UNIDRAM / T-Werk

Rot beleuchteter Flachbau bei Nachtvergrößern
T-Werk, Photo: T-Werk

3. bis 7. November
32. Internationales Theaterfestival Potsdam

Experimentierfreudiges Theater, das nach neuen Wegen sucht, Grenzen überschreitet und unterschiedliche Theatertraditionen zusammenführt, bildet auch im Jahr 2026 einen wesentlichen Programmschwerpunkt beim Internationalen Theaterfestival Unidram. Faszinierende Bilderwelten, visuelle Experimente und das Spiel mit den Möglichkeiten des Theaters um Illusion und Wirklichkeit stehen im spannenden Kontrast zu politischen Positionierungen.

Mehr als 80 KünstlerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern präsentieren ihre Inszenierungen in Potsdams einzigartigem Kulturareal Schiffbauergasse. Mit seinem gut etablierten Programmkonzept verdichtet das Festival den schnellen Perspektivwechsel von Theater, Tanz und Performance wieder auf fünf Tage. Eine Reihe von Doppelveranstaltungen wird ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Durch die örtliche Nähe der einzelnen Aufführungsorte haben die BesucherInnen die Möglichkeit bis zu drei Inszenierungen an einem Abend zu erleben. So findet nur ein Teil der Vorstellungen auf den Bühnen des T-Werks statt. Weitere Kooperationspartner des Festivals sind auf dem Kulturareal der Schiffbauergasse das Waschhaus, die fabrik, das Hans Otto Theater, das museumfluxus+ sowie die Schinkelhalle.

Programminformationen und Tickets ab Ende August 2025 www.unidram.de

Programm 2026

Winterzirkus 2026

Wow – Artistik, Magie und Comedy

Waschhaus Arena, Potsdam Freitag, 9. Januar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 10. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 10. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 11:30 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 15:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 18. Januar 2026, 11:30 Uhr
2 Artisten auf einer Bühne mit lustigem Fahrzeug
WOW, Photo: Veranstalter

Sascha Korf, David Junior Serame, Sina Brunner, Trio Barbara, Tigran und Kalina, Anton Belyakov, Monique Schröder, Die Farellos, Martin Sierp, Darsteller

Artistische Höchstleistung, schräger Humor und Künstler voller Energie und Poesie sorgen für einen unvergesslichen Abend voller magischer Momente. Der Starmoderator Sascha Korf führt durch das Wow-Programm in dieser mitreißenden Show voller internationaler Talente, die in der Waschhaus Arena das Beste aus der wunderbaren Welt der Varietékunst präsentieren.
Auch in der neuen Ausgabe des WOW Varietés erwartet das Publikum spektakuläre artistische Darbietungen. Von einer preisgekrönten Einrad-Performance, ausgezeichnet beim renommierten Circus Festival Monte Carlo, über atemberaubende Handstandartistik bis hin zu kraftvoller Partnerakrobatik – die Show vereint Spitzenleistungen aus unterschiedlichsten Disziplinen. Hinzu kommen mitreißende Musik und weitere Highlights, die für ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie sorgen.

Metamorphosis

T-Werk Potsdam Sonntag, 18. Januar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 19. Januar 2026, 10:00 Uhr
Metamorphosisvergrößern
Metamorphosis, Foto: Angélique Préau

Cia. Zirkuss:
Lina Sophie Rothaug & Pedro Gajardo Cortés, Idee & Spiel
Luise Graeff, Lichtdesign & Technik

Zirkustheater (3+)

Linita und Pedriki erleben auf ihrer Reise durch das Weltall Unglaubliches. Mit akrobatischen Elementen am Tuch, auf dem Einrad und mit Jonglage erzählen sie von ihren kosmischen Verwandlungen – der „Metamorphosis“. Mittels Clownerie und Luftballonkunst kreieren sie fantastische Welten und lassen die Zuschauenden durch bunte Galaxien reisen.

Cia. Zirkuss ist ein deutsch-chilenisches Künstlerduo der Theater- und Zirkuspädagogin Lina Sophie Rothaug und dem Clown und Zirkuspädagogen Pedro Gajardo Cortés. Gemeinsam entwickeln sie seit 2021 Zirkustheaterstücke und Mitmachzirkus-Projekte, die sie hauptsächlich in Berlin und Umgebung, aber auch in anderen Städten und Ländern (u. a. Frankreich und Chile) präsentieren.

CERAMIC CIRCUS

T-Werk Potsdam Freitag, 23. Januar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 24. Januar 2026, 20:00 Uhr
Tickets
CERAMIC CIRCUSvergrößern
CERAMIC CIRCUS, Foto: Jona Harnischmacher

Cie. unlisted:
Julian Vogel, Idee, Regie, Sounddesign, Bühnenbild & Performance
Roman Müller, Idee & Regie
Raphael Fluri, Mixing & Mastering
Vincent Loubert, Bühnenbild
Noémie Hajosi, Lichtdesign & -technik
Clara Boulis Valence, Lichttechnik
Patrick Chazal & Luis da Sylva, Tontechnik
u.a.

Neuer Zirkus

Stück für Stück im Takt eines Trommelwirbels entfaltet sich das Spektakel und mündet in einer energievollen, spannungsgeladenen Achterbahnfahrt. An der Schnittstelle von Zirkus, Performance und bildender Kunst entsteht ein szenischer Kosmos – im Mittelpunkt eine kreisende Keramikkugel, die eindrucksvoll die Lust am Zerbersten von Objekten poetisch in Szene setzt. Wie eine virtuose Ein-Mann-Band spielt Julian Vogel mit traditionellen Zirkustechniken, einem waghalsigen Fahrrad-Parcours sowie einer riskanten Rollschuhfahrt und schafft es, scheinbar Unmögliches möglich zu machen, Erwartungen aufzubauen und zu brechen. Mit „CERAMIC CIRCUS“ entsteht eine ganz eigene Art von Zirkus, die das Publikum vergessen lässt, dass es überhaupt etwas erwartet hat.

Julian Vogel lebt in Basel und ist als Autor, Performer, Produzent und Sounddesigner in verschiedene Projekte in der Schweiz und Europa involviert. Er war unter anderem Mitbegründer der Compagnie Trottvoir (2012) sowie von KLUB GIRKO (2017), mit denen er mehrere Projekte verwirklicht hat. Außderdem arbeitete er mit der compagnie.sh aus der Schweiz und dem niederländischen Ensemble Panama Pictures, bei dem er zudem seit 2021 assoziierter Künstler ist. 2023 gründete Julian Vogel seine Compagnie Cie. unlisted.

Sawdust Symphony

T-Werk Potsdam Freitag, 30. Januar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Sawdust Symphony, Foto: Jona Harnischmachervergrößern
Sawdust Symphony, Foto: Jona Harnischmacher

Michael Zandl, Autoren, Interpreten, Bühnenbild & Spezialeffekte
David Eisele & Kolja Huneck, Autoren & Interpreten
Lucho Smit & Darragh McLoughlin, künstlerische Beratung
Juliano Abramovay & Lasse Munk, Sounddesign
Sanne Rosbag, Lichtdesign
Philipp Dünnwald, Bühnenbild & Spezialeffekte
Roland Kumpl, Stephan Kalod, Cecilia Rosso, Casper van Overschee & Batist Van Baekel, Technik
u.a.

Heimwerker-Zirkus

Sägen, Bohren, Hämmern, Hobeln – eine Symphonie des Handwerks. Der Geruch von frischem Holz und herumfliegenden Sägespänen prägen dieses ungewöhnliche Zirkusstück. Es erzählt vom menschlichen Verlangen nach Beschäftigung, dem Prozess von der ersten Vision zum fertigen Werkstück, der Tragik von Arbeit und der Beziehung zwischen Maschine und Mensch. Drei besessene Individuen entdecken und transformieren ihren Raum und sich selbst, um das Publikum an einer einzigartigen Heimwerker-Erfahrung teilhaben zu lassen. „Sawdust Symphony“ ist ein intensiver Dialog irgendwo zwischen Genugtuung und Frustration.

Michael Zandl, David Eisele und Kolja Huneck lernten sich während des Studiums an der Zirkusschule Codarts Circus Arts in Rotterdam kennen. Während des Entstehungsprozesses ihrer individuellen Solostücke „Janus“, „Cycle“ und „CM_30“ entdeckten sie ihre Leidenschaft für das Bauen und Handwerken. Diese Leidenschaft für Werkzeuge und Maschinen brachte sie zusammen und ließ sie als Kollektiv, mit sich gegenseitig ergänzenden künstlerischen Ansätzen, „Sawdust Symphony“ kreieren.

still.dependent

T-Werk Potsdam Freitag, 13. Februar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 14. Februar 2026, 20:00 Uhr
Tickets
3 Künstler spielen mit einem Reifevergrößern
still.dependent, Foto: Igor Ripak

Joël Beierer, Künstlerische Leitung, Konzeption, Text, Musik, Choreographie & Dramaturgie
Sandra Hanschitz, Projektleitung, Künstlerische Leitung, Choreographie & Kostüm
Heidrun Neumayer, Choreographie
Linda Pilar Brodhag, Performance, Co-Creation
Lorena Madurga, Performance & Co-Creation
Lotte Sterringa, Performance
Arne Mannott, Dramaturgie & Mentoring
Ute Classen, Mentoring
Steffen Melch, Lichtdesign & Technik
Bettina Földesi, Outside Eye
Anja Schweitzer, Erzählstimme

Artistische Performance

Wie stehen wir in Beziehung zu den Objekten um uns herum? Objekte strukturieren unseren Alltag, sie beeinflussen die Art und Weise, wie wir miteinander sprechen, wie wir uns berühren, was wir fühlen, wie wir uns fortbewegen und wie wir uns die Zukunft vorstellen. In „still.dependent“ begeben sich die drei Performerinnen auf eine detaillierte Recherche zur Beziehung zwischen Mensch und Objekt. Mit einem Cyr Wheel, einem großen Metallring, der zum Partner, Instrument und eigenständigen Subjekt wird, zeichnen sie eine sinnliche Utopie, die einen vollkommen neuen Blick auf die unbelebten Gegenstände unseres Alltags ermöglicht. Die Produktion lädt das Publikum dazu ein, die allgegenwärtigen Verflechtungen zwischen Menschen und Objekten zu reflektieren, zu hinterfragen und neu wahrzunehmen. Es ist ein Aufruf, sich von Verdinglichungen zu lösen und die enge Verbundenheit mit der Welt und ihren Objekten neu zu spüren.

Das Stück ist eine Kreation der Choreografinnen Sandra Hanschitz und Heidrun Neumayer sowie des multidisziplinären Künstlers Joël Beierer. Zusammen mit den drei Performerinnen Linda Pilar Brodhag, Lorena Madurga und Lotte Sterringa begeben sie sich auf eine eindrucksvolle Reise, um das Cyr Wheel aus seinen ästhetischen Restriktionen und seiner Reduktion auf ein Soloinstrument zu befreien.

LEO

T-Werk Potsdam Freitag, 20. Februar 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 21. Februar 2026, 20:00 Uhr
Tickets
LEO, Foto: Andy Phillipsonvergrößern
LEO, Foto: Andy Phillipson

Tobias Wegner, Idee & Performance
Daniel Brière, Regie
Flavia Hevia, Licht-, Set-Design
Heiko Kalmbach, Video
Ingo Panke, Animationen
Gregg Parks, Projektleitung

Spektakel jenseits der Schwerkraft

„LEO“ ist die ungewöhnliche Reise eines gewöhnlichen Mannes, dessen Welt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Als wäre sein Körper das Gravitationszentrum des Universums, schwebt er an der Wand, dreht aberwitzige Pirouetten, wirft einen Hut in die Luft, der wie ein Bumerang zu ihm zurückfliegt. Dieser LEO, der den naiven Charme und verletzlichen Optimismus von Stummfilmspielern wie Buster Keaton besitzt, stellt jede Wahrnehmung der Realität auf die Probe. Durch das clevere Zusammenspiel von Live-Performance und Videoprojektion weiß das Publikum bald nicht mehr, wo oben und unten ist, denn scheinbar haben sich die Gesetze der Schwerkraft geändert. Tobias Wegner hat für diese verblüffend surreale Show weltweit etliche bedeutende Auszeichnungen erhalten.

Tobias Wegner absolvierte seine Ausbildung zum Akrobaten an der renommierten École Supérieure des Arts du Cirque (É.S.A.C.) in Brüssel. Seine beruflichen Wege führten ihn unter anderem nach Brasilien, Spanien und Indien. Für seine neueste Produktion hat er sich mit dem in Sizilien geborenen Tänzer und Performer Alessandro Di Sazio zum Dreamteam-Duo Les Boxeurs zusammengeschlossen. Die künstlerische Leitung der Performance „LEO“ hat der experimentierfreudige frankokanadische Schauspieler, Dramaturg und Regisseur Daniel Brière übernommen.

Weitere Veranstaltungen im T-Werk 2026

Firiwizi Naseweis

T-Werk Potsdam Sonntag, 25. Januar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 26. Januar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Puppen: 1 Figur von weißer Maus spielt Cello.vergrößern
Firiwizi Naseweis, © Künstler

Theater Couturier:
Martina Couturier, Spiel
Carsten Wegener, Livemusik & Komposition
P. Albersmann, C. Ahlhelm & I. Hegen, künstlerische Begleitung
Petra Albersmann, Figuren
Detlef Pegelow, Bühne

Clowneskes Theater mit Figuren und Livemusik (2+)

Da war doch was? Eine kleine Nase lugt hervor. Ist der Kontrabass etwa bewohnt? Mäuse erscheinen und verschwinden, wie es ihnen gerade passt. Was soll man mit diesen vorwitzigen Überraschungsgästen anstellen? Gemeinsam Musik machen! Ein Geräusch, ein Ton, ein Lied und schon ist sie fertig, die Mäusemusik. Mit Humor und Gesang, Livemusik, Schauspiel und Figurenspiel entsteht ein poetisches Theater für die Jüngsten bei ihrem allerersten Theaterbesuch.

Martina Couturier hat nach ihrem Studium der Philosophie, Biologie und Theologie und ihrem Staatsexamen eine Schauspielausbildung in München absolviert. Verschiedenen Engagements in der ganzen Bundesrepublik sowie diversen internationalen Gastspielen folgte 2008 die Gründung vom Theater Couturier als mobile Bühne. Inzwischen hat das Theater zahlreiche Stücke im Repertoire, in denen sie eine eigene poetische, musikalische und bildhafte Theatersprache entwickelt hat.

Der kleine Eisbär

T-Werk Potsdam Sonntag, 1. Februar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 2. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
1 weißer Teddy schaut.vergrößern
Der kleine Eisbär, © Veranstalter

Figurentheater Ute Kahmann:
Ute Kahmann, Spiel
Tilmann Harte, Regie
Peter Röders/fabula theater, Bühne
Kai Leinweber, Musik

Puppenspiel nach einer Geschichte von Hans de Beer (4+)

Lars, der kleine Eisbär, sehnt sich nach den Abenteuern in der weiten Welt. Als er neugierig eine Kiste erkunden will, ist er plötzlich gefangen. Im Bauch eines Flugzeuges gelingt es ihm, sich zu befreien, und er findet in den anderen Kisten seinen Freund, das Walross, und auch Lea, das Braunbärenmädchen. Bei einer Zwischenlandung können sie fliehen und gelangen auf abenteuerliche Weise wieder an den Nordpol zurück. Und Lars hat nun eine neue Bärenfreundin.

Ute Kahmann spielt seit 1987 professionell Figurentheater für Kinder und Erwachsene. Neben verschiedenen Regieaufträgen ist sie Gastdozentin an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Mit ihrer unverwechselbaren Art zu spielen hat sie nicht nur in Berlin, sondern auch bundesweit, sowie auf Festivals begeisterte Freunde gefunden. Im T-Werk ist Ute Kahmann seit vielen Jahren ein regelmäßiger und gern gesehener Gast.

Hans im Glück – eine Gaunergeschichte

T-Werk Potsdam Sonntag, 8. Februar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 9. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom "Hans im Glück – eine Gaunergeschichte"vergrößern
Eine Szene vom "Hans im Glück – eine Gaunergeschichte", © Veranstalter

Theater Schreiber & Post:
Matthias Ludwig, Regie
Johanna Jäger, Dramaturgie
Andrea Post & Tim Schreiber, Idee & Spiel

Pantomimisches Spiel (4+)

Was macht Hans im Glück eigentlich glücklich? Dass er einen Klumpen Gold zuerst in ein Pferd, dann in eine Kuh, in ein Schwein, in eine Gans und schließlich in Steine tauscht? Oder dass alles eintrifft, was er sich wünscht? Als er nur noch einen Feldstein besitzt und nicht weiß, was er damit bauen soll, freut er sich, als er den Stein auch noch verliert, denn nun ist er frei von seinen Sorgen. So bekommt am Ende jeder, was er braucht: der Gauner alles und Hans nichts. In diesem Stück, in dem ein Pferd über die Bühne trabt, die Kuh Else sich nicht vorwärtsbewegen will, die Sau Rosa dick und fett in ihrer Schubkarre sitzt und die Gans Suse ein Ei legt, wird um alles gehandelt, um alles und doch mit nichts. Denn in der Kombination von Schauspiel und Pantomime entsteht alles in der Fantasie der ZuschauerInnen, ganz nach dem Motto: Wer nichts hat, erfindet sich seine Welt.

Gegründet wurde das Theater Schreiber & Post 2005 in Dresden von der Schauspielerin Andrea Post und dem Pantomimen Tim Schreiber. Seither entstehen in einer Verbindung von Schauspiel und Pantomime Stücke für Kinder, die mal unterhaltsam-clownesk, mal nachhaltig und mal berührend sind. 2018 wurde die Inszenierung „Hans im Glück“ als „Kindertheater des Monats Nordrhein-Westfalen“ ausgezeichnet.

Drei kleine Schweinchen

T-Werk Potsdam Sonntag, 22. Februar 2026, 16:00 Uhr
Montag, 23. Februar 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom "Drei kleine Schweinchen"vergrößern
Eine Szene vom "Drei kleine Schweinchen", Foto: Neumann

Kranewit Theater:
Franziska Hoffmann, Regie
Kristina Feix, Spiel & Idee
Oleg Hollmann, Spiel, Idee & Musik

Musikalische Erzählung nach einem englischen Märchen (3+)

Wenn der Herbst kommt, wird es kalt und eine warme Hütte wäre fein. Die drei Schweinchen machen sich ans Werk und schnell ist das erste Haus gebaut. Aber wird das Häuschen auch stabil genug sein, um sie vor dem hungrigen Wolf zu schützen? Mit Klarinette, Stroh, Stein und Holz werden die Schweinchen und der Wolf rasant über die Bühne gejagt.

Mit seinen berührenden und poetischen Inszenierungen zählt das Kranewit Theater zu den interessantesten Figuren- und Objekttheatern Deutschlands. Mit dem Einsatz einfachster Materialien wie Papier, Holz oder Draht entwickelte das Theater eine ganz eigenständige und durch ihre große ästhetische Kraft oft verblüffend intensive Bildersprache. Zwischen dem T-Werk und der Figurenspielerin Kristina Feix, die das Kranewit Theater mitbegründete, besteht eine enge Zusammenarbeit und so ist sie auch an mehreren T-Werk-Produktionen beteiligt.

TRIPTYCHON | drei leere Seiten

T-Werk Potsdam Freitag, 27. Februar 2026, 20:00 UhrTickets
TRIPTYCHON | drei leere Seitenvergrößern
TRIPTYCHON | drei leere Seiten, © Veranstalter

Theater NADI:
Kenneth Philip George, Buch & Regie
Noriko Seki, Musik & Organisation
Jasmin Hassane, Marie-Luise Arriens & Mathieu Pelletier, Spiel
Nicola Hudelmayer, Musik
Dario Miranda, Kompositionen & musikalische Leitung
Sara Bocchini, Choreografie
Thomas Blume, Johanna Preuße & Lilli Schmöhl, Organisation

Schauspiel mit Livemusik (18+)

Du bist, woran du dich erinnerst. Woran du dich erinnerst, sind Geschichten, die du dir selbst erzählst. Können wir die Geschichten, die wir uns über uns selbst und die Welt erzählen, neu schreiben? „TRIPTYCHON | drei leere Seiten“ erforscht Traumata und Missbrauch sowie die Möglichkeit der Heilung anhand der Beziehungen zwischen zwei Frauen und einem Mann, die ein gemeinsames Kind haben. Ihre Geschichten laden die Zuschauenden ein, ihre Vorstellungen über die Natur der Identität, der Erinnerung und Fiktion, die uns gefangen halten, zu hinterfragen. In der Inszenierung verschmelzen Text, Musik, Lieder und zeitgenössischer Tanz zu einem einzigartigen Erzählfluss.

Das Theater NADI ist ein Ensemble aus Tänzern und Schauspielern und wurde 2004 von der japanischen Schauspielerin Noriko Seki und dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen und entwickelten dadurch in ihren verschiedenen Inszenierungen eine berührende Bildersprache.

Hinweis: Nach der Aufführung findet ein Publikumsgespräch statt.

織 樹 Shoku Ju – Ungesprochene Worte

T-Werk Potsdam Samstag, 28. Februar 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom "織 樹 Shoku Ju – Ungesprochene Worte"vergrößern
Eine Szene vom "織 樹 Shoku Ju – Ungesprochene Worte", Foto: Martin Herbig

Theater NADI:
Emil Bernhardt, Noriko Seki & Matthias Peter, Spiel & Musik
Antonia Christl, Regie
Kenneth George, Körperarbeit
Nikita Träder, Dramaturgie
Lili Wind, Regieassistenz
Magdalena Weber, Bühne
Heather MacCrimmon, Kostüm
Andrew Connolly-Gilchrist, Technik

Physisches Theater, Maskenspiel, Stimmen und Livemusik

Im Zentrum dieser Inszenierung steht die Beziehung zweier Menschen. Eine alte Frau sitzt allein. Ab und zu vergisst sie Dinge und die Außenwelt erscheint nicht mehr vertraut. Ist sie wirklich allein? Aber da sitzt ein junger Mann neben ihr. Wer ist das? Ist das jemand, den sie erkennen müsste? Anfangs sind sie einander fremd, doch nach und nach entsteht zwischen ihnen ein zartes, komisches Beziehungsgeflecht. Die Grundlage für die Stückentwicklung war eine Reihe von Interviews. Frauen mit Migrationshintergrund berichteten über ihre Erfahrungen mit den Themen Alter, Lebenslinien und Erinnerung. Diese Interview-Sequenzen wurden ergänzt durch die biografischen Erlebnisse der Beteiligten, unter anderem ihren Erfahrungen aus der Tätigkeit als Klinikclowns. Dabei gelingt es der Inszenierung physisches Theater, Maskenspiel und Livemusik auf beeindruckende Weise miteinander zu verknüpfen. 

Das Theater NADI ist ein Ensemble aus TänzerInnen und SchauspielerInnen und wurde 2004 von der japanischen Schauspielerin Noriko Seki und dem Pantomimen und Schauspieler Steffen Findeisen gegründet. In ihren Arbeiten verbinden sie poetische Gesten und rituelle Masken mit tänzerischen Elementen und entwickelten dadurch in ihren verschiedenen Inszenierungen eine berührende Bildersprache.

Service

Veranstalter

T-Werk
Schiffbauergasse 4E
14467 Potsdam
0331-73042626
kontakt@t-werk.de
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Kartenservice

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0331-73042626
ticket@t-werk.de
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Touristinformation

Tourist Information Am Alten Markt
Humboldtstraße 2
14467 Potsdam
0331-27558899
info@‎potsdamtourismus.de
www.potsdamtourismus.de

Anreise

Bahn/Bus: Ab Potsdam Hbf. mit der Tram 93 und 99 bzw. Bus N16 bis Schiffbauergasse

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.