Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

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Orangerieschloss in Potsdam, Photo: Stefan Gloede

12.–28. Juni: Licht

Ohne LICHT wäre nichts, kein Universum und kein Leben. Oder umgekehrt: Alles entspringt dem Licht. Die Musikfestspiele 2026 feiern es in seinen unterschiedlichen Dimensionen.

Preußens König Friedrich II. identifizierte sich selbst mit Apollon, dem Gott des Lichts und der Künste. Der Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. diente ihm als Maßstab. In diesem Sinne eröffnet das Ensemble Correspondances unter Sébastien Daucé den Konzertreigen mit einem französischen Programm. Ein musikalisches Feuerwerk brennen Nicolas Altstaedt mit «Il Pomo d'Oro» unter Attilio Cremonesi beim Open-Air-Konzert auf Potsdams Altem Markt ab. Aurora, die Göttin der Morgenröte, zieht die Fäden in Giovanni Bononcinis Oper «Cefalo e Procride», gespielt von der Akademie für Alte Musik Berlin und in Szene gesetzt von Michiel Dijkema.

In Babelsberg lädt der Filmpark ein, auf den Spuren des optischen Mediums und der Stars zu wandeln. Die Musikfestspiele nutzen diese Kulisse für «Dancing Queen» mit der lautten compagney BERLIN, und am nächsten Tag erwartet Sie alles, was an einem langen Drehtag vor und hinter der Kamera nicht fehlen darf: Musik, Show, Stunt, Glamour, Spaß und Kulinarik.

Zum Abschluss des Festivals hängt das Helsinki Baroque Orchestra beim Open Air unter dem Orangerieschloss Sanssouci einem beinah Shakespeare’schen Mittsommernachtstraum nach.

Vollständiges Programm unter www.musikfestspiele-potsdam.de

Programm 2026

Ein Italiener bringt das Licht

1 Hof vor einem Schlossvergrößern
Ehrenhof Schloss Sanssouci, Foto: Heike Bohmann

Nadja Allerheiligen, Führung

Das geistige Leben in Potsdam
Algarotti, Friedrich II. und die europäische Aufklärung

Francesco Algarotti, ein gebürtiger Venezianer, wurde von König Friedrich II. in den Grafenstand erhoben und war als Schriftsteller und Kunstkenner über viele Jahre hinweg ein wichtiger Gast an der berühmten Tafelrunde des Königs. Neben bekannten Persönlichkeiten wie Voltaire, de la Mettrie und dem Marquis d'Argens prägte er das geistige Leben in Potsdam. Doch was führte den Sohn eines venezianischen Kaufmanns nach Potsdam, und welchen Einfluss hatte er auf den König und die Aufklärung in Preußen?

Eröffnungskonzert: Apoll, Gott des Lichts

Friedenskirche Sanssouci Potsdam Freitag, 12. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Sébastien Daucé, ist Dirigent und steht mit dem Rücken zur Kamera vor einem Ensemble aus Streichern, Bläsern und Sängern in einer Kirche mit barockem Altar im Hintergrund. Die Musiker tragen überwiegend schwarze Kleidung und spielen verschiedene Instrumente wie Violinen, Celli und eine Laute. Der Altar ist reich verziert mit goldenen Elementen, Säulen und einem zentralen Gemälde. Die Kirche hat hohe, helle Wände und große Fenster, die Tageslicht hereinlassen.vergrößern
Ensemble «Correspondances», Foto: Louise Denos

Ensemble Correspondances
Sébastien Daucé, Cembalo & Leitung
Historiker Dominique Bourel, Festrede

Musikalische Glanzlichter aus Paris vom Auftritt des Sonnenkönigs bis ins «Siècle des Lumières»

Als aufgehende Sonne betrat der 17-jährige Louis XIV im «Ballet Royal de la Nuit» die Bühne – als «Sonnenkönig» sollte er die Weltbühne beherrschen. Da er die Wirkungsmacht von Kultur, Kunst und Wissenschaft sonnenklar erkannte, machte er sie zur Chefsache. So hatte Friedrich II., frankophil wie er war, neben dem in Sanssouci allgegenwärtigen Lichtgott und Musenführer Apoll ein reales kulturpolitisches Vorbild vor Augen. Den musikalischen Aufbruch in eine neue Epoche macht das Ensemble Correspondances hörbar mit einem opulenten Programm, das 100 Jahre Geschichte überspannt. Und Dominique Bourel beleuchtet in seinem Festvortrag, wie die «Aufklärung» Potsdam mit Paris verbindet.

Das knisternde Licht

Filmmuseum Potsdam Samstag, 13. Juni 2026, 11:00 UhrTickets
1 alter Mann und 1 Mädchen spiel Schere Hammer Blättevergrößern
Das knisternde Licht, Foto: Stefan Gloede

Eunice Martins, Live-Komposition & Leitung
Beate Rabe, Filmvermittlerin

Familien machen Filmmusik
Ein Workshop für Kinder von 5 bis 9 & ihre Erwachsenen

Bei einem Festival im Zeichen des LICHTS kommt Potsdam natürlich auch als Filmstadt ganz groß raus – und was wären die bewegten Bilder ohne bewegende Musik! In diesem Familienworkshop kann man nicht nur historische und experimentelle Kurzfilme anschauen, sondern Klänge zum Film selber gestalten. Die Komponistin, Musikerin und Musikpädagogin Eunice Martins und Vermittlerin Beate Rabe vom Filmmuseum Potsdam zeigen, wie das geht. So entsteht im gemeinsamen Experimentieren mit Bild, Licht und Ton die neue Live-Vertonung eines Kurzfilms.

Festival im Rückspiegel

Filmmuseum Potsdam Samstag, 13. Juni 2026, 14:00 UhrTickets
3 Schauspieler auf der Bühnevergrößern
Florian Goetz, Lydia Teuscher & Marie Lys, Foto: Stefan Gloede

Einführungsgespräch:
Fosco Dubini, Regisseur
Barbara Marx, filmisches Konzept
Dorothee Oberlinger, musikalische Leitung

Backstage–Doku: Dorothee Oberlinger dirigiert Telemann
Die Doku zur Barockopernproduktion »Pastorelle en musique«

Den theaterfeindlichen Bedingungen der Corona Pandemie zum Trotz kam 2021 Georg Philipp Telemanns »Pastorelle en musique« auf die Bühne des Schlosstheaters im Neuen Palais. Mit Nils Niemann inszenierte ein Spezialist für Historische Theaterpraxis die zeitlose Geschichte um zwei junge Paare zwischen Freiheitsdrang und Bindungslust. Dank Fosco Dubini und Barbara Marx können Sie die Entstehung der Inszenierung hautnah miterleben: Sie begleiteten die Mitwirkenden auf ihrem Weg von den ersten Proben bis zur Premiere und führen mit zahlreichen Interviews hinter die Kulissen der Produktion.

Die unsichtbaren Städte

Raffaelsaal, Orangerieschloss Potsdam Samstag, 13. Juni 2026, 18:00 UhrTickets
Il Concerto Intempestivovergrößern
Il Concerto Intempestivo, Foto: Cristina Arcos

Il Concerto Intempestivo:
Rahel Boell & Jaume Guri Batlle, Violine
Rebecca Krieg, Violoncello
Eliot Xaquín Dios, Cembalo

Die Lunchkonzert-Sieger 2025 in ihrem Preisträger-Konzert
Mit Werken von C. Mannelli, F. Rebel, H. Purcell, J.S. Bach & Eigenkompositionen

Vom Leuchten der Mitternachtssonne Bersabeas bis zum Flimmern der Wüste Despinas reist eine von Geburt an blinde Frau durch die Welt, angetrieben von der Suche nach dem Licht: ein Sinnbild für das menschliche Verlangen nach Wahrheit und den Willen, das Unbegreifbare zu fassen. Ihre Stationen bilden sich, aufregend und nachdenklich zugleich, in einem Klangtagebuch ab: Die unverwechselbare Musik und Lichtstimmungen jedes Ortes beschwören Bilder vor dem inneren Auge herauf, durchdrungen von den vielschichtigen Persönlichkeiten der Städte. Inspiriert von Italo Calvinos Meisterwerk »Die unsichtbaren Städte« lässt Il Concerto Intempestivo diese imaginäre Reise lebendig werden.

Feuerwerksmusik

Open Air, Alter Markt Potsdam Samstag, 13. Juni 2026, 21:00 UhrTickets
Das Ensemble Il pomo d’oro sitzt auf breiten, steinernen Stufen, die an ein Amphitheater erinnern. Die Personen tragen überwiegend schwarze Kleidung, viele Frauen in schwarzen Kleidern und Männer in schwarzen Hemden und Hosen. Die Gruppe ist locker verteilt, einige sitzen mit verschränkten Armen, andere lehnen sich zurück oder schauen in verschiedene Richtungen. Die Stufen sind hell und aus Stein, die Szene wirkt hell und freundlich.vergrößern
Il Pomo d’Oro, Foto: Nicola Dalmaso

Nicolas Altstaedt, Violoncello
Rodrigo Gutiérrez, Oboe
Il Pomo d’Oro
Attilio Cremonesi, Leitung
Shelly Kupferberg, Moderation
Donna Leon als Special Guest

Ein Feuerwerk funkelnder Barockmusik gezündet vom Funken explosiver Virtuosität!

Mit Feuerwerk und Festbeleuchtung, mit Pauken und Trompeten ließen die Fürsten des Barock sich feiern, und für einen grandiosen Augenblick erhaschte auch das Volk einen Abglanz ihrer Pracht. Für ihr geschätztes Publikum lassen die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci auf dem schönsten Platz der Stadt ein Feuerwerk funkelnder Barockmusik in den Himmel steigen – gezündet vom Funken explosiver Virtuosität!

Trompeten setzen Glanzlichter zum Auftakt und jedermann erwartet sich ein Fest. Das ganze Orchester vibriert vor unbändiger Feierlaune und hält für einen magischen Moment noch einmal inne, bevor es endgültig zu tanzen anfängt: Bachs 3. Orchestersuite mit dem berühmten Air ist die perfekte Ouvertüre zu einem Feuerwerk musikalischer Einfälle und solistischer Brillanz. In drei Concerti aus Venedig, Berlin und London lassen Oboe, Cello und zwei Bläserchöre ihre Raketen los, bevor zum Abschluss – wie kann es anders sein – Händels »Music for the Royal Fireworks« erklingt. Fans des legendären Commissario Brunetti dürfen sich obendrein auf eine Begegnung mit seiner Schöpferin freuen: Als passionierte Förderin der Ensembles Il Complesso Barocco und Il Pomo d’Oro hat Donna Leon die internationale Barockszene enorm bereichert..

Göttinnen der Sonne

Susanne Ansorg mit schulterlangem, blondem Haar trägt ein transparentes, dunkelrotes Oberteil mit floralen Mustern. Sie hält ein hellbraunes Streichinstrument mit einem Bogen, der über die Saiten geführt wird. Das Instrument hat eine ovale Klangöffnung und eine rechteckige, verzierte Brücke. Der Hintergrund ist dunkel und einfarbig.vergrößern
Susanne Ansorg, Foto: Joel Cohen

Duo Belladonna:
Miriam Andersén, Gesang, Harfe & Flöte
Susanne Ansorg, Fidel & Gesang

Sowilo, Sol, Sunna & Co.: Sonnenkult am Sonntagmorgen
Musik vom frühen Mittelalter bis hin zu Volksmusik aus Schweden & Deutschland

Kinder der Sonne sind wir alle: angeschlossen an unser himmlisches Kraftwerk, das Menschen mit Licht, Wärme und Lebensenergie versorgt. Kein Wunder, dass Menschen aller Kulturkreise die Sonne von jeher vergöttert haben. Im geheimnisvollen Grottengewölbe der Orangerie-Terrassen gehen zwei Mittelalter-Expertinnen auf eine musikalisch-poetische Entdeckungsreise zu den ältesten Sonnenmythen. Sie lassen die Morgenröte tanzen, beschwören nordische Sonnengöttinnen herauf und folgen der Spur der Sonnenanbetung über christliche Sonnensymbolik bis zur lebendigen Tradition volkstümlicher Sonnenwendfeiern.

Sonniges Versailles

Palmensaal, Neuer Garten Potsdam Sonntag, 14. Juni 2026, 11:00 UhrTickets
Lucile Boulanger sitzt barfuß auf einem Holzfußboden und spielt eine Viola da Gamba. Sie trägt ein schwarzes Kleid und hat lange, dunkle, lockige Haare. Die Viola da Gamba ist ein braunes Streichinstrument mit sechs Saiten und einem langen Hals. Lucile Boulanger hält den Bogen in der rechten Hand und greift mit der linken Hand die Saiten am Hals des Instruments. Der Hintergrund besteht aus einer grauen, leicht strukturierten Wand.vergrößern
Lucile Boulanger, Foto: Richard Dumas

Lucile Boulanger, Viola da gamba
Pierre Gallon, Cembalo
Gabriel Rignol, Laute & Gitarre

Lustwandeln in den Gärten des Sonnenkönigs - Werke von M. Marais, F. Couperin, A. Forqueray, J. Morel, L.d.C. d’Hervelois & R. de Visée

Still liegen die Gärten von Versailles unter der aufgehenden Sonne, bis strahlenglitzernd der Tag erwacht. Von der nahen Kirche tönt das Glockenspiel herüber. Bei Hof beginnt schon hektisches Getriebe, ein Fest im Grünen will vorbereitet sein. Ins Federballspiel fährt ein Wirbelwind, flüchtige Schatten irren durchs geheimnisvolle Labyrinth … bis alles davontanzt in einer nichtendenwollenden Chaconne. So sonnig klingt Versailles, wenn Meistergambistin Lucile Boulanger und ihre Mitstreiter mit den Musikpoeten des französischen Barock durch seine Gärten streifen. Der Sonntag fängt gut an!

Zwischen Nacht und Licht

Das Neue Palais ist mittig im Bild zu sehen, mit einer breiten, symmetrischen Fassade und einer großen Kuppel in der Mitte. Die Fassade ist reich verziert und von zahlreichen Fenstern und Säulen geprägt. Im Vordergrund erstreckt sich eine gepflegte Gartenanlage mit regelmäßig angeordneten, rund geschnittenen Bäumen. Der Himmel ist klar und blau, ohne Wolken.vergrößern
Neues Palais, Foto: Michael Lueder

Tobias Schlage, Führung

Die Tageszeiten als Allegorie der Aufklärung
Das dreiteilige Deckengemälde von Christian Bernhard Rode

In der Marmorgalerie des Neuen Palais erwartet Sie ein faszinierendes dreiteiliges Deckengemälde von Christian Bernhard Rode, das den Morgen, den Mittag und die Nacht symbolisch darstellt. Doch beim Blick auf diese kunstvollen Darstellungen von antiken Gottheiten stellt sich die Frage: Ist es wirklich nur Mythologie, die hier inszeniert wird, oder verbirgt sich hinter den Szenen eine tiefere Bedeutung? Entdecken Sie die symbolischen Hintergründe und die Verbindungen zu den Ideen der Aufklärung, die in diesem Werk verborgen sind.

Und es ward Licht

Friedenskirche Sanssouci Potsdam Sonntag, 14. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Das Orchester Capella Augustina steht auf einer kunstvoll verzierten Treppe mit goldfarbenen und grünen schmiedeeisernen Geländern in einem prunkvollen, hellen Raum mit hohen Fenstern und verzierten Wänden. Die Personen tragen überwiegend schwarze Kleidung und einige halten Musikinstrumente wie Geigen und Celli in den Händen.vergrößern
Capella Augustina, Foto: Ralf-Bauer

Catalina Bertucci, Sopran
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Thomas E. Bauer, Bariton
Orchester «Capella Augustina»
Chor der Klang Verwaltung
Andreas Spering, Leitung

Joseph Haydns Oratorium «Die Schöpfung»

Zu unvergesslichen Eindrücken seiner England-Reisen wurden für Joseph Haydn die monumentalen Aufführungen von Händels Oratorien – und ein Besuch in Wilhelm Herschels Sternwarte mit ihren hochmodernen Teleskopen. Im Licht der Erkenntnis entdeckt der Mensch das Wunder der Schöpfung neu für sich und lernt die eigene Verantwortung für das Ganze zu begreifen: Das zutiefst optimistische Welt- und Menschenbild der Aufklärung ist wohl nie ergreifender Musik geworden als in Haydns Oratorium, das der Gewalt revolutionärer Umbrüche noch einmal den utopischen Zauber des Anfangs entgegensetzt.

Alte Musik in der Kita mit Il Concerto Intempestivo

Kita im Potsdam Montag, 15. Juni 2026, 10:00 UhrTickets
Das Ensemble Il Concerto Intempestivo liegen in einem kreisförmigen, schwarzen Sofa, das von oben aufgenommen wurde. In der Mitte des Sofas liegt ein Cello auf einem kleinen runden Tisch. Eine Person trägt ein rotes Kleid mit weißen Punkten und eine Violine liegt neben ihr. Eine andere hat ein schwarzes Oberteil und eine rote Hose an und in der linken Hand eine Violine. Die dritte Person trägt ein weißes Hemd und eine schwarze Hose. Die vierte Person liegt mit dem Kopf auf einer Schulter einer anderen Person und hat ein dunkelrotes Oberteil und eine schwarze Hose an. Der Boden besteht aus hellgrauen Marmorfliesen.vergrößern
Il Concerto Intempestivo, Foto: Cristina Arcos

Il Concerto Intempestivo:
Rahel Boell & Jaume Guri Batlle, Violine
Rebecca Krieg, Violoncello
Eliot Xaquín Dios, Cembalo

Herausragende junge Ensembles kommen in Ihre Kita!

Exzellente junge Musiker:innen kommen in Ihre Kita, stellen ihre Instrumente vor, erzählen von der Musik und vom Musikersein und spielen kurze Stücke vor.

«Il Concerto Intempestivo» ist ein junges, aufstrebendes Ensemble. Das Ziel des Ensembles ist es, Alte Musik kompetent zu interpretieren und dabei Ressourcen wie Improvisation, Arrangement und Komposition zu nutzen, um einen neuen Ansatz im klassischen Konzertformat zu schaffen.

Empfohlen für Kitagruppen ab 3 Jahren. Anmeldung unter service@musikfestspiele-potsdam.de

Alte Musik im Klassenzimmer mit dem Barque Ensemble

Schule im Potsdam Montag, 15. Juni 2026, 10:00 UhrTickets
Das Barque Ensemble geht am Strand entlang, alle in lässiger Kleidung mit weißen Oberteilen und Jeans. Die Personen tragen Querflöten, Violine und Cello. Der Hintergrund zeigt das ruhige Meer unter einem hellen Himmel.vergrößern
Barque Ensemble, Foto: Pawel Palinski, © Studio-169-3

Barque Ensemble:
Justyna Wójcikowska, Blockflöte, Traversflöte & Perkussion
Radosław Orawski, Blockflöte & Traversflöte
Anna Cierpisz, Barockcello & Viola da gamba
Kacper Szpot, Barockvioline & Barockviola
Monika Stachowiak, Cembalo & Orgel

Ensemble aus Łódź (Polen) in deiner Schule

Exzellente junge Musiker:innen der Lunchkonzerte kommen am Tag vor ihrem Konzert zu Ihnen in die Schule und stellen sich und ihr Konzertprogramm vor.

Das Barque Ensemble ist ein Ensemble für Alte Musik, das 2019 in Łódź, Polen, gegründet wurde und dessen Mitglieder die Leidenschaft der Musiker für die Wiederentdeckung des ursprünglichen Klangs der Musik vergangener Jahrhunderte durch historische Aufführungspraktiken und langjährige Freundschaft verbindet.

Empfohlen für Klasse 1 bis 10. Anmeldung unter service@musikfestspiele-potsdam.de

Monteverdi / Caravaggio

Hans Otto Theater Potsdam Dienstag, 16. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Drei Personen in antik anmutender Kleidung umgeben eine liegende, halbnackte männliche Figur, die nur mit einem Lendentuch bekleidet ist. Die Szene ist dunkel beleuchtet, wobei das Licht die Körper und Gewänder der Figuren hervorhebt. Die Personen tragen Gewänder in Rot- und Erdtönen, und die Komposition erinnert an eine klassische Pietà-Darstellung.vergrößern
Monteverdi / Caravaggio, © teatri 35

Jenny Cappelloni, Lichtdesign
La Venexiana:
Emanuela Galli & Monica Piccinini, Sopran
Raffaele Giordani, Tenor
Lorenzo Feder, Cembalo Gabriele Palomba, Theorbe & Leitung
teatri 35:
Antonella Parrella, Gaetano Coccia & Francesco Ottavio De Santis, Schauspiel

Von jung bis alt: berühmte Gemälde Caravaggios inszeniert als lebende Bilder und umspielt von der Musik Monteverdis

Als Virtuose des «Chiaroscuro» prägte der Barockmaler Michelangelo Merisi da Caravaggio mit dramatischen Lichtkontrasten einen unverwechselbaren Stil. Live, in 3D und verblüffend genau stellen drei SchauspielerInnen berühmte Bildkompositionen des Meisters nach – um die Originale zu sehen, müsste man um die halbe Welt reisen. Die Choreografie ihrer Darstellung entfaltet sich im atmosphärischen Raum der Musik von Monteverdi & Zeitgenossen, die ihrerseits ein neues Licht auf den Menschen in der Fülle seiner Emotionen wirft: Eine einzigartige Symbiose aus Bildern und Musik.

Anleitung zum Strahlen

Foyer, Nikolaisaal Potsdam Freitag, 19. Juni 2026, 10:30 UhrTickets
Das Trio tiefsaits steht nebeneinander in einem hellen Raum mit großen Fenstern. Jede Frau hält ein Cello, das sie mit einer Hand am Griff hält. Die Frau links trägt eine hellrosa glänzende Jacke über einem schwarzen Oberteil und schwarzen Hosen. Die Frau in der Mitte trägt eine orangerotfarbene Jacke über einem schwarzen Oberteil und schwarzen Hosen. Die Frau rechts trägt eine goldglänzende Jacke über einem schwarzen Oberteil und schwarzen Hosen. Der Boden ist aus Holz, und die Wände sind weiß gestrichen. Alle drei schauen in die Kamera.vergrößern
tiefsaits, Foto: Elisa Mutatio

Mitarbeitende des NANO Science Center
Ensemble tiefsaits:
Mirjam-Luise Münzel, Blockflöte, Barockcello & Viola da Gamba
Anna Reisener, Barockcello, modernes Cello & Gambe
Alma Stolte, Barockcello

Mitmachkonzert - Empfohlen für Schulklassen ab 1. Klasse

Wie entsteht ein Lichtstrahl? Was haben Wellen mit Klang und Licht zu tun? Und klingt Musik anders, wenn es hell oder dunkel ist? NANO und tiefsaits führen gemeinsam durch ein musikalisch-wissenschaftliches Programm voller strahlender Klängen, spannender Lichtphänomene und überraschender Geistesblitze. Die SchülerInnen können mitexperimentieren und das Entstehen von Licht und Klang hautnah erleben. Um Schluss lassen sie ihre selbstgebastelten Klang- und Lichtobjekte tönen und leuchten in einem neuen Gemeinschaftswerk aus Musik und Licht!

Anmeldung unter service@musikfestspiele-potsdam.de

Gluck: Orpheus

Friedenskirche Sanssouci Potsdam Freitag, 19. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Cantus Thuringia Barockorchester spielt auf einer Bühne mit barocker Kulisse, die Säulen und dekorative Elemente zeigt. Die Musiker tragen überwiegend schwarze Kleidung und spielen verschiedene Streichinstrumente wie Violinen, Celli und Kontrabässe sowie Holzblasinstrumente. Im Vordergrund steht ein Musiker mit einem Lauteninstrument, der nach vorne geneigt spielt. Im Hintergrund sind Notenständer und weitere Musiker zu sehen. Die Bühne ist reich verziert und vermittelt eine historische Atmosphäre.vergrößern
Cantus Thuringia Barockorchester, Foto: Bernd Seyde

Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach «Cantus Thuringia»
Michael Hofstetter, Leitung
Besetzung:
Valer Sabadus - Orpheus
Julia Kirchner - Eurydike
Anna Sayn - Amor

Die ewige Nacht des Todes zu besiegen durch das Licht der Liebe und der Musik

Die ewige Nacht des Todes zu besiegen durch das Licht der Liebe und der Musik: Was für ein Traum! Die Geschichte des mythischen Sängers hat nie aufgehört, die Herzen zu bewegen. Aus ihr wurde die Oper überhaupt erst geboren. Gut 150 Jahre nach Claudio Monteverdi bricht auch Christoph Willibald Gluck mit Orpheus zu neuen musikdramatischen Horizonten auf. Hier ist sein Meisterwerk konzertant und in deutscher Sprache zu erleben.

Wenn Glucks Oper beginnt, hat Orpheus seine Eurydike schon an den Tod verloren. Vom Liebesgott Amor ermutigt, wagt er den Abstieg in die Unterwelt, um die Geliebte zu befreien.

Rahmenprogramm: Der Geistesblitz-Kurzvortrag mit Dörte Schmidt, Musikwissenschaftlerin, findet um 19:30 Uhr im Kreuzgang der Friedenskirche (nur Stehplätze) statt.

Sternenklang

Open Air, Belvedere Pfingstberg Potsdam Freitag, 19. Juni 2026, 21:00 UhrTickets
1 Ensemble mit Musikervergrößern
KAPmodern Ensemble, Foto: Stefan Glöde

Nathan Plante, Synthesizer & Klangkunst
Leiter des Planetariums «Simon Plate» & KollegInnen, Führung & Erzählung
KAPmodern Ensemble

Sternenhimmel im Konzert und anschließender Sternenschau

Tausende von Sternen hat der tschechische Astronom Antonín Becvár in seinem 1958 erschienenen »Atlas Eclipticalis« mit Standort und Helligkeit genau verzeichnet. Fasziniert von diesem Werk, überlagerte John Cage die Sternenkarten mit Notensystemen auf transparentem Papier und machte so den Sternenhimmel selbst zur Partitur, die unbegrenzte Möglichkeiten klanglicher Realisierung eröffnet. Im stimmungsvollen Ambiente des Belvedere auf dem Pfingstberg können Sie dem Klang der Sterne lauschen und, so sie sich auch zeigen, von der Brücke zwischen den Türmen einen Blick durchs Teleskop werfen. bei Nathan Plantes sphärischen Klängen einfach nur in den Juninachthimmel träumen …

Glienicke und der Golf von Neapel

Das Schloss Glienicke ist ein klassizistisches Gebäude mit heller Fassade und grünen Fensterläden steht hinter einem geschwungenen Kiesweg. Dichte, grüne Bäume und Sträucher umrahmen das Haus und spenden Schatten. Die Szene wirkt ruhig und gepflegt.vergrößern
Schloss Glienicke, © SPSG

Andreas Woche, Führung

Italienische Einflüsse im Park Glienicke

Bei dieser Führung entdecken Sie die italienischen Einflüsse im Park Glienicke, der von der malerischen Landschaft des Golfs von Neapel inspiriert wurde. Der Park aus dem 19. Jahrhundert weist markante Elemente auf, die an die klassischen Garten- und Architekturtraditionen Italiens erinnern. Erfahren Sie, wie Elemente der italienischen Gartenkunst und Architektur den Park Glienicke prägten und diesen zu einem Ort machten, an dem mediterranes Flair auf die malerische Landschaft an der Havel trifft.

Im Zeichen des Lichts

Grünes Gitter, Park Sanssouci Potsdam Samstag, 20. Juni 2026, 17:00 UhrTickets
Schloss Sanssoucivergrößern
Schloss Sanssouci, Foto: Reihnardt Sommer

Frank Werdermann, Führung

Freimaurerische Perspektiven im Park Sanssouci

Sechs Terrassen, die vier Elemente, die königliche Gruft im Osten – was hat das mit Freimaurerei zu tun?

Erfahren Sie bei dieser Führung mehr über König Friedrich II. und seinen Einfluss auf den Park Sanssouci. Der Park als Ort der Ruhe und Inspiration, spiegelt nicht nur seine Vorlieben für Kunst und Architektur wider, sondern auch seine Zugehörigkeit zur Freimaurerei. Wir werfen einen Blick auf die symbolischen Elemente und die philosophischen Ideen, die in der Gestaltung des Parks und seiner Gebäude zu finden sind, und entdecken, wie diese Aspekte mit Friedrichs persönlicher Weltanschauung und seiner Verbindung zur Freimaurerei verknüpft sind.

Nachtschatten und Lichtblicke

Schinkelhalle Potsdam Samstag, 20. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Freiburger Barockorchester steht in einem hellen, modernen Flur mit Holzfußboden und weißen Wänden. Die Personen tragen überwiegend schwarze Kleidung und halten verschiedene Streichinstrumente wie Violinen, Bratschen, Celli und einen Kontrabass. Das Orchester ist von oben fotografiert, die Musikerinnen und Musiker blicken nach oben zur Kamera. Im Hintergrund sind Türen und eine Treppe sichtbar.vergrößern
Freiburger Barockorchester, Foto: Britt Schilling

Sreten Manojlovic, Bassbariton
Dorothee Oberlinger, Blockflöten & Leitung
Freiburger Barockorchester

Vom barocken Zwölfton-Urknall ins Chaos der Elemente
Werke von J.-F. Rebel, J.B. Lully, J.v. Eyck, H. Purcell, H.I. F. Biber, G.F. Händel, A. Vivaldi, L. Boccherini, J. Cage, K. Gourzi

Von Jean-Féry Rebels barockem Zwölfton-Urknall ins Chaos der Elemente gestürzt, durchstreifen die Meisterflötistin und der sonore Bassbariton mit dem Freiburger Barockorchester nächtliche Schattenreiche – und finden traumwandlerisch den Weg ins Licht. Sreten Manojlovic, der 2025 das Festspielpublikum als Zauberer Atlante in Steffanis «Orlando generoso» begeisterte, beschwört allerlei dunkle Gestalten von Händel, Purcell und Lully aus der Tiefe. Stimmungsvolle Nachtmusiken entführen Sie in Vivaldis Venedig oder auf die Straßen von Salzburg und Madrid. Und Dorothee Oberlingers Flöte mutiert zur Nachtigall und hebt mit John Cage vollends in lichte Sphären ab.

Fahrradkonzert

Wilhelm-Staab-Straße Potsdam Sonntag, 21. Juni 2026, ab 09:00 UhrTickets
Vor einem historischen, mit Reliefs verzierten steinernen Torbogen versammeln sich zahlreiche Radfahrer auf einer Straße. Das Tor ist von großen, grünen Bäumen umgeben, und im Hintergrund sind Gebäude vom Schlosspark Sanssouci sowie ein Zaun sichtbar. Die Radfahrer tragen unterschiedliche Kleidung und Helme, einige schieben ihre Fahrräder, andere sitzen darauf. Rechts neben dem Tor stehen viele weitere Fahrräder an einem Fahrradständer. Im Vordergrund ist eine Straße mit Fahrbahnmarkierungen zu sehen.vergrößern
Fahrradkonzert, Foto: Stefan Gloede

Tour 1 – Ost & West: sportliche 46 km (AUSVERKAUFT!)

Künstler:Innen u.a.
Anna Herbst & Camilla Hoitenga, Sopran & Flöte «Changing Lights»
LIPPENTHRILLER, Horn- & Alphornklänge
Igor Schestajew, Orgel
SJAELLA Frauen-Vokalsextett «Nordic Night»
BAND BRAVO «Grenzgänger»
Felix Gutschi & Rupert Stuber, Blockflöten & Perkussion
Northern Light, Irish & Nordic Folk

Start: Wilhelm-Staab Straße -> Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart & Geschichte -> Villa Liebermann -> Gasthof Moorlake -> Haus am Wannsee -> Grunewaldturm -> Johanneskirche Schlachtensee -> Checkpoint Bravo -> Ziel: Nikolaikirche Potsdam

Tour 2 – Inselwege: angenehme 34 km (AUSVERKAUFT!)

Künstler:Innen u.a.
OBOENBAND «Wassermusik»
Silke Aichhorn, Harfe
TIEFSAITS, Streichtrio
Bar Zemach, Schofar
Carolyna Eyck, Theremin
Christine Schornsheim, Flügel

Start: Wilhelm-Staab Straße -> Camping Sanssouci -> Handweberei Geltow -> Vulkan-Fiber-Fabrik Werder -> Alte Dorfkirche Golm -> Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie, Kolloid- und Grenzflächenforschung, Gravitationsphysik -> Karl-Foerster-Garten -> Jüdischer Friedhof -> Ziel: Nikolaikirche Potsdam

Tour 3 – Märchenkompass: familienfreundliche 12 km

Künstler:Innen u.a.
SAX PUPPETS zum Check-In
Ensemble Tiny Bridges, transkulturelles Musiktheater
Mareike Greb, Christoph Sommer, Martin Erhardt & Barocktanz
Maik Zöllner, Schattentheater

Start: Wilhelm-Staab Straße -> Russische Kolonie -> Schloss Cecilienhof -> Villa Schöningen -> Rotkäppchen-Statue -> Ziel: Jagdschloss Stern -> Wer noch Kraft in den Beinen hat -> Finale: Nikolaikirche Potsdam

Wasser, Wald und Sonnenlicht – so lassen sich die diesjährigen Fahrradkonzerte zusammenfassen. Ob Sie den sportlichen 46 Kilometern der ersten Tour folgen, die 34 Kilometer der Insel-Tour bevorzugen oder mit den Nachwuchsfahrer:innen auf die 12 Kilometer lange Märchenroute gehen – eines haben alle Strecken gemeinsam: Musik, die auf ihre Weise mit Farben, Licht und Schatten spielt.

Veranstalter: Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Alte Musik in der Kita mit Trio Tenorizans

Kita im Potsdam Montag, 22. Juni 2026, 10:00 UhrTickets
Das Trio Tenorizans steht auf einer Treppe mit Metallgeländern an beiden Seiten. Eine Person steht auf der unteren Treppenstufe, trägt ein schwarzes Kleid und schwarze Schuhe. Eine weitere Person steht auf einer höheren Stufe, trägt einen schwarzen Anzug und hält eine Querflöte in der rechten Hand. Die dritte Person sitzt auf einer Treppenstufe, trägt ebenfalls einen schwarzen Anzug und hält ein Cello zwischen den Beinen. Die Treppe ist aus Holz.vergrößern
Trio-Tenorizans, Foto: Magdalena Kasprzyk Dobija

Trio Tenorizans:
Władysław Lech, historische Klarinette
Antonio Pellegrino, historisches Cello
Agata Sorotokin, Fortepiano

Kommen Sie mit Ihren Kindern vorbei – oder ein Besuch in Ihrer Kita wird organisiert!

Das Trio Tenorizans ist ein preisgekröntes Ensemble für Alte Musik, bestehend aus Władysław Lech, Agata Sorotokin und Antonio Pellegrino. Bekannt für virtuose Interpretationen von Beethoven und Zeitgenossen, gewannen sie 2024 den 1. Preis beim Wettbewerb «À tre».

Exzellente junge Musiker:innen der Lunchkonzerte kommen in Ihre Kita, stellen ihre Instrumente vor, erzählen von der Musik und vom Musikersein und spielen kurze Stücke vor.

Empfohlen für Kitagruppen ab 3 Jahren. Anmeldung unter service@musikfestspiele-potsdam.de

Vom Dunkel ins Licht

Foyer, Nikolaisaal Potsdam Montag, 22. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Franziska Hölscher steht links im Bild und hält eine Geige vor ihrem Körper. Sie trägt eine schwarze Lederjacke und ein schwarzes Oberteil. Kit Armstrong steht neben ihr in einem schwarzen Anzug mit schwarzem Hemd. Im Hintergrund ist ein schwarzer Flügel zu sehen, das auf einem hellen, glatten Boden steht. Die Wand im Hintergrund ist hell und schlicht.vergrößern
Franziska Hölscher & Kit Armstrong, Foto: Marco Borggreve

Franziska Hölscher, Violine
Kit Armstrong, Klavier

«Die Leuchtkraft der Musik» mit Werken von L. Vierne, C.V. Alkan, C.P.E. Bach, R. Schumann, A. Pärt, K. Szymanowski, J.S. Bach

Wohl jeder hat sie schon mit eigenen Ohren erfahren. Dieses Konzert macht sie auch für das Auge zum Ereignis. Zwei herausragende Instrumentalvirtuosen wollen ihr durch Licht und Farbe geprägtes Musik-Erleben mit Ihnen teilen und lassen den Raum in wechselnde Lichtstimmungen tauchen, die unmittelbar aus der Musik hervorzugehen scheinen: Vom nächtlichen Dunkel der Vierne’schen Nocturnes über Alkans höllisches Rot bis ins kristallklare Licht der Spiegel von Arvo Pärt. Ein Kammermusikabend der besonderen Art.

Lunchkonzert: Trio Tenorizans

Foyer, Nikolaisaal Potsdam Dienstag, 23. Juni 2026, 13:00 UhrTickets
Das Trio Tenorizans steht auf einer Treppe mit Metallgeländern an beiden Seiten. Eine Person steht auf der unteren Treppenstufe, trägt ein schwarzes Kleid und schwarze Schuhe. Eine weitere Person steht auf einer höheren Stufe, trägt einen schwarzen Anzug und hält eine Querflöte in der rechten Hand. Die dritte Person sitzt auf einer Treppenstufe, trägt ebenfalls einen schwarzen Anzug und hält ein Cello zwischen den Beinen. Die Treppe ist aus Holz.vergrößern
Trio-Tenorizans, Foto: Magdalena Kasprzyk Dobija

Trio Tenorizans:
Władysław Lech, historische Klarinette
Antonio Pellegrino, historisches Cello
Agata Sorotokin, Fortepiano

Kompositionen von L.v. Beethoven, F. Ries, A. Eberl & Zeitgenossen

In einen Salon der Klassik, durchglitzert vom Esprit der Commedia dell’arte und Opera buffa, lädt das Trio Tenorizans ein und präsentiert mit Witz und Charme.

Bei der mittäglichen Konzertreihe mit vielversprechenden Newcomern der Alten Musik sind originelle Programmideen und hohe musikalische Könnerschaft garantiert. Die vier besten unter den 21 Bewerbern wetteifern um die Gunst des Publikums und den Siegespreis der Jury unter Vorsitz von Dorothee Oberlinger: ein Konzert bei den Musikfestspielen 2027. Die Vorjahressieger Il Concerto Intempestivo präsentieren am 13. Juni im Raffaelsaal des Orangerieschlosses Sanssouci ihr brandneues Programm. Und natürlich schwärmen die vier Ensembles wieder in Schulen und Kitas aus und versorgen junge Ohren mit Alter Musik.

Stille Wege

Treffpunkt: Obeliskportal, Park Sanssouci Dienstag, 23. Juni 2026, 16:00 UhrTickets
Obeliskportal: grüner Torvergrößern
Obeliskportal, ©SPSG

Ivette Arnholdt, Führung

Religiöse Symbolik im Marlygarten von Sanssouci: Der Marlygarten besitzt auch eine religiöse Dimension

Haben Sie gewusst, dass der Marlygarten auch eine religiöse Dimension besitzt? Bei dieser Führung erfahren Sie, wie sich die religiöse Symbolik erst aufdeckt, wenn man den Garten mit einem besonderen Blick erkundet. Die Gestaltung des Gartens durch König Friedrich Wilhelm IV. und Peter Joseph Lenné enthält versteckte religiöse Symbolik und philosophische Anspielungen, die erst durch Wissen und Achtsamkeit sichtbar werden. Entdecken Sie, wie Architektur und Landschaftsdesign eine Atmosphäre der inneren Einkehr und spirituellen Reflexion schaffen.

Spiegel / Reflexion

Palmensaal, Neuer Garten Potsdam Dienstag, 23. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
Dr. Franziska Fleischanderl mit langen, lockigen Haaren trägt ein schwarzes, ärmelloses Oberteil mit tiefem Ausschnitt. Sie hält ein großes, trapezförmiges Saiteninstrument mit zwei runden Schalllöchern und zahlreichen Stimmwirbeln an der linken Seite (Salterio). Der Hintergrund ist dunkel und einfarbig.vergrößern
Franziska Fleischanderl, Foto: Alejandro Gomez

Franziska Fleischanderl, Salterio
Michael Freimuth, Laute

Vielsaitige Reflexionen im Duo von Salterio und Laute
Werke von J.S. Bach, S.L. Weiss, B.J. Hagen, W.J. Lauffensteiner, J. Haydn u.a.

Wie Lichtreflexe auf bewegtem Wasser mutet es an, wenn der Silberklang des Salterios auf den weichen, atmenden Ton der Lautensaiten trifft.

Themen werden hin und zurück gespiegelt zwischen den Instrumenten, und auch die Werke selbst erscheinen in der Bearbeitung für das ausgefallene Duo als geistreiche Reflexionen über das Original.

Zwei kostbare Originalinstrumente aus dem 18. Jahrhundert treten in einen Dialog, in dem Spielweisen, Klangfarben und musikalische Ideen einander immer wieder neu und überraschend reflektieren – zwischen himmlischer Strahlkraft und irdischer Wärme.

Höllenschlund und Himmelslicht

Friedenskirche Sanssouci Potsdam Dienstag, 23. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Ars Choralis Coeln, eine Gruppe von sieben Frauen, steht und kniet vor einem historischen Gebäude mit hohen, verzierten Steinsäulen und einem großen, dunklen Holztor. Die Frauen tragen lange, mittelalterlich anmutende Kleider in verschiedenen Farben, darunter Blau, Rot, Burgunderrot, Hellblau und Grün. Einige Kleider haben lange, weite Ärmel, und eine Frau trägt eine Halskette. Der Boden besteht aus großen, unregelmäßigen Steinplatten.vergrößern
Ars Choralis Coeln, Foto: Stefan Erhard

Ars Choralis Coeln, Inszenierung
Besetzung: Uta Kirsten & Petra Koerdt - Peregrine Cora Schmeiser - Anima & Peregrine
Lucia Mense - (Flöten) Diabolus
Pamela Petsch - Humilitas Amanda Simmons - (Harfe) Caritas Nadine Balbeisi - Castitas
Petra Koerdt - Contemptus Mundi
Susanne Ansorg - (Fidel) Amor Celestis
Uta Kirsten - Victoria
Stefanie Brijoux - Discretio
Sylvia Dörnemann - Patientia

Hildegard von Bingens «Ordo Virtutum» (Die Ordnung der Kräfte)

Aus der Finsternis teuflischer Verlockungen zum strahlenden Licht der Weisheit: Der Weg der Seele als Mysterienspiel.

Mit ihrem Wissen, ihrer Weltanschauung und ihrer immensen künstlerischen Gestaltungskraft entfachte Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert ein Licht, das bis in unsere Gegenwart strahlt. Ein Höhepunkt ihres Schaffens ist das Mysterienspiel «Ordo Virtutum», das ihre Vision einer göttlichen Ordnung in Tönen und Aktionen auf die Bühne bringt. Die Frage «Wie sollen wir leben?» bewegt uns nach wie vor. So stellen Ars Choralis Coeln das Drama der menschlichen Seele, die zwischen Anfechtung, Versuchung und Zweifel den Weg zu Licht und Wahrheit sucht, in den Mittelpunkt ihrer Inszenierung: Als musikalische und visuelle Annäherung an eine nur auf den ersten Blick so ferne Welt.

Bononcini «Cefalo e Procride»

Pflanzenhalle Orangerieschloss Sanssouci Potsdam Mittwoch, 24. Juni 2026, 19:00 Uhr
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:00 Uhr Freitag, 26. Juni 2026, 19:00 Uhr
Tickets
Die  Akademie für Alte Musik Berlin in schwarzer Kleidung mit roten Akzenten posiert zusammen. Einige halten Musikinstrumente wie Violinen, ein Cello, eine Klarinette, ein Horn und eine Posaune. Die Personen sind in zwei Reihen angeordnet, einige sitzen, andere stehen. Der Hintergrund ist dunkel.vergrößern
Akademie für Alte Musik Berlin, Foto: Uwe Arens

Akademie für Alte Musik Berlin
Bernhard Forck, musikalische Leitung
Michiel Dijkema, Regie, Bühne & Licht
Jula Reindell, Kostüm
Besetzung:
Jiayu Jin - Procride
Yuri Mynenko - Cefalo
Chloë Morgan - Aurora / Zeffiro
Jonathan Eyers - Titone
Anita Rosati - Atenice

Ein Juwel der frühen Berliner Operngeschichte

Eine wahre Opernrarität und zugleich berührendes Glanzstück der frühen Berliner Operngeschichte ist Giovanni Bononcinis «Cefalo e Procride». Sie erzählt vom mythischen Liebespaar Cephalus und Procris und von Aurora, der Göttin der Morgenröte, die eine Tragödie heraufbeschwört.

Aurora versucht, den Jäger Cefalo zu verführen, der ihren Avancen widersteht. Er liebt nur seine Frau Procride. Aus Rache überredet ihn die gekränkte Göttin, die Treue seiner Frau auf die Probe zu stellen … Doch auch die athenische Königstochter wird von Eifersucht erfasst – ihr Misstrauen gegenüber Cefalo gipfelt in einem tödlichen Irrtum. Ob das Mitleid der Götter ein Happy End herbeizuführen vermag?

Dancing Queen

Open Air, Vulkan Filmpark Babelsberg Freitag, 26. Juni 2026, 20:00 UhrTickets
Asya Fateyeva und die lautten compagney BERLIN" stehen und sitzten auf einer Bühne mit Holzboden und einem Hintergrund aus vertikal angeordneten Holzlatten. Sie halten verschiedene Musikinstrumente, darunter eine Geige, ein Cello, ein Saxophon, eine Harfe, eine Laute und eine Mandoline. Die Kleidung ist farbenfroh und vielfältig, darunter ein gelber Anzug, ein rotes Kleid und ein grünes Hemd.vergrößern
Asya Fateyeva & lautten compagney BERLIN, Foto: Robert Paul Kothe

Asya Fateyeva, Saxophon
Bo Wiget, Bearbeitungen
lautten compagney Berlin
Wolfgang Katschner, Laute & Leitung
JUERI, DJ-Set

Heiße Affäre im Filmpark: Rameau trifft ABBA im Vulkan!

Bo Wiget hat die ABBA-Hits gekonnt für das Barockensemble arrangiert. Anstelle von Agnetha und Anni-Frid übernimmt das Saxophon von Asya Fatayeva die Gesangslinien. Im Anschluss lädt eine ABBA-Party mit DJ-Set von JEURI zum Weiterfeiern ein.

Musikwelten verschmelzen im Inneren des 15 m hohen Vulkans, wo auch sonst rasante Live-Stunt-Shows stattfinden. Tanzwütigen Discofans wird hier anschließend bei der ABBA-Party von JUERI kräftig eingeheizt.

Stars & Sternchen

Open Air, Filmpark Babelsberg Samstag, 27. Juni 2026, 10:00 - 19:00 UhrTickets
Men in Blech stehen in Form eines Dreiecks mit der Spitze auf uns zulaufend und uns zugewandt. Sie stehen auf einem Parkplatz ohne Autos mit Parkbuchtmarkierungen in weiß. Alle haben schwarze Anzüge,  Schuhe und Krawatte an und tragen eine Sonnenbrille. Jedes Mitglied hat für eine Brassband typisches Instrument in der Hand, von Tuba bis Pauke.vergrößern
Blaskapelle «Men in Blech», Foto: Wassilij Goron

Erik Bosgraaf (Flöte) & Ensemble «filoBarocco»
Peter A. Bauer (Perkussion) & das Panama Trio
Künstlerkollektiv «Art Wave»
Ensemble «Anima Shirvani»
Filmorchester Babelsberg
Blaskapelle «Men in Blech»

Action, Spaß & Spannung für Menschen jeden Alters

Die Musikfestspiele sind zu Gast im Filmpark Babelsberg: Mit Musik von G. P. Telemann und C. Monteverdi, aus dem Spanien und Orient des 16. Jahrhunderts, Pop und Jazz an den verschiedensten Sets vom Wilden Westen bis in die Gärten des kleinen Muck, Kostümwettbewerb und weiteren Attraktionen.

Das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt steht nicht in Hollywood, sondern in Babelsberg. Im Filmpark gleich neben der Traumfabrik kann man die Magie des Filmemachens hautnah erleben und im Nu von einer Filmwelt in die andere reisen, aus 1001 Nacht in den Wilden Westen oder in Janoschs Panama.

Mittsommernachtstraum

Open Air, Maulbeerallee Potsdam Sonntag, 28. Juni 2026, 21:00 UhrTickets
Das Helsinki Baroque Orchestra geht in einer Reihe über eine schneebedeckte Fläche. Die Personen tragen Winterkleidung wie Mäntel, Jacken und Mützen. Ganz vorne schiebt eine Person einen Kinderwagen. Einige Personen tragen Instrumentenkoffer. Der Himmel ist bewölkt und der Hintergrund zeigt eine weite, offene Landschaft mit leichtem Schneebelag.vergrößern
Helsinki Baroque Orchestra, Foto: Heikki Tuuli

Anna Dennis, Sopran
Morten Grove Frandsen, Countertenor
Kreeta-Maria Kentala, Violine
Helsinki Baroque Orchestra
Aapo Häkkinen, Leitung
Pamina Milewska & Compagnie, Akrobatik & Tanz

Ein Mittsommer-Musikmix aus Barock, Traditionals & populären Kompositionen von H. Purcell, W. Niittykoski & J.H. Roman u.v.a.

Die finnische Gemeinde Kaustinen führt eine Geige im Wappen: So einzigartig ist die dort gepflegte Spieltradition, dass sie seit 2021 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit steht. Wiljami Niittykoski, der ihr im 20. Jahrhundert neues Leben einhauchte, machte sie weit über seine Heimat hinaus bekannt. Über die Grenzen zwischen U- und E-Musik, Klassik und Folk setzt man sich in Kaustinen allzeit lustvoll hinweg. Das tut auch Finnlands führendes Barockensemble und wandelt mit Niittykoskis Enkelin, der Barockgeigerin Kreeta-Maria Kentala, nebst zwei GesangssolistInnen der Extraklasse traumhaft sicher zwischen den musikalischen Welten. Und wenn ihr Treiben geheimnisvolle Wesen aus dem Zwischenreich von Tag und Nacht hervorlockt, nimmt der Sommernachtstraum wie von Zauberhand Gestalt an.

Service

Veranstalter

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Anreise

Im Anschluss an die abendlichen Konzerte in den Schlössern und Gärten von Potsdam können für die Fahrt nach Berlin-Wannsee über den Hauptbahnhof Potsdam Plätze in Shuttlebussen gebucht werden.

Tourist-Information

Tourist Information Am Alten Markt
Humboldtstraße 2
14467 Potsdam

Tourist Information im Hauptbahnhof
Friedrich-Engels-Straße 99 14473 Potsdam

Tourist Information am Luisenplatz
Luisenplatz 3
14471 Potsdam

0331-275588 99
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