Brandenburgisches Apothekenmuseum
Altmarkt 24
Darüber hinaus gibt es jährliche Wechselausstellungen sowie ein Kräuterlädchen, in dem Kräuter, ausgefallene Teesorten und selbst zusammengestellte Teemischungen erworben werden können. Der Besuch des Museums ist nur im Rahmen einer Führung möglich.
Sonderausstellung bis 31.03.2027
„Wer hat’s erfunden? Vielleicht ein Apotheker!“ - Entdeckungen aus dem Apothekenlabor
„Ricola – wer hat’s erfunden – das waren die Schweizer“.
Die neue Sonderausstellung im Brandenburgischen Apothekenmuseum widmet sich der Frage, welche bedeutenden naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklungen ihren Ursprung in Apotheken hatten.
Neugier ist der erste Schritt zur Entdeckung
Galileo Galilei schrieb einst: „Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.“
Dieser Gedanke begleitet die Wissenschaft bis heute – und er beschreibt auch die Arbeit vieler Apotheker,
die im Laufe der Jahrhunderte weit mehr taten, als Arzneien herzustellen. Apotheken waren lange Zeit Werkstätten des Wissens.
Hier trafen naturwissenschaftliche Beobachtung, handwerkliche Präzision und technische Experimentierfreude aufeinander.
Die Ausstellung präsentiert Beispiele aus drei Jahrhunderten wissenschaftlicher und technischer Innovationen, darunter
die Herstellung von Rübenzucker, die Entwicklung von Sodawasser, die Isolierung von Morphium,
frühe Gasbeleuchtungssysteme, den UHU-Klebstoff, die Chlorodont-Zahnpasta und zahlreiche weitere Erfindungen,
die aus apothekerlichem Forschergeist hervorgingen.
Besuch und Führung: Eine ausführliche Führung durch die Sonderausstellung muss telefonisch im Apothekenmuseum angemeldet
werden. Bei einem normalen Rundgang durch unser Haus kann die Ausstellung nur in kurzer Form bedacht werden.