Müncheberger Konzerte

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Stadtpfarrkirche Müncheberg, © Betreibergesellschaft

Gotteshaus, Stadtbibliothek, Kulturzentrum – ein Modell, das in Deutschland seinesgleichen sucht: Die Stadtpfarrkirche St. Marien ist seit fast 30 Jahren ein «Dritter Ort» der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration. Die Einrichtung vereint modellhaft kirchliche und weltliche Nutzung unter einem Dach. Der architektonisch spektakuläre und international renommierte Einbau beherbergt unter anderem die Stadtbibliothek sowie einen zusätzlichen Veranstaltungsraum.

Die Stadtpfarrkirche verfügt über ausgewiesene Expertise für neue Formen multifunktionaler Nutzung, insbesondere für die Einbindung und Nutzung von Kirchenbauten als offene Orte der Begegnung. Atmosphäre und hervorragende Akustik schätzen Publikum ebenso wie Musikerinnen und Musikern. Neben Konzerten finden wechselnde Ausstellungen statt, zudem werden Autorinnen und Autoren sowie Verlage vorgestellt, ergänzt durch Kino- und Themenabende.

Das Zusammenspiel von Kirche, Stadt und Zivilgesellschaft ist auch nach nahezu 30 Jahren noch immer wegweisend und modern.

Die Konzerte 2026

Neujahrkonzert

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 11. Januar 2026, 17:00 Uhr
4 Musikervergrößern
Dresdner Bach-Solisten, © Künstler

Lars Jung, Lesung
Dresdner Bach-Solisten:
Joachim Karl Schäfer, Trompete
Min Jung Kang, Geige
Uwe Hirth-Schmidt, Cello
Ayumi Kitamura, Orgel

Lese-Konzert mit Werken von A. Vivaldi, B. Marcello, G.P. Telemann sowie J.S. Bach

Zum traditionellen Neujahrskonzert sind alle Musik- und Literaturfreunde eingeladen, den Texten Hermann Hesses „Was wäre unser Leben ohne Musik“ zu lauschen – gelesen von Lars Jung und umrahmt von den Dresdner Bach-Solisten.

Piano & Cello

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 25. Januar 2026, 17:00 Uhr
1 Frau spielt Klavier, Mann spielt Cellovergrößern
Dina Ivanova & Michael Wehrmeyer, Foto: Vera Marzinski

Dina Ivanova, Piano
Michael Wehrmeyer, Cello

Werke u.a von J. Suk, E. Ysaÿe, M. Ravel, C. Debussy, F. Mendelsohn-Bartholdy, R. Schumann & G. Fauré

Dina Ivanova studierte unter anderem an der Zentralen Musikschule in Moskau, am Tschaikowsky-Konservatorium und seit 2022 bei Kirill Gerstein in Berlin. Sie gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 2. Preis beim Liszt-Wettbewerb in Weimar und 2023 den ersten Preis beim Domenico Scarlatti Wettbewerb und dem Chopin-Preis in Rom.

Michael Wehrmeyer wurde 2024 in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen. Bereits mit fünf Jahren begann er das Cellospiel. Derzeit studiert er bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Parallel dazu ist er Karajan-Akademist der Berliner Philharmoniker.

Ein außergewöhnliches Duo zweier herausragender Musizierender: Als Solistin und Solist traten beide bereits mit renommierten Orchestern auf.

Oliver Jaeger – Gitarre & Symphonetta

Stadtpfarrkirche St. Marien Müncheberg Sonntag, 22. Februar 2026, 17:00 Uhr
1 alter Mann mit Gitarre & Symphonettavergrößern
Oliver Jaeger, © Sascha Loss

Oliver Jaeger, Gitarre & Symphonetta

Musik zwischen Folklore und Klassik

Oliver Jaeger führt musikalisch durch Spanien und Portugal nach Lateinamerika inspiriert von Flamenco, Fado, Tango und klassischer Musik. Jaeger spielt er neben spanischer Gitarre die – im wahrsten Sinne des Wortes – einzigartige Symphonetta. Dieses akkordeonähnliche Instrument war noch bis in die 1930 Jahre populär, ist jedoch in Vergessenheit geraten.

Als Solist auf beiden Instrumenten vereint er verschiedene Musikstile voller Freude und Leidenschaft zu einer spannenden und abwechslungsreichen Darbietung.

Musik ist weiblich!

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 8. März 2026, 17:00 Uhr
6 schwarz gekleidete Musiker mit alten Streichinstrumentenvergrößern
Ensemble «Consortium Sedinum», © Consortium Sedinum

Collegium für Alte Musik Vorpommern
Ensemble «Consortium Sedinum»:
Katarzyna Cendlak, Noemi Kuśnierz-Lipter, Barockvioline
Gertrud Ohse, Violoncello
Ula Stawicka, Cembalo

Werke von I. Leonarda, Mrs Philarmonica, É. Jacquet de La Guerre und M. Priuli

Im Mittelpunkt steht die historische Aufführungspraxis sowie die Wiederentdeckung weniger bekannter Werke der Alten Musik, die von Komponistinnen geschaffen wurden – Frauen, die in der Musikgeschichte oft übersehen wurden, deren Werke jedoch von hoher künstlerischer Qualität und stilistischer Raffinesse zeugen.

Zu den zentralen Persönlichkeiten des Projekts gehören Isabella Leonarda, Mrs Philarmonica, Élisabeth Jacquet de La Guerre und Marieta Priuli. Ihre Musik, geprägt von Spiritualität und emotionalem Ausdruck, verdient es, neu entdeckt und häufiger auf heutigen Bühnen aufgeführt zu werden.

Das Projekt fördert die internationale Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Musikerinnen aus Polen und Deutschland, die in den Ensembles Consortium Sedinum und Collegium für Alte Musik Vorpommern musizieren.

In Kooperation mit Müncheberger Konzerte

Klänge und Bilder

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 22. März 2026, 17:00 UhrTickets
Chor Kartuvergrößern
Chor Kartu, © Chor Kartu

Chor Kartu
Martin Schubert, Leitung
Noémi Schrodt, Klavier

Moderne ungarische, schwedische und englische Lieder in einem einzigartigen Klangraum

Die Sängerinnen des Chors «kartu» gestalten ihr Programm im Dialog mit den Bildern des Fotografen Jan Scheffler. Weite, Freiheit und Wirkung der ausgestellten Bilder finden dabei ihre Fortsetzung im Gesang und im Repertoire des Chores, dass u.a. moderne ungarische, schwedische und englische Lieder beinhaltet.

Dabei kommt der Klang der geschulten Sängerinnen in einem besonderen Klangraum zu großer Entfaltung. Die Leitung des Chores hat Martin Schubert, am Flügel begleitet Noémi Schrodt.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Passionsgottesdienst

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 29. März 2026, 10:00 UhrTickets
Christus der Schmerzensreiche © Muzeum Okręgowe w Rzeszowievergrößern
Christus der Schmerzensreiche, © Muzeum Okręgowe w Rzeszowie

Hugo Distler Chor Berlin
Der ökumenische Kirchenchor Ahrensfelde / Falkenberg
Lothar Kirchbaum, musikalische Leitung

Verbindung von Chormusik und Lesungen

Es handelt sich dabei um eine Verbindung von Chormusik und Lesungen. Das Besondere sind die Lesungen aus den Evangelien des Neuen Testaments in der Übertragung von Walter Jens. Diese Textfassung wurde in der Fachpresse als «der einzig zählende Versuch einer dichterischen Erneuerung der deutschen Bibel in unserer Zeit» gewürdigt.

Die Chorsätze dazwischen stammen von Lothar Kirchbaum. Dabei handelt es sich um Choräle des Evangelischen Gesangbuches. Eingeleitet wird die Choralpassion mit der Passacaglia für Viola Solo von Heinrich Franz Ignatz Biber (1644-1704) als meditativem Eingangsstück.

Music from the King of Swing

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 19. April 2026, 17:00 UhrTickets
catfish row, Foto: Christian Ditschvergrößern
catfish row, Foto: Christian Ditsch

catfish row:
Anett Levander, Gesang
Christian Raake, Saxophon & Flöte
Dirk Steglich, Bassklarinette

Musik von George Gershwin und Duke Ellington

Im Zentrum des Trios catfish row steht die charismatische und wandelbare Stimme der Jazzsängerin Anett Levander, die von Christian Raake am Saxophon/Flöte und Dirk Steglich an der Bassklarinette begleitet wird. Große Orchesterbesetzung, satte Klavierakkorde, reichhaltig instrumentierte Jazzmelodien, die längst zu Standards geworden sind – wie können zwei Holzbläser und eine Sängerin all das wiedergeben? Die Antwort liegt in den raffinierten Arrangements von catfish row. Doch soll hier nicht zu viel verraten werden: Hören Sie selbst, wie in dieser Triobesetzung die Musik beider Komponisten – zurückgeführt auf das Wesentliche, durchsichtig und in ihrer ganzen Sinnlichkeit erklingt!

Große Orchesterbesetzung, satte Klavierakkorde, reichhaltig instrumentierte Jazzmelodien, die längst zu Standards geworden sind.

Unsichtbar – Udo Jürgens Klassiker

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Samstag, 25. April 2026, 17:00 UhrTickets
Plakat «Unsichtbar – Udo Jürgens Klassiker»vergrößern
Plakat «Unsichtbar – Udo Jürgens Klassiker», © Veranstalter

Einhard Georg Schmidt & Band:
Einhard Georg Schmidt, Gesang und Klavier
Steffi Henke, Keyboard
Wolfgang Thiel, Gitarre/n
Martin Becker, Saxophon und Klarinette
Fabian Friedrich, Schlagzeug

Sternstunden emotionaler Begegnung; Sehnsüchte, Visionen begegnen Illusionen, Enttäuschungen und Niederlagen

Unsichtbar? Ja, natürlich! Aber der musikalische Geist der «udo jürgens music» ermutigt Einhard Georg Schmidt und seine Band, die Lieder weiterhin zu singen, musikalische Arrangements verschiedener Facetten auszuprobieren und lebendig zu halten. Das knapp zweistündige Programm «Unsichtbar» spiegelt Sternstunden emotionaler Begegnung, Sehnsüchte, Visionen; Illusionen, Enttäuschungen und Niederlagen. Eben allen, was das Lebensgefühl bestimmt.

Ganz entschieden die Botschaft an allen «Der Zirkus darf nicht sterben!».

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Tulpen aus Amsterdam

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 3. Mai 2026, 17:00 UhrTickets
Brandenburgische Konzertorchester Eberswaldevergrößern
Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde, © Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde

Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde
Georgia Tryfona, Sopran

Frühlingsmelodien von u.a. A. Vivaldi, J. Strauß & A. Dvořák

Zu einem musikalischen Frühlingsstelldichein unter dem Motto «Tulpen aus Amsterdam» bittet das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde. Zu erleben gibt es Heiteres und Beschwingtes zur Frühlingszeit vom Barock bis zum Walzer.

Das Publikum lauscht Antonio Vivaldis «Frühling», erlebt «Dorfschwalben aus Österreich» von Josef Strauß, einen schwungvollen «Slawischen Tanz» von Antonín Dvořák sowie den beliebten «Frühlingsstimmenwalzer».

Die bezaubernde Solistin Georgia Tryfona erzählt vom «Frühling in San Remo» und «Was eine Frau im Frühling träumt» und gesteht voller Leidenschaft «Meine Lippen, sie küssen so heiß». Lassen Sie sich mit diesem Konzert einstimmen auf den Lenz und laue Lüfte!

Klavierkonzert

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 31. Mai 2026, 17:00 UhrTickets
1 Junge spielt Klaviervergrößern
Levin Petersen, © Promo

Levin Petersen, Klavier

Werke von J. S. Bach, J. Haydn und W. A. Mozart

Levin Petersen stammt aus einer Musikerfamilie. Bereits früh zeigte sich sein außergewöhnliches musikalisches Interesse, mit fünf Jahren begann er Klavier zu spielen. Früh sammelte er Wettbewerbserfolge, insbesondere beim renommierten Wettbewerb «Jugend musiziert», bei dem er in verschiedenen Kategorien mehrfach ausgezeichnet wurde.

Levin Petersen steht für eine künstlerisch ausgereifte und zugleich tief empfundene Interpretation klassischer Klavierliteratur. Mit technischer Finesse, musikalischer Tiefe und einer großen Leidenschaft für das expressive Spiel positioniert er sich als herausragender Vertreter der jungen Pianisten-Generation.

Zeitlose Utopien

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 14. Juni 2026, 17:00 UhrTickets
Musiker spielen Konzert.vergrößern
Die Grenzgänger, © Die Grenzgänger

Die Grenzgänger:
Michael Zachcial, Gesang & Gitarre
Annette Rettich, Cello
Frederic Drobnjak, Gitarre
Felix Kroll, Akkordeon

Lieder aus dem Rinnstein und vergessene Perlen

Welche Kultur braucht es in diesen Zeiten? Gilt es, wie einst das Orchester auf der Titanic, die Stimmung bis zum Untergang hoch zu halten? Oder erinnert man – als wäre es ein Kompass in stürmischer See – in Liedern und Gedichten an wichtige Stationen unserer Geschichte und wagen es, neue Utopien zu denken und zu träumen? Die Grenzgänger zeigen, wie Geschichte entsteht: in Konzerten zwischen den Genres, den Generationen und den Zeiten. Sie spüren verschollenen Liedern nach, verbotenen, unterdrückten und vom Mainstream überrollten Zeugnissen eines besseren Morgen, die sie unnachahmlich «recyclen» und wieder nutzbar machen.

Sommerkonzert «Musika Akkordia»

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 UhrTickets
1 Akkordeonvergrößern
© Musika Akkordia®

Akkordeonorchester Musika Akkordia®

Werke aus klassischer Musik, stimmungsvoller Filmmusik, weltbekannten Pop-Hits

2026 steht das Akkordeon als Instrument des Jahres im Mittelpunkt. Eine einzigartige Klangreise gestaltet das Akkordeonorchester Musika Akkordia® bei seinem Sommerkonzert in der Evangelische Stadtpfarrkirche St. Marien.

Von zeitloser Klassik über mitreißende Filmmusik und beliebte Pop-Hits bis hin zu ausgewählten Originalkompositionen für Akkordeon spannt sich ein abwechslungsreicher musikalischer Bogen. Ein Nachmittag voller klanglicher Vielfalt, der zum Träumen und Mitwippen einlädt.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Unter dem Himmel von Müncheberg

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 28. Juni 2026, 17:00 UhrTickets
Berliner Frauenensemble holz&blech, Foto: Jana Leglervergrößern
Berliner Frauenensemble holz&blech, Foto: Jana Legler

Berliner Frauenensemble holz&blech

«Sous le ciel de Müncheberg» mit Titeln von Edith Piaf, C. Debussy, Paul Dukas und anderen

Die Sommer lacht. Wohin planen Sie zu verreisen? Eventuell Bretagne, Ardèche, Pyrenäen, Auvergne, Côte d‘Azur? Hätten Sie Lust, einen Vorgeschmack auf diese Reise zu erleben?

Das Berliner Frauenensemble holz&blech lädt Sie ein, eine musikalische Reise nach Frankreich zu unternehmen. Das Orchester ist schon lange mit diesem wundervollen Land verbunden. Es spielen nicht nur waschechte Französinnen, sondern auch Französischlehrerinnen, Frankreich-Berlin-Pendlerinnen, Übersetzerinnen, manche von uns sind französisch liiert.

Es erwarten Sie Melodien französischer KomponistInnen und InterpretInnen, gespielt mit Charme unter dem Himmel von Müncheberg.

Between Folk & Blues

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 6. September 2026, 17:00 UhrTickets
Schwarz-Weiß-Bild: 1 junger Mann auf dem Feldvergrößern
Dennis B. Markheim, © Künstler

Dennis B. Markheim, Gesang, Gitarre, Ukulele & Fuss-Percussion

Neues vom Kult-Songwriter aus dem Oderbruch
Kopf in den Wolken - Herz am rechten Fleck

Seit 2001 zieht Dennis mit rhythmischer Musik und Akkustikgitarre übers Land, hat inzwischen unzählige große und kleine Konzerte gegeben und sich in die Herzen seiner Zuhörerschaft gespielt.

In seinen Stücken geht es viel um Persönliches: Beziehungen, Fehltritte und Irrwege, Wirrungen aller Art. Aber es geht eben immer auch um mehr: Was prägt die Menschen? Im Großen und Ganzen. Politisch, gesellschaftlich. Was bedeutet Heimat für die Leute? Welchen kreativen Ausgleich findet man, dort, wo Perspektivlosigkeit zu dominieren scheint. Niemals eindimensional entwirft der Dennis ein klangliches Stelldichein, das nie in Resignation verweilt, sondern ebenso vielschichtig wie die ihn umgebenden Eindrücke ist.

Eintritt frei, Spenden erbeten!

KonzertLesung

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 20. September 2026, 17:00 UhrTickets
Helmut Oehring & Ensemble Quillo Brandenburgvergrößern
Helmut Oehring & Ensemble Quillo Brandenburg, Foto: Tom Schweers

Helmut Oehring & Ensemble Quillo Brandenburg

KonzertLesung voller Poesie, Härte und Zärtlichkeit
Helmut Oehring: vom Kind gehörloser Eltern zu einem der erfolgreichsten und eigenwilligsten Komponisten heutiger Musik

Vom ahnungslosen Autodidakten, der nie eine Uni von innen gesehen hat, zum Meisterschüler und Akademie-Mitglied. Vom DDR-Wehrdienstverweigerer zum politischen Künstler. Vom Kind gehörloser Eltern zu einem der erfolgreichsten und eigenwilligsten Komponisten heutiger Musik. Helmut Oehring erzählt seine Geschichte, bei der man aus dem Lachen, Weinen und Staunen nicht herauskommt.

In einer aktuellen KonzertLesung kombiniert Helmut Oehring Ausschnitte aus seiner Autobiografie «Mit anderen Augen» mit brandneuen, noch unveröffentlichten Drehbuch-Texten über seinen gehörlosen Bruder Alexander, dem weltweit ersten gehörlosen Bankräuber, Kleinkriminellen und mehrfachen Republikflüchtling der Ost-West-deutschen Geschichte.

Beijing Floboe

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 11. Oktober 2026, 17:00 UhrTickets
2 junge Asiate mit Oboenvergrößern
Beijing Floboe, © Künstler

Beijing Floboe:
Jingyi Cao, Querflöte
Boyi Ruan, Oboe
N.N., Klavier

Werke von W.F. Bach, G. Amann, G. Scelsi u.a., dargeboten von einem preisgekrönten Trio

Beijing Floboe ist ein preisgekröntes Trio für Flöte, Oboe und Klavier. Aus der Zusammenarbeit an der UdK Berlin entstanden, verbindet das Ensemble klassische und zeitgenössische Werke zu lebendigen, farbenreichen Programmen. Ihr Debüt gaben sie in der Berliner Philharmonie.

Die ersten Aufführungen führten das Beijing Floboe in die Berliner Region. Im Jahr 2022 widmete der Komponist Yuheng Chen dem Ensemble das Stück „Kuro Ougi“ und führte es in der Konzerthalle der UdK Berlin erstmalig auf. Im Jahr 2023 gewann das Ensemble mehrere internationale Preise (u.a. 2. Preis des 20. Internationalen Kuhlau-Wettbewerbs in Deutschland, 2. Preis der 5. String Online Competition in Polen, 1. Preis der 5. Swiss International Competition in der Schweiz, 2. Preis beim 3. International Artist Competition in Österreich und 1. Preis beim Paris International Competition 2024). Ihre Mentoren sind die Violinistin Vineta Sareika, der Bratschist Prof. Gregor Sigl, die Flötistin Prof. Christina Fassbender, der Klarinettist Prof. Matthew Hunt, der Traversflötist Prof. Christoph Hundgeburth.

Trio Brontë

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 22. November 2026, 17:00 UhrTickets
3 Musikerinnen spielen Musik.vergrößern
Trio Brontë, Foto: Lucija Novak

Trio Brontë:
Chiara Sannicandro, Violine
Lili Bogdanova, Piano
Annie Jacobs-Perkins, Violoncello

Werke von W. Rihm, G. Fauré & F. Schubert

Das Trio Brontë wurde 2022 in Berlin gegründet und besteht aus der deutsch-italienischen Geigerin Chiara Sannicandro, der bulgarischen Pianistin Lili Bogdanova und der amerikanischen Cellistin Annie Jacobs-Perkins. Das Trio, das mit den leidenschaftlichen, turbulenten Romanen der Brontë-Schwestern aufgewachsen ist, wurde nach den Brontës benannt und ist von ihrer Leidenschaft für das Geschichtenerzählen, ihrer Intelligenz und ihrer Kameradschaft inspiriert.

Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder)

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 13. Dezember 2026, 17:00 UhrTickets
Die jugendliche singenvergrößern
© ©Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder) e.V.

Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder)

Geistliche Chormusik verschiedener Epochen

Die Sänger kommen aus verschiedenen Schulen der Stadt, arbeiten in unterschiedlichen Berufen oder studieren.

Seit Jahren gastiert der Chor mit regelmäßigen Saisonkonzerten und erfreut sich großer Beliebtheit.

Das Programm umfasst ein breites Spektrum von klassischer Chorsinfonik und geistlicher Musik bis hin zu Volksliedern und Spirituals.

Adventskonzert «Musika Akkordia»

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 20. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
1 Akkordeonvergrößern
© Musika Akkordia®

Akkordeonorchester Musika Akkordia®

Traditionelle Weihnachtslieder und bekannte Pop-Weihnachtssongs

2026 steht das Akkordeon als Instrument des Jahres im Mittelpunkt. Das Akkordeonorchester Musika Akkordia® lädt zu einem besonderen Konzerterlebnis in die Evangelische Stadtpfarrkirche St. Marien ein, das die Vorfreude auf Weihnachten musikalisch lebendig werden lässt.

Traditionelle Weihnachtslieder zum Mitsingen und moderne Weihnachts-Pop-Hits sorgen für festliche Stimmung und stimmen klangvoll auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Weitere Veranstaltungen 2026

Ausstellung "Zweieinhalbsekunden"

Stadtpfarrkirche St. Marien Müncheberg Vernissage, Freitag, 9. Januar 2026, 19:00 Uhr
Finissage, Sonntag, 1. März 2026, 13:00 Uhr
blauer Lichtvergrößern
Zweieinhalbsekunden, Foto: Matthias Seldte

Matthias Seldte, Fotografie

Ausstellung: Eine besondere Welt der Fotografie
Öffnungszeiten: Mo., Do. & Fr. 10-16 Uhr / Di. 13-18 Uhr / So. 13-17 Uhr

Es sind keine gewöhnlichen Fotografien. Und schon gar keine digitalen Konstruktionen oder KI-generierte Bilder. Reale Aufnahmen – in Farbe, Kontrast und Helligkeit verändert – aber nicht manipuliert. Keine Reproduktionen, kein Zurück zum selben Moment. Was alltäglich erkennbar und konkret war, verwandelt sich in rhythmische Strukturen, fließende Formen und atmosphärische Kompositionen. Die Grenze zwischen Realität und Wahrnehmung wird durchlässig.

Die Abstraktion entsteht hier nicht am Computer, sondern im Moment der Aufnahme selbst. Durch lange Belichtungszeiten, jenen zweieinhalb Sekunden, in denen Licht zu zeichnen beginnt und Zeit sichtbar wird. Die Kamera wird zum Instrument des Zufalls, der Intuition und des Experimentierens.

Es sind Bilder, die sich dem schnellen Zugriff entziehen. Sie zeigen nicht, was ist – sondern was sein könnte. Sie fordern uns auf, genauer hinzusehen, unsere eigenen Assoziationen zuzulassen und das vermeintliche Bekannte neu zu entdecken. Alle Werke basieren auf realen, ursprünglich dokumentarischen oder alltäglichen Videoaufnahmen. Diese wurden mit klassischen digitalen Bearbeitungstechniken verfremdet, dekonstruiert und in eine neue ästhetische Sprache übersetzt.

Eintritt frei

Jan Scheffler – 31 LICHT

Stadtpfarrkirche St. Marien Müncheberg Vernissage, Freitag, 6. März 2026, 19:00 Uhr
Finissage, Sonntag, 3. Mai 2026, 13:00 Uhr
Meer und Sonnenaufgangvergrößern
Norwegen, Foto: Jan Scheffler

Jan Scheffler, Fotografie

Ausstellung: Ausdruck des Gefühls & strahlendes Licht des Nordens
Öffnungszeiten: Mo., Do. & Fr. 10-16 Uhr / Di. 13-18 Uhr / So. 13-17 Uhr

Seit über 20 Jahren zieht es den Berliner Fotografen Jan Scheffler nach Island, Norwegen und Finnland, auf der Suche nach der Stille und dem Licht, die diese ursprünglichen Landschaften prägen.

Trotz aller Härte der Touren bei Temperaturen von bis zu minus 35 Grad sind die physischen Umstände in den Bildern nicht zu sehen. Sie drücken vielmehr den Frieden und das Glück aus, das der Fotograf in den Momenten der äußeren wie inneren Stille empfindet. Seine Reisen in den Norden sind Reisen ins Innere, hin zu einem Zustand des Ankommens in einer Landschaft, die Gefühle größter Ruhe, tiefsten Friedens und höchster innerer Kraft an die Oberfläche zu bringen vermag. Jan Schefflers Fotografien sprechen weder von der Erhabenheit der Natur noch vom Erlebnis des Sublimen, sie besitzen keine transzendente Dimension.

Seine Bilder sind nicht der poetische Ausdruck einer Landschaft, sondern Ausdruck einer poetischen Landschaft. Mit dem Wort „Licht“ verbindet man positive Werte wie Helligkeit, Wärme und Hoffnung, es steht symbolisch für das Gute, für Wissen, Erkenntnis und Wahrheit.

Buchvorstellung «Demokratie fehlt Begegnung»

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Freitag, 20. März 2026, 18:00 UhrTickets
Die Leute sprechen in Cafeteriavergrößern
© Café Thälmanns Müncheberg

Buch von Rainald Manthe über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts

Demokratie fehlt Begegnung: Schwimmbäder, Jugendclubs, Bibliotheken oder Sportvereine werden weniger. Individuelle Freizeitgestaltung, digitale Medien und zuletzt die Coronapandemie haben vielen Begegnungsstätten den Rest gegeben. Aber Demokratie braucht Räume des Zusammentreffens, damit sie dauerhaft funktioniert. Rainald Manthe fokussiert auf solche Begegnungsorte des Alltags: Straßen und Bahnen, Parks und Cafés, die Dorfkneipe und Elternabende. Denn nur durch die Wahrnehmung von Diversität, durch die Bildung sozialer Beziehungen und durch gemeinsame Aktivitäten entsteht die unverzichtbare Basis, auf der moderne, vielfältige Demokratien funktionieren und sich den großen Transformationen unserer Zeit stellen können.

Rainald Manthe ist Soziologe und Autor. Sein Buch «Demokratie fehlt Begegnung. Über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts» ist 2024 beim transcript Verlag erschienen. Er hat in Duisburg-Essen und Bielefeld studiert und in Luzern über die Rolle transnationaler Treffen sozialer Bewegungen – der Weltsozialforen – promoviert.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Ausstellung «Sandra Hübner – Malerei»

Stadtpfarrkirche St. Marien, Müncheberg Sonntag, 22. März 2026, 17:00 UhrTickets
Ein Gemälde, 1 Mann drinkt Wein.vergrößern
Walther (2025), Gemälde: Sandra Hübner

Sandra Hübner, Malerei

Ausstellung: Öl auf Leinwand
Öffnungszeiten: Mo., Do. & Fr. 10-16 Uhr / Di. 13-18 Uhr / So. 13-17 Uhr

Geboren 1972 in Ueckermünde, lebt und arbeitet Sandra Hübner in Berlin. Von 1999 bis 2009 absolvierte sie ein Studium der Neuen deutschen Literatur und Theaterwissenschaften in Berlin. Sie ist malerische Autodidaktin. Seit 2007 beteiligt sie sich an diversen Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin und Umgebung.

Das sagt Sandra Hübner über sich selbst «Nach anfänglichen Experimenten mit verschiedenen Malmitteln arbeite ich mittlerweile ausschließlich mit Ölfarben. In Bildaufbau und –inhalt findet sich immer wieder eine starke Anlehnung an die Epoche der Neuen Sachlichkeit, die für meine Bildaussagen passend zu sein scheint. Meine Bilder nehmen vor allem Bezug auf meine unmittelbare Sozialisation und Umgebung. Sachlichkeit und Gegenständlichkeit, mitunter gepaart mit einem gewissem Maß an Ironie, scheinen mir das rechte Mittel, den Blick auf das Hier und Heute zu richten und davon in malerischer Weise zu berichten. Mit meiner autodidaktischen Entwicklung als Künstlerin bin ich sehr zufrieden.»

Eintritt frei