transVOCALE

Auftritt einer Band bei "trans VOCALE". Der Hintergrund ist lila-rosafarben. Es sind nur die Silhouetten der Musiker*innen zu sehen.vergrößern
Rock meets Klassik (Photo: Artur Koszlowski)

17. bis 19. November

18. TRANSVOCALE
Zum achtzehnten Mal färbt die transVOCALE den sonst so grauen November bunt. Das internationale Festival lockt mit dem Besten aus Weltmusik, Folk, Chanson, Rock und Pop an die Oder.
Erstklassige Musiker und Musikerinnen aus Deutschland, Polen und der ganzen Welt treffen im Frankfurter Kleist Forum, im Słubicer Kulturhaus SMOK und an weiteren Orten der Doppelstadt aufeinander.
Das Publikum erwartet ein Feuerwerk hinreißender Stimmen und feuriger Rhythmen. Und am Ende eines jeden Konzerttages muss niemand gleich nach Hause gehen, sondern hat die Gelegenheit, die Künstlerinnen und Künstler bei Aftershowpartys mit Open Stage noch einmal ganz aus der Nähe zu erleben.
Drei Tage, zwei Städte, ein Festival!

Programm 2022

Festivaleröffnung

Kleist ForumDonnerstag, 17. November 2022 19 Uhr
Plakat für Festivalvergrößern

19:00 Festivaleröffnung

19:30 The Bridge is over

20:30 Rasga Rasga

21:30 Knyphausen & Schumacher

22:30 Aftershow: Søren Gundermann & Hanis Müller

The bridge is over

Kleist Forum, SaalDonnerstag, 17. November 2022 19:30 Uhr
Ein Mann mit der roten Mützevergrößern
Piotr Tamborski, © Piotr-Tamborski

»The bridge is over« ist ein Song, der als Öl im Feuer eines Konflikts zwischen Rappern aus zwei New Yorker Bezirken, in die Hip-Hop-Geschichte eingegangen ist. Er scheint der perfekte Vergleich für die Situation der Doppelstadt Frankfurt-Słubice und der Grenzkünstler:innen während der Pandemie zu sein. Ist die »Brücke« bzw. die Verbindung zwischen ihnen wirklich gekappt? Haben geschlossene Grenzen und fehlende Veranstaltungen die Kultur in der Doppelstadt beeinträchtigt? Können Einschränkungen und Regeln Musiker:innen aufhalten? Das Eröffnungskonzert sucht musikalische Antworten auf diese Fragen. Mit dabei sind: Abel, Akin, As36k, Gonix, Jolez Bo, JNR, Kedyf, Musa, sowie das Festivalorchester.

Rasga Rasga

Kleist Forum, FoyerDonnerstag, 17. November 2022 20:30 Uhr
6 Mitglieder, 5 Männer und 1 Frau, von dem Band Rasga Rasga
RasgaRasga, © KarlFDegenhardt

Sechs musikalische Grenzgänger:innen, zwölf Instrumente, fünf Sprachen und ein Feuerwerk aus Emotionen. Rasga Rasga sind pure Energie und enorme Spielfreude. Mit ihrer Show zelebrieren sie ihren eigenen Stil populärer Musik mit spannenden neuen Genreverschmelzungen und transkulturellen Einflüssen: Mal euphorisch ausbrechend und dann wieder hypnotisierend monoton, mal melancholisch weit, um dann wieder energisch nach vorne zu treiben. Dabei entwickeln die fünf Musiker aus dem baden-württembergischen Nürtingen und ihre Frontfrau Daria Assmus einen Sog, der das Publikum mitreißt und auf die Tanzfläche zieht.

Knyphausen & Schumacher

Kleist Forum, SaalDonnerstag, 17. November 2022 21:30 Uhr
Knyphausen und Schumacher, © JoachimGern

Indie-Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen und der virtuose Pianist Kai Schumacher haben sich die rund 200 Jahre alten Liederzyklen Franz Schuberts vorgenommen und beweisen in »Lass irre Hunde heulen«, dass viele ihrer Themen ganz und gar von heute sind: Die Angst vor dem Unbehausten, die Sehnsucht nach Wärme und Menschlichkeit, der Widerstand gegen die starren Normen des Establishments. Wie der Romantiker Schubert ist Knyphausen ein Meister der Melancholie und gemeinsam mit Schumacher, dem Grenzgänger zwischen Klassik, Avantgarde und Pop, entsteht ein ganz besonderer Sound. Am Ende dieses außergewöhnlichen Abends sind die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufgehoben.

Søren Gundermann & Hanis Müller

Kleist Forum, FoyerDonnerstag, 17. November 2022 22:30 Uhr
Søren Gundermann & Hanis Müllervergrößern
Søren Gundermann & Hanis Müller

Der Pianist Søren Gundermann und der Sänger und Gitarrist Hanis Müller sind zwei Ausnahmemusiker. Scheinbar spielerisch jonglieren sie mit Worten, Tönen und Klängen. Virtuosität gepaart mit Spielfreude, tiefe Ernsthaftigkeit und subtiler Humor machen ihre Musik so unverwechselbar.

Brevki

Kulturhaus SMOKFreitag, 18. November 2022 19 Uhr
Brevki, © Künstlerarchiev

Die Band Brevki aus dem Lebuser Land spielt originelle Musik, inspiriert von fröhlichem Pop-Rock. Die von der Sängerin Paulina Solska geschriebenen Texte zur Musik des Mitbegründers der Gruppe, Grzegorz Kruszakin, erzählen, wie es oft bei dieser Art von Musik vorkommt, von den Problemen des Alltagslebens und den Mann-Frau-Beziehungen. Eingängige Gitarrenriffs und melodische Refrains nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Lebenswege und –abwege der Menschen in den westpolnischen Provinzstädten.

Etta Scollo

Konzerthalle Carl-Philipp-Emanuel-BachFreitag, 18. November 2022 19 Uhr
Etta Scollo, © Luca Lucchesi

Die sizilianische Sängerin Etta Scollo und die Cellistin Susanne Paul verbinden in ihrem Duo-Programm funkelnden Witz mit tiefer Melancholie, poetische Nachdenklichkeit mit ausgelassener Spielfreude und schmelzende Liebessehnsucht mit absurder Alltagskomik. Etta Scollo erzählt von der Zeit, von sich selbst, von Glück und Unglück, spielt mit dem Publikum, ihrer Stimme und verschiedenen Instrumenten, gibt Rätsel auf. In Susanne Pauls Händen wiederum verwandelt sich das Cello vom groovenden Jazz-Instrument zur Flamenco-Gitarre zum experimentellen Klang-Körper – und wird auch einfach zur Trommel umfunktioniert. Ein Abend, der eine Gänsehaut hinterlässt und Lust aufs Leben macht.

2. Festivaltag

Frankfurt (Oder)Freitag, 18. November 2022 19 Uhr
Sänger und Musiker auf der Bühnevergrößern

19:00 Brevki

19:00 Etta Scollo

20:30 Rasm Almashan

20:30 Max Prosa

22:00 Fjarill

22:00 Linia Nocna

23:00 Aftershow: Familie Gerstenberg

Rasm Almashan

Kulturhaus SMOKFreitag, 18. November 2022 20:30 Uhr
Rasm Almashan, © XX

Rasm Almashan ist eine einzigartige Sängerin, Liederautorin und Komponistin mit einer originellen, dunklen und fesselnden Stimme, die der Musik, mit der sie aufgewachsen ist, treu bleibt. In Rasms Liedern sind Einflüsse ethnischer und orientalischer Musik aus arabischen und afrikanischen Ländern in modernen Arrangements zu hören. Ende 2019 erschien ihr lang erwartetes Album »Yemenia«, inspiriert von den Klängen des Jemen, die die Künstlerin aus ihrer Kindheit kennt. Die Texte handeln von Armut, Krieg und Frieden sowie Sehnsucht nach der Heimat. Die Botschaft des Albums ist der Brückenbau zwischen Nahem Osten und westlicher Welt, ein Aufruf zum Frieden im Jemen.

Max Prosa

Kulturmanufaktur GerstenbergFreitag, 18. November 2022 20:30 Uhr
Max Prosa, © Sandra Ludewig

Max Prosa ist ein Geschichtenerzähler. Hört man den Berliner Songpoeten alleine an der Gitarre oder am Klavier, kann man das in seiner reinsten Form erleben. Es hat etwas Schamanisches, wenn er spielt: Neue und alte Lieder, Lieder aus vergangenen Zeiten, hier und da mal ein Gedicht. Er singt von Vätern und Söhnen, Königen und Dieben und natürlich von den großen Themen des Chansons: Vergänglichkeit, Sehnsucht, Leidenschaft und Liebe. Nie gewöhnlich, immer auf seine eigene Art und doch so, dass es allen zu Herzen geht.

Fjarill

Konzerthalle Carl-Philipp-Emanuel-BachFreitag, 18. November 2022 22 Uhr
Fjarill, © AnneDeWolff

»Fjarill« ist das schwedische Wort für Schmetterling. Und so klingt das außergewöhnliche Singer-Songwriter-Duo, das in Hamburg zu Hause ist, auch: zart, elfenhaft, poetisch und dennoch grenzüberschreitend. Seit 2004 begeistern die schwedische Sängerin und Pianistin Aino Löwenmark und der südafrikanische Violinistin Hanmari Spiegel ihr Publikum mit empfindsamen Songs auf Englisch, Schwedisch und Afrikaans. Auf ihrem neunten Album »Poësi« singen sie auch auf Deutsch, haben sie doch Gedichte der Literatur-Nobelpreisträger Nelly Sachs und Pär Lagerkvist vertont und dabei tieftraurige und traumschöne Lyrik mit ihrer vielschichtigen Klangwelt zwischen Folk, Pop, Jazz und Klassik verbunden.

Linia Nocna

Kulturhaus SMOKFreitag, 18. November 2022 22 Uhr
Linia Nocna, © Künstlerarchiv

Linia Nocna ist ein elektronisches Duo, bestehend aus Monika Mimi Wydrzyńska und Mikołaj Trybulec. Im Jahr 2018 erschien das Debütalbum der Gruppe »Znikam na chwilę«, das für den wichtigsten polnischen Musikpreis – »Fryderyki 2019« in der Kategorie »Album des Jahres – elektronische Musik« nominiert wurde. Im Jahr 2020 veröffentlichte die Band ihr zweites Album »Szepty i Dropy«, und die Rezensionen lassen keinen Zweifel daran, dass dieses Album von Linia Nocna eines der interessantesten musikalischen Angebote des Jahres 2021 ist. »Szepty i Dropy« wurde unter die 30 besten polnischen Alben der letzten Zeit platziert.

Familie Gerstenberg

Kulturmanufaktur GerstenbergFreitag, 18. November 2022 23 Uhr
die 3 Brüder von Familie Gerstenbergvergrößern
Familie Gerstenberg

Die Familie Gerstenberg spielt traditionelle und eigene Musik zum Tanzvergnügen. Walzer, Schottisch, Bourrée oder Mazurka, mal kraftvoll als Band gespielt, mal solistisch und fein. Abwechslung steht bei dieser fidelen Familie an erster Stelle. Mit Pfeifen, Balg und Saiten weben sie einen Klangteppich, auf dem sich lustvoll tanzen läßt.

Bernhard Hanneken

Kleist Forum, DarstellBarSamstag, 19. November 2022 18 Uhr
Bernahrd Hanneken, © Ulrike Zöller

In den 1970er-Jahren geschah in beiden deutschen Staaten Ungeheuerliches: Junge Leute begeisterten sich für deutsche Volksmusik. Es war eine Nischenmusik, ein Gegenentwurf – zum kommerziellen bzw. ideologisch verordneten Kulturbetrieb, zu gängigen Lebensmustern, zur politischen und gesellschaftlichen Macht. Die Grundhaltungen waren gleich: anti-bürgerlich, oppositionell, friedensbewegt, sozial, gegen Atomkraft, für die Emanzipation, alternativ. Als »Deutschfolk« ging dieses Phänomen in die Kulturgeschichte ein. In seinem gleichnamigen Buch stellt der langjährige transVOCALE-Kurator Bernhard Hanneken die Geschichte dieses Musikstils in Ost- und Westdeutschland vor.

3. Festivaltag

Kleist ForumSamstag, 19. November 2022 18 Uhr
Publikum in einem Saalvergrößern

18:00 Bernhard Hanneken
19:00 The White Album
19:00 Die Grenzgänger
19:00 Natalia Iwaniec
20:00 Anna Depenbusch
20:30 Igor Herbut
21:30 Mr. Žarko
21:30 Mari Kalkun
22:00 Cheap Tobacco
23:00 Omiri
23:59 Aftershow: Martin Meitzner

Die Grenzgänger

Kleist Forum, StudiobühneSamstag, 19. November 2022 19 Uhr
Die Grenzgänger, © Helena Wuttke

Eine mitreißende Mischung aus Chanson, Volkslied, Jazz, Blues und Musikkabarett ist das Markenzeichen der Bremer Band Die Grenzgänger. Im Mittelpunkt ihrer Konzerte steht das deutsche Volkslied mit seinem Sprachwitz und seiner Poesie, als mündlich überlieferte, die Jahrhunderte überlebte Geschichte des Alltags der sogenannten »kleinen« Leute. In der aktuellen Besetzung spielt Frederic Drobnjak an der Gitarre im Stile eines Django Reinhardt groß auf, Felix Kroll zaubert am Akkordeon ein ganzes Orchester auf die Bühne, Annette Rettich berührt am Cello und verschmilzt mit der Stimme von Michael Zachcial, der auf unverwechselbare Art die alten Lieder mit dem Hier und Jetzt verbindet.

Natalie Iwaniec

Kulturhaus SMOKSamstag, 19. November 2022 19 Uhr
Natalie Iwaniec, © Tajo Photography

Natalia Iwaniec ist Sängerin, Globetrotterin und Englischlehrerin aus Zielona Góra sowie Musikschulabsolventin für Violine und Fagott. Schon seit jungen Jahren ist sie mit dem Erato-Liederstudio in Zielona Góra verbunden und hat an zahlreichen Festivals (Anna German Festival, Festival der Russischen Lieder), Schauspielwettbewerben und Talentshows (Bitwa Na Głosy, The Voice of Poland) teilgenommen. Ihre Musik ist eine Mischung aus poetischem Feingefühl und akustischem Klang, gewürzt mit Elementen der Folk-Musik und subtiler Elektronik. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Album, auf dem sie auch als Koautorin von Texten debütieren wird.

The White Album

Kleist Forum, FoyerSamstag, 19. November 2022 19 Uhr
vergrößern
The White Album, © Rasmus Arentsen

Die dänische Band The White Album spielt Folk, wie man ihn wohl nur in den Wäldern Skandinaviens lernt: a cappella, mit Gitarre und mit Inbrunst. Claus Arvad, Frederik Vedersø und Jakob Eilsø, die sich selbst als Männer mit »großen Herzen, großen Bärten und großen Bäuchen« beschreiben, sind live eine verletzliche und schöne Erfahrung, reduziert auf ihre unaufgeregten, berührenden Stimmen und ihre akustischen Gitarren. Gegründet 2010 und benannt nach dem legendären Album der Beatles von 1968, haben The White Album längst ihren eigenen musikalischen Weg und Sound gefunden. Skandinavische Melancholie und alternative amerikanische Songwriter-Texturen verschmolzen in einem Universum.

Anna Depenbusch

Kleist Forum, SaalSamstag, 19. November 2022 20 Uhr
vergrößern
Anna Depenbusch, © Steven Haberland

Musikalisch zwischen Edith Piaf, Björk und Hildegard Knef – immer im Zwiegespräch mit den eigenen Worten, von tieftraurig bis urkomisch. Mit eben dieser Mischung hat die Hamburger Liedermacherin Anna Depenbusch mittlerweile schon ganz eigene Geschichte geschrieben: Fünf Studioalben, deutschlandweite Tourneen mit ausverkauften Konzerten von der Hamburger Elbphilharmonie bis zum Münchner Prinzregententheater und Auszeichnungen wie der Fred-Jay-Preis und der Deutsche Chanson-Preis sprechen für sich. Ein Ende ist für Anna Depenbusch noch lange nicht in Sicht. Mit ihrem aktuellen Album »Echtzeit« schlägt die Tastenlyrikerin am Klavier die Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft.

Igor Herbut

Kulturhaus SMOKSamstag, 19. November 2022 20:30 Uhr
Igro Herbut, © Künstlerarchiev

Eines Abends sagte eine für mich sehr wichtige Person zu mir: »Wenn du spürst, dass dir etwas fehlt, die Aufritte auf der Bühne, du dich nach einer nahen Begegnung mit dem Zuhörer - und durch die Musik mit dir selbst - sehnst, dann mach Folgendes... trete auf an kleinen Orten, mit Liedern, die dir wichtig sind, intim, die du am meisten liebst, die du nach wichtigen Situationen in deinem Leben geschrieben hast, mit Liedern wie ›Lwia część‹, ›Pizno‹, ›Pollock‹. Für Menschen, die das mitspüren möchten.« Es wird eine große Herausforderung für mich sein... für Euch wahrscheinlich auch. Ein einstündiges Treffen, gefüllt mit meinen Emotionen, Intimität und Lyrik.

Mr. Žarko

Kleist Forum, FoyerSamstag, 19. November 2022 21:30 Uhr
Mr. Žarko, © Andrey Kezzyn

Balkan-Crossover vom Feinsten verspricht Mr. Žarko, eine grandiose Band aus dem musikalischen Schmelztiegel Berlin um den serbischen Gitarristen und Sänger Žarko Jovašević. Seine Kompositionen sind phantasievoll, weltoffen, frisch und frivol und tragen den Sound des Balkan in sich. Live erweckt er sie mit brillanten Musikern aus Bulgarien, Rumänien, Schweden, Russland, der Türkei und den USA zum Leben. Auf dem aktuellen Album »Balkan Herbal Clinic« haben Mr Žarko den kraftvollen Sound des preisgekrönten serbischen Bojan Krstić Orkestars integriert. Das Ergebnis ist ein gewaltiger Mix aus traditionellen Balkan-Tänzen mit schrägen Gitarren-Riffs, Rapgesang, Funk und derben Beats.

Marie Kalkun

Kleist Forum, StudiobühneSamstag, 19. November 2022 21:30 Uhr
Marie Kalkun, © Ruudu Rahmumaru

Die Songs der Musikerin, Sängerin und Komponistin Mari Kalkun aus Estland sind inspiriert von der Natur, Poesie und Folklore ihrer Heimat. Sie singt in estnischer Sprache, im Dialekt Võro und im Stil des traditionellen, estnischen Volkslieds »Regilaul«. Dazu spielt sie auf verschiedenen Instrumenten, darunter Akkordeon, Harmonium, Piano, Gitarre, die traditionelle Kastenzither Kantele sowie Flöten und verschiedenen Klangobjekten. In ihrer Musik schafft sie eine meditative, naturverbundene und emotionale Atmosphäre, experimentiert mit Klängen und Melodien und erreicht damit eine zeitlose Qualität.

Cheap Tabacco

Kulturhaus SMOKSamstag, 19. November 2022 22 Uhr
Cheap Tabacco, ©Künstlerarchiev

Cheap Tobacco ist eine Gruppe sensibler Menschen, die mutig darüber sprechen, was sie fühlen, was sie schmerzt und was sie erfreut. Ein starker, zeitgenössischer Rocksound der Ü30-Generation, verbunden mit der charismatischen Stimme von Natalia Kwiatkowska, die bereits viermal zur besten Bluessängerin Polens gewählt wurde. Seit 2010, dem Gründungsjahr der Band, besteht das gespielte Material vollständig aus Eigenkompositionen von Robert Kapkowski, Michał Bigulak, Bartek Kołodziejski und der Sängerin und Songwriterin Natalia Kwiatkowska. Gemeinsam sind sie immer zeitgemäßer und verfolgen immer selbstbewusster ihr musikalisches Ziel.

OMIRI

Kleist forum, SaalSamstag, 19. November 2022 23 Uhr
OMIRI, © Flipa Flores

Traditionelle portugiesische Klänge und moderne elektronische Sounds – was auf den ersten Blick meilenweit auseinanderliegen mag, bringt OMIRI zusammen. Hinter dem originellen Projekt steht der Produzent, Komponist und Multi-Instrumentalist Vasco Ribeiro Casais. Als OMIRI arbeitet er mit traditionellen Gesangsschnipseln, sampelt sie, instrumentiert sie mit konventionellen Instrumenten und bricht dann den Sound mit treibenden, elektronischen Elementen. Ergänzt wird die Show durch bearbeitete Videoaufnahmen von Musiker:innen und Klanglandschaften aus ganz Portugal, die als musikalische Grundlage für die Komposition und Improvisation von Vasco Ribeiro Casais dienen.

Martin Meitzner

Kleist Forum, FoyerSamstag, 19. November 2022 23:59 Uhr
Martin Meitzner spielt Guitarrevergrößern
Martin Meitzner

Wo die Liebe hinfällt... im Fall von Martin war es schon in der musikalischen Jugend Ende der Neunziger eine Gitarre und amerikanischer Country. Mit diesen Zutaten begann eine Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte, die bis heute anhält. Immer weiter zurück lassen sich Vorbilder, Ideen, Inspirationen und Melodien verfolgen, die die eigentlich immer gleichen Geschichten von Liebe und Leid erzählen, und doch in heutigem Gewand so aktuell klingen wie vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten. In seinem Songprogramm erkundet der Mittenwalder Musiker einige seiner musikalischen Einflüsse, und nimmt uns mit auf einen Weg, der ihn mit fortschreitender Zeit eher zurückgeführt hat in die Ursprünge heutiger Americana, in Richtung Oldtime und irisch-schottischem Folk.

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

Veranstalter, Informationen und

Kartenservice

Kleist Forum
Messe und Veranstaltungs GmbH
Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)
T: 0335-4010-120
F: 0335-40101-105
E: ticket@muv-ffo.de
www.kleistforum.de
www.transvocale.eu
Die transVOCALE ist eine Kooperation des Kleist Forums mit dem
transVOCALE e.V. und dem SMOK

Detaillierte Informationen zum Programm der 18. transVOCALE e.V. finden Sie ab Oktober unter
www.transvocale.eu

Anfahrt

Ab Berlin halbstündlich mit dem RE 1 nach Frankfurt (Oder)

Touristinformation

Deutsch-Polnische Tourist-Information Frankfurt (Oder)
im Bolfrashaus
Große Oderstr. 29
15230 Frankfurt (Oder)
Tel: 0335-610080-0
E: tourismus@frankfurt-slubice.eu
www.frankfurt-slubice.eu