neue Bühne Senftenberg

vergrößern
Bühnenturm neue Bühne Senftenberg, Photo: Steffen Rasche

Dramen, Komödien, Lesungen, Konzerte, Kabarett und Theaterkino – die neue Bühne Senftenberg ist weit mehr als nur ein Theater. Seit 1946 prägt die Bühne das kulturelle Profil der Stadt im Süden Brandenburgs. Es ist ein Ort der Begegnungen, der Aufklärung und der Experimente. Senioren- und Jugendtheaterclubs haben sich hier ebenso etabliert wie der Kinderspielclub, das Nachwuchs-Musicalensemble und die Klassenzimmerproduktionen.

Neben den drei Bühnen im Haus gibt es eine weitere Spielstätte: Im imposanten Amphitheater am Ufer des Senftenberger Sees präsentiert sich die neue Bühne Senftenberg mit einer bunten Mischung.

AmphiTheater: 31. Mai - 14. September
Von Ende Mai bis Anfang September präsentiert die neue Bühne in ihrer Sommerspielstätte ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Das AmphiTheater bietet insgesamt 600 Plätze mit freier Platzwahl. Eigenproduktionen wie «Wenn ich den See seh …», «Ronja Räubertochter» oder «Rocky Horror Show» locken viele Einheimische und Touristen in diese außergewöhnliche Spielstätte im Lausitzer Seenland.

Über den See ins Amphi... Die Schiff­fahrt in Ko­ope­ra­ti­on mit der Reederei M. Löwa kehrt im Sommer 2025 zurück ins Am­phi­Thea­ter-Angebot. An folgenden Samstagen können Gäste die Vor­stel­lungen des AmphiTheaters mit dem Kom­bi­ti­cket wiederum ab 18 Uhr zur Som­mer­spiel­stät­te der neuen Bühne per Schiff anreisen.

Programm 2026

Späti Paradies

Studio, neue Bühne Senftenberg Freitag, 2. Januar 2026, 19:30 Uhr
Donnerstag, 8. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 15:00 Uhr
1 Frau mit roten Klamotten schaut hin.vergrößern
Eine Szene vom "Späti Paradies", Foto: Steffen Rasche

Juliane Hendes, Geschichte
Mirko Böttcher, Regie
Olesia Golovach, Bühnen- & Kostümbild
Karoline Felsmann, Dramaturgie
Besetzung:
Janus Torp - Andi
Catharina Struwe - Rosi
Tom Bartels - Theo
Lena Conrad - Marleen, Klara
Matthias Manz - Martin, Herr Bernd
Roland Kurzweg - Maik, Frau Gorkow
DasEnsemble der neuen Bühne Senftenberg - Arno und Manni, Minnie, eine Horde Betrunkener, Menschen

Von Juliane Hendes, im Auftrag der neuen Bühne Senftenberg

In Juliane Hendes’ kurz­wei­lig-kri­ti­schem Stück wird die deutsche Ge­sell­schaft unter das Mikroskop gelegt. Das große Ganze beginnt hier im Kleinen: an einem Ort, den die Politik scheinbar längst vergessen hat, in einem Kiez, den so viele nach und nach verlassen, wo der Späti „Paradies“ als einer der wenigen Orte der Zu­sam­men­kunft bleibt.

Da ist der Spä­ti­be­sit­zer Andi, er führt den Laden seit Jahr­zehn­ten. Er ist der, der bleibt. Um ihn herum: Menschen, die kommen und gehen und solche, die nur einmal auf­tau­chen. Andi versorgt sie mit allem, was ein Späti be­reit­hält, vor allem aber mit einem offenen Ohr, für ihre Sorgen und Ge­schich­ten. Wie zum Beispiel für Katrin, die in der Pflege arbeitet und sich ständig zwischen Sohn und Patienten aufreibt, weil die Aufgaben endlos und die Mittel knapp sind oder für Martin, der sich von Job zu Job hangelt. Außerdem gibt es da noch Theo, der philogyne Postbote, der sich aus der Ein­sam­keit fort­träumt und natürlich Rosi, die trockene Al­ko­ho­li­ke­rin. Und was ist mit Andi? Der hat natürlich seine ganz eigene Ge­schich­te, von der ver­lo­re­nen Liebe, den Er­in­ne­run­gen und seiner Idee von Glück. Bis ir­gend­wann ein Brief vom Vermieter rein­flat­tert und seine Existenz in Frage stellt.

Wer verstehen will, wer unsere Ge­sell­schaft trägt und was sie zu­sam­men­hält, wer Fragen an unsere Zeit hat, sollte sich, um es mit Andis Worten zu sagen, „mit hier in diesen Laden setzen.“

Bier für Frauen

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Samstag, 3. Januar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 10. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 18. Januar 2026, 19:00 Uhr Sonntag, 25. Januar 2026, 19:00 Uhr Freitag, 13. Februar 2026, 19:30 Uhr Samstag, 21. Februar 2026, 19:30 Uhr Samstag, 28. Februar 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Poster "Bier für Frauen", © Veranstaltervergrößern
Poster "Bier für Frauen", © Veranstalter

Cindy Weinhold, musikalische Leitung & Regie
Sandra Vogel, Musik & Stagemanagement
Sarah Antonia Rung, Bühnen- & Kostümbild
Richard Pfützenreuter, Dramaturgie
Christina Dom, Lene Juretzka & Jördis Wölk, Livemusik & Darstellung

Ein Liederabend mit Texten von Felicia Zeller

Ein Trink­ge­la­ge unter Frauen: Da wird erzählt, wie­der­holt, wi­der­spro­chen, gelitten und gelacht. Die Gedanken springen, absurde Dis­kus­sio­nen entstehen, scharfe Pointen fallen und am Ende werden neue Le­bens­weis­hei­ten erfunden. Felicia Zellers „Bier für Frauen“ ist eine irr­wit­zi­ge Collage aus Ge­sprächs­fet­zen, die die Autorin jahrelang bei Trink­ge­la­gen mit Frauen gesammelt hat. Dabei fließen die Worte genauso wie das Bier. Im Vorwort schreibt Zeller: Das Stück „ergründet die Formen von Kom­mu­ni­ka­ti­on, die im Laufe massiven Bier­kon­sums entstehen und erzählt die Ge­schich­te von Frauen, wie sie von ihnen selbst im Suff erzählt wird.“ Was dabei her­aus­kommt? Ein un­ter­halt­sa­mer, intimer und manchmal phi­lo­so­phi­scher Abend, eine wilde Mischung aus Me­lan­cho­lie und Lachen. Doch eine Regel gibt es, von Zeller selbst auferlegt: Kein Bier auf der Bühne, nicht mal gefärbtes Wasser! Dafür gibt es un­ver­schämt gute Songs aus Ost und West, die live gesungen und gespielt werden.

Aus mit­rei­ßen­der Livemusik und Zellers Texten entsteht ein Abend, der die große Bühne zum Beben bringt. Dieser Abend gehört den Frauen! Denen, die mal schreien, mal flüstern, mal lachen und manchmal den Kopf schütteln über den ganzen Wahnsinn. Frauen müssen sich nicht bremsen, nicht elegant sein oder gefallen. Wenn sie trinken, können sie sich gehen lassen und taumeln zwischen Nonsens und Tiefsinn – und es ist eine Freude, als Publikum dabei zu sein. Ein mu­si­ka­li­scher Abend zwischen Höhenflug und Absturz – ehrlich, witzig und unbedingt se­hens­wert!

Ein doppelter Grund zum Feiern: Die Premiere steigt zum Jah­res­wech­sel und geht über in die legendäre Sil­ves­ter­par­ty.

DDR-Kinderbuchklassikern auf der Spur VI

Im Theater neuer Bühne Senftenberg Sonntag, 4. Januar 2026, 15:00 Uhr
Dienstag, 6. Januar 2026, 10:00 Uhr Freitag, 9. Januar 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 15. Januar 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 25. Januar 2026, 15:00 Uhr Montag, 16. Februar 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 19. Februar 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 24. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
DDR-Kinderbuchklassikern auf der Spur VIvergrößern
DDR-Kinderbuchklassikern auf der Spur VI, © Veranstalter

Vladislav Weis, szenische Einrichtung
Franziska Golk & Samuel Fink, Theaterpädagogik
Magdalena Fauck, Kostümbild
Marius Leonard, Lesung & Führung

Junge Bühne 3+: Lesung mit Schnitzeljagd durchs Theater

Wenn sich eine Spur bunter Pa­pa­gei­en­fe­dern durchs Foyer schlän­gelt, Tatütata-Rufe durch Flure hallen oder ein So­cken­cha­os den Gar­de­ro­ben­gang regiert, heißt es wieder: Ge­schich­te gesucht! Die Kun­ter­bun­te Lesereihe mit Kin­der­ge­schich­ten der ehe­ma­li­gen DDR dreht die nächste Runde mit­ten­durch und einmal um die neue Bühne. Fünf Lesungen samt Schnit­zel­jagd­aben­teu­er führen euch quer durch das Theater zu einem ganz be­son­de­ren Spielort, an dem ein Kin­der­buch­klas­si­ker darauf wartet, zu einer neuen Lieb­lings­ge­schich­te zu werden.

In dieser Spielzeit gibt es eine neue, die sich der kältesten aller Jah­res­zei­ten widmet: dem ... Brrrr! …. Winter. Dem eisigen, der jedes Jahr aufs Neue vor­bei­ge­schneit kommt. Dem kusch­li­gen, der uns zeigt, wie schön es ei­gent­lich zuhause ist. Dem leuch­ten­den, der das bunte Weih­nach­ten mit sich bringt. Kalt, dunkel und voller Wärme. Ob die Schnit­zel­jagd wohl eine Schnee­ball­schlacht be­inhal­tet? Oder einen Kin­der­punsch? Ka­min­feu­er? Das bleibt, wie immer in diesem Her­zens­for­mat, eine große Über­ra­schung und wartet gemeinsam mit der Ge­schich­te auf Ent­de­ckung.

Neujahrskonzert

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Freitag, 9. Januar 2026, 19:30 Uhr
1 Sängerin singtvergrößern
Kristina Nerád, Foto: Martin Pizga

Orchester und Ballett des Sorbischen National-Ensembles
Katharina Dickopf & Georgios Ba­latsi­nos, mu­si­ka­li­schen Lei­tung
Jessica Leão & Juliane Schenk, Sopran
Kyle Fearon-Wilson & Tomas Janczak, Tenor
Kristina Nerád, Moderation
Mia Fac­chi­nel­li & Juraj Siska, Cho­reo­gra­fi­e

Konzert: musikalisches Feuerwerk

Was könnte uns besser auf das neue Jahr ein­stim­men als eine stilvolle Kon­zert­ga­la mit bekannten Melodien aus den schönsten Operetten von Johann Strauß (Sohn) und Franz Lehár. In den Konzerten zur Jah­res­wen­de des Sor­bi­schen National-Ensembles wird das mu­si­ka­li­sche Feuerwerk außerdem um stim­mungs­vol­le Tanz­ein­la­gen des Balletts erweitert. Neben den bekannten Klas­si­kern der Wiener Strauß-Dynastie und ihrer Zeit­ge­nos­sen erklingen auch Werke sor­bi­scher Kom­po­nis­ten. Hoch­klas­si­ge Ge­sangs­so­lis­tin­nen, eine charmante Mo­de­ra­to­rin und ein mit­rei­ßen­des Ballett ver­spre­chen einen ge­lun­ge­nen Abend.

Der Ursprung der Welt

Studio, neue Bühne Senftenberg Mittwoch, 14. Januar 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 15. Januar 2026, 10:00 Uhr Freitag, 16. Januar 2026, 10:00 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 19:30 Uhr
Eine Szene vom "Der Ursprung der Welt"vergrößern
Eine Szene vom "Der Ursprung der Welt", Foto: Steffen Rasche

Karin Herrmann, Fassung & Regie
Ida Herrmann, Ausstattung, Objekt- & Figurenbau
Mika Bangemann, Musik
Karoline Felsmann, Dramaturgie
Franziska Golk, Theaterpädagogik Mika Bangemann, Clara Luna Deina & Leon Haller, Darstellung

Junge Bühne 14+ nach dem Comic von Liv Strömquist
Aus dem Schwedischen von Katharina Erben

Es geht um die Ta­bui­sie­rung der Vulva. Um die Dä­mo­ni­sie­rung der weib­li­chen Lust. Um die Sprach­lo­sig­keit und das Fehlen von Begriffen, die die Se­xua­li­tät der Frau an­ge­mes­sen be­schrei­ben würden.

Mit scharf­sin­ni­gem Humor und absurd-irr­wit­zi­gen, auf die Spitze ge­trie­be­nen Schluss­fol­ge­run­gen zeigt uns die Comic-Autorin, Fe­mi­nis­tin und Künst­le­rin Liv Ström­quist, wie wenig wir bis heute von der weib­li­chen Se­xua­li­tät wissen und wie stark wir noch immer von tra­dier­ten Denk- mustern einer dominant männ­li­chen Welt geprägt sind.

Der mu­si­ka­li­sche Thea­ter­mix aus Schau- und Pup­pen­spiel­kunst richtet sich im spe­zi­el­len an Ju­gend­li­che, denen wir eine Aus­ein­an­der­set­zung mit der neuen Ge­nera­ti­on des Fe­mi­nis­mus er­mög­li­chen wollen, aber auch an alle Er­wach­se­ne, die die Ge­schich­te hinter den heutigen Normen mit aufdecken und verstehen wollen.

nB WunderBar „Unerhörte Geschichten“

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Freitag, 16. Januar 2026, 20:00 Uhr
nB WunderBar „Unerhörte Geschichten“, © Veranstaltervergrößern
nB WunderBar „Unerhörte Geschichten“, © Veranstalter

Semra Deniz, Miki Do & Dennis Chiponda, Gespräch
Richard Pfützenreuter, Moderation

Lesung, Kurzfilm und Gespräch mit den Kindern der Vertrags- und Gastarbeiter
Ein Abend, der Türen öffnet. Ein Abend von hier.

Viele Fa­mi­li­en­ge­schich­ten beginnen mit einer Ankunft: mit Menschen, die zum Arbeiten in die DDR oder BRD kamen und hier heimisch wurden. Ihre Kinder sind hier geboren und auf­ge­wach­sen – und doch sind ihre Ge­schich­ten wenig bekannt.

Diese Ver­an­stal­tung macht sie hörbar. Die Au­torin­nen Miki Do und Semra Deniz von „Daughters and Sons of Gast­ar­bei­ters“ sowie der Senf­ten­ber­ger Jour­na­list und Podcaster Dennis Chiponda lesen au­to­bio­gra­fi­sche Texte, die sich mit Fotos und Musik verbinden. Darin geht es um ihre Kindheit, die Eltern und ihr Leben in Deutsch­land. Mit dem Publikum sprechen wir über viel­fäl­ti­ge Er­in­ne­run­gen, wie sie den Blick­win­kel verändern und welche Ver­bin­dun­gen daraus entstehen können. Außerdem zeigen wir einen seltenen Ar­chiv­fund: eine Do­ku­men­ta­ti­on über Ver­trags­ar­bei­ten­de in Senf­ten­berg aus dem Jahr 1979. Die Bar ist geöffnet und bietet auch hinterher noch Raum zum per­sön­li­chen Austausch.

DEFA-Filmreihe "Abschied"

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Sonntag, 18. Januar 2026, 15:00 Uhr
1 Frau singtvergrößern
Eine Szene vom "Abschied", © DEFA Stiftung

Egon Günther, Regie
Günter Kunert, Drehbuch

nB Theaterkino: nach dem Buch von Johannes R. Becher

Es geht um das radikale Auf­be­geh­ren der Söhne gegen die Väter, was im Film­kon­text deutlich mit Blick auf die sei­ner­zei­ti­ge Gegenwart gelesen werden konnte. Und es ist die Weigerung des Helden Hans Gastl, als Soldat am Ersten Weltkrieg teil­zu­neh­men, die als eine pa­zi­fis­ti­sche Botschaft in­ter­pre­tiert wird, die mehr als den Zeitraum der Film­hand­lung umfasst.

Die Ver­fil­mung von Bechers Au­to­bio­gra­phie war 1968 als Ehrung zu dessen zehntem Todestag gedacht. Bei der Premiere jedoch verließen Lotte und Walter Ulbricht die Vor­stel­lung bereits nach einer Vier­tel­stun­de mit den Worten: „Das ist nicht unser Hans“. Damit war das Schicksal des Films ent­schie­den. Er wurde schnell aus dem Ki­no­pro­gramm genommen. Dabei hatten Dreh­buch­au­tor Günter Kunert und Regisseur Egon Günther die li­te­ra­ri­sche Vorlage ziemlich genau beim Wort genommen, sie dabei al­ler­dings auf eine ver­all­ge­mei­ner­ba­re Ebene gehoben.

jB FreiRaum Vol. 22

Im Theater neuer Bühne Senftenberg Donnerstag, 22. Januar 2026, 17:00 Uhr
neue Bühne Senftenberg, Foto: Steffen Raschevergrößern
neue Bühne Senftenberg, Foto: Steffen Rasche

Samuel Fink, Leitung

Junge Bühne 12+: Das kleine Spiel für Zwischendurch Vol. III

Der Bus kommt erst in gefühlten Ewig­kei­ten und die Gruppe ist lebendig und alle so: „Wir wollen was spielen!“
Der Un­ter­richt zieht sich wie ein Kaugummi in die Länge, alle sind furchtbar ge­lang­weilt und alle so: „Wir wollen was spielen!“

Obacht - es gibt da was. Samuel Fink, Thea­ter­päd­ago­ge der neuen Bühne, be­schäf­tigt sich aufgrund des Erfolges zum dritten Mal mit den kri­ti­schen Momenten des päd­ago­gi­schen Alltags und gibt Methoden mit an die Hand, welche in an­ge­spann­ten Momenten ent­span­nend wirken können.

Na? Interesse? Dann ab zur Anmeldung an die Ta­ges­kas­se unter 03573/801 286 und ver­bind­lich ein kos­ten­frei­es Ticket sichern.

So oder so – Hildegard Knef

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:30 Uhr
Eine Szene von «So oder so – Hildegard Knef», Photo: Steffen Raschevergrößern
Eine Szene von «So oder so – Hildegard Knef», Photo: Steffen Rasche

Birgit Eckenweber, Regie
Saessak Shin, musikalische Leitung & Piano
Karin Laïd, Kostüme
Daniel Ris, Dramaturgie
Marianne Helene Jordan, Spiel

Eine Biografie von Gilla Cremer

«Ich gebe alles auf und fang von vorne an», sang Hildegard Knef in einem der vielen Liedtexte, die sie selbst ge­schrie­ben hat. Hier hielt sie ihre Ge­schich­ten, Er­in­ne­run­gen, Schick­sals­schlä­ge und Gefühle fest. Durch diese Lieder kann man sich der «Diva des 20. Jahr­hun­derts» heute am besten nähern. Von 1925 bis 2002 gelebt, hat sie unzählige einschneiden­de his­to­ri­sche Er­eig­nis­se miterlebt. Die Knef musste bereits während des Zweiten Welt­kriegs lernen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser aus­sichts­los schien. Ihr Mar­ken­zei­chen bleibt das «alles oder nichts» aus ihrem Schick­sals­lied «Für mich soll’s rote Rosen regnen».

Das fliegende Orchester

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Freitag, 23. Januar 2026, 10:30 Uhr
Freitag, 23. Januar 2026, 12:00 Uhr
Tickets
Das fliegende Orchestervergrößern
Das fliegende Orchester, © Veranstalter

Veranstaltung nur für angemeldete Schulklassen!

Martina Gedeck, Erzählung
Fabian Künzli, Musik
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Howard Griffiths, Dirigent
Klaudyna Schulze-Broniewska, Solo-Violine
Elisabeth Steinbach, Solo-Flöte

Junge Bühne: ein musikalisches Märchen von Howard Griffiths

Ein flie­gen­des Orchester? Aber … Orchester können doch gar nicht fliegen? Oder – viel­leicht doch? Die Hexe hat die zündende Idee: Auf flie­gen­den Besen soll es zum Konzert an der Wal­pur­gis­nacht gehen! Doch niemand hat mit Knürsch gerechnet, dem stets schlecht gelaunten Gnom, der tief im Keller der Kon­zert­hal­le haust. Weil er die neunzig Besen bauen soll, wird er noch übel­lau­ni­ger und tut sein Bestes, um die Kon­zert­rei­se zu sa­bo­tie­ren. Und tat­säch­lich geht auch alles schreck­lich schief. Das Orchester landet stets dort, wo es gar nicht hinwollte: am falschen Ort und in der falschen Zeit. Nicht einmal die Geige spielende Hexe und der Maestro auf seinem First-Class-Lu­xus­be­sen können dies ver­hin­dern.

Doch un­glaub­lich! Das fliegende Orchester trifft Tschai­kow­sky, Bach, Mozart … höchst­per­sön­lich! Ob es am Schluss doch noch an der in­ter­na­tio­na­len He­xen­par­ty auf­spie­len kann?

Senftenberger Lesung

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Freitag, 23. Januar 2026, 20:00 UhrTickets
Jakob Hein sitzt auf einem Bank in der Natur.vergrößern
Jakob Hein, Foto: Susanne Schleyer

Jakob Hein, Lesung

Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste.

Ein bisschen Gras, ein genialer Coup und das Wunder von Bayern – Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Ge­heim­nis­se: Wie nur brachten die Ostler einst den Baye­ri­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Franz Josef Strauß dazu, mit einem Mil­li­ar­den­kre­dit ihr bank­rot­tes Land zu retten? Eine herrlich ab­ge­dreh­te Ge­schich­te mit einem der ent­spann­tes­ten Helden der Literatur.

Nicht im Traum wäre sein Chef darauf gekommen, dass aus­ge­rech­net Grischa, dieser schüch­ter­ne Assistent der Plan­kom­mis­si­on, zu Sub­ver­si­on neigt und einen – zugegeben – ziemlich genialen Plan ausheckt, wie ihr maroder Laden an eine neue, über­ra­schend gut spru­deln­de Fi­nanz­quel­le gelangt. Wobei ‚Laden‘ in diesem Fall für ein ganzes Land steht.

Viel­leicht lag es daran, dass Grischa einen etwas ei­gen­wil­li­gen Film­ge­schmack hat, in dem sich ame­ri­ka­ni­sche Dro­gen­ma­fia-Thriller mit so­zia­lis­ti­schen Hel­den­epen kreuzen?

Nicht im Traum wäre sein Chef darauf gekommen, dass aus­ge­rech­net Grischa, dieser schüch­ter­ne Assistent der Plan­kom­mis­si­on, zu Sub­ver­si­on neigt und einen – zugegeben – ziemlich genialen Plan ausheckt, wie ihr maroder Laden an eine neue, über­ra­schend gut spru­deln­de Fi­nanz­quel­le gelangt. Wobei ‚Laden‘ in diesem Fall für ein ganzes Land steht.

Viel­leicht lag es daran, dass Grischa einen etwas ei­gen­wil­li­gen Film­ge­schmack hat, in dem sich ame­ri­ka­ni­sche Dro­gen­ma­fia-Thriller mit so­zia­lis­ti­schen Hel­den­epen kreuzen?

Ich bin Musik!

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Samstag, 24. Januar 2026, 19:30 UhrTickets
2 junger Menschenvergrößern
Richard Fuchs & Leonie Dietrich, © Künstler

Richard Fuchs & Leonie Dietrich, Gesang
Saessak Shin, Klavier

Solokonzert mit bekannten Melodien, packenden Ge­schich­ten und ganz per­sön­li­chen Momenten

Ein Abend voller Magie, Musik und Emotionen: Der aus der Region stammende Mu­si­cal­dar­stel­ler Richard Fuchs prä­sen­tiert mit „Ich bin Musik!“ ein viel­sei­ti­ges Programm aus Klas­si­kern des Genres – von „Das Phantom der Oper“, „Mozart!“ und „Wicked“ bis hin zu beliebten Disney-Hits. Begleitet von Saessak Shin am Klavier und mit Leonie Dietrich als Gast­sän­ge­rin entführt Fuchs das Publikum in die schil­lern­de Welt des Musicals.

Gemeinsam mit seinen Gästen prä­sen­tiert er Lieder, die ihn auf seinem Weg zur Bühne und zum Mu­si­cal­dar­stel­ler begleitet und geprägt haben. „Ich bin Musik!“ ist dabei mehr als nur ein Kon­zert­ti­tel – es ist ein per­sön­li­ches Statement und eine Lie­bes­er­klä­rung an die Kunstform, die sein Leben bestimmt.

Mit seinem So­lo­pro­gramm zeigt Richard Fuchs die ganze Band­brei­te seines künst­le­ri­schen Könnens – charmant, stimm­ge­wal­tig und berührend. Ein Abend, der Mu­si­calf­ans ebenso be­geis­tert wie all jene, die sich einfach von Musik, Gefühl und Lei­den­schaft mitreißen lassen wollen.

(S)hitstorm

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Samstag, 7. Februar 2026, 19:30 UhrTickets
2 Frauenvergrößern
Suchtpotenzial, Foto: Dieter Duevelmeyer

Suchtpotenzial:
Julia Gámez Martin, Unterhaltung & Gesang Ariane Müller, Unterhaltung, Flügel & Gitarre

Musik-Comedy mit den größten Hits von früher und dem geilen Scheiß von heute

Sucht­po­ten­zi­al spielen ihre größten Hits!

2 Frauen, 4 Programme und 12 Jahre Band­ge­schich­te an einem Abend. Vom Frühwerk ‚Alkopop‘ bis ins ‚Bällebad‘, über virale Videos wie ‚Mett-Tourette‘, ‚Disney‘ oder ‚Klaus-Dieter‘, große Hymnen wie ‚Ficken für den Frieden‘ und ‚Genauso Scheisse‘, vom ‚Dosenbier‘ bis zur ‚Dumm-fickt-gut‘-Oper wird das Oeuvre ze­le­briert und vor allem neu kom­men­tiert.

Mit den legendär albernen Dialogen von Julia und Ariane wird das ruhm­rei­che und grandiose Werk dra­ma­tur­gisch neu ein­ge­ord­net ins Welt­ge­sche­hen. Sucht­po­ten­zi­al sind mal albern, mal aggro, aber immer ehrlich und laut.

Wer kritische Lieder singt, weiß oft nicht, ob es Mord­dro­hun­gen oder Ka­ba­rett­prei­se hagelt. Die Suchtis mussten auf die harte Tour lernen, dass sie sich auf einem schmalen Grat zwischen Hit- und Shitstorm bewegen.

Hit me Suchti one more time!

All das Schöne

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Sonntag, 8. Februar 2026, 19:00 Uhr
Dienstag, 18. Februar 2025, 10:00 Uhr Dienstag, 17. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
All das Schöne, Foto: Steffen Raschevergrößern
All das Schöne, Foto: Steffen Rasche

Sewan Latchinian, Regie
Magdalena Fauck, Kostümbild
Karoline Felsmann, Dramaturgie
Franziska Golk, Theaterpädagogik
Robert Eder, Spiel

Nach dem Stück von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
Deutsch von Corinna Brocher (13+)

Wie kommt man durchs Leben, ohne die Hoffnung zu verlieren? Diese Frage muss sich ein Sie­ben­jäh­ri­ger stellen, nachdem seine an De­pres­si­on erkrankte Mutter ihren ersten Sui­zid­ver­such überlebt. Wie geht man mit den Schuld­ge­füh­len um und dem Zweifel, nicht genug getan zu haben, um die Mutter fröhlich zu stimmen? Er beginnt eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist und Lebensmut bringt.

Noch am Kran­ken­haus­bett be­schließt der Junge auf­zu­lis­ten, wofür es sich zu leben lohnt. Und so beginnt die Ge­schich­te über ihn und seine Eltern mit „1. Eiscreme“. Gemeinsam werden wir mit ihm älter, die erste Liebe kommt, die erste Ehefrau geht …

Über Jahre hinweg schreibt er weiter vom Leben und Überleben – bis ins Er­wach­se­nen­al­ter hinein. Dabei spielt Musik für ihn immer wieder eine große Rolle.

Odysseus

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Dienstag, 10. Februar 2026, 10:00 Uhr
Dienstag, 11. Februar 2025, 10:00 Uhr Donnerstag, 12. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Odysseus», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Odysseus», © Veranstalter

Karl Heinz Gündel, Regie
Sascha Mock, Musik und Darstellung (der Musiker)
Leon Haller als Odysseus

Junge Bühne 9+ - von Kim Nørrevig

Nach einem langen, ver­hee­ren­den Krieg in Troja kehrt der Held der Griechen, Odysseus, nach Hause zurück. Die Rückfahrt dauert ebenso lange wie der Krieg: 10 Jahre. Als er endlich nach Hause kommt, erkennt ihn niemand, nur sein alter Hund. Und dann ist da noch sein Sohn, Te­le­ma­chos. Der ist groß geworden. Der Fremde zieht ihn magisch an. Von ihm hört er die un­glaub­lichs­ten Abenteuer. Wie Odysseus mit den Kyklopen kämpfte, wie er zwischen Skylla und Charybdis geriet, wie ihn die Circe verführen wollte und noch viele andere Abenteuer. Aber auch zu Hause, auf Ithaka, hat sich während seiner langen Ab­we­sen­heit viel verändert. Sein Thron ist in Gefahr und ebenso seine Frau Penelope. Wieder muß Odysseus kämpfen, diesmal gegen die vielen fremden Männer, die seinen Thron und seine Frau begehren.Viele Jahre stand das Stück, das den antiken Mythos von der Irrfahrt des Odysseus höchst spannend und heutig erzählt, auf dem Spielplan. Leon Haller ist der heim­ge­kehr­te Odysseus und spielt außerdem noch fast 20 andere Rollen. Begleitet wird er mu­si­ka­lisch von Sascha Mock.

Tingel-Tangel – eine Friedrich Hollaender Revue

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Mittwoch, 11. Februar 2026, 19:30 UhrTickets
1 Mann singt und 1 Frau spielt Klavier.vergrößern
Eine Szene vom «Tingel-Tangel», Foto: Steffen Rasche

Nicole Felden, Fassung, Regie & Bühnenbild
Saessak Shin, musikalische Leitung & Klavier
Magdalena Fauck, Kostümbild
Karoline Felsmann, Dramaturgie
Richard Fuchs, Gesang, Performance & Darstellung

Ein Blick auf den großen Meister der kleinen Kunst, des Chansons

Friedrich Hol­la­en­der prägte die goldenen 1920er Jahre in Berlin. Als Ka­ba­ret­tist hatte er den Finger am Puls der Zeit, traf unter anderem auf Else Lasker Schüler, Joachim Rin­gel­natz und Kurt Tucholsky. Sein eigenes, er­folg­rei­ches Kabarett-Theater «Tingel-Tangel» eröffnete er 1931 im Keller des berühmten Berliner «Theater des Westens». Seine Revuen gehörten zu den Haupt­at­trak­tio­nen des Tages und waren anerkannt für ihre Jazz-musik, witzige Lyrik und freche, po­li­ti­sche Satire. Nach der Macht­er­grei­fung der Nazis 1933 emi­grier­te Hol­la­en­der, der jüdischer Ab­stam­mung war, aus Deutsch­land über Paris in die USA. Dort eröffnete er die ame­ri­ka­ni­sche Version seines «Tingel-Tangel-Theaters», konnte al­ler­dings nicht an den großen Erfolg in Deutsch­land anknüpfen.

Erst in den 1950er Jahren kehrte Hol­la­en­der nach Deutsch­land zurück und lebte bis zu seinem Tod 1976 in München. Gerade die Zeit der 1920er und 1930er Jahre steht im Zentrum dieser Revue für einen jungen Schau­spie­ler und Sänger, der Chansons wie «Wenn ich mir, was wünschen dürfte», «Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre» oder «Johnny, wenn du Ge­burts­tag hast» wieder aufleben lässt.

Fremd

Studio, neue Bühne Senftenberg Premiere, Samstag, 14. Februar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 20. Februar 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 25. Februar 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 26. Februar 2026, 10:00 Uhr Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr
Tickets
1 Stempel liegt auf 1 Passport.vergrößern
Motivbild "Fremd", © Veranstalter

Elina Finkel, Regie
Olesia Golovach, Bühnen- & Kostümbild
Wiebke Alphei, Puppenspiel-Coaching
Ida Herrmann, Anfertigung Puppe
Richard Pfützenreuter, Dramaturgie
Daniel Borgwardt, Dana Koganova & Marius Leonard, Spiel

Nach der Monografie von Michel Friedman

Ein Kind auf der Flucht. Als Staa­ten­lo­ser in Paris geboren. Zwischen Ländern, Sprachen, Iden­ti­tä­ten. Seine jüdischen Eltern und die Groß­mutter sind, dank Oskar Schind­lers Liste, gerade noch aus dem besetzten Polen entkommen. Die Aufgabe des Jungen wird es, seinen Eltern Mut zu machen, sie zum Lachen zu bringen und ihnen im Alltag zu helfen. „Kind­heits­be­ruf: Le­bens­über­set­zer.“ Eine gewaltige Aufgabe für ein Kind. Dazu der ständige Kampf um Papiere und Stempel. Mit 9 Jahren dann die Über­sied­lung ins Land der Täter, voll Bangen und Hoffen. Und die Suche nach einem Wir, das nicht mehr aus­schließt. Michel Friedmans „Fremd“ ist ein be­rüh­ren­der, kluger Text voll poe­ti­scher Wucht und tief­grün­di­gem Humor. Er zeigt, wie wichtig es gerade heute ist, diese Le­bens­ge­schich­ten zu erzählen. Er schildert die Erfahrung des Fremd­seins, die Angst, aber auch Be­geg­nun­gen und Momente, die Mut machen. Exis­ten­zi­ell und zutiefst mensch­lich erinnert er daran, dass wir in der Fremde alle fremd sind. Und manchmal sogar in uns selbst. Fremdheit als Erfahrung, die wir alle kennen – und die uns verbinden kann.

Der Monolog ist bio­gra­fisch und his­to­risch in­spi­riert – und erzählt zugleich von der uni­ver­sel­len Erfahrung des Fremd­seins. In der In­sze­nie­rung Elina Finkels, die selbst als jüdisches Kind nach Deutsch­land kam, wird der be­ein­dru­cken­de Text durch drei Spielende und eine Puppe zum Leben erweckt.

DämmerSchoppen

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Sonntag, 15. Februar 2026, 19:00 UhrTickets
DämmerSchoppenvergrößern
DämmerSchoppen, © Veranstalter

Däm­mer­shop­pen-Team
Christina Dom, Einrichtung

nB Extras: Unterhaltung

Endlich ist er wieder da - der klas­si­sche Däm­mer­shop­pen ...

Ohne Netz und ohne doppelten Boden können Sie den Spie­len­den beim Im­pro­vi­sie­ren, Fa­bu­lie­ren und Spaß machen zusehen. Es ist für das Ensemble vieles ebenso wenig vor­her­zu­se­hen, wie für die Zu­schau­en­den. Freuen Sie sich auf Un­ter­hal­tung spontan, auf große Freuden und eine Menge Über­ra­schen­des.

Ihr Däm­mer­shop­pen-Team freut sich auf Sie!

Der zerbrochne Krug

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Donnerstag, 19. Februar 2026, 19:30 UhrTickets
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Steffen Raschevergrößern
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Steffen Rasche

Karin Herrmann, Regie
Linda Sollacher, Bühnenbild
Ida Herrmann, Kostümbild
Karoline Felsmann, Dramaturgie
Samuel Fink, Theaterpädagogik
Margret Wübbolt, Sprecherzieherin
Besetzung:
Nicole Haase - Margarete, die Magd
Matthias Manz - Adam, Dorfrichter
Tom Bartels - Licht, Schreiber
Jördis Wölk - Walter, Gerichtsrätin
Christina Dom - Frau Marthe Rull
Lene Juretzka - Eve, ihre Tochter
Marius Leonard - Ruprecht, Verlobter von Eve

Nach dem Roman von Heinrich von Kleist

Es ist Ge­richts­tag in einem idyl­li­schen Dorf und Ge­richts­rä­tin Walter hat sich an­ge­kün­digt. Leider ist Richter Adam mit dem falschen Fuß auf­ge­stan­den, seine Wunde am Kopf schmerzt fürch­ter­lich und er kann seine Perücke nicht finden.

Schon kommt Marthe Rull und erhebt schwere Vorwürfe: In der Nacht besuchte ein un­be­kann­ter Mann ihre Tochter Eve in ihrem Zimmer. Und auf der Flucht zerstörte er ihren geliebten Krug. Eves Mutter be­schul­digt Ruprecht, Eves Verlobten, der nächt­li­chen Tat. Der wi­der­spricht heftig, während Eve von Adam erpresst wird und schweigt.

Der Dorf­rich­ter eröffnet den Prozess, doch bald wird er selbst zum Haupt­ver­däch­ti­gen. Die Wahrheit wird so lange geleugnet, verborgen und verbogen, wie es nur möglich ist. Und die Ge­sell­schaft spielt schein­hei­lig mit.

Kleists berühmtes Lustspiel ist auf der einen Seite un­glaub­lich lustig. Auf der anderen Seite ist es eine bit­ter­bö­se Ab­rech­nung mit der Dreis­tig­keit des Pa­tri­ar­chats, das ungeniert die eigene Macht miss­braucht. Um Kleists „Variant“ erweitert, kommt Eve am Ende endlich zu Wort.

Stummfilmkonzert "Nosferatu"

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Sonntag, 22. Februar 2026, 19:00 UhrTickets
1 Mann mit Klaviervergrößern
Stephan Graf v. Bothmer, Foto: Birgit Meixner

Stephan Graf v. Bothmer, Klavier

Bild auf die Leinwand, Klavier interpretiert das Spiel.

Nosferatu ist die erste Dracula-Adaption der Film­ge­schich­te und gleich­zei­tig die cha­ris­ma­tischs­te: eine ebenso schöne wie un­heim­li­che Reise ins Un­ter­be­wuss­te, in das Reich der ver­bor­ge­nen Ängste und Wünsche. Neben Das Cabinet des Dr. Caligari gehört Nosferatu zum deutschen Film­ex­pres­sio­nissmus und gilt als einer der künst­le­risch wert­volls­ten Film­pro­duk­tio­nen aller Zeiten.

Nosferatu wurde 1921 gedreht und am 15. März 1922 im Berlin Primus-Palast ur­auf­ge­führt.

Stephan Graf v. Bothmer ist einer der re­nom­mier­tes­ten Stumm­film­mu­si­ker weltweit. Mit über 1.000 Live-Ver­to­nun­gen vor mehr als 300.000 Gästen hat er die Kunstform des Stumm­film­Kon­zerts zu einem ein­zig­ar­ti­gen Erlebnis gemacht. Seine Musik – eigens kom­po­niert oder virtuos im­pro­vi­siert – ver­schmilzt mit dem Film zu einer emo­tio­na­len, packenden Einheit. Auftritte in Kon­zert­häu­sern, Kirchen, Zoos oder bei in­ter­na­tio­na­len Festivals zeigen die Viel­sei­tig­keit seines Schaffens. Als Komponist, Pianist und Innovator be­geis­tert er mit seiner Ver­bin­dung klas­si­scher Tradition, moderner Klang­spra­che und vi­sio­nä­rem Gespür für Bild und Musik.

nightBühne

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Donnerstag, 26. Februar 2026, 20:00 UhrTickets
nightBühne, © Veranstaltervergrößern
nightBühne, © Veranstalter

Lene Juretzka, Gesang & Performance
BACKSTAGE LOVE:
Andy Amadeus & Lena Shakira

Das nB Extra Comedy-Format #FSK 18

Was passiert ei­gent­lich hinter den Kulissen? Was wird geredet, wenn der Vorhang fällt?

Diese night­Büh­ne widmet sich ganz dem GOSSIP AUS DEM BACKSTAGE.
Ganz nach dem Motto: ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Es wird mit Tassen Sekt an­ge­sto­ßen, ge­tratscht und aus­ge­plau­dert!

Und natürlich dürfen die Star­gäs­tin­nen nicht fehlen!
Sie werden auf­tau­chen und über die Arbeit hinter der Bühne quatschen. Lasst euch über­ra­schen…

… eine Star­gäs­tin wird jedoch schon vorab verraten.
Sonst auf der Bühne glänzend, ver­zau­bert sie an diesem Abend die GOSSIP Show: En­sem­ble­mit­glied Lene Juretzka.

What a Night! What a Bühne!

True Crime Magic

Hauptbühne, neue Bühne Senftenberg Donnerstag, 19. März 2026, 19:30 UhrTickets
True Crime Magicvergrößern
True Crime Magic, © Veranstalter

Christopher Köhler & Benjamin Geissner, Magie

Harte Realität trifft auf Illusion!

Erleben Sie ein ein­zig­ar­ti­ges Showevent, wie Sie es noch nie zuvor gesehen haben: Das populäre Genre True Crime kom­bi­niert mit fas­zi­nie­ren­der Zau­ber­kunst.

In diesem einzigen Show­for­mat ver­schmel­zen echte Kri­mi­nal­fäl­le mit der fes­seln­den Welt der Magie. Die Show nimmt Sie mit auf eine Reise, die Ihre Sinne her­aus­for­dert und Sie an der Grenze zwischen Wahrheit und Täuschung ba­lan­cie­ren lässt.

Chris­to­pher Köhler und Benjamin Gleissner - Die Meister der Magie! Die beiden Magier stehen im Zentrum dieser ein­zig­ar­ti­gen Show. Chris­to­pher Köhler, der Macher der Er­folgs­show "Die Magier", kehrt, mit einem neuen Konzept zurück um Ihnen eine ganz neue Seite der Magie zu prä­sen­tie­ren. Benjamin Gleissner kennt sich mit wahren Ver­bre­chen aus, denn außerhalb der Bühne ist er Polizist und bringt seine Expertise mit in die Kunst ein. Mit ihrer be­ein­dru­cken­den Kom­bi­na­ti­on aus kri­mi­na­lis­ti­scher Schärfe und zau­ber­haf­ter Ge­schick­lich­keit bringen sie Ge­schich­ten zum Leben, die das Publikum in Atem halten.

In "True Crime Magic" werden Sie nicht nur zuschauen - Sie werden Teil der Show! Freuen Sie sich auf in­ter­ak­ti­ve Ex­pe­ri­men­te mit dem Publikum, bei denen Sie selbst zum Ermittler werden. Gemeinsam wird das perfekte Ver­bre­chen begangen und jeder wird sich am Ende dieses ex­klu­si­ven Events fragen: Wie zum Teufel ging das?

Hinweis: Aufgrund der Dar­stel­lung realer Kri­mi­nal­fäl­le und ori­gi­na­ler Tat­ort­fo­to­gra­fi­en ist die Show für Personen ab 18 Jahren empfohlen.

DEFA-Filmreihe "Das zweite Gleis"

neue Bar, neue Bühne Senftenberg Sonntag, 29. März 2026, 15:00 UhrTickets
Eine Szene vom "Das zweite Gleis"vergrößern
Eine Szene vom "Das zweite Gleis", © DEFA-Filmreihe

Joachim Kunert, Regie

nB Theaterkino: Spielfilm DDR 1962

Eine junge Frau, gespielt von An­ne­kath­rin Bürger, muss erkennen, dass ihr scheinbar glück­li­ches Leben auf einer tra­gi­schen Vor­ge­schich­te beruht. Diese reicht in die Ver­strickun­gen der El­tern­ge­nera­ti­on in das na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Macht­sys­tem hinein. Damit wird ein brisantes Thema an­ge­spro­chen, dem man sich zur Ent­ste­hungs­zeit des Films in der DDR nicht gern stellen wollte. So wurde der Film wohl in stillem Ein­ver­neh­men zwischen Politik und Publikum sehr schnell der Ver­ges­sen­heit an­heim­gege­ben.

Erst zu Beginn der 2000er Jahre entdeckte man an­ge­sichts einer DEFA-Re­tro­spek­ti­ve im Museum of Modern Art in New York City in­ter­na­tio­nal und in der Folge auch national den be­son­de­ren Stel­len­wert dieses au­ßer­ge­wöhn­li­chen Films. In­halt­lich, weil hier mit großer Emo­tio­na­li­tät über Schuld, Verrat, Ver­drän­gung und Reue nach­ge­dacht wird und formal, weil der brillant fo­to­gra­fier­te Schwarz-Weiß-Film un­mit­tel­bar an das ex­pres­sio­nis­ti­sche Kino der 1920er Jahre anknüpft.

Service

Veranstalter

neue Bühne Senftenberg
Theaterpassage 1
01968 Senftenberg
03573-801280
kontakt@theater-senftenberg.de
www.theater-senftenberg.de

Tickets

MaiFest: Eintritt frei! Für die Führungen, den Fecht­work­shop und den «Wünsch dir was ...»
Parcours erhalten Sie die Tickets an den In­fo­stän­den, auch das Am­phi­Thea­ter-Quiz liegt dort bereit.

Abendkasse: 03573-801282
Reservierung:
03573-801286
karten@theater-senftenberg.de

www.theater-senftenberg.de/vorverkauf

theaweb - Tickets

Veranstaltungsort des AmphiSommer

Amphitheater - NEUE BÜHNE Senftenberg
Strandpromenade
01968 Senftenberg, OT Großkoschen

Anreise

Bahn: Ab Berlin-Hbf. RE7 (Senftenberg) bis Senftenberg, Bahnhof
Auto: Über A13 und A113

Tourist Information

Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V.
Am Stadthafen 2
01968 Senftenberg
03573-7253000
www.lausitzerseenland.de

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.