Stiftung Schloss Neuhardenberg

Schloss Neuhardenberg, © Fotokraftwerkvergrößern
Schloss Neuhardenberg, © Fotokraftwerk

20. März – 20. Dezember

Die Stiftung Schloss Neuhardenberg hat erste ausgewählte Veranstaltungshighlights für das Jahr 2026 veröffentlicht. Aus dem musikalischen Programm in der Schinkel-Kirche sind zwei besondere Konzerte angekündigt: Omer Klein & The Poetics; der gefeierte Jazzpianist entführt mit seinem neuen Sextett in ein farbenreiches, energiegeladenes Klanguniversum. Eva Mattes und das Trio Orelon verbinden Turgenjews Das Lied der triumphierenden Liebe mit Kompositionen von Fauré bis Ravel zu einem betörenden musikalisch-literarischen Abend.

Zur Gegenwart spricht der Täger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025, Karl Schlögel, über die Blackbox Russland. Im Anschluss an seine Neuhardenberger Rede diskutiert der Historiker mit Theo Koll über den Konflikt mit Russland und das zerrüttete Verhältnis zur Europäischen Union. Ein literarisches Geschenk machen Corinna Harfouch und Fritzi Haberlandt mit einer Lesung aus dem Briefwechsel der großen Autorinnen Sarah Kirsch und Christa Wolf.

Ins Freie!

Die Open-Air-Reihe Ins Freie! findet auch im kommenden Sommer unter dem zum Markenzeichen gewordenen Bogendach im Schlosspark statt. Mit dabei sind unter anderem: Inga Humpes und Tommi Eckarts 2raumwohnung sowie Dagmar Manzel & das Salonorchester »Unter’n Linden« mit An den Zaubermond. Zum ersten Mal versetzen die Neuhardenberg Proms mit Jan Vogler und dem Moritzburg Festivalorchester den Schlosspark mit einem festlichen Programm, das klassische Musik mit sommerlicher Heiterkeit verbindet, in ausgelassene Konzertstimmung.

Veranstaltungshighlights 2026

Ausstellung «Von Gärten, Landschaften und Bildern»

Orangerie, Schloss Neuhardenberg Vernissage, Samstag, 21. März 2026, 15:00 Uhr
Kuratorenführung, Sonntag, 12. April 2026, 15:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Sonntag, 17. Mai 2026, 14:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Sonntag, 19. Juli 2026, 15:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Sonntag, 9. August 2026 TicketsAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg
Tickets
Illustration „Blauer Blumengarten“ von August Wilhelm Schirmer zu Hermann Fürst von Pückler-Muskaus „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“, 1832 © Aquarell "Blauer Blumengarten" zu Tafel XXXI der "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei" von August Wilhelm Schirmer, 1832 Bad Muskau, , Bleistift, nur teilweise aquarelliert, 35,5 cm x 25 cm Inventarnummer: VIII 1.156 P, © Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schlossvergrößern
Illustration „Blauer Blumengarten“ von August Wilhelm Schirmer zu Hermann Fürst von Pückler-Muskaus „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“, 1832, © Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss

21. März bis 9. August: Landschaftsgärten in der Kunst vom Barock bis heute

Der Landschaftsgarten ist das Juwel des Ensembles Schloss Neuhardenberg. Ihn stellt die erste Ausstellung des Jahres in den Mittelpunkt. Kunst aus sechs Jahrhunderten zeigt, wie Künstler sich von Landschaftsgärten inspirieren ließen und jeweils ganz individuelle Zugänge zu ihnen fanden.

Die Ausstellung erzählt diese wechselvolle Geschichte von der Kunst zum Park und zurück zur Kunst. Gezeigt werden Gemälde barocker Parkanlagen als Sinnbilder von Macht, Landschaftsbilder des 18. Jahrhunderts als Vorbilder der englischen Gärten, romantische Arbeiten als Ausdruck innerer Landschaften, impressionistische Werke als Studien von Licht und Atmosphäre, Darstellungen des frühen 20. Jahrhunderts als Beobachtungen gesellschaftlicher Räume, expressionistische Parkmotive als psychisch aufgeladene Szenen in intensiven Farben und rhythmischen Linien, fotografische Positionen, die Struktur und Rhythmus der Anlagen sichtbar machen, sowie zeitgenössische Arbeiten, die das Verhältnis von Mensch und Natur neu befragen. Die Ausstellung vereint Werke bekannter und weniger bekannter Künstlerinnen und Künstler aus sechs Jahrhunderten, vielschichtig und verschiedenartig wie ein Garten.

Eintritt zur Ausstellung frei! Anmeldung erbeten über das Anmeldeportal

Kommt, Geister

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Samstag, 18. April 2026, 17:00 UhrTickets
Ulrich Noethen, Foto: Patrick Pleulvergrößern
Ulrich Noethen, Foto: Patrick Pleul

Ulrich Noethen, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Szenen aus Lichtspiel von Daniel Kehlmann

Der Regisseur Georg Wilhelm Pabst gilt neben Friedrich Wilhelm Murnau, Ernst Lubitsch und Fritz Lang als einer der Giganten des Stummfilmkinos der Weimarer Republik. 1933 beschließt Pabst angesichts der Machtübernahme der Nazis, nicht in Deutschland zu bleiben, versucht, in Hollywood Fuß zu fassen – und scheitert. Als ihn 1939 während eines Besuchs bei seiner Mutter in Österreich der Krieg überrascht, bleibt ihm die Rückkehr in die USA verwehrt. Bald dreht er auf Geheiß des Propagandaministers wieder in Deutschland, und es entstehen drei Filme für das NS-Kino.

Ein weiteres NS-Filmvorhaben Pabsts "Der Fall Molander", dessen Schnittfassung vor Kriegsende nicht mehr fertiggestellt werden konnte und seitdem als verschollen gilt, steht im Zentrum von Daniel Kehlmanns "Lichtspiel". Der Roman leuchtet den berühmten und zugleich tragischen Künstler aus, der davon überzeugt war, nur der Kunst verpflichtet zu sein – bis die Realität ihn überrollte.

Ulrich Noethen lässt die Ambivalenz einer Epoche lebendig werden, in der Genie und Anpassung, Freiheit und Schuld, Schönheit und Barbarei gefährlich ineinander übergingen.

Vom Küchenchef empfohlen: Dinner mit 3-Gänge-Menu vor der Veranstaltung (18 Uhr) einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Cavatina

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 18. April 2026, 20:00 UhrTickets
Juilliard String Quartetvergrößern
Juilliard String Quartet, Foto: Rachel Papo

Juilliard String Quartet (JSQ):
Areta Zhulla & Leonard Fu, Violine
Molly Carr, Viola
Astrid Schween, Violoncello

Werke:
– Ludwig van Beethoven:
+ Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130
+ Große Fuge B-Dur op. 133
– Jörg Widmann:
+ Streichquartett Nr. 8 (Beethoven-Studie III)
+ Cavatina Streichquartett Nr. 10 (Beethoven-Studie V)

Der Boston Globe bezeichnete das Juilliard String Quartet (JSQ) als »wichtigstes amerikanisches Quartett der Geschichte«. 1946 gegründet, begeistert es mit seiner Präzision und seinem Elan seit einem dreiviertel Jahrhundert das Publikum in aller Welt. Das New Yorker Quartett hat sich personell mehrfach behutsam erneuert, darüber aber seinen atemberaubenden Ensembleklang immer bewahrt. Auch als Ausdruck dieser Kontinuität erhielt das Quartett 2011 als erstes klassisches Musikensemble den Grammy Award für sein Gesamtwerk.

Vom Küchenchef empfohlen: Dinner mit 3-Gänge-Menu vor der Veranstaltung (18 Uhr) einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Sarah Kirsch, Christa Wolf «Wir haben uns wirklich an allerhand gewöhnt»

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Samstag, 25. April 2026, 17:00 UhrTickets
Fotocollage: 2 Frauenvergrößern
Corinna Harfouch, Foto: Pascal Bünning / Fritzi Haberlandt, Foto: Jeanne Degraa

Corinna Harfouch & Fritzi Haberlandt, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Der Briefwechsel

Zwei Autorinnen von internationalem Rang, Sarah Kirsch und Christa Wolf, schreiben über Leben, Literatur und Politik, über Ost und West. Ihre Briefe sind streng und verspielt, heiter und verzweifelt, schnoddrig und ehrlich. Sie zeugen von tiefer Freundschaft und von Entfremdung. Sie sind ein literarisches Geschenk.

Ihr Dialog ist von Leidenschaft, Ironie, Verletzlichkeit und Widerspruch und immer auch von großer Vertrautheit geprägt. Und er spiegelt Zeitgeschichte: Die großen Umbrüche, das Ende der DDR und die Krisen der Freundschaft finden ihren Niederschlag – bis zum schmerzhaften Ende ihres Schriftwechsels 1992.

Miroirs No. 3

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 26. April 2026, 16:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Miroirs No. 3»vergrößern
Eine Szene vom «Miroirs No. 3», © Veranstalter

Christian Petzold, Regie
Paula Beer, Barbara Auer, Matthias Brandt und Enno Trebs, Darstellung

Im Anschluss an die Veranstaltung:
– Anton Kaiser und Christian Petzold im Gespräch mit Petra Gute
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

«Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; jede unglückliche Familie ist auf ihre Weise unglücklich.» – Lew Tolstoi, Anna Karenina

Ein kleines Rettungsfloß aus Bildern, Tönen und Blicken, auf dem eine zerbrochene Familie und eine Fremde versuchen, wieder Halt im Leben zu finden. Miroirs No. 3 ist ein leiser, tröstlicher Film über Verlust, Liebe und die zerbrechliche Kunst, nach der Katastrophe weiterzuleben – meisterhaft getragen von den Spätsommerbildern Hans Fromms und dem Spiel von Paula Beer, Barbara Auer, Matthias Brandt und Enno Trebs.

Virginia Woolf und Vita Sackville «West Love Letters»

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Freitag, 1. Mai 2026, 17:00 UhrTickets
2 Frauen: 1 sitzt und 1 steht.vergrößern
Jasna Fritzi Bauer und Luise Wolfram, Foto: Lena Kempf

Jasna Fritzi Bauer und Luise Wolfram, Lesung

Programm:
– Lesung aus dem Briefwechsel
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Auf einer Dinnerparty 1922 lernt die Schriftstellerin Virginia Woolf die Autorin und gefeierte Aristokratin Vita Sackville-West kennen. Es ist der Beginn einer verzehrenden Leidenschaft und einer tiefen Freundschaft, die das literarische Schaffen beider inspiriert.

Jasna Fritzi Bauer und Luise Wolfram lesen bravourös diesen Pas de deux aus Tinte und Papier, der eine der großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts lebendig werden und zwei außergewöhnliche Frauen mitten in ihrer Welt und ihrer Zeit, verstrickt in die kleinen Alltagsdinge und die große Liebe, auferstehen lässt.

Abschiedsrezital

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Sonntag, 10. Mai 2026, 18:00 UhrTickets
1 Mann mit Brillenvergrößern
Christian Zacharias, Foto: Constanze Zacharias

Christian Zacharias, Klavier

Werke von J. Haydn, F. Schubert, F. Couperin, F. Poulenc & D. Scarlatti

Christian Zacharias ist der Erzähler unter den Dirigenten und Pianisten seiner Generation. In jeder seiner durchdachten, detailgenauen und klar artikulierten Interpretationen wird deutlich: Zacharias ist an dem interessiert, was hinter den Noten steckt. Mit einer einmaligen Kombination von Integrität und Individualität, brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem musikalischem Verständnis, sicherem künstlerischem Instinkt und mit seiner charismatischen und einnehmenden Künstlerpersönlichkeit etablierte sich Christian Zacharias nicht nur als weltweit führender Dirigent und Pianist, sondern auch als musikalischer Denker.

Nach über 50 Jahren ausgiebiger Konzerttätigkeit verabschiedet sich Christian Zacharias vom Format der Soloabende, um sich ganz dem Dirigieren zu widmen. Mit seinem Abschiedsrezital führt er Klaviermusik aus unterschiedlichen Epochen in einem die Jahrhunderte umspannenden Programm zusammen und gibt damit seinem treuen Publikum noch einmal eine Kostprobe seines exzellenten dramaturgischen Gespürs.

Blackbox Russland? Neuhardenberger Rede von Karl Schlögel

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Sonntag, 17. Mai 2026, 16:00 UhrTickets
Karl Schlögel, Theo Koll und Dietmar Bartschvergrößern
Karl Schlögel, Theo Koll und Dietmar Bartsch, © Künstler

Karl Schlögel, Rede und Gespräch
Dietmar Bartsch, Gespräch
Theo Koll, Moderation

Programm:
– Podiumsgespräch
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Der Historiker Karl Schlögel ist einer der versiertesten Kenner der Geschichte des östlichen Europa. Er hat ausführlich zur russischen Moderne und zum Stalinismus, zur russischen Dissidentenbewegung und zur Kulturgeschichte osteuropäischer Städte geforscht. Angesichts des neu auftretenden russischen Imperialismus ist der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2025 herausragend prädestiniert für die erste Neuhardenberger Rede des Jahres 2026.

Ein Tag im Park

Rosengarten, Neuhardenberger Park Sonntag, 31. Mai 2026, 14:00 UhrTickets
vergrößern
Nezaket Ekici, © Kulturbüro Riehen

Nezaket Ekici, Performance «Gehend-Sehend»
Adelheid Schönborn, Gespräch

Podiumsgespräch & Performance

Nezaket Ekici zählt zu den profiliertesten und zugleich populärsten Performancekünstlerinnen in Deutschland. Bildgewaltig, entschlossen, ausdrucksstark – dafür ist die Meisterschülerin von Marina Abramović bekannt. Ihre kraftvollen Arbeiten, teils schmerzhaft und ausschweifend, teils spielerisch und voller Witz, präsentierte sie mittlerweile in über 70 Ländern und auf vier Kontinenten.

Elemente wie das Verbergen und das Sichtbarmachen, wie die Perspektive und die Blickachsen finden sich in allen Gartenkompositionen dieser Art wieder. Gleichzeitig thematisiert sie die Arbeit, die in der Anlage und dem Erhalt solcher Gärten liegt. Ekici zeigt Landschaftsgärten auch als Aufgaben für Generationen.

Dem künstlerischen Blick Ekicis geht ein Einblick in die Praxis von Gartengestaltung voraus. In einer Podiumsdiskussion spricht die international renommierte Landschaftsarchitektin Adelheid Gräfin Schönborn, die den Park von Neuhardenberg von 1997 bis 2001 im Lennéschen Sinne instandsetzte, über die Bewahrung des Gartenerbes, über Gestaltungsprinzipien der Gartenkunst im Wandel der Zeit und über den sich fortentwickelnden Landschaftsgarten als generationenübergreifende Aufgabe.

Eintritt frei. Anmeldung erbeten

Marilyn Monroe «Fragments of a Soul»

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Sonntag, 14. Juni 2026, 18:00 UhrTickets
Fotocollage: 1 Frau und 1 Mannvergrößern
Katharine Mehrling, Foto: Andrea Peller / Tilmar Kuhn, Foto: Nadja Klier

Katharine Mehrling & Tilmar Kuhn, Lesung & Gesang
Jarkko Riihimaki, Klavier
Igor Spallati, Bass
Tilmar Kuhn, szenische Einrichtung
Gerhard Ahrens, Dramaturgie

Eine musikalische Liebeserklärung zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe
Texte von Truman Capote, Norman Mailer, Arthur Miller, Pier Paolo Pasolini und Antonio Tabucchi sowie mit Songs, Aufzeichnungen, Gedichten und Briefen von Marilyn Monroe

Katharine Mehrling und Tilmar Kuhn sind mit ihrem neuen Programm auf der Suche nach Norma Jeane Baker hinter dem Mythos Marilyn Monroe, die nichts mit dem Bild einer «actrice fétiche» zu tun hat, nach einer anderen Marilyn, die sich vom Bild der verführerischen Leinwandikone befreien wollte. 1954 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma, um sich von Hollywoods Zwängen zu lösen, und suchte in New York im Actors Studio bei Lee Strasberg nach Identität, nach der wahren Schauspielkunst.

Die Pfeffermühle

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 19. Juli 2026, 17:00 UhrTickets
Fotocollage: 1 Mann sitzt und 1 Frauvergrößern
Caroline Peters, Foto: Rafaela Pröll / Martin Brambach, Foto: Julia Wesely

Caroline Peters & Martin Brambach, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Originaltexte und Szenen «Das politische Kabarett von Erika und Klaus Mann»

Texte und Szenen erinnern an das legendäre Kabarett «Die Pfeffermühle», das 1933 von Erika und Klaus Mann, der Schauspielerin Therese Giehse und dem Pianisten Magnus Henning in München gegründet wurde. Mit Satire, Ironie und sprachlicher Präzision stellte sich das neue »literarische Cabarett« gegen Intoleranz, Rassismus und Gewalt. Nur wenige Wochen nach seiner gefeierten Uraufführung musste die Gruppe vor den Nationalsozialisten in die Schweiz fliehen, wo sie in Zürich ihre Arbeit fortsetzte. Von 1933 bis 1936 trat das Ensemble mehr als eintausend Mal auf – in Bern, Basel, Amsterdam, Prag und Brüssel.

Mit Witz und Schärfe entlarvte Die Pfeffermühle die Sprachmuster und Mythen des Dritten Reichs. Ihre Stücke sind frühe Zeugnisse einer Haltung, die das Denken, Schreiben und Spielen als Akt zivilen Widerstands verstand. Caroline Peters und Martin Brambach lassen am Vorabend des Gedenkens an den 20. Juli 1944 diese wichtige Stimme des Widerstands wieder hörbar werden – eindringlich, präzise und in ihrem geistigen Mut bis heute vorbildlich.

Meisterschüler-Meister

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 1. August 2026, 16:00 UhrTickets
1 Mann spielt Cello.vergrößern
Jan Vogler, Foto: Felix Broede

Jan Vogler und seine Cello-Klasse, Cello

Programm:
– Workshop-Abschlusskonzert von Meistercellisten
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Seit mehr als einem Jahrzehnt unterrichtet der Meistercellist Jan Vogler junge Instrumentalisten eine Woche lang auf Schloss Neuhardenberg, 2026 ist es zum fünften Mal eine reine Cello-Klasse. Einige der Eleven sind schon seit mehreren Jahren oder sogar von Anfang an dabei, und treue Besucher des Abschlusskonzerts haben die seltene Gelegenheit, Jahr für Jahr die künstlerische Entwicklung dieser jungen Menschen mitzuvollziehen. Eine Entwicklung, die sich dem Ehrgeiz, der Disziplin und der Freude dieser jungen Menschen an der Musik verdankt. Aber sie ist auch das Ergebnis des Engagements und der Bereitschaft von Jan Vogler, der sich neben seiner weltweiten Tätigkeit als Solist und seiner Arbeit als Festspielintendant die Zeit zu dieser intensiven Form der Förderung junger Musiker nimmt.

Ausstellung «Die zwölf Leben des Daniel Chodowiecki»

Orangerie, Schloss Neuhardenberg Vernissage, Sonntag, 30. August 2026, 15:00 Uhr
Kuratorenführung, Samstag, 26. September 2026, 15:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Samstag, 26. September 2026, 15:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Samstag, 28. November 2026, 15:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Kuratorenführung, Samstag, 12. Dezember 2026, 15:00 UhrAusstellungshalle, Schloss Neuhardenberg Finissage, Sonntag, 27. Dezember 2026Ausstellungshalle, Schloss Neuhardenberg
Tickets
Malereivergrößern
Paar unterm Sternenhimmel, © Privat / Die zwölf Lebe des Daniel Chodowiecki © Daniel Chodowiecki

30. August - 27. Dezember: Eine Wiederentdeckung zum 300. Geburtstag

Als Johann Wolfgang Goethe 1778 zum einzigen Mal in seinem Leben Berlin besuchte, mied er nahezu alle prominenten Künstler und Schriftsteller der Stadt. Einen jedoch, den er besonders verehrte, suchte er gleich zweimal auf: den Illustrator Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726 – 1801). Was er zeichnete, avancierte zum Bestseller. Mit seinen Buchillustrationen wurde Chodowiecki zum Superstar des boomenden Buchmarktes. Über 4000 überlieferte Arbeiten belegen seine erstaunliche Produktivität. Schon zu Lebzeiten erschienen Werkverzeichnisse, Kaiser Joseph II. sammelte seine Blätter und fragte beim Künstler nach seltenen Stücken.

Heute löst Chodowiecki nur noch selten Begeisterung aus. Er gilt als spießig, verstaubt, steif. Die Ausstellung will solche Vorurteile über Bord werfen und lädt anlässlich seines 300. Geburtstags dazu ein, einen der faszinierendsten Künstler des 18. Jahrhunderts neu zu entdecken.

Die Ausstellung ist Teil des internationalen Jubiläumsjahres «Chodowiecki 300».

Eintritt zur Ausstellung frei! Anmeldung erbeten über das Anmeldeportal

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 6. September 2026, 16:00 UhrTickets
1 Mann steht hinter Fenster. Viele Leute mit Mikrofone und Kameras möchten mit ihm sprechen.vergrößern
Eine Szene vom «Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße», © Frederic Batier / XVerleih AG

Wolfgang Becker, Regie
Constantin Lieb, Drehbuch
Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ulrich, Leonie Benesch, Daniel Brühl, Thorsten Merten, Peter Kurth, Jürgen Vogel u.a., Schauspiel

Film nach dem Roman von Maxim Leo
– Charly Hübner und Stefan Arndt im Gespräch mit Petra Gute im Anschluss
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee im Anschluss

«Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße» ist eine herzenswarme Komödie über Geschichte als Mythos, die Tücken deutscher Erinnerungskultur und das Leben als Spiel des Erinnerns, Vergessens und Erfindens. Es ist ein vergnügliches Lehrstück über die Hierarchie der Geschichtsschreibung und ein Film über die Kraft des Geschichtenerzählens.

Der Film, der teilweise auf Schloss Neuhardenberg gedreht wurde, ist die letzte Arbeit des im Dezember 2024 verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker. Im Anschluss an den Film erinnern Charly Hübner und Produzent Stefan Arndt an Wolfgang Becker und sprechen mit der Journalistin Petra Gute über seinen letzten Film.

The Sarahbanda

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 12. September 2026, 19:00 UhrTickets
Die Musiker mit ihren Instrumentenvergrößern
The Sarahbanda, Foto: Sebastian Haenel

The Sarahbanda:
Sarah Willis, Horn
Yuniet Lombida, Saxophon
Harold Madrigal Frias, Trompete
Amelia Febles Diaz, Violine
Edgar Olivero, Klavier
Carlos García, Kontrabass
Alejandro Aguiar & Adel González, Perkussion

Programm:
– Traditionelle Musik der Karibikinsel & kubanische Grooves
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Die Sarahbanda ist ein Ensemble, das mit nichts zu vergleichen ist. Entstanden als Teil des vielbeachteten Projekts Mozart y Mambo von Sarah Willis, der umtriebigen Hornistin der Berliner Philharmoniker, verbindet es die fesselnden kubanischen Tanzrhythmen mit einem Instrument, das in der traditionellen Musik der Karibikinsel normalerweise nicht zu finden ist: dem Waldhorn. In dieser Konstellation sind einige der bekanntesten kubanischen Songs, darunter Chan Chan und Sandunguera, auf nie zuvor gehörte Weise zu erleben.

Der Klang des Horns und die kubanischen Grooves, gespielt von einigen der talentiertesten kubanischen Musiker, schaffen einen komplett neuen Sound, frisch, innovativ, unwiderstehlich und so, dass es einem direkt in die Beine fährt.

Hannah Arendt und Mary McCarthy «Im Vertrauen»

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Samstag, 26. September 2026, 17:00 UhrTickets
Fotocollage: 2 Frauenvergrößern
Martina Gedeck & Claudia Michelsen, © Künstler

Martina Gedeck & Claudia Michelsen, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Briefwechsel von 1946 bis 1975. Deutsch von Ursula Ludz und Hans Moll

Als sich Hannah Arendt und Mary McCarthy 1945 in einer Bar in Manhattan begegnen, beginnt eine Freundschaft, die in über 25 Jahren und hunderten Briefen eine der außergewöhnlichsten Korrespondenzen des 20. Jahrhunderts hervorbringt. Offen, witzig, manchmal scharfzüngig und immer von tiefer Zuneigung getragen, diskutieren die beiden «femmes de lettres» über Politik und Philosophie, Literatur und Liebe, über Zeitgenossen, Bücher und Männer.

Die Briefe sind Zeugnisse einer Freundschaft, die Denken und Leben untrennbar verbindet, geprägt von frappierender Offenheit, bewegend, inspirierend und spannender als so mancher Roman. Im Vertrauen beweist, wie gegensätzlich zwei Freundinnen denken können, wie wichtig der Streit für die Entwicklung ihrer jeweiligen Urteilskraft ist und wie einmütig sie in wichtigen Momenten zueinanderstehen.

Martina Gedeck und Claudia Michelsen lassen Hannah Arendt und Mary McCarthy in einer Art Gespräch über das 20. Jahrhundert lebendig werden. Ein einzigartiges Dokument der Zeitgeschichte.

Sebastian Haffner «Abschied»

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 4. Oktober 2026, 17:00 UhrTickets
1 Mannvergrößern
Alexander Scheer, Foto: Stefan Klüter

Alexander Scheer, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Programm:
– Lesung: Buch vom Raimund Pretzel
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Paris im Frühjahr 1931: Ein junger Mann steht am Ufer der Seine, die Stunde des Abschieds naht. Raimund blickt auf die Stadt und auf seine Freundin Teddy, die zum Studieren in die französische Freiheit kam und die er vielleicht nie wiedersehen wird. Wenn er die Zukunft doch aufhalten könnte! Zwischen Leichtigkeit und Abschied, zwischen Frühlingsduft und Ahnung von Dunkelheit verdichtet sich eine ganze Zeit. Es sind die Monate der letzten Atemzüge der Weimarer Republik, bevor die Freiheit verstummt.

Raimund Pretzel schrieb Abschied 1932 in einem Zuge. Erst während seines britischen Exils ab 1938 wählte der Autor das Pseudonym Sebastian Haffner, abgeleitet vom Vornamen Bachs und Mozarts Sinfonie Haffner. Der Roman blieb im Nachlass des 1954 nach Deutschland zurückgekehrten einflussreichen Publizisten der Bonner Republik lange verborgen und erschien erst 2025, fast einhundert Jahre nachdem er entstand.

Inside Out

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Sonntag, 11. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Schwarz-Weiß-Bild: 2 Männervergrößern
Florian Weber & Markus Stockhausen, Foto: Bim Huis

Markus Stockhausen, Flügelhorn & Trompete
Florian Weber, Klavier
Patrice Héral, Schlagzeug

Auf der Suche nach dem «Magischen Augenblick»

Wenn der Trompeter und Komponist Markus Stockhausen und der Pianist Florian Weber als Duo auf der Bühne stehen, dann fügen sie mit Spielfreude und meisterlichem Können ihre farbenreichen Kompositionen, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel zu einem harmonischen Ganzen, in dem sie ihren Instrumenten immer wieder ungeahnte Klänge entlocken. Seit 2008 verbindet sie diese Freude am musikalischen Experimentieren.

Alle drei Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur.

Scharfe Feder, feine Nadel. In Chodowieckis Welt

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Samstag, 17. Oktober 2026, 17:00 UhrTickets
Portrait vom Boris Aljinović © Oliver Lookvergrößern
Boris Aljinović, Foto: Oliver Look

Boris Aljinović, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Aus Göttinger Taschenkalendern, Sudelbüchern und Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg

Zu den prägenden Stimmen der deutschen Aufklärung zählt der Experimentalphysiker, Satiriker und Meister des Aphorismus Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799). In seinen Göttinger Taschenkalendern, den Sudelbüchern und kurzen Prosastücken schärft sich ein Blick, der scheinbar beiläufige Beobachtung mit unerbittlicher Selbstprüfung, Sprachwitz und Skepsis gegenüber jeder Gewissheit verbindet.

Mit lakonischem Humor und feiner Ironie blättert Lichtenberg den großen Roman des täglichen Lebens auf – Szenen, in denen jede und jeder «mitspielt». In Korrespondenz mit Chodowieckis Blättern entsteht ein Raum der Aufklärung, der Vernunft und Gefühl, Beobachtung und Beteiligung, Körper und Charakter sichtbar macht. Mit Lichtenbergs literarischer Finesse, Satire und naturwissenschaftlicher Neugier unternimmt Boris Aljinović eine Reise in Chodowieckis Bildwelt.

Yasmina Reza «Eine Verzweiflung»

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Samstag, 31. Oktober 2026, 17:00 UhrTickets
Thomas Thiemevergrößern
Thomas Thieme, Foto: Mathias Bothor

Thomas Thieme, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé

Ein alter Mann spricht – und lässt nicht mehr los. In einem furiosen Monolog rechnet er mit seinem Sohn ab, mit der Gesellschaft, mit allem, was ihm fremd geworden ist. Bitter und hellsichtig, wütend und überwältigend komisch klagt er die Generation der Wohlfühlmenschen an, die sich der Lebenslust verschrieben hat und doch innerlich leer bleibt. Seine Tiraden sind Anklage und Verteidigung zugleich, Ausdruck der Unfähigkeit zu lieben und der Sehnsucht, verstanden zu werden, ein Kampf um Würde im Angesicht der Vergänglichkeit – leise und laut zugleich, radikal menschlich.

Yasmina Rezas erster Roman, der auch 25 Jahre nach seinem Erscheinen nichts an Aktualität eingebüßt hat, oszilliert zwischen sprachlicher Raserei und stiller Melancholie: ein furioses Einmanntheater, das sich an der Welt abarbeitet und an sich selbst scheitert. Die Grenzen zwischen Zorn und Zärtlichkeit, Selbsthass und Sehnsucht verwischen in dieser Rede, die zugleich ein Porträt Europas ist – alt geworden und trotzig lebendig. Thomas Thieme leiht dem alten Mann eine Intensität, die atemlos macht. Er brennt ein Seelen-Feuerwerk zwischen Hassrede und Selbstentblößung ab und ist dabei grotesk, böse und dann und wann auch von entwaffnender Selbstironie.

Wunder gibt es immer wieder

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Sonntag, 1. November 2026, 18:00 UhrTickets
Die Männer von Berlin Comedian Harmonists rennen im U-Bahnvergrößern
Berlin Comedian Harmonists, Foto: Oliver Betke

Berlin Comedian Harmonists:
Holger Off & Norbert Kohler, Tenor
Olaf Drauschke & Ulrich Bildstein, Bariton
Wolfgang Höltzel, Bass
Nikolai Orloff, Klavier

100 Jahre Comedian Harmonists mit 3-Gänge-Menu-Dinner, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Wunder gibt es immer wieder ist eine rasante Jubiläums-Revue zum 100. Geburtstag der «ersten Boygroup der Welt». Es geht um nichts weniger als: das Leben. Im Großen und im Kleinen, heute wie vor 100 Jahren. Das Sextett hat sich erneut in die Geschichte der Comedian Harmonists vertieft und Unerhörtes, Komisches und Berührendes zu Tage gefördert. Es werden neue Songs, darunter Ausgrabungen unbekannter Musik ihrer großen Vorbilder, sowie virtuose Schlager präsentiert, von Katja Ebstein bis Peter Maffay, von Udo Jürgens bis Queen. Eine Revue voller Überraschungen, musikalischer Perlen und wundervoller Momente, ein Abend, der seinem Titel alle Ehre macht.

Ian McEwan «Was wir wissen können»

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Samstag, 7. November 2026, 17:00 UhrTickets
Matthias Brandt, Foto: Jan Düfelsiekvergrößern
Matthias Brandt, Foto: Jan Düfelsiek

Matthias Brandt, Lesung
Gerhard Ahrens, Einrichtung

Lesung mit 3-Gänge-Menu-Dinner, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Ian McEwans neuer Roman Was wir wissen können ist ein dystopischer Zukunftsentwurf und zugleich ein Spiegel unserer Gegenwart. Im Jahr 2119 ist Europa nach einer nuklearen Katastrophe weitgehend überflutet, die Erinnerungen an Reichtum, Freiheit und Leichtigkeit des 21. Jahrhunderts sind nur noch ferne Sehnsucht. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe begibt sich auf Spurensuche nach einem legendären Liebesgedicht des Dichters Francis Blundy, das dieser 2014 seiner Frau Vivien gewidmet hat und das seither als verschollen gilt. Zwischen den Fragmenten einer untergegangenen Welt entdeckt Metcalfe Hinweise auf eine geheime Liebe und ein Verbrechen, das seine Sicht auf das Vergangene und unser Wissen darüber grundlegend infrage stellt.

Der Schauspieler und Autor Matthias Brandt gehörte ab Mitte der 1980er Jahre den Ensembles verschiedener Theater an, zuletzt denen der Schauspielhäuser Zürich und Bochum. Seit 2000 arbeitet er hauptsächlich für Film und Fernsehen und erhielt zahlreiche Preise. U. a. ist er als Münchner Kommissars im Polizeiruf 110 und als August Benda in Babylon Berlin bekannt.

Das Lied der triumphierenden Liebe

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 21. November 2026, 17:00 UhrTickets
1 Frau legt Gesicht auf seinem Hand.vergrößern
Eva Mattes, Foto: Hanna Mattes

Eva Mattes, Lesung
Trio Orelon:
Judith Stapf, Violine
Arnau Rovira i Bascompte, Violoncello
Marco Sanna, Klavier

Programm:
– Eine musikalische Turgenjew-Lesung mit Kompositionen von G. Fauré, P. Viardot, M. Ravel u.a.
– Dinner mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Turgenjews Geschichte über Freundschaft, Leidenschaft und unerfülltes Begehren handelt von seiner Liebe zur Sängerin Pauline, die mit seinem Freund, dem Schriftsteller Louis Viardot verheiratet ist. Für sie verlässt er Russland und folgt dem Ehepaar bis zu seinem Lebensende. Ein betörender musikalisch-literarischer Abend.

Neuhardenberger Schlossmarkt & Weihnachtsmannlandung

Schlossmarkt Neuhardenberg Samstag, 28. November 2026, 12:00 Uhr
Sonntag, 29. November 2026, 12:00 Uhr
Tickets
Weihnacht auf Schlossmarkt Neuhardenbergvergrößern
Schlossmarkt Neuhardenberg, © Veranstalter

Regionale Köstlichkeiten, weihnachtliches Kunsthandwerk, Live-Präsentationen und vorweihnachtliches Ambiente

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr laden Schloss, Gemeinde und Airport Neuhardenberg am ersten Adventswochenende erneut gemeinsam zum adventlichen Markt auf Anger und Schlossareal und zur traditionellen Weihnachtsmannlandung auf dem Neuhardenberger Flugplatz ein. Der Markt bietet ein stimmungsvolles Adventsprogramm mit weihnachtlichem Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Live-Präsentationen. Glühwein, weihnachtliche Köstlichkeiten, Punsch und Feuerschalen schaffen dabei eine anheimelnde Atmosphäre.

Besuchen Sie am 28. November das Konzert *It's still snowing on my Piano mit Bugge Wesseltoft in der Schinkel-Kirche oder am 29. November das Puppen- und Objekttheater Schlafe! Dornröschen im Bett zu spielen im Großen Saal oder drehen Sie Pirouetten auf der Kunsteisbahn. Das vollständige Schlossmarktprogramm wird im Herbst bekanntgegeben.

Eintritt frei

It’s still snowing on my piano

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 28. November 2026, 17:00 UhrTickets
1 Mann spielt Klaviervergrößern
Bugge Wesseltoft, Foto: Asle Karstad

Bugge Wesseltoft, Klavier

Konzert mit 3-Gänge-Menu-Dinner im Advent

Es schneit noch immer auf Bugge Wesseltofts Klavier. Und es bleibt ein Wunder, wieviel Wärme dieser Schnee erzeugt. Als 1997 sein erstes Soloalbum mit wunderschönen, stillen Improvisationen über internationale Weihnachtslieder erschien, hatte der Komponist, Bandleader und Pianist schon einen eindrucksvollen Weg hinter sich, auf dem er nicht weniger als die Neuerfindung des damaligen europäischen, insbesondere skandinavischen Jazz unternommen hatte. Selbstbewusst hatte er seine Band New Conception of Jazz Group genannt, und der Anspruch war nicht zu groß gewählt. Bugge Wesseltoft hatte maßgeblichen Anteil an dem, was unter anderem mit Sidsel Endresen, Terje Rypdal, Nils Petter Molvær und dem Esbjörn Svensson Trio aus dem Norden Europas überall auf dem Kontinent die Konzertsäle und Clubs eroberte und ein neues Verständnis des Jazz durchsetzte. Während bei den vielen Bandprojekten auf diesem Weg oft die verschiedensten Instrumentarien und viel Elektronik zum Einsatz kamen, war It’s snowing on my piano davon das komplette Gegenteil. Ein Künstler und sein Instrument, einfache, direkt ans Herz gehende Melodien und Improvisationslinien.

Schlafe! Dornröschen im Bett zu spielen

Großer Saal, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 29. November 2026, 16:00 UhrTickets
1 Mann trinkt Tee auf dem Bettvergrößern
Eine Szene vom «Schlafe! Dornröschen im Bett zu spielen», Foto: Leander Stahl

Martin Vogel, Idee und Spiel
Kristine Stahl, Regie und Ausstattung
Andres Böhmer, Musik

Puppen- und Objekttheater nach dem Märchen der Brüder Grimm, für alle ab 5 Jahre

Was passiert, wenn man plötzlich hundert Jahre schläft? Vertane Zeit – oder ein großes Abenteuer? Ist das Bett vielleicht viel mehr als nur ein Ort zum Träumen? In Schlafe! Dornröschen im Bett zu spielen verwandelt sich das Schlafzimmer in eine Bühne für Geschichten voller Fantasie, Poesie und überraschender Entdeckungen.

Martin Vogel nimmt sein Publikum mit in eine zart-versponnene Traumwelt, in der Alltagsgegenstände zu Schauspielpartnern werden und die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Aus allem, was sich im und unter dem Bett oder auf dem Nachtschränkchen findet, entsteht ein feinsinniges Objekttheater, das dazu einlädt, das Nichtstun, das Lauschen und das Träumen neu zu entdecken. Für alle, die gerne träumen, es sich gern gemütlich machen – und sich von der alten Geschichte der Prinzessin Dornröschen auf ganz neue Weise verzaubern lassen wollen.

Weihnachtspost «Ein literarisch-musikalischer Adventskalender der Kulturen»

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 5. Dezember 2026, 17:00 UhrTickets
1 Frau legt ihr Gesicht auf dem Handvergrößern
Suzanne von Borsody, Foto: Mirko Joerg Kellner

Suzanne von Borsody, Lesung
Duo Feliz::
Omar Plasencia, Vibraphon
Kurt Holzkämper, Bass

Musikalische Lesung mit 3-Gänge-Menu-Dinner im Advent

Suzanne von Borsody entführt mit ihrem musikalisch-literarischen Adventskalender auf eine poetische Reise rund um den Globus und zeigt die universelle und doch so vielfältige Bedeutung der Weihnachtstraditionen. Im Mittelpunkt stehen Geschichten, Gedichte und Prosatexte, die Motive von Liebe, Frieden und Hoffnung in unterschiedlichen kulturellen Kontexten beleuchten – von der biblischen Erzählung der Geburt Jesu über die nordische Figur des Weihnachtsmannes, die italienische Hexe Befana und das Brauchtum des Nikolaus im östlichen Mittelmeerraum bis hin zur persischen Yalda-Nacht.

Die Texte aus aller Welt, die in großer stilistischer Bandbreite von humorvollen über ironische Erzählungen bis hin zu tiefgründigen oder besinnlichen Betrachtungen reichen, lassen die Vorfreude auf die bevorstehenden Festtage steigen. Dabei wird Suzanne von Borsody vom Duo Feliz mit Omar Plasencia am Vibraphon und Kurt Holzkämper am Bass mit federleichten und manchmal auch melancholischen Klängen begleitet und macht die Vielfalt und das Gemeinsame der weihnachtlichen Traditionen sichtbar.

Christkind, Whisky, Festgebäck

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Samstag, 12. Dezember 2026, 17:00 UhrTickets
1 Frau roten T-Shirtvergrößern
Annett Renneberg, Foto: Ron Kuhwede

Annett Renneberg, Lesung

Weihnachten mit Texten von Robert Gernhardt, Erich Kästner, O. Henry, Daniel Glattauer, Hans Fallada, Susanne Niemeyer, Reinhold Messner u. a. & Dinner im Advent mit 3-Gänge-Menu, einschl. Aperitif und Wasser sowie Tee oder Kaffee

Kleine und große Weihnachtswunder, herzerwärmende Literatur, feiner bis schwarzer Humor und kulinarische Fantasien rund um die Festtage sind der Stoff, aus dem Annett Rennebergs neues Weihnachtsprogramm gewebt ist. In den Geschichten und Gedichten geht es um Erscheinungen am Weihnachtsabend, Feiertagskrisenbewältigung und die Frage: Wer holt denn nun den Whisky aus der Küche?!

In adventlicher Stimmung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest entfaltet sich ein besinnlich-vergnüglicher Abend, der gleichermaßen zum Lachen und Nachdenken einlädt. Dabei treffen Klassiker der Weihnachtsliteratur von Erich Kästner oder O. Henry auf zeitgenössische Stücke von Donna Leon und Susanne Niemeyer, die die kleinen Wunder des Weihnachtsfestes in besonderem Licht erscheinen lassen, den Blick auf das Fest liebevoll ironisch brechen und zugleich seinen Zauber bewahren.

Christmas Oratorio

Schinkel-Kirche in Neuhardenberg Sonntag, 20. Dezember 2026, 17:00 UhrTickets
5 Musiker vom Calmus Ensemble © Anne Hornemannvergrößern
Calmus Ensemble, Foto: Anne Hornemann

Calmus Ensemble:
Elisabeth Mücksch, Sopran
Johanna Gröhn Veit, Alt
Friedrich Bracks, Tenor
Jonathan Müller Saretz, Bariton
Michael B. Gernert, Bass

Auszüge aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach; Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Camille Saint-Saëns, Bob Chilcott, Harald Banter und Heinrich von Herzogenberg mit 3-Gänge-Menu-Dinner im Advent

Das Leipziger Calmus Ensemble ist eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Das Markenzeichen des Quintetts ist seine Klangkultur, die sich wie ein roter Faden über alle Besetzungswechsel der letzten 25 Jahre hindurch zieht: reiche Klangfarben, Homogenität, Liebe zum Detail und eine textnahe Interpretation der Musik.

In seinem Programm Christmas Oratorio widmet sich das Calmus Ensemble dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf kammermusikalische Weise. Ausgewählte Choräle daraus bilden das spirituelle Rückgrat des Konzerts und treten in einen inspirierenden Dialog mit Werken verschiedener Epochen und Stile, die alle die Weihnachtsgeschichte erzählen. So schlägt das Calmus Ensemble eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Andacht und Klangfreude.

Ins Freie! 2026

Kino trifft Kulinarik «Ramen everywhere»

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Samstag, 20. Juni 2026, 17:30 UhrTickets
Ramenvergrößern
Kino trifft Kulinarik «Ramen everywhere»

Ryuichi Sakamoto, Musik
The Duc Ngo, Kulinarik
Dieter Kosslick, Kuration

Gespräch, Abendessen, Konzert, Film und Getränkebegleitung
– Film «Tampopo» vom Meisterregisseur Jûzô Itami
– Nudelsuppe vom Meisterkoch The Duc Ngo
– Avantgarde-Musik vom Komponist Ryūichi Sakamoto

Die diesjährige Ausgabe der von Dieter Kosslick kuratierten Reihe widmet sich am 20. Juni der japanischen Kultur. Den cineastischen Höhepunkt des Abends bildet Jûzô Itamis legendärer Film «Tampopo», der den kulinarischen Welterfolg der japanischen Ramen befeuerte.

Im Podiumsgespräch geht es um den weltweiten Siegeszug der Nudelsuppe bevor The Duc Ngo sein Ramen-Menü kredenzt. Kompositionen Ryuichi Sakamotos zwischen Jazz, elektronischer Musik und Klassik runden den Ausflug in die japanische Kultur ab.

Bujazzo «Thank you, Peter!»

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 21. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
1 Orchester spielt Blechbläserinstrumentvergrößern
Bundesjugendorchester für die Klassik, Foto: Thomas Kölsch

Bundesjugendorchester «Bujazzo»
Jörn Marcussen-Wulff, Leitung

Anlass des 90. Geburtstages vom Gründungsvater Peter Herbolzheimer (1935 – 2010) des Bundesjazzorchesters für die Klassik

Mit seinem Programm Thank you, Peter! ehrt das Bujazzo seinen Gründungsvater und langjährigen künstlerischen Leiter Peter Herbolzheimer (1935 – 2010), einen der einflussreichsten Bandleader, Komponisten und Arrangeure Europas. Aus Anlass seines 90. Geburtstages im vorigen Jahr hat das Bujazzo gemeinsam mit Dozenten, die unter oder mit Herbolzheimer gespielt haben, ein Programm erarbeitet, das die unverwechselbare Klangsprache dieses legendären Bigband-Schwergewichts erneut zum Leben erweckt. Neben seinen eigenen Kompositionen stehen Arrangements von langjährigen Wegbegleitern auf dem Programm, die den Sound des Bujazzo geprägt haben.

China Moses «It’s Complicated»

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Dienstag, 23. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
1 hübsche afrikanische Frau denktvergrößern
China Moses, Foto: Ward Roberts

China Moses, Gesang

Die Welt des Jazz, Soul, Blues und Swing

China Moses moderiert TV Shows, gestaltet Radiosendungen, singt Songs aus den französischen Versionen von Disneyfilmen – aber ihre wahre Kraft entfaltet sie als charismatische Rhythm’n’Blues-Sängerin auf der Konzertbühne. Ihre ausdrucksstarke Altstimme kann von zärtlich-sanft bis zum druckvollen Ausbruch alles, was eine große Sängerin auszeichnet. Neben überraschend eigenständigen Interpretationen der Musik großer Jazzlegenden schreibt sie ihre eigene Musik, die zwischen coolem Jazz und Soul mit kräftigem Pop-Einschlag gekonnt variiert. Ihre langjährige Erfahrung als Moderatorin macht sie auch zur Entertainerin par excellence in eigener Sache und lässt ihre Konzerte zu einem unterhaltsamen Dialog mit dem Publikum werden.

Mit alldem ist China Moses längst aus dem Schatten ihrer Mutter Dee Dee Bridgewater herausgetreten und hat sich einen eigenen, aus der Welt des Jazz, Soul, Blues und Swing nicht mehr wegzudenkenden Namen gemacht. Ihr kraftvoller Gesang, ihr Charme und ihre raue Intonation machen ihre Auftritte zu komplexen Bühnenereignissen, die sie mit gekonnt vorgetragenen Geschichten aus den Geburtsjahren des Jazz würzt.

7. Neuhardenberger Sängertreffen

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Samstag, 27. Juni 2026, 15:00 UhrTickets
1 Zelt an dem Wasservergrößern
Ins Freie!, © fotokraftwerk

Klaus Hoffmann, Atrin Madani, Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon und Ulla Meinecke, Gesang & Gedicht
Klaus Hoffmann, Leitung

Lieder, Sänger und Poeten

Es war, mit Fontane gesprochen, von Anfang an ein «weites Feld», auf dem Klaus Hoffmann und die Stiftung Schloss Neuhardenberg seit 2019 unter dem Oberbegriff der Liedermacherei und des Singer-Songwriting programmatisch unterwegs waren. In diesem Jahr ist es nicht anders: Lieder werden von SängerInnen interpretiert, oft von ihnen selbst geschrieben, das heißt gedichtet, komponiert und arrangiert – alles in ehrlicher Handarbeit und nicht selten mit viel Herzblut und anderen Leidenschaften, bevor »der Markt« daraus ein käufliches Produkt macht. Dagegen ist nichts einzuwenden, schließlich müssen auch Künstler leben.

2raumwohnung

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 28. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
1 Frau und 1 Mann im roten Licht.vergrößern
2raumwohnung, Foto: Julija Goyd

2raumwohnung:
Inga Humpe, Gesang & Keyboard
Tommi Eckart, Bass & Keyboard

Deutscher Pop

Schon über zwei Jahrzehnte sind Inga Humpe und Tommi Eckart zwei der wichtigsten Vertreter des deutschsprachigen Elektropops, vielleicht geradezu das Aushängeschild des Genres. Ab 2000 firmierten die beiden Musiker offiziell unter dem Namen 2raumwohnung und wurden mit dieser Formation sowie durch ihre Tätigkeit als Songschreiber und Produzenten zu stilprägenden Vertretern des deutschsprachigen Elektropop. Kontinuierlich bewahrt sich das Duo so Freiräume für künstlerische Kreativität.

An den Zaubermond

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Donnerstag, 2. Juli 2026, 20:00 UhrTickets
Musiker mit Musikinstrumentvergrößern
Salonorchester "Unter’n Linden", © Künstler

Dagmar Manzel, Lesung und Gesang
Salonorchester "Unter’n Linden":
Andreas Jentzsch & Laura Volkwein, Violine
Stanislava Stoykova, Viola
Isa von Wedemeyer, Violoncello
Alf Moser, Kontrabass
Christiane Weise, Flöte
Matthias Glander, Klarinette
Stephan Möller, Schlagzeug
Matthias Samuil, Klavier und musikalische Leitung

Texte von Etel Adnan, Rainer Maria Rilke, Else Lasker-Schüler, Kurt Tucholsky, Paul Verlaine, Robert Walser u.a. ⁄ Musik von Werner Richter Heymann, Friedrich Hollaender, Arnold Schönberg, Franz Schubert, Otto Reutter u.a.

Oft wurde er schon besungen: der Mond als Gegenstand der Sehn-sucht, der Mythen und des Zaubers. Lieder, Gedichte und Geschichten entführen in eine funkelnde Welt voller Poesie und Träumerei. Mit Freude am Experiment und feinen Arrangements entsteht ein Abend großer Spielfreude und musikalischer Raffinesse.

Orchestra Baobab «Made in Sénégal»

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Freitag, 3. Juli 2026, 20:00 UhrTickets
Orchestra Baobabvergrößern
Orchestra Baobab, Foto: Charlotte Steppé

Orchestra Baobab:
Zachharia Koité, Gesang & Timbal
Mamadou Mountaga Koité, Schlagzeug & Timbal
Moussa Sissokho, Congas
Yahya Fall & Rene Sowatche, Gitarre
Wilfrid Zinsou, Saxofon & Posaune
Seydou Nourou Koité, Alt- & Tenorsaxofon
Malick Sy, Bass-Gitarre
Ndeye Korka Dieng, Gesang

Afrikanische Sounds, lateinamerikanische Rhythmen und zeitlose Eleganz

«Made in Sénégal» ist weit mehr als ein Konzertprogramm: Es ist eine Reise durch Epochen und Regionen, ein Liebesbrief an den Senegal, an die Wurzeln und die Zukunft seiner Musik. Von den intimen Clubs in Dakar bis zu den größten Bühnen der Welt hat das Orchestra Baobab alles gesehen und erlebt. Doch auf dieser gewaltigen Reise blieb eines immer gleich: die zeitlose Kraft und Schönheit der Musik.

Neuhardenberg Proms

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Samstag, 4. Juli 2026, 19:00 UhrTickets
Fotocollage: Portrait vom Musiker fügt auf Hintergrundbild von einem Orchester hinzu.vergrößern
Neuhardenberg Proms – First Edition, © Jim Rakete, Mat Hennek, Tine Acke

Moritzburg Festival Orchester
Josep Caballé-Domenech, Leitung
Mira Wang, Violine
Jan Vogler, Violoncello
Max Hopp, Moderation

Ein vielseitiges Kammermusikrepertoire

Zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal versetzen 2026 die Neuhardenberg Proms den Schlosspark in die ausgelassene Konzertstimmung der Londoner Royal Albert Hall mit einem festlichen Programm, das klassische Musik mit sommerlicher Heiterkeit verbindet. Präsentiert von den jungen Musikern des Moritzburg Festival Orchesters mit Jan Vogler am Cello und dem Meisterdirigenten Josep Caballé-Domenech am Pult, wird es an musikalischer Unterhaltung im besten Sinne nicht fehlen.

Noa «The Giver»

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Sonntag, 5. Juli 2026, 19:00 UhrTickets
1 Frau legt ihr Kinn auf Hand.vergrößern
Noa, Foto: Ronen Akerman

Noa, Gesang
Ruslan Sirota, Klavier
Daniel Dor, Perkussion

R&B, Country, Country Western, Folk, Yemenite & Italian folk u.a.

Noa bewegt sich mühelos zwischen jemenitisch-jüdischer, US-amerikanischer und moderner israelischer Kultur. Die in den USA aufgewachsene jemenitisch-israelische Sängerin beeindruckte in ihrer mehr als 25jährigen, überaus erfolgreichen Karriere mit ihrem klaren, kraftvollen Sopran und ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz bereits auf den bedeutendsten Bühnen dieser Welt.

Das Konzert in Neuhardenberg präsentiert neben bekannten Liedern vor allem Songs aus ihrem neuen Album The Giver, die sie gemeinsam mit dem Pianisten und Grammy-Award-Gewinner Ruslan Sirota geschrieben hat. Mehr denn je setzt sie der Feindschaft und dem Krieg die Großzügigkeit des Teilens, der Fürsorge und des Gebens entgegen.

CAVERNA MAGICA – revisited

Kastanienwiese, Schloss Neuhardenberg Donnerstag, 9. Juli 2026, 20:00 UhrTickets
1 Mann mit grauen und locken Haarenvergrößern
Andreas Vollenweider, Foto: René Ruis

Andreas Vollenweider & Friends:
Andreas Vollenweider, Harfen, Gu-Cheng, Ethnic Winds & Stimme
Walter Keiser, Schlagzeug, Perkussion, Programming & Sound FX
Daniel Küffer, Blasinstrumente, Perkussion, Keyboards, Akkordeon & Stimme
Isabel Gehweiler, Cello, Stimme, Keyboards & Perkussion
Oliver Keller, Gitarren und Saiteninstrumente aller Art

Mehr als nur Musik

Andreas Vollenweider ist das Meisterstück gelungen, eine ganz eigene Klangwelt zu schaffen, die bis zum heutigen Tag einzigartig geblieben ist. Ende der 70er Jahre entdeckt der Multiinstrumentalist die Harfe für sich. Er entwickelt eine eigene Spieltechnik, erweitert das Instrument technisch und schafft so seinen unverwechselbaren Klang, den er erstmals auf dem Montreux Jazz Festival 1981 präsentiert. In der Folge erobert er die Bühnen der Welt im Sturm, von der New Yorker Carnegie Hall bis zum Palladium in London und zur Sydney Opera Hall. Bis heute wurden über 20 Millionen Tonträger verkauft, die Streaming-Raten bewegen sich inzwischen ebenfalls im mehrstelligen Millionenbereich.

Service

Veranstalter und Informationen

Stiftung Schloss Neuhardenberg
Schinkelplatz 1
15320 Neuhardenberg
info@schlossneuhardenberg.de
www.schlossneuhardenberg.de

Das Hotel

Das Hotel Schloss Neuhardenberg bietet speziell auf das Programm zugeschnittene Arrangements mit Übernachtung, kulinari- schen Angeboten und Eintrittskarten für Veranstaltungen und Ausstellungen an. Reservierungen unter:
hotel@schlossneuhardenberg.de
033476-600-0

Kartenservice

033476-600 750
ticketservice@schlossneuhardenberg.de
Online und an Vorverkaufsstellen
ticketmaster - Tickets

Anreise

Bahn: RB 26 Richtung Küstrin-Kietz bis Trebnitz (Mark) oder Seelow-Gusow. Weiter mit dem gelegentlich fahrenden Bus.

Tourist Information

Tourist-Information Neuhardenberg
Karl-Marx-Allee 23
15320 Neuhardenberg
033476 60477
vereinneuhardenberg2000@t-online.de
www.neuhardenberg-information.de

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.