12.–28. Juni: Licht
Ohne LICHT wäre nichts, kein Universum und kein Leben. Oder umgekehrt: Alles entspringt dem Licht. Die Musikfestspiele 2026 feiern es in seinen unterschiedlichen Dimensionen.
Preußens König Friedrich II. identifizierte sich selbst mit Apollon, dem Gott des Lichts und der Künste. Der Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. diente ihm als Maßstab. In diesem Sinne eröffnet das Ensemble Correspondances unter Sébastien Daucé den Konzertreigen mit einem französischen Programm. Ein musikalisches Feuerwerk brennen Nicolas Altstaedt mit «Il Pomo d'Oro» unter Attilio Cremonesi beim Open-Air-Konzert auf Potsdams Altem Markt ab. Aurora, die Göttin der Morgenröte, zieht die Fäden in Giovanni Bononcinis Oper «Cefalo e Procride», gespielt von der Akademie für Alte Musik Berlin und in Szene gesetzt von Michiel Dijkema.
In Babelsberg lädt der Filmpark ein, auf den Spuren des optischen Mediums und der Stars zu wandeln. Die Musikfestspiele nutzen diese Kulisse für «Dancing Queen» mit der lautten compagney BERLIN, und am nächsten Tag erwartet Sie alles, was an einem langen Drehtag vor und hinter der Kamera nicht fehlen darf: Musik, Show, Stunt, Glamour, Spaß und Kulinarik.
Zum Abschluss des Festivals hängt das Helsinki Baroque Orchestra beim Open Air unter dem Orangerieschloss Sanssouci einem beinah Shakespeare’schen Mittsommernachtstraum nach.
Vollständiges Programm unter www.musikfestspiele-potsdam.de