Potsdamer Tanztage

One More Thing (Photo: Ariel Tagar)vergrößern
One More Thing (Photo: Ariel Tagar)

Mai bis Dezember 2021

Nach einem Jahr im Ausnahmezustand hat der Tanz gelernt, sich neue Räume, Formate und Wege der Vermittlung zu suchen, digital und immer wieder auch anlog. Vieles davon wird uns in der Zukunft weiterhin begleiten und, aus den Einschränkungen heraus, die Begegnung mit dem Tanz vielschichtiger gestalten.
Die Ausgabe 2021 wird die Jubiläumsausgabe der Tanztage sein, die 1991 zum ersten Mal veranstaltet wurden. Erstmals wird das Festival über mehrere Monate veranstaltet, mit dem Start am 25. Mai und letzten Aufführungen im Dezember.

Es wird ein Festival der Bewegung und Flexibilität mit ungewöhnlichen Formaten, Open Air Veranstaltungen, digitalen Workshops, Video und Filmarbeiten und Bühnen-Aufführungen. Geplant ist ein internationales Programm mit Arbeiten u.a. von Eun-Me Ahn (Seoul), Thomas Hauert/ ZOO (Zürich), Martine Pisani (Paris), Adi Boutrous (Tel Aviv-Jaffa), May Zarhy (Frankfurt/Tel Aviv), Marco Da Silva Feirrera (Gent), Jan Martens (Antwerpen) und Maren Strack (Birkenwerder) mit Angeboten für Familien, Kinder und Erwachsene, sowie Workshops und Tanzinterventionen im öffentlichen Raum.
Auf das Programm wird schnell und tagesaktuell vor allem in digitalen Raum hingewiesen

Programm-Ausblick 2021

La Fuite (4+)

Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne KunstDonnerstag, 24. Juni 2021 16 Uhr
La Fuite (Photo: Luis Conde)vergrößern
La Fuite (Photo: Luis Conde)

Von Olivier Meyrou & Matias Pilet (Paris)

Das Leben macht Hector keine Geschenke. Der von Matias Pilet dargestellte Wanderer verliert häufig die Kontrolle über seinen Körper. Vom Wind, Regen und Sturm getrieben, kämpft er gegen die Elemente und sein eigenes Zelt. Er rennt, er flieht auf der Suche nach Freiheit.

La Fuite ist vor allem eine Neuerfindung der mythischen Zirkusfigur: des Clowns. Das Stück stellt ihn als Akrobat, Tänzer und Pantomime dar. Matias Pilet verkörpert einen vom Leben gebeutelten Charakter, der sich aus jeder Situation auf überraschende und virtuose Weise befreit. Seine ans Absurde grenzenden Bewegungen und seine Reaktion auf jedes Hindernis entführen das Publikum in eine Welt voller Humor und Poesie. Ein kleines Zirkusjuwel für die ganze Familie.

Der Autor und Regisseur, Olivier Meyrou, stammt aus der Welt des Kinos. Er ist bekannt für seinen Film Au-delà de la haine, der 2007 den Teddy Award für den besten Film bei den Berliner Filmfestspielen gewann. Für La Fuite bezieht er sich auf die Stummfilme von Buster Keaton und Charlie Chaplin.

La Fuite (4+)

Bürgerhaus am SchlaatzSamstag, 26. Juni 2021 15 Uhr
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La Fuite (Photo: Luis Conde)

Von Olivier Meyrou & Matias Pilet (Paris)

Das Leben macht Hector keine Geschenke. Der von Matias Pilet dargestellte Wanderer verliert häufig die Kontrolle über seinen Körper. Vom Wind, Regen und Sturm getrieben, kämpft er gegen die Elemente und sein eigenes Zelt. Er rennt, er flieht auf der Suche nach Freiheit.

La Fuite ist vor allem eine Neuerfindung der mythischen Zirkusfigur: des Clowns. Das Stück stellt ihn als Akrobat, Tänzer und Pantomime dar. Matias Pilet verkörpert einen vom Leben gebeutelten Charakter, der sich aus jeder Situation auf überraschende und virtuose Weise befreit. Seine ans Absurde grenzenden Bewegungen und seine Reaktion auf jedes Hindernis entführen das Publikum in eine Welt voller Humor und Poesie. Ein kleines Zirkusjuwel für die ganze Familie.

Der Autor und Regisseur, Olivier Meyrou, stammt aus der Welt des Kinos. Er ist bekannt für seinen Film Au-delà de la haine, der 2007 den Teddy Award für den besten Film bei den Berliner Filmfestspielen gewann. Für La Fuite bezieht er sich auf die Stummfilme von Buster Keaton und Charlie Chaplin.

La Fuite (4+)

fabrikSonntag, 27. Juni 2021 14:30 Uhr
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La Fuite (Photo: Luis Conde)

Von Olivier Meyrou & Matias Pilet (Paris)

Das Leben macht Hector keine Geschenke. Der von Matias Pilet dargestellte Wanderer verliert häufig die Kontrolle über seinen Körper. Vom Wind, Regen und Sturm getrieben, kämpft er gegen die Elemente und sein eigenes Zelt. Er rennt, er flieht auf der Suche nach Freiheit.

La Fuite ist vor allem eine Neuerfindung der mythischen Zirkusfigur: des Clowns. Das Stück stellt ihn als Akrobat, Tänzer und Pantomime dar. Matias Pilet verkörpert einen vom Leben gebeutelten Charakter, der sich aus jeder Situation auf überraschende und virtuose Weise befreit. Seine ans Absurde grenzenden Bewegungen und seine Reaktion auf jedes Hindernis entführen das Publikum in eine Welt voller Humor und Poesie. Ein kleines Zirkusjuwel für die ganze Familie.

Der Autor und Regisseur, Olivier Meyrou, stammt aus der Welt des Kinos. Er ist bekannt für seinen Film Au-delà de la haine, der 2007 den Teddy Award für den besten Film bei den Berliner Filmfestspielen gewann. Für La Fuite bezieht er sich auf die Stummfilme von Buster Keaton und Charlie Chaplin.

FUR / Turning Solo 2

Fabrik, Große BühneFreitag, 12. November 2021 19:30 Uhr
Samstag, 13. November 2021 19:30 Uhr
Aya Toraiwa steht in der Mitte des Bildes nach vorne gebeugt. Ihre Arme sind nach rechts und links ausgestreckt. Über diesen liegen ihre langen Haare.
Aya Toraiwa, © Dieter Hartwig

Die Stücke FUR und Turning Solo 2 laden zu einer zeitlosen Erfahrung von Nähe und Kontemplation ein. Entstanden als Teil einer Reihe zu getanzten Portraits, sind sie auch eine Antwort auf die Einschränkungen der aktuellen Pandemie-Situation. Durch eine tägliche Praxis der Aufmerksamkeit, der Fürsorge und des gegenseitigen Zuhörens wurde die Distanz in Nähe umgewandelt: Eine enge Beziehung zu sich selbst und zueinander entstand.

FUR ist eine Begegnung mit der japanischen Tänzerin Aya Toraiwa und ihrem Haar, das ihr bis zu den Knien reicht. Das Haar bedeckt und kleidet, wird zum Schutz und zur Prothese: eine pelzartige Außenschicht und Erweiterung des Körpers, der Energien, des Selbst. Das zerbrechliche Material, das den Körper umgibt, enthüllt das scheinbar Verborgene und fungiert als Übergang zwischen der inneren und der äußeren Welt.

"Turning Solo 2 ist eine Verlängerung der Solo Performance mit dem gleichnamigen Titel. Es bringt zwei Interpretationen, zwei Welten, zwei singuläre Portraits in einem einzigen Zeitfenster zusammen: lange hatte ich schon davon geträumt. Naima und Jasmin sind so unterschiedlich voneinander, jedoch eröffnet die gemeinsame Aktion des Drehens, und der Ablauf auf Basis des selben Scores eine gemeinsame Grundlage, die viele Überschneidungen in Resonanzen und Erfahrungen eröffnet: Parallelismen von kontrastierender Farbe." (Isabelle Schad)

Kala Brisella

Fabrik CaféSamstag, 13. November 2021 21 Uhr
Die drei Bandmitglieder von Kala Brisella sitzen auf der Couch und schauen direkt in die Kamera.
Kala Brisella, © Leroy Hawelky

Kala Brisella, die sich an einem Theater zusammenfanden und später nach einer Pizzeria benannt haben, bestehen aus den drei Berliner*innen Anja Müller, Dennis Deter und Jochen Haker. Die 2014 gegründete Post-Punk/Noise-Rock-Band ist wuchtig, laut, unbequem und getrieben. Immer wieder finden sie zu einer entschleunigten Dichte, die umso mehr Druck entfaltet. Die Songs sind voller Leben, sie schwanken in alle Richtungen, verwandeln sich von Punk in Postrock, Indie und Pop.

Für 14 Tage quartierte sich die Band in einer verlassenen Brandenburger Dorfschule nahe der polnischen Grenze in selbstgewählter Isolation ein, um für ihr neuestes Album „Lost in Labour“, das im November 2020 erschien, zu arbeiten. In der dörflichen Einsamkeit zwischen Wisenten und Windrädern sangen Kala Brisella von Sternenfahrten, dem Traum einer grundlegenden gesellschaftlichen Veränderung und dem Gefühl, sich irgendwo zwischen Leben und Labour verloren zu haben: „We are lost in labour. We are lost in art.“ Zwischen konkreter Systemkritik und einer poetischen Bildhaftigkeit sprühen die Lieder vor Kampfeslust, Drang und, ja, auch Hoffnung. Denn was kaputt ist, kann neu aufgebaut werden. „Ist dies mein Ende? Oder ein Anfang?“ sind denn auch folgerichtig die ersten Worte des Albums im mitreißenden Opener „Dark Star“.

One More Thing

Fabrik, Große BühneMittwoch, 17. November 2021 19:30 Uhr
Donnerstag, 18. November 2021 19:30 Uhr
Zu sehen ist ein szenisches Bild aus einer Vorführung von "One More Thing". Vier Männer umarmen sich. Der Hintergrund ist schwarz.
Adi Boutrous, ©Ariel Tagar

In One More Thing orientiert sich der israelische Choreograf Adi Boutrous an Übergangsritualen aus Ostafrika, insbesondere vom Jungen zum Erwachsenen. Miteinander schwingend, aufeinander achtend und sich gegenseitig beobachtend, hinterfragen die Tänzer immer wieder die Beziehung zwischen Männlichkeit, Macht und Zusammenhalt. In kraftvollen, dynamischen und teilweise akrobatischen Bildern wird Balance zwischen Erwartungen und Innensicht gefunden, die mit behutsamen Duetten und bewusster Stille kombiniert werden. Das Stück schafft einen Raum für gegenseitige Unterstützung, in dem der Einzelne sich zeigen und fallen lassen kann, aufgefangen und gestützt von der Gruppe, mit welcher er wieder verschmilzt – synchron, individuell und sanft.

Vinyl Set

Fabrik ClubDonnerstag, 18. November 2021 21:30 Uhr
Adi Bourtrours sitzt in mitten seiner Plattensammlung. Er trägt einen schwarzen Pullover und blaue Jeans. Neben und hinter ihm befinden sich Kartons gefüllt mit mehr Platten.
Adi Boutrours, © Adi Boutrous

Adi Boutrous, ein Choreograf aus Israel und Gast des Festivals mit seinem Stück One More Thing, spielt nach der Show ein Vinyl-Set mit lateinkaribischer Musik aus den 1950er bis 1970er Jahren. Neben seiner choreografischen und performativen Arbeit ist Adi Boutrous ein Vinylsammler und Musikselektor. Sein musikalisches Fachwissen erstreckt sich auf die Genres des Nahen Ostens, Westafrikas, der Karibik und der Latin Music.

JazzLab – Bob Rutman Tribute

Fabrik, Große BühneSamstag, 20. November 2021 20 Uhr
One More Thing (Photo: Ariel Tagar)

Der Abend ist dem verstorbenen international bekannten Musiker, Grafiker, Erfinder und Allround Künstler Bob Rutman gewidmet. Er gilt als Pionier der Multimedia Performance und hat im Laufe seines Lebens mit vielen anderen berühmten Künstlern kollaboriert, so beispielsweise den Einstürzenden Neubauten, Robert Wilson, Heiner Goebbels, Merce Cunningham, Wim Wenders u.a. Mit der fabrik Potsdam war Bob Rutman lange verbunden und hat mit seinem Steel Cello und dem berüchtigten Heater bei der Eröffnung des Hauses performt. Wir verbeugen uns vor der Legende und feiern einen gebührenden Abschied mit vielen seiner Weggefährt*innen im großen Saal. Ab Oktober wird im Cafe der fabrik eine Auswahl von Bob Rutmans grafischen Werken zu sehen sein.

Mit Beiträgen von: Alex Dr. Dorsch Munsha Yuko Matsuyama Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten) und vielen anderen

Novemberstimmung

Fabrik CaféFreitag, 26. November 2021 20 Uhr
Zu sehen sind die vier Musiker. Das Bild ist eine einfache Collage.
Brueder Selken, © Collage Daniel Selke

Zum Ausklang des Jahres begegnen sich experimentelle und klassische Musik zwischen Avantgarde, Ambient und Pop. Der Abend – erdacht und sorgfältig kuratiert von den Bruedern Selke, Sebastian und Daniel Selke, als preisgekröntes Potsdamer Cello-Piano-Duo CEEYS und Gründer des Q3Ambientfestes Potsdam bekannt – richtet sich an aufgeschlossene Musikliebhaberinnen, die eingeladen sind, eine handverlesene Auswahl etablierter sowie aufstrebend zeitgenössischer Musikerinnen und Komponist*innen kennenzulernen.

Dançaremos a Distância / Wir Tanzen Über Die Distanz

wir.raumgestalter / Popup Store & CoWorkingspace, Potsdam-WestDienstag, 30. November 2021 19 Uhr
Mittwoch, 1. Dezember 2021 14 Uhr Donnerstag, 2. Dezember 2021 14 Uhr Freitag, 3. Dezember 2021 14 Uhr Samstag, 4. Dezember 2021 14 Uhr Sonntag, 5. Dezember 2021 14 Uhr Montag, 6. Dezember 2021 14 Uhr Dienstag, 7. Dezember 2021 14 Uhr Mittwoch, 8. Dezember 2021 14 Uhr Donnerstag, 9. Dezember 2021 14 Uhr Freitag, 10. Dezember 2021 14 Uhr
Zu sehen ist ein Mann vom Kopf bis Oberkörper. Er hat seine Arme weit ausgestreckt. Seine Augen sind geschlossen. Im Hintergrund ist eine Stadt mit vielen Hochhäusern zu sehen, sowie den blauen Himmel.
Dançaremos a Distância / Wir Tanzen Über Die Distanz

Wenn wir an zwei Orten der Welt gleichzeitig tanzen, teilen wir trotz der Distanz den gleichen Raum? In dieser Weiterentwicklung des Projektes Wir tanzen über die Distanz laden Anita Twarowska (PL/DE) und Murillo Basso (BR) die Video-Künstler:innen Oscar Loeser & Clemens Kowalski (DE) und Aline Santini (BR) dazu ein, in einem Poppig Store in Potsdam-West eine Installation aus dem Material der ersten Projektphase zu schaffen.

Die Installationen finden gleichzeitig in São Paulo und Potsdam statt und bilden die Bühne für vier Live-Improvisationen.

Eintritt frei.

Adresse: wir.raumgestalter / Popup Store & CoWorkingspace, Geschwister-Scholl Str. 86, 14471 Potsdam

ARA! ARA!

Fabrik, Große BühneFreitag, 3. Dezember 2021 19:30 Uhr
Samstag, 4. Dezember 2021 19:30 Uhr
Zu sehen ist ein szenisches Bild aus einer Aufführung von "ARA! ARA!".  Der obere Teil des Bildes ist schwarz. Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi stehen in der Mitte mit ihren Flaggen. Sie stehen Hintereinander. Durch das Gegenlicht sieht es so aus als ob sie eine Person wären. Einer streckt seine Flagge nach Links, der andere nach rechts aus.
Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi, ©Valerio Figuccio

Wie aus dem Stoff der ständig flatternden Fahnen entschlüpft, nehmen heraldische Symbole Form und Gewicht an. Schimärenhafte Wesen und skurrile Figuren erscheinen, als blättere man in einem Wappenbuch oder einem mittelalterlichen Bestiarium. Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi untersuchen in ihrem neuesten Stück die symbolische Kraft der Flagge. ARA! ARA! steht für eine aufstrebende Macht, die eine Vogelfigur gewählt hat, um sich selbst zu repräsentieren. Nicht ein majestätischer und furchteinflößender Raubvogel wie der Adler, sondern ein Vogel, der Spaß und Ruhe vermittelt und für tropische Regionen steht: der Papagei ARA.

Wie in dem Stück Harleking, das sie bei den Potsdamer Tanztagen 2020 präsentiert haben, zeigen Ginevra Panzetti und Enrico Ticconi ein präzis choreografiertes Duett, das mit grafischen und rhythmischen Bewegungen immer weiter an Kraft gewinnt. Auch da vertiefen sie Themen im Zusammenhang mit der historischen Vereinigung von Kommunikation, Gewalt und Macht und greifen dabei auf antike Bildsprache zurück, indem sie Bilder zwischen Geschichte und Zeitgenössischem schaffen.

Bungalow Gang

Fabrik CaféSamstag, 4. Dezember 2021 21 Uhr
Die Band "Bungalow Gang" ist zu sehen. Sie tragen teilweise skurrile Accessoires. Im Hintergrund sieht man einen Schwarm Hammerhaie schwimmen.
Bungalow Gang, © Bungalow Gang

Ein Bungalow mitten im Nirgendwo und drei Freunde, die seit Jahren durch Dick und Dünn gehen auf der unermüdlichen Suche nach Selbsterkenntnis und dem Sinn des Lebens. Jodi Futura (Meryem Kiliç), Greg Sparko (Dirk Häfner) und Jeff Atlantic (Janco Bystron) sind die Bungalow Gang.

Die Bungalow Gang ist eine „Spaßband“ und hat keine kommerziellen Ambitionen. Ihr Ziel ist es, sich bei jedem neuen Song mit einem bestimmten, gesellschaftlich relevanten Thema zu beschäftigen und dabei eine möglichst gute Zeit miteinander zu haben. Sie sind weder auf ein bestimmtes Genre, noch auf ein bestimmtes Thema festgelegt, sondern machen einfach das, worauf sie gerade Lust haben.

JazzLab – Kama Orchestra

Fabrik, Große BühneFreitag, 10. Dezember 2021 20 Uhr
One More Thing (Photo: Ariel Tagar)

Viele verschiedene Töne, die zu einem großen Klangkörper werden. Es vibriert, brummt, ist kraftvoll und laut – und dann kommt der Drop. Das KAMA ORCHESTRA ist geplantes Chaos, das zum Tanzen beschwört. Es kommt mit voller Kraft angerollt und wenn es dich erwischt, bleibt dir nichts anderes übrig als aufzuspringen und mitzuhüpfen. Das KAMA ORCHESTRA ist kein Orchester im klassischen Sinne. Es ist eine bunt gemischte Gruppe von Musiker*innen, die vor allem eins wollen: Zusammen grooven und Spaß haben. Die Gruppe ist gezielt divers besetzt und verschiedene Altersgruppen, Herkunft und Gender sind facettenreich vertreten. Hier entsteht ein Raum für Begegnung. Hauptmittel der Kommunikation ist die Musik. Der Musikstil ist nicht klar definierbar. Aktuelle, sowie globale Klänge werden gemischt und so entsteht ein ganz eigener Sound. Die energiegeladene Tanzmusik wird vor allem durch die powervolle Brass Section erzeugt, die ordentlich Dampf macht und von einer treibenden Rhythm Section begleitet wird. Zusammen bringen sie den Laden zum Kochen. Mit dem KAMA ORCHESTRA ist alles im Ohr, hier wird auf das Wesentliche erweitert und es lohnt sich, das groovende Tanzorchester kennenzulernen.

A Simple Space

Fabrik, Großer SaalSamstag, 25. Dezember 2021 19:30 Uhr
Sonntag, 26. Dezember 2021 16 Uhr Montag, 27. Dezember 2021 19:30 Uhr Dienstag, 28. Dezember 2021 19:30 Uhr
Zu sehen sind die Artisten von "Gravity & Other Myths". Sie stehen vor einem weißen Hintergrund in einer Reihe. In der Mitte steht ein Mann. Auf seinen Kopf macht ein weiterer Mann einen Kopfstand. Er streckt Beine und Arme von sich weg.
Gravity & Other Myths , ©Chris Herzfeld

Die Performer*innen haben für A Simple Space ihr Spielfeld aufs Kleinste reduziert. Auf einem Raum von wenigen Quadratmetern, inmitten des Publikum, sind sie so nah zu sehen und zu spüren wie selten im Bereich des Neuen Circus. Dabei sind ihre Stärke, Verspieltheit und Freundschaft hautnah erlebbar und sie gewinnen schnell durch ihre Kreativität und Wärme die Herzen des Publikums. 2015 wurde A Simple Space als Höhepunkt der Neuen-Circus-Reihe der fabrik gefeiert. Die australische Truppe ist nun zurück in Potsdam mit diesem verblüffenden Stück, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Best Circus am Adelaide Fringe Festival 2014. Seitdem wurde es in ausverkauften Sälen u. a. in Montréal, London, Sydney, Hong Kong, Seoul und Buenos Aires aufgeführt.

»Kängurus wären vor Neid erblasst! Denn nicht nur die Sprungkraft der sieben Artisten erinnerte an die beliebten australischen Wappentiere. Sondern auch das Temperament, die Spiellust und der Witz der jungen Truppe Gravity & Other Myths verzauberte […] das Publikum im Nu.« Astrid Priebs-Tröger, Potsdamer Neueste Nachrichten, 30.03.2015

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

Veranstalter und Informationen

fabrik Potsdam
Schiffbauergasse 10
14406 Potsdam
Tel: 0331-2800314
Fax: 0331-240924
E-mail: contact@fabrikpotsdam.de
www.potsdamer-tanztage.de
www.fabrikpotsdam.de

Kartenservice

Tel: 0331-240923

Anreise und Touristinformation

Bahn: Ab Berlin RE 1 oder S 7 bis Potsdam Hbf, weiter mit Tramlinien 93, 94 und 99

Tourist-Info am Alten Markt, und im Hauptbahnhof

Tel: 0331-27558899
www.potsdamtourismus.de