Die Überquerung des Niagara

Wolfram Scheller, Regie & Produktionsleitung
aki nom, Dramaturgie
Barbara Schiffner, Bühne & Kostüm
Paul Klinder, Licht & Ton
Ilja Schierbaum & Frix Mertin, Darstellung
Schauspiel von Alonso Alegría
Der Seiltänzer Blondin ist berühmt für seine waghalsigen Überquerungen des Niagara. Nach seiner letzten Überquerung, bei der er auf dem Seil Eier gebraten und verspeist hat, erhält er Besuch vom jungen Carlo, der ihn eingehend beobachtet hat. Carlo wirft Blondin Betrug vor, er will, dass Blondin sich wieder auf seine Kunst einlässt und neue Grenzen auslotet. Er brauche das Seil nicht, er könne auch fliegen. Nachdem Blondin den Jungen zuerst abweist, sich ihm aber letztlich nicht entziehen kann, macht er ihm den Vorschlag, den Niagara gemeinsam zu überqueren – Blondin will Carlo bei der nächsten Überquerung auf seinen Schultern tragen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Trainingsverlauf verstehen die beiden endlich, worauf es bei diesem gefährlichen Unterfangen ankommt: sie müssen ein Gleichgewicht herstellen, eins werden. Aus der Zusammenarbeit entsteht Ikaroteros, die Manifestation der Harmonie zwischen den beiden, aber auch ihrer beider Sehnsucht.



