Oper FAUST

Solisten und Kammerensemble der Uckeroper:
Prof. Jürgen Werner, musikalische Leitung & Wurlitzer-Theaterorgel
Holger Müller-Brandes, Regie, Bühne & Spiel (als Der Herr)
Beate Schwigon, Bühne & Kostüme
Marlies Minuth, Dramaturgie
Claudia Müller-Zetzsche, Öffentlichkeitsarbeit
Jana Bunzeck, Licht
Daniela Strothmann, Licht & Spiel (als Marte Schwerdtlein)
Szymon Telecki, Violine
Lea Kohnen, Sopran & Spiel (als Margarete)
André Angenendt, Bass & Spiel (als Mephistopheles )
Mads Jacobsen, Spiel (als Valentin)
Oper von Charles Gounod
Wenn ein Mensch zwar alles weiß, aber dennoch ohne Sinn und ohne Liebe bleibt – das ist die Tragik des «Faust», die Johann Wolfgang von Goethe in seinem Drama und Charles Gounod in seiner Oper zum Thema machen. Die Uckeroper bringt beide Stücke in einer ganz neuen, fokussierten Fassung zusammen - mit der romantischen Musik von Charles Gounod und den packenden Dialogen von Johann Wolfgang von Goethe.
Im Zentrum steht der verzweifelte Faust, der für das Versprechen der Liebe seine Seele an Mephistopheles verwettet, diesen doppelgesichtigen Herrscher der Unterwelt. Die so unerfahrene wie unschuldige Margarethe verfällt dem klugen und leidenschaftlichen Faust in Liebe - doch als ihre Schwangerschaft zutage tritt, lässt er sich nicht mehr blicken. Aus ihrer Kirche und Dorfgemeinschaft verstoßen, tötet sie ihr Kind im blinden Wahn. Alles Bereuen des Faust kommt zu spät - aber das Gretchen sieht sterbend den Himmel offen. „Faust“ ist auch eine aktuelle Geschichte. Noch nie war uns so viel Wissen zugänglich und doch scheinen die Menschen heute verlorener denn je.


