Potsdamer Tanztage

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Tanztage «Every Minute Motherland - Maciej Kuźmiński», Photo: Dajana Lothert

Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz
21. Mai bis 2. Juni

Das Festival lädt jedes Jahr Tanzkompanien aus der ganzen Welt nach Potsdam ein und bietet damit ein international hochkarätiges Spektrum verschiedener Tanztheaterformen an. Zwölf Tage lang wird die Landeshauptstadt Brandenburgs zur Bühne der internationalen Tanzszene.

Die Aufführungen bilden das Kernstück des Festivals: Soliarbeiten und große Ensembles, erzählerisches Tanztheater und reine Bewegung, Stücke für Kinder und ungewöhnliche Performances wechseln sich in einem reichen Programm ab. Ein besonderes Augenmerk des Festivals ist die Nähe zwischen Publikum und Künstlern. Fester Bestandteil des Festivals sind deshalb die Workshops, die sich an interessierte Laien und an professionelle Tänzer richten, sowie die Künstlergespräche, die nach den Aufführungen zum Austausch mit Tänzern, Choreografen und dem Publikum anregen. Konzerte, Tanzfilme, Installationen, DJs ergänzen das Programm.

Programmauszug 2024

Aufführungen

Schiffbauergasse Potsdam Dienstag, 21. Mai 2024 - Sonntag, 2. Juni 2024
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© Veranstalter

Die Aufführungen bilden das Kernstück des Festivals: Soliarbeiten und große Ensembles, erzählerisches Tanztheater und reine Bewegung, Stücke für Kinder und ungewöhnliche Performances wechseln sich in einem reichen Programm ab. Ziel ist es, die Vielfalt der aktuellen internationalen Tanzszene, die sich durch ihre hohe Kreativität auszeichnet, zu präsentieren.

Ein besonderes Augenmerk des Festivals ist die Nähe zwischen Publikum und Künstler:innen. Fester Bestandteil des Festivals sind deshalb die Workshops, die sich an interessierte Laien und an professionelle Tänzer:innen richten, sowie die Publikumsgespräche, die nach den Aufführungen zum Austausch anregen. Konzerte, Tanzfilme, Installationen, DJs ergänzen das Programm und laden zum Verweilen in der Schiffbauergasse ein.

Workshops

Studiohaus, fabrik Potsdam Dienstag, 21. Mai 2024 - Sonntag, 2. Juni 2024
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Potsdamer Tanztage Workshop, Photo: Dajana Lothert

Das Workshopprogramm der Potsdamer Tanztage umfasst verschiedene Formate und hält so für jede:n etwas bereit:

  • INTENSIVE WORKSHOPS (IWS) für Menschen mit Tanz-, Körper- und Bewegungserfahrung, die ihre Kenntnisse mit neuen Impulsen ergänzen wollen.
  • WORKSHOPS (WS) für alle Levels
  • JUNGER TANZ (JT) für Kinder und Jugendliche

Weitere Programme 2024

Tango Café

fabrikcafé Potsdam Sonntag, 14. Januar 2024, 18:00 Uhr
Sonntag, 11. Februar 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 10. März 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 14. April 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 5. Mai 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 9. Juni 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 14. Juli 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 8. September 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 13. Oktober 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 10. November 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 8. Dezember 2024, 18:00 Uhr
Eine Frau und ein Mann tanzen. Die Frau lächelt glücklichvergrößern
Steven und Antje, © fabrik Potsdam

Tanguito:
Steven und Antje, Tanz & Lehre

Tango-Workshop: Tanz & Bewegung

In entspannter Atmosphäre im fabrikcafé können Tangoschritte aufgefrischt oder neu gelernt werden. Steven und Antje geben Anregungen und Tipps.

So kann das Gelernte ausprobiert werden.

JazzLab – Move!

fabrik große Bühne Potsdam Freitag, 19. Januar 2024, 20:00 Uhr
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«Encantado» von Lia Rodrigues, Potsdamer Tanztage 2022 (Photo: Sammi Landweer)

Nicolas Schulze & Gäste, Tanz

Konzerte / Performances

Bei Made in Potsdam 2024 verwandelt das JazzLab die Bühne in eine offene Spielwiese für Tanz, Bewegung und Sound. Eine große, aus dem Moment heraus sich entwickelnde Choreografie entsteht – eine sich spontan findende Anordnung und Unordnung von vielen Körpern, kontrastreich, mit Brüchen und energetisch. JazzLab – MOVE! lädt Tänzer:innen und Musiker:innen ein, gemeinsam eine Feier der Improvisation zu zelebrieren. Dabei ist die Improvisation nicht Mittel zum Zweck oder Brücke zum gesetzten Bild. Sie ist vielmehr Ausdruck einer gelebten Kommunikation und universelle Sprache der Verbindung.

Eintritt frei

Iron Woman

fabrikcafé Potsdam Donnerstag, 22. Februar 2024, 19:00 Uhr
Rebecca Maria Salentinvergrößern
Rebecca Maria Salentin, Photo: Enrico Meyer

Rebecca Maria Salentin (Leipzig), Lesung

Wort(g)arten 2024

Obwohl ihre Expertise beim Abschrauben einer Ventilklappe endet, stellt sich Rebecca einer der größten Herausforderungen des europäischen Radwegnetzes: Sie möchte den knapp 10.000 Kilometer langen Iron Curtain Trail bezwingen, der von der bulgarisch-türkischen Grenze quer durch Europa bis in den hohen Norden führt, immer entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Unterwegs kann sie nicht nur mit verschiedensten Menschen sprechen, deren Leben von der Trennlinie und deren Wegfall geprägt ist, sie rollt auch ihre eigene Familienhistorie neu auf. Eine Radtour voller witziger und berührender Anekdoten.

Rebecca Maria Salentin ist Initiatorin und Moderatorin der Literaturshow Die schlecht gemalte Deutschlandfahne. 2019 wanderte sie, nachdem sie Job, Mann und Wohnung verloren hatte, den Weg der Freundschaft ab und schrieb darüber den Bestseller Klub Drushba. Darauf folgten viele Lesungen und Vorträge, für die sie u.a. mit dem ersten Platz beim elmundo Festival 2021 ausgezeichnet wurde.

Swingtee

fabrik Potsdam Sonntag, 25. Februar 2024, 18:00 Uhr
Sonntag, 17. März 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 21. April 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 12. Mai 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 16. Juni 2024, 18:00 Uhr Fabrikgarten Potsdam Sonntag, 21. Juli 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 18. August 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 15. September 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 20. Oktober 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 3. November 2024, 18:00 Uhr Sonntag, 15. Dezember 2024, 18:00 Uhr
Swingteevergrößern
Swingtee, Photo: Sandra Kliemann

Talea & Holger Niesel, Tanz

Swing

Das monatliche Swingtreffen mit swingiger Musik von Gestern und Heute!

Talea und Holger sind da, um neue Moves zu zeigen und Fragen zu beantworten.

Neulinge sind auch willkommen, um erste Schritte zu lernen.

Junge Stücke

fabrik große Bühne Potsdam Freitag, 1. März 2024, 19:00 Uhr
Eine Szene von «(don't) look!», Photo: Jonas Zeidlervergrößern
Eine Szene von «(don't) look!», Photo: Jonas Zeidler

(don't) look!
JugendTanzCompany fabrik Potsdam:
Giulia Del Balzi in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen, Choreografie
Emilia Engel, Sophie Fallis, Charlotte Hartmann, Karolina Krone, Norah Pfau, Elodie Rehnus, Luna Rehnus, Cosima Ruppert, Ella Ruppert, Milan Schuster, Thea Wächter, Marjam Zenichowski & Jette Zierke, Tanz
Hildur Guðnadóttir, Skuli Sverrisson & Guðni Franzson, Musik
Josch Siewert, Licht & Musik
Ricardo Block, Ton

schön...?
TanzWERKSTATT Cottbus:
Golde Grunske in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen, Choreografie
Jasmin Buder, Caity Eulitzer, Adriana Friedow, Els Gerwin, Eva Gümbel & Alma Hornisch, Tanz
Jan Helling, Licht

Ab 8 Jahre

Jugendliche aus Potsdam und Cottbus setzen sich in zwei Stücken mit dem Thema des individuellen Körpers, Schönheitsidealen, Erwartungen, Individualität und Unsicherheit auseinander. In (don't) look! widmet sich die JugendTanzCompany den versteckten Blicken, verschleiert hinter unsichtbaren Masken. In schön…? fragen sich die Jugendlichen der TanzWERKSTATT Cottbus wie sie, umgeben von permanenter Werbung, die ein bestimmtes Schönheitsideal aufzeigt, unvoreingenommen diesen Bildern gegenüberstehen können.

Kammerspiele – Neue Musik und Objekt

museum FLUXUS+, Potsdam Samstag, 2. März 2024, 18:00 Uhr
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Kammerspiele Fluxus, © Jones Patterson Arman

David Moss, Gesang & Performance
60 Hz feat. David Moss:
Boris Hegenbart und Jan Thoben, audiovisuelles Performance

Musikperformances

60Hz ist ein audiovisuelles Performance-Duo der in Berlin lebenden Künstler Boris Hegenbart und Jan Thoben. Analoge Videosynthese verbindet sich dabei mit der Ästhetik der Musique Concrète und digitalen Technologien der Klangproduktion. Für eine gemeinsame Performance treffen 60Hz an diesem Abend auf den renommierten Vokalisten und Experimentalperformer David Moss.

Ausstellung: Made in Potsdam 2024. Eintritt frei
(Sa 25.11.2023 – So 17.03.2024 | Mi – So, 13:00 – 18:00)

Das museum FLUXUS+ zeigt künstlerische Positionen, deren Ursprünge in der Neuen Musik der 1950er und 1960er Jahre liegen. Die Strategie der gattungsübergreifenden Kompositionen integriert Theater-, Performance- und Akustikelemente und pflegt einen intensiven Bezug zum Objekt als Partitur, Instrument, Speichermedium und Dokumentationsform. Zudem werden über einhundert Stücke Neuer und Neuester Musik auf Hörstationen zugänglich gemacht.

Schwanensee in Sneakers

fabrik große Bühne Potsdam Freitag, 22. März 2024, 10:00 Uhr, Schulaufführung
Freitag, 22. März 2024, 19:00 Uhr
Anna Till tanzt in Raum neben einem Radiovergrößern
Anna Till, Photo: Stephan Floss

Nora Otte, Regie, Idee & Konzept
Anna Till, Tanz, Choreografie, Idee & Konzept
Johannes Till, Musik & Komposition
Konstanze Grotkopp, Raum & Kostüm

Explore dance – Tanz für Junges Publikum | Junger Tanz (12+)

Die Solo-Performance Schwanensee in Sneakers öffnet den Blick für die facettenreichen Formen von Tanz und die Kraft der Verwandlung, die jedem Körper innewohnt. In diesem Sinne begreift sich das Stück als lustvoller und kreativer Wissenstransfer für Jugendliche, der unterschiedliche Perspektiven auf Tanz und Bewegung weitergibt. Was ist Tanz? Was kann Tanz sein? Welche Körper tanzen? Die Tänzerin Anna Till bewegt sich in einem Crossover aus Stilen, die vom Alltäglichen zum Grotesken, vom Klassischen zum Experimentellen wechseln. Historisches Bewegungsmaterial trifft auf zeitgenössische Form. Ist das Warten auf den Bus eigentlich auch Tanz?

Schwanensee in Sneakers wurde für die Deutsche Tanzplattform 2024 ausgewählt.

Prisma

fabrik große Bühne Potsdam Sonntag, 21. April 2024, 11:00 Uhr
Rotem Weissman, Raz Mantell, Susanna Yilkoski tanzen in den grünen Klamottenvergrößern
Rotem Weissman, Raz Mantell & Susanna Yilkoski, Photo: Mehmet Vanli

Rotem Weissman, Choreografie, Konzept und Tanz
Raz Mantell & Susanna Yilkoski, Konzept und Tanz
Tai Rona, Musik
U. Kaiju und Lai, Kostüme
Susanne Schneider, Outside Eye und Vermittlung
Ceren Oran, Expertin

Explore dance – Tanz für Junges Publikum | Junger Tanz (5+)

Als Symbol für die Vielfalt der Wahrnehmungen beschäftigt sich das Kollektiv um Rotem Weissman mit der Wirkung von Prismen. Diese verändern die Wege des Lichts, streuen Informationen auf unterschiedlichste Weise und bringen immer einen Funken Magie mit sich. Die Interpretationsvielfalt der Kinder wird in diesem Stück gleichermaßen angeregt und erkundet. Wie in einem Tagtraum werden Situationen und Gegenstände von ihrer Bedeutung entkoppelt und neue Zusammenhänge geschaffen. Die entstehenden Welten werden gemeinsam erlebt, diskutiert und geteilt.