Musikakademie und Schlosstheater Rheinsberg

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Rheinsberg, Schlosstheater, Photo: Michael Haddenhorst

Dort, wo bereits vor mehr als 200 Jahren Prinz Heinrich große Feste feierte und Musik, Theater und Tanz stets zum höfischen Leben gehörten, ist heute das Schlosstheater Rheinsberg ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens im Norden Brandenburgs.

Als spartenunabhängige Spielstätte der Musikkultur Rheinsberg gGmbH wartet es ganzjährig mit einem vielfältigen Kulturangebot auf. Das Schlosstheater Rheinsberg vereint in seinem Spielplan Aufführungen und Projekte der Musikakademie Rheinsberg, der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie hochkarätige Gastspiele – wie beispielsweise der Uckermärkischen Bühnen Schwedt – und Angebote in Kooperation mit regionalen Kulturanbietern.

Highlights - 1. Jahreshälfte 2026

Es war die Nachtigall

Schlosstheater Rheinsberg Samstag, 18. April 2026, 19:00 UhrTickets
Poster «Es war die Nachtigall»vergrößern
Poster «Es war die Nachtigall», © ubs

Uckermärkische Bühne Schwedt:
Jörg Steinberg, Regie
Stephanie Dorn, Ausstattung

Musik von Dov Seltzer, Liedtexte von Yvette Kolb
Musical / Komödie nach dem Stück «Es war die Lerche» von Ephraim Kishon

Was wäre, wenn Romeo und Julia überlebt hätten? Ephraim Kishons bissige Komödie über Liebe, Ehealltag und große Ernüchterung

«Love is in the air» – doch was, wenn die große Liebe nicht im tragischen Tod endet, sondern im Ehealltag überleben muss? Shakespeares Romeo und Julia – die berühmteste Liebesgeschichte aller Zeiten. Ein Paar, unsterblich verliebt, für immer vereint. Doch Ephraim Kishon wagt ein Gedankenexperiment: Was, wenn Julia rechtzeitig erwacht wäre und die beiden nun – 30 Jahre später – in Verona festsitzen? Romeo ist ein gescheiterter Ballettlehrer und Julia macht in ihrer Rolle als Hausfrau keine bessere Figur. Beide scheitern an der Banalität des Alltags.

Hymnen und Visionen

Kirche St. Laurentius Rheinsberg Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 UhrTickets
Musiker von Ensemble VocaMe schauen hoch.vergrößern
Ensemble VocaMe, Foto: Severin Schweiger

Ensemble VocaMe:
Maria Hauer & Gerlinde Sämann, Sopran
Sigrid Hausen & Petra Noskaiová, Mezzosopran
Anna Eggersberger, Harfe
Sigrid Hausen, Flöte
Ernst Schwindl, Drehleier
Michael Popp, Vedel, Santur & Dilruba

Gesänge von Hildegard von Bingen und der byzantinischen Komponistin Kassia
Musik starker Frauen des Mittelalters

Das renommierte Ensemble VocaMe widmet sich herausragenden Frauen des Mittelalters – Persönlichkeiten, die mit Kunst, Denken und Spiritualität bis heute nachwirken. Im Mittelpunkt dieses Konzertabends steht Hildegard von Bingen: Die beeindruckende Mystikerin leitete ein Kloster, schrieb geistliche Texte und komponierte eindringliche Musik. Ihre Gesänge treffen auf Werke der byzantinischen Äbtissin Kassia – der ersten namentlich bekannten Komponistin Europas.

Vier Sängerinnen mit berückendem Schmelz, großen Spektren im mehrstimmigen Gesang und die Klangfarben des Instrumentalisten-Ensembles bilden die musikalische Handschrift des Ensembles VocaMe. Wie in einem Labor werden Fundstücke aus dem Mittelalter untersucht und entstaubt – wie bei Restauratoren werden die Farben aufgefrischt und mit den freigelegten musikalischen Gerüsten und Melodien experimentiert.

Kings* & Queens*

Schlosstheater Rheinsberg Freitag, 24. April 2026, 16:00 UhrTickets
Zeichentrick: Die Kinder machen Musik-vergrößern
Kings* & Queens* – Eine musikalische Machtübernahme, © Künstler

Musiktheater 360°

Eine musikalische Machtübernahme

30 Jugendliche aus den Förderschulen in Strausberg, Bad Freienwalde und Prenzlau bringen ihre Geschichten, Bewegungen und Klänge auf die Bühne des Schlosstheaters Rheinsberg. In gemeinsamen Werkstätten haben sie Szenen entwickelt, Lieder erfunden, Bilder entworfen und Bewegungen einstudiert. In der Bühnenwoche an der Musikakademie Rheinsberg fügen sich diese Elemente nun zu einer gemeinsamen Aufführung zusammen.

Das Publikum erwartet eine Collage aus Musik, Theater, Bewegung und Gestaltung – unmittelbar, eigenwillig und getragen von der Energie der Jugendlichen, die ihre Ideen in künstlerische Formen übersetzen.

Balladen und die Minne

Kirche St. Laurentius Rheinsberg Freitag, 24. April 2026, 18:00 UhrTickets
Ensemble VocaMe, Foto: Severin Schweigervergrößern
Ensemble VocaMe, Foto: Severin Schweiger

Ensemble VocaMe:
Maria Hauer & Gerlinde Sämann, Sopran
Sigrid Hausen & Petra Noskaiová, Mezzosopran
Anna Eggersberger, Harfe
Sigrid Hausen, Flöte
Ernst Schwindl, Drehleier
Michael Popp, Vedel, Santur & Dilruba

Minnelieder von Hadewijch und Texte von Christine de Pizan
Musik starker Frauen des Mittelalters neu entdeckt

Das Ensemble VocaMe spürt in diesem Konzert den Stimmen herausragender Frauen des Mittelalters nach – Persönlichkeiten, die mit Kunst, Denken und Spiritualität bis heute nachwirken. Neben innigen Minneliedern der brabantischen Dichterin Hadewijch erklingen Balladen von Christine de Pizan, der ersten französischen Schriftstellerin. Pizans Texte werden bis heute gelesen und gelten als wegweisend für das Denken über Frauen und ihre Rolle in der Gesellschaft. In Hadewijchs Werken verschmilzt menschliche Liebeserfahrung mit ehrfürchtiger Gottesliebe.

Vier Sängerinnen mit berückendem Schmelz, großen Spektren im mehrstimmigen Gesang und die Klangfarben des Instrumentalisten-Ensembles bilden die musikalische Handschrift des Ensembles VocaMe. Wie in einem Labor werden Fundstücke aus dem Mittelalter untersucht und entstaubt – wie bei Restauratoren werden die Farben aufgefrischt und mit den freigelegten musikalischen Gerüsten und Melodien experimentiert.

Brief an die Zukunft – Saudades of the Future

Schlosstheater Rheinsberg Samstag, 25. April 2026, 17:00 UhrTickets
3 Mädchen mit blauen Kleidenvergrößern
Trio Gilu, Foto: Anna Tena

Hugo Portela Larisch, Regie
Trio Gilu:
Mathilde Wauters, Harfe
Veronique De Raedemaeker, Violine
Maria Portela Larisch, Sopran

Szenischer Konzertabend über das Aufwachsen als Frau mit vertonten Gedichten von K. v. Günderrode, E. Dickinson und S. Meerbaum-Eisinger

Selma erhält an ihrem 18. Geburtstag einen Brief von ihrer Großmutter: Darin schreibt sie über ihre Kindheit, die Jugend und das Erwachsensein. Dieser szenische Konzertabend mit dem Trio Gilu ist inspiriert von drei Dichterinnen, die zu Lebzeiten keine Anerkennung fanden. Karoline von Günderrode und Emily Dickinson konnten sich als Frauen nicht frei ausdrücken oder handeln; Selma Meerbaum-Eisinger war ein junges jüdisches Mädchen, als Hitler an die Macht kam.

Drei zeitgenössische KomponistInnen greifen diese Schicksale auf: Helena Cánovas i Parés (Spanien), Ruben De Gheselle (Belgien) und Martín Letelier (Chile) haben Gedichte jener bemerkenswerten Persönlichkeiten vertont. Die Musik führt den portugiesischen Regisseur Hugo Portela Larisch in seiner Inszenierung zu einer Leitfrage: Wie fühlt es sich an, als Frau aufzuwachsen? Im Zentrum steht dabei der Großmutter-Brief an die Enkelin Selma, der gleichzeitig auf Interviews mit Frauen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Kulturen beruht.

Tucholsky in Frankreich – Das Glück vor der Katastrophe

Schlosstheater Rheinsberg Mittwoch, 29. April 2026, 19:00 UhrTickets
Plakat «Kurt Tucholsky Literaturmuseum», © Veranstaltervergrößern
Plakat «Kurt Tucholsky Literaturmuseum», © Veranstalter

Jasmin Tabatabei, Erzählerin
Robert Stadlober, Musik von «Les Millionnaires»
Leif Karpe und Christoph Goldmann, Regie

Doku über Pariser Jahre des Schriftstellers. Im Anschluss Gespräch mit den Regisseuren

Am 6. April 1924 fährt Kurt Tucholsky, die herausragende Oppositionsfigur der Weimarer Republik, zum damaligen Erzfeind nach Frankreich. Im Gepäck hat er eine Idee: Er will durch sein Schreiben die Franzosen den Deutschen näher bringen und gängige Vorurteile widerlegen. Wird ihm das gelingen?

Der Film beleuchtet diese bisher noch nie dokumentierte Periode (1924-1929) des berühmten Schriftstellers in Frankreich. Auch seine wenig bekannte Liebesbeziehung zu Mary Gerold, der Frau seines Lebens, mit der er in Paris liiert war und die später für seinen Nachruhm immens wichtig werden sollte, spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle. Zudem schärft sich in Paris sein Blick auf den heraufziehenden Faschismus in Deutschland – eine Entwicklung, die durchaus Parallelen zur heutigen Zeit aufweist.

Eine Kooperation mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum

Klingende Keramik

Schlosstheater Rheinsberg Samstag, 9. Mai 2026, 16:00 Uhr (18:00 Uhr - Vernissage der Ausstellung)
Sonntag, 12. Juli 2026 - Finissage der Ausstellung
Tickets
1 Frau mit einer grünen Keramikvergrößern
Maja Jantar, Foto: Rasmus Söderholm

Maja Jantar, Kunstwerk & Performance

Keramik in einer Performance

Maja Jantar ist nicht nur Regisseurin, sondern fertigt in ihrem finnischen Studio Taiga auch Kunstwerke aus Keramik, Glas und andere Materialien an. In der Keramikstadt Rheinsberg präsentiert sie eine Auswahl ihrer Arbeiten und lässt die Keramik in einer Performance auch erklingen.

Im Anschluss an das Event, um 18 Uhr: Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung, die vom 9. Mai bis 12. Juli 2026 andauern wird.

Eintritt frei, Anmeldung unter:
mail@tucholsky-museum.de
033931 39007

Young Voices in Concert

Schlosstheater Rheinsberg Sonntag, 10. Mai 2026, 16:00 UhrTickets
1 Gruppe singt auf der Bühnevergrößern
Der Landesjugendpopchor Brandenburg, © Voiceup Festival Istanbul

Der Landesjugendpopchor Brandenburg
Daniel Barke, Leitung

Der preisgekrönte Landesjugendpopchor rockt mit Lieblingsliedern und Chart-Hits die Bühne!

Voller Energie und Leidenschaft für den Gesang erarbeiten die rund 20 jungen, ambitionierten Sängerinnen und Sänger in einem professionellen Umfeld ein anspruchsvolles Basisrepertoire, ein projektbezogenes Repertoire und eigene Arrangements, sie arbeiten an ihrer Stimmtechnik und an ihrem Auftritt. Alle Arrangements für die Young Voices werden explizit auf die Gruppe zugeschnitten und eigene Ideen der Teilnehmenden einbezogen. Ensembleproben, Stimmbildung und Workshops, z. B. zu Songwriting, Beatboxing, Musiktheorie und Improvisation stehen auch auf dem Programm. Im Einzelunterricht werden neue gesangliche Impulse vermittelt.

«Dornröschen» neu erlebt

Foyer, Schlosstheater Rheinsberg Samstag, 16. Mai 2026, 17:00 UhrTickets
Zeichnen: Dornröschen an der Nähmachinevergrößern
«Dornröschen» neu erlebt, © Veranstalter

MusikerInnen des Kurses Musizieren am Musenhof

Ein großes Flötenorchester von Piccolo bis Bassflöte
Magische Klänge für die ganze Familie
Märchenklassiker mit P. Tschaikowskis Musik

Dieses besondere Familienkonzert lädt Groß und Klein (ab ca. 8 Jahren) ein, die berühmte Geschichte der Prinzessin Aurora auf ganz neue Weise zu erleben. Durch spannende Erzählungen und ein großes Querflötenorchester mit Klavier, in dem die gesamte Flötenfamilie von der großen Bassflöte bis hin zur kleinen Piccoloflöte vertreten ist, nehmen wir euch mit auf eine musikalische Reise voller Abenteuer, Magie und märchenhafter Momente.

Kommt vorbei und lasst euch durch Tschaikowskis zauberhafte Musik und die warmen, schillernden Klänge des Flötenorchesters verzaubern! Das Konzert ist Ergebnis des Kurses «Musizieren am Musenhof», in dem Hobbyflötisten- und Pianisten ihr Können mit viel Spaß am gemeinsamen Musizieren verbessern.

Rheinsberger Musiktage zu Pfingsten

Schlosstheater Rheinsberg Freitag, 22. - Pfingstmontag, 25. Mai 2026Tickets
Schlosstheater Rheinsberg, Foto: Andreas Kunowvergrößern
Schlosstheater Rheinsberg, Foto: Andreas Kunow

Ein Fest der Amateurmusik, Treffen junger Ensembles sowie ein Volksfest

Pfingsten steht vor der Tür, ein Hauch von Sommer liegt in der Luft und ganz Rheinsberg steht im Zeichen der Musik. Die renommierten Rheinsberger Musiktage zu Pfingsten zählen seit Jahrzehnten zu den musikalischen Höhepunkten im Veranstaltungskalender von Stadt und Region.

Die Rheinsberger Musiktage zu Pfingsten locken mit einem bunten Programm und einer Vielzahl künstlerischer Beiträge. Erleben Sie Musizierende aus der Region, die die Straßen, Stege und Wege Rheinsbergs zum Klingen bringen.

Erleben Sie die inspirierende Atmosphäre der Musikakademie Rheinsberg, malerisch gelegen im historischen Kavalierhaus der Rheinsberger Schlossanlage, direkt am Ufer des Grienericksees – umgeben von atemberaubender Natur.

War das jetzt schon Sex?

Schlosstheater Rheinsberg Samstag, 30. Mai 2026, 19:00 UhrTickets
1 Teddy Bär und 1 Mannvergrößern
Eine Szene vom «War das jetzt schon Sex?», Foto: Udo Krause

Uckermärkische Bühne Schwedt:
Moritz Peters, Regie
Frauke Bischinger, Ausstattung
Benjamin Schaup, Darstellung

(Die Vater-Edition) oder Fritjof Nansen und ich
Schauspiel-Komödie von Stefan Schwarz

Ein Vater berichtet mit viel Humor vom Familienalltag. Stefan Schwarz’ pointierter Monolog über Kinder, Chaos und das größte Abenteuer des Lebens.

Was ist schon eine Nordpolexpedition gegenüber dem wirklich letzten Abenteuer der Menschheit, dem Familienleben? Ein Mann stellt sich dieser Herausforderung und erzählt uns lustig heiter von seinem wahnsinnigen Alltag. Der Kronsohn tritt ins Schulleben ein, als die – gegen alle Widerstände geglückte – Zeugung und Ankunft einer sehr bald vehement nach Autonomie strebenden Prinzessin zu vermelden ist und das Familienleben fortan vierköpfig verläuft. Mit allen erwartbaren sowie überraschenden täglichen Herausforderungen, die einem im Leben mit Frau und Kind begegnen können, denn immer, immer, immer geht etwas schief!

Dass das ausgesprochen komisch ist, verdankt sich der spitzen Feder von Stefan Schwarz, der seit 2001 Kolumnen über sein Familienleben im Magazin veröffentlicht und darauf aufbauend für die Uckermärkischen Bühnen Schwedt diesen herzerwärmenden und Lachmuskeln strapazierenden Monolog geschrieben hat.

Barocke Klangwelten

Foyer, Schlosstheater Rheinsberg Samstag, 13. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
Trio «Harmonie Universelle»vergrößern
Trio «Harmonie Universelle», © Harmonie Universelle

Trio «Harmonie Universelle»

Trio- & Solowerke für Flöte, Viola d’Amore & Cembalo von C. Graupner, C.P.E. Bach, I. Leonarda & J.D. Heinichen

In ihrem Programm Streicher und Luft verbindet das Trio Harmonie Universelle seltene Klangfarben der Barockmusik zu einem fein nuancierten Konzerterlebnis. Im Zentrum stehen Trios und Solowerke für Viola d’amore, Flöte und Cembalo – Instrumente, deren warmer, schwebender Klang eine besondere Intimität entfaltet. Musik von Christoph Graupner, C. P. E. Bach, Isabella Leonarda, Reinhard Keiser und Johann David Heinichen spannt einen Bogen vom italienischen Frühbarock bis zur empfindsamen Stilwelt des 18. Jahrhunderts, ergänzt durch Werke von Telemann, Frescobaldi sowie eine zeitgenössische Komposition von Reena Esmail.

Das Ensemble Harmonie Universelle, seit 1983 international für seine historisch informierten Interpretationen geschätzt, widmet sich seit vielen Jahren intensiv dem Kammermusikrepertoire für Flöte und Viola d’amore und lässt diese selten gespielte Musik mit großer klanglicher Raffinesse lebendig werden.

Konzert im Rahmen des Internationalen Viola d’amore Congress

KULT!INKOFFER

Schlosstheater Rheinsberg Freitag, 19. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
1 Gruppe tanzt auf der Bühne.vergrößern
ELSTERWERKE Herzberg, © Veranstalter

Elsterwerke Herzberg

Lyrik und Tanz

KünstlerInnen mit und ohne Handicap entführen Sie in die Gedankenwelten bekannter LyrikerInnen und performen zu Musik.

Anschließend Verleihung des Förderpreises der Musikakademie Rheinsberg!

Vorstellung im Rahmen der Fachtagung «Loud&Relaxed – Junges inklusives Musik|Theater» der Bundesakademie für junges Musiktheater

Heimat Rheinsberg?

Schlosstheater Rheinsberg Sonntag, 28. Juni 2026, 15:00 UhrTickets
Heimat Rheinsberg?vergrößern
Heimat Rheinsberg?, © Veranstalter

Theaterclub Rheinsberg

Ein Stück des Musik: junges Musiktheater
Jugendliche entwickelten im Projekt «Heimat Rheinsberg» ein Musiktheaterstück zu Identität und Stadtklängen

Ein partizipatives Musiktheaterprojekt für Jugendliche von 8–15 Jahren. In wöchentlichen Treffen entwickeln sie gemeinsam mit Theaterpädagoginnen und Musikerinnen ein Stück zum Thema Identität und Heimat. Ausgangspunkt sind eigene Erfahrungen, biografische Geschichten und Klänge der Stadt. Das Projekt schafft einen kreativen Safe Space für Jugendliche aus Rheinsberg, stärkt ihre künstlerische Ausdruckskraft und eröffnet neue Zugänge zur Kultur. Höhepunkte sind Aufführungen beim Osterfestival und der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Das Projekt »Heimat Rheinsberg« wird gefördert durch »Zur Bühne« das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«.

Die Kaminer Show 2026

Schlosstheater Rheinsberg Freitag, 9. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
1 Mann lächelt.vergrößern
Wladimir Kaminer, Foto: Dominik Butzmann

Wladimir Kaminer, Unterhaltung

Eine erstaunliche Medienpräsenz

Wladimir Kaminer gehört nicht nur zu den erfolgreichsten deutschen Autoren, sondern garantiert auch zu den fleißigsten. Mehrere Millionen Bücher hat der Bestsellerautor seit dem Jahr 2000 verkauft. Zwischen Kinoleinwand, Bücherregal und heimischen Flimmerkisten steht der Schriftsteller regelmäßig auf deutschen Bühnen. Als wahrer Entertainer gelingt ihm der Spagat zwischen urkomischen Situationen und Gesellschaftskritik immer wieder aufs Neue.

Wer regelmäßig zu Lesungen von Wladimir Kaminer geht, weiß um die unkonventionelle Frische dieser Veranstaltungen: Es geht querfeldein durch den kunterbunten und farbenfrohen literarischen Garten. Nicht selten präsentiert der Autor spontan Geschichten, die nur wenige Stunden alt sind. Kaminer holt seine Gäste mit detaillierten Situationsbeschreibungen, viel Charme und intelligentem Humor ab und nimmt sie mit auf eine Reise. Der Ausgang ist stets ungewiss, niemals vorhersehbar, aber immer einzigartig.

So gesehen natürlich lustig

Schlosstheater Rheinsberg Donnerstag, 19. November 2026, 19:30 UhrTickets
1 Mann mit rotem T-Shirt sitzt vor einem Tischvergrößern
Horst Evers, Foto: Anja Thölking

Horst Evers, Kabarett

Der Geschichtenerzähler aus Berlin

Reden wir nicht drumrum. Die Welt ist ein Jammertal. Ständig passiert etwas, das uns müde, ratlos, wütend macht. Oder alles vier zusammen.

Die vierte Sache, die es mit uns macht, weiß man jetzt, da ich dies schreibe, noch nicht einmal. Aber bis Sie das lesen, wird sicher schon wieder nochmal was gewesen sein. Sie wissen es ja selbst. So gesehen ist es fast erstaunlich, wieviel sehr Lustiges trotzdem unverdrossen passiert. Was man jedoch womöglich gar nicht immer mitkriegt, wenn es einem nicht erzählt wird. Darum geht es in diesem Programm.

Um Geschichten, die erzählt und vorgelesen werden. Von mir. Eigentlich wie immer. Nur, daß es neue Geschichten sind. Die im Hier und Jetzt spielen. Und trotzdem sehr witzig sind. Oder gerade deshalb. Zudem gibt es Tipps, wie man es sich trotz allem auch mal schön machen kann.