren «Wenn die Frau anfing, ging ich immer kaputt» , schrieb er «Ich glaube, sie ist nicht schlechter als Ella Fitzgerald. Sie hätte alles von mir haben können, wenn sie da vorn stand mit ihrer großen Brille und sich langsam in die Truppe einsang.»

Die schon wieder – Hildegard von Bingen dinkelfrei

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 7. August 2026, 19:30 Uhr
Eine Szene vom «Hildegard von Bingen», Foto: Marcus Staavergrößern
Eine Szene vom «Hildegard von Bingen», Foto: Marcus Staa

Heike Feist & Gotthard Lange, Spiel

Ein Theaterabend über die berühmteste Frau des Mittelalters

So geht das nicht! Das macht man nicht! Das schaffst du nie! Was nützt das schönste Ziel, wenn man nicht weiß, wie man es erreichen kann oder ob das Ziel überhaupt das richtige ist. Wenn ängstliche Stimmen, engstirnige Bürokraten oder gar eigene Gedankenkarusselle sich einem in den Weg stellen. Wenn Bauch und Verstand miteinander streiten.

Das Leben der Hildegard von Bingen war voll von Situationen, in denen nichts mehr ging und es nahelag, klein beizugeben. Doch ging es um ihre Selbstbestimmung, um Gerechtigkeit und Überwindung lebensfeindlicher Traditionen, war die berühmteste Frau des Mittelalters nicht zu (s)toppen. «Die schon wieder!», dachte wohl mancher Zeitgenosse, mancher Probst und selbst der Papst, wenn die Nonne, von einem «Geht nicht!» ermutigt, immer forsch ihrer eigenen Überzeugung folgend, gleich noch einmal an deren Tür klopfte.

Paul Bartsch Akustik-Trio

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 8. August 2026, 19:30 Uhr
Paul Bartsch Akustik-Trio, Foto: Heiko Fiedlevergrößern
Paul Bartsch Akustik-Trio, Foto: Heiko Fiedle

Paul Bartsch, Gesang, Gitarre & Mundharmonika
Thomas Fahnert, Gitarren, Geige & Gesang
Sander Lueken, Keyboards & Gesang
Gerd Hecht, Bass

Der Weggefährte von Gundermann und Wenzel präsentiert sein neues Programm «Theaterdonner»

Seit mehr als zwanzig Jahren sind der hallesche Liedermacher Paul Bartsch und seine musikalischen Begleiter nun gemeinsam unterwegs. 2003 erschien mit Bruchpiloten die erste CD von Paul Bartsch & Band. «Träume im Kopf, Wut im Bauch und Wärme im Herzen» – so urteilte die Presse seinerzeit über die «Titel mit Ohrwurmcharakter und auch inhaltlich auf hohem Niveau».

2023 bot die Doppel-CD Stadtmusikanten … stimmen ihre alten Lieder an! Einen repräsentativen Querschnitt dieser zwei Jahrzehnte Lied & Chanson. Und nun geht es also um jenes Theater zwischen Weltbühne und Alltäglichkeiten, in dem wir alle mitmischen, und zwar möglichst nicht nur als Statisten!

Gestern war der Ball

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 9. August 2026, 16:00 Uhr
Nicole Müller, Foto: Bodo Kubatzki / Thomas Putensen, © privatvergrößern
Nicole Müller, Foto: Bodo Kubatzki / Thomas Putensen, © privat

Thomas Putensen, Klavier & Gesang
Beatensemble:
Nicole Müller, Harfe
Iris Langer, Violine & Gesang
Thomas Braun, Violine & Flügelhorn
Micha Bahlk, Kontrabass & Bassgeige

Lieder und Klavierstücke und Evergreens von Manfred Krug und Holger Biege

Vor einem halben Jahrhundert sang Manfred Krug seine Evergreens. Der Sänger, Pianist und Komponist Thomas Putensen läßt sie mit seinem Beatensemble noch einmal erklingen. Zu hören sind Lieder wie Du bist heute wie neu, Gestern war der Ball, Du sagtest leider nur gut Nacht, Es war nur ein Moment, Wenn du schläfst mein Kind.

Die Entdeckung der Langsamkeit

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 14. August 2026, 19:30 UhrTickets
Thomas Rühmann und Clemens Christian Poetzschvergrößern
Thomas Rühmann und Clemens Christian Poetzsch, Foto: Barbara Braun

Thomas Rühmann, Gesang & Spiel
Clemens Christian Poetzsch, Klavier & Sounds
Thomas Rühmann, Dramaturgie

Nach Sten Nadolnys großem Roman

Ein Zehnjähriger, der zu langsam ist, einen Ball zu fangen, will den Nordpol erobern. John sieht anders, denkt anders, handelt anders als die Mehrheit. Seine Langsamkeit wird zur Entdeckung eines Prinzips – menschenfreundlich und zukunftsfähig.

Der Schauspieler Thomas Rühmann erzählt die Geschichte des Seefahrers John Franklin aus Sten Nadolnys großem Roman. Der Musiker Clemens Christian Poetzsch kommentiert auf dem Klavier und mit eigenen Sounds.

Schlafkonzert

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 15. August 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 15. August 2026, 20:30 Uhr
Tickets
Schlafkonzert 2025, Foto: Barbara Braunvergrößern
Schlafkonzert 2025, Foto: Barbara Braun

Julia Buch, Gesang, Piano & Songwriting
Julian Buch, Schlagzeug & Special Effects
Vinzenz Wieg, Gitarre & Klarinette
Thomas Rühmann, Moderation, Gesang und Text

Ein besonderes Musikerlebnis zum Stressabbauen und Akkuaufladen

Ankommen, Abschalten, Auftanken! Zum zweiten Mal lädt das Julia Buch Trio in unserem Theater zu seinem einzigartigen Schlafkonzert mit eigenen und vor allem neuen Songs. Thomas Rühmann moderiert, singt einige Lieder und liest einen poetischen Text.

Musik entspannt und wirkt sich beruhigend auf Körper und Psyche aus. Die Singer-Songwriterin Julia Buch (nominiert für den deutschen Schlafpreis) hat deshalb ein Konzertformat entwickelt, das Stress abbaut, Akkus auflädt und einen besonderen Musikgenuss ermöglicht: «Wir wollen den Besuchern eine kleine Auszeit vom Alltag schenken und sie wieder mehr für das eigene Bewusstsein sensibilisieren. Hier haben Gefühle wieder Platz zum Atmen.»

Ton und Kirschen – Woyzeck

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 16. August 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Woyzeck», Foto: Marion Kollenrottvergrößern
Eine Szene vom «Woyzeck», Foto: Marion Kollenrott

Julie Biereye, David Garlick, Richard Henschel & Zina Méziat, Spiel
Margarete Biereye, Spiel, Inszenierung & Dramaturgie
Daisy Watkiss, Spiel, Marionette, Bühnenbild & Licht
David Johnston, Spiel & Musik
Nelson Leon, Spiel & Marionette

Die aktuelle Produktion des internationalen Wandertheaters aus Werder

Georg Büchners Fragment Woyzeck von 1837 ist eine wirkliche Tragödie des gewöhnlichen Lebens. Woyzeck, ein armer Soldat, ist der Held des Dramas. Er ist Auflenseiter, in einem medizinischen Experiment missbraucht, vom Vorgesetzten verhöhnt, von seiner Frau betrogen, von der Welt ausgestoßen. Das Drama zeigt uns, was einen Menschen dazu bringt, gewalttätig, ja ein Mörder zu werden. Woyzeck ist am Ende Opfer und Täter zugleich. Büchners Verbundenheit mit den einfachen Leuten erregt Mitleid für seinen Helden und regt zum Nachdenken an. Über dem ganzen Werk liegt der Aufschrei Woyzecks: «Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.»

Lebenslieder

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 22. August 2026, 19:30 UhrTickets
1 Mann spielt Gitarre.vergrößern
Thomas Rühmann, Foto: Barbara Braun

Thomas Rühmann, Gesang & Gitarre

Ein Solo

Thomas Rühmann lässt seine Bühnenjahre musikalisch und in Anekdoten Revue passieren.

Seine Lieblingsgeschichte: Ich gehe aufs Feld, zum Auftritt für das «Spinnhaus». Noch unsichtbar für die Zuschauer. Auf der Wiese grasen sieben junge Pferde, von mir mit einem kurzen, völlig genderfalschen «Hallo, Jungs!» begrüßt. Die Musik ertönt. Ich laufe los. Jetzt sichtbar für die Zuschauer. Hinter mir höre ich ein Schnaufen. Die Pferde formieren sich zu einer Reihe und folgen mir bis zum Graben, hundert Meter. Die Geschöpfe dieses Planeten in harmonischer Symbiose. Mein erster Gedanke damals: «So was erlebst Du nicht im Stadttheater.»

Mein Bruder ist schwerkrank

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 23. August 2026, 11:30 UhrTickets
Mein Bruder ist schwerkrank, © Kinder und Jugend Hospiz Dienst Strausbergvergrößern
Mein Bruder ist schwerkrank, © Kinder und Jugend Hospiz Dienst Strausberg

Betroffene Geschwister
Kinderhilfe Frankfurt (Oder) e.V.
Kinder- und Jugendhospizdienst MOL

Eine Gesprächsrunde zur besonderen Situation von Geschwistern lebensverkürzend erkrankter Kinder

Geschwister lebensverkürzend erkrankter Kinder – Vergessen? Übersehen? Unverstanden? Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist, bindet es viel Zeit und Kraft der Eltern. Was macht das mit den gesunden Geschwisterkindern? Wie erleben sie ihre Familiensituation? Welche Gefühle, Erfahrungen und Themen prägen diese Kindheit? Wie können wir ihnen helfen?

Eine Gesprächsrunde im Rahmen des Thementags Trauer und Tod mit betroffenen Geschwistern, der Kinderhilfe Frankfurt (Oder) e.V. und dem Kinder- und Jugendhospizdienst MOL

Zum Thementag gehört auch die Kindervorstellung Das Totenerweckungssüppchen

Kontakt zum Kinder und Jugendhospizdienst MOL

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Das Totenerweckungssüppchen

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 23. August 2026, 15:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Mein Bruder ist schwerkrank», Foto: Stephan Noevergrößern
Eine Szene vom «Mein Bruder ist schwerkrank», Foto: Stephan Noe

Andreú Andreú, Idee & Spiel
Bastian Kaletta, Musik & Geräusch
Cornelia Winkler, Dramaturgie

Eine Gemüseoper für Publikum ab 4 Jahre

Ralf Karotte ist etwas schreckliches passiert! Seine Freunde wurden geerntet und jetzt will man aus ihnen Suppe machen. Ralf muss sie retten! Aber wie? Und wo? Auf der Suche nach Torben dem Lauch, Rita der Petersilie und Jean-Pierre dem Sellerie trifft Ralf einen ängstlichen Stein, ein eingebildetes Fahrrad und Esmeralda, das zaubernde Suppenhuhn. Und zusammen kochen sie ein ganz besonderes Süppchen …

Die Vorstellung ist Teil des Thementags Trauer und Tod. Um 11 Uhr gibt es die Gesprächsrunde Mein Bruder ist sterbenskrank zur Situation von Geschwistern lebensverkürzend erkrankter Kinder.

Kabakon oder Die Retter der Kokosnuss

Theater am Rand, Zollbrücke Freitag, 28. August 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 29. August 2026, 15:00 Uhr Samstag, 29. August 2026, 19:30 Uhr Freitag, 4. September 2026, 15:00 Uhr Freitag, 4. September 2026, 19:30 Uhr Samstag, 5. September 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Motivbild «Kabakon oder Die Retter der Kokosnuss», Foto: Jörg Kitzingvergrößern
Motivbild «Kabakon oder Die Retter der Kokosnuss», Foto: Jörg Kitzing

Julia Jäger, Christian Schmidt, Holger Daemgen & David Schnell, Spiel
Wolfgang Torkler, Klavier
Thomas Rühmann, Regie

Neuinszenierung nach dem Roman «Imperium» von Christian Kracht

In seinem Roman «Imperium» erzählt Christian Kracht die wahre Geschichte des Kokovoren und Nudisten August Engelhardt, der Anfang des 20. Jahrhunderts in die deutschen Südsee-Kolonien aufbricht. Ein junger Mann auf der Suche. Ein Ur-Romantiker. Er kauft die Insel Kabakon im damaligen Deutsch-Neuguinea, um Kokosnüsse anzubauen und sich von diesen zu ernähren. Und zwar ausschließlich. Der erste Extremveganer mit stark religiösem Motiv. Die Kokosnuss gilt ihm als das Ebenbild Gottes. Engelhardt hofft auf Nachahmung. Ein Sonnenorden wird entstehen. Er soll die Welt retten.

Die Inszenierung nimmt den Phantasten August Engelhardt ernst in seiner Sehnsucht. Das Unmögliche versuchen. Das tun, was keiner kann.

Ein Abenteuer? Ein hochironisches Märchen? Ein dummer August auf der Suche nach dem Paradies? Wer wird gewinnen? Die Kokosnuss oder die Moderne? Der Mensch oder der Planet?

Grids of Space

Theater am Rand, Zollbrücke Sonntag, 30. August 2026, 16:00 UhrTickets
Das Akvariet Trio, Foto: Ole Schwarzvergrößern
Das Akvariet Trio, Foto: Ole Schwarz

Akvariet Trio:
Rieko Okuda, Klavier
Antti Virtaranta, Kontrabass
Wieland Möller, Schlagzeug, Glockenspiel & Gongs

Klangbilder in Raum und Zeit

In seinem neuen Programm Grids of Space lädt das Berliner Akvariet Trio zu einem besonderen Hörerlebnis in Raum und Zeit. Mit Einflüssen aus Jazz, elektronischer Musik, Minimal Music und zeitgenössischer Improvisationsmusik nehmen die drei Musiker:innen das Publikum mit auf eine Reise von erzählenden Klängen und bewegenden Bildern, poetischen Stimmungen und tanzender Rhythmik.

Das Trio arbeitet mit Räumen in der Musik und deren Verknüpfungen mit der Zeit. Wie engmaschig und in welchem zeitlichem Rahmen lassen sich Räume in der Musik überlagern? Wie können wir miteinander kommunizieren, wenn Raum und Zeit verschoben sind

Pigor & Eichhorn

Theater am Rand, Zollbrücke Samstag, 12. September 2026, 19:30 UhrTickets
2 Männervergrößern
Pigor & Eichhorn, Foto: Thomas Nitz

Thomas Pigor, Gesang
Benedikt Eichhorn, Begleitung

Grundkurs II – Pigor singt, Benedikt Eichhorn muss begleiten

In den 90ern erfanden Pigor & Eichhorn den SalonHipHop und türmen seitdem Volumen auf Volumen. Das alters- wie mengenmäßig stetig mitwachsende Publikum dankt es mit exponentiell ausufernder Begeisterung. Werke aus dem zum Almanach der klugen Gesellschaftskritik herangereiften «Pigor singt, Benedikt Eichhorn muss begleiten» - Songbook bereichern die Programme arrivierter wie werdender KünstlerInnen und Fans nicht nur der ersten Stunde haben längst die wichtigsten Textzeilen als Kompass der augenzwinkernden Alltagsbewältigung übernommen.

Im Bewusstsein dieser Verantwortung legen die beiden den «Grundkurs II» für Späteinsteiger auf: Mit «Willkommen in der postfaktischen Welt», den «Maulenden Rentnern», Rabenmüttern und anderen prophetischen Klassikern, aber auch brandaktuellen Chansons als Sneak Preview auf das ganz neue Programm beglücken Pigor & Eichhorn ihre Fans und ebnen dem intellektuellen Nachwuchs mit textlich wie musikalisch zuverlässig hochwertiger Qualitätsware den Weg.

Service

Informationen

Landesverband Freie Darstellende Künste Brandenburg
c/o Langer Stall (Raum LS.231)
Neue Plantage 6
14467 Potsdam
0331-2805207/-8
post@freie-daku-brandenburg.de
www.freie-daku-brandenburg.de

Kartenservice

Informationen zu Ticketpreisen erhalten Sie auf der Webseite des jeweiligen Veranstalters:

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Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.