Musikfestspiele Potsdam Sanssouci - VERSCHOBEN AUF 2021! 2020Potsdam

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VERSCHOBEN AUF 2021!

«FlowerPower»

Verehrte Besucher, liebe Freunde und Förderer der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci,

Der Traum von ungezwungener Freiheit und Gemeinschaft, er passt dieser Tage nicht zum gebotenen Sicherheitsabstand: Auch die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, die vom 12. bis 28. 6. 2020 unter dem Motto »Flower Power« stattfinden sollten, sind von den Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 betroffen. Die aufgrund der Infektionslage getroffenen Anordnungen der Politik, die internationalen Reisebeschränkungen, dazu die Folgen der Entwicklungen für öffentliche Veranstaltungen lassen die Vorbereitung und Durchführung der Musikfestspiele im Juni 2020 nicht zu. Daher haben sich die Verantwortlichen schweren Herzens zu einer Verschiebung des Festspielprogramms auf 2021 entschieden.

Wir bedauern sehr, dass wir heute die Verschiebung der Musikfestspiele auf das kommende Jahr bekannt geben müssen. Zugleich unterstützen wir die zum Schutz der Bevölkerung und insbesondere der Risikogruppen getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Mit der Verschiebung der Musikfestspiele auf einen möglicherweise erweiterten Zeitraum rund um Juni 2021 erhalten unser Publikum und auch die eingeladenen Künstler und Künstlerinnen heute eine planerische Perspektive.

OB Mike Schubert dazu: »Ich bedaure sehr, dass die künstlerisch wertvollen und publikumswirksamen Musikfestspiele Potsdam Sanssouci mit ihrem tollen Konzept in diesem Jahr nicht stattfinden können. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation müssen wir uns allerdings einschränken. Daher begrüße ich, dass die Musikfestspiele das spannende Motto ‚Flower Power‘ im kommenden Jahr für uns erlebbar machen.«

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Die Musikfestspiele arbeiten derzeit bereits unter Hochdruck daran, die Ausweichtermine für das Folgejahr zu vereinbaren und geben diese sobald möglich auf der Homepage und an geeigneter Stelle bekannt.

Der Ticketservice ist per Mail unter service(at)nikolaisaal.de sowie telefonisch für Sie von Montag bis Freitag von 11-18 Uhr erreichbar, das Ticketbüro bleibt für den Besucherverkehr bis auf Weiteres geschlossen.

Unsere Gedanken sind bei allen, die mit enormen Kräften daran arbeiten, unsere Gesellschaft aufrecht zu erhalten, wie auch bei jenen, die unter der Situation des Ausnahmezustands besonders zu leiden haben. Wir hoffen, dass alle Künstler, Förderer, Kooperations- und Medienpartner, Lieferanten – sowie die große Anzahl freier und geringfügiger Mitarbeiter, für die es derzeit keine Tätigkeiten gibt – mit uns gemeinsam diese extreme Situation überstehen. Wir sind zuversichtlich, mit ihnen zusammen die Musikfestspiele 2021 als ein noch schöneres und klangvolles Blumenfest begehen zu können.

Ursprünglicher Text:

12. bis 28. Juni 2020

Was hat Alte Musik, was haben die ehrwürdigen Schlösser und Gärten von Sanssouci mit den langhaarigen Blumenkindern zu tun? Mehr, als man zunächst meint. Denn Friedrich II. ließ auf seinem Sommersitz, dessen Blumengärten sich als florale Ornamente bis in die Gemächer hinein ranken, die Künste im wahrsten Sinne des Wortes erblühen. Die arkadischen Landschaften, die Generationen genialer Gärtner dem märkischen Sand abtrotzten, werden also zum Schauplatz musikalischer Entdeckungsreisen, in denen es immer wieder um den friedlichen Aufbruch zu neuen Horizonten geht – wie ihn die Hippie-Bewegung der 1960er Jahre einläutete, die sich «Make Love, Not War» auf ihre Fahnen schrieb. Wie oft hat Musik solche Wandlungsbewegungen identitätsstiftend beflügelt – und wird es hoffentlich wieder tun!

Auswahl aus dem Programm

Eröffnungskonzert: Händel & Hendrix - VERSCHOBEN AUF 2021

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Friedenskirche

Dimitry Sinkovsky, Countertenor & Violine
Margret Köll, Harfe
Lee Santana, Theorbe, E-Gitarre
Sebastian Wienand, Truhenorgel
B'Rock Orchestra
Dorothee Oberlinger, musikalische Leitung, Blockflöten
Eröffnungsrede: Michael Rauhut, Professor für populäre Musik, Kristiansand

Georg Friedrich Händel: Ouvertüre »Messiah«, Arien und Orgelkonzerte im Original und bearbeitet
Lee Santana: Kompositionen, inspiriert von Musik und Texten von Jimi Hendrix

Fr, 12. Juni 19:30 Uhr Friedenskirche Sanssouci

Eröffnungsfest am Luisenplatz - VERSCHOBEN AUF 2021

Bauer, Vogt & Dame Peter A. Bauer, Percussion
Johannes Vogt, Gitarre
Karola Elßner, Saxophon
Das abenteuerlustig zwischen Jazz und Weltmusik kreuzende Trio inspiriert von der Musik der Sixties.

Jürgen Grözinger aka DJ Simon Sarrow legt sonst in legendären Berliner Clubs auf. Hier verpasst er den alten Woodstock-Songs ein zeitgemäßes Update.

Fr, 12. Juni 21 Uhr Luisenplatz Potsdam

Sanssouci flötet! VERSCHOBEN AUF 2021

Der Traum vom friedlich-freudevollen Dasein im Einklang mit sich selbst und der Natur vereint die Hippies mit den Blumenkindern früherer Epochen, denen der Flötenklang den Weg in ihr Arkadien wies. Der diesjährige Flötentag feiert das alte Hirteninstrument, das wie kein anderes die pastorale Gegenwelt heraufbeschwört und durch die Alte-Musik-Bewegung in mannigfacher Gestalt zu neuer Blüte kam: mit Rokokoschäfern und richtigen Schafen, Konzerten von früh bis spät – und einem Blick in Dorothee Oberlingers Flötenschrank.

Sa, 13. Juni 6 UhrVerschiedene Orte in Potsdam

Orfeo 2.0 – eine BaRock-Oper VERSCHOBEN AUF 2021

Barockensemble l’arte del mondo
Tommaso Caccia, elektrische und akustische Gitarre
Fabio Longo, E-Bass
Alex Canella, Drums, Percussion
Edoardo Maggioni, Keyboards u.a.
Jean-Paul Carradori, Lichtdesign & visuelles Konzept
Oscar Mapelli, Toningenieur
Massimiliano Toni, Idee, Arrangements & musikalische Leitung

Eine Riege international renommierter Solisten singt Monteverdi pur und agiert in allen Rollen, begleitet vom herausragenden Barockensemble l’arte del mondo, zu dem sich eine Rockband gesellt: In diesem Ökosystem geht Monteverdis Musik mit Rock, Blues, Funk und Experimentalklängen überraschende Synthesen ein.

Sa, 13. Juni 21:30 Uhr Ehrenhof Schloss Sanssouci (Open Air)

Impro-Camp Barock VERSCHOBEN AUF 2021

Margret Köll, Harfe
Doron Sherwin, Zink
Laura Totenhagen, Stimme
Rolf Lislevand, Laute

Life is live. Improvisation ist nicht nur im Jazz gefragt, denn auch in der Alten Musik steht das Wichtigste oft nicht auf dem Notenblatt. Wenn im Konzert Musiker sich von den Noten lösen und Musik spontan gestalten, erlebt man Augenblicke voller Spannung und Intensität, in denen die Zeit stillsteht. Falls alles glückt. Dazu braucht es Wagemut, Intuition, Inspiration, Konzentration und Können.
Die besten Meister ihres Fachs wurden zu Workshops und Meisterklassen eingeladen, die jungen Musiker zweier Lunchkonzert-Ensembles gehen bei ihnen in die Schule – und alle stellen sich im großen Finale mit ihren Improvisationskünsten dem Publikum.

Mi, 17. Juni 20 UhrVerschiedene Orte

Flower Power Barock VERSCHOBEN AUF 2021

Vivaldi_Musikfestspiele (Photo: Stefan Gloede)vergrößern

Vivaldi_Musikfestspiele (Photo: Stefan Gloede)

Early Music, Folk und Sixties-Rock: Freiheit für die Alte Musik! Zum Einlass und vor Beginn: Die Artistokraten mit einer Hommage an die Hippie-Ära.

19 Uhr – Brú Luciana Mancini, Gesang
Anna Besson, Barockflöte
Aira Maria Lehtipuu, Barockvioline
Krishna Najaraja, Barockviola, Hardanger-Fidel & künstlerische Leitung
Louna Hosa, Barockcello
Solmund Nystabakk, Theorbe Die Folkbarock-Band Brù versprüht mit Frontfrau Luciana Manicini skandinavisches Mittsommerflair.

20.15 Uhr - Jasmin Toccata Jean Rondeau, Cembalo
Keyvan Chemirani, Zarb
Bijan Chemirani, Zarb, Day, Saz
Sokratis Sinopoulos, Lyra Cembalo-Rocker Jean Rondeau steigt mit drei Virtuosen in den Orient-Express.

21.30 Uhr - Vokalensemble Putni Antra Dreģe, Leitung
Ieva Saliete, Clavicymbalum
Jānis Bērziņš, E-Gitarre
Jēkabs Nīmanis, Bassklarinette Die Frauen aus Riga mixen Madrigale und Mittelalterklänge mit modern lettischen Lovesongs.

22.45 Uhr - The Soul Unit Claudia D’Ulisse, Vocals
Luca Pianca, E-Gitarre, Vocals
Roberto Pianca, Bass, Vocals
Luca Marini, Drums, Percussion
Meisterlautenist Luca Pianca greift zur E-Gitarre und lässt mit seiner Band die Sixties hochleben.

Georg Philipp Telemann: Pastorelle en musique oder Musicalisches Hirten-Spiel (1713/15) VERSCHOBEN AUF 2021

Lydia Teuscher, Caliste
Marie Lys, Iris
Alois Mühlbacher, Amyntas
Florian Götz, Damon
Virgil Hartinger, Knirfix
Vocal Consort Berlin
Ensemble 1700
Dorothee Oberlinger, Musikalische Leitung
Nils Niemann, Regie

Herausragende Sänger, Dorothee Oberlingers virtuoses Ensemble 1700 und ein Inszenierungsteam, das sein Wissen um die historische Aufführungspraxis in Musik und Theater kreativ umsetzt, bescheren dem Schlosstheater im Neuen Palais eine funkelnde Wiedereröffnungs-Premiere.

Sa, 20. Juni 19 Uhr So, 21. Juni 19 Uhr Di, 23. Juni 19 Uhr Mi, 24. Juni 19 Uhr Schlosstheater Neues Palais Sanssouci

Nelkensonntag VERSCHOBEN AUF 2021

Diese Blume hat sich einen Feiertag verdient! Konzerte, Führungen und vieles mehr.

Berliner Nelkenbukett
Ein duftiges Konzert mit Blumenschau & Grünblick Benedikt Kristjánsson, Tenor
Christoph Huntgeburth, Traversflöte
Xenia Löffler, Oboe
Akademie für Alte Musik Berlin

Nelken im Exil
Liederabend mit Werken von H. Eisler, B. Brecht und K. Weill Holger Falk, Bariton
Steffen Schleiermacher, Klavier

So, 21. Juni 10:30 UhrVerschiedene Orte

RosenTanzSonaten VERSCHOBEN AUF 2021

Ariadne Daskalakis, Barockvioline
EUROPA DANZANTE
Sophia Otto, Tanz
Magdalena Öttl, Tanz
Salome Ryser, Barockcello
Giulio Quirici, Theorbe und Barockgitarre
Robert Selinger, Cembalo und Orgel
Yves Ytier, Barockvioline, Tanz, Choreographie und Leitung

Eine Tanz-Musik-Performance Heinrich Ignaz Franz von Biber: Aus den »Rosenkranzsonaten« Thierry Tidrow: Neue Komposition, Auftragswerk für die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Franui - Alles wieder gut VERSCHOBEN AUF 2021

Alle Blumen welken: Ein Liederabend mit Musik von Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms, Gustav Mahler & Henry Purcell in einem vergänglichen Bühnenbild von Jonas Dahlberg

Fr, 26. Juni 20 Uhr Großer Saal, Nikolaisaal

Henry Purcell: «The Indian Queen» VERSCHOBEN AUF 2021

SängerInnen und MusikerInnen des Conjunto de Música Antigua ars Longa de la Habana
Henry Purcells Opernspektakel, kubanisch befeuert Henry Purcell: «The Indian Queen» ergänzt um Traditionals und Barockmusik Mittelamerikas

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
Wilhelm-Staab-Str. 10/11, 14467 Potsdam
Tel: 0331-2888828
E-mail: service@musikfestspiele-potsdam.de
www.musikfestspiele-potsdam.de
Ticket-Galerie Nikolaisaal Potsdam, PNNShop, MAZ-Service, Tourist-Infos der PMSG, CTS eventim

Anreise und Touristinformation

Im Anschluss an die abendlichen Konzerte in den Schlössern und Gärten von Potsdam stehen für die Fahrt zum Hauptbahnhof Potsdam kostenlos Sonderbusse bereit.

Tourist-Info am Alten Markt, und im Hauptbahnhof

Tel: 0331-27558899
www.potsdamtourismus.de