UNIDRAM / T-Werk

Eine Szene vom «Negative Space» vom Gruppe «Reckless Sleepers»vergrößern
Eine Szene vom «Negative Space» vom Gruppe «Reckless Sleepers», Foto: Göran Gnaudschun

3.–7. November

Experimentierfreudiges Theater, das nach neuen Wegen sucht, Grenzen überschreitet und unterschiedliche Theatertraditionen zusammenführt, bildet auch im Jahr 2026 einen wesentlichen Programmschwerpunkt beim 32. Internationalen Theaterfestival Unidram. Faszinierende Bilderwelten, visuelle Experimente und das Spiel mit den Möglichkeiten des Theaters um Illusion und Wirklichkeit stehen im spannenden Kontrast zu politischen Positionierungen.

Mehr als 80 Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern präsentieren ihre Inszenierungen in Potsdams einzigartigem Kulturareal Schiffbauergasse. Mit seinem gut etablierten Programmkonzept verdichtet das Festival den schnellen Perspektivwechsel von Theater, Tanz und Performance wieder auf fünf Tage. Eine Reihe von Doppelveranstaltungen wird ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Durch die örtliche Nähe der einzelnen Aufführungsorte haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit bis zu drei Inszenierungen an einem Abend zu erleben. So findet nur ein Teil der Vorstellungen auf den Bühnen des T-Werks statt. Weitere Kooperationspartner des Festivals sind auf dem Kulturareal der Schiffbauergasse das Waschhaus, die fabrik, das Hans Otto Theater, das museumfluxus+ sowie die Schinkelhalle.

Programminformationen und Tickets ab Ende August 2026 www.unidram.de

Programm 2026

Winterzirkus 2026

Wow – Artistik, Magie und Comedy

Waschhaus Arena, Potsdam Freitag, 9. Januar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 10. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 10. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 11:30 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 18. Januar 2026, 11:30 Uhr
2 Artisten auf einer Bühne mit lustigem Fahrzeug
WOW, Photo: Veranstalter

Sascha Korf, David Junior Serame, Sina Brunner, Trio Barbara, Tigran und Kalina, Anton Belyakov, Monique Schröder, Die Farellos, Martin Sierp, Darsteller

Artistische Höchstleistung, schräger Humor und Künstler voller Energie und Poesie sorgen für einen unvergesslichen Abend voller magischer Momente. Der Starmoderator Sascha Korf führt durch das Wow-Programm in dieser mitreißenden Show voller internationaler Talente, die in der Waschhaus Arena das Beste aus der wunderbaren Welt der Varietékunst präsentieren.
Auch in der neuen Ausgabe des WOW Varietés erwartet das Publikum spektakuläre artistische Darbietungen. Von einer preisgekrönten Einrad-Performance, ausgezeichnet beim renommierten Circus Festival Monte Carlo, über atemberaubende Handstandartistik bis hin zu kraftvoller Partnerakrobatik – die Show vereint Spitzenleistungen aus unterschiedlichsten Disziplinen. Hinzu kommen mitreißende Musik und weitere Highlights, die für ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie sorgen.

Metamorphosis

T-Werk Potsdam Sonntag, 18. Januar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 19. Januar 2026, 10:00 Uhr
Metamorphosisvergrößern
Metamorphosis, Foto: Angélique Préau

Cia. Zirkuss:
Lina Sophie Rothaug & Pedro Gajardo Cortés, Idee & Spiel
Luise Graeff, Lichtdesign & Technik

Zirkustheater (3+)

Linita und Pedriki erleben auf ihrer Reise durch das Weltall Unglaubliches. Mit akrobatischen Elementen am Tuch, auf dem Einrad und mit Jonglage erzählen sie von ihren kosmischen Verwandlungen – der „Metamorphosis“. Mittels Clownerie und Luftballonkunst kreieren sie fantastische Welten und lassen die Zuschauenden durch bunte Galaxien reisen.

Cia. Zirkuss ist ein deutsch-chilenisches Künstlerduo der Theater- und Zirkuspädagogin Lina Sophie Rothaug und dem Clown und Zirkuspädagogen Pedro Gajardo Cortés. Gemeinsam entwickeln sie seit 2021 Zirkustheaterstücke und Mitmachzirkus-Projekte, die sie hauptsächlich in Berlin und Umgebung, aber auch in anderen Städten und Ländern (u. a. Frankreich und Chile) präsentieren.

CERAMIC CIRCUS

T-Werk Potsdam Freitag, 23. Januar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 24. Januar 2026, 20:00 Uhr
CERAMIC CIRCUSvergrößern
CERAMIC CIRCUS, Foto: Jona Harnischmacher

Cie. unlisted:
Julian Vogel, Idee, Regie, Sounddesign, Bühnenbild & Performance
Roman Müller, Idee & Regie
Raphael Fluri, Mixing & Mastering
Vincent Loubert, Bühnenbild
Noémie Hajosi, Lichtdesign & -technik
Clara Boulis Valence, Lichttechnik
Patrick Chazal & Luis da Sylva, Tontechnik
u.a.

Neuer Zirkus

Stück für Stück im Takt eines Trommelwirbels entfaltet sich das Spektakel und mündet in einer energievollen, spannungsgeladenen Achterbahnfahrt. An der Schnittstelle von Zirkus, Performance und bildender Kunst entsteht ein szenischer Kosmos – im Mittelpunkt eine kreisende Keramikkugel, die eindrucksvoll die Lust am Zerbersten von Objekten poetisch in Szene setzt. Wie eine virtuose Ein-Mann-Band spielt Julian Vogel mit traditionellen Zirkustechniken, einem waghalsigen Fahrrad-Parcours sowie einer riskanten Rollschuhfahrt und schafft es, scheinbar Unmögliches möglich zu machen, Erwartungen aufzubauen und zu brechen. Mit „CERAMIC CIRCUS“ entsteht eine ganz eigene Art von Zirkus, die das Publikum vergessen lässt, dass es überhaupt etwas erwartet hat.

Julian Vogel lebt in Basel und ist als Autor, Performer, Produzent und Sounddesigner in verschiedene Projekte in der Schweiz und Europa involviert. Er war unter anderem Mitbegründer der Compagnie Trottvoir (2012) sowie von KLUB GIRKO (2017), mit denen er mehrere Projekte verwirklicht hat. Außderdem arbeitete er mit der compagnie.sh aus der Schweiz und dem niederländischen Ensemble Panama Pictures, bei dem er zudem seit 2021 assoziierter Künstler ist. 2023 gründete Julian Vogel seine Compagnie Cie. unlisted.

Sawdust Symphony

T-Werk Potsdam Freitag, 30. Januar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 20:00 Uhr
Sawdust Symphony, Foto: Jona Harnischmachervergrößern
Sawdust Symphony, Foto: Jona Harnischmacher

Michael Zandl, Autoren, Interpreten, Bühnenbild & Spezialeffekte
David Eisele & Kolja Huneck, Autoren & Interpreten
Lucho Smit & Darragh McLoughlin, künstlerische Beratung
Juliano Abramovay & Lasse Munk, Sounddesign
Sanne Rosbag, Lichtdesign
Philipp Dünnwald, Bühnenbild & Spezialeffekte
Roland Kumpl, Stephan Kalod, Cecilia Rosso, Casper van Overschee & Batist Van Baekel, Technik
u.a.

Heimwerker-Zirkus

Sägen, Bohren, Hämmern, Hobeln – eine Symphonie des Handwerks. Der Geruch von frischem Holz und herumfliegenden Sägespänen prägen dieses ungewöhnliche Zirkusstück. Es erzählt vom menschlichen Verlangen nach Beschäftigung, dem Prozess von der ersten Vision zum fertigen Werkstück, der Tragik von Arbeit und der Beziehung zwischen Maschine und Mensch. Drei besessene Individuen entdecken und transformieren ihren Raum und sich selbst, um das Publikum an einer einzigartigen Heimwerker-Erfahrung teilhaben zu lassen. „Sawdust Symphony“ ist ein intensiver Dialog irgendwo zwischen Genugtuung und Frustration.

Michael Zandl, David Eisele und Kolja Huneck lernten sich während des Studiums an der Zirkusschule Codarts Circus Arts in Rotterdam kennen. Während des Entstehungsprozesses ihrer individuellen Solostücke „Janus“, „Cycle“ und „CM_30“ entdeckten sie ihre Leidenschaft für das Bauen und Handwerken. Diese Leidenschaft für Werkzeuge und Maschinen brachte sie zusammen und ließ sie als Kollektiv, mit sich gegenseitig ergänzenden künstlerischen Ansätzen, „Sawdust Symphony“ kreieren.

still.dependent

T-Werk Potsdam Freitag, 13. Februar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 14. Februar 2026, 20:00 Uhr
3 Künstler spielen mit einem Reifevergrößern
still.dependent, Foto: Igor Ripak

Joël Beierer, Künstlerische Leitung, Konzeption, Text, Musik, Choreographie & Dramaturgie
Sandra Hanschitz, Projektleitung, Künstlerische Leitung, Choreographie & Kostüm
Heidrun Neumayer, Choreographie
Linda Pilar Brodhag, Performance, Co-Creation
Lorena Madurga, Performance & Co-Creation
Lotte Sterringa, Performance
Arne Mannott, Dramaturgie & Mentoring
Ute Classen, Mentoring
Steffen Melch, Lichtdesign & Technik
Bettina Földesi, Outside Eye
Anja Schweitzer, Erzählstimme

Artistische Performance

Wie stehen wir in Beziehung zu den Objekten um uns herum? Objekte strukturieren unseren Alltag, sie beeinflussen die Art und Weise, wie wir miteinander sprechen, wie wir uns berühren, was wir fühlen, wie wir uns fortbewegen und wie wir uns die Zukunft vorstellen. In „still.dependent“ begeben sich die drei Performerinnen auf eine detaillierte Recherche zur Beziehung zwischen Mensch und Objekt. Mit einem Cyr Wheel, einem großen Metallring, der zum Partner, Instrument und eigenständigen Subjekt wird, zeichnen sie eine sinnliche Utopie, die einen vollkommen neuen Blick auf die unbelebten Gegenstände unseres Alltags ermöglicht. Die Produktion lädt das Publikum dazu ein, die allgegenwärtigen Verflechtungen zwischen Menschen und Objekten zu reflektieren, zu hinterfragen und neu wahrzunehmen. Es ist ein Aufruf, sich von Verdinglichungen zu lösen und die enge Verbundenheit mit der Welt und ihren Objekten neu zu spüren.

Das Stück ist eine Kreation der Choreografinnen Sandra Hanschitz und Heidrun Neumayer sowie des multidisziplinären Künstlers Joël Beierer. Zusammen mit den drei Performerinnen Linda Pilar Brodhag, Lorena Madurga und Lotte Sterringa begeben sie sich auf eine eindrucksvolle Reise, um das Cyr Wheel aus seinen ästhetischen Restriktionen und seiner Reduktion auf ein Soloinstrument zu befreien.

LEO

T-Werk Potsdam Freitag, 20. Februar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 21. Februar 2026, 20:00 Uhr
LEO, Foto: Andy Phillipsonvergrößern
LEO, Foto: Andy Phillipson

Tobias Wegner, Idee & Performance
Daniel Brière, Regie
Flavia Hevia, Licht-, Set-Design
Heiko Kalmbach, Video
Ingo Panke, Animationen
Gregg Parks, Projektleitung

Spektakel jenseits der Schwerkraft

„LEO“ ist die ungewöhnliche Reise eines gewöhnlichen Mannes, dessen Welt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Als wäre sein Körper das Gravitationszentrum des Universums, schwebt er an der Wand, dreht aberwitzige Pirouetten, wirft einen Hut in die Luft, der wie ein Bumerang zu ihm zurückfliegt. Dieser LEO, der den naiven Charme und verletzlichen Optimismus von Stummfilmspielern wie Buster Keaton besitzt, stellt jede Wahrnehmung der Realität auf die Probe. Durch das clevere Zusammenspiel von Live-Performance und Videoprojektion weiß das Publikum bald nicht mehr, wo oben und unten ist, denn scheinbar haben sich die Gesetze der Schwerkraft geändert. Tobias Wegner hat für diese verblüffend surreale Show weltweit etliche bedeutende Auszeichnungen erhalten.

Tobias Wegner absolvierte seine Ausbildung zum Akrobaten an der renommierten École Supérieure des Arts du Cirque (É.S.A.C.) in Brüssel. Seine beruflichen Wege führten ihn unter anderem nach Brasilien, Spanien und Indien. Für seine neueste Produktion hat er sich mit dem in Sizilien geborenen Tänzer und Performer Alessandro Di Sazio zum Dreamteam-Duo Les Boxeurs zusammengeschlossen. Die künstlerische Leitung der Performance „LEO“ hat der experimentierfreudige frankokanadische Schauspieler, Dramaturg und Regisseur Daniel Brière übernommen.

Sommertheater «Schirrhofnächte» 2026

Draußen vor der Tür

Schirrhof Potsdam Donnerstag, 13. August 2026, 21:00 Uhr
Montag, 18. Mai 2026, 20:00 Uhr T-Werk Potsdam Freitag, 14. August 2026, 21:00 Uhr Schirrhof Potsdam
Tickets
Eine Szene vom «Draußen vor der Tür», © Neues Globe Theatervergrößern
Eine Szene vom «Draußen vor der Tür», Foto: Philipp Plum

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie & Bearbeitung
Andreas Erfurth, Moritz Gehrckens, Leonard Göpfert, Rosemarie Klinkhammer, Anja Lemmermann, Marco Litta & Laurenz Wiegand, Spiel
Hannah Hamburger, Ausstattung
Tilman Ritter, musikalische Leitung & Livemusik
u.a.

Antikriegsdrama von Wolfgang Borchert

Wolfgang Borcherts einziges Theaterstück ist mehr als ein Klassiker der Nachkriegsliteratur: «Draußen vor der Tür» ist ein poetischer Aufschrei gegen das Verstummen, gegen das Wegsehen, gegen das Verdrängen. Geschrieben 1947, wenige Monate vor Borcherts frühem Tod, ist dieses Stück heute aktueller denn je. Beckmann kommt mit 25 Jahren körperlich und seelisch lädiert aus der Kriegsgefangenschaft zurück nach Hause, doch statt Rückhalt oder Verständnis findet er nur Ablehnung. Seine Mitmenschen haben die Vergangenheit längst verdrängt. In einer traumähnlichen Wanderung begegnet Beckmann nicht nur Menschen, sondern auch überhöhten Figuren, wie dem Tod, der Elbe, Gott – und dem Anderen, einer gespiegelten Version seiner selbst. Dabei öffnet sich eine vielschichtige theatrale Welt zwischen Realismus, Groteske und Lyrik – voller Sprachkraft, Widerstand und existenzieller Tiefe.

Es war die Lerche

Schirrhof Potsdam Samstag, 15. August 2026, 20:00 Uhr
Sonntag, 16. August 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Es war die Lerche», © Neues Globe Theatervergrößern
Eine Szene vom «Es war die Lerche», Foto: Philipp Plum

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie
Regina Gisbertz, Andreas Erfurth & Martin Radecke, Spiel
Nicole Bunge, Choreografie
Hannah Hamburger, Ausstattung
Tilman Ritter, musikalische Leitung
u.a.

Komödie von Ephraim Kishon in einer Übersetzung von Friedrich Torberg

Diese Komödie von Ephraim Kishon beleuchtet das Eheleben von Romeo und Julia, über 30 Jahre nach ihrem vermeintlichen Tod, auf humorvolle und ironische Weise. Das Paar, Romeo als Ballettlehrer und Julia als nörgelnde Hausfrau, plagt sich mit üblichen Herausforderungen eines eintönigen Ehealltags, irgendwo zwischen «Wer macht den Abwasch?» und «Liebst du mich eigentlich noch?». Ihre rebellische Tochter Lucretia, die schwatzhafte Amme sowie der charmante, wenn auch demente Pater Lorenzo sorgen für zusätzliche Turbulenzen. Als der Geist William Shakespeares erscheint, versucht er, das würdelose Treiben zu ordnen. Die Auflösung des Dilemmas ist famos und für alle Beteiligten mehr als überraschend!

INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz

Schirrhof Potsdam Montag, 17. August 2026, 20:00 Uhr
Dienstag, 18. August 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz», Foto: Gerrit Wittenbergvergrößern
Eine Szene vom «INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz», Foto: Gerrit Wittenberg

Kai Frederic Schrickel, Spiel, Regie & Raumkonzept
Deborah Herold, Regieassistenz
Andreas Erfurth & Kilian Löttker, Spiel
Hannah Hamburger, Ausstattung
Tilman Ritter, musikalische Leitung
Dominik Büttner, Choreografie
Kai Dommert, Technik

Nach dem Buch von Josef Hader und Alfred Dorfer

«Indien» ist einer der erfolgreichsten Kinofilme Österreichs und genießt bei unseren Nachbarn Kultstatus. Das NEUE GLOBE THEATER, das mit dieser Inszenierung erstmals ein zeitgenössisches Stück in Szene setzt, hat die österreichische Komödie mit einem Schlagersänger im Stile Kurt Krömers angereichert und ins schöne Brandenburg verpflanzt. Kurt Fellner, seines Zeichens technische Aufsichtskraft im Außendienst des Fremdenverkehrsamtes, begibt sich mit seinem Kollegen, dem Restaurant-Inspektor Heinz Bösel, auf Dienstreise in die vermeintliche Servicewüste Brandenburg: Einer testet die Betten, einer die Schnitzel. Und sie entdecken auf dieser Tour de Force, was echte Männerfreundschaft ausmacht: saufen, streiten, sich versöhnen. Aus der Fahrt durch die brandenburgische Provinz wird somit auch eine Reise zu sich selbst.

Woyzeck

Schirrhof Potsdam Donnerstag, 20. August 2026, 21:00 Uhr
Freitag, 21. August 2026, 21:00 Uhr Samstag, 22. August 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Woyzeck», Foto: Marion Kollenrottvergrößern
Eine Szene vom «Woyzeck», Foto: Marion Kollenrott

Ton und Kirschen Wandertheater:
Margarete Biereye, Inszenierung & Dramaturgie
David Johnston, Inszenierung
Daisy Watkiss, Bühnenbild, Licht & Marionette
Joséphine Biereye & Nelson Leon, Marionette
Catherine Launay, Gastspielmanagement
u.a.

Nach dem Buch vom Georg Büchner

Woyzeck, der Held dieses Dramas, ist ein armer Soldat, der in einem medizinischen Experiment missbraucht, vom Vorgesetzten verhöhnt, von seiner Frau betrogen und von der Welt verstoßen wird. Das Fragment Georg Büchners gehört zu den meistgespielten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur. Woyzeck, Opfer und Täter zugleich, kann durch die Untreue seiner Geliebten dem gesellschaftlichen Druck, der auf ihm lastet, nicht länger standhalten und wird zum Mörder. Der Mord an Marie kann als ein Akt der Selbstzerstörung Woyzecks angesehen werden und als Fazit der Verzweiflung an sich selbst: «Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.»

Die Regentrude

Schirrhof Potsdam Samstag, 22. August 2026, 16:00 Uhr
Mittwoch, 3. Juni 2026, 10:00 Uhr Grundschule Glindow Freitag, 5. Juni 2026, 10:30 Uhr Optipark Rathenow Sonntag, 7. Juni 2026, 16:00 Uhr T-Werk Potsdam Montag, 8. Juni 2026, 10:00 Uhr T-Werk Potsdam Dienstag, 23. Juni 2026, 10:00 Uhr Elsterlandgrundschule, Herzberg (Elster) Freitag, 3. Juli 2026, 16:00 Uhr Freilichtbühne Spremberg Montag, 6. Juli 2026, 10:30 Uhr Optipark Rathenow Sonntag, 23. August 2026, 16:00 Uhr Schirrhof Potsdam Samstag, 29. August 2026, 16:00 Uhr Brennabor Kunsthalle Brandenburg an der Have
Tickets
Eine Szene vom «Die Regentrude»vergrößern
Eine Szene vom «Die Regentrude», Foto: Göran Gnaudschun

Jens-Uwe Sprengel, Regie
Noriko Seki, Nora Raetsch & Steffen Findeisen, Spiel & Livemusik
Udo Koloska, Spiel, Livemusik & musikalische Leitung
Heide Schollähn, Bühne, Ausstattung & Kostüm
Nelson Leon, Masken
Heather MacCrimmon, Kostüm
u.a.

Open-Air-Theater mit Masken und Musik nach Theodor Storm (5+)

Einen so heißen Sommer hat es seit hundert Jahren nicht mehr gegeben. Kein Grün ist mehr zu sehen. Der Feuermann treibt seinen Schabernack mit Mensch und Tier und versengt die Erde. Da erinnert sich Mutter Stine an ein Feenwesen: die Regentrude, die ihre Urgroßmutter in alten Zeiten mit einem Zauberspruch geweckt und somit den Regen wieder in die Welt gebracht hatte. Doch wo lebt die Regentrude und wie hieß doch gleich das Sprüchlein? Mit sinnlichen Theaterbildern, Masken und viel Livemusik wird das Märchen von mutigen Veränderungen und der Nähe zur Natur erzählt.

Weitere Veranstaltungen im T-Werk 2026

Firiwizi Naseweis

T-Werk Potsdam Sonntag, 25. Januar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 26. Januar 2026, 10:00 Uhr
Puppen: 1 Figur von weißer Maus spielt Cello.vergrößern
Firiwizi Naseweis, © Künstler

Theater Couturier:
Martina Couturier, Spiel
Carsten Wegener, Livemusik & Komposition
P. Albersmann, C. Ahlhelm & I. Hegen, künstlerische Begleitung
Petra Albersmann, Figuren
Detlef Pegelow, Bühne

Clowneskes Theater mit Figuren und Livemusik (2+)

Da war doch was? Eine kleine Nase lugt hervor. Ist der Kontrabass etwa bewohnt? Mäuse erscheinen und verschwinden, wie es ihnen gerade passt. Was soll man mit diesen vorwitzigen Überraschungsgästen anstellen? Gemeinsam Musik machen! Ein Geräusch, ein Ton, ein Lied und schon ist sie fertig, die Mäusemusik. Mit Humor und Gesang, Livemusik, Schauspiel und Figurenspiel entsteht ein poetisches Theater für die Jüngsten bei ihrem allerersten Theaterbesuch.

Martina Couturier hat nach ihrem Studium der Philosophie, Biologie und Theologie und ihrem Staatsexamen eine Schauspielausbildung in München absolviert. Verschiedenen Engagements in der ganzen Bundesrepublik sowie diversen internationalen Gastspielen folgte 2008 die Gründung vom Theater Couturier als mobile Bühne. Inzwischen hat das Theater zahlreiche Stücke im Repertoire, in denen sie eine eigene poetische, musikalische und bildhafte Theatersprache entwickelt hat.

Der kleine Eisbär

T-Werk Potsdam Sonntag, 1. Februar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 2. Februar 2026, 10:00 Uhr
1 weißer Teddy schaut.vergrößern
Der kleine Eisbär, © Veranstalter

Figurentheater Ute Kahmann:
Ute Kahmann, Spiel
Tilmann Harte, Regie
Peter Röders/fabula theater, Bühne
Kai Leinweber, Musik

Puppenspiel nach einer Geschichte von Hans de Beer (4+)

Lars, der kleine Eisbär, sehnt sich nach den Abenteuern in der weiten Welt. Als er neugierig eine Kiste erkunden will, ist er plötzlich gefangen. Im Bauch eines Flugzeuges gelingt es ihm, sich zu befreien, und er findet in den anderen Kisten seinen Freund, das Walross, und auch Lea, das Braunbärenmädchen. Bei einer Zwischenlandung können sie fliehen und gelangen auf abenteuerliche Weise wieder an den Nordpol zurück. Und Lars hat nun eine neue Bärenfreundin.

Ute Kahmann spielt seit 1987 professionell Figurentheater für Kinder und Erwachsene. Neben verschiedenen Regieaufträgen ist sie Gastdozentin an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Mit ihrer unverwechselbaren Art zu spielen hat sie nicht nur in Berlin, sondern auch bundesweit, sowie auf Festivals begeisterte Freunde gefunden. Im T-Werk ist Ute Kahmann seit vielen Jahren ein regelmäßiger und gern gesehener Gast.

Hans im Glück – eine Gaunergeschichte

T-Werk Potsdam Sonntag, 8. Februar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 9. Februar 2026, 10:00 Uhr
Eine Szene vom "Hans im Glück – eine Gaunergeschichte"vergrößern
Eine Szene vom "Hans im Glück – eine Gaunergeschichte", © Veranstalter

Theater Schreiber & Post:
Matthias Ludwig, Regie
Johanna Jäger, Dramaturgie
Andrea Post & Tim Schreiber, Idee & Spiel

Pantomimisches Spiel (4+)

Was macht Hans im Glück eigentlich glücklich? Dass er einen Klumpen Gold zuerst in ein Pferd, dann in eine Kuh, in ein Schwein, in eine Gans und schließlich in Steine tauscht? Oder dass alles eintrifft, was er sich wünscht? Als er nur noch einen Feldstein besitzt und nicht weiß, was er damit bauen soll, freut er sich, als er den Stein auch noch verliert, denn nun ist er frei von seinen Sorgen. So bekommt am Ende jeder, was er braucht: der Gauner alles und Hans nichts. In diesem Stück, in dem ein Pferd über die Bühne trabt, die Kuh Else sich nicht vorwärtsbewegen will, die Sau Rosa dick und fett in ihrer Schubkarre sitzt und die Gans Suse ein Ei legt, wird um alles gehandelt, um alles und doch mit nichts. Denn in der Kombination von Schauspiel und Pantomime entsteht alles in der Fantasie der ZuschauerInnen, ganz nach dem Motto: Wer nichts hat, erfindet sich seine Welt.

Gegründet wurde das Theater Schreiber & Post 2005 in Dresden von der Schauspielerin Andrea Post und dem Pantomimen Tim Schreiber. Seither entstehen in einer Verbindung von Schauspiel und Pantomime Stücke für Kinder, die mal unterhaltsam-clownesk, mal nachhaltig und mal berührend sind. 2018 wurde die Inszenierung „Hans im Glück“ als „Kindertheater des Monats Nordrhein-Westfalen“ ausgezeichnet.

Drei kleine Schweinchen

T-Werk Potsdam Sonntag, 22. Februar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 23. Februar 2026, 10:00 Uhr
Eine Szene vom "Drei kleine Schweinchen"vergrößern
Eine Szene vom "Drei kleine Schweinchen", Foto: Neumann

Kranewit Theater:
Franziska Hoffmann, Regie
Kristina Feix, Spiel & Idee
Oleg Hollmann, Spiel, Idee & Musik

Musikalische Erzählung nach einem englischen Märchen (3+)

Wenn der Herbst kommt, wird es kalt und eine warme Hütte wäre fein. Die drei Schweinchen machen sich ans Werk und schnell ist das erste Haus gebaut. Aber wird das Häuschen auch stabil genug sein, um sie vor dem hungrigen Wolf zu schützen? Mit Klarinette, Stroh, Stein und Holz werden die Schweinchen und der Wolf rasant über die Bühne gejagt.

Mit seinen berührenden und poetischen Inszenierungen zählt das Kranewit Theater zu den interessantesten Figuren- und Objekttheatern Deutschlands. Mit dem Einsatz einfachster Materialien wie Papier, Holz oder Draht entwickelte das Theater eine ganz eigenständige und durch ihre große ästhetische Kraft oft verblüffend intensive Bildersprache. Zwischen dem T-Werk und der Figurenspielerin Kristina Feix, die das Kranewit Theater mitbegründete, besteht eine enge Zusammenarbeit und so ist sie auch an mehreren T-Werk-Produktionen beteiligt.

TRIPTYCHON | drei leere Seiten

T-Werk Potsdam Freitag, 27. Februar 2026, 20:00 Uhr
TRIPTYCHON | drei leere Seitenvergrößern
TRIPTYCHON | drei leere Seiten, © Veranstalter

Theater NADI:
Kenneth Philip George, Buch & Regie
Noriko Seki, Musik & Organisation
Jasmin Hassane, Marie-Luise Arriens & Mathieu Pelletier, Spiel
Nicola Hudelmayer, Musik
Dario Miranda, Kompositionen & musikalische Leitung
Sara Bocchini, Choreografie
Thomas Blume, Johanna Preuße & Lilli Schmöhl, Organisation

Schauspiel mit Livemusik (18+)

Du bist, woran du dich erinnerst. Woran du dich erinnerst, sind Geschichten, die du dir selbst erzählst. Können wir die Geschichten, die wir uns über uns selbst und die Welt erzählen, neu schreiben? „TRIPTYCHON | drei leere Seiten“ erforscht Traumata und Missbrauch sowie die Möglichkeit der Heilung anhand der Beziehungen zwischen zwei Frauen und einem Mann, die ein gemeinsames Kind haben. Ihre Geschichten laden die Zuschauenden ein, ihre Vorstellungen über die Natur der Identität, der Erinnerung und Fiktion, die uns gefangen halten, zu hinterfragen. In der Inszenierung verschmelzen Text, Musik, Lieder und zeitgenössischer Tanz zu einem einzigartigen Erzählfluss.

Das Theater NADI ist ein Ensemble aus Tänzern und Schauspielern und wurde 2004 von der japanischen Schauspielerin Noriko Seki und dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen und entwickelten dadurch in ihren verschiedenen Inszenierungen eine berührende Bildersprache.

Hinweis: Nach der Aufführung findet ein Publikumsgespräch statt.

織 樹 Shoku Ju – Ungesprochene Worte

T-Werk Potsdam Samstag, 28. Februar 2026, 20:00 Uhr
Eine Szene vom "織 樹 Shoku Ju – Ungesprochene Worte"vergrößern
Eine Szene vom "織 樹 Shoku Ju – Ungesprochene Worte", Foto: Martin Herbig

Theater NADI:
Emil Bernhardt, Noriko Seki & Matthias Peter, Spiel & Musik
Antonia Christl, Regie
Kenneth George, Körperarbeit
Nikita Träder, Dramaturgie
Lili Wind, Regieassistenz
Magdalena Weber, Bühne
Heather MacCrimmon, Kostüm
Andrew Connolly-Gilchrist, Technik

Physisches Theater, Maskenspiel, Stimmen und Livemusik

Im Zentrum dieser Inszenierung steht die Beziehung zweier Menschen. Eine alte Frau sitzt allein. Ab und zu vergisst sie Dinge und die Außenwelt erscheint nicht mehr vertraut. Ist sie wirklich allein? Aber da sitzt ein junger Mann neben ihr. Wer ist das? Ist das jemand, den sie erkennen müsste? Anfangs sind sie einander fremd, doch nach und nach entsteht zwischen ihnen ein zartes, komisches Beziehungsgeflecht. Die Grundlage für die Stückentwicklung war eine Reihe von Interviews. Frauen mit Migrationshintergrund berichteten über ihre Erfahrungen mit den Themen Alter, Lebenslinien und Erinnerung. Diese Interview-Sequenzen wurden ergänzt durch die biografischen Erlebnisse der Beteiligten, unter anderem ihren Erfahrungen aus der Tätigkeit als Klinikclowns. Dabei gelingt es der Inszenierung physisches Theater, Maskenspiel und Livemusik auf beeindruckende Weise miteinander zu verknüpfen. 

Das Theater NADI ist ein Ensemble aus TänzerInnen und SchauspielerInnen und wurde 2004 von der japanischen Schauspielerin Noriko Seki und dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen und entwickelten dadurch in ihren verschiedenen Inszenierungen eine berührende Bildersprache.

Hasen pfeifen nicht

T-Werk Potsdam Montag, 25. Mai 2026, 16:00 Uhr
Dienstag, 26. Mai 2026, 10:00 Uhr
Figur vom «Hasen pfeifen nicht», Foto: Michael Hennebergervergrößern
Figur vom «Hasen pfeifen nicht», Foto: Michael Henneberger

Judith Seither, Regie & Text
Nicole Gospodarek, Text & Spiel
Torsten Raddant, Bühne
Horia Dumitrache, Musik
Anke Lenz, Ausstattung, Bühne & Figurenbau

Frei nach dem Kinderbuch von Ludvík Aškenazy (4+)

Richtig pfeifen können, das möchte der Hase so gern, aber das können nur Murmeltiere. Und somit begibt er sich auf die Suche nach diesem scheuen Tier. Über Stock und Stein – überall sucht der Hase und befragt alle, die ihm begegnen, sogar die Fische im Wasser. Als er das Murmeltier endlich findet, ist es zwar nicht begeistert, erklärt sich aber schließlich bereit, dem Hasen das Pfeifen beizubringen. Doch obwohl der Hase sich wirklich große Mühe gibt, will es mit dem Pfeifen einfach nicht klappen. Aber muss denn jeder pfeifen können? Eine Geschichte über Träume und Beharrlichkeit, und darüber, dass es manchmal sogar schöner kommen kann, als man es sich erträumt hat.

Platsch!

T-Werk Potsdam Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
Eine Szene vom «Platsch!», Foto: Göran Gnaudschunvergrößern
Eine Szene vom «Platsch!», Foto: Göran Gnaudschun

Theater NADI:
Marie-Luise Arriens, Idee, Konzept, Stückentwicklung & Spiel
Noriko Seki, Stückentwicklung & Spiel
Antonia Christl, Stückentwicklung & Regie
Nelson Leon & Daisy Watkiss, Maskenbau
Magdalena Weber, Ausstattung
Heather MacCrimmon, Kostüme
Matthias Peter, musikalische Beratung
Steffen Findeisen, Maskenspielberatung

Theater mit Masken und Musik nach dem Kinderbuch «Abenteuer eines Wassertropfens» (4+)

Platsch! Es gibt so viele Wassertropfen wie Sand am Meer, denn Wasser ist überall: im Wasserhahn, in der Regenwolke, im Teich und natürlich auch im Meer. Aber wie viele Tropfen gibt es eigentlich im Meer? Und wie fühlt sich ein Regentropfen in der Wolke? Zwei Spielerinnen erforschen die Phänomene rund um das Thema Wasser und die Geschichten, die in einem Wassertropfen stecken. Was so ein Wassertropfen wohl alles erlebt? Vielleicht war er schon im Höcker eines Kamels, hat mit der Feuerwehr einen Brand gelöscht und ist mit einer Kiste Mandarinen im Flugzeug mitgeflogen. «PLATSCH!» ist ein poetisch-komisches Spiel mit Alltäglichem und Unglaublichem, inspiriert von Maria Terlikowskas Kinderbuch «Abenteuer eines Wassertropfens» sowie den Schriften Leonardo da Vincis über Wasser.

Dance Scenes

T-Werk Potsdam Premiere: Mittwoch, 24. Juni 2026, 19:00 Uhr
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:00 Uhr Donnerstag, 25. Juni 2026, 20:30 Uhr Freitag, 26. Juni 2026, 10:30 Uhr Freitag, 26. Juni 2026, 12:00 Uhr
1 Mädchen mit rotem Kleidvergrößern
Dance Scenes, Foto Engin Akyurt

Mediencampus Babelsberg:
Tanzklassen 7–10 des Babelsberger Filmgymnasiums
Tanzklassen 7–9 der Neuen Gesamtschule Babelsberg
Anja Kozik, künstlerische Leitung
Jil Neumann, Greta Zimmermann & Hanna Jacobi, Tanzlehrerinnen
Tobias Mann, Technik, Licht & Videomapping

Werkschau: Hip-Hop, Breakdance, Modern Dance und Contemporary Dance

Der Mediencampus Babelsberg lädt herzlich zur diesjährigen Werkschau im Bereich Tanz ein. Das Babelsberger Filmgymnasium und die Neue Gesamtschule Babelsberg präsentieren ihre traditionelle Jahresabschluss-Veranstaltung im T-Werk. In diesem Jahr widmen sich die TanzschülerInnen dem Thema «Tanzfilm». Im Unterricht entwickeln sie vielfältige Choreografien, die sich auf bekannte und eigene filmische Szenen beziehen. So entstehen eindrucksvolle Bühnenmomente, die das Publikum auf eine Reise durch unterschiedliche Filmwelten mitnehmen. Man darf gespannt sein, welche Geschichten und Atmosphären die SchülerInnen der Klassenstufen 7 bis 10 tänzerisch zum Leben erwecken. Begleitet werden sie von den Tanzpädagoginnen Jil Neumann, Hanna Jacobi und Greta Zimmermann, die die SchülerInnen durch verschiedene Tanzstile führen. Der Abend steht unter der Gesamtleitung von Anja Kozik. Für die visuelle Gestaltung sorgt Videokünstler und Lichtdesigner Tobias Mann.

Über Leben

T-Werk Potsdam Premiere: Samstag, 4. Juli 2026, 19:00 Uhr
Sonntag, 5. Juli 2026, 16:00 Uhr Montag, 6. Juli 2026, 10:00 Uhr
Eine Szene vom «Über Leben», Foto: Divdena Mitevavergrößern
Eine Szene vom «Über Leben», Foto: Divdena Miteva

BühnenBande im T-Werk:
Janina Sasse, Regie & Spielleitung
Martha Ripp, Assistenz & Spiel
Eleni Prestel, Kostüme
Julian Krajnik, Charlotte Kling, Linus Höfer, Emma Kling, Elisabeth Böttcher, Henriette Kamm, Amélie Schubert, & Jonas Többe, Spiel
Simeon Lazarevski, Andrew Connolly-Gilchrist & Luise Graeff, Bühne & Technik

Unter dem Druck der Normalität (12+)

Eine ausgewählte Gruppe findet sich in einem von der Außenwelt isolierten Raum ein – angeblich zu einem psychologischen Experiment. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Teilnehmenden brutalen ErpresserInnen in die Falle gegangen sind. In der 24-stündigen Gefangenschaft, lernen sich nun Menschen, die im Alltag nie zueinandergefunden hätten, in ihren Stärken und Schwächen kennen. Da ist zum Beispiel der vom Leben gezeichnete Harald, der auf die sorglose Influencerin Madison trifft oder der rassistische Berufszocker Walter, der nun dem polnischen Pechvogel Piotrek gegenübersteht. Je ungewisser ihr Entkommen, desto mehr bröckeln die äußeren Masken. Aber erst im Angesicht der nahenden Todesgefahr, zeigt sich die Einzigartigkeit und innere Größe eines jeden und einer jeden von ihnen.

Das ImproMatch an der Havel

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Samstag, 19. September 2026, 20:00 UhrTickets
Das Improtheater Potsdam, © Künstlervergrößern
Das Improtheater Potsdam, © Künstler

Improtheater Potsdam

Potsdam vs. Berlin

Wenn Berliner Schnauze auf Potsdamer Spielfreude trifft, ist beste Unterhaltung garantiert. Erschaffen werden fantastische Szenen und Welten, in denen es in mehreren Runden zum Showdown kommt: Die Berliner Moderatorin Alexandra Winterfeldt wird dabei zur charmanten Gegnerin des Abends, während das Potsdamer Ensemble alles daransetzt, ihre Vorgaben mit spontanen Ideen, Tempo und Witz zu kontern. Das Publikum erwartet eine Improshow mit frechen Battle-Vibes zwischen Havel und Hauptstadt. Wer setzt sich durch auf der Improbühne? Ein Abend voller unerwarteter Wendungen, spontaner Geschichten und jeder Menge Impro-Lust!

Das Improtheater Potsdam spielt seit 2012 in unterschiedlicher Besetzung Improvisationstheater. Dabei werden in verschiedenen Projekten immer wieder eigene Formate entwickelt, wodurch eine große Bandbreite an spontanem Theater entsteht: Ein Krimi, eine Lebensgeschichte, ein Roman oder eine Fantasy-Saga, alles kann dabei sein.

Die Schnupperworkshops Improtheater finden am 19.09.2026 von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr im T-Werk statt. Weitere Informationen zu den angebotenen Schnuppertagen gibt es auf improtheater-potsdam.de.

Traumpartie

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam PREMIERE: Mittwoch, 23. September 2026, 19:00 Uhr
Donnerstag, 24. September 2026, 19:00 Uhr Freitag, 25. September 2026, 19:00 Uhr Samstag, 26. September 2026, 14:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Traumpartie», Foto: Johanna Luchtvergrößern
Eine Szene vom «Traumpartie», Foto: Johanna Lucht

Theater MITEINANDERs:
Hans Morgeneyer, Regie
Wiebke Hensle, Dramaturgie
Judith Mähler, Ausstattung
Robert Göber, musikalische Leitung
Luise Graeff, technische Leitung

Nach dem Buch vom August Strindberg (10+)

Wir haben es schon immer gewusst: Etwas stimmt nicht. Doch manchmal braucht es den radikalen Blick einer Außenstehenden, um das Offensichtliche zu erkennen. Als Strindberg eine Göttertochter auf die Erde schickt, stellt sich jedoch die Frage, ob das, was sie vorfindet, überhaupt echt ist. Zwischen dichterischer Freiheit und den Fettschlingen des Bewusstseins verschwimmen die Grenzen: Ist dies das Licht der Erkenntnis oder nur trügerischer Schein? Eine theatrale Expedition, bei der die ProtagonistInnen ihre eigene Perspektive auf August Strindbergs «Ein Traumspiel» entdecken und dabei das Bestehende und das Mögliche erkunden.

Im inklusiven Theater MITEINANDERs stehen Beschäftigte der Werkstätten im Oberlinhaus mit mehrjähriger Theatererfahrung sowie professionelle PerformerInnen auf der Bühne. In der Theaterwerkstatt im Oberlinhaus können Werkstatt-Beschäftigte kontinuierlich an einem Theatertraining teilnehmen. Das Theater MITEINANDERs und die Theaterwerkstatt werden von Wiebke Hensle und Hans Morgeneyer geleitet.

26. Sept.: im Anschluss Publikumsgespräch

verwurzelt

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 27. September 2026, 16:00 Uhr
Montag, 28. September 2026, 10:00 Uhr
Tickets
verwurzelt, Foto: Lea Röwervergrößern
verwurzelt, Foto: Lea Röwer

Schaubude Berlin:
Keumbuyl Lim, Spiel
alpha kartsaki, Spiel & Soundcollagen
Franziska Burnay Pereira, Regie
Gerald Pirner & Dana Lienert, Dramaturgie & integrierte Audiodeskription
Michael Vogel, künstlerische Beratung
Werner Wallner, Bühne & Lichtkonzept
Susann Tamoszus, Ausstattung
Olaf Garbow & Silja Korn, Outside Ear

Objekt- und Materialtheater mit Soundcollagen (4+)

«verwurzelt» ist eine Annäherung an das Unsichtbare und beschäftigt sich mit dem, was im Verborgenen wächst, krabbelt, fließt und klingt. Wie erschließen wir uns Welten, die wir nicht sehen können, und wie werden innere Bilder hör- und sichtbar? Tastend, spürend und beschreibend erkunden zwei SpielerInnen mit Materialien und Sounds die faszinierende Welt unter ihren Füßen, folgen Spuren ins Unsichtbare und stellen Vermutungen darüber an, was sich dort verbirgt.

Die Schaubude Berlin ist eines der wichtigsten Produktionshäuser für zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater im deutschsprachigen Raum und eine Ankerinstitution der freien darstellenden Künste der Stadt. Mit jährlich rund 300 Vorstellungen für Kinder und Erwachsene ist der Spielplan auf ästhetische Vielfalt ausgelegt. Sowohl Gastspiele als auch Eigen- und Koproduktionen feiern regelmäßig Premiere. Das jährlich stattfindende Festival «Theater der Dinge» lotet neue Tendenzen des Genres aus.

Dare so kare

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam PREMIERE: Freitag, 2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Szenenfotovergrößern
AURA Dance Theatre Photo: G. Gnaudschun

Theater NADI:
Kenneth George, Regie & Dramaturgie
Noriko Dahlinger & Lina Sophie Rothaug, Spiel
Konrad Schaller, Bühnenbild
Heather MacCrimmon, Kostüme
Andrew Connolly-Gilchrist, Musik, Licht, Ton & Spiel
Ahjeong Shin, Grafik

Japanische Geistergeschichten (12+)

Ein Flüstern im Dunkeln. Dielen knarren in einem leeren Haus, als würde etwas Unsichtbares über sie hinweggleiten. Irgendwo, ganz in der Nähe, weint jemand leise. Wer ruft aus der Finsternis?

Das Theater NADI präsentiert mit «Dare so kare» ein atmosphärisches Stück, das tief in das Reich des Seltsamen eintaucht. Inspiriert von der wegweisenden Sammlung japanischer Geistergeschichten des Schriftstellers Lafcadio Hearn, erweckt das Ensemble eine Welt zum Leben, die ebenso mysteriös wie zerbrechlich ist. Die ZuschauerInnen begegnen dabei unterschiedlichen Wesen – von unheimlichen Erscheinungen bis hin zu verspielten Geistern oder verlorenen Seelen –, die letztlich menschliche Sehnsüchte und Erinnerungen widerspiegeln.

Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 4. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Montag, 5. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte», © Künstlervergrößern
Eine Szene vom «Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte», © Künstler

puppen.etc:
Susanne Henke, Regie
Christiane Klatt, Spiel
Silvia Eisele, Figuren
Sven Otto & Sebastian David, Musik

Figurentheater nach dem Kinderbuch von Nadine Brun-Cosme und Olivier Tallec (3+)

Der kleine und der große Wolf, ein Leben auf der grünen Frühlingswiese – das Leben ist schön und beide sind glücklich.

Aber das große Glück des kleinen Wolfes ist ein wunderschönes, knackig-grünes Blatt ganz oben im Baum. Nach dem sehnt sich der kleine Wolf so sehr, doch es will partout nicht herunterfallen, sogar im Winter nicht. Da entschließt sich der große Wolf, den gefährlichen Aufstieg zu wagen, um das Blatt zu holen.

Eine Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht und Glück.

Pulcinella!

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam PREMIERE: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Freitag, 9. Oktober 2026, 20:00 Uhr Samstag, 10. Oktober 2026, 20:00 Uhr Sonntag, 11. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Szenenfotovergrößern
AURA Dance Theatre Photo: G. Gnaudschun

Ton und Kirschen Wandertheater:
Margarete Biereye & David Johnston, Inszenierung
Stephen Johnston, Musik & Komposition
Daisy Watkiss, Bühnenbild, Licht, Marionette & Konstruktion
Nelson Leon, Marionette & Konstruktion
Joséphine Biereye, Maskenbau
u.a.

Visuelles Theater

Das Ton und Kirschen Wandertheater lässt den zeitlosen Charakter der berühmt-berüchtigten Pulcinella-Figur, den italienischen Kasper, wieder aufleben. Seit Jahrhunderten scheint er mit seiner naiven und burlesken Logik alle gegensätzlichen Facetten von uns Menschen sichtbar zu machen. Mensch, Dämon oder Gott: Wer ist er wirklich?

Ein Paradoxon, das erst durch seine Widersprüche lebendig wird. In einer Welt, in der Lachen und Weinen untrennbar miteinander verschmelzen, wird Pulcinella zum Spiegel unserer eigenen Existenz. Ein Abend über das, was bleibt, wenn die Grenze zwischen Komödie und Tragödie verschwimmt.

Socke, Mond und Sterne

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 11. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Montag, 12. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Socke, Mond und Sterne», Foto: Dara Feixvergrößern
Eine Szene vom «Socke, Mond und Sterne», Foto: Dara Feix

Theaterfenster Esther Nicklas:
Kristina Feix, Regie
Esther Nicklas, Spiel
Heather MacCrimmon, Kostüm

Theater mit Dingen und Objekten (2+)

Eine Socke, eine riesengroße Tasche, sieben Strohhalme, ein Bataillon Wäscheklammern, Fantasie und Wortspiele. Mehr braucht es nicht für eine Entdeckungsreise. Mit einfachen Mitteln, viel Bewegung und wenig Sprache entsteht, von Mond und Sternen beleuchtet, ein clowneskes Spiel über das Ankommen und Dableiben. Ein Stück, in dem sich alles um das Prinzip Verwandlung dreht und in dem eine Socke die Hauptrolle spielt.

Esther Nicklas spielte nach ihrem Studium an der HfS Ernst Busch in Berlin sowie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig an verschiedenen Theatern, u. a. im Puppentheater Halle. Seit 2003 ist sie mit ihrem Theaterfenster Esther Nicklas als Figurenspielerin, Malerin und Tanzpädagogin freischaffend tätig und so entstanden neben diversen Performances und Ausstellungsprojekten auch Kindertheaterstücke.

Mit Unterstützung Bezirksamt Treptow – Köpenick

Rapunzel

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Montag, 19. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Kristina Feix & Franziska Hoffmann, © Künstlervergrößern
Kristina Feix & Franziska Hoffmann, © Künstler

Kranewit Theater:
Kristina Feix & Franziska Hoffmann, Spiel & Idee

Objekttheater mit Livemusik nach den Brüdern Grimm (5+)

Gefangen im hohen Turm sitzt Rapunzel, bewacht und gehütet von der alten Frau Gothel, einer Zauberin. Eines Tages entdeckt ein junger Prinz den Turm im Wald. Verzaubert von Rapunzels schönem Gesang, setzt er alles daran, zu ihr zu kommen. Doch die Zauberin macht den beiden einen Strich durch die Rechnung.

Mit seinen berührenden und poetischen Inszenierungen zählt das Kranewit Theater zu den interessantesten Figuren- und Objekttheatern Deutschlands. Mit dem Einsatz einfachster Materialien wie Papier, Holz oder Draht entwickelte das Theater eine ganz eigenständige und durch ihre große ästhetische Kraft oft verblüffend intensive Bildersprache. Zwischen dem T-Werk und der Figurenspielerin Kristina Feix, die das Kranewit Theater mitbegründete, besteht eine enge Zusammenarbeit und so ist sie auch an mehreren T-Werk-Pro­duk­tionen beteiligt.

Ein Märchen von Lust und Leid, Tanzen und Küssen, Klettern und Fallen. Humorvoll und tiefsinnig spielt und singt das Kranewit Theater dieses altbekannte Märchen auf ganz neue Art und Weise.

Die kleine Hexe

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 22. November 2026, 16:00 Uhr
Montag, 23. November 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 24. November 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 25. November 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 26. November 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Die kleine Hexe», Foto: Ulrike Langenbeinvergrößern
Eine Szene vom «Die kleine Hexe», Foto: Ulrike Langenbein

Compagnie HANDMAIDS:
Sabine Mittelhammer, Konzept & Spiel
Daniel Wagner, Regie
Ulrike Langenbein & Marcel Teske, Ausstattung
Monika Ackermann, Kostüm

Schauspiel mit Puppen frei nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler (4+)

Die kleine Hexe hat Ärger!

Mit 127 Jahren ist sie noch zu jung, um bei der Walpurgisnacht mitzutanzen. Doch obwohl der Rabe Abraxas versucht, sie aufzuhalten, reitet sie heimlich auf den Blocksberg. Prompt wird sie von ihrer Tante Rumpumpel erwischt und vom Hexenrat bestraft. Im nächsten Jahr darf sie nur dann mittanzen, wenn sie bis dahin gelernt hat, eine gute Hexe zu werden. Nun heißt es üben, keinen Schabernack mehr treiben und nur noch Gutes tun.

Eine große Aufgabe für die kleine Hexe.

Die Compagnie HANDMAIDS wurde 2009 gegründet und arbeitet als internationale freie Kompanie ohne feste Spielstätte. Die drei freiberuflichen Puppenspielerinnen haben sich während des Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin kennengelernt und leben derzeit in Berlin und Kopenhagen. Das sich ständig erweiternde Repertoire umfasst sowohl Stücke für Erwachsene als auch für Kinder.

Dornröschen spinnt oder Das Schloss hinter der Dornenhecke

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Freitag, 27. November 2026, 10:00 Uhr
Samstag, 28. November 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 29. November 2026, 16:00 Uhr Montag, 30. November 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 1. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Dornröschen spinnt oder Das Schloss hinter der Dornenhecke», © Schäfer-Thieme-Produktionvergrößern
Eine Szene vom «Dornröschen spinnt oder Das Schloss hinter der Dornenhecke», Foto: Ulrike Langenbein

Schäfer-Thieme-Produktion:
Veronika Thieme & Pierre Schäfer, Spiel
Giovanni Reber, Regie
Josef Schmidt, Bühne
Peter Lutz, Puppen

Puppentheater nach den Brüdern Grimm (5+)

Endlich ist es so weit, der König und die Königin bekommen ein Kind – eine Prinzessin. Der König ist außer sich vor Freude und alles könnte so schön sein. Zum Wiegenfest werden alle dreizehn Feen des Landes eingeladen. Alle dreizehn? Damit nimmt das Unglück seinen Lauf, aber das Märchen endet natürlich trotzdem glücklich. Lebendige Dialoge, pointierte Spielweise und rasche Szenenwechsel lassen Grimms Märchen zu einem königlichen Vergnügen für die ganze Familie werden.

Pierre Schäfer hat das Theater Handgemenge nach seinem Studium an der HfS Ernst Busch in Berlin 1990 mitgegründet und ist seitdem als Spieler des Ensembles tätig. Veronika Thieme ist seit dem Abschluss ihres Studiums an der HfS Ernst Busch in Berlin als Gast an Stadttheatern und als freischaffende Schauspielerin und Puppenspielerin tätig.

Frau Holle

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Mittwoch, 2. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 3. Dezember 2026, 10:00 Uhr Freitag, 4. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 5. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Frau Holle», © Theater Lakritzvergrößern
Eine Szene vom «Frau Holle», © Theater Lakritz

Theater Lakritz:
Kristina Feix, Regieberatung
Nicole Weißbrodt, Spiel & Ausstattung

Erzähltheater aus der Backstube (3+)

Es schneit, es schneit! Endlich! Frau Holle schüttelt die Betten aus!
«Was für ein Glück!», sagen die einen. «Was für ein Pech!», sagen die anderen.

Erzählt wird das bekannte Märchen von den zwei Stiefschwestern, die in einen Brunnen hinabsteigen und dort merkwürdige Dinge erleben. Scheinbar geschieht Goldmarie und Pechmarie die gleiche Geschichte. Oder etwa doch nicht? Die poetische Inszenierung, gespielt in einer Backstube mit Teigfiguren und viel Spaß am Fabulieren, fasziniert Groß und Klein gleichermaßen.

Das Theater Lakritz ist eine KünstlerInnengemeinschaft aus Berlin, die im Jahr 2002 von den Puppenspielerinnen Kristina Feix und Nicole Weißbrodt gegründet wurde. Beide sind Absolventinnen der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und waren an zahlreichen Bühnen als Spielerinnen sowie für Regie und Ausstattung engagiert. Ausgangspunkt der lebendigen und unterhaltsamen Inszenierungen ist die Verbindung von Puppen-, Objekt- und Materialtheater.

Scenic Reading

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Donnerstag, 3. Dezember 2026, 19:30 UhrTickets
Scenic Reading, Foto: Göran Gnaudschunvergrößern
Scenic Reading, Foto: Göran Gnaudschun

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF:
Schauspielstudierende der Filmuniversität
Prof. Torsten Schulz, Mentoring & dramaturgische Betreuung
Prof. Anna Kurek, Schauspielberatung

Szenische Lesung aus Drehbüchern mit Schauspielstudierenden

Kein Kino- oder Fernsehfilm ohne Figuren und Geschichten aus wirklichen, scheinbar wirklichen oder möglichen Welten. Wie aus einer Idee ein Exposé, ein Treatment und schließlich ein Drehbuch wird, erlernen junge Autorinnen und Autoren an der Filmuniversität Babelsberg. Fünf von ihnen gewähren Einblick in ihre aktuellen Projekte. «SCENIC READING», die Werkstattreihe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, findet am 3. Dezember 2026 bereits zum dreizehnten Mal statt.

Im Zusammenwirken mit Schauspielstudierenden der Filmuniversität realisieren die AutorInnen ihre Drehbuchtexte für die Bühne. Dadurch entsteht immer wieder aufs Neue eine außergewöhnliche Melange aus Lesung und Theaterinszenierung.

Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten Teil V

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Freitag, 4. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 5. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Figur von «Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten Teil V», © Theater Zitadellevergrößern
Figur von «Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten Teil V», © Theater Zitadelle

Theater Zitadelle:
Pierre Schäfer, Regie
Regina Wagner & Daniel Wagner, Spiel
Ralf Wagner, Ausstattung
Mechtild Nienaber, Figuren
Ira Hausmann, Kostüme
Lea Lechler, Regieassistenz

Puppenspiel-Komödie

Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz sind ihres Daseins im Altersheim müde geworden und haben ein Hotel eröffnet, um ihrem Lebensabend einen Sinn zu geben: das Grand Hotel Grimm. Alles könnte so schön sein, doch kaum sind die Lebensgeister der Pensionierten erwacht, werden die älteren Herrschaften auch schon durch unvorhergesehene Ereignisse in Trab gehalten. Illustre Wesen aus der grimmschen Märchenwelt checken im Hotel ein und es entwickelt sich ein Geschehen aus anrührenden Lebensbekenntnissen und tierischem Spaß.

Seit 1996 hat die von Regina und Ralf Wagner 1986 gegründete Puppenbühne in der Spandauer Zitadelle ihr Domizil und erhielt so auch ihren Namen. Das Theater Zitadelle war bereits zu diverse Festivals im In- und Ausland eingeladen. Die Überschreitung der Grenzen zwischen Puppen- und Schauspiel gekoppelt mit originellen Spielideen sowie Witz und Ironie geben den Inszenierungen ihren ganz eigenen Charme.

Olaf, der Elch

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 6. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Montag, 7. Dezember 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 8. Dezember 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 9. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Olaf, der Elch», © Theater Zitadellevergrößern
Eine Szene vom «Olaf, der Elch», © Theater Zitadelle

Theater Zitadelle:
Regina Wagner, Regie
Anna Wagner-Fregin, Spiel
Daniel Wagner, Spiel & Ausstattung
Ralf Wagner & Mechtild Nienaber, Ausstattung

Eine Weihnachtsgeschichte nach dem Kinderbuch von Volker Kriegel (4+)

Als Olaf, der Elch, noch sein über­großes Ge­weih hatte, machte ihn das zum Ge­spött im ganzen Wald. Die Bäume stehen für ihn viel zu dicht, sodass er nur schräg hindurchlaufen kann. Doch dann prallt er gegen einen Baum, eine Schaufel bricht ab und Olaf ist verzweifelt. Denn nun ist er nicht einmal mehr als Weihnachtselch zu gebrauchen, bis er den ein­äugigen Weih­nachts­mann trifft und die bei­den zu einem unschlagbaren Gespann werden. Eine rührende Geschichte über die wunderbare Freundschaft zweier Einzelgänger, humorvoll und einfallsreich inszeniert.

Daniel Wagner und Anna Wagner-Fregin vom Theater Zitadelle gastierten bereits mehrfach mit verschiedenen Inszenierungen im T-Werk. Die Überschreitung der Grenzen zwischen Puppen- und Schauspiel gekoppelt mit originellen Spielideen sowie Witz und Ironie geben ihren Inszenierungen einen ganz eigenen Charme.

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Donnerstag, 10. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Freitag, 11. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 12. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch», © Theater des Lachensvergrößern
Eine Szene vom «Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch», © Theater des Lachens

Theater des Lachens:
Nicole Gospodarek & Arkadiusz Porada, Spiel
Björn Langhans, Regie
Anke Lenz, Ausstattung
Torsten Raddant, Bühne

Nach dem Kinderbuch von Sven Nordqvist (4+)

Weihnachten steht vor der Tür, aber draußen ist es viel zu kalt. Deshalb haben Pettersson und sein Kater Findus noch längst nicht alle Vorbereitungen für das Fest getroffen. Kein Stockfisch, kein Weihnachtsbaum, kein Feuerholz, nicht mal Fleischklößchen – es fehlt einfach an allem. Als sich die beiden schließlich in letzter Minute vor die Haustür wagen, verstaucht sich Pettersson auch noch den Fuß. Ein gemütliches Weihnachtsfest rückt in weite Ferne. Das hatte sich Findus aber ganz anders vorgestellt. Doch Weihnachtswichtel Kirsi hat da eine rettende Idee.

In Frankfurt (Oder) als kleines Theater 1992 gegründet, nennt es sich seit seinem Umzug 1995 in die Ziegelstraße Theater des Lachens. Das Programm reicht von Märchen über Gegenwartsliteratur bis hin zu Inszenierungen für Jugendliche und Erwachsene. Dabei kommt die handwerkliche Spannbreite von Marionetten-, Stab- und Handpuppenspiel bis hin zu Schauspiel, Objekt- und modernem Musiktheater zum Einsatz. Zu der Bespielung des eigenen Hauses kommt die Zusammenarbeit mit anderen Theatern und Kultureinrichtungen der Region sowie Gastspiele im In- und Ausland hinzu.

Die Weihnachtsgans Auguste

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 13. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Montag, 14. Dezember 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 15. Dezember 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Die Weihnachtsgans Auguste, Foto: Sandra Hermannsenvergrößern
Die Weihnachtsgans Auguste, Foto: Sandra Hermannsen

Artisanen, Konzeption
Wiebke Alphei, Regie
Inga Schmidt, Spiel, Musik & Puppenbau
Stefan Spitzer, Spiel, Bühnenbild & Puppenbau
Thurit Antonia Kremer, Animationsfilm
Nicole Reinbold & Sabine Strelecky, Puppenkostüm & Schneiderei

Eine turbulente Weihnachtsgeschichte frei nach Friedrich Wolf (5+)

Der Kammersänger Ludwig Löwenhaupt kauft eine lebendige Gans, die am Weihnachtsabend mit Rotkraut und gedünsteten Äpfeln auf den Tisch kommen soll. Bis dahin soll die Gans in einer Kiste im Kartoffelkeller ihr Quartier haben. Die Kinder, Peter und Ellie, versorgen die Gans und taufen sie Auguste (Gustje). Der kleine Peter besteht sogar darauf, dass Auguste im Kinderzimmer schlafen darf und nimmt sie heimlich mit ins Bett. Als der Vater kurz vor Weihnachten Auguste in den Gänsehimmel schicken will, schreit nicht nur die Gans Zeter und Mordio.

Die Artisanen verstehen sich als professionell frei arbeitende PuppenspielerInnen, die sich seit dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin zusammengefunden haben. Das Team besteht aus Stefan Spitzer und Inga Schmidt und arbeitet ohne feste Spielstätte. Ausgehend von klassischem Puppentheater nutzen sie Formen des Objekt- und Materialtheaters genauso wie Elemente aus Schauspiel und Performance, bildender Kunst und Musik, um eigene Theaterformen zu entwickeln.

Weihnachten beim kleinen Hasen

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Donnerstag, 17. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Freitag, 18. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 19. Dezember 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 20. Dezember 2026, 16:00 Uhr Montag, 21. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Weihnachten beim kleinen Hasen, © Theater Couturiervergrößern
Weihnachten beim kleinen Hasen, © Theater Couturier

Theater Couturier:
Martina Couturier, Spiel
Stephan Wunsch, Regie & Figuren
Dirk Riethmüller, Bühne
Adelheid Wieser, Kostüm
Petra Albersmann, Draufblick

Theater mit Figuren (3+)

Der kleine Hase ist ganz aufgeregt: Heute Abend ist Weihnachten! Doch der große Hase ist krank und kann nicht aufstehen. Dabei ist noch so viel zu tun. Muss Weihnachten jetzt etwa ausfallen? Wer kümmert sich um Lebkuchen, Lichter und Weihnachtsschmuck? Der kleine Hase nimmt all seinen Mut zusammen und zieht los, um die fehlenden Sachen bei den Nachbarn zu besorgen. Aber den großen Stern, den hat leider die garstige Gans. Da kann sich ein kleiner Hase doch nicht hintrauen – oder? Am Ende gelingt das Fest doch, und es kommen sogar mehr Gäste als erwartet.

Martina Couturier hat nach ihrem Studium der Philosophie, Biologie und Theologie und ihrem Staatsexamen eine Schauspielausbildung in München absolviert. Verschiedenen Engagements in der ganzen Bundesrepublik sowie diversen internationalen Gastspielen folgte 2008 die Gründung vom Theater Couturier als mobile Bühne. Inzwischen hat das Theater zahlreiche Stücke im Repertoire, die in Kooperation mit diversen KünstlerInnen entstanden sind.

Service

Veranstalter

T-Werk
Schiffbauergasse 4E
14467 Potsdam
0331-73042626
kontakt@t-werk.de
www.t-werk.de

Kartenservice

www.unidram.de
0331-73042626
ticket@t-werk.de
reservix - Tickets

Touristinformation

Tourist Information Am Alten Markt
Humboldtstraße 2
14467 Potsdam
0331-27558899
info@‎potsdamtourismus.de
www.potsdamtourismus.de

Anreise

Bahn: Ab Potsdam Hbf. mit der Tram 93 und 99 bzw. Bus N16 bis Schiffbauergasse

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.