Schlosskonzerte Oranienburg

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Schlosspark Oranienburg, Photo: Hans Christian Krass

22. März – 13. Dezember

Die Schlosskonzerte Oranienburg sind ein Herzensprojekt junger Kulturschaffender im Ambiente des ältesten Barockschlosses der Mark Brandenburg. Die Konzertreihe vereint junge Nachwuchstalente und international renommierte Künstler und Künsterlerinnen. Dabei wird großer Wert auf vielfältige und ausgewogene Programme gelegt, die neben traditionellen Programmpunkten auch mit neuen Höreindrücken und unbekannten Werken überraschen.

Die Konzerte 2026

Eröffnungskonzert «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne»

Orangerie im Schlosspark Oranienburg Sonntag, 22. März 2026, 16:00 UhrTickets
Schwwarzweißfoto eines jungen Mannes im Frackvergrößern
Alexander Boeschoten, © Künstler

Karel Boeschoten, Violine
Sayaka Selina, Violoncello
Alexander Boeschoten, Klavier

Mit zwei wegweisenden Werken von Beethoven und Mendelssohn

Erleben Sie zwei Höhepunkte der Kammermusik: Beethovens virtuoses Opus 1 Nr. 1, mit dem der junge Komponist 1795 die Wiener Musikwelt eroberte, bildet den Auftakt. Nach der Pause erklingt Mendelssohns leidenschaftliches erstes Klaviertrio in d-Moll, ein Werk voller romantischer Intensität und brillanter Klangfarben. Ein Abend, der die ganze Bandbreite des Klaviertrios von der Wiener Klassik bis zur Hochromantik präsentiert.

Unter dem gemeinsamen Titel «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne» treten diese beiden Werke in einen Dialog. Sie machen hörbar, wie musikalische Anfänge nicht nur persönliche Meilensteine sind, sondern Räume eröffnen, in denen neue Ausdrucksformen erprobt und weiterentwickelt werden können.

Hand in Hand

Orangesaal im Schlossmuseum Oranienburg (begrenzte Platzkapazität) Samstag, 13. Juni 2026, 20:00 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
Tickets
Szenisches Konzert im Schloss Oranienburgvergrößern
Szenisches Konzert im Schloss Oranienburg, Foto: Luise Muller

Sarah Kollé, Sopran
Andrea Kollé, Flöte
Katrina Szederkenyi, Harfe
Jonas Otte, Komposition

Klänge Spaniens – Von der Renaissance bis zur Moderne

Eine musikalische Reise durch die spanische Seele: Von anonymen Renaissance-Weisen bis zu leidenschaftlichen Liedern des 20. Jahrhunderts entfaltet die außergewöhnliche Besetzung mit Sopran, Flöte und Harfe einen Klangreichtum von intimer Poesie. Zwei kurze Auftragskompositionen von Jonas Otte über spanische Texte stehen im Dialog mit alter Musik und lassen die Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart lebendig werden. Den Abschluss bildet das katalanische Volkslied «El cant dels ocells» – ein berührendes Friedenslied, das Pablo Casals weltberühmt machte.

Kontraste

Orangerie im Schlosspark Oranienburg Sonntag, 6. September 2026, 16:00 UhrTickets
Klarinettenkonzert im Schloss Oranienburg, Foto: Luise Mullervergrößern
Klarinettenkonzert im Schloss Oranienburg, Foto: Luise Muller

Samuel Waffler, Klavier
Trio d'anches:
Elisabeth Grümmer, Oboe
Sandra Kirchner, Klarinette
Teodor Naumov, Fagott

Werke von Michail Glinka & Francis Poulenc

Eine seltene Kammermusikbesetzung im Fokus: Das «Trio d'anches» – Oboe, Klarinette und Fagott – erklingt gemeinsam mit Klavier in Werken u. a. von Glinka und Poulenc. Die außergewöhnliche Kombination der drei Holzblasinstrumente mit einem Klavier eröffnet einen farbigen Dialog voller Kontraste und klanglicher Raffinesse.

Ein Programm, das die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten dieser besonderen Besetzung von romantischer Melancholie bis zu neoklassizistischer Eleganz zeigt.

Nachtgesang

Orangerie im Schlosspark Oranienburg Sonntag, 4. Oktober 2026, 16:00 UhrTickets
1 Frau singt und 2 spielen Klaviervergrößern
Schlosskonzerte Oranienburg, © Veranstalter

Freyja Quartett:
August Magnusson & Sophia Eschenburg, Violine
Gonzalo Martín Rodríguez, Viola
Konstanze Pietschmann, Violoncello

Meisterwerke des Streichquartetts

Zwei Meisterwerke der Quartettliteratur an einem Abend: Felix Mendelssohns leidenschaftliches Streichquartett in a-Moll entstand 1827 unter dem Einfluss L. v. Beethovens später Quartette – ein Werk voller jugendlicher Intensität und nächtlicher Sehnsucht.

Nach der Pause erklingt Ravels einziges Streichquartett: impressionistische Klangmagie, die von schillernden Farbwechseln bis zu rhythmischer Ekstase reicht.

Das Freya Quartett lässt die ganze Bandbreite dieser beiden Welten – von romantischer Innerlichkeit bis zu moderner Raffinesse – in all ihrer Schönheit aufleuchten.

Auf fremden Pfaden

Orangerie im Schlosspark Oranienburg Sonntag, 8. November 2026, 16:00 UhrTickets
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Vokalkonzert im Schloss Oranienburg, Foto: Luise Muller

Sarah Kollé, Sopran
Vincent Wilke, Bariton
Anastasia Grishutina, Klavier

Lieder zwischen Deutschland und Russland

Eine musikalische Begegnung zweier Kulturen: Inspiriert von der Russlandreise Clara und Robert Schumanns, entfaltet sich ein Programm, das von Sehnsucht, Abschied und Fernweh erzählt. Deutsche Romantik trifft auf russische Liedkunst: Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und weitere Vertreter erklingen neben Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow u.a. in einem Dialog zwischen vertrauten und exotischen Klangwelten. Ergänzt durch selten gehörte Kompositionen, wird dies ein Abend voller poetischer Intensität und musikalischer Entdeckungen.

Musikalische Weihnacht im Schloss

Orangesaal im Schlossmuseum Oranienburg Samstag, 12. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Sonntag, 13. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Fotocollage: 3 Musikervergrößern
v.l.n.r.: Sarah Kollé, Foto: Steffi Fischer; Janis Neteler, Foto: João Prenzler de Carvalho; Vincent Wilke, Foto: Steffi Fischer

Sarah Kollé, Sopran
Janis Neteler, Laute
Vincent Wilke, Lesung

Lesung mit Begleitung englischer Vokalmusik des 16. und 17. Jahrhunderts

Ein besinnlicher Abend zur Weihnachtszeit: Zwischen den Klängen von Stimme und Laute erklingt eine Erzählung von Charles Dickens. Traditionelle und moderne Weisen der englischen Renaissance und des Barock verweben sich mit zeitlosen Worten zu einer persönlichen Reise durch die festliche Zeit – von vertrauten Melodien bis zu überraschenden Entdeckungen.

Ergänzt wird das Programm durch Werke weniger bekannter englischer Komponisten, deren Musik jenseits des etablierten Kanons eine differenzierte Klangwelt eröffnet. Diese Stücke stehen exemplarisch für eine musikalische Kultur, die Einfachheit, Reflexion und emotionale Präzision schätzt – und damit eine inhaltliche Nähe zu Dickens’ Erzählweise aufweist.