Schlosskonzerte Königs Wusterhausen

Schloss Königs Wusterhausen, Photo: Norbert Vogelvergrößern
Schloss Königs Wusterhausen, Photo: Norbert Vogel

5. September – 17. Oktober

Seit nunmehr 13 Jahren sind die Schlosskonzerte nicht mehr aus Königs Wusterhausen wegzudenken.

Im Spätsommer und Herbst lädt das Klassikfestival zu besonderen Musikerlebnissen ein: International gefeierte Künstler treffen auf vielversprechende junge Talente, die am Beginn ihrer Karriere stehen – in einer Atmosphäre, die Nähe und Intensität schafft. Die neue Saison hält erneut musikalische Überraschungen bereit und verspricht frische Hörerlebnisse, teils in außergewöhnlichen und unkonventionellen Besetzungen.

Die Konzerte finden im Herzen von Königs Wusterhausen statt – eingebettet in ein denkmalgeschütztes Areal mit Schloss, Kavalierhäusern und Kreuzkirche. Das malerische Zentrum der Stadt mit seinem schönen Park und einem ausgezeichneten Restaurant mit kulinarischen Köstlichkeiten bildet den perfekten Rahmen für die musikalischen Darbietungen. Zu jedem Konzert werden außerdem Schlossführungen der Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm I. angeboten, um den Besuchern Leben und Wirken des «Soldatenkönigs» nahezubringen.

Die Konzerte 2025

Paris!

Kreuzkirche Königs Wusterhausen Samstag, 6. September 2025, 19:00 Uhr
1 Mann sitzt auf ein Stuhlvergrößern
Aurélien Bello, ©Künstler

Gerlint Böttcher, Klavier
Junge Kammerphilharmonie Berlin
Aurélien Bello, Leitung

Programm:
- Pierre Wissmer (1915 – 1992): Mouvement
- Camille Saint-Saëns (1835 – 1921): Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Pariser Sinfonie D-Dur KV 297
- Léo Delibes (1836 – 1891): Ballettmusik zu «Le Roi s’amuse»

Die musikalische Reise an diesem Abend führt Sie durch die Dramatik des 2. Klavierkonzert von Saint-Saëns, die Brillanz der «Pariser-Symphonie» von W.A. Mozart und die schwungvolle Leichtigkeit von Delibes Ballettmusik zu «Le Roi s'amuse». Abgerundet wird das Programm durch eine Rarität von Pierre Wissmer.

Die international gefeierte Pianistin Gerlint Böttcher beeindruckt mit «ungeheurer Ausstrahlungskraft» (Westfalenpost) und «emotionaler Tiefe» (Piano News). Ihre Konzerte führen sie weltweit auf große Bühnen, ergänzt durch Meisterkurse und Jurytätigkeiten bei internationalen Klavierwettbewerben.

Die Junge Kammerphilharmonie Berlin wurde 2015 als Orchester des Jungen Freundeskreises der Berliner Philharmoniker gegründet. Unter den Mitgliedern befinden sich Studierende und junge Berufstätige aus verschiedenen Disziplinen. Bei der Probenarbeit wird das junge Orchester durch Mitglieder der Berliner Philharmoniker unterstützt.

Neben regelmäßigen Konzerten in der Berliner Philharmonie begeistert das Orchester mit Sonderprojekten wie Opernproduktionen. Seine erste CD-Aufnahme erschien mit Werken von Aurélien Bello 2023, und 2021 wurde das Ensemble beim Deutschen Orchesterwettbewerb ausgezeichnet.

Von Bach bis Tango

3 Menschen mit Musikinstrumentenvergrößern
SaitenWind Trio, Photo: Michael Kleimann

SaitenWind Trio:
Silke Friedrich, Querflöte
Pablo Villafuerte, Gitarre
Fedor Erfurt, Klarinette

Programm:
- Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Sonate in E-Dur BWV 1035
- Peter I. Tschaikowski (1840 – 1893): Die Jahreszeiten, op. 37
- Isaac Albéniz (1860 – 1909): Suite española, op. 47
- Sefton Cottom (1928 – 2011): Forellen-Variationen 1
- Edvard Grieg (1843 – 1907): Norwegische Tänze, op. 35
- Astor Piazzolla (1921 – 1992): Las Cuatro Estaciones Porteñas
- Sefton Cottom (1928 – 2011): Forellen-Variationen 2
- Alexander Mironov (1982): Tango*

«Klassik mal anders …» – das ist das SaitenWind Trio; eine außergewöhnliche Besetzung, wunderschöne Klangmischung und herrliches Zusammenspiel auf höchstem Niveau. Zwei Aerofone und ein Saiteninstrument, sprich: Querflöte, Klarinette und Gitarre. Diese Kammermusikbesetzung ist durchaus nicht alltäglich, ergibt allerdings ein ganz besonderes Klangerlebnis, welches man in dieser Konstellation kaum zu hören bekommt. Eine wahre Rarität der Kammermusikszene!

Junge Künstler – Kammermusikabend der Extraklasse

Kavalierhaus, Schloss Königs Wusterhausen Sonntag, 12. Oktober 2025, 17:00 Uhr
1 Asiatin neben Klaviervergrößern
Yukino Kaihara, Photo: Sho Yamada

Philipp Schupelius, Violoncello
Yukino Kaihara, Klavier

Programm:
- Franz Schubert (1797 – 1828): Wandrers Nachtlied B-Dur, D. 768 • «Arpeggione» - Sonate a-Moll, D. 821
- Robert Schumann (1810 – 1856): Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102
- ⁠Claude Debussy (1862 – 1918): Reverie, Minstrels, La plus que lente (arr. von Mischa Maisky) • Sonate d-Moll
- ⁠Frédéric Chopin (1810 – 1849): Nocturne Nr. 19 e-Moll & Nr. 21 c-Moll op. posth. (arr. von Truls Mørk) • Introduction und Polonaise Brilliante & C-Dur op. 3

Jung und heiß gehandelt – zwei junge Ausnahme-Talente als Duo vereint versprechen einen Kammermusik-Abend der Extraklasse!

Classic FM wählte Philipp Schupelius im März 2024 unter die 30 spannendsten Nachwuchsmusiker der Welt. Der vielfach ausgezeichnete junge Cellist begeisterte sein Publikum als Solist und Kammermusiker bereits auf zahlreichen europäischen Bühnen. Mit Leidenschaft widmet er sich besonderen Konzertformaten, Themenkonzerten und der Verbindung verschiedener Kunstformen in einem Konzerterlebnis.

Die Pianistin Yukino Kaihara debütierte 2018 in der Suntory Hall in Tokio mit dem Klavierkonzert von Ravel und spielte in den vergangenen Jahren mit Orchestern wie dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. Sie ist seit 2021 Stipendiatin der Röhm Academy und studiert derzeit an der Universität der Künste Berlin bei Björn Lehmann.

Abchlusskonzert: Karneval des Glücks

Kreuzkirche Königs Wusterhausen Samstag, 8. November 2025, 19:00 Uhr
3 Frauen mit grünem Hintergrundvergrößern
Marianna Shirinyan, Franziska Hölscher & Katja Riemann, Photo: Mirjam Knickriem

Katja Riemann, Rezitation und Konzeption
Franziska Hölscher, Violine
Marianna Shirinyan, Klavier

Programm:
– «Der Karneval der Tiere» von Roger Willemsen (1955 – 2016)
- Camille Saint-Saëns (1835 – 1921), (bearbeitet von Jarkko Riihimäki): Die tierischen Reize dieser «zoologischen Fantasie» haben Roger Willemsen zu einer scharfzüngigen und mitunter deftigen Reise in die Tierwelt animiert. Mit sprachlichem Witz, Freude am Pittoresken und spöttischem Blick auf das Hier und Jetzt führt Willemsen den Zuhörer schwungvoll durch den Klassiker von Saint-Saëns. (Eichborn AG)
– «Das müde Glück» von Roger Willemsen
- Igor Strawinsky (1882 – 1971): Tango für Klavier solo, Suite italienne für Violine und Klavier – Serenata. Larghetto und Circus Polka für Violine und Klavier (bearbeitet von Jarkko Riihimäki)
- Fazil Say (1970): Sonate für Violine und Klavier – Grotesque. Moderato Scherzando
- Sergej Prokofjew (1891 – 1953): Sonate f-Moll op. 80 für Violine und Klavier – Allegro brusco
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Sonate e-Moll KV 304 für Violine und Klavier – Tempo di minuetto
- Edward Elgar (1857 – 1934): Salut d’amour op. 12 für Violine und Klavier
- Alfred Schnittke (1934 – 1998): Suite im alten Stil – Pantomime. Andantino

Tiere sind die besseren Menschen, fand Roger Willemsen und schrieb mit diesem Grundgedanken einen neuen Text für Camille Saint-Saëns‘ «Karneval der Tiere»: Hier trägt die Weinbergschnecke Lipgloss, der Elefant wandelt als Crossover-Künstler zwischen Techno und Beethoven, und die Fischer-Chöre singen im Aquarium. Charmant, scharfzüngig und voller Esprit ist Willemsens Text, mit dem Schauspielerin Katja Riemann durch das tierische Fest führt.

Service

Veranstalter, Informationen

Schlosskonzerte Königs Wusterhausen e. V.
Friedenstraße 43
15732 Eichwalde
kontakt@schlosskonzertekoenigswusterhausen.de
0152-08545870
www.schlosskonzertekoenigswusterhausen.de

Kartenservice & Tourist-Information

Touristinformation Dahme-Seenland
03375-252025

Theaterkassen sowie alle Vorverkaufsstellen
reservix - Tickets

Anreise

Bahn: ab Berlin-Westend mit S46 oder ab Berlin-Hbf mit RE2, RE20 (Cottbus) oder RE7 (Senftenberg) sowie vom Flughafen BER mit dem RB22 bis Königs Wusterhausen

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.