Aequinox Musiktage

Aequinox Musiktagevergrößern
Aequinox Musiktage, © Veranstalter

20. – 22. März

Vokalmusik von Barock bis Tom Waits, Tango und ABBA, Akkordeon und Saxofon – das erwartet Sie bei der 16. Ausgabe von AEQUINOX!

Wieder sind neue, und mit Spannung erwartete Gäste dabei. Dazu gehören das Vokalquintett amarcord, das schon zum vierten Mal beim Festival erwartet wird. Gemeinsam mit der lautten compagney und einem großen Chor bestehend aus dem Neuruppiner A capella Chor, dem Märkischen Jugendchor und dem Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin werden sie das Festival am Freitagabend mit Johann Sebastian Bachs Johannespassion eröffnen und am Samstagnachmittag mit dem Konzertprogramm «Amerika» mit Kompositionen von Copland, Ives und Barber bis zu Spirituals, Jazz und Songs von Tom Waits oder Cole Porter – eine facettenreiche Hommage an die «Neue Welt» bieten, die auch an den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA, der 2026 begangen wird, erinnern soll.

Beim Nachtkonzert in der Siechenhauskapelle am Freitag wird das Instrument des Jahres 2026 gefeiert: Akkordeonist Martynas Levickis führt das Publikum unter dem Titel «Da Vinci's Dream» von der Renaissance bis in die Moderne. Genreübergreifend wird es auch am Samstag, wenn das KALIT Jugendensemble am Vormittag bei «Tango und Folia» zum Tanz bittet und am Abend Saxofonistin Asya Fateyeva mit der lautten compagney bei «Dancing Queen» mit Hits von ABBA und barocken Tänzen von Rameau die KulturKirche aufheizt.

Am Sonntag klingt das Festival an zwei neuen Spielorten aus: Im Jugendfreizeitzentrum Neuruppin gestaltet die lautten compagney gemeinsam mit Erzähler Folkert Uhde ein audiovisuelles Erlebnis rund um «Rembrandt und die musizierende Gesellschaft». Am Nachmittag geht es nach Rheinsberg, wo der Staats- und Domchor Berlin unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka das Festival mit «Actus Tragicus - Zeit und Ewigkeit» ausklingen lässt.

Programm 2026

Ein Fest der Stimmen: Bachs Johannespassion

KulturKirche (Pfarrkirche) Neuruppin Freitag, 20. März 2026, 19:00 Uhr
Ensemble amarcord, Foto: Anne Hornemannvergrößern
Ensemble amarcord, Foto: Anne Hornemann

Ensemble amarcord
Chorgemeinschaft Neuruppin
Neuruppiner A-Capella-Chor
Märkischer Jugendchor
Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin
lautten compagney Berlin
Wolfgang Katschner, musikalische Leitung
Nils Jensen, Einstudierung

Ein musikalisches Miteinander, das die Atmosphäre des Festivals unmittelbar prägt.

Mit einer eindrucksvollen gemeinschaftlichen Produktion feiern die 16. Aequinox Musiktage in der KulturKirche Neuruppin ihre Eröffnung. Zur Aufführung kommt Bachs Johannespassion, eines der markantesten Werke der barocken Passionsmusik. Seit ihrer Uraufführung 1724 fasziniert sie durch ihren klaren dramaturgischen Aufbau, die intensiven Chorszenen und Arien sowie den unmittelbaren Ausdruck ihrer musikalischen Sprache. Die scharf gezeichneten Kontraste zwischen Chorälen, erzählenden Rezitativen und emotionalen Solomomenten lassen die Passionsgeschichte in großer Nähe und Spannung entstehen.

Lokale und professionelle Ensembles kommen an diesem Abend in großer Besetzung zusammen: Das Vokalquintett amarcord, die lautten compagney BERLIN als Ensemble in Residence sowie ein großer Chorverbund aus dem Neuruppiner A-CAPELLA-CHOR, dem Märkischen Jugendchor und dem Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin gestalten gemeinsam das Eröffnungskonzert. Am Dirigierpult steht Wolfgang Katschner, der künstlerische Leiter der Musiktage. Die Aufführung verbindet regionale Stimmen mit überregionaler Expertise.

Da Vinci's Dream (Ausverkauft)

Siechenhauskapelle Neuruppin Freitag, 20. März 2026, 22:00 Uhr
1 Mann mit Akkordeonvergrößern
Martynas Levickis, Foto: Stephan Zwickirsch

Martynas Levickis, Akkordeon

Nachtkonzert: von der Renaissance in die Moderne

Im Nachtkonzert Da Vinci’s Dream begibt sich Martynas Levickis auf eine faszinierende Klangreise durch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte. Als Instrument steht dabei das Akkordeon im Mittelpunkt, das Grenzen überwindet und Vergangenheit und Gegenwart in einzigartiger Weise verbindet. Von Leonardo da Vincis Entwurf eines tragbaren «Organettos» bis zu den Klangexperimenten unserer Zeit entfaltet sich ein Programm voller Kontraste und Entdeckungen: Renaissance-Melodien und Werke von Bach, Scarlatti und Mozart treten in Dialog mit Mahler und mit zeitgenössischen Stücken, die das Instrument in neue, unerwartete Klangräume führen. Im Finale erklingen Kompositionen, die aus volkstümlichen Wurzeln schöpfen und den emotionalen Kern des Akkordeons spürbar machen.

Da Vinci’s Dream ist eine Einladung, das Akkordeon in seiner Vielseitigkeit und Poetik neu zu entdecken – als Instrument, in dem der Geist von Da Vincis Erfindungskunst wird lebendig wird.

Der litauische Akkordeonist Martynas Levickis gilt als Grenzgänger der klassischen Musik, der Konventionen sprengt und das Akkordeon neu interpretiert. Mit außergewöhnlicher Virtuosität und visionärem Anspruch verbindet er Tradition und Innovation. Während seines Studiums an der Royal Academy of Music in London gewann er «Lithuania’s Got Talent» (2010) und den Coupe Mondial. Sein Debütalbum „Martynas“ erschien bei Decca, 2023 erhielt er den OPUS Klassik als «Instrumentalist des Jahres» für «Autograph». Er konzertiert weltweit mit Partnern wie Iveta Apkalna, Benjamin Appl und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Jugendkonzert "Tango und Folia"

KulturKirche (Pfarrkirche) Neuruppin Samstag, 21. März 2026, 11:00 Uhr
Kalit Jugendensemblevergrößern
Kalit Jugendensemble, Foto: Orlando Meier Brix

Kalit Jugendensemble
Mitglieder der lautten compagney Berlin
Catherine Aglibut & Martin Ripper, musikalische Leitung

Eine lebendige Brücke zwischen barocker Tradition und heutiger Gegenwart

«La Folia» steht für Narrheit, Tollheit oder Wahnsinn und bezeichnet in der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts ein musikalisches Modell, über dem improvisiert oder zu dem Variationen komponiert wurden. Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi sind die berühmtesten Meister dieses Modells, die Folia wurde aber schon viel früher in der Renaissance gespielt und natürlich getanzt.

Improvisation und Kommunikation sind auch wichtige Bestandteile des Tangos, der erst im 20. Jahrhundert entstanden ist. Jedes Tanzpaar interpretiert die Musik für sich individuell und lässt dabei wie in der Folia durch Improvisation seine eigenen Versionen entstehen. An diesem Vormittag lässt sich in der KulturKirche eine aufregende Kombination dieser verschiedenen Stile erleben, gespielt mit dem Charme und Esprit der jungen Generation!

Amerika!

Stadtkirche Fehrbellin Samstag, 21. März 2026, 15:00 Uhr
Männer laufen. Sie tragen Smokingvergrößern
Vokalensemble amarcord, Foto: Anne Hornemann

Vokalensemble amarcord:
Wolfram Lattke & Robert Pohlers, Tenor
Frank Ozimek, Bariton
Daniel Knauft & Holger Krause, Bass

Eine musikalische Hommage an die Neue Welt

Mit AMERIKA! zeichnet das Vokalensemble amarcord ein klingendes Panorama amerikanischer Musik aus eineinhalb Jahrhunderten. Im ersten Teil des Konzerts begegnen sich Werke von Ives, Copland und Barber, die den Aufbruch zu einer eigenständigen amerikanischen Klangsprache markieren. Europäische Tradition trifft hier auf die Dynamik der Neuen Welt. Ein besonderes Highlight ist Steven Sametz’ «Seascapes», eigens für amarcord komponiert – musikalische Landschaften über den Ozean, der Europa und Amerika verbindet. Der zweite Teil öffnet die Tür zur Welt der amerikanischen Songs von verträumt bis jazzig, mit Volksliedern und Klassikern wie Swing Low oder 900 Miles. So entsteht ein intensives Porträt amerikanischer Musik in all ihrer Vielschichtigkeit.

Dancing Queen

KulturKirche (Pfarrkirche) Neuruppin Samstag, 21. März 2026, 19:30 Uhr
1 hübsches Mädchen mit 1 Saxophonvergrößern
Asya Fateyeva, © Künstler

Auftakt: Schüler der Musikschule Ostprignitz-Ruppin
Asya Fateyeva, Saxophon lautten compagney Berlin
Wolfgang Katschner, musikalische Leitung
Bo Wiget, Arrangements

Mit Werken von ABBA und Jean-Philippe Rameau

Diese zwei absoluten Giganten der Europäischen Musikgeschichte zu verbinden, scheint verwegen: Jean-Philippe Rameau (1683-1764) und ABBA (1972-)! Schon beim zweiten Hinhören finden sich jedoch unzählige Gemeinsamkeiten. Die Originalität und Eingängigkeit ihrer Melodien, die rhythmische Beschwingtheit, sowie beider uneingeschränkte Popularität. Unter dem Titel DANCING QUEEN schlägt die lautten compagney gemeinsam mit Asya Fateyeva am Saxophon eine Brücke der Gegenwart in die Zeit als weniger die Queens und vielmehr die Kings auf der Tanzfläche anzutreffen waren. ABBAs Musik wird dabei wie schon bei anderen epochenübergreifenden Projekten des Berliner Ensembles bearbeitet und auf Instrumenten der Barockzeit gespielt. Die Musiken werden mitunter so verschmolzen, dass kaum noch zu erkennen ist, was aus der Feder des hochbarocken Franzosen und was aus der Werkstatt des schwedischen Popquartetts stammt. Für dieses Programm wurde die lautten compagney 2025 mit dem OPUS Klassik als Ensemble des Jahres ausgezeichnet.

Als wahre Dancing Queen auf ihrem Instrument tanzt die entdeckungsfreudige Saxophonistin Asya Fateyeva zwischen den Welten hin und her. Hochvirtuos entlockt sie ihrem Instrument rasend schnelle Läufe genauso wie feinste lyrisch-singende Arien.

Rembrandt und die musizierende Gesellschaft

Jugendfreizeitzentrum Neuruppin | Alte Brauerei Sonntag, 22. März 2026, 11:00 Uhr
Gemälde Rembrandt und die musizierende Gesellschaftvergrößern
Gemälde «Musizierende Gesellschaft» des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn, © Archiev

Folkert Uhde, Erzählung
lautten compagney Berlin

Ein audiovisuelles Konzert

Die AEQUINOX Musiktage stehen für außergewöhnliche Konzertformate an überraschenden Orten. Hier wird Musik nicht nur gehört, sondern erlebt.

Mit einem faszinierenden Projekt meldet sich die lautten compagney BERLIN aus dem Klanglabor zurück: Ein Konzert, das in Bild und Klang in die barocke Welt eintauchen lässt. Im Zentrum steht das Gemälde «Musizierende Gesellschaft» von Rembrandt van Rijn. In diesem Werk spiegelt sich die enge Verflechtung von Malerei, Musik und bürgerlicher Repräsentation im 17. Jahrhundert.

Zwei großformatige Projektionen lassen das Bild auf der Bühne lebendig werden: Während in das Gemälde hinein- und herausgezoomt wird, entfaltet sich eine dramaturgische Lesart, die historische wie emotionale Tiefenschichten freilegt. Die Szene wird Schicht für Schicht entschlüsselt – auch kulturhistorische Fehlinterpretationen werden dabei aufgeklärt.

«Musizierende Gesellschaft» wird zur Bühne selbst. Musik und Text befreien das Werk von seiner 400 jährigen Patina, jedes Detail tritt hervor. Die portraitierten Figuren wirken, als wollten sie uns direkt ansprechen. Ein lebendiges Bild des niederländischen «Goldenen Zeitalters» entsteht – einer Zeit selbstbewusster Bürger, globalen Handels und kultureller Blüte Blüte – und zugleich ein Spiegel der Gegenwart.

Actus Tragicus - Zeit und Ewigkeit

St. Laurentius Rheinsberg Sonntag, 22. März 2026, 16:00 Uhr
Die jungen Leutevergrößern
Staats- und Domchor Berlin, Foto: Matthias Heyde

Staats- und Domchor Berlin
Mitglieder des Ensembles amarcord
lautten compagney Berlin
Kai-Uwe Jirka, musikalische Leitung

Musik von J.S. Bach und H. Schütz

Johann Sebastian Bachs «Actus Tragicus» (BWV 106) gehört zu seinen frühesten geistlichen Werken und zeigt doch schon eine erstaunliche Reife. Die feine Besetzung mit Blockflöten und Gamben verleiht der Musik eine fast intime Atmosphäre. Bach führt verschiedene Textschichten – Bibelworte, Choräle und freie Dichtung – so selbstverständlich zusammen, dass ein stiller, konzentrierter Blick auf das Thema Vergänglichkeit entsteht. Ganz anders, aber innerlich verwandt, nähert sich Heinrich Schütz den «Sieben Worten Jesu Christi am Kreuz» (SWV 478). Die Folge von Evangelisten-Rezitativen, kleinen instrumentalen Zwischenspielen und eindringlichen Ensemblepassagen lässt eine knappe, fast szenische Form entstehen. In St. Laurentius Rheinsberg bringen der Staats- und Domchor Berlin und die lautten compagney BERLIN diese beiden sehr unterschiedlichen Annäherungen an Tod und Trost zusammen.

Der Staats- und Domchor Berlin, Knabenchor der Universität der Künste und älteste musikalische Einrichtung der Stadt, vereint heute rund 250 Sänger von fünf bis 25 Jahren in mehreren Ensembles. Von den DoMinis bis zum Konzertchor reicht das Repertoire von Kinderliedern bis zu großen Werken, aufgeführt u. a. mit den Berliner Philharmonikern und im Berliner Dom. Insgesamt rund 500 junge Sänger:innen repräsentieren Berlins Vielfalt und pflegen Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Leiter des Staats- und Domchores ist seit 2002 Kai-Uwe Jirka.

Sonntagskonzerte in der Siechenhauskapelle Neuruppin 2026

Trio Laccasax

Siechenhauskapelle Neuruppin Sonntag, 18. Januar 2026, 17:00 Uhr
Trio Laccasaxvergrößern
Trio Laccasax, © Veranstalter

Trio Laccasax:
Timofey Sattarov, Akkordeon, Piano & Komposition
Andrey Lakisov, Saxophon & Gitarre
Bernd Gesell, Kontrabass

Songs aus dem Bereichen Jazz, Klezmer, Tango oder Klassik

Wollen Sie leidenschaftliche, unbegrenzte und virtuos vorgetragene Musik hören sei Ihnen „In Music at Home“ ans Herz gelegt.

Laccasax changiert ohne Bruchstellen zwischen ernst Getragenem und lebenslustiger Unterhaltung, zwischen folkloristischer Einfachheit und Komplexität, zwischen Tiefsinn und ansteckender Leichtigkeit.

Es ist angerichtet

Siechenhauskapelle Neuruppin Sonntag, 15. Februar 2026, 17:00 Uhr
Schwarz-Weiß-Foto von 3 Musikern mit Querflöte, Oboe, Cello in der Handvergrößern
Trio «Angerichtet», Foto: Margot Dammann

Trio «Angerichtet»:
Sarah Frisch, (Quer-)Flöte
Stefanie von Freymann, Oboe
Robert Weber, Cello

Werke von Edvard Grieg, Niels Johannes Iversen, Boungiorno Nardellin u.a.

Das Trio „Angerichtet“ trifft sich zum vergnüglichen Musizieren in Hausmusikathmosphäre, In den Proben werden alte und neuen Kompositionen gespielt und dazu pflegt man geselligen Umgang

Musik im Spiegel der Zeit - Concert spirituel – Flötentöne in Paris

Siechenhauskapelle Neuruppin Sonntag, 12. April 2026, 17:00 UhrTickets
Ein Mann mit Flötevergrößern
Gerrit Fröhlich, Foto: Andreas Mross

Gerrit Fröhlich, Flöte & Moderation
Leonardo von Papp, Schlagzeug
Frank Lässig, Kontrabass
Markus Syperek, Klavier

Werke von Andre Campra, Michel Blavet, Jean Joseph Cassanea de Mondonville, Jean-Philipp Rameau, Antonio Vivaldi, G.Ph. Telemann zu W.A. Mozart, Christoph Willibald Von Gluck und Joseph Bodin de Boismortier
In diesem Programm geht es um das berühmte Jahrhundert der Frauen in Frankreich – die Zeit am Hof Ludwigs des XV. und Ludwigs des XVI. – von der größten Prachtentfaltung der französischen Monarchie Anfang des 18. Jhd. bis zu ihrem Fall mit der französischen Revolution.
Musikalisch wird in Anlehnung an die legendäre Pariser Konzertreihe „Concert spirituel“ einen musikalischen Bogen vom Barock zur Klassik gespannt.

Die Spezereien des Amor

Siechenhauskapelle Neuruppin Sonntag, 7. Juni 2026, 17:00 UhrTickets
Aequinox Musiktagevergrößern
Aequinox Musiktage, Photo: Marcus Lieberenz

Due sopra il Basso:
Johannes Wieners, Countertenor
Jonathan Boudevin, Bariton
Max Hattwich, Theorbe & Barockgitarre
Musik von G. Frescobaldi, J.H. Kapsperger, B. Strozzi, A.M. Bartolotti, T. Merula, C. Monteverdi, F. Corbetta, G. Sanz, B. d'Ambruis, M. Lambert, P. de la Garde, Rameau, E. Moulinié und P. Attaingnant.

Mad Songs - Englische Lieder von Liebe, Eifersucht und Wahnsinn

Siechenhauskapelle Neuruppin Sonntag, 12. Juli 2026, 17:00 UhrTickets
Helena Bregar: 1 Frau mit roten Kleid im Vogelkäfigvergrößern
Helena Bregar, Foto: Philippe Denis

Ensemble «musica cubicularis»:
Helena Bregar, Sopran
Sam Chapman, Erzlaute
Domen Marincic, Viola da Gamba
Tomaž Sevšek, Cembalo

Lieder von H. Purcell, D. Purcell, J. Blow, J. Eccles, M. Locke & C. Hely

In englischen Liebesliedern über Verlust, Eifersucht und Wahnsinn spiegelt sich eine ähnliche emotionale Intensität wie bei Hamlet, Ophelia, König Lear und Macbeth wider – extreme Gefühlswechsel als Inspirationsquelle für Kunstschaffende.

Das Ensemble «musica cubicularis» widmet sich selten aufgeführtem Repertoire aus slowenischen Archiven, darunter Opernarien, geistliche Werke, Konzerte und Renaissance-Musik. Die Sopranistin Helena Bregar verbindet slawischen Gesang mit Barock und Theater, arbeitet mit mehreren Ensembles und leitet «La Sensible». Sam Chapman musizierte als Continuo-Spieler mit renommierten Orchestern und Dirigenten der Alten Musik. Domen Marincic dirigierte in mehreren Ländern und brachte Oratorien italienischer Barockkomponisten sowie ein Requiem zur Aufführung. Tomaž Sevšek konzertierte auf historischen Instrumenten, darunter der ältesten Orgel der Welt in Sion, und widmet sich auch selten gespielten Tasteninstrumenten.

Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.