UNIDRAM / T-Werk

Eine Szene vom «Negative Space» vom Gruppe «Reckless Sleepers»vergrößern
Eine Szene vom «Negative Space» vom Gruppe «Reckless Sleepers», Foto: Göran Gnaudschun

3.–7. November

Experimentierfreudiges Theater, das nach neuen Wegen sucht, Grenzen überschreitet und unterschiedliche Theatertraditionen zusammenführt, bildet auch im Jahr 2026 einen wesentlichen Programmschwerpunkt beim 32. Internationalen Theaterfestival Unidram. Faszinierende Bilderwelten, visuelle Experimente und das Spiel mit den Möglichkeiten des Theaters um Illusion und Wirklichkeit stehen im spannenden Kontrast zu politischen Positionierungen.

Mehr als 80 Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern präsentieren ihre Inszenierungen in Potsdams einzigartigem Kulturareal Schiffbauergasse. Mit seinem gut etablierten Programmkonzept verdichtet das Festival den schnellen Perspektivwechsel von Theater, Tanz und Performance wieder auf fünf Tage. Eine Reihe von Doppelveranstaltungen wird ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Durch die örtliche Nähe der einzelnen Aufführungsorte haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit bis zu drei Inszenierungen an einem Abend zu erleben. So findet nur ein Teil der Vorstellungen auf den Bühnen des T-Werks statt.
Programminformationen und Tickets ab Ende August 2026.

Vom 3.–23. August lädt das T-Werk zum Open Air-Sommertheater «Schirrhofnächte» in die Schiffbauergasse ein. Zum Programm.

Programm 2026

Sommertheater «Schirrhofnächte» 2026

Draußen vor der Tür

Schirrhof Potsdam Donnerstag, 13. August 2026, 21:00 Uhr
Montag, 18. Mai 2026, 20:00 Uhr T-Werk Potsdam Freitag, 14. August 2026, 21:00 Uhr Schirrhof Potsdam
Tickets
Eine Szene vom «Draußen vor der Tür», © Neues Globe Theatervergrößern
Eine Szene vom «Draußen vor der Tür», Foto: Philipp Plum

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie & Bearbeitung
Andreas Erfurth, Moritz Gehrckens, Leonard Göpfert, Rosemarie Klinkhammer, Anja Lemmermann, Marco Litta & Laurenz Wiegand, Spiel
Hannah Hamburger, Ausstattung
Tilman Ritter, musikalische Leitung & Livemusik
u.a.

Antikriegsdrama von Wolfgang Borchert

Wolfgang Borcherts einziges Theaterstück ist mehr als ein Klassiker der Nachkriegsliteratur: «Draußen vor der Tür» ist ein poetischer Aufschrei gegen das Verstummen, gegen das Wegsehen, gegen das Verdrängen. Geschrieben 1947, wenige Monate vor Borcherts frühem Tod, ist dieses Stück heute aktueller denn je. Beckmann kommt mit 25 Jahren körperlich und seelisch lädiert aus der Kriegsgefangenschaft zurück nach Hause, doch statt Rückhalt oder Verständnis findet er nur Ablehnung. Seine Mitmenschen haben die Vergangenheit längst verdrängt. In einer traumähnlichen Wanderung begegnet Beckmann nicht nur Menschen, sondern auch überhöhten Figuren, wie dem Tod, der Elbe, Gott – und dem Anderen, einer gespiegelten Version seiner selbst. Dabei öffnet sich eine vielschichtige theatrale Welt zwischen Realismus, Groteske und Lyrik – voller Sprachkraft, Widerstand und existenzieller Tiefe.

Es war die Lerche

Schirrhof Potsdam Samstag, 15. August 2026, 20:00 Uhr
Sonntag, 16. August 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Es war die Lerche», © Neues Globe Theatervergrößern
Eine Szene vom «Es war die Lerche», Foto: Philipp Plum

Neues Globe Theater:
Kai Frederic Schrickel, Regie
Regina Gisbertz, Andreas Erfurth & Martin Radecke, Spiel
Nicole Bunge, Choreografie
Hannah Hamburger, Ausstattung
Tilman Ritter, musikalische Leitung
u.a.

Komödie von Ephraim Kishon in einer Übersetzung von Friedrich Torberg

Diese Komödie von Ephraim Kishon beleuchtet das Eheleben von Romeo und Julia, über 30 Jahre nach ihrem vermeintlichen Tod, auf humorvolle und ironische Weise. Das Paar, Romeo als Ballettlehrer und Julia als nörgelnde Hausfrau, plagt sich mit üblichen Herausforderungen eines eintönigen Ehealltags, irgendwo zwischen «Wer macht den Abwasch?» und «Liebst du mich eigentlich noch?». Ihre rebellische Tochter Lucretia, die schwatzhafte Amme sowie der charmante, wenn auch demente Pater Lorenzo sorgen für zusätzliche Turbulenzen. Als der Geist William Shakespeares erscheint, versucht er, das würdelose Treiben zu ordnen. Die Auflösung des Dilemmas ist famos und für alle Beteiligten mehr als überraschend!

INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz

Schirrhof Potsdam Montag, 17. August 2026, 20:00 Uhr
Dienstag, 18. August 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz», Foto: Gerrit Wittenbergvergrößern
Eine Szene vom «INDIEN - Eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz», Foto: Gerrit Wittenberg

Kai Frederic Schrickel, Spiel, Regie & Raumkonzept
Deborah Herold, Regieassistenz
Andreas Erfurth & Kilian Löttker, Spiel
Hannah Hamburger, Ausstattung
Tilman Ritter, musikalische Leitung
Dominik Büttner, Choreografie
Kai Dommert, Technik

Nach dem Buch von Josef Hader und Alfred Dorfer

«Indien» ist einer der erfolgreichsten Kinofilme Österreichs und genießt bei unseren Nachbarn Kultstatus. Das NEUE GLOBE THEATER, das mit dieser Inszenierung erstmals ein zeitgenössisches Stück in Szene setzt, hat die österreichische Komödie mit einem Schlagersänger im Stile Kurt Krömers angereichert und ins schöne Brandenburg verpflanzt. Kurt Fellner, seines Zeichens technische Aufsichtskraft im Außendienst des Fremdenverkehrsamtes, begibt sich mit seinem Kollegen, dem Restaurant-Inspektor Heinz Bösel, auf Dienstreise in die vermeintliche Servicewüste Brandenburg: Einer testet die Betten, einer die Schnitzel. Und sie entdecken auf dieser Tour de Force, was echte Männerfreundschaft ausmacht: saufen, streiten, sich versöhnen. Aus der Fahrt durch die brandenburgische Provinz wird somit auch eine Reise zu sich selbst.

Woyzeck

Schirrhof Potsdam Donnerstag, 20. August 2026, 21:00 Uhr
Freitag, 21. August 2026, 21:00 Uhr Samstag, 22. August 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Woyzeck», Foto: Marion Kollenrottvergrößern
Eine Szene vom «Woyzeck», Foto: Marion Kollenrott

Ton und Kirschen Wandertheater:
Margarete Biereye, Inszenierung & Dramaturgie
David Johnston, Inszenierung
Daisy Watkiss, Bühnenbild, Licht & Marionette
Joséphine Biereye & Nelson Leon, Marionette
Catherine Launay, Gastspielmanagement
u.a.

Nach dem Buch vom Georg Büchner

Woyzeck, der Held dieses Dramas, ist ein armer Soldat, der in einem medizinischen Experiment missbraucht, vom Vorgesetzten verhöhnt, von seiner Frau betrogen und von der Welt verstoßen wird. Das Fragment Georg Büchners gehört zu den meistgespielten und einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur. Woyzeck, Opfer und Täter zugleich, kann durch die Untreue seiner Geliebten dem gesellschaftlichen Druck, der auf ihm lastet, nicht länger standhalten und wird zum Mörder. Der Mord an Marie kann als ein Akt der Selbstzerstörung Woyzecks angesehen werden und als Fazit der Verzweiflung an sich selbst: «Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.»

Die Regentrude

Schirrhof Potsdam Samstag, 22. August 2026, 16:00 Uhr
Mittwoch, 3. Juni 2026, 10:00 Uhr Grundschule Glindow Freitag, 5. Juni 2026, 10:30 Uhr Optipark Rathenow Sonntag, 7. Juni 2026, 16:00 Uhr T-Werk Potsdam Montag, 8. Juni 2026, 10:00 Uhr T-Werk Potsdam Dienstag, 23. Juni 2026, 10:00 Uhr Elsterlandgrundschule, Herzberg (Elster) Freitag, 3. Juli 2026, 16:00 Uhr Freilichtbühne Spremberg Montag, 6. Juli 2026, 10:30 Uhr Optipark Rathenow Sonntag, 23. August 2026, 16:00 Uhr Schirrhof Potsdam Samstag, 29. August 2026, 16:00 Uhr Brennabor Kunsthalle Brandenburg an der Have
Tickets
Eine Szene vom «Die Regentrude»vergrößern
Eine Szene vom «Die Regentrude», Foto: Göran Gnaudschun

Jens-Uwe Sprengel, Regie
Noriko Seki, Nora Raetsch & Steffen Findeisen, Spiel & Livemusik
Udo Koloska, Spiel, Livemusik & musikalische Leitung
Heide Schollähn, Bühne, Ausstattung & Kostüm
Nelson Leon, Masken
Heather MacCrimmon, Kostüm
u.a.

Open-Air-Theater mit Masken und Musik nach Theodor Storm (5+)

Einen so heißen Sommer hat es seit hundert Jahren nicht mehr gegeben. Kein Grün ist mehr zu sehen. Der Feuermann treibt seinen Schabernack mit Mensch und Tier und versengt die Erde. Da erinnert sich Mutter Stine an ein Feenwesen: die Regentrude, die ihre Urgroßmutter in alten Zeiten mit einem Zauberspruch geweckt und somit den Regen wieder in die Welt gebracht hatte. Doch wo lebt die Regentrude und wie hieß doch gleich das Sprüchlein? Mit sinnlichen Theaterbildern, Masken und viel Livemusik wird das Märchen von mutigen Veränderungen und der Nähe zur Natur erzählt.

Weitere Veranstaltungen im T-Werk 2026

Das ImproMatch an der Havel

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Samstag, 19. September 2026, 20:00 UhrTickets
Das Improtheater Potsdam, © Künstlervergrößern
Das Improtheater Potsdam, © Künstler

Improtheater Potsdam

Potsdam vs. Berlin

Wenn Berliner Schnauze auf Potsdamer Spielfreude trifft, ist beste Unterhaltung garantiert. Erschaffen werden fantastische Szenen und Welten, in denen es in mehreren Runden zum Showdown kommt: Die Berliner Moderatorin Alexandra Winterfeldt wird dabei zur charmanten Gegnerin des Abends, während das Potsdamer Ensemble alles daransetzt, ihre Vorgaben mit spontanen Ideen, Tempo und Witz zu kontern. Das Publikum erwartet eine Improshow mit frechen Battle-Vibes zwischen Havel und Hauptstadt. Wer setzt sich durch auf der Improbühne? Ein Abend voller unerwarteter Wendungen, spontaner Geschichten und jeder Menge Impro-Lust!

Das Improtheater Potsdam spielt seit 2012 in unterschiedlicher Besetzung Improvisationstheater. Dabei werden in verschiedenen Projekten immer wieder eigene Formate entwickelt, wodurch eine große Bandbreite an spontanem Theater entsteht: Ein Krimi, eine Lebensgeschichte, ein Roman oder eine Fantasy-Saga, alles kann dabei sein.

Die Schnupperworkshops Improtheater finden am 19.09.2026 von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr im T-Werk statt. Weitere Informationen zu den angebotenen Schnuppertagen gibt es auf improtheater-potsdam.de.

Traumpartie

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam PREMIERE: Mittwoch, 23. September 2026, 19:00 Uhr
Donnerstag, 24. September 2026, 19:00 Uhr Freitag, 25. September 2026, 19:00 Uhr Samstag, 26. September 2026, 14:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Traumpartie», Foto: Johanna Luchtvergrößern
Eine Szene vom «Traumpartie», Foto: Johanna Lucht

Theater MITEINANDERs:
Hans Morgeneyer, Regie
Wiebke Hensle, Dramaturgie
Judith Mähler, Ausstattung
Robert Göber, musikalische Leitung
Luise Graeff, technische Leitung

Nach dem Buch vom August Strindberg (10+)

Wir haben es schon immer gewusst: Etwas stimmt nicht. Doch manchmal braucht es den radikalen Blick einer Außenstehenden, um das Offensichtliche zu erkennen. Als Strindberg eine Göttertochter auf die Erde schickt, stellt sich jedoch die Frage, ob das, was sie vorfindet, überhaupt echt ist. Zwischen dichterischer Freiheit und den Fettschlingen des Bewusstseins verschwimmen die Grenzen: Ist dies das Licht der Erkenntnis oder nur trügerischer Schein? Eine theatrale Expedition, bei der die ProtagonistInnen ihre eigene Perspektive auf August Strindbergs «Ein Traumspiel» entdecken und dabei das Bestehende und das Mögliche erkunden.

Im inklusiven Theater MITEINANDERs stehen Beschäftigte der Werkstätten im Oberlinhaus mit mehrjähriger Theatererfahrung sowie professionelle PerformerInnen auf der Bühne. In der Theaterwerkstatt im Oberlinhaus können Werkstatt-Beschäftigte kontinuierlich an einem Theatertraining teilnehmen. Das Theater MITEINANDERs und die Theaterwerkstatt werden von Wiebke Hensle und Hans Morgeneyer geleitet.

26. Sept.: im Anschluss Publikumsgespräch

verwurzelt

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 27. September 2026, 16:00 Uhr
Montag, 28. September 2026, 10:00 Uhr
Tickets
verwurzelt, Foto: Lea Röwervergrößern
verwurzelt, Foto: Lea Röwer

Schaubude Berlin:
Keumbuyl Lim, Spiel
alpha kartsaki, Spiel & Soundcollagen
Franziska Burnay Pereira, Regie
Gerald Pirner & Dana Lienert, Dramaturgie & integrierte Audiodeskription
Michael Vogel, künstlerische Beratung
Werner Wallner, Bühne & Lichtkonzept
Susann Tamoszus, Ausstattung
Olaf Garbow & Silja Korn, Outside Ear

Objekt- und Materialtheater mit Soundcollagen (4+)

«verwurzelt» ist eine Annäherung an das Unsichtbare und beschäftigt sich mit dem, was im Verborgenen wächst, krabbelt, fließt und klingt. Wie erschließen wir uns Welten, die wir nicht sehen können, und wie werden innere Bilder hör- und sichtbar? Tastend, spürend und beschreibend erkunden zwei SpielerInnen mit Materialien und Sounds die faszinierende Welt unter ihren Füßen, folgen Spuren ins Unsichtbare und stellen Vermutungen darüber an, was sich dort verbirgt.

Die Schaubude Berlin ist eines der wichtigsten Produktionshäuser für zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater im deutschsprachigen Raum und eine Ankerinstitution der freien darstellenden Künste der Stadt. Mit jährlich rund 300 Vorstellungen für Kinder und Erwachsene ist der Spielplan auf ästhetische Vielfalt ausgelegt. Sowohl Gastspiele als auch Eigen- und Koproduktionen feiern regelmäßig Premiere. Das jährlich stattfindende Festival «Theater der Dinge» lotet neue Tendenzen des Genres aus.

Dare so kare

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam PREMIERE: Freitag, 2. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Szenenfotovergrößern
AURA Dance Theatre Photo: G. Gnaudschun

Theater NADI:
Kenneth George, Regie & Dramaturgie
Noriko Dahlinger & Lina Sophie Rothaug, Spiel
Konrad Schaller, Bühnenbild
Heather MacCrimmon, Kostüme
Andrew Connolly-Gilchrist, Musik, Licht, Ton & Spiel
Ahjeong Shin, Grafik

Japanische Geistergeschichten (12+)

Ein Flüstern im Dunkeln. Dielen knarren in einem leeren Haus, als würde etwas Unsichtbares über sie hinweggleiten. Irgendwo, ganz in der Nähe, weint jemand leise. Wer ruft aus der Finsternis?

Das Theater NADI präsentiert mit «Dare so kare» ein atmosphärisches Stück, das tief in das Reich des Seltsamen eintaucht. Inspiriert von der wegweisenden Sammlung japanischer Geistergeschichten des Schriftstellers Lafcadio Hearn, erweckt das Ensemble eine Welt zum Leben, die ebenso mysteriös wie zerbrechlich ist. Die ZuschauerInnen begegnen dabei unterschiedlichen Wesen – von unheimlichen Erscheinungen bis hin zu verspielten Geistern oder verlorenen Seelen –, die letztlich menschliche Sehnsüchte und Erinnerungen widerspiegeln.

Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 4. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Montag, 5. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte», © Künstlervergrößern
Eine Szene vom «Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte», © Künstler

puppen.etc:
Susanne Henke, Regie
Christiane Klatt, Spiel
Silvia Eisele, Figuren
Sven Otto & Sebastian David, Musik

Figurentheater nach dem Kinderbuch von Nadine Brun-Cosme und Olivier Tallec (3+)

Der kleine und der große Wolf, ein Leben auf der grünen Frühlingswiese – das Leben ist schön und beide sind glücklich.

Aber das große Glück des kleinen Wolfes ist ein wunderschönes, knackig-grünes Blatt ganz oben im Baum. Nach dem sehnt sich der kleine Wolf so sehr, doch es will partout nicht herunterfallen, sogar im Winter nicht. Da entschließt sich der große Wolf, den gefährlichen Aufstieg zu wagen, um das Blatt zu holen.

Eine Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht und Glück.

Pulcinella!

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam PREMIERE: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Freitag, 9. Oktober 2026, 20:00 Uhr Samstag, 10. Oktober 2026, 20:00 Uhr Sonntag, 11. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Szenenfotovergrößern
AURA Dance Theatre Photo: G. Gnaudschun

Ton und Kirschen Wandertheater:
Margarete Biereye & David Johnston, Inszenierung
Stephen Johnston, Musik & Komposition
Daisy Watkiss, Bühnenbild, Licht, Marionette & Konstruktion
Nelson Leon, Marionette & Konstruktion
Joséphine Biereye, Maskenbau
u.a.

Visuelles Theater

Das Ton und Kirschen Wandertheater lässt den zeitlosen Charakter der berühmt-berüchtigten Pulcinella-Figur, den italienischen Kasper, wieder aufleben. Seit Jahrhunderten scheint er mit seiner naiven und burlesken Logik alle gegensätzlichen Facetten von uns Menschen sichtbar zu machen. Mensch, Dämon oder Gott: Wer ist er wirklich?

Ein Paradoxon, das erst durch seine Widersprüche lebendig wird. In einer Welt, in der Lachen und Weinen untrennbar miteinander verschmelzen, wird Pulcinella zum Spiegel unserer eigenen Existenz. Ein Abend über das, was bleibt, wenn die Grenze zwischen Komödie und Tragödie verschwimmt.

Socke, Mond und Sterne

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 11. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Montag, 12. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Socke, Mond und Sterne», Foto: Dara Feixvergrößern
Eine Szene vom «Socke, Mond und Sterne», Foto: Dara Feix

Theaterfenster Esther Nicklas:
Kristina Feix, Regie
Esther Nicklas, Spiel
Heather MacCrimmon, Kostüm

Theater mit Dingen und Objekten (2+)

Eine Socke, eine riesengroße Tasche, sieben Strohhalme, ein Bataillon Wäscheklammern, Fantasie und Wortspiele. Mehr braucht es nicht für eine Entdeckungsreise. Mit einfachen Mitteln, viel Bewegung und wenig Sprache entsteht, von Mond und Sternen beleuchtet, ein clowneskes Spiel über das Ankommen und Dableiben. Ein Stück, in dem sich alles um das Prinzip Verwandlung dreht und in dem eine Socke die Hauptrolle spielt.

Esther Nicklas spielte nach ihrem Studium an der HfS Ernst Busch in Berlin sowie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig an verschiedenen Theatern, u. a. im Puppentheater Halle. Seit 2003 ist sie mit ihrem Theaterfenster Esther Nicklas als Figurenspielerin, Malerin und Tanzpädagogin freischaffend tätig und so entstanden neben diversen Performances und Ausstellungsprojekten auch Kindertheaterstücke.

Mit Unterstützung Bezirksamt Treptow – Köpenick

Rapunzel

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Montag, 19. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Kristina Feix & Franziska Hoffmann, © Künstlervergrößern
Kristina Feix & Franziska Hoffmann, © Künstler

Kranewit Theater:
Kristina Feix & Franziska Hoffmann, Spiel & Idee

Objekttheater mit Livemusik nach den Brüdern Grimm (5+)

Gefangen im hohen Turm sitzt Rapunzel, bewacht und gehütet von der alten Frau Gothel, einer Zauberin. Eines Tages entdeckt ein junger Prinz den Turm im Wald. Verzaubert von Rapunzels schönem Gesang, setzt er alles daran, zu ihr zu kommen. Doch die Zauberin macht den beiden einen Strich durch die Rechnung.

Mit seinen berührenden und poetischen Inszenierungen zählt das Kranewit Theater zu den interessantesten Figuren- und Objekttheatern Deutschlands. Mit dem Einsatz einfachster Materialien wie Papier, Holz oder Draht entwickelte das Theater eine ganz eigenständige und durch ihre große ästhetische Kraft oft verblüffend intensive Bildersprache. Zwischen dem T-Werk und der Figurenspielerin Kristina Feix, die das Kranewit Theater mitbegründete, besteht eine enge Zusammenarbeit und so ist sie auch an mehreren T-Werk-Pro­duk­tionen beteiligt.

Ein Märchen von Lust und Leid, Tanzen und Küssen, Klettern und Fallen. Humorvoll und tiefsinnig spielt und singt das Kranewit Theater dieses altbekannte Märchen auf ganz neue Art und Weise.

Die kleine Hexe

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 22. November 2026, 16:00 Uhr
Montag, 23. November 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 24. November 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 25. November 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 26. November 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Die kleine Hexe», Foto: Ulrike Langenbeinvergrößern
Eine Szene vom «Die kleine Hexe», Foto: Ulrike Langenbein

Compagnie HANDMAIDS:
Sabine Mittelhammer, Konzept & Spiel
Daniel Wagner, Regie
Ulrike Langenbein & Marcel Teske, Ausstattung
Monika Ackermann, Kostüm

Schauspiel mit Puppen frei nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler (4+)

Die kleine Hexe hat Ärger!

Mit 127 Jahren ist sie noch zu jung, um bei der Walpurgisnacht mitzutanzen. Doch obwohl der Rabe Abraxas versucht, sie aufzuhalten, reitet sie heimlich auf den Blocksberg. Prompt wird sie von ihrer Tante Rumpumpel erwischt und vom Hexenrat bestraft. Im nächsten Jahr darf sie nur dann mittanzen, wenn sie bis dahin gelernt hat, eine gute Hexe zu werden. Nun heißt es üben, keinen Schabernack mehr treiben und nur noch Gutes tun.

Eine große Aufgabe für die kleine Hexe.

Die Compagnie HANDMAIDS wurde 2009 gegründet und arbeitet als internationale freie Kompanie ohne feste Spielstätte. Die drei freiberuflichen Puppenspielerinnen haben sich während des Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin kennengelernt und leben derzeit in Berlin und Kopenhagen. Das sich ständig erweiternde Repertoire umfasst sowohl Stücke für Erwachsene als auch für Kinder.

Dornröschen spinnt oder Das Schloss hinter der Dornenhecke

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Freitag, 27. November 2026, 10:00 Uhr
Samstag, 28. November 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 29. November 2026, 16:00 Uhr Montag, 30. November 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 1. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Dornröschen spinnt oder Das Schloss hinter der Dornenhecke», © Schäfer-Thieme-Produktionvergrößern
Eine Szene vom «Dornröschen spinnt oder Das Schloss hinter der Dornenhecke», Foto: Ulrike Langenbein

Schäfer-Thieme-Produktion:
Veronika Thieme & Pierre Schäfer, Spiel
Giovanni Reber, Regie
Josef Schmidt, Bühne
Peter Lutz, Puppen

Puppentheater nach den Brüdern Grimm (5+)

Endlich ist es so weit, der König und die Königin bekommen ein Kind – eine Prinzessin. Der König ist außer sich vor Freude und alles könnte so schön sein. Zum Wiegenfest werden alle dreizehn Feen des Landes eingeladen. Alle dreizehn? Damit nimmt das Unglück seinen Lauf, aber das Märchen endet natürlich trotzdem glücklich. Lebendige Dialoge, pointierte Spielweise und rasche Szenenwechsel lassen Grimms Märchen zu einem königlichen Vergnügen für die ganze Familie werden.

Pierre Schäfer hat das Theater Handgemenge nach seinem Studium an der HfS Ernst Busch in Berlin 1990 mitgegründet und ist seitdem als Spieler des Ensembles tätig. Veronika Thieme ist seit dem Abschluss ihres Studiums an der HfS Ernst Busch in Berlin als Gast an Stadttheatern und als freischaffende Schauspielerin und Puppenspielerin tätig.

Frau Holle

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Mittwoch, 2. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 3. Dezember 2026, 10:00 Uhr Freitag, 4. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 5. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Frau Holle», © Theater Lakritzvergrößern
Eine Szene vom «Frau Holle», © Theater Lakritz

Theater Lakritz:
Kristina Feix, Regieberatung
Nicole Weißbrodt, Spiel & Ausstattung

Erzähltheater aus der Backstube (3+)

Es schneit, es schneit! Endlich! Frau Holle schüttelt die Betten aus!
«Was für ein Glück!», sagen die einen. «Was für ein Pech!», sagen die anderen.

Erzählt wird das bekannte Märchen von den zwei Stiefschwestern, die in einen Brunnen hinabsteigen und dort merkwürdige Dinge erleben. Scheinbar geschieht Goldmarie und Pechmarie die gleiche Geschichte. Oder etwa doch nicht? Die poetische Inszenierung, gespielt in einer Backstube mit Teigfiguren und viel Spaß am Fabulieren, fasziniert Groß und Klein gleichermaßen.

Das Theater Lakritz ist eine KünstlerInnengemeinschaft aus Berlin, die im Jahr 2002 von den Puppenspielerinnen Kristina Feix und Nicole Weißbrodt gegründet wurde. Beide sind Absolventinnen der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und waren an zahlreichen Bühnen als Spielerinnen sowie für Regie und Ausstattung engagiert. Ausgangspunkt der lebendigen und unterhaltsamen Inszenierungen ist die Verbindung von Puppen-, Objekt- und Materialtheater.

Scenic Reading

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Donnerstag, 3. Dezember 2026, 19:30 UhrTickets
Scenic Reading, Foto: Göran Gnaudschunvergrößern
Scenic Reading, Foto: Göran Gnaudschun

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF:
Schauspielstudierende der Filmuniversität
Prof. Torsten Schulz, Mentoring & dramaturgische Betreuung
Prof. Anna Kurek, Schauspielberatung

Szenische Lesung aus Drehbüchern mit Schauspielstudierenden

Kein Kino- oder Fernsehfilm ohne Figuren und Geschichten aus wirklichen, scheinbar wirklichen oder möglichen Welten. Wie aus einer Idee ein Exposé, ein Treatment und schließlich ein Drehbuch wird, erlernen junge Autorinnen und Autoren an der Filmuniversität Babelsberg. Fünf von ihnen gewähren Einblick in ihre aktuellen Projekte. «SCENIC READING», die Werkstattreihe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, findet am 3. Dezember 2026 bereits zum dreizehnten Mal statt.

Im Zusammenwirken mit Schauspielstudierenden der Filmuniversität realisieren die AutorInnen ihre Drehbuchtexte für die Bühne. Dadurch entsteht immer wieder aufs Neue eine außergewöhnliche Melange aus Lesung und Theaterinszenierung.

Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten Teil V

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Freitag, 4. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 5. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Figur von «Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten Teil V», © Theater Zitadellevergrößern
Figur von «Grand Hotel Grimm – Die Berliner Stadtmusikanten Teil V», © Theater Zitadelle

Theater Zitadelle:
Pierre Schäfer, Regie
Regina Wagner & Daniel Wagner, Spiel
Ralf Wagner, Ausstattung
Mechtild Nienaber, Figuren
Ira Hausmann, Kostüme
Lea Lechler, Regieassistenz

Puppenspiel-Komödie

Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz sind ihres Daseins im Altersheim müde geworden und haben ein Hotel eröffnet, um ihrem Lebensabend einen Sinn zu geben: das Grand Hotel Grimm. Alles könnte so schön sein, doch kaum sind die Lebensgeister der Pensionierten erwacht, werden die älteren Herrschaften auch schon durch unvorhergesehene Ereignisse in Trab gehalten. Illustre Wesen aus der grimmschen Märchenwelt checken im Hotel ein und es entwickelt sich ein Geschehen aus anrührenden Lebensbekenntnissen und tierischem Spaß.

Seit 1996 hat die von Regina und Ralf Wagner 1986 gegründete Puppenbühne in der Spandauer Zitadelle ihr Domizil und erhielt so auch ihren Namen. Das Theater Zitadelle war bereits zu diverse Festivals im In- und Ausland eingeladen. Die Überschreitung der Grenzen zwischen Puppen- und Schauspiel gekoppelt mit originellen Spielideen sowie Witz und Ironie geben den Inszenierungen ihren ganz eigenen Charme.

Olaf, der Elch

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 6. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Montag, 7. Dezember 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 8. Dezember 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 9. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Olaf, der Elch», © Theater Zitadellevergrößern
Eine Szene vom «Olaf, der Elch», © Theater Zitadelle

Theater Zitadelle:
Regina Wagner, Regie
Anna Wagner-Fregin, Spiel
Daniel Wagner, Spiel & Ausstattung
Ralf Wagner & Mechtild Nienaber, Ausstattung

Eine Weihnachtsgeschichte nach dem Kinderbuch von Volker Kriegel (4+)

Als Olaf, der Elch, noch sein über­großes Ge­weih hatte, machte ihn das zum Ge­spött im ganzen Wald. Die Bäume stehen für ihn viel zu dicht, sodass er nur schräg hindurchlaufen kann. Doch dann prallt er gegen einen Baum, eine Schaufel bricht ab und Olaf ist verzweifelt. Denn nun ist er nicht einmal mehr als Weihnachtselch zu gebrauchen, bis er den ein­äugigen Weih­nachts­mann trifft und die bei­den zu einem unschlagbaren Gespann werden. Eine rührende Geschichte über die wunderbare Freundschaft zweier Einzelgänger, humorvoll und einfallsreich inszeniert.

Daniel Wagner und Anna Wagner-Fregin vom Theater Zitadelle gastierten bereits mehrfach mit verschiedenen Inszenierungen im T-Werk. Die Überschreitung der Grenzen zwischen Puppen- und Schauspiel gekoppelt mit originellen Spielideen sowie Witz und Ironie geben ihren Inszenierungen einen ganz eigenen Charme.

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Donnerstag, 10. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Freitag, 11. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 12. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Tickets
Eine Szene vom «Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch», © Theater des Lachensvergrößern
Eine Szene vom «Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch», © Theater des Lachens

Theater des Lachens:
Nicole Gospodarek & Arkadiusz Porada, Spiel
Björn Langhans, Regie
Anke Lenz, Ausstattung
Torsten Raddant, Bühne

Nach dem Kinderbuch von Sven Nordqvist (4+)

Weihnachten steht vor der Tür, aber draußen ist es viel zu kalt. Deshalb haben Pettersson und sein Kater Findus noch längst nicht alle Vorbereitungen für das Fest getroffen. Kein Stockfisch, kein Weihnachtsbaum, kein Feuerholz, nicht mal Fleischklößchen – es fehlt einfach an allem. Als sich die beiden schließlich in letzter Minute vor die Haustür wagen, verstaucht sich Pettersson auch noch den Fuß. Ein gemütliches Weihnachtsfest rückt in weite Ferne. Das hatte sich Findus aber ganz anders vorgestellt. Doch Weihnachtswichtel Kirsi hat da eine rettende Idee.

In Frankfurt (Oder) als kleines Theater 1992 gegründet, nennt es sich seit seinem Umzug 1995 in die Ziegelstraße Theater des Lachens. Das Programm reicht von Märchen über Gegenwartsliteratur bis hin zu Inszenierungen für Jugendliche und Erwachsene. Dabei kommt die handwerkliche Spannbreite von Marionetten-, Stab- und Handpuppenspiel bis hin zu Schauspiel, Objekt- und modernem Musiktheater zum Einsatz. Zu der Bespielung des eigenen Hauses kommt die Zusammenarbeit mit anderen Theatern und Kultureinrichtungen der Region sowie Gastspiele im In- und Ausland hinzu.

Die Weihnachtsgans Auguste

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Sonntag, 13. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Montag, 14. Dezember 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 15. Dezember 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Die Weihnachtsgans Auguste, Foto: Sandra Hermannsenvergrößern
Die Weihnachtsgans Auguste, Foto: Sandra Hermannsen

Artisanen, Konzeption
Wiebke Alphei, Regie
Inga Schmidt, Spiel, Musik & Puppenbau
Stefan Spitzer, Spiel, Bühnenbild & Puppenbau
Thurit Antonia Kremer, Animationsfilm
Nicole Reinbold & Sabine Strelecky, Puppenkostüm & Schneiderei

Eine turbulente Weihnachtsgeschichte frei nach Friedrich Wolf (5+)

Der Kammersänger Ludwig Löwenhaupt kauft eine lebendige Gans, die am Weihnachtsabend mit Rotkraut und gedünsteten Äpfeln auf den Tisch kommen soll. Bis dahin soll die Gans in einer Kiste im Kartoffelkeller ihr Quartier haben. Die Kinder, Peter und Ellie, versorgen die Gans und taufen sie Auguste (Gustje). Der kleine Peter besteht sogar darauf, dass Auguste im Kinderzimmer schlafen darf und nimmt sie heimlich mit ins Bett. Als der Vater kurz vor Weihnachten Auguste in den Gänsehimmel schicken will, schreit nicht nur die Gans Zeter und Mordio.

Die Artisanen verstehen sich als professionell frei arbeitende PuppenspielerInnen, die sich seit dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin zusammengefunden haben. Das Team besteht aus Stefan Spitzer und Inga Schmidt und arbeitet ohne feste Spielstätte. Ausgehend von klassischem Puppentheater nutzen sie Formen des Objekt- und Materialtheaters genauso wie Elemente aus Schauspiel und Performance, bildender Kunst und Musik, um eigene Theaterformen zu entwickeln.

Weihnachten beim kleinen Hasen

T-Werk – Internationales Theaterzentrum Potsdam Donnerstag, 17. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Freitag, 18. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 19. Dezember 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 20. Dezember 2026, 16:00 Uhr Montag, 21. Dezember 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Weihnachten beim kleinen Hasen, © Theater Couturiervergrößern
Weihnachten beim kleinen Hasen, © Theater Couturier

Theater Couturier:
Martina Couturier, Spiel
Stephan Wunsch, Regie & Figuren
Dirk Riethmüller, Bühne
Adelheid Wieser, Kostüm
Petra Albersmann, Draufblick

Theater mit Figuren (3+)

Der kleine Hase ist ganz aufgeregt: Heute Abend ist Weihnachten! Doch der große Hase ist krank und kann nicht aufstehen. Dabei ist noch so viel zu tun. Muss Weihnachten jetzt etwa ausfallen? Wer kümmert sich um Lebkuchen, Lichter und Weihnachtsschmuck? Der kleine Hase nimmt all seinen Mut zusammen und zieht los, um die fehlenden Sachen bei den Nachbarn zu besorgen. Aber den großen Stern, den hat leider die garstige Gans. Da kann sich ein kleiner Hase doch nicht hintrauen – oder? Am Ende gelingt das Fest doch, und es kommen sogar mehr Gäste als erwartet.

Martina Couturier hat nach ihrem Studium der Philosophie, Biologie und Theologie und ihrem Staatsexamen eine Schauspielausbildung in München absolviert. Verschiedenen Engagements in der ganzen Bundesrepublik sowie diversen internationalen Gastspielen folgte 2008 die Gründung vom Theater Couturier als mobile Bühne. Inzwischen hat das Theater zahlreiche Stücke im Repertoire, die in Kooperation mit diversen KünstlerInnen entstanden sind.

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14467 Potsdam
0331-73042626
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Anreise

Bahn: Ab Potsdam Hbf. mit der Tram 93 und 99 bzw. Bus N16 bis Schiffbauergasse

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