Potsdamer Tanztage

vergrößern
Tanztage «Every Minute Motherland - Maciej Kuźmiński», Photo: Dajana Lothert

TaTa! 2026: 26. Mai – 7. Juni
Festival für Zeitgenössischen Tanz

Vom 26. Mai – 7. Juni 2026 verwandeln die Potsdamer Tanztage die Stadt Potsdam in ein Zentrum zeitgenössischer Tanzkunst. Mit jährlich 5.000 bis 8.000 Besuchern zählen die Potsdamer Tanztage zu den größten Tanzfestivals Deutschlands. Eine besondere Stärke des Festivals ist die enge Verbindung zum Publikum – ermöglicht durch das bundesweit umfangreichste Workshop-Angebot im Rahmen eines Tanzfestivals, zahlreiche Publikumsgespräche und die Vielfalt der Aufführungsorte.

Die Aufführungen bilden das Kernstück des Festivals: Soli-Arbeiten und große Ensembles, erzählerisches Tanztheater und reine Bewegung, Stücke für Kinder und ungewöhnliche Performances wechseln sich in einem reichen Programm ab. Ziel ist es, die Vielfalt der aktuellen internationalen Tanzszene, die sich durch ihre hohe Kreativität auszeichnet, zu präsentieren. Konzerte, Tanzfilme, Installationen, DJs ergänzen das Programm und laden zum Verweilen in der Schiffbauergasse ein.

Alljährlich verbindet das Programm international erfolgreiche Choreografen, lokale Künstler, junge Talente und die Arbeit von Studierenden zu einem dichten Programm auf den Theaterbühnen Potsdams, in Parks oder an besonderen öffentlichen Orten der Stadt. In der Schiffbauergasse mit mehreren Bühnen und den Tanzstudios der fabrik Potsdam entsteht so jedes Jahr eine kreative Atmosphäre rund um Tanz- und Körperkunst und mit Konzerten, Publikumsgesprächen und einem besonderen Angebot für Familien.

Programm 2026

Weitere Veranstaltungen der fabrik Potsdam 2026

KAPellina tanzt um die Welt

Große Bühne, fabrik Potsdam Samstag, 14. März 2026, 15:00 UhrTickets
Logo "KAPellina tanzt um die Welt"vergrößern
Logo "KAPellina tanzt um die Welt", © Veranstalter

Mitglieder der Kammerakademie Potsdam

Konzert für Kinder von 3–7: KAPellina entdeckt Musik aus aller Welt.

KAPellina entdeckt Zauberschuhe, mit denen sie die Noten der Musiker und Musikerinnen verzaubern und die Rhythmen durcheinanderwirbeln kann. Wie bei einem Jukebox-Automaten spielt eine Tanzkapelle plötzlich verschiedene Beats: eine Polka, einen Walzer, einen argentinischen Tango, einen arabischen Dabke und rumänische Volkstänze…

Die Zauberschuhe wirken aber nur, wenn alle mittanzen – hoffentlich geraten dabei nicht die Noten durcheinander?

Gemeinsam mit KAPellina tauchen die Musiker und Musikerinnen mit dem Publikum in vielen Mitmachaktionen spielerisch in die Welt der klassischen Musik ein.

Made in Potsdam 2026

One Strike Salvation

Große Bühne, fabrik Potsdam Samstag, 10. Januar 2026, 19:00 Uhr
2 Menschen tanzen.vergrößern
Yotam Peled & Nitzan Moshe, Foto: Valentin Braun

Yotam Peled & Nitzan Moshe, Choreografie & Performance
Robert Prideaux, Lichtdesign
Maryna Ianina, Kostüme & Bühnenbild
Valentin Braun, Dokumentation und Fotos
Ari Teperberg, dramaturgische Unterstützung

Tanz / Performance

Wie verabschiedet man sich von der Heimat? Wie trägt man Erinnerungen weiter, ohne von ihnen überwältigt zu werden? One Strike Salvation ist ein intensives Duett, das diese Fragen körperlich erfahrbar macht – durch Bewegung, Rhythmus und rituelle Gesten.

Steine, Lieder, Fahnen und Tanz – Yotam Peled und Moshe Nitzan gleiten zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen persönlichen Erinnerungen und kollektiver Geschichte. Sie greifen Traditionen von Gedenkfeiern und Unabhängigkeitszeremonien auf – und lösen diese Schicht für Schicht auf.

Anschließend: Publikumsgespräch

The Cornerstone

Große Bühne, fabrik Potsdam Freitag, 16. Januar 2026, 19:00 Uhr
1 Mädchen schaut hoch.vergrößern
Laura Gary, Foto: Alexandra Grünbaum

Laura Gary, Choreografie & Performance
Nicolas Schulze, Livemusik
Jan Wanzelius, Musikkomposition

Tanz & Performance

Welche Erinnerungen wohnen in unserem Körper? Welche Gesten wandern durch Generationen? Und was geschieht, wenn uns jemand Unerwartetes begegnet? The Cornerstone führt Laura Gary durch eine skulpturale Installation – einem Pfad aus Licht, metallisch glänzenden Wirbelsäulen, Wolle, Stoff und Alltagsmaterialien entlang. Bewegung wird hier zum Ritual, zur Spurensuche.

Der Körper tastet sich voran, langsam, lauschend. Jede Geste trägt Geschichte – familiäre Echos und persönliche Erinnerungen. In der Mitte des Weges erscheint die Musik. Für einen flüchtigen Moment begegnen sich Klang und Körper – spontan, zerbrechlich, offen. Danach geht die Reise weiter, verändert. Diese Performance lädt ein, sich zu fragen: Worauf bewegen wir uns wirklich zu – auf das Loslassen, das Ankommen oder den Weg selbst?

Anschließend: Publikumsgespräch

Syndrolin

fabrik Club Potsdam Freitag, 16. Januar 2026, 21:00 Uhr
DJ Syndrolinvergrößern
DJ Syndrolin, © Künstler

DJ Syndrolin

Konzert: Techno & House

Angefangen hat Syndrolin klassisch an den Turntables – mit Vinyl und viel Neugier. Aus ersten Sets entstand schnell eine Leidenschaft, die sie von Streams im Lockdown zu lokalen Partys, Open Airs und schließlich auf Club- und Festivalbühnen führte. In ihren Sets vereint sie düstere, melodische Klänge mit dubby Elementen und schafft so eine tiefgehende, mystische Atmosphäre. Neben ihren treibenden Technosets spielt sie auch gerne groovigen House, am liebsten auf Vinyl.

In ihrer Freizeit widmet sich DJ Syndrolin einer weiteren kreativen Leidenschaft: der Fotografie. Ihre Werke sind derzeit im Kunstraum/Washhaus ausgestellt.

Eintritt frei

Ausstellung "Vanitasparade & Echoes of Transformation"

Kunstraum & Waschhaus Potsdam Vernissage, Samstag, 17. Januar 2026, 16:00 Uhr
Finissage, Sonntag, 15. Februar 2026, 13:00 Uhr Tickets
Tickets
1 Hand fasst Wasser an.vergrößern
Echoes of Transformation, Foto: Lisa Krauß

Gemälde: 1 Mann auf dem Pferdvergrößern
Vanitasparade, Gemälde: Max Grote
Öffnungszeiten: So 18.01.–So 15.02. | Mi–So, 13:00–18:00 | Eintritt frei

Vanitasparade

Werke von Max Grote

Die großformatigen Werke von Max Grote verbinden altmeisterliche Handschrift mit moderner Perspektive: dunkle, dramatische Szenerien, Pferdefiguren, Porträts und Selbstporträts sowie Ganzkörperstudien. Bildwelten variieren von Serie zu Serie, bleiben aber eindeutig in der künstlerischen Sprache. Max Grote hatte sein erstes eigenes Atelier im Potsdamer Rechenzentrum. Der 23-Jährige studiert nun an der HFBK Hamburg bei Jorinde Voigt.

Echoes of Transformation

Werke von Lisa Krauß

Die Fotografin Lisa Krauß, auch bekannt unter ihren Künstlernamen Syndrolin, lädt in eine experimentelle Fotoausstellung ein, in der sich Realität und Vorstellung berühren. Ihre Werke erkunden Übergänge zwischen Licht und Dunkelheit, Körper und Abstraktion, Form und Material.

Zwei Stücke

Große Bühne, fabrik Potsdam Samstag, 17. Januar 2026, 19:00 Uhr
1 Frau steht auf eine Beinevergrößern
Tanzszene "20 Seconds", Foto: Markus Bertuzzo

20 Seconds

Silvia Remigio, Konzept, Tanz, Choreografie & Sound
Sabine Chwalisz, Mentorin
Marvin Müller, technische Unterstützung
Baldemar Bottini, Kamera
Manuel Exposito, Schnitt

1 schwangere Frau schleppt einen Steine.vergrößern
Tanzszene "The Art of Life and Death", Foto: Sara Guerrini

The Art of Life and Death

Claire F. Crescini, Choreografie und Tanz
Letizia Bigatton, Voiceover
Annika Stadler, Dramaturgie
Sabine Chwalisz, Mentorin
Samaquias Lorta, Tonbearbeitung
Benjamin Mélot, Außenperspektive

Tanz & Performance

The Art of Life and Death von Claire F. Crescini und 20 Seconds von Silvia Remigio sind Tanzsoli, in denen der weibliche Körper zum Ort von Erinnerung, Widerstand und Verwandlung wird – ein Aufbegehren gegen die Grenzen, die Körpern auferlegt werden und ein poetisches Erinnern an ihre kraftvolle, sinnliche Lebendigkeit.

Claire Crescini erforscht die Zartheit und Kraft des Körpers, seine Verbindung zur Natur und das Verlangen, das es zu entdecken gilt – ein Tanz zwischen Atem und Gewicht, zwischen Verschwinden und Erwachen. Silvia Remigio stellt den Körper ins Spannungsfeld zwischen Gewalt und Gesetz und dem Aufbegehren gegen gesellschaftliche Macht. Stimme und Text benennen die Verletzungen, die laut werden und nicht mehr verstummen. Die Stücke durchdringen das Schweigen, sie brechen es durch Bewegung, Klang und Stille. Zwischen Lust und Schmerz, Scham und Selbstbehauptung entsteht ein Raum der Befreiung.

Anschließend: Publikumsgespräch

Nina Bauer

fabrik Club Potsdam Samstag, 17. Januar 2026, 21:00 Uhr
1 Frau mit roten Haarenvergrößern
Nina Bauer, © Künstler

Nina Bauer, Gesang & Gitarre

Konzert: Indie-Pop, Folk

Nina Bauer ist eine unabhängige Singer-Songwriterin aus Potsdam, deren Musik zwischen Indie-Pop und Folk schwebt – ehrlich, sanft und berührend.

Mit ihrer warmen Stimme und poetischen Texten fängt sie das Leben zwischen Traum und Wirklichkeit ein. Nach ihrer EP Summer Breeze (2023) arbeitet sie nun an ihrem Debütalbum.

Live begeistert sie mit Nähe, Gefühl und einer besonderen Intimität, die unter die Haut geht.

Ritournelles. Oder: Um das Kreisen kreisen

Kunstraum / Waschhaus Potsdam Sonntag, 18. Januar 2026, 11:00 Uhr
3 Frauen schauen ins Spiegelvergrößern
Ritournelles. Oder: Um das Kreisen kreisen, Foto: Jonas Zeidler

Johanna Ackva & Laura Gary, Konzept, Choreografie & Performance
Yuko Matsuyama, Komposition & Performance
Odile Seitz-Walser, Outside Eye & dramaturgische Beratung
Martin Sieweke, Kostüm & Szenografie

explore dance – Tanz für junges Publikum (3+)

In Ritournelles dreht sich alles um das Kreisen. Tanzend, summend und singend spannen drei Performerinnen mit ihren Körpern und Kostümen einen magischen Kreis. In diesem Kreis erfinden sie neue Worte, Rhythmen und Bewegungen. Mal wird ihr Kreis riesengroß, mal winzig klein, mal nimmt er die Form einer Höhle an. Die Performerinnen experimentieren, sind überrascht oder scheitern auch mal – und schaffen so einen Zauber, der kleinen und großen ZuschauerInnen Mut macht und Lust auf Abenteuer weckt!

The Maze Cab

fabrik Club Potsdam Samstag, 24. Januar 2026, 20:00 UhrTickets
Schwarz-Weiß-Bild: The Maze Cabvergrößern
The Maze Cab, © Künstler

The Maze Cab:
Katharina und Gernot, Gesang
u.a.

Konzert: Post-punk & new wave

The Maze Cab ist eine vier-köpfige Post-Punk-Band aus Berlin und Potsdam. Hypnotisch grinsende Gitarrenriffs und energetisch treibende Krautrock-Beats verzahnen sich mit permanent verzerrten Basslinien. Dominiert wird dieser kontrollierte Flächenbrand von den abwechselnden, zum Teil zweistimmigen Gesangslinien von Katharina und Gernot – der perfekte Mix zum Mitgehen und Abdrehen. Liebe und Revolte und die allseits bekannten menschlichen Abgründe, das moderne Leben, das autobiographische... das alles sind Themen der meist metaphorisch geschriebenen Texte von The Maze Cab. In gewissem Sinne ein Spiegelbild ihrer Musik: die Grenzen der üblichen Genres sind fließend. The Maze Cab erschaffen weiterhin ihre eigene Welt.

Eintritt frei

Die Unterwelt

Kunstraum / Waschhaus Potsdam Sonntag, 25. Januar 2026, 15:00 UhrTickets
Die Unterweltvergrößern
Die Unterwelt, Grafik: Anna Nowicka

Anna Nowicka, Choreografie
Julek Kreutzer, Kreation und Tanz
Jasmine Guffond, Musik & Sound
Lee Méir, Kostüm und Bühnenbild
Annika Stadler, Produktionsdramaturgie
u.a.

Tanz für Junges Publikum (5+)

Die Unterwelt lädt in eine Welt ein, die sich unter einem Tisch entfaltet: eine Traumwelt, in der sich Räume und Körper verwandeln und große Veränderungen offenbaren können. Mit Fantasie und Lust auf Bewegung begibt sich das Ensemble zusammen mit dem Publikum auf eine Reise durch Licht und Dunkelheit, überschreitet Grenzen und lädt zum Träumen ein. Denn nur gemeinsam und mit viel Mut und Vorstellungskraft können wir es schaffen, unsere Ängste zu überwinden und neue Welten zu entdecken.

Die Unterwelt ist die erste Produktion für junges Publikum der Choreografin Anna Nowicka, in der sie ihre tänzerische Arbeit mit ihrer Forschung zu Träumen verbindet.

Anschließend: Familienworkshop mit Anna Nowicka

Ausstellung "B3Y0ND 7H3 FR4M3"

Kunstraum / Waschhaus Potsdam Vernissage, Donnerstag, 19. Februar 2026, 13:00 Uhr
Finissage, Sonntag, 1. März 2026, 13:00 Uhr
Tickets
Figuren von Simone Westphalvergrößern
B3Y0ND 7H3 FR4M3, © Simone Westphals & Tim Roeloffs

Öffnungszeiten: Do 19.02.–So 01.03. | Mi–So, 13:00–18:00
Digitale Perspektiven | Current Works: mit Werken von Maja Dierich-Hoche, Mariam Rafehi, Bruno Ridderbusch, Tim Roeloffs, Andreas Schiller, Mark Straeck, Niklas Washausen und Simone Westphals

Diese Ausstellung denkt Kunst als Ort der Grenzarbeit – als Interface zwischen Subversion und Entwurf, zwischen Widerstand und Imagination. B3Y0ND 7H3 FR4M3 lädt dazu ein, verschobene Perspektiven einzunehmen und die eigene Position im digital wie politisch fragmentierten Raum neu zu verorten.

Eintritt frei

Service

Veranstalter und Informationen

vergrößern

fabrik Potsdam
Schiffbauergasse 10
14406 Potsdam
0331-2800314
contact@fabrikpotsdam.de
www.fabrikpotsdam.de
www.potsdamer-tanztage.de

Kartenservice

www.potsdamer-tanztage.de » Service » Vorverkauf
tickets@fabrikpotsdam.de
0331-240923
Mo–Fr: 11–17 Uhr
Während des Festivals: 13–19 Uhr

Touristinformation

Tourist Information Am Alten Markt
Humboldtstraße 2
14467 Potsdam

Tourist Information im Hauptbahnhof
Friedrich-Engels-Straße 99
14473 Potsdam

0331-27558899
info@‎potsdamtourismus.de
www.potsdamtourismus.de

Anreise

Bahn: Ab Berlin RE1 oder S7 bis Potsdam Hbf., weiter mit Tramlinien 93, 94 und 99

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.