T-Werk (Internationales Theaterzentrum Potsdam)

Rot beleuchteter Flachbau bei Nachtvergrößern
T-Werk, Photo: T-Werk

Das T-Werk steht für experimentierfreudiges, grenzüberschreitendes Theater und veranstaltet darüber hinaus Workshops, Konzerte, Lange Nächte und Festivals: Der internationale Winterzirkus (13. Januar - 25. Februar) präsentiert zeitgenössische Zirkuskunst. Jonglage-Show trifft clowneskes Objekttheater, magische One-Man-Performance auf zirkensischen Psychothriller. Das Festival für Junges Figurentheater (23. - 25. März) RADAR zeigt Figurentheater-Produktionen von jungen KünstlerInnen und Ensembles sowie Vorstellungen für Familien. Mit Installation, Performance, Objekt- oder Materialtheater bietet das Festival einen Streifzug durch die Welt der jungen Figurentheaterszene.
Das internationale Theaterfestival Unidram (7. – 11. November) gehört zu den bedeutendsten Festivals für Freie Theater in Europa. Es ist eine Plattform für zeitgenössisches visuelles Theater, das unterschiedliche Theatertraditionen zusammenführt und genreübergreifend konzipiert ist.

Programm 2023

Schneewittchen oder Was ist Schönheit

T-WerkDienstag, 17. Januar 2023, 15:00 Uhr
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Schneewittchen oder Was ist Schönheit, Photo: T-Werk

von Hans-Albrecht Weber nach dem Märchen der Brüder Grimm (ab 8 Jahren)

Hans-Albrecht Weber, Regie
Bettina Görgens, Regieassistenz
Judith Mähler & Dagmar Windl, Ausstattung
Robert Göber, Musikalische Leitung
Gutfilm/Olaf Gutowski, technische Leitung

«Wer ist die Schönste im ganzen Land?» Seit Grimms Märchen steht diese Frage für die Sucht nach Schönheit und ewiger Jugend. Weil Schneewittchens Stiefmutter die Wahrheit des sprechenden Spiegels nicht erträgt und unbedingt Schönheitskönigin bleiben will, soll ihre Stieftochter sterben. Diese flieht daraufhin zu den sieben Zwergen, die sie gern als Haushälterin behalten möchten. So weit, so wie im Märchen! Aber was ist überhaupt Schönheit? Und was passiert, wenn Schneewittchen sich emanzipiert und in der Männer-WG auf Gleichberechtigung pocht?

Im Theater Miteinanders stehen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne und lassen Inklusion lebendig werden.

Ecstatic Dance - Tanzworkshop

T-WerkDienstag, 17. Januar 2023, 20:00 Uhr
Dienstag, 14. Februar 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 14. März 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 18. April 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 9. Mai 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 20. Juni 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 11. Juli 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 8. August 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 12. September 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 10. Oktober 2023, 20:00 Uhr Dienstag, 14. November 2023, 20:00 Uhr Sonntag, 10. Dezember 2023, 20:00 Uhr
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Ecstatic Dance Potsdam, Photo: T-Werk

Kristina Tschesch, Spaceholding
Vesica (20.06.), Chichi Banana (11.07.), Kawoq (12.09.) und Mathami (10.10.), DJ
Ben Pavlidis (08.08. / 14.11. / 10.12.), DJ

Das Tanzritual Ecstatic Dance ist eine besondere musikalische Reise, die bereits in der ganzen Welt eine große Fangemeinde hat. Seit nunmehr drei Jahren findet der Ecstatic Dance Workshop regelmäßig im T-Werk statt.

Nach zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen wird seit Herbst 2021 wieder indoor im T-Werk getanzt. Das zweistündige DJ-Set lädt zum Tanzen, Loslassen und Relaxen ein.

Lotta zieht um

T-WerkSonntag, 22. Januar 2023, 16:00 Uhr
Montag, 23. Januar 2023, 10:00 Uhr
3 Figuren von Puppen, ein Junge spielt mit einem Teddy Bärvergrößern
Eine Szene von «Lotta zieht um», © T-Werk

Puppentheater nach einer Erzählung von Astrid Lindgren (ab 4 Jahren)

Daniel Wagner, Regie
Regina Wagner, Spiel
Ralf Wagner & Volker Schrills, Ausstattung
Mechthild Nienaber & Ralf Wagner, Figuren
Ralf Wagner, Technik

Lotta hat es nicht leicht mit den Erwachsenen aus der Krachmacherstraße. Wie kann man eine Fünfjährige auch dazu zwingen, einen kratzigen Pullover anzuziehen? Kurzerhand zerschneidet Lotta das ungeliebte Kleidungsstück mit einer Schere. Und na klar, das wird Ärger mit der Mutter geben. Aber Lotta ist kein gewöhnliches Mädchen. Also zieht sie einfach um und wohnt nun ganz allein auf dem Dachboden der netten Nachbarin.

Seit 1996 hat die von Regina und Ralf Wagner 1986 gegründete Puppenbühne in der Spandauer Zitadelle ihr Domizil und erhielt so auch ihren Namen. Das Theater Zitadelle war bereits auf diversen Festivals im In- und Ausland eingeladen.

Die Überschreitung der Grenzen zwischen Puppen- und Schauspiel, gekoppelt mit originellen Spielideen sowie Witz und Ironie, geben den Inszenierungen ihren ganz eigenen Charme.

Murmels Reise

T-WerkSamstag, 28. Januar 2023, 16:00 Uhr
Sonntag, 29. Januar 2023, 16:00 Uhr Montag, 30. Januar 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 31. Januar 2023, 10:00 Uhr Mittwoch, 1. Februar 2023, 10:00 Uhr
Eine Frau mit einem Kaukasus-Mützevergrößern
Eine Szene von «Murmels Reise», Photo: Sabine Opdensteinen

Erzähltheater mit Figuren und Objekten frei nach einer Idee von Christoph Miethke (ab 4 Jahren)

Jens-Uwe Sprengel, Regie
Kristina Feix, Spiel
Heide Schollähn, Bühne & Objekte
Udo Koloska, Musik
Heather MacCrimmon, Kostüm
Henning Günther, Technik

Auf einem geheimnisvollen Pfad führt die Erzählerin die kleinen und großen Zuschauer tief in den Berg hinein, wo sie von Murmels Abenteuern erzählt. Eigentlich sollte er längst Winterschlaf halten, wie die ganze große Murmeltierfamilie, aber einmal aufgewacht, erscheint es Murmel spannender, sich auf eine Entdeckungsreise zu fremden Orten und Landschaften zu begeben. Doch der Weg ist voller Gefahren, und der kleine Ausreißer braucht nicht nur schlaue Ideen, sondern auch Freunde und etwas Glück, um im Frühjahr wieder rechtzeitig zurück zu sein.

«Murmels Reise» ist eine Einladung, die Welt auf spielerische Weise mit neuen Augen zu entdecken. In einer wandelbaren Bühne und mit vielen visuellen Überraschungen werden die Abenteuer des kleinen Murmeltiers erzählt. Zum wiederholten Mal arbeitete das T-Werk für diese Produktion mit der Figurenspielerin Kristina Feix zusammen, die mit ihren Inszenierungen bereits mehrfach in Potsdam gastierte.

Das kleine Licht bin ich

T-WerkSonntag, 5. Februar 2023, 16:00 Uhr
Montag, 6. Februar 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 7. Februar 2023, 10:00 Uhr Mittwoch, 8. Februar 2023, 10:00 Uhr
Eine Frau spielt mit einem roten Luftballon. Ein Mann spielt Cellovergrößern
Eine Szene von «Das kleine Licht bin ich» © T-Werk

Ein Lichtspiel-Tanztheater (ab 3 Jahren)

Jens-Uwe Sprengel, Regie
Laura Heinecke, Tanz
Heide Schollähn, Bühne & Live-Projektionen
Nicolas Schulze, Musik
Heather MacCrimmon, Kostüm
Stephanie Scheubeck & Paula E. Paul, Choreographische Mitarbeit
Wolf Dieckmann, Mitarbeit Bühne
Henning Günther, Technik

Licht und Schatten machen sich auf, im großen Universum eine Welt aus Hell und Dunkel zu erschaffen. Zwei Wesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber in ihrem Zusammenspiel wunderschöne Bilder entstehen lassen. Doch so schnell wie die Lichtbilder erscheinen, entschwinden sie auch wieder und verwandeln sich in immer neue Fantasiegebilde. Im Wechselspiel von Helligkeit und Dunkelheit, von Tönen, Klängen und Stille, von Stillstand und Bewegung entsteht ein Traumtheater voller Zauberei und schönem Schein.

Die T-Werk-Produktion «Das kleine Licht bin ich» ist die erste gemeinsame Inszenierung mit der bildenden Künstlerin Heide Schollähn, der Tänzerin Laura Heinecke und dem Musiker Nicolas Schulze. Dank der assoziativen Bildersprache wird in dem Stück das gesprochene Wort außer Acht gelassen. So entsteht in der Kombination von Tanz, Musik und Live-Projektionen eine märchenhafte Welt, die die kreative Fantasie der Kinder herausfordert und zeigt, wie sich mit einfachsten Mitteln immer neue Bilderwelten erschaffen lassen.

Die Schneekönigin

T-WerkSonntag, 12. Februar 2023, 16:00 Uhr
Montag, 13. Februar 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 14. Februar 2023, 10:00 Uhr
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Eine Szene von «Die Schneekönigin»

Theater Miamou
Mirjam Hesse, Szenographie & Spiel
Enno Podehl, Regie

Figurentheater nach einem Märchen von Hans Christian Andersen (5+)

Schon immer waren Kay und Gerda eng befreundet. Täglich spielen sie gemeinsam auf der Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter Kays Auge trifft und ihn auf seltsame Weise verändert. Die gemeinsamen Spiele langweilen ihn plötzlich und nichts ist ihm mehr gut genug. Letztlich folgt er der Schneekönigin, die ihn mitnimmt in ihr eisiges Schloss hoch im Norden. Zu Hause wird Kay vermisst und dann schließlich für tot erklärt, doch Gerda gibt nicht auf und zieht los, um Kay zu suchen. Dabei erlebt sie eine Reise voller Überraschungen und Hindernissen. Das Märchen von Hans Christian Andersen ist eine berührende Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft.

Das Theater Miamou wurde von Mirjam Hesse 2011 nach Abschluss ihres Figurentheater-Studiums gegründet. In Zusammenarbeit mit Enno Podehl entstanden seitdem mehrere Produktionen, mit denen das Theater in zahlreichen Städten Deutschlands sowie international zu erleben ist. Die Inszenierungen zeichnen sich vor allem durch eine klare und poetische Bildersprache aus.

Die lustige Grille

T-WerkSonntag, 26. Februar 2023, 16:00 Uhr
Montag, 27. Februar 2023, 10:00 Uhr
Eine grüne Ameisefigurevergrößern
Die lustige Grille, © Theater Pappetier

Figurentheater nach der Fabel «Die Grille und die Ameise» (ab 4 J.)

Pierre Schäfer, Leitung
Enikő Mária Szász & Cosima Krupskin, Spiel & Puppenbau
Ulrike Langenbein, Anleitung
Ensemble, Bühne

Eine Grille und eine Ameise führen ihr Leben, wie sie es für gut befinden. Die Grille spielt Geige zur Freude der Käfer und hat völlig vergessen, für den Winter vorzusorgen. Die Ameise hingegen arbeitet emsig und bringt Vorräte in ihr Haus. Grille und Ameise – zwei Insekten, die auf der Suche nach Glück und Wohlstand verstanden haben, wie bunt unsere Welt ist. Auf der Grundlage der Fabel «Die Grille und die Ameise» entsteht eine kleine fröhliche Geschichte über Hilfe und Freundschaft. Ein Theaterstück, das sich mit den unterschiedlichen Lebenseinstellungen beschäftigt und spielerisch die Frage stellt: Was ist für die Gesellschaft wirklich wichtig?

Cosima Krupskin und Enikő Mária Szász haben an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch studiert. Gemeinsam gründeten sie das Theater Puppetier, dessen erste Produktion «Die lustige Grille» ist. Tatkräftige Unterstützung bei ihrem ersten eigenen Stück leistete der Figurenspieler Pierre Schäfer, der mit diversen Produktionen regelmäßig im T-Werk zu Gast ist.

AT Be Real

T-WerkFreitag, 3. März 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 4. März 2023, 18:00 Uhr
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Eine Szene von «AT Be Real»

Mad Mix vom Offenen Kunstverein
Daria Malygina & Nikki Bernstein, künstlerische Leitung
Wieland Hilker, Lichttechnik
Ilja Gussarov, Musik & musikalische Begleitung

Frei nach Luigi Pirandellos «Sechs Personen suchen einen Autor» (10+)

Die Bühnenfiguren treten auf die Bühne und behaupten, dass sie die Einzigen sind, die das echte Leben und ihr persönliches Drama darstellen können. Die SchauspielerInnen der Theatergruppe «MadMix» verkünden wiederum, sie seien die bessere Besetzung, um die Figuren in überzeugender Glaubwürdigkeit zu spielen. Die Bühnenfiguren jedoch sind hiermit nicht einverstanden, sie hinterfragen das echte Leben der SchauspielerInnen. Aber Moment mal, die Bühnenfiguren sind auch die SchauspielerInnen, sie können nicht einfach so in der «echten» Welt leben oder doch? Und was ist hier überhaupt diese «echte» Welt?

Das Stück wurde von der Potsdamer Theatergruppe des Offenen Kunstvereins MadMix entwickelt und auf die Bühne gebracht. Seit 2005 trifft sich diese Theatergruppe wöchentlich im Studiohaus der fabrik und probt unter der Leitung von Nikki Bernstein und Daria Malygina mit Unterstützung von Marie Schöneburg. Die Theatergruppe MadMix ist eine generationsübergreifende Theatergruppe für alle, die Lust haben Theater zu spielen und sich mit unterschiedlichen Phänomenen des Lebens auseinanderzusetzen.

Der kleine Angsthase

T-WerkSonntag, 5. März 2023, 16:00 Uhr
Montag, 6. März 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 7. März 2023, 10:00 Uhr
Eine Hasepuppevergrößern
Der kleine Angsthase, © Artisanen

Puppenspiel frei nach Elizabeth Shaw (4+)

Der kleine Angsthase fürchtet sich vor der Dunkelheit, vor Hunden, Gespenstern und großen Jungen. Er fürchtet sich vor allem. Seine Großmutter fürchtet sich ebenfalls vor allem Unbekannten. Doch plötzlich geschieht etwas Unerwartetes, was für den kleinen Angsthasen eine große Wendung bedeutet. Er überwindet seine Angst, als der Fuchs den kleinen Hasen Uli holen will.

Die Artisanen verstehen sich als professionell frei arbeitende PuppenspielerInnen, die sich seit dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin zusammengefunden haben. Das Team besteht aus Stefan Spitzer und Inga Schmidt und arbeitet ohne feste Spielstätte. Ausgehend von klassischen Puppentheaterformen nutzen sie Formen des Objekt- und Materialtheaters genauso wie Elemente aus Schauspiel und Performance, bildender Kunst und Musik, um eigene Theaterformen zu entwickeln.

Stefan Spitzer, Regie
Artisanen, Idee & Konzeption
Inga Schmidt, Spiel
Karin Schmitt & Stefan Spitzer, Puppenbau
Gefahrenzone Berlin, Puppenkostüm
Stefan Spitzer, Bühne
Sandra Hermannsen, Fotografin
Verlagsgruppe Beltz, Aufführungsrechte

Wir haben Bock – zu feiern!

T-WerkMittwoch, 8. März 2023, 19:00 Uhr
Eine Frau mit lockeren Haaren vor dem blauen Hintergrundvergrößern
Katja Lewina

Lesung zum internationalen Frauentag
Buch «Sie hat Bock» von Katja Lewina, DuMont Buchverlag, Köln, 2021

Das Motto der diesjährigen Brandenburgischen Frauenwoche lautet «Bei uns doch nicht!» Eine Behauptung, die auch in den Büchern von Katja Lewina eine Rolle spielt, wenn es darum geht, welchen Einfluss Patriarchat, Geschlechterrollen und gesellschaftlicher Druck auf das Selbstverständnis von Frauen haben. In einem Wechselspiel aus Gesellschaftsanalyse und individuellem Erfahrungsbericht holt Lewina das Publikum aus der eigenen Komfortzone und übt sich im öffentlichen Sprechen über (weibliche) Sexualität auf äußerst unterhaltsame Weise. Katja Lewina wurde 1984 in Moskau geboren und studierte Slawistik sowie Literatur- und Religionswissenschaften. Seitdem arbeitete sie sowohl als freie Lektorin als auch im KünstlerInnenmanagement. Heute ist Katja Lewina freie Autorin. Beim Verlag DuMont sind die SPIEGEL-Bestseller «Sie hat Bock» und «Bock. Männer und Sex» erschienen.

Im Anschluss an die Lesung wird die Veranstaltung mit Musik und Tanz ausklingen.

Das Autonome Frauenzentrum Potsdam ist ein Zusammenschluss von Frauen mit dem Ziel, Frauen und Mädchen auf individueller, zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Ebene zu stärken. Der Verein engagiert sich seit 1990 für Bildung, Kommunikation, Beratung und Vernetzung von Fraueninteressen sowie gegen Gewalt. Er ist politisch und konfessionell unabhängig.

Höchste Eisenbahn

T-WerkFreitag, 10. März 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 11. März 2023, 20:00 Uhr
2 Männer sitzen neben einem Tisch. Auf dem Tisch sind die Figuren von Haus, Eisenbahn, ...vergrößern
Eine Szene von «Höchster Eisenbahn», © Theater Handgemenge

Männer und ihr Hobby – ein Welttheater

Zwei Männer spielen auf einer überdimensionalen Modellbahnanlage im Maßstab 1:22,5 und erzählen dabei eine Geschichte von Hans Fallada, über kleines Unglück und großes Glück: „Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Thomas. Er hatte einen kleinen Stoffhund. Eines Tages geschah ein Unglück. Das Lieblingsspielzeug ging auf einer Bahnfahrt verloren. Thomas war untröstlich, nichts auf der Welt machte ihm noch Freude. Wie kann der Vater nur helfen? Er besteigt einen Zug und begibt sich auf eine Reise...“ und auch wenn es erst gar nicht so aussieht, es wird doch noch eine Fahrt ins Glück.

Das Theater Handgemenge zählt mit der fantasievollen Verbindung von Figuren- und Objekttheater, Clownerie, Musik und Schauspiel zu den interessantesten Theatergruppen Deutschlands. Einladungen zu internationalen Festivals führten das Theater zudem in eine Vielzahl von Ländern in Europa, Amerika und Asien.

Peter Müller, Idee
Produktionsteam, Inszenierung
Markus Joss, Regie
Hans Fallada, Erzählung
Pierre Schäfer & Peter Müller, Spiel
Peter Müller, Ton & Licht
Christian Werdin, Ausstattung

Einmal Schneewittchen, bitte

T-WerkSonntag, 12. März 2023, 16:00 Uhr
Montag, 13. März 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 14. März 2023, 10:00 Uhr
2 Puppenfiguren: Ein großer Hund und ein Mädchen mit blauem Kleidvergrößern
Eine Szene von «Einmal Schneewittchen, bitte», © Theater Anna Rampe/Theater Zitadelle

Puppentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm (4+)

Was sind die Zutaten für das Grimm’sche Märchen über Schneewittchen? Man nehme einen schönen Prinzen, ein einsames Mädchen, sieben verzückte, verrückte Zwerge, eine böse Stiefmutter, ein bisschen Magie, eine Menge Neid, eine große Portion Freundschaft, einen vergifteten Apfel und ein Happy End. So in etwa müsste das Rezept für «Einmal Schneewittchen, bitte» aussehen, das in der Märchenapotheke «Pacco & Co» von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin zusammengestellt wird. Es wird märchenhaft.

Anna Wagner-Fregin alias Anna Rampe arbeitete nach Abschluss des Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin mehrere Jahre am theater junge generation in Dresden. 2008 machte sie sich als Figurenspielerin und Puppenbauerin selbständig und so entstanden in den letzten Jahren in Koproduktion mit dem Theater Zitadelle eine Vielzahl erfolgreicher Produktionen, in denen sie nicht nur die jüngsten Zuschauer zu verzaubern weiß.

«Tränen lachten Groß und Klein – urkomisch und absolut empfehlenswert ist diese Inszenierung.» Kronen Zeitung

Daniel & Regina Wagner, Regie
Lea Lechler, Choreographie
Anna Wagner-Fregin, Spiel
Mechtild Nienaber & Ralf Wagner, Puppen
Daniel & Ralf Wagner, Bühne
Theater Zitadelle, Berlin & La Strada, internationales Strassentheater Festival, Graz; Produktion

Das Stabpuppenspiel

T-WerkSamstag, 18. März 2023, 16:00 Uhr
Sonntag, 19. März 2023, 16:00 Uhr Montag, 20. März 2023, 10:00 Uhr
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Eine Szene von «Das Stabpuppenspiel», © T-Werk

Die Puppenbande (im T-Werk)
Sabeth Abraham | Robin Kreiser | Lana Sophie Löhn | Daniel Pearce | Leonie Reichel | Edwin Scheit, Puppenbau & Puppenspiel
Johann Simon, Assistenz, Bühne & Puppenbau
Nora Raetsch, Spielleitung
Alexandra Wilbraham, Technik

Eine Werkstattpräsentation der Puppenbande (6+)

Neid, Habgier, Eitelkeit sind nur einige der sieben Vergehen, die als die sieben Todsünden bezeichnet werden. Die jungen SpielerInnen der Puppenbande haben diesen Freveln ein Antlitz verpasst und sieben verschiedene Stabpuppen entwickelt, deren Züge eine erfrischend junge Deutung niedrigster Beweggründe erkennen lassen. Mit seinen ausladenden Gesten beherrscht die Form des Stabpuppenspiels insbesondere das Pathos und das Drama. Die ungewohnte Spielsituation hinter einer Bühnenwand birgt für die jungen AkteurInnen neue Herausforderungen. So verlangt das Spiel überkopf ein gutes Körperbewusstsein, aufmerksame Zusammenarbeit, Kraft und Geschmeidigkeit. Im Rahmen einer Werkstattpräsentation zeigt die Puppenbande revueartig in kleinen Szenen ihre Arbeitsergebnisse aus der Welt der Stabpuppen.

Unter der Anleitung der Theaterpädagogin und Figurenspielerin Nora Raetsch arbeiten die elf- bis vierzehnjährigen SpielerInnen der Puppenbande seit vier Jahren mit den Mitteln des Schauspiels und des Figurentheaters. 2023 stehen das Stabpuppenspiel und die selbstständige Entwicklung einer kurzen Inszenierung im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit.

We smell in Stereo

T-WerkSamstag, 18. März 2023, 20:00 Uhr
Auf der Bühne spielt ein Mann Sitar und der andere Schlagzeugvergrößern
Pulsar Trio

Record-Release-Party

«We smell in Stereo» lautet der Titel des neuen Albums vom Pulsar Trio. Das Ensemble erkundet erneut seinen ureigenen Kosmos auf der Jagd nach dem perfekten musikalischen Moment. Allein durch die einmalige Besetzung mit Sitar, Piano, Schlagzeug und Elektronik wandelt das Pulsar Trio seit jeher auf einem schmalen Grat, der neuartige Klangräume entstehen lässt. Ihr nunmehr viertes Studioalbum changiert gekonnt zwischen perlender Piano-Schönheit, virtuoser Sitar-Magie und verspielter Percussion-Arbeit. Stücke von aufbrausender, instrumentaler Ekstase folgen auf intime Introspektionen und feinfühlige Klangexperimente.

Das Pulsar Trio konnte seine Qualitäten bei Live-Auftritten bereits auf zahllosen Konzerten unter Beweis stellen. So gastierten sie u. a. auf den Leverkusener Jazztagen, dem Fusion Festival, dem Glastonbury Festival, dem Rudolstadt-Festival, dem Delhi International Jazz Festival, dem İzmir European Jazz Festival sowie in der Kulturarena Jena. „We smell in Stereo“ erscheint Anfang 2023 auf Musszo Records.

«Schon nach wenigen Augenblicken entsteht eine Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann.» Potsdamer Neueste Nachrichten

Matyas Wolter, Sitar, Surbahar & Effekte
Beate Wein, Klavier, Synthesizer & Effekte
Aaron Christ, Drums, Percussion & Effekte

Hereinspaziert!

T-WerkFreitag, 31. März 2023, 10:00 Uhr
Freitag, 31. März 2023, 19:00 Uhr Samstag, 1. April 2023, 17:00 Uhr
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Eine Szene von «Hereinspaziert!»

Wirbelsonne vom Offenen Kunstverein
Nathalie Fribourg & Ekaterina Tront, Regie
Lenny Lehnnart & Mali Ali Ata, Assistenz
Offener Kunstverein Potsdam e.V., Produktion

Nach dem Buch des britischen Autors Roald Dahl (10+)

Die Inszenierung «Hereinspaziert!» ist ein makabres Theaterstück frei nach dem Buch des bekannten britischen Autors Roald Dahl: «Küsschen, Küsschen! – Elf ungewöhnliche Geschichten». Von einem Schild, das «Zimmer mit Frühstück» (Bed and Breakfast) verheißt, fühlt sich der siebzehnjährige Billy Weaver fast magisch angezogen. Während er mit der Wirtin Tee trinkt, plaudern sie miteinander, doch möglicherweise geschehen währenddessen merkwürdige Dinge. Die Tatsache, dass dies nicht explizit gesagt wird, gibt dem Leser die Möglichkeit, es sich selbst auszumalen und sich entweder zu gruseln oder dem schwarzen Humor hinzugeben.

Die Theatergruppe Wirbelsonne begibt sich seit 2015 in verschiedenste Welten, die die Kinder durch ihre selbst ausgedachten Stücke entdecken: Vom Mittelalter, dem alten Japan, den verschiedenen Ländern und Religionen, dem Dschungel, dem alten Ägypten, der Ritterzeit, dem chinesischen Reich sowie dem alten Rom ist alles Mögliche dabei. Die SchauspielerInnen der Gruppe beschäftigen sich mit Theatertechniken wie Pantomime, Objekttheater, Puppen- und Schattenspiel als auch mit Stimmtechniken und bringen regelmäßig Stücke auf die Bühne. Zurzeit besteht die Gruppe aus 12 TeilnehmerInnen zwischen 11 und 13 Jahren.

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

T-WerkSonntag, 2. April 2023, 16:00 Uhr
Montag, 3. April 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 4. April 2023, 10:00 Uhr Mittwoch, 5. April 2023, 10:00 Uhr
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Eine Szene von «Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt»

DAS WEITE THEATER
Ania Michaelis, Regie
Martin Karl, Spiel

Puppentheater nach Hannes Hüttner (3+)

Das Martinshorn ruft, und überall wird Platz gemacht für die rasende Feuerwehr. Sie eilt zu Hilfe und ist immer zur Stelle. An ein gemütliches Frühstück ist da nicht zu denken. Eine kleine Geschichte für ziemlich kleine Menschen, die davon erzählt, warum Feuerwehrleute einfach nicht dazu kommen, ihren Kaffee zu trinken! Spannend und lustig mit Puppen, Mensch und Feuerwehr nach dem bekannten Kinderbuch von Hannes Hüttner.

DAS WEITE THEATER für Puppen und Menschen an der Lichtenberger Parkaue steht seit 25 Jahren für professionelles und vielseitiges Puppentheater auch über die Landesgrenzen hinweg und bietet mit seiner charmanten Spielstätte jungen und erwachsenen Zuschauern die Möglichkeit, qualitativ hochwertiges Puppen- und Schauspiel zu erleben. Die Inszenierung «Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt» gehört zu den Publikums-Lieblingen im WEITEN THEATER und wird nicht nur in Berlin gezeigt, sondern auch bundesweit und im deutschsprachigen Ausland zu zahlreichen Gastspielen eingeladen.

Der Fall Hamlet

T-WerkFreitag, 14. April 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 15. April 2023, 20:00 Uhr
6 Puppen stehen vor dem Kamera mit den Strafschilden im Handvergrößern
Der Fall Hamlet, © T-Werk

Schäfer-Thieme Produktion:
Veronika Thieme & Pierre Schäfer, Spiel
Hans-Jochen Menzel, Regie
Suse Wächter & Ulrike Gutbrod, Puppen
Josef Schmidt & Ralf Wagner, Bühne

Ein Rachedrama mit Puppen nach Shakespeare

In der Tragödie um Sein oder Nichtsein gerät Hamlet zwischen die Mahlsteine der Machtinteressen. Als der Prinz von Dänemark versucht, das System aus Verrat und Misstrauen zu durchbrechen, gerät er selbst in die Mühle des Mordens. Doch dieses Mal soll es anders laufen: Hamlet muss überleben … «Der Fall Hamlet» ist eine Collage aus Shakespeare-Texten und Alltagssprache, ein kammerspielartig auf seine Grundkonflike fokussiertes, lustvolles Spiel mit Puppen. Das Ensemble Schäfer-Thieme-Produktion wurde von dem Figurenspieler Pierre Schäfer und der Schauspielerin und Puppenspielerin Veronika Thieme gegründet. «Der Fall Hamlet» ist ihre dritte gemeinsame Produktion.

Das Apfelmännchen

T-WerkSonntag, 16. April 2023, 16:00 Uhr
Montag, 17. April 2023, 10:00 Uhr Dienstag, 18. April 2023, 10:00 Uhr
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Figur von «Das Apfelmännchen»

Puppentheater Susi Claus
Daniel Wagner, Regie
Susi Claus, Bearbeitung & Spiel
Roland Teichmann & Holger Köhler, Ausstattung

Ein märchenhaftes Stück mit Puppen frei nach Janosch (4+)

Zu einer Zeit, als Wünschen noch geholfen hat, zu dieser Zeit war einmal ein armer Mann. Der hatte einen Apfelbaum, doch der trug nie eine Frucht und nie eine Blüte. Das machte den Mann traurig, und er wünschte sich einen einzigen Apfel an seinem Baum. Er wünschte und wünschte und wünschte. Und da geschah, was immer geschieht, wenn man sich etwas Kleines und Geringes ganz ehrlich wünscht ...

Susanne Claus spielte nach Abschluss des Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin an verschiedenen Theatern, u. a. am Staatstheater Stuttgart und am Puppentheater tjg Dresden.

2008 gründete sie das Puppentheater Susi Claus und wurde für ihre ebenso bezaubernde wie amüsante Bühnenversion der gleichnamigen Janosch-Geschichte mehrfach auf Festivals prämiert.

3 Minuten – Fallout mit Katze und Gesang

T-WerkFreitag, 28. April 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 29. April 2023, 20:00 Uhr
Eine Katzepuppe schaut ins Hausvergrößern
MindTheGap (Susi Claus) feat. Rike Schuberty, © T-Werk

MindTheGap (Susi Claus) feat. Rike Schuberty:
Susi Claus (MindTheGap), Produktion & Spiel
Rike Schuberty, Livemusik & Spiel
Tilla Kratochwill, Regie
Judith Mähler, Puppen, Bühne & Kostüm

Ein spartenübergreifender Abend über den nuklearen Ernstfall

Ein ländliches Idyll. Ein kleines Haus. Zwei Menschen sitzen beim Essen, sie hören Nachrichten, sie gehen schlafen und stehen wieder auf. Doch dann tritt der Ernstfall ein. Beide Personen sind auf sich allein gestellt, ohnmächtig inmitten des politischen Weltgeschehens. «Dies ist kein Witz. Sie haben noch 3 Minuten. Bleiben Sie im Haus! Sagen Sie ihren Liebsten, dass Sie sie lieben!» Mit Puppen, Hörspiel, Livemusik und Videokunst begegnen die Puppenspielerin Susi Claus (MindTheGap) und KünstlerIn Rike Schuberty dem Schrecken unserer Zeit. In einem spartenübergreifenden Abend widmen sich die MacherInnen dieser Produktion dem nuklearen Ernstfall, dem Davor dem Danach.

Es war einmal … Cindy aus Neukölln

T-WerkSamstag, 6. Mai 2023, 19:00 Uhr
Sonntag, 7. Mai 2023, 16:00 Uhr Montag, 8. Mai 2023, 10:00 Uhr
Ein hübsches Mädchen steht in Plastik. 2 andere versuchen die Plastiken abzuräumenvergrößern
Eine Szene von «Es war einmal … Cindy aus Neukölln», © T-Werk

TheaterTiger (im T-Werk):
Janina Sasse, Regie & Spielleitung
Charlotte Kling, Emma Kling, Martha Hoehl, Julian Krajnik, Jonas Többe, Fanny von Mellenthin, Fabienne Thomas & Mila Trieloff, Spiel
Andrew Connolly-Gilchrist & Alexandra Wilbraham, Bühne & Technik

Ein modernes Märchen (10+)

Die junge Cindy wächst bei ihrer Stiefmutter und ihren Stiefgeschwistern auf, die alles tun, um ihr das Leben schwer zu machen. Ihre ganze freie Zeit muss Cindy in der Änderungsschneiderei der Familie arbeiten. Ganz anders dagegen Paul, der nicht viel von Schule und dem Ernst des Lebens hält. Er ist der Sohn von Frank König, dem Besitzer vom «Schloss», einem angesagten Club in Neukölln. Auf einer dreitägigen Kostümparty verliebt sich Paul in Cindy. Doch jedesmal, wenn er sie endlich ansprechen will, entschwindet sie. Aber dann verliert Cindy ihr goldenes Handy …

Der Reigen. Ein überaus schönes Lied vom Tod

T-WerkFreitag, 12. Mai 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 13. Mai 2023, 20:00 Uhr
Ein Geist und ein Teufelvergrößern
Eine Szene «Der Reigen. Ein überaus schönes Lied vom Tod», © T-Werk

Figurentheater Wilde & Vogel:
Rose Breuss, Choreographie
Christoph Bochdansky, Michael Vogel Tanz Kai Chun Chuang, Damian Cortes Alberti & Marcela Lopez Morales, Spiel & Ausstattung
Protect Laika (Stefan Wenzel, Charlotte Wilde), Livemusik

Figuren- und Tanztheater mit Livemusik

Einladend, forsch, grinsend, musizierend und grotesk tanzend: So wird der Tod als Knochenmann im mittelalterlichen Danse Macabre dargestellt. Ihm gegenüber: der zaudernde Mensch. Zahlreiche Spielarten des Totentanzes prägen seither die künstlerische Auseinandersetzung des Menschen mit dem Tod. Doch alle Entwürfe spiegeln letztlich die Unfassbarkeit dieses Moments. In einem Reigen von Bildern, Bewegung, Wort und Klang wird der immer gleiche Moment in verschiedenen Modi durchgespielt: «geheimnisvoll», «majestätisch getragen», «in zarten Tönen, kaum berührt», «melancholisch», «aufgeregt, frivol, tänzerisch» lauten die Spielanweisungen. Und am Ende wird das Publikum Zeuge einer Unsterblichkeit: Der derbe Kasper und der todessehnsüchtige Pierrot führen vor, wie der Tod überlistet werden kann.

Absender unbekannt

T-WerkSonntag, 14. Mai 2023, 16:00 Uhr
Montag, 15. Mai 2023, 10:00 Uhr
Ein Mann steht auf den Händen auf einer Lenke von Fahrradvergrößern
Kazibaze Theater, © T-Werk

Kazibaze Theater:
Kazibaze Theater, Konzept & Regie
Nils Willers, Co-Regie
Clara Gracia & Felix Ahlert, Spiel
Kazibaze Theater & Phillip Bayer, Bühnenbild
Laila Rosato, Kostüme

Zirkustheater (3+)

Nichts wünscht sich Rita so sehr wie einen richtigen Brief. Jeden Morgen schaut sie in den Briefkasten und immer ist er leer. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief von einem unbekannten Absender. Nun stellt sich die Frage, wer hat ihr diesen Brief geschrieben? Mit der Hilfe des Postfachschalterbeamten Fritz begibt sie sich auf die Suche nach dem unbekannten Absender und findet ihn dort, wo sie ihn am wenigsten vermutet hatte. Ein Stück voll Theater, Poesie und Akrobatik.

Das Kazibaze Theater aus Berlin mit Wurzeln in Spanien und Deutschland versteht sich als Physical Theatre, bei dem Zirkus, Tanz und Bewegung gleichberechtigt in seinen Inszenierungen zum Einsatz kommen. Seit seiner Gründung entstanden bereits mehrere Produktionen für die ganze Familie, mit denen das Theater in zahlreichen Städten Deutschlands zu erleben ist. Die Inszenierungen zeichnen sich vor allem durch eine spannungsreiche und poetische Bildersprache aus.

Piazzollas Tango

T-WerkDonnerstag, 25. Mai 2023, 20:00 Uhr
Freitag, 26. Mai 2023, 20:00 Uhr
1 Mann und 1 Frau tanzen Tangovergrößern
Piazzollas Tango, © T-Werk

Michael Ihnow, Regie, Chroeografie, Spiel & Tanz
Celia Millán, Choreografie, Spiel & Tanz
Omar Massa, Bandoneon
Tuyêt Pham, Klavier
Sven Holscher, Bass
Ralf Benschu, Saxophon & Bassklarinette

Eine Hommage an den Tango-Rebell

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Astor Piazzolla begibt sich Michael Ihnow gemeinsam mit der Choreographin und Tänzerin Celia Millán aus Argentinien auf eine musikalische und tänzerische Spurensuche. Der argentinische Komponist und Bandoneon-Spieler revolutionierte den Tango Argentino entgegen seiner eigenen Aussage: Man kann in Argentinien alles verändern, nur nicht den Tango. Er legte ab 1955 den Grundstein für den Tango Nuevo, indem er durch Rückgriff auf die europäische Kunstmusik und den Jazz, aber auch auf elektronische Musik, seine Form veränderte, seine Rhythmen modifizierte und somit dem Tango zu einer neuen, zeitgenössischen Form verhalf. Das Leben Astor Piazzollas ist geprägt von Migration und der mehrmaligen Rückkehr nach Argentinien. In Europa arbeitete er in zahlreichen genre-übergreifenden Projekten u. a. mit Pina Bausch. Piazzolla verlor nie das Romantische und die Leidenschaft. Sein Tango Nuevo wird heute weltweit gespielt.

Celia Millán und Michael Ihnow gastierten mit ihren Tango-Interpretationen unter anderem in Argentinien im Teatro Argentino aber auch auf diversen internationalen Festivals.

Gänsefüßchen

T-WerkMontag, 29. Mai 2023, 16:00 Uhr
Dienstag, 30. Mai 2023, 10:00 Uhr
Eine Kükenfigurvergrößern
Gänsefüßchen, © T-Werk

Theater Couturier:
Anke Berger, Regie
Martina Couturier, Spiel
Carsten Wegener, Livemusik
Anke Berger & Dirk Riethmüller, Szenografie
Bärbel Rabold, Kostüm

Theater mit Figuren, Objekten und Livemusik (2+)

Wer ein Gänsekind findet, hat alle Hände voll zu tun: Versorgen, Futter finden und ein Nest bauen. Es muss Wasser her, damit es schwimmen kann: Und schon geht das Küken auf Entdeckungsreise. Doch dann stellt sich heraus, dass das mit dem Beschützen gar nicht so einfach ist. Ein Theaterstück, das vom Zauber des Schlüpfens handelt und den ersten Schritten im Weltenei.

Martina Couturier hat nach ihrem Studium der Philosophie, Biologie und Theologie und ihrem Staatsexamen eine Schauspielausbildung in München absolviert. Verschiedenen Engagements in der ganzen Bundesrepublik sowie diversen internationalen Gastspielen folgte 2008 die Gründung vom Theater Couturier als mobile Bühne. Inzwischen hat das Theater zahlreiche Stücke im Repertoire, die in Kooperation mit diversen KünstlerInnen entstanden sind.

Die Regentrude (ab 5 Jahren)

Schirrhof in der Schiffbauergasse PotsdamSonntag, 11. Juni 2023, 11:00 Uhr
Freitag, 2. Juni 2023, 11:00 Uhr Kulturzentrum DAS HAUS - Niedergörsdorf Montag, 12. Juni 2023, 10:00 Uhr Schirrhof in der Schiffbauergasse Potsdam Samstag, 1. Juli 2023, 17:00 Uhr Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 8. Juli 2023, 16:00 Uhr Kinderfest der Kinderarztpraxis Dahlinger - Nauen Sonntag, 16. Juli 2023, 11:00 Uhr Multikulturelles Centrum Templin Sonntag, 16. Juli 2023, 15:00 Uhr Multikulturelles Centrum Templin Samstag, 2. September 2023, 15:00 Uhr Theater am Rand Samstag, 9. September 2023, 11:00 Uhr Wallgebäude der Stadt Perleberg Samstag, 9. September 2023, 15:00 Uhr Wallgebäude der Stadt Perleberg
vergrößern
NADI Ensemble, Photo: Göran Gnaudschun

T-Werk & Theater NADI:
Jens-Uwe Sprengel, Regie
Noriko Seki, Nora Raetsch, Steffen Findeisen, Udo Koloska, Spiel & Livemusik
Heide Schollähn, Bühne & Ausstattung
Udo Koloska, Musikalische Leitung
Nelson Leon, Masken
Heather MacCrimmon & Heide Schollähn, Kostüm
Wolf Hinze, Bühnenbau

Open-Air-Theater mit Masken und Musik nach Theodor Storm (5+)

Einen so heißen Sommer hat es seit hundert Jahren nicht mehr gegeben. Kein Grün ist mehr zu sehen. Der Feuermann treibt seinen Schabernack mit Mensch und Tier und versengt die Erde. Da erinnert sich Mutter Stine an ein Feenwesen: die Regentrude, die ihre Urgroßmutter in alten Zeiten mit einem Zauberspruch geweckt und somit den Regen wieder in die Welt gebracht hatte. Doch wo lebt die Regentrude und wie hieß doch gleich das Sprüchlein? Mit sinnlichen Theaterbildern, Masken und viel Livemusik wird das Märchen von mutigen Veränderungen und der Nähe zur Natur erzählt.

Das Theater NADI ist ein Ensemble aus Tänzern und Schauspielern und wurde 2004 von dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen sowie der japanischen Schauspielerin Noriko Seki gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen. Für »Die Regentrude« arbeitete das Ensemble erstmals mit der Potsdamer Puppenspielerin Nora Raetsch zusammen. Mit dem T-Werk verbindet das Theater eine langjährige Zusammenarbeit.

TRAC#1 – carte blanche + NOW

T-WerkDonnerstag, 15. Juni 2023, 10:00 Uhr
Donnerstag, 15. Juni 2023, 17:00 Uhr Donnerstag, 15. Juni 2023, 20:00 Uhr
TRAC#1 - Compagnie Tanzparcoursvergrößern
TRAC#1 - Compagnie Tanzparcours, Photo: Eléa Fourest & Friederike Keller

Compagnie Tanzparcours:
Kathi, Ludovic und Eléa Fourest, Künstlerische Leitung
Paul Grabow, Samuel Hadelich, Marlon Schröder, Leopold Lenz, Ella Genrich,
Alma Böckenholt, Constanze Baumeister, Yourina Fourest, Ayana Bergmann,
Felina Reichmann, Sara Merz, Katharina Bothe, Lisa Hadelich, Greta Büch,
Alisa Genrich, Mika Kühn und Eléa Fourest, Performance
Nils Brzoska, Komposition für «Surprise»

PREMIERE: Partizipatives, zeitgenössisches Tanzformat (6+)

Trac (frz.) ist Lampenfieber, unmittelbar bevor man die Bühne betritt. Trac ist Tanz von jungen Menschen für junge Menschen und ältere junge Menschen. Trac stellt Sehgewohnheiten und Herangehensweisen in Frage. Es gibt keine Geschichte mit Anfang und Ende, sondern Tanzstücke, die gemeinsam entwickelt werden. So kann jede:r Zuschauende eine eigene Perspektive haben. TRAC#1 ist ein partizipatives Format von Tanzparcours. Die TänzerInnen der Compagnie sind zwischen 13 und 25 Jahre alt.

Carte Blanche (frz. Handlungsfreiheit), oder die Tänzerin tut was sie will. «Es geht um den Moment vor dem Fall, oder den Moment kurz bevor man landet. Oder bevor man abhebt, abspringt. Fliegt? Es geht um die Möglichkeiten, die der Moment dazwischen eröffnet.»

NOW: «Jetzt sein. Jetzt handeln. Jetzt tanzen. Der Sand läuft wie die Zeit und hinterlässt eine Spur. Wir hinterlassen Spuren, auf der Bühne, in den anderen, überall wo wir sind. Wir wollen teilen, dass sich durch Bewegung alles verwandeln lässt. Wir verändern uns. Die gesellschaftliche Bewegung erscheint uns viel zu langsam. Wir wünschen uns gemeinsames Handeln. Gemeinsam sein. Gemeinsam tanzen. Jetzt.» (Text von allen Beteiligten über das Stück)

TRAC#1 – Einzweifünf + Surprise

T-Werk, PotsdamFreitag, 16. Juni 2023, 10:00 Uhr
Freitag, 16. Juni 2023, 17:00 Uhr Freitag, 16. Juni 2023, 20:00 Uhr
Kinder laufen Inline-Skater auf Basketball-Feldvergrößern
TRAC#1 - Compagnie Tanzparcours, Photo: Eléa Fourest & Friederike Keller

Compagnie Tanzparcours:
Kathi, Ludovic und Eléa Fourest, Künstlerische Leitung
Paul Grabow, Samuel Hadelich, Marlon Schröder, Leopold Lenz, Ella Genrich,
Alma Böckenholt, Constanze Baumeister, Yourina Fourest, Ayana Bergmann,
Felina Reichmann, Sara Merz, Katharina Bothe, Lisa Hadelich, Greta Büch,
Alisa Genrich, Mika Kühn und Eléa Fourest, Performance
Nils Brzoska, Komposition für «Surprise»

PREMIERE: Partizipatives, zeitgenössisches Tanzformat (6+)

Trac (frz.) ist Lampenfieber, unmittelbar bevor man die Bühne betritt. Trac ist Tanz von jungen Menschen für junge Menschen und ältere junge Menschen. Trac stellt Sehgewohnheiten und Herangehensweisen in Frage. Es gibt keine Geschichte mit Anfang und Ende, sondern Tanzstücke, die gemeinsam entwickelt werden. So kann jede:r Zuschauende eine eigene Perspektive haben. TRAC#1 ist ein partizipatives Format von Tanzparcours. Die TänzerInnen der Compagnie sind zwischen 13 und 25 Jahre alt.

Einzweifünf ist ein Stück über Freundschaft und ein Fest! Vier Duos teilen die einmalige Beziehung, die zwischen Tanzenden entsteht. Intuitiv und impulsiv folgt jede Begegnung ganz eigenen Mustern. Fragil und von Vertrauen getragen, offenbart sich die Schönheit von Freundschaft. Alle acht TänzerInnen, mit einer Ausnahme, tanzen seit ihrer frühen Kindheit, im Kontext von Tanzparcours.

Surprise (frz. Überraschung) ist ein Stück über die Musik, die TänzerInnen sich wünschen, vorstellen, brauchen, träumen. Der Musiker Nils komponiert ausgehend von den Vorstellungen der TänzerInnen eine maßgeschneiderte Musik für den Tanz. Surprise macht das Zusammenspiel von Musik und Tanz greifbar. Für die Tanzenden, den Musiker und das Publikum.

Platsch!

T-WerkSonntag, 18. Juni 2023, 16:00 Uhr
Montag, 19. Juni 2023, 10:00 Uhr
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Platsch!, © Theater Nadi

Theater Nadi & Marie-Luise Arriens, Idee & Konzept
Noriko Seki, Marie-Luise Arriens & Antonia Christl, Stückentwicklung
Marie-Luise Arriens & Noriko Seki, Spiel
Antonia Christl, Regie
Nelson Leon & Daisy Watkiss, Maskenbau
Magdalena Weber, Ausstattung
Heather MacCrimmon, Kostüme
Matthias Peter, Musikalische Beratung
Steffen Findeisen, Maskenspielberatung

Theater mit Masken und Musik nach dem Kinderbuch «Abenteuer eines Wassertropfens» (4+)

Platsch! Es gibt so viele Wassertropfen wie Sand am Meer, denn Wasser ist überall: im Wasserhahn, in der Regenwolke, im Teich und natürlich auch im Meer. Aber wie viele Tropfen gibt es eigentlich im Meer? Und wie fühlt sich ein Regentropfen in der Wolke? Zwei Spielerinnen erforschen die Phänomene rund um das Thema Wasser und die Geschichten, die in einem Wassertropfen stecken. Was so ein Wassertropfen wohl alles erlebt? Vielleicht war er schon im Höcker eines Kamels, hat mit der Feuerwehr einen Brand gelöscht und ist mit einer Kiste Mandarinen im Flugzeug mitgeflogen. «Platsch!» ist ein poetisch-komisches Spiel mit Alltäglichem und Unglaublichem, inspiriert von Maria Terlikowskas Kinderbuch «Abenteuer eines Wassertropfens» sowie den Schriften Leonardo da Vincis über Wasser.

Gemüts – Bewegung

T-WerkMittwoch, 28. Juni 2023, 19:00 Uhr
Mittwoch, 28. Juni 2023, 20:30 Uhr Donnerstag, 29. Juni 2023, 19:00 Uhr Freitag, 30. Juni 2023, 10:30 Uhr Freitag, 30. Juni 2023, 12:00 Uhr
Mediencampus Babelsbergvergrößern
Mediencampus Babelsberg, © T-Werk

Mediencampus Babelsberg:
Tanzklassen 7-10 des Babelsberger Filmgymnasiums
Tanzklassen 7-9 der Neuen Gesamtschule Potsdam
Anja Kozik, Künstlerische Leitung
Franzi Becker, Assistenz
Jil Neumann, Timo Draheim & Alessia D’isanto, Tanzlehrer:innen
Mateo Ziethen, Technik/Licht & Videomapping

Werkschau

Das Potsdamer Filmgymnasium und die Neue Gesamtschule Potsdam laden zu ihrer traditionellen Jahresabschluss-Veranstaltung im Bereich Tanz ins T-Werk ein. «Sich bewegen, bewegt sein…» Das ist das Thema, welches sich die SchülerInnen der Klassenstufe 9 beider Schulen für die diesjährige Aufführung gewählt haben. Wir dürfen gespannt sein, mit welchen Emotionen die Schüler uns und sich selbst tänzerisch konfrontieren. SchülerInnen der Klassenstufen 7 bis 10 durchlaufen im Schuljahr unterschiedliche Genres des Tanzes. Die TänzerInnen Jil Neumann, Alessia D’isanto und Timo Draheim führen die Schüler durch den Unterricht und erarbeiten gemeinsam die Choreografien. Der Abend entsteht unter der Gesamtleitung von Anja Kozik sowie dem Videokünstler und Lichtdesigner Mateo Ziethen.

Die Oxymoron Dance Company ist seit 2009 Kooperationspartner des Babelsberger Filmgymnasiums und der Neuen Gesamtschule Babelsberg. Die TänzerInnen der Company unterrichten unter der künstlerischen und pädagogischen Leitung von Anja Kozik Hip-Hop, Break Dance, Modern Dance und Contemporary Dance. Die jungen DarstellerInnen werden in jedem Jahr über das Erlernen verschiedener Tanztechniken hinaus gefordert, sich mit unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen.

Delete.Create.Restart.

T-Werk, PotsdamFreitag, 7. Juli 2023, 19:00 Uhr
Sonntag, 9. Juli 2023, 16:00 Uhr Montag, 10. Juli 2023, 10:00 Uhr
Jugendlichen sitzen auf dem Strand und betenvergrößern
Delete.Create.Restart., © T-Wek

TheaterTräumer im T-Werk:
Janina Sasse, Regie und Spielleitung
Julia Voigt, Stella Haßkerl, Eleni Prestel, Paco Eder, Melina Wächter, Ada Lee Maier,
Johanna Felsberg, Amelie Hennings und Martha Ripp, Spiel
Henning Günther, Bühne und Technik

Willkommen im Paradies (14+)

Eine Gruppe junger Erwachsener wird eingeladen, sich einer elitären Gemeinschaft auf einer paradiesischen Insel anzuschließen. Um eine «neue perfekte Welt» mit «besseren Menschen» zu erschaffen, unterwerfen sich die «Lichtlinge» einem strengen Trainingsprogramm mit dem Ziel, die eigenen Körperfunktionen zu kontrollieren, die Gefühle zu neutralisieren und das gesellschaftliche Wertesystem umzustellen. Dafür wurde die Insel mit modernster Technik ausgestattet, so dass menschliches Fehlverhalten immer mehr ausgeschlossen und Entwicklungsprozesse optimiert werden können. Doch als ein Mitglied der Gruppe zu zweifeln beginnt, eskaliert die paradiesische Utopie mit tödlichen Folgen …

WhatsArt – Workshopwoche in der Schiffbauergasse

Schiffbauergasse PotsdamMontag, 17. Juli 2023, 10:00 Uhr
Dienstag, 18. Juli 2023, 10:00 Uhr Mittwoch, 19. Juli 2023, 10:00 Uhr Donnerstag, 20. Juli 2023, 10:00 Uhr Freitag, 21. Juli 2023, 10:00 Uhr
Kinder basteln Kunstwerke miteinandervergrößern
Videokunst-Workshop, Photo: Britta Held

Workshopwoche für Kinder und Jugendliche

Mit WhatsArt präsentieren die fabrik Potsdam, das Waschhaus, das museum FLUXUS+ und das T-Werk vom 17. bis zum 21. Juli 2023 ein gemeinsames Workshopangebot für Kinder und Jugendliche in der Schiffbauergasse Potsdam.

Workshops:
Comics & Geschichten (8–14) mit Ann Bahrs
Dance up your Town (12+) mit Eva Burghardt und Joh Weisgerber
Photografie (10+) mit Michael Lüder
Maskenbau & -spiel (12+) mit Nora Raetsch und Janina Sasse
Modern Contemporary Dance (14+) mit Veronica Lillo
Parkour (12–17) mit Potsdam in Bewegung
Upcycling/DIY (10+) mit dem Werkhaus Potsdam
Vertikaltuch & Tanzakrobatik (10+) mit Anna Buchenau und Eyda Newman
Videokunst (9–12) mit Oscar Loeser und Clemens Kowalski

Um dich verbindlich anmelden zu können, reservierst du zuerst deinen gewünschten Workshop beim T-Werk. Danach erhältst du eine Bestätigungsmail mit allen Informationen. Mit dem T-Werk kannst du hier Kontakt aufnehmen.

Das letzte Wort

T-Werk, PotsdamFreitag, 8. September 2023, 18:00 Uhr
Eine Frau mit Nähmaschine, sie sieht sehr stressig ausvergrößern
Eine Szene von «Das letzte Wort», Photo: Ute Langkafel

Autonomes Frauenzentrum:
Anna Narinskaya, Text und Musik
Maxim Didenko, Regie
Pavel Semchenko, Bühne
Vladimir Rannev, Komposition
Alisa Khazanova & Valentin Tzin, Spiel

Das Autonome Frauenzentrum lädt zum 26. Festival der Frauen

«Der Widerstand ist weiblich.» Frauen sind vielerorts der treibende Motor von Protestbewegungen gegen autoritäre Regime. In Russland sind freie Journalistinnen, Künstlerinnen oder die Gruppe «Pussy Riot» dem Kreml seit Jahren ein Dorn im Auge. Seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine ist die Opposition gegen Putin wichtiger und gefährlicher denn je geworden. Beim diesjährigen Festival der Frauen wird mit dem Stück «The Last Word» (Das letzte Wort) das Engagement russischer Frauen in der Opposition gewürdigt, die sich von politischer Verfolgung nicht einschüchtern lassen. Die Performance basiert auf ihren Schlussplädoyers im Gerichtssaal; ihre unverblümte Aussage wird zum einzigen Moment der freien Rede, die im heutigen Russland noch existiert. Die Performance versammelt «letzte Worte» von Angeklagten wie Maria Alyokhina, Nadezhda Tolokonnikova, Alla Gutnikova, Sasha Skochilenko, Zarifa Sautieva und anderen, beleuchtet ihren Mut und zeichnet ein Bild des derzeitigen russischen Regimes. Denn nichts ist dem hypermaskulinen Despoten ein größerer Dorn im Auge als der lautstarke Widerspruch – insbesondere von Frauen.

Im Anschluss an das Theaterstück «Das letzte Wort» von Anna Narinskaya gibt es einen Ausklang mit Livemusik.

Wissen Sie, was hier los ist?

T-Werk, PotsdamSamstag, 16. September 2023, 20:00 Uhr
2 Frauen schreienvergrößern
Eine Szene von «Wissen Sie, was hier los ist?», ©veranstalter

Improtheater

Eine improvisierte Verwechslungskomödie

Überraschend, witzig, peinlich, chaotisch und lustig geht es auf der Bühne zu, wenn Gangster Süßwaren statt Waffen im Laster vorfinden oder die Postbotin für die Notärztin gehalten wird. An diesem Abend entscheidet das Publikum, ob ein Mantel oder ein Koffer vertauscht werden, welche gesellschaftlichen Rollen verwechselt werden und ob Begegnungen in der Messehalle, an der Bar oder im Park stattfinden. Die SchauspielerInnen lassen auf einer leeren Bühne Räume entstehen, in denen ausdrucksstarke Figuren aus Versehen am falschen Ort agieren. Milieus geraten durcheinander und Missverständnisse sind unvermeidbar. In dieser vor den Augen der ZuschauerInnen entstehenden Verwechslungskomödie, erwächst alles aus dem Stegreif ohne Skript. Dafür holt das Improtheater Potsdam für sein neues Showformat an diesem Abend die Ideen des Publikums ein, während sich eine lustige Verwechslungsgeschichte nach und nach in imaginären Bildern entwickelt.

Das Improtheater Potsdam spielt seit über 10 Jahren in unterschiedlicher Besetzung Improvisationstheater. Dabei werden in verschiedenen Projekten immer wieder eigene Formate entwickelt und verfeinert und eine große Bandbreite an spontanem Theater entsteht dadurch: Ein Krimi, eine Lebensgeschichte, ein Roman oder eine Fantasy-Saga, alles kann dabei sein. Darüber hinaus werden auch regelmäßig Workshops angeboten.

Der Sturm

T-Werk, PotsdamDonnerstag, 21. September 2023, 10:00 Uhr
Freitag, 22. September 2023, 20:00 Uhr Samstag, 23. September 2023, 20:00 Uhr
Ein Schiff-Spielzeug auf einem Buchvergrößern
©veranstalter

Ton und Kirschen Wandertheater:
Margarete Biereye & David Johnston, künstlerische Leitung
Julie Biereye, Margarete Biereye, David Garlick, David Johnston, Rob Wyn Jones,
Nelson Leon, Dominique Prié und Daisy Watkiss, Kreation

Visuelles Theater

Shakespeare, ein Volksdichter im besten Sinne des Wortes, ist für das Ton und Kirschen Wandertheater über die Jahre immer wieder eine große Inspiration. Nachdem sie «Shakespeares Sonette» und «Hamlet» bereits vor einiger Zeit auf die Bühne gebracht haben, folgt nun «Der Sturm». Dieses Drama, das zu Shakespeares komplexesten Stücken zählt, obwohl es oberflächlich betrachtet sehr einfach gestrickt ist, gilt als ultimativer Schöpfungsmythos, welcher das Theater als symbolische Insel der Möglichkeiten betrachtet. Mit Peter Brooks Text von seiner letzten Theaterproduktion «Tempest Project» bietet sich dem international besetzten Ensemble von Ton und Kirschen eine hervorragende Vorlage, um diese Geschichte über Rache, Vergebung, Aufstand und Freiheit mit allen Möglichkeiten des Theaterspiels, der Marionettenkunst und der Musik auf eindrucksvolle Weise zu erzählen.

Das Ton und Kirschen Wandertheater wurde 1992 in Glindow in Potsdam-Mittelmark von Margarete Biereye und David Johnston nach 20-jähriger Theatererfahrung mit dem englischen «Footsbarn Travelling Theatre» gegründet. Heute gehören zur Kompanie neun SchauspielerInnen und MusikerInnen aus Deutschland, England, Frankreich, Wales, Italien und Kolumbien. Ton und Kirschen spielt viel in Deutschland, insbesondere im Land Brandenburg, ist aber auch oft zu internationalen Festivals eingeladen, z. B. in Frankreich, Polen, Indien, Kolumbien, Korea und Marokko.

Hase und Igel oder Augen auf beim Dauerlauf

T-Werk, PotsdamSonntag, 24. September 2023, 16:00 Uhr
Montag, 25. September 2023, 10:00 Uhr
2 Figuren: 1 große Hase und 1 kleine Igelvergrößern
Eine Szene von «Hase und Igel oder Augen auf beim Dauerlauf», ©veranstalter

Schäfer Produktion:
Kristine Stahl, Bühne & Regie
Pierre Schäfer, Spiel
Mechtild Nienaber, Puppen

Figurentheater frei nach den Brüdern Grimm (5+)

Ganz unverhofft auf einem Hügel sind sich begegnet Has‘ und Igel. Es war jedoch nicht einerlei, wer wohl der Schnellere von beiden sei! Das Langohr oder das Stacheltier – wer ruft denn wohl: «Ick bin allhier!»? Doch wer den Sprint gewinnt, das erfahret ihr, wenn ihr ins Theater geht und die Geschichte seht! Pierre Schäfer spielt die witzige und lehrreiche Geschichte von Schnellen und Hellen, von Hochmut und Wagemut, von Übermut und Siegeszug mit Puppen und viel Humor und lässt Grimms altbekanntes Märchen zu einer kurzweiligen Stunde werden.

Pierre Schäfer ist seit 1990 freischaffend als Puppenspieler, Regisseur sowie Autor tätig und zählt zu den kreativsten und interessantesten Künstlern dieses Genres im deutschsprachigen Raum. Er ist darüber hinaus Gründungsmitglied des Theaters Handgemenge, das mit seiner fantasievollen Verbindung von Figuren- und Objekttheater, Musik und Schauspiel bereits in einer Vielzahl von Ländern europaweit gastierte.

Dopamin/Serotonin in love

T-Werk, PotsdamFreitag, 29. September 2023, 10:00 Uhr
Freitag, 29. September 2023, 19:00 Uhr Samstag, 30. September 2023, 17:00 Uhr
2 Mädchen, 1 wurde mit blauen Glitzern geschminkt, 1 rotenvergrößern
Eine Szene von «Dopamin/Serotonin in love», ©veranstalter

Papillon vom Offenen Kunstverein Potsdam:
Nathalie Fribourg, Alon Lior & Laura Thyrolf, Regie
Divdena Miteva, Assistenz
Divdena Miteva, Licht & Sound

Frei nach Texten von Shakespeare (8+)

Es gibt in der Stadt keinen Platz mehr für Liebe. Echte Liebe, diverse Liebe. Liebe ohne mentale und gesellschaftliche Grenzen. Die Seelen der Menschen sind in einen magischen Wald geflohen, wo sie frei über Liebe reden können … bis jemand dieses Paradies pflastern möchte. In dieser Inszenierung der Jugendtheatergruppe Papillon werden Szenen aus verschiedenen Stücken von Shakespeare miteinander kombiniert: «Wie es euch gefällt», «Ein Sommernachtstraum», «Maß für Maß», «Der Kaufmann von Venedig» sowie «Romeo und Julia». Die TeilnehmerInnen haben diese Texte neu entdeckt, interpretiert und gemeinsam inszeniert – wie es ihnen gefällt.

Die Jugendtheatergruppe Papillon des Offenen Kunstvereins Potsdam besteht aus 13 TeilnehmerInnen, die zwischen 15 und 18 Jahre alt sind. In den wöchentlichen Proben setzen sich die SpielerInnen mit verschiedenen Aspekten der Schauspieltechnik, wie Präsenz, Stimme, Gestik, Mimik, Bewegung und Improvisation auseinander. 2021 beschäftigte sich die Gruppe mit Texten von Kafka und verarbeitete diese im dem Film «Transformatio». Im Jahr 2022 hat Papillon zusammen mit der Theatergruppe Flutlicht an dem Projekt «Friede Freude Faulheit» teilgenommen.

Radar - Festival für Junges Figurentheater 2023

Ding.

T-WerkDonnerstag, 23. März 2023, 10:00 Uhr
Freitag, 24. März 2023, 10:00 Uhr Samstag, 25. März 2023, 11:00 Uhr
Eine Frau läuft mit einem goldglitzendenvergrößern
Eine Szene von «DING.»

Julika Mayer, Regie & Konzeption
Karoline Hoffmann, Spiel
Joachim Fleischer, Licht & Raum
Sebastian Herzfeld, Musik

Materialtheater für die Allerkleinsten (2+)

Da ist Gold, da ist Licht, da ist Luft, da funkelt es und da schwebt es. Überraschende Geschichten tauchen auf, wenn wir uns einem DING ganz ausführlich widmen. Das DING greifen und das DING begreifen. Indem es angefasst, hochgehoben, fallen gelassen oder umgekippt wird, verwandelt es sich immerzu. Wie durch Zufall entsteht ein fantastisches Universum mit Körper, Material, Ton und Licht. Ein Theater mit Hand und Fuß, mit Haut und Haar, mit Kopf und Körper und einer magischen Rettungsdecke.

Für dieses Stück haben sich die Regisseurin Julika Mayer, die Puppenspielerin Karoline Hoffmann und der Lichtkünstler Joachim Fleischer erstmals zusammengefunden, um ein Material in Gänze zu erforschen. In «DING.» lassen sie sich überraschen von den Geschichten, die auftauchen und die erzählt werden wollen. Auf diesem Weg ins Unbekannte, auf diesem Weg – die Welt der Dinge zu entdecken und zu begreifen – entsteht (fast) von alleine ein fantastisches Stück Materialtheater für die Allerkleinsten.

#mysharedspace

T-WerkDonnerstag, 23. März 2023, 17:00 Uhr
Freitag, 24. März 2023, 17:00 Uhr Samstag, 25. März 2023, 16:00 Uhr
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Kollektiv mysharedspace, © T-Werk

Kollektiv mysharedspace
Regie Christina Schelhas
Spiel Christina Schelhas, Larissa Jenne, Salomé Klein
Idee, Bühne, Figuren Larissa Jenne
Figurenspiel, Coding Emilia Giertler
u. a.

Rauminstallation mit Figuren und Objekten für jeweils eine Person (16+)

In «#mysharedspace» wird das Publikum eingeladen, als Gast eine fremde Wohnung zu erkunden, deren Bewohnerin abwesend ist. Der intime, private Rückzugsraum einer unbekannten Person fängt plötzlich an, wie ein eigener Organismus zu leben und von erlebten Begegnungen seiner Bewohnerin zu erzählen. Angefangen vom Alter Ego, über Kommentatoren bis hin zu Reminiszenzen an frühere Gäste haben sich die verschiedenen Subjekte in der Wohnung manifestiert und bevölkern nun als Lebewesen die Räume. Als Gast ist es wie ein Eintauchen in ein Universum; wie ein Erkunden und Ertasten eines Raumes, der selbst ein Organismus zu sein scheint, dessen Sprache man zu lernen versucht.

«#mysharedspace» ist eine interaktive, immersive Installation mit Elementen aus dem Figuren- und Objekttheater. Ausgangspunkt für das Kollektiv mysharedspace waren viele, über mehrere Jahre hinweg gesammelte Begegnungen auf Onlinedating-Plattformen sowie beim Couchsurfing. Die beteiligten Künstlerinnen Salomé Klein und Larissa Jenne als Bühnen- und Kostümbildnerinnen, Emilia Giertler als Figurenspielerin und Christina Schelhas als Regisseurin haben einen Kosmos in einer Wohnung entworfen, in dessen gestalteten Räumen der Voyeurismus und die Neugier der Gäste gefragt ist. Und so bleibt es jeder Person, die diese Wohnung betritt, selbst überlassen, wie weit das Spiel geht.

The ceremony of weight

T-WerkDonnerstag, 23. März 2023, 20:00 Uhr
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Eine Szene von «The ceremony of weight», Photo: Erich Malter

Rafi Martin, Spiel
Julika Mayer, Regie
Joachim Fleischer, Licht
Méryll Ampe, Sound

Visuelle Performance

Was setzen wir frei, wenn wir kämpfen? Rafi Martin visualisiert seine Erfahrungen aus dem Berliner Boxclub «Boxgirls» – ein Verein mit queerem und antirassistischem Fokus – und reflektiert die Körperzustände und das Innenleben, die die Kampfkunstpraxis mit sich bringt. Es ist ein tägliches Standhalten, Durchhalten, Aushalten. Dabei taucht das Publikum in einen mentalen, physischen und symbolischen Raum ein, in dem eine gedachte Skulptur aus Licht und Klang zum physischen Spielpartner wird. «The ceremony of weight» ist ein Dreiklang aus Rafi Martins balancierendem Körper, den pulsierenden Lichträumen von Joachim Fleischer und der treibenden Klangkomposition von Méryll Ampe, orchestriert von Julika Mayer.

Julika Mayer und Rafi Martin lernten sich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart kennen. Seitdem kooperiert das Duo in verschiedenen Produktionen im Bereich Puppenspiel und Performancekunst. Dabei ist das gemeinsame Element ihrer Projekte die Suche nach der Materialität der Körper, der Bilder und der Emotionen auf der Grundlage biografischer Erfahrungen. In seinem Solo für einen (Queer-)Fighter (65 kg) und einen Aquapunchingbag (37 kg) agiert Rafi Martin in einem kämpferischen Spiel rund um die Themen Erschöpfung und Stärke in der Verletzlichkeit. Diese Produktion von Tectonique, die von dem Lichtkünstler Joachim Fleischer begleitet wurde, ist die erste Zusammenarbeit mit dem Klangkünstler Méryll Ampe.

D.D.Rabbit

T-WerkFreitag, 24. März 2023, 19:00 Uhr
Ein Mann mit Hasenmaske, er hält einen Fahrradvergrößern
Eine Szene von «D.D.Rabbit», © T-Werk

Marius Alsleben, Idee, Spiel, Bau & Musik
Jan Jedenak, Outside Eye
Philip Riediger, Outside Ear
Clara Palau Y Herrero, Ausstattung, Bühne & Bau
Frieder Miller, Licht Anne Ferber, Kostüm
u. a.

Figuren- und Objekttheater mit Livemusik

Marius Alsleben gebiert aus Musik und Sound seine inneren Hasen, die dem Phänomen der zwischenmännlichen Beziehung auf den Grund gehen. Am Beispiel von Vater und Sohn wird das Konstrukt der gleichgeschlechtlichen Kommunikation demontiert und auf absurde Art und Weise wieder zusammengesetzt. Der Performer und seine Hasen hinterfragen aus unterschiedlichen Perspektiven das scheinbar Normale und geben dem inneren Drang nach, das Selbstverständliche als etwas Fremdes zu betrachten. «D.D. Rabbit» ist ein skurriles und gleichermaßen berührendes Stück, das autobiografisch inspiriert ist. In seiner Ein-Mann-Konzertperformance umkreist Marius Alsleben Vatersehnsucht als Leerstelle in seinem Leben und bedient sich dabei der poetisch-komischen Figur des Hasen.

Marius Alsleben ist seit seinem Figurentheater-Studium an der HMDK Stuttgart freier darstellender Künstler und Musiker. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Figuren- und Objekttheater, Musik sowie Performance. Neben Projekten im darstellenden Bereich spielt und komponiert er in verschiedenen Bands. Produktionen mit seiner Beteiligung spielten bereits deutschland- und europaweit auf unterschiedlichen Festivals und Bühnen. In der Performance «D.D. Rabbit» bearbeitet er autobiographisch und musikalisch die Vater-Sohn- Beziehung.

Schlafstadium N

T-WerkFreitag, 24. März 2023, 20:45 Uhr
Samstag, 25. März 2023, 21:30 Uhr
Ein Puppe - männliche Figurvergrößern
Eine Szene von «Schlafstadium N», Photo: Matthias Naumann

Melissa Stock, Regie
Holger Kuhla, Dramaturie Hagen Tilp & Hanna Meinicke, Puppen
Sophia Walther | Annika Schaper | Melissa Stock | Patrick Borck, Spiel

Labortheater in szenischen Skizzen

Ein Mann, der bei einem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat, liegt im Koma. Während sein Körper unbeweglich im Bett liegt, schickt ihn sein Gehirn auf eine Reise, denn im Inneren ist der Mann so lebendig wie nie zuvor. Als sich irgendwann in seine Fantasien eine eigenartige Gestalt einschleicht, akzeptiert der Mann schließlich, dass die Gestalt der Bote des Todes ist. Während die Ärzte auf der Intensivstation um sein Leben kämpfen, schließt der Mann Frieden mit seinem Tod und überlässt sich ihm schließlich wie einem alten Freund. Die Inszenierung stellt die Frage, ob wir, wenn wir sterben, dahin zurückkehren, wo wir eigentlich hingehören.

Melissa Stock spielte schon in ihrer Jugend als Laiendarstellerin am theater junge generation sowie am Staatsschauspiel Dresden. Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres am theater junge generation im Jahr 2019 absolvierte sie ihre erste Regiearbeit mit «Höchstens ein Weltall». Anschließend ging sie zum Studium der zeitgenössischen Puppenspielkunst an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (HfS) in Berlin. Seit Januar 2023 ist sie festes Ensemblemitglied des Theater Waidspeicher in Erfurt. «Schlafstadium N» kam im Rahmen der Freispiele 2022 an der HfS Ernst Busch zur Premiere, es ist das Freie Vordiplom von Melissa Stock und wurde zum Theaterfestival Freisprung in Rostock eingeladen.

Lautsprecher*innen

T-WerkSamstag, 25. März 2023, 18:00 Uhr
2 Leute sprechen in einem Mikrophone. Ein Makrophone liegt inzwischenvergrößern
Lautsprecher*innen, Photo: Ricka Schwarz

Tala Al-Deen & Anso Dautz, Spiel & Konzept
Antonia Manhartsberger, Klangkünstlerische Beratung
Britta Tränkler, Außenblick & Dramaturgie
Anne Brüssau, Licht

Eine audiovisuelle Suche nach der eigenen Stimme

In der Performance «Lautsprecher:innen» erforschen Tala Al-Deen und Anso Dautz den Moment des Stimme-Erhebens in seiner Prozesshaftigkeit. Mit den Mitteln des Figuren- und Objekttheaters machen sie den leisen und lauten Kampf um die eigene Stimme sichtbar, hörbar und fühlbar. Dabei werden Körper und Objekte zu Resonanzräumen kollektiver Geschichte. Inspiriert von Texten und Reden der afroamerikanischen Poetin und Aktivistin Audre Lorde wird in dieser Performance das revolutionäre Potenzial verdeutlicht, das dem Kampf um die eigene Stimme innewohnt: die Stimme als Teil des emotionalen, sozialen und politischen Ausdrucksverhaltens und als Botschaft von uns, über uns, an andere und uns selbst.

Die Performance «Lautsprecher:innen» entstand im Anschluss an die Residenz «Unser Land. Punkt» beim Theaterfestival Schwindelfrei im Jahr 2020. Tala Al-Deen und Anso Dautz untersuchen performativ den Moment des Stimme-Erhebens. Die unter Mitwirkung von Antonia Manhartsberger und Britta Tränkler enstandene Produktion ist zugleich das Bachelorstück von Anso Dautz im Fach Figurentheater (HMDK Stuttgart). «Lautsprecher:innen» war 2022 beim Theaterfestival Schwindelfrei in Mannheim zu Gast sowie bei den Expeditionen ins junge Figurentheater im Leipziger Westflügel.

Lost Instars

T-WerkSamstag, 25. März 2023, 20:00 Uhr
Ein Mann mit Astronaut-Klamotten, um ihn sind die blauen Bubble herumvergrößern
Lost Instars, © T-Werk

The Optimists
Matthias Buhrow, Spiel
Alex Lempert & Matthias Buhrow, Konzept
Jörg Schiebe, Regie
Piotr Lemieszczuk & Ka* Jaschinski, Lichtdesign
Erik Pade, Technik

Science-Fiction-Objekttheater

Gleichermaßen inspiriert von Science-Fiction-Filmen sowie von den Lebenszyklen wirbelloser Fauna erzählt diese Produktion eine nonverbale Geschichte voll absurder Zustände und entlarvender Metamorphosen, die das hybride Verhältnis von Mensch und fremdartiger Umgebung erörtert. «Lost Instars» (instar engl. für Larve) spielt in einem andersgearteten Grenzbereich, der mit seltsamen, organisch anmutenden Gebilden gefüllt ist. Sobald der Protagonist diesen Raum betritt, kommt es zu Unruhen und Grenzüberschreitungen. Und so entsteht ein Spannungsfeld zwischen Nutzbarmachung und Selbstschutz. Welche «Normalität» wird fortbestehen?

Die 2019 gegründete Kompanie The Optimists nimmt für ihre Produktionen den Begriff der «ganzheitlichen Jonglage» in Anspruch. Insofern steht für die AkteurInnen in ihrer zirzensischen Arbeit die Beziehung zwischen Mensch und Objekt im Mittelpunkt. Dabei sind die Aspekte Umgang, Form und Klang gleichberechtigte Elemente in einer Inszenierung und bieten dem Publikum offene Assoziationsräume.

Schirrhofnächte 2023

Mephisto

T-WerkFreitag, 19. Mai 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 20. Mai 2023, 20:00 Uhr Sonntag, 21. Mai 2023, 20:00 Uhr Montag, 22. Mai 2023, 20:00 Uhr Freitag, 25. August 2023, 21:00 Uhr Schirrhof in der Schiffbauergasse Potsdam Samstag, 26. August 2023, 20:00 Uhr Schirrhof in der Schiffbauergasse Potsdam Sonntag, 27. August 2023, 20:00 Uhr Schirrhof in der Schiffbauergasse Potsdam
3 Personen, 2 Männer und 1 Frau, haben starkes Schminkenvergrößern
Eine Szene von «Mephisto», Photo: Philipp Plum

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie und Bearbeitung
Laurenz Wiegand, Martin Radecke, Jessica von Wehner, Nora Backhaus, Andreas Erfurth & Marco Litta, Spiel
Bettina Koch und Anton Nissl, Livemusik
u. a.

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Klaus Mann / In der Fassung für das Berliner Ensemble von Till und Chris Weinheimer

Erzählt wird die (fiktive) Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen, von 1926 am Hamburger Künstlertheater bis zum Jahre 1936, als er es zum gefeierten Star des sogenannten Dritten Reiches gebracht hat und zum Intendanten des Berliner Staatstheaters ernannt wird. Als leidenschaftlicher Schauspieler erkennt der Opportunist Höfgen erst viel zu spät, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Fast alle Menschen, die ihm etwas bedeuten, wird er bei diesem freien Fall in den moralischen Abgrund verlieren. Am Ende ist Höfgen zu einem «Affen der Macht» geworden, zu einem «Clown zur Zerstreuung der Mörder». Ein Schauspieler, zerrissen zwischen Karriere und Gewissen. Gipfelnd in dem berühmten Satz: «ICH BIN DOCH NUR EIN GANZ GEWÖHNLICHER SCHAUSPIELER!» «Mephisto – Roman einer Karriere» gilt als Schlüsselroman über den Schauspieler Gustaf Gründgens. Es handelt sich aber, laut Klaus Mann, «um kein Portrait, sondern um einen symbolischen Typus». Die Verfilmung mit Klaus-Maria Brandauer erhielt 1982 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

The Open Door

Schirrhof in der Schiffbauergasse PotsdamDonnerstag, 17. August 2023, 21:00 Uhr
Freitag, 18. August 2023, 21:00 Uhr Samstag, 19. August 2023, 21:00 Uhr
Ton und Kirschen Wandertheatervergrößern
Ton und Kirschen Wandertheater, Photo: Jean Pierre Estournet

Ton und Kirschen Wandertheater:
Margarete Biereye & David Johnston, Inszenierung
Julie Biereye, Margarete Biereye, David Johnston, Rob Wyn Jones, Nelson Leon, Zina Méziat und Daisy Watkiss, Spiel
Daisy Watkiss, Bühnenbild & Licht
Régis Gergouin, Nelson Leon & Daisy Watkiss, Konstruktionen
Catherine Launay, Gastspielmanagement

Open-Air-Theater

Seit nunmehr dreißig Jahren spielt das Ton und Kirschen Wandertheater, in dem SchauspielerInnen aus drei Generationen mitwirken, unter freiem Himmel. Ihre Jubiläumsinszenierung haben sie nun danach benannt, was ihnen an der Arbeits- und Lebensform des Wandertheaters am wichtigsten ist: die offene Tür. Dass dieses Thema auch vor dem gegenwärtigen Hintergrund von Flucht und Vertreibung aktueller denn je erscheint, war für die SpielerInnen der internationalen Theatergruppe ebenso ausschlaggebend. Inspirieren ließen sie sich zu diesem Thema von Autoren wie Charles Perrault, Rainer Maria Rilke und Gabriel García Márquez. Entstanden ist eine beeindruckende Kreation, bei der mit großartiger Wandlungsfähigkeit der DarstellerInnen wunderbare Poesie mit wildem Straßentheatertreiben verwoben wird.

Das Ton und Kirschen Wandertheater wurde 1992 in Glindow in Potsdam-Mittelmark von Margarete Biereye und David Johnston nach 20-jähriger Theatererfahrung mit dem englischen «Footsbarn Travelling Theatre» gegründet. Heute gehören zur Kompanie neun SchauspielerInnen und MusikerInnen aus Deutschland, England, Frankreich, Wales, Italien und Kolumbien.

Sonst Schoko!

Schirrhof in der Schiffbauergasse PotsdamSamstag, 19. August 2023, 16:00 Uhr
Sonntag, 20. August 2023, 16:00 Uhr
Adeline Rüssvergrößern
Adeline Rüss, ©T-Werk

Adeline Rüss, Spiel, Bau, Idee & Konzept
Lutz Großmann, Künstlerische Betreuung
Lara Epp, Außenblick
Florian Feisel, Mentor

Bauchladentheater über einen Eiskauf mit Schwierigkeiten (6+)

Auf einer Bauchladenbühne erzählt Adeline Rüss vom schüchternen Herrn Moritz, einem Mann, den schon die kleinste Entscheidung zur Verzweiflung treiben kann. Und so zieht seine Unentschlossenheit beim Eiskauf eine Kaskade unerwarteter Ereignisse nach sich, die zu völligem Chaos führen. Eine Geschichte über die Unmöglichkeit, eine Wahl zu treffen, über bedrohliche Eistüten und den Mut zur eigenen Logik. Ein Aufruf zur Seltsamkeit!

INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz

Schirrhof in der Schiffbauergasse PotsdamMontag, 21. August 2023, 20:00 Uhr
Dienstag, 22. August 2023, 20:00 Uhr
Neues Globe Theatervergrößern
Neues Globe Theater, Photo: Gerrit Wittenberg

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie und Raumkonzept / Deborah Herold, Regieassistenz
Andreas Erfurth, Kai Frederic Schrickel & Kilian Löttker, Spiel
Hannah Hamburger, Ausstattung / Tilman Ritter, Musikalische Leitung
Dominik Büttner, Choreografie / Kai Dommer, Technik

Theaterstück von Josef Hader und Alfred Dorfer

Indien heißt die erfolgreich verfilmte Tragikomödie von Josef Hader, einem der bekanntesten und populärsten Schauspieler und Kabarettisten Österreichs und seinem Kollegen Alfred Dorfer. Ein Stück für zwei Vollblutkomödianten, angesiedelt irgendwo zwischen Gerhard Polt und Loriot. In der Fassung des NEUEN GLOBE THEATER wird das Ganze ergänzt von live gesungenen Schlagern aus den Höhen und Tiefen der deutschen Unterhaltungskultur und verpflanzt ins schöne Brandenburg, welches hier stellvertretend für den ganz speziellen Charme der deutschen Provinz herhalten darf.

Theater in Potsdam: Geschichte und Geschichten

Start: Pedales am Hbf. PotsdamMittwoch, 23. August 2023, 15:30 Uhr
Die Leute fahren Fahrradvergrößern
Mit dem Fahrrad vorbei am Neuen Palais, Photo: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke

Anlässlich der «Schirrhofnächte» im T-Werk in der Potsdamer Schifferbauergasse veranstalten wir eine dreistündige Radtour rund um das Potsdamer Theaterleben. Der erfahrene Tourguide Robert Freimark führt zu Orten vergangener und heutiger Theater. Geschichten und Anekdoten inklusive: Wo ging der Vorhang in Potsdam immer wieder auf? Wo war das Theaterspiel erlaubt? Prunkvoller Popanz für seine Majestät oder Belustigung für das Volk? Die Tour startet in der Historischen Mitte und Altstadt, führt über die Brandenburger Vorstadt (Landtag, Barberini, Nikolaisaal, Obelisk-Kabarett, altes Hans Otto-Theater, Theaterklause) weiter zum Park Sanssouci, Neues Palais (Heckentheater), Neuer Garten. Letzte Station ist die Schiffbauergasse, Hauptstandort der Potsdamer Kultur mit neuem Hans Otto-Theater, Tanzfabrik und Waschhaus. Krönender Abschluss der Exkursion ist um 20 Uhr eine Abendvorstellung der «Schirrhofnächte» in der Schifferbauergasse: Das Publikum erwartet eine Aufführung des NEUE GLOBE THEATER mit «Don Quijote».

Tourlänge: ca. 15 km, rund 3 Stunden
Start: Fahrradladen Pedales am Hbf. Potsdam, Babelsberger Str. 10, 14473 Potsdam
Ziel: T-Werk Theaterzentrum, Schiffbauergasse 4E (im Schirrhof), 14467 Potsdam
Schwierigkeitsgrad: leicht
Leihrad: Ausleihe möglich bei «Pedales» am Hbf. Potsdam, Tel. 0331-88719917
Kosten: 25 € bar bei Tourbeginn (inklusive Theatereintritt, exklusive Leihrad-Gebühr)
Anmeldung bis spätestens 16. August 2023 (und Kontakt für Rückfragen) unter: tourismus@kulturfeste.de
Veranstalter: Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.

Don Quijote

Schirrhof in der Schiffbauergasse PotsdamDonnerstag, 24. August 2023, 20:00 Uhr
Donnerstag, 24. August 2023, 20:00 Uhr
Laurenz Wiegand & Andreas Erfurthvergrößern
Laurenz Wiegand & Andreas Erfurth, Photo: Philipp Plum

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie
Laurenz Wiegand & Andreas Erfurth, Spiel
Rüdiger Krause, Livemusik
Hannah Hamburger, Ausstattung
Jean-Loup Fourure, Kampfchoreografie
Anja Lemmermann, Regieassistenz
u. a.

Von Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes Saavedra

Dies ist die wundersame Geschichte des spanischen Büchernarren Alonso Quixano, der sich eines Tages Don Quijote de la Mancha nannte und beschloss, die Welt vor dem Bösen zu retten. Da es ihm immer schwerer fällt, zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden, hält er sich selbst für einen stolzen Ritter, der auf seinem klapprigen Pferd Rosinante ein Abenteuer nach dem anderen zu bestehen hat, um gegen mächtige Zauberer und Riesen zu kämpfen. Oder sind es nur Windmühlen? Treu an seiner Seite reitet sein Schildknappe Sancho Panza, der versucht, seinen Herrn vor dem schlimmsten Unheil zu bewahren. Denn meist enden die Episoden damit, dass Don Quijote verprügelt wird und wenig ruhmreich als «Ritter von der traurigen Gestalt» verunglimpft wird. Dieser Don Quijote ist der Prototyp des elisabethanischen Schauspielprinzips. Fast nichts, was er sieht, ist Realität. Dieser (sinnbildliche) Kampf gegen Windmühlen ist am Ende ein Kampf mit sich selbst. Und im zweiten Teil des Romans sieht sich Don Quijote gar mit sich als literarischer Figur konfrontiert. Nichts ist wirklich. Alles ist Schein. Alles ist Theater. Die ganze Welt ist Bühne.

Hans im Glück – eine Gaunergeschichte

Schirrhof in der Schiffbauergasse PotsdamSamstag, 26. August 2023, 16:00 Uhr
Sonntag, 27. August 2023, 16:00 Uhr
Andrea Post & Tim Schreibervergrößern
Andrea Post & Tim Schreiber, ©Theater Schreiber & Post

Theater Schreiber & Post:
Matthias Ludwig, Regie
Johanna Jäger, Dramaturgie
Andrea Post & Tim Schreiber, Idee & Spiel

Pantomimisches Spiel (4+)

Gegründet wurde das Theater Schreiber & Post 2005 in Dresden von der Schauspielerin Andrea Post und dem Pantomimen Tim Schreiber. Seither entstehen in einer Verbindung von Schauspiel und Pantomime Stücke für Kinder, die mal unterhaltsam-clownesk, mal nachhaltig und mal berührend sind. 2018 wurde die Inszenierung «Hans im Glück» als «Kindertheater des Monats Nordrhein-Westfalen» ausgezeichnet.

Kooperation mit flunker produktionen

Unidram 2023

Internationales Theaterfestival

T-WerkDienstag, 7. November 2023
Szenenfotovergrößern
AURA Dance Theatre Photo: G. Gnaudschun

Experimentierfreudiges Theater, das nach neuen Wegen sucht, Grenzen überschreitet und unterschiedliche Theatertraditionen zusammenführt, bildet auch 2023 einen Programmschwerpunkt. Faszinierende Bilderwelten, visuelle Experimente und das Spiel mit den Möglichkeiten des Theaters um Illusion und Wirklichkeit stehen im Kontrast zu politischen Positionierungen.

Mehr als 80 KünstlerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern präsentieren ihre Inszenierungen. Mit seinem gut etablierten Programmkonzept verdichtet das Festival den schnellen Perspektivwechsel von Theater, Tanz und Performance auf fünf Tage. Eine Reihe von Doppelveranstaltungen wird ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Nur ein Teil der Vorstellungen findet auf den Bühnen des T-Werks statt. Durch die örtliche Nähe der einzelnen Aufführungsorte können die Besucherinnen und Besucher bis zu drei Inszenierungen an einem Abend erleben. Kooperationspartner des Festivals auf dem Kulturareal der Schiffbauergasse sind das Waschhaus, die fabrik, die Schinkelhalle sowie das Hans Otto Theater.

Programminformationen und Tickets ab Ende August 2023: www.unidram.de

Winterzirkus 2023

WOW

Waschhaus ArenaFreitag, 13. Januar 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 14. Januar 2023, 15:00 Uhr Samstag, 14. Januar 2023, 20:00 Uhr Sonntag, 15. Januar 2023, 14:00 Uhr Sonntag, 15. Januar 2023, 18:00 Uhr
2 Akrobatik-Künstler machen ihr Show auf der Bühnevergrößern
«WOW», © T-Werk

Varieté-Programm

Sie ist wieder da! «WOW» – Potsdams erste Varietéshow.

Artistik, Comedy und Zauberei

Lassen Sie sich von einem spektakulären neuen Programm verzaubern.

Vom 13. bis 15. Januar präsentiert Star-Moderator und Comedian Ingo Oschmann eine Show voller internationaler Künstlerinnen und Künstler.

Die internationaler Künstlerinnen und Künstler bringen das Beste aus der wunderbaren Welt der Artistik, Comedy und Zauberei ins Waschhaus.

Ein einzigartiger Abend für die ganze Familie voller Adrenalin, Phantasie, Humor, Liebe zum Detail und einer großen Portion Leidenschaft.

Staunen garantiert!

WILT and shine

T-WerkFreitag, 10. Februar 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 11. Februar 2023, 20:00 Uhr
Ein Mann schaukelt mit einer Seilevergrößern
Florian Zumkehr, © Analog

Zirzensische Performance

Der Zirkus als Zuhause? Immer unterwegs, ohne jemals anzukommen. Tag für Tag ändern sich die Umstände und doch bleibt irgendwie alles gleich. Ein Leben auf Tour, um andere zu begeistern. Das Stück «WILT and shine» bringt die Rastlosigkeit eines Zirkuskünstlers auf die Bühne. Florian Zumkehr nutzt dabei Elemente aus Akrobatik, Tanz, Musik und Theater, um sich selbst und die Zuschauenden nach der Bedeutung von Zuhause zu fragen. Und er erzählt auf unterhaltsame Weise von seinem Leben auf Tour, wo sich unaufhörlich alles verändert und nur der Zirkus überall zu finden ist – egal ob auf der Bühne oder nach der Vorstellung als Spiel und Zeitvertreib und als ständige Quelle der Inspiration. «WILT and shine» ist eine akrobatische Solo-Performance, verwoben mit einem schimmernden elektro-akustischen Live-Soundtrack, bei der das Fazit heißt: «Letztlich ist man am Ende immer bei sich selbst zuhause.»

Die Zirkuskompanie ANALOG wurde 2013 von dem Wahlberliner Florian Zumkehr gemeinsam mit seinem ehemaligen Partner Ethan Law gegründet. Das Team besteht mittlerweile aus neun festen Mitgliedern und arbeitet auch weit über die Bühne hinaus als Kollektiv, das sich sowohl an den kreativen Prozessen als auch an der Organisation solidarisch beteiligt. «WILT and shine» ist eins von zwei neuen Soloprojekten, die 2021 mit Unterstützung der Kompanie entstanden sind.

Florian Zumkehr, Performance
Shay Govhary, Regie
Sebastian Zuber, Choreografie
Lukas Thielecke, Musikalische Leitung
Jindrich Kravarik, Sounddesign
Karel Simek, Lichtdesign

Wir wollen nie nie nie

T-Werk - Internationales Theaterzentrum PotsdamFreitag, 17. Februar 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 18. Februar 2023, 20:00 Uhr
Ein Mann macht Akrobatikvergrößern
RAUM 305, © T-Werk

Neuer Zirkus

Am luftigen Trapez sowie auf den Stufen einer geheimnisvollen Treppe, die immer wieder neue Räume offenbart, wird das Schicksal zweier unzertrennlich scheinender Körper erzählt. Getrieben von der Angst einer gegenseitigen Abnabelung erleben die beiden Protagonisten eine Halluzination aus roher Brutalität, tiefem Vertrauen und skurriler Poesie. Das turbulente Doppelspiel ihrer Begegnung erschafft einen Strudel aus Bildern und Emotionen. Doch dann drängt sich ein Dritter in die zwiegespaltene Zweisamkeit der beiden. Ein kleiner Sonderling in der grotesken Welt der Großen, dessen schleierhafte Absichten die Frage aufwerfen, wer hier wen manipuliert. Puppenspiel, virtuose Luftakrobatik, Physical Theatre und Tanz verschmelzen zu einem assoziativen, faszinierenden Spektakel.

Die junge Kompanie RAUM 305 wurde 2018 von dem Regisseur Philipp Boë, dem Puppenspieler JARNOTH sowie dem Trapezkünstler Moritz Haase gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, eine spartenübergreifende, innovative Bühnensprache zu entwickeln. Die Produktion «Wir wollen nie nie nie» bildet den ersten Teil einer Trilogie, bestehend aus drei stilistisch und inhaltlich miteinander verknüpften, jedoch eigenständigen Stücken.

Philipp Boë, Regie
Moritz Haase & JARNOTH, Performance, Kostüm & Bühne
Thimo Pommerening, Musik
Marijke Wagner, Choreografische Mitarbeit
Julia Lochmann & Jörn Nettingsmeier, Lichtdesign

Rollercoaster

T-WerkFreitag, 24. Februar 2023, 20:00 Uhr
Samstag, 25. Februar 2023, 20:00 Uhr
Ein Mann trägt bunte Klamotte. Er jongliert bunte Ringevergrößern
Wes Peden, © T-Werk

Magische Jonglage-Show

Die Sehnsucht nach Freiheit und Vergnügen, mit denen Achterbahnen assoziiert werden, sind die Inspirationsquelle für die Show «Rollercoaster». Eine rasante Achterbahnfahrt hat für Wes Peden ebenso wie Jongliertricks viel mit Schwerkraft und Schwung zu tun und er vollführt diese verschlungenen Bahnen in hochkomplexen, virtuosen Jonglagen auf der Bühne. Umgeben von riesigen aufblasbaren Objekten und begleitet von Elektrobeats, die sich aus verzerrten Achterbahngeräuschen zusammensetzen, wird die Atmosphäre eines knallbunten Freizeitparks jonglierend zum Leben erweckt. Theatralische Regeln werden verdreht und schaffen den Raum, um einzigartige Jonglagen darzustellen. Und so stockt der Atem, ähnlich wie bei einer Berg-und-Tal-Fahrt, wenn Bälle sich in Schleifen, Spiralen, helix- oder loopingartigen Formationen bewegen.

Wes Peden gastierte mit seinen komplexen und spielerischen Jonglage-Shows bereits in über 25 Ländern. Er ist Preisträger der International Juggler’s Association und des Pariser Festivals Mondial du Cirque de Demain und wurde im Jahr 2018 bereits zum neunten Mal zum weltbesten Jongleur gewählt. Mit «Rollercoaster» setzt Gandini Juggling aus London seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Wes Peden fort, die mit der Show «ZEBRA» begann.

Wes Peden, Idee, Regie & Performance
Mika Forsling, Originalmusik
Félix Chameroy, Bühnenbild & aufblasbare Objekte
Vilhelm Montán Lindberg, Joel Johansson & Zoe Hunn, Lichtdesign
Maria Peterson, Kostüm
Viktor Gyllenberg & Florence Huet, Draufblick
Gandini Juggling, Produktion & Management

Service

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

T-Werk
Schiffbauergasse 4E
14467 Potsdam
Tel: 0331-73042626
ticket@t-werk.de
www.t-werk.de
Festivals
www.unidram.de

reservix - Tickets

Anreise und Touristinformation

Tourist-Info am Alten Markt, und im Hauptbahnhof
Ab Potsdam Hbf. mit der Tram 93 und 99
bzw. Bus N16 bis Schiffbauergasse

Tel: 0331-27558899
www.potsdamtourismus.de