Kanutouren im Nationalpark Unteres Odertal
Vierradener Straße 31
Länge
unterschiedliche Länge, 3-6 stündige Touren
Es ist wie das Eintauchen in eine andere Welt: meterhohes Schilfrohr, Seerosen und tiefhängende Weidenzweige, die das Ufer verhüllen, bestimmen das Bild in der Auenlandschaft. Bei der Fahrt durch die schmalen Altarme der Oder erfährt man vieles über die Fauna und Flora dieser außergewöhnlichen Wildnis. In Begleitung zertifizierter Kanuführer kann von Mai (Juli) bis November auf mehreren Strecken die Wasserwelt im Unteren Odertal erkundet werden. Die geführten Kanutouren sind von unterschiedlicher Dauer und starten ab Mai von Mescherin und Gartz (Oder) , ab 14. Juli bis 14. November ab Schwedt/Oder in die urwüchsige Flussaue. Alle Strecken sind mit einem Rastplatz sowie flachen Sandstränden oder Stegen zum Einsetzen der Boote ausgestattet.
Die Naturerlebnistouren beginnen mit einer kleinen Paddelschule und sind auch für Anfänger und Kinder geeignet. Es können auch Kanus für individuele Touren gemietet werden
Tourenvorschläge
- „Auf den Spuren des Bibers“, ab Mescherin, ca. 6 Std. mit Picknickpause, Länge ca. 12 km, buchbar zwischen April und Oktober
- Kleine Biberburgentour, ab Gartz (Oder), ca. 4 Std., Länge ca. 7 km, buchbar zwischen Mai und Oktober
- "Natur hinter dem Deich“, ab Schwedt/Oder, ca. 5 Std. 7 km Länge oder ca. 6-7 Std. mit 11 km, beide mit Picknickpausen, unter Berücksichtigung der langen Vogel-Brutzeiten nur buchbar zwischen dem 14. Juli und dem 15. November
- „Kanutour in den Sonnenuntergang“, ab Gartz (Oder), ca. 4-5 Std., Beginn: ca. 4 Stunden vor Sonnenuntergang, buchbar zwischen April und Oktober
- „Kanutour bei Vollmond“, ab Gartz (Oder), ca. 4 Stunden – je nach Bibersichtungen auch etwas länger, Start: je nach Jahreszeit zwischen 18 Uhr und 20 Uhr
- „Kanutour zu den Schlafplätzen der Kraniche“, ab Gartz (Oder), 3-4 Std., Länge ca. 7 km. Start 15:30 Uhr, buchbar ab Mitte September bis zum ersten Wochende im Oktober
Tipps zur Befahrung der Oder
Ab dem Beginn des "Unteren Odertales" bei Hohensaaten verringert sich das Gefälle des Flusses merklich und die Strömung wird so gering, dass man auch gut gegen die Strömung paddeln und sehr schöne Rundtouren fahren kann. Im Zwischenoderland des Unteren Odertales sind die Wasserwege schmaler und man kann gut geschützt im Windschatten vom Schilf fahren. Bislang ist die Oder wenig befahren, man ist auf einer sehr einsamen Wasserstraße unterwegs. Die Güterschifffahrt nutzt diesen Teil der Oder kaum.