Kultursommer im Dominikanerkloster

Dominikanerkloster Prenzlauvergrößern
Dominikanerkloster Prenzlau, © Veranstalter

5. Juni – 28. August
Traditionell im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe steht der Friedgarten mit seiner majestätischen Linde und seinem besonderen Flair, der gern im Sommer von den Gästen besucht wird.

2026 findet der 27. Kultursommer statt. Unterhaltsame Programmformate versprechen kurzweiligen Kulturgenuss. Oder wie wäre es, den Klängen beim Klostergartenkonzert «Musik zur Abendstunde» am 5. Juni oder am 13. Juni repräsentativer Schlossmusik zu lauschen? Ein besonderes Highlight ist das Solo-Konzert von Thomas Rühmann am 26. Juni. Musikalisch geht es bei den Sommerkonzerten im August weiter, wenn Künstler verschiedener Musikrichtungen den Friedgarten erklingen lassen. Traditionell wird am 30. Juli zum nunmehr «17. Poetry Slam Prenzlau» eingeladen.

Der langjährige Kooperationspartner des Dominikanerklosters Prenzlau, die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, werden am 2. Juli mit ihrem Gastspiel «Love is in the air» zu Gast sein. Im Kulturhistorischen Museum lohnt es sich, auf Entdeckungstour zu gehen, denn hier wird die Geschichte der Stadt Prenzlau spürbar und lebendig. Besonders sehenswert sind die modern gestaltete Dauerausstellung und die wechselnden Sonderausstellungen. Der Nordkreuzgang ermöglicht einen geschlossenen Rundgang sowie imposante Ausblicke in den Innenhof der vollständig erhaltenen Klosteranlage.

Aktuelle Informationen und Änderungen unterwww.dominikanerkloster-prenzlau.de

Programm 2026

31. Klostergartenkonzert «Musik zur Abendstunde»

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 5. Juni 2026, 21:00 Uhr
Musiker vom Preußischen Kammerorchestervergrößern
Preußisches Kammerorchester, © Künstler

Uckermärkischer Konzertchor Prenzlau
Preußischen Kammerorchester
Veranstalter: Uckermärkischer Konzertchor Prenzlau e.V.

Gartenkonzert Bei Wein und Kerzenschein

Das Preußische Kammerorchester ist auf den internationalen Bühnen zu Hause, produziert regelmäßig CDs und arbeitet stetig mit Rundfunkanstalten wie dem rbb und Deutschlandfunk Kultur zusammen.Die zwölf fest angestellten MusikerIinnen aus sechs Nationen, die den Kern des Ensembles bilden, sind ein Dutzend SolistInnen, die sich gemeinsam der Musik verschrieben haben und mit einer enormen stilistischen Vielfältigkeit auf höchstem Niveau musizieren.

hat sich als anerkannter Klangkörper etabliert und einen festen Platz im Kulturleben des Landkreises Uckermark erobert. Die jährlich stattfindenden Klostergartenkonzerte im Friedgarten des Dominikanerklosters in Prenzlau, Auftritte im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen, Gastspiele in Städten und Gemeinden innerhalb und außerhalb der Uckermark gehören unter anderem zum regelmäßigen Auftrittsplan.

Fachtagung «Burgen in Brandenburg und Pommern. Mittelalterliche Befestigungen im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Adel und Stadt»

Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 12. Juni 2026, 12:30 - 21:30 Uhr
Samstag, 13. Juni 2026, 09:00 - 21:00 UhrSonntag, 14. Juni 2026, 08:00 - 16:30 Uhr
Fachtagung «Burgen in Brandenburg und Pommern. Mittelalterliche Befestigungen im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Adel und Stadt», Foto: Christof Krauskopfvergrößern
Fachtagung «Burgen in Brandenburg und Pommern. Mittelalterliche Befestigungen im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Adel und Stadt», Foto: Christof Krauskopf

Prof. Us Dr. Felix Biermann, Dr. Stephan Diller, Dr. Katrin Frey, Dr. Christof Krauskopf & Prof. Dr. Klaus Neitmann, Tagungsleitung & Vorträge
u.a.

Programm: Archäologie, Historie, Bauforschung, Denkmalpflege

Die historischen Landschaften Brandenburg und Pommern sind eng miteinander verbunden. Nach der slawischen Besiedlung prägten Dörfer, Burgen und Städte die Regionen. Im Mittelalter entstanden zahlreiche Burgen als Adelssitze, Verwaltungszentren und militärische Anlagen. Am Burgenbau waren unterschiedliche Akteure beteiligt, darunter die Markgrafen von Brandenburg, die Herzöge von Pommern, der Deutsche Orden, Bischöfe und Adlige. Die Burgenlandschaft ist durch ihre Vielfalt und Entwicklung vom slawischen Burgwall bis zur frühneuzeitlichen Festung besonders interessant. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Funktionen der Burgen, ihren politischen, wirtschaftlichen und militärischen Aufgaben sowie dem Verhältnis zwischen Burg und Stadt. Diese Themen sollen vergleichend und interdisziplinär untersucht werden.

Anmeldung bis zum 26. Mai:
Dominikanerkloster Prenzlau Kulturzentrum und Museum
Dr. Katrin Frey
03984 75266
museum@dominikanerkloster-prenzlau.de

Offene Gärten Uckermark

Dominikanerkloster Prenzlau - Kulturzentrum und Museum Samstag, 13. Juni 2026, 10:00 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2026, 10:00 Uhr
Harlekin am Dominikanerkloster, Foto: U. Meyer, Lizenz: Dominikanerkloster Prenzlau Foto: U. Meyer © Dominikanerkloster Prenzlauvergrößern
Harlekin am Dominikanerkloster Prenzlau, Foto: U. Meyer

Klostergarten und Rundweg um Klosterensemble

Die Zeit der Dominikanermönche ist in Prenzlau längst vorbei. Geschichte, Kunst und Kultur haben Einzug gehalten in die klösterlichen Gemäuer. Ende der 1990er Jahre aufwändig restauriert, gehört der Sakralbau heute zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland. So sind die Kreuzgänge ebenso wie das Refektorium, der ehemalige Gästespeisesaal der Mönche, die Sakristei und die Frauenkapelle besondere Blickfänge und laden dazu ein, der Phantasie freien Lauf lassend, Ausflüge in die Geschichte zu wagen. Zum Klostergarten als Ort der Erholung und Besinnlichkeit gehören eine Streuobstwiese (Apfel, Pflaume, Birne) und ein klassisch viergeteiltes Wegekreuz. Hier wachsen Ess- und Heilkräuter (Thymian, Waldmeister, Zitronenmelisse, Meerrettich, Schnittlauch, Salbei, Knoblauch, Schleierkraut, Möhren), Blumen (Nelken, Astern, Margeriten, Akelei, Taglilien, Irislilien, Rittersporn, Mädchenauge, Christrosen, Ringelblumen) und Beeren (Johannis-, Heidel- und Walderdbeere

Repräsentative Schlossmusik

St. Nikolai-Kirche Prenzlau Samstag, 13. Juni 2026, 19:30 Uhr
9 Männer und Frauen in schwarzer Festkleidung posieren mit historischen Streich- und Zupfinstrumenten vor einer edelen Holztür für Fotografvergrößern
Ensemble «Consortium Sedinum», © Consortium Sedinum

Karolina Bałdyga, Alt
Dagmara Barna, Sopran
Ensemble «Consortium Sedinum» (Polen):
Pawel Iwaszkiewicz, Flöten & Dulzian
Katarzyna Cendlak, Fidel & Violine
Adela Czaplewska, Viola da gamba
Ula Stawicka, Cembalo & künstlerische Leitung

Werke von Wiliam Brade, Heinrich Albert, Johann Crüger

Das Programm nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise durch die musikalischen Landschaften der Renaissance und des Frühbarocks, eingebettet in den historischen Kontext der Burgen, Residenzen und Städte Brandenburgs und Pommerns. Das Repertoire zeigt den kulturellen Reichtum dieser Region, die im 16. und 17. Jahrhundert von vielfältigen Einflüssen geprägt war: von der franko-flämischen Polyphonie Josquin Desprez über die elegische Spiritualität der deutschen lutherischen Musik bis hin zu energiegeladenen Tänzen und Canzonen der Hofkapellen in den nördlichen Territorien des Reiches. Das «Consortium Sedinum» gehört zu den aktivsten polnischen Ensembles für Alte Musik. Es wurde im Herbst 1999 in Szczecin gegründet und steht unter der künstlerischen Leitung von Urszula Stawicka – Organistin, Cembalistin und Dozentin an der Kunstakademie Stettin.
Das Konzert findet statt im Rahmen der Fachtagung «Burgen in Brandenburg und Pommern – Mittelalterliche Befestigungen im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Adel und Stadt».

Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.

Lebenslieder

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 26. Juni 2026, 19:30 Uhr
Thomas Rühmann mit Gitarre.vergrößern
Thomas Rühmann, Foto: Rudolf K. Wernicke

Thomas Rühmann, Gesang

Ein Solo. Poetisch. Schräg. Leise.

Thomas Rühmann:

Meine Lieblingsgeschichte: Ich gehe aufs Feld, zum Auftritt für das «Spinnhaus». Noch unsichtbar für die Zuschauer. Auf der Wiese grasen sieben junge Pferde, von mir mit einem kurzen, völlig genderfalschen «Hallo, Jungs!» begrüsst. Die Musik ertönt. Ich laufe los. Jetzt sichtbar für die Zuschauer. Hinter mir höre ich ein Schnaufen. Die Pferde formieren sich zu einer Reihe und folgen mir bis zum Graben, hundert Meter. Die Geschöpfe dieses Planeten in harmonischer Symbiose.

Mein erster Gedanke damals: «So was erlebst Du nicht im Stadttheater.» Poetisch. Schräg. Leise. Wild. Fröhlich. Bitter. Komisch. Fremd. Weit.

Die kleine Hexe

Dominikanerkloster Prenzlau Dienstag, 30. Juni 2026, 10:00 Uhr
Plakat «Die kleine Hexe», © Veranstaltervergrößern
Plakat «Die kleine Hexe», © Veranstalter

Uckermärkischen Bühnen Schwedt:
André Nicke, Regie
Stephanie Dorn, Ausstattung
Tom van Hasselt, Musik, musikal. Leitung & Einstudierung
Benjamin Zock, Dramaturgie
u.a.
Darstellung:
Anna Luise Barth - Die kleine Hexe
Elias Eisold - Der Rabe Abraxas & Maroni-Mann
Kinga Stańko - Oberhexe, Holzsammlerin, Blumen-Mädchen & Vroni
Alexandra-Magdalena Heinrich - Muhme Rumpumpel, Holzsammlerin, Marktfrau & Unterfeldwebel
u.a.

Familieninszenierung von Otfried Preußler, für die Bühne bearbeitet von John von Düffel

Mit 127 Jahren ist die kleine Hexe noch zu jung für den großen Hexentanz auf dem Blocksberg – sagen zumindest die anderen Hexen. Doch sie will unbedingt dazugehören! Heimlich mischt sie sich unter die Feiernden, wird jedoch entdeckt und muss sich vor der Oberhexe verantworten. Diese stellt ihr eine Herausforderung: Nur wenn sie ein Jahr lang eine «gute Hexe» ist, darf sie beim nächsten Mal mittanzen.

Ein turbulentes Theaterabenteuer mit viel Magie, Musik und frechem Humor für Kinder ab 4 Jahren, sowie ihre Geschwister, Eltern, Großeltern und alle, die sich noch trauen, an Zauber zu glauben.

Love is in the air

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Donnerstag, 2. Juli 2026, 19:00 Uhr
Love is in the air: 2 Frauen und 1 Mannvergrößern
Eine Szene vom «Love is in the air», Foto: Udo Krause

Uckermärkische Bühne Schwedt:
Katharina Apitz, Volker Ringe & Kinga Stańko, Darstellung & Performance
Daniel Richard Bogacki, Regieassistenz, Darstellung & Performance
Fabian Ranglack, Regie
Bastian Holze, musikalische Leitung & Einstudierung
Anke Fischer, Bühne und Kostüme
Sandra Zabelt, Dramaturgie
Christian Hirseland, Inspizienz / Soufflage

Mini-Revue: voller (Un- und Halb-) Wahrheiten über die Liebe und mit den (fast) schönsten Liebesliedern

Cora hat genug vom Alleinsein. Sie lässt sich von ihrer Freundin Charlotte überreden und meldet sich bei einer Dating-App an. Die Männer, die sich daraufhin mit ihr verabreden, sind jedoch einer spezieller und skurriler als der andere. Während Coras Hoffnungen langsam schwinden, dass es überhaupt möglich ist, einen passenden Partner zu finden und sich ernsthaft zu verlieben, wirft Charlotte wutentbrannt ihren Mann aus dem gemeinsamen Haus.

Poetry Slam Prenzlau

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau 17. Poetry Slam: Donnerstag, 30. Juli 2026, 19:00 Uhr
18. Poetry Slam: Mittwoch, 9. September 2026, 19:00 Uhr
Tickets
1 Mickophonevergrößern
© shutterstock.com

Kiezpoeten aus Berlin & Wortkünstlern aus der Uckermark

Publikumsmagnet für Jung und Alt

Die Moderation übernimmt das Kiezpoeten-Team aus Berlin. Auf der Bühne stehen Slammer aus Berlin, aber auch einheimische Wortkünstler sind eingeladen, ihre Beiträge zu präsentieren.

Von Lyrik über Prosa bis hin zu Rap und Comedy – alle Stile sind erlaubt, solange der Vortrag ohne Musik, Requisiten oder Kostüme erfolgt. Die Bühne steht allen offen.

Anmeldungen für den Wettbewerb erfolgen unter kiezpoeten.com/offene-liste

Bluesabend

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 7. August 2026, 20:00 Uhr
1 Mann spielt Gitarrevergrößern
Ignaz Netzer, © rolfpessel.de

Ignaz Netzer, Blues-Gitarre & Mundharmonika

Gewinner des German Blues Award kommt nach Prenzlau.

Bluesabend im Friedgarten Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist der «sympathisch-begnadete Entertainer» (FAZ) ein gern gesehener Gast auf den großen Festivals wie in den kleineren Clubs. Seine neue Solo-CD «When the Music is over» mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Ignaz Netzer gilt als einer der authentischsten Vertreter des Gospel und Blues. Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und mittlerweile gab er unzählige Konzerte in vielen Ländern Europas, u.a. mit Blueslegenden wie Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder genreübergreifend mit Barbara Dennerlein und Gerhard Polt. Er veröffentlichte 17 Tonträger und eine DVD.

Sommerkonzert mit Bastian Bandt & Jörg Naßler

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 14. August 2026, 20:00 UhrTickets
2 Musiker spielen Musikvergrößern
Bastian Bandt & Jörg Naßler, Foto: Norbert Milzow

Bastian Bandt, Gitarre & Gesang
Jörg Naßler, Gitarre & Perkussion

Musik und spontaner Lockerheit

Bei diesem Konzert zeigte sich Bastian Bandt von einer ungewohnt offenen Seite: Zwischen den Liedern teilte er persönliche Anekdoten und kleine Geschichten mit dem Publikum. So entstand nicht nur ein musikalisches Erlebnis auf höchstem Niveau, sondern auch eine lockere, wohltuende Atmosphäre.

Bastian erzählte, dass sie sich auf ein Oldtimer- und Trucker-Treffen eingestellt hatten, und erklärte damit die manchmal ungewöhnlichen Zwischentöne ihrer Darbietung – man nimmt, was kommt, und macht das Beste daraus.

Ganz besonders hervorzuheben ist die musikalische Virtuosität von Jörg Naßler, der nicht nur an den Gitarren, sondern auch an unterschiedlichsten Schlaginstrumenten und Perkussionsgeräten glänzte. Es war ein Vergnügen, ihm beim Spielen zuzuhören.

Folk-Konzert

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 21. August 2026, 20:00 UhrTickets
2 Männer schauen sich an.vergrößern
Band «St. Beaufort», © Foto: Andrés Schlanbusch

Folkband «St. Beaufort»:
Henric Hungerhoff, Gitarre, Akkordeon & Gesang
Joseph Jakubczyk, Banjo & Gesang

Mit Herz und einer tiefen Verbundenheit zu den Wurzeln der Americana-Musik

St. Beaufort ist ein internationales Roots-Americana Duo aus Berlin, entstanden aus der Leidenschaft für raue, akustische Musik und Storytelling. Auf mehr als 250 Konzerten zwischen den schottischen Highlands und den Küsten Siziliens hat St. Beaufort mit handgemachter Performance und dem harmonischen Satzgesang die Herzen im Sturm erobert. Ihr Sound ruht auf einem Fundament aus Banjo, Gitarre und Akkordeon und trägt in vergangene, einfachere Zeiten.

Die Gruppe hat zahlreiche Tourneen und Festivalauftritte in ganz Europa absolviert, darunter das Y Not Festival in England, das Belladrum Tartan Heart Festival in Schottland und das Fano Free Folk Festival in Dänemark. Live entfaltet St. Beaufort eine unmittelbare Energie.

BEWUSST Gute Laune - Ein Weg dahin

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Dienstag, 25. August 2026, 20:00 UhrTickets
Jeanine Vahldiek & Steffen Haß, © Künstlervergrößern
Jeanine Vahldiek & Steffen Haß, © Künstler

Jeanine Vahldiek Band:
Jeanine Vahldiek, Harfe, Gesang u.a.
Steffen Haß, Perkussion u.a.

Reggae, Pop, Jazz und Singer-Songwriter

«BEWUSST Gute Laune - Ein Weg dahin» heißt das 2024 erschienene Buch von Jeanine. Und genau das ist es, was die JEANINE VAHLDIEK BAND auch mit Ihren Konzerten erreichen möchte. Auch ihr nunmehr fünftes Album «Kitschig Wunderbar» trifft wieder genau ins Herz und in die Seele. Durch ihre besondere Musik und die erfrischende Art wird sofort klar: egal wie der Tag war, diese Gute Laune-Tour wirkt. Die ungewöhnlichen Klänge der Orchesterharfe, gemischt mit Gesang, unzähligen Percussioninstrumenten, Ukulele, Ukulelenbass und Hawaiigitarre, lassen jeden Song mit neuen Facetten erblühen.

Ein Konzert der Band ist dadurch sehr kurzweilig und besticht vor allem auch durch das Miteinander der beiden Musiker.

Indie-Jazz-Konzert

Friedgarten, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 28. August 2026, 20:00 UhrTickets
Musiker vom Band «Ask Gonzalo»vergrößern
Band «Ask Gonzalo», Foto: Lüder Lindau

Band «Ask Gonzalo»:
Armando Carillo Zanuy, Trompete
Kota Maeda, Gitarre
Peter Herzau, Klavier
Francisco P. Riccheri, Schlagzeug
Florian Scheffler, Bass

Schön & Wild. Vertraut & Verstörend. Kompliziert & Straightforward.

Indie-Jazz-Band im Friedgarten «Ask Gonzalo» machen Musik mit dem Anspruch, Menschen glücklich zu machen. Feine Instrumentalisten & virtuose Angeber. Jazz. Obwohl: Ist das noch Jazz? Oder Indie? Oder beides? Oder einfach ein hochgradig improvisatorischer, undogmatischer Ansatz, der verschiedenste Musikstile wie Jazz, Dub, Krautrock und Funk verschmilzt. Mal tanzbar, mal melancholisch, mal wie die Hintergrundmusik eines Films oder wie eine Reise in die Schwerelosigkeit des Weltraums? Wer steckt dahinter?

Weitere Veranstaltung 2026

Tino Eisbrenner - Kompass - das Album

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 9. Januar 2026, 20:00 Uhr
Tino Eisbrenner spielt Gitarre.vergrößern
Tino Eisbrenner, © Künstler

Tino Eisbrenner, Rockpoet und Singer/Songwriter

Weltmusiker und Chansonnier: ein Troubadour im modernsten Sinn des Wortes

Tino Eisbrenner ist Songpoet, Komponist und Buchautor und einer jener deutschen Künstler, die es wagen, ihre gesellschaftspolitische Haltung auf die Bühne zu bringen. „Unterhaltung“, so Eisbrenner, „ist für mich die Kunst, unter Verdeutlichung meiner Haltung poetische Tiefe zu erlangen. Nur so kann ich der Gesellschaft ein Spiegel sein, dessen Bild nicht trügt. Nur so haben aus meiner Sicht Lyrik und Prosa einen Wert über den Abend, ja vielleicht über unsere Zeit, hinaus.“

Eisbrenners innerer Kompass funktioniert und leitet ihn, wie auch sein Publikum, durch die Härten der Zeit. Seinen Widerspruch formuliert er poetisch und unmissverständlich. Und er ist als Künstler all Jenen ein treuer Begleiter, die sich versammeln, um Frieden zu fordern und zu finden.

Neujahrskonzert

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 10. Januar 2026, 16:00 Uhr
Orchester Ronny Heinrich, Foto: Sascha Funkevergrößern
Orchester Ronny Heinrich, Foto: Sascha Funke

Orchester Ronny Heinrich
Ronny Heinrich, musikal. Leitung
Sophie-Magdalena Reuter, Sopran
Eric Fennell, Tenor

Melodien von Johann Strauß, Franz Lehar und Emmerich Kalman

Seit 1992 begeistert das Orchester aus dem Norden Berlins mit überzeugenden Konzerten von Hamburg bis München und Wien – der charmante Orchesterleiter wird von der Presse liebevoll als der Andre Rieu von Brandenburg bezeichnet und begeistert in großen Konzerthäusern wir der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin oder der Laeiszhalle Hamburg immer wieder sein treues Publikum.

Erstmals gastiert das Orchester in Prenzlau und es erklingen gemeinsam mit den hervorragenden Solisten, ein eleganter Nachmittag voller beschwingter Klänge zu einem Neujahrsauftakt der besonderen Art. Die Ensemble-Mitglieder in eleganter Garderobe sorgen für eine stilvolle Atmosphäre, in der unvergessliche Melodien, einfach Spaß und Sorglosigkeit den Raum erfüllen – Balsam für die Seele.

Harfe +…von Bach bis zur Spätromantik

Refektorium des Dominikanerklosters Prenzlau Sonntag, 11. Januar 2026, 17:00 Uhr
Bálint Gergelyvergrößern
Bálint Gergely, Foto: Christian Thiel

Preußisches Kammerorchester
Sophia Warczak, Harfe
Oleksandr Melnychenko, Horn
Bálint Gergely, Violoncello

Konzertreihe „Kammermusik“: 112. Groschenkonzert

Sophia Warczaks künstlerisches Schaffen ist breit gefächert. Leidenschaftlich gern konzertiert sie mit ihren Ensembles, solo und in Orchestern. Sophia Warczak lebt im Norden von Deutschland. Mitten im Nichts. Mit viel Raum für Kreativität ...

Oleksandr Melnychenko ist Instrumentalist (Horn) aus Szczecin (Polen). Er ist vornehmlich erfahren mit Kammermusik, Solistische Auftritte und Symphonische Musik.

Bálint Gergely, Cellist ungarischer Herkunft, ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Stationen seiner Ausbildung brachten ihn von Ungarn über Spanien (Madrid) nach Deutschland (Bremen). Er konzertiert regelmäßig weltweit als Solist und Kammermusikpartner.

Reisen im Kloster: Zu Fuß um die Welt

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 18. Januar 2026, 16:00 Uhr
Robby Clemens läuft vor dem Pyramid.vergrößern
Robby Clemens, © Künstler

Robby Clemens, Führung

Zu einer Weltumrundung auf eigenen Füßen

Clemens war am 3. Januar 2007 zu einer Weltumrundung auf eigenen Füßen aufgebrochen. Am 9. November 2007 lief er in Berlin durch das Brandenburger Tor. Zwischen Start und Ziel lagen 13.262 Kilometer – oder anders gesagt, mehr als 314 Marathons in 311 Tagen, 4 Kontinente, 27 Länder und eine Vielzahl von Erlebnissen. Vorbereitet und durchgeführt wurde der Lauf von der WORLDRUN AG Hennigsdorf, die auch die Begleitung durch ein Betreuerteam sicherte. In seiner etwa zweistündigen Veranstaltung wird Robby Clemens von seinen spektakulären Eindrücken berichten. Er erlief sich Orte und Sehenswürdigkeiten wie die Felsenstadt Petra, die ägyptischen Pyramiden, das indische Taj Mahal und den Grand Canyon in Arizona, überquerte am Bosporus die Grenze zwischen Europa und Asien, joggte durch die Hitze in Indien und Vietnam und traf auf diesem Wege mit vielen interessanten Menschen zusammen.

Live im Kloster: Johnny Campbell

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:00 Uhr
Johnny Campbellvergrößern
Johnny Campbell, Foto: Danny Payne

Johnny Campbell, Gitarre & Gesang

Die britische Folkszene mit selbstgeschriebenem Material

Johnny Campbell vertiefte sich intensiv in nordenglische Volkslieder und Geschichten. Das Album „From Hull & Halifax & Hell“ (2020) führte ihn auf die Färöer-Inseln, wo er auf der Insel Nolsoy ein Live-Album aufnahm. Da Musikinstrumente erst im 19. Jahrhundert auf die Inseln gelangten, ist dies möglicherweise das erste Mal, dass traditionelle nordenglische Lieder auf diesen Inseln aufgenommen wurden.

2024 veröffentlichte Campbell „True North“, ein Album mit traditionellen nordenglischen Liedern, aufgenommen auf den Gipfeln der jeweiligen Grafschaften. Richard Thompson kürte „True North“ in „My Year in Music“ des UNCUT Magazine zu einem seiner fünf besten Alben des Jahres. Während ausgedehnten Tourneen in Großbritannien/Europa findet Campbell immer noch Zeit, für Großbritanniens Wandermagazin „Country Walking“ zu schreiben und mit Nominierten und Gewinnern des BBC Folk Award zusammenzuarbeiten.

Shake it! Die Shakespeare Show

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 31. Januar 2026, 19:00 Uhr
Theater Phoebus mit "Shake it! Die Shakespeare Show"vergrößern
Theater Phoebus mit "Shake it! Die Shakespeare Show", © Künstler

Theater Phoebus:
Josefine Schönbrodt, Musik, Gesang u.a.
Jan Maria Meissner, Puppenspiel, Performance u.a.

Von Hamlet bis Macbeth

Ein kühner Ritt quer durch Shakespeares dramatisches Universum.

Zwei Komödianten stolpern gekonnt durch Shakespeares zeitlose Werke. Dabei präsentieren sie seine berühmten Stücke in überraschender Weise.

Elisabethanisches Theater trifft Moderne und findet grandiosen Stoff für die große Bühne der alltäglichen Verrücktheit.

Die Welt ist aus den Fugen, doch „The show must go on“!

Live im Kloster: Minor Gold

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Donnerstag, 5. Februar 2026, 19:00 Uhr
Minor Goldvergrößern
Minor Gold, © Künstler

Duo Minor Gold:
Tracy McNeil (CAN) und Dan Parsons (AUS), Gitarre & Gesang

Folk-Rock-Music

Das Duo Minor Gold besteht aus den ARIA-nominierten und preisgekrönten Songwritern Tracy McNeil und Dan Parsons. Ihr Sound erinnert an die Cosmic Americana der 70er Jahre mit ungezwungenem Charme und kraftvoller Ehrlichkeit. Doch es ist die unbestimmte Perfektion, mit der die Stimmen dieser beiden Künstler ineinandergreifen, die Publikum emotional tief berührt. Mit einer Dynamik, die von der intensiven Zurückhaltung der Lagerfeuer-Intimität bis hin zu völliger Hingabe reicht. Sie verweben meisterhafte Harmonien und geschicktes Gitarrenspiel mit unvergesslichen, reduzierten Darbietungen.

Reisen im Kloster: Die große Tour durch die Pyrenäen

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 8. Februar 2026, 16:00 Uhr
2 Leute auf dem Bergvergrößern
Die große Tour durch die Pyrenäen, Foto: Ralf Schwan

Ralf Schwan & Marlis, Führung

Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer

Rund 850 km, über 45.000 Höhenmeter, Sonne, Regen, Hagel, Sturm, Kälte, Hitze, Berge, wilde Wege und das ein oder andere Abenteuer, sind einige Eckdaten der großen Pyrenäendurchquerung vom Atlantik zum Mittelmeer – GR11 - Transpirenaica. Für Marlis und Ralf sollte es eine neue Erfahrung werden. Zu zweit durch die Einsamkeit der wilden Pyrenäen. Auf unbestimmte Zeit zogen sie auf dem Fernwanderweg, vom Cap de Higuer am Atlantik, durch die Hochgebirgslandschaft im Norden Spaniens, über das kleine Fürstentum Andorra in Richtung Osten zum Cap de Creus am Mittelmeer. Die Expedition wurde zum Abenteuererlebnis mit allem, was eine solche Tour im Programm haben kann. Steile Bergpfade, traumhafte unberührte Landschaften, einsame, romantische Bergdörfer, tosende Wasserfälle und Gebirgsbäche ließen die Sinne berauschen.

Instrumental: Sternenklang über dem Atlantik

Dominikanerkloster Prenzlau Mittwoch, 25. Februar 2026, 19:30 Uhr
Oliver Jaegervergrößern
Oliver Jaeger, Foto: Sascha Loss

Oliver Jaeger, Gitarre und Symphonetta

Eine musikalische Weltreise

Gitarre und Symphonetta Von der iberischen Halbinsel zum Rio de la Plata, über Spanien, Portugal nach Lateinamerika.

Klangpoesie inspiriert von Flamenco, Fado, Tango und klassischer Musik, gespielt auf Gitarre oder der einem Bandoneon ähnlichen Symphonetta.

In Oliver Jaeger's Kompositionen schimmern Licht und Duft des Südens und die Erinnerung an milde Sommernächte.

Kabarett im Kloster: Kamisi

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 28. Februar 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 28. Februar 2026, 20:00 Uhr
Potrait von Thomas Nicolaivergrößern
Thomas Nicolai, Foto: Bernd Brundert

Thomas Nicolai, Comedy

Kabarett mit Musikparodien

In seinem neuen, rasant- komischen Programm wechselt Parodist, Sprechkünstler, Comedian und Entertainer Thomas Nicolai die Charaktere so flink wie einst Klaus Kinski seine Laune. Die Versammlungsfreiheit gilt auch unter der Schädeldecke und so verstrickt der personifizierte „Kessel Buntes“ wieder allerlei Charaktere in Szenen, die mal unorthodoxe Hilfestellung im Alltag geben, mal Seltsamstes zutage fördern, mal Historisches Revue passieren lassen und am Ende meist reichlich bescheuert eskalieren.

Keine Nicolai-Show wäre komplett ohne Musikparodien. Zwischen Coldplay und Country, Max Raabe und Vamos a la Playa, zwischen Modern Talking und moderndem Elektrosound werden Gehörgang und Lachmuskeln gleichermaßen strapaziert. Begleitet wird der säggsi Barde dabei erneut vom kongenial virtuosen Langzeitbühnenpartner Robert Neumann, der sich mit der ihm eigenen Begeisterung gerne wieder für jeden Klamauk einspannen und zum Horst machen lässt.

Kabarett zum Frauentag: Witz und Donner

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 7. März 2026, 19:30 Uhr
Lina Lärche, Foto: Joachim Dettevergrößern
Lina Lärche, Foto: Joachim Dette

Lina Lärche, Unterhaltung

Showfenster: Musikkabarett- und Comedyvorstellungen

Lina Lärche beantwortet an diesem Abend die Fragen, die sie sich nie gestellt hat: Soll ich mal was machen lassen? Stirbt Bildung aus? War früher alles besser oder nur besser als heute? Bekommen Kühe Heimweh durch's Jodeln? Ist die Generation Z wirklich das Letzte? Merken die da oben, dass die da unten schon längst was merken? Im hochaufgetürmten Friedrichstadtpalast-Outfit schwebt sie über die Bühne und präsentiert die Auswüchse des Schönheitswahns sowie die Unendlichkeit der Pisamisere. Dabei geht es drunter und drüber UND, wie wir es von der Lärche kennen, auch ums Drüber UND Drunter. Sie jodelt, glitzert, tiriliert, rappt und steppt, shaked Eier, singt, und schüttelt sich im Golden-Twenties-Stil den Teufel aus dem Leib.

Reisen im Kloster: Skandinavien - Norwegen, Schweden & Finnland

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 8. März 2026, 16:00 Uhr
Skandinavien - Norwegen, Schweden & Finnlandvergrößern
Skandinavien - Norwegen, Schweden & Finnland, © Sandra Butscheike

Sandra Butscheike & Steffen Mender, Führung

Reisereportage

Mitternachtssonne und Polarnacht, wilde unberührte Landschaften, zerklüftete Küsten, malerische Fjorde, tausende Seen, romantische Wälder, eine einzigartige Tierwelt, Samikultur und eindrucksvolle Städte mit nordischem Flair. All das macht die Magie Skandinaviens aus. Seit vielen Jahren zieht es Sandra Butscheike und Steffen Mender immer wieder in den hohen Norden. Für ihren Vortrag waren die Fotografen und Filmemacher ein ganzes Jahr in Norwegen, Schweden und Finnland unterwegs. Mit Bulli, Kanu, Hundeschlitten und zu Fuß haben sie die 3 Länder zu allen Jahreszeiten erkundet. Mit beeindruckenden Bildern, Videosequenzen und Drohnenaufnahmen geben Sandra Butscheike und Steffen Mender Einblicke in die einzigartige Vielfalt Skandinaviens.

Kabarett im Kloster: Trinkgeld darf auch knistern

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 14. März 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 14. März 2026, 20:00 Uhr
Eine Kellnerin zeigt ihr Trinkgeld.vergrößern
Anke Geißler, Foto: Stefan Hoyer

Anke Geißler alias Monika Weingeist , Kabarett
Enrico Wirth, Klavier

Kabaretts neues Solo

Das Trinkgeld gibt’s oben drauf, wenn der Gast zufrieden ist mit der Leistung des Kellners. Der Deutsche scheint hier oft nicht allzu sehr angetan vom Tun seiner Servicekraft und spart lieber für – ja, wofür eigentlich? Vielleicht für die zu erwartende Stromrechnung, oder für die Jahrzehnte währende Ausbildung seiner Kinder, oder auf eine standesgemäße Grabstelle. Wer weiß.

Im Programm „Trinkgeld darf auch knistern“ serviert Anke Geißler alias Monika Weingeist - die Kellnerin - ein gefundenes Fressen mit Hybrid-Würze, Naturaroma und Knuspervielfalt. Zu Gast sind zahlreiche Figuren, die im Lokal ins Plaudern, Posaunen und Singen kommen, dass es nur so knistert. Sie werden bestens bedient und erleben Kabarett vom Feinsten.

Live im Kloster: Ludwig Wright

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 21. März 2026, 19:00 Uhr
1 Mann singt und spielt Gitarre.vergrößern
Ludwig Wright, Foto: Daniel Günther

Ludwig Wright, Gesang, Gitarre & Entertainment

Putting Rock 'n' Roll into Folk

Der vom Göttinger Tageblatt bezeichnete „geborene Entertainer und Geschichtenerzähler“ Ludwig Wright ist ein britisch-deutscher Songwriter, Poet und Performer, der mit Mitsing-Melodien Rock ’n’ Roll und Folk in Einklang bringt.

Musikalisch das Kind von Elvis Presley und Joan Baez hat er über 250 Konzerte gespielt, drei Alben veröffentlicht und schrieb mit und sang einen Song für den Kinofilm „Das Fliegende Klassenzimmer“.

Ausstellung: Gefühlssache. Bilder sagen mehr, als Worte es je könnten

Kulturhistorisches Museum / Foyergalerie vom Dominikanerkloster Prenzlau Dienstag, 19. Mai 2026, 10:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 5. Juli 2026, 10:00 Uhr
Gefühlssache. Bilder sagen mehr, als Worte es je könnten, Foto: Evelin Kissvergrößern
Gefühlssache. Bilder sagen mehr, als Worte es je könnten, Foto: Evelin Kiss

Evelin Kiss, Kunstwerke

Malerei: Arbeiten von Evelin Kiss
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Die 19-jährige Evelin Kiss aus Prenzlau widmet sich seit früher Kindheit intensiv der Malerei, die sich für sie früh von einem kreativen Interesse zu einem zentralen Ausdrucksmittel entwickelte. In ihrer künstlerischen Entwicklung setzte sie sich mit unterschiedlichen Bildgattungen auseinander – darunter Tier- und Menschendarstellungen, Stillleben sowie Landschaften – und erprobte verschiedene Materialien und Techniken. Von der Zeichnung über Marker und Spraytechnik bis hin zu Acryl führte ihr Weg schließlich zur Ölmalerei. In der Ölfarbe fand Evelin Kiss das Medium, das ihrem Anspruch an Tiefe, Nuancierung und emotionaler Verdichtung entspricht. Die langsame Arbeitsweise erlaubt ihr eine bewusste Auseinandersetzung mit Motiv und Stimmung. Ihre Werke entstehen weniger aus rein äußerer Beobachtung als aus innerer Wahrnehmung. Für Evelin Kiss ist Kunst kein beiläufiges Gestalten, sondern ein Prozess der Selbstverortung – eine Form von Sprache, in der sich Gedanken, Stimmungen und Erfahrungen verdichten.

Ausstellung: Glockenhut, Schiebermütze, Filzkappe & Co.

Kulturhistorisches Museum / Sonderausstellungsraum vom Dominikanerkloster Prenzlau Dienstag, 19. Mai 2026, 10:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 31. Mai 2026, 10:00 Uhr
Glockenhut, Schiebermütze, Filzkappe & Co. - Kopfbedeckungen im Spiegel der historischen Alltagsfotografievergrößern
Glockenhut, Schiebermütze, Filzkappe & Co. - Kopfbedeckungen im Spiegel der historischen Alltagsfotografie, © Archiv historische Alltagsfotografie

Kulturwissenschaftlerin Susann Hellemann & Kulturhistoriker Dr. Lothar Binger, Kuration

Kopfbedeckungen im Spiegel der historischen Alltagsfotografie
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Das Archiv historische Alltagsfotografie zeigt aus seiner Sammlung anhand ausgewählter Privatfotografien die Bekleidung von Männern, Kindern und insbesondere Frauen aus dem Zeitraum von 1860 bis 1970. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kopfbedeckungen. Die Fotografien dokumentieren, wie sich die Menschen im Alltag, im Beruf und in der Freizeit kleideten und was sie auf dem Kopf trugen. Bis in die 1960er Jahre war der Hut Teil der Kleidung und nicht aus der Öffentlichkeit wegzudenken. Heute ist der Hut fast Geschichte, abgesehen von individuellen Hutmodellen mit denen sich vereinzelte Zeitgenossen experimentierfreudig kleiden – entgegen dem Mainstream von Basecap und Mütze. In der Ausstellung werden die historische Bedeutung des Hutes und die Vielfalt der Kopfbedeckungen im gesellschaftlichen Leben aufgezeigt.

In einer digitalen Bildershow sind ungewöhnliche Hut-Kreationen zu betrachten. Historische Hut-Modelle und modische Accessoires ergänzen die Fotos. Eine Hutmacherin stellt eigene moderne Hüte aus und per Video erläutert sie ihr Hutmacherhandwerk. Mit Spielen rund um den Hut können die Besucher auch selbst aktiv werden. Museumspädagogische Angebote zum eigenen Gestalten von Kopfbedeckungen wird es für angemeldete Schulklassen geben.

30+20

Dominikanerkloster Prenzlau Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:00 Uhr
Alejandro Soto Lacoste, © Künstlervergrößern
Alejandro Soto Lacoste, © Künstler

Alejandro Soto Lacoste, Gesang, Gitarre, Piano & Charango
Ernesto Villalobos, Flöten & Gitarre
Greco Acuña, Percussion

Konzert zum Aktionstag «Zusammenhalt in Vielfalt»

2025 feiert der chilenische Musiker Alejandro Soto Lacoste 30 Jahre Leben in Chile und 20 Jahre musikalisches Wirken in Deutschland. Das Programm «30+20» vereint Stücke aus all seinen Soloalben sowie Musik seiner Jugendjahre mit der Band Sur-Gente und Künstlern wie Patricio Manns, Quilapayún und Nano Stern. Seit seiner Zeit in Deutschland arbeitete er mit bekannten Namen wie Tino Eisbrenner, Aurora Lacasa, Marta Töpferová, Heiner Lürig und dem Projekt Hausboot. Gemeinsam mit Ernesto Villalobos und Greco Acuña schlägt er musikalische Brücken zwischen Andenklängen, lateinamerikanischer Fusion, Rock und Poesie.

Reise durch (k)ein Land

Dominikanerkloster Prenzlau Mittwoch, 27. Mai 2026, 18:30 Uhr
Jens-Uwe Berndt, © JU Berndt / Ola van Sander, Foto: Robert Kirschneck-Freihslichvergrößern
Jens-Uwe Berndt, © JU Berndt / Ola van Sander, Foto: Robert Kirschneck-Freihslich

Jens-Uwe Berndt, Lesung
Ola van Sander, Gesang & Gitarre

Lesung mit Musik

Autor Jens-Uwe Berndt liest aus seinem Roman «Reise durch (k)ein Land», Ola van Sander singt und spielt dazu Ostrock-Klassiker und Oldies.

Drei 19-Jährige begeben sich im Sommer 1984 auf eine Tramp-Tour durch die DDR. Ohne Zelt, ohne Ziel und ohne Zeitlimit lassen sie sich von Nord nach Süd durch das kleine Land treiben und erleben es mit all seinen Facetten, Widersprüchen, Einschränkungen und Freiheiten. Sie fahren mit jedem mit, der anhält, welche Richtung, ist egal.

«Reise durch (k)ein Land» beruht auf Tagebuchaufzeichnungen und beschreibt den Alltag zwischen Kap Arkona und Fichtelberg schonungslos. Gerade deshalb ist es kein Buch, das Klischees typischer Erinnerungsliteratur bedient. Aus den vielen willkürlichen Begegnungen der drei Protagonisten mit Menschen, die sich in der DDR eingerichtet hatten, die rebellierten, die mitschwammen oder sich sauwohl fühlten, entsteht ein umfassendes Bild über eine Realität zwischen Tristesse und totalem Wahnsinn.

Die Haferhorde & Emil Einstein mit Bestseller-Autorin

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 31. Mai 2026, 14:00 Uhr
Suza Kolb, Foto: Monika Lang Fotografievergrößern
Suza Kolb, Foto: Monika Lang Fotografie

Suza Kolb, Lesung

Kinderbuchlesung für alle ab 6 Jahren, die von Pferden, Ponys und Reiten nicht genug bekommen können und die einen ganz besonderer kleiner Erfinder kennenlernen möchten, liest Bestseller-Autorin Suza Kolb aus den beiden Kinderbüchern.

Die Haferhorde - Da wiehert ja der Bürgermeister!

Ein neues Abenteuer der beliebten Kinderbuchreihe für alle, die von Pferden, Ponys und Reiten nicht genug bekommen können. Was hat Shetlandpony Schoko denn da schon wieder angerichtet?! Eigentlich wollte er nur seiner Lieblingszweibeinerin Lotte und den anderen Kindern helfen, dass neben der Schule ein Abenteuerspielplatz gebaut wird. Aber nun finden die Zweibeiner aus dem Dorf seine Aktion so toll, dass sie ihn zum Bürgermeister ernennen wollen. Ein Pony als Bürgermeister – ob das eine gute Idee ist?

Emil Einstein

Emil Einstein ist ein ganz besonderer kleiner Erfinder. Immer wenn sonntags die Sonne scheint, kommen ihm magische Erfinderideen. Mit dieser Gabe und mithilfe seiner drei tierischen Freunde, hat er für beinahe jedes Problem eine Lösung … Etwas Ungewöhnliches passiert an Emil Einsteins sechstem Geburtstag. Das heißt, eigentlich sind mehrere ungewöhnliche Dinge: Erst bekommt er ein Geschenk, über das er sich anfangs überhaupt nicht freuen kann. Dann kribbelt es wie verrückt auf seinem Kopf. Und plötzlich hat er eine großartige Idee! Großartige Ideen kann Emil immer gebrauchen … Er ist nämlich ein Erfinder!

Wanderausstellung: ELER. EUER LAND. EUER PROJEKT. EUROPAS BEITRAG.

Kulturhistorischen Museum & St. Nikolaikirche Prenzlau Vernissage: Freitag, 5. Juni 2026, 18:00 Uhr
Finissage: Dienstag, 30. Juni 2026, 10:00 Uhr
ELER. EUER LAND. EUER PROJEKT. EUROPAS BEITRAG., Foto: Christine Kalbvergrößern
ELER. EUER LAND. EUER PROJEKT. EUROPAS BEITRAG., Foto: Christine Kalb

Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Hanka Mittelstädt, Rede & Gespräch am Eröffnungstag

Menschen fördern, die Projekte in die Hand nehmen und Werte schaffen.
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Die neue ELER-Wanderausstellung wandert seit Juni 2025 durch Brandenburg und Berlin. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Projekte und Förderschwerpunkte des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) aus den Regionen Brandenburg und Berlin.

Die Erfolge dieser seit Jahren von der EU die ländlichen Regionen vor Ort können sich sehen lassen.

Kofinanziert von der Europäischen Union.

Ausstellung: Vom Menschsein

Kulturhistorischen Museum / Sonderausstellungsraum vom Dominikanerkloster Prenzlau Vernissage: Samstag, 4. Juli 2026, 15:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 4. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Tickets
Foto: Jennifer Baumeistervergrößern
Foto: Jennifer Baumeister

Jennifer Baumeister, Kunstwerk

Malerei, Installationen und Skulpturen
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Oktober: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Jennifer Baumeister studierte Bildende Kunst in Berlin und Philadelphia und lebt und arbeitet derzeit in Irland. Malerei, Fotografie, Installation usw.

In «Vom Menschsein» zeigt Jennifer Baumeister neue sowie ausgewählte frühere Arbeiten, die sich mit den vielschichtigen Facetten menschlicher Existenz auseinandersetzen.

Zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Nähe und Distanz sowie individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Realität entstehen Werke, die berühren, Fragen aufwerfen und zum Innehalten einladen.

Malerei, Installation und Skulptur eröffnen einen Raum, in dem Themen wie Identität, Erinnerung, Sehnsucht, Verlust und Trost sichtbar werden. Die Arbeiten bewegen sich zwischen persönlichem Ausdruck und universeller Aussage und laden dazu ein, eigene Empfindungen und Perspektiven neu zu entdecken.

Ausstellung: Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhaus

Kulturhistorischen Museum / Klostergalerie im Waschhaus vom Dominikanerkloster Prenzlau Vernissage: Freitag, 12. Juni 2026, 10:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 13. September 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhausvergrößern
«Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhaus», © Dominikanerkloster Prenzlau

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr: Von der ungebrochenen Faszination der «Ritterzeit», zeugen Spielzeuge, Bücher oder auch Darstellungen im Prenzlauer Historienspektakel

Im Depot des Kulturhistorischen Museums gibt es viele «Schätze», die selten zu sehen sind. Das Team des Museums möchte deshalb eine Ausstellungsreihe beginnen unter dem Titel: «Im Depot gestöbert». In loser Folge soll zu verschiedenen, auch vom Publikum zu wählenden Themen im Bestand recherchiert werden.

Den Auftakt bildet «Ritter, Burg und Herrenhaus», die in der Klostergalerie im Waschhaus zu sehen ist. Ausgehend von der diesjährigen deutsch-polnischen Tagung zu Burgen in Brandenburg und Pommern wurde recherchiert, was sich im Depot zu Burgen, Rittern, Schlössern und ihrer Rezeption bis heute finden lässt. Dabei kamen überraschend vielfältige Dinge zutage, sowohl aus der «echten Ritterzeit», als auch - und das in besonderem Maße - zum langen Nachleben oder Wiederaufleben alter Traditionen, der langen Dauer übernommener Privilegien und natürlich zum Klischee vom Mittelalter. Es werden also archäologische Zeugnisse des Lebens auf mittelalterlichen Burgen der Region gezeigt, Waffen, die von gewaltsam ausgetragenen Konflikten zeugen oder auch vom Jagdvergnügen der Privilegierten, künstlerische Ansichten der in der Nachfolge der Burgen stehenden Festungen und Schlösser oder Gutshäuser, Urkunden und Dokumente, Ausstattungsstücke aus Herrenhäusern.

Ausstellung: Zeitspuren

Kulturhistorisches Museum / Foyergalerie vom Dominikanerkloster Prenzlau Vernissage: Donnerstag, 23. Juli 2026, 18:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Tickets
Zeitspuren, © Armgard Röhlvergrößern
Zeitspuren, © Armgard Röhl

Armgard Röhl, Kunstwerk

Ein Leben für die Kunst: Ölmalerei, Aquarellmalerei und Druckgrafik von Ölmalerei, Aquarellmalerei und Druckgrafik
Juli bis September – Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Oktober – Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Armgard Röhl wurde 1946 in Biesenthal geboren.

In Ausstellungen im In- und Ausland zeigte sie ihre Werke.

Ein gesehenes Motiv verwandelt die Idee in ein Bild. Die Auseinandersetzung mit der Natur zieht sich wie ein roter Faden durch alle Schaffensperioden.

Zu sehen sind Querschnitte von Ölmalerei, Aquarellmalerei und Druckgrafik, die Raum für Gedanken geben.

Melanie Dekker

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Donnerstag, 24. September 2026, 19:00 UhrTickets
Melanie Dekker, Foto: Hans Johanvergrößern
Melanie Dekker, Foto: Hans Johan

Melanie Dekker, Gesang & Gitarre

Live im Kloster: eine Stimme wie Schokolade

Melanie Dekker ist eine kanadische Roots-Pop-Künstlerin. Ihre Lieder bewegen sich zwischen Emotionen und Gefühlen, berühren das Herz und zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Ihre bisherigen Musikprojekte wurden vielfach ausgezeichnet «Distant Star» verkaufte sich 12.000 Mal, Keith Scott und Pat Steward (Bandkollegen von Bryan Adams) boten an, auf ihren Aufnahmen mitzuwirken, und «Revealed» wurde von David Kershenbaum (Tracy Chapman, Joe Jackson) produziert.

Dekker hat Radiohits und ihre Musik wird in Film und Fernsehen verwendet. Sie spielt 80 Konzerten pro Jahr und war bereits Vorgruppe für Russell Peters, Bryan Adams, Diana Krall, Russell Peters, Edwin McCain und Faith Hill.

Reisen im Kloster: Oberitalien

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 27. September 2026, 16:00 UhrTickets
Oberitalien, Foto: Peter Jaegervergrößern
Oberitalien, Foto: Peter Jaeger

Peter Jaeger, Multimediavortrag

Eine Reise auf den Spuren Giuseppe Verdis

Oberitalien, das sind die Regionen an der sonnigen Seite der Alpen. In den gut erhalten gebliebenen Altstadtzentren findet man Kunstschätze ohne Ende. Die Spanne reicht vom Mittelalter über die Renaissance bis zum Klassizismus. Der Mailänder Dom ist ein Wunderwerk der Gotik aus weißem Marmor und die Lagunenstadt Venedig ist ein einziges Freilichtmuseum. Auch in Padua, Vicenza, Bologna, Parma, Mantua und Cremona gibt es viel zu entdecken. Oberitalien ist eng mit dem Leben und Werk Giuseppe Verdis verbunden. Hier wurde er 1813 geboren und begann seine musikalische Ausbildung. An der Mailänder Scala und La Fenice in Venedig sind viele seiner Werke uraufgeführt worden. In Pesaro und Bergamo werden wir zwei Festivals besuchen, die den Opernkomponisten Rossini und Donizetti gewidmet sind. Die Festa dell´Opera in Brescia begeistert jedes Jahr im Juni Musikliebhaber aus der ganzen Welt. Für ein Wochenende verwandelt sich dann die Altstadt in eine Opernbühne. Für Ihre eigene Reiseplanung bekommen Sie kompakte Informationen und viele Geheimtipps.

6. Prenzlauer Schäferstündchen

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 UhrTickets
Alexander G. Schäfer, Foto: Bettina Keller / Barbara Schnitzler, Foto: Fabian Schellhornvergrößern
Alexander G. Schäfer, Foto: Bettina Keller / Barbara Schnitzler, Foto: Fabian Schellhorn

Alexander G. Schäfer im Gespräch mit Barbara Schnitzler

Der Schauspieler, Autor und Regisseur begrüßt die bekannte Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin.

Der Berlinerin wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt. Ihre Eltern waren keine geringeren als die Theaterlegende Inge Keller und der Journalist und Fernsehmoderator Karl-Eduard von Schnitzler. Nach der Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» war sie fast 40 Jahre lang festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin, wo sie unter anderem mit Regisseuren wie Friedo Solter, Thomas Langhoff, Robert Wilson, Michael Thalheimer, Jürgen Gosch und Andreas Kriegenburg, gearbeitet hat. Nebenher fand sie noch Zeit in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitzuwirken. Außerdem verfügt sie über ein umfangreiches Repertoire an Lesungen aus Werken großer Schriftsteller, von Ingeborg Bachmann bis Christa Wolf und gastiert damit durch Deutschland. Über ihre Zeit am Deutschen Theater, über Fluch und Segen des prominenten Elternhauses, über das Arbeiten in Ost und West und über vieles mehr wird Alexander G. Schäfer mit Barbara Schnitzler reden und ihr Leben beleuchten.

Johannes Scheurich

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Dienstag, 6. Oktober 2026, 19:00 UhrTickets
Johannes Scheurich, Foto: Marco Landauvergrößern
Johannes Scheurich, Foto: Marco Landau

Johannes Scheurich, Gesang & Gitarre

Live im Kloster: die tiefste Stimme Leipzigs

Johannes Scheurich, der Bela B. des Indie-Pop und nicht umsonst auch Leipziger Songslam-Champion. Große Gefühle liegen dem gebürtigen Mecklenburger genauso gut wie unverblümte Sozialkritik, Lachen und Melancholie drücken sich auf seinen Shows die Klinke in die Hand.

2020 veröffentlichte der Singer-Songwriter vollkommen independent seine beachtliche Debüt-EP «Jetzt und hier», die er seither mit Erfolg über die Bühnen des Landes trägt. Nur ein gutes Jahr später erschien der erste Longplayer «Mehr davon» – das Record-Release-Konzert in der Moritzbastei war ausverkauft. Nach mehr als 30.000 Spotifystreams, 15.000 Views auf YouTube und Berichterstattung in der lokalen Presse steht Scheurich seit Juni 2022 mit Band auf der Bühne.

Kinderspaß im Kloster: Papiertieger

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 11. Oktober 2026, 16:00 UhrTickets
Papiertieger, © Andreú Andreúvergrößern
Papiertieger, © Andreú Andreú

Figuren- und Objekttheater «Andreú Andreú»

Für Kinder ab 3 Jahren

Das kleine Knüllpapier hat große Träume. Die Welt will es entdecken. Abenteuer erleben. Auf Reisen gehen! Da kann der Mülleimer nur lachen. Niemals wirst du du die Welt entdecken! Du bist Müll! Du gehörst weggeschmissen. Doch das kleine Knüllpapier hört nicht drauf. Es macht sich auf den Weg und findet Freunde. Die einohrige Katze, die netten Sterne und den Zirkusdirektor. Aber ist er wirklich so nett wie er tut? Das kleine Knüllpapier muss jede Menge Abenteuer bestehen und am Ende – tja, das wird noch nicht verraten. Nur so viel: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das beste was es gibt auf der Welt.

Gefördert vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, FB Kultur und Museum

DAS BESTESTE!

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 17. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 17. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Musikkabarett Schwarze Grütze, Foto: Thomas Bartillavergrößern
Musikkabarett Schwarze Grütze, Foto: Thomas Bartilla

Musikkabarett Schwarze Grütze:
Dirk Pursche und Stefan Klucke, Komödie

Kabarett im Kloster: Lieblingslieder aus 30 Jahren Bühnenunwesen

Auch nach Jahren strotzen die Lieder der «Schwarzen Grütze» vor Aktualität. Es macht sich eben bezahlt, dass Dirk Pursche und Stefan Klucke nie dem tagespolitischen Kleingeist hinterhergehechelt sind. Gestern wie heute, die Strukturen hinter den Dingen bleiben erschreckend gleich. Die Beiden hatten schon immer den Blick für das Große im Kleinen, und sind der beste Beweis dafür, dass Gesellschaftskritik auch ohne Politiker-Bashing auskommt. Schon immer war es ein Markenzeichen der «Schwarzen Grütze», fein geschliffenen Wortwitz mit musikalischem Können zu verbinden, und ihre bitterbösen gesellschaftlichen Seitenhiebe virtuos mit dem reinen Spaß an der Sprache zu würzen. Nach 30 Jahren gemeinsamer Bühnenpräsenz gibt es nun ein Wiederhören mit einigen der besten deutschsprachigen Kabarettsongs, die die Kleinkunst derzeit zu bieten hat. Die Nummern des Duos haben über die Jahre nichts an Frische verloren – ganz im Gegenteil.

Live im Kloster: Depui

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 7. November 2026, 19:00 UhrTickets
Bent Ivar Depui Tversland, Foto: ArtGenossenvergrößern
Bent Ivar Depui Tversland, Foto: ArtGenossen

Band «Depui»:
Bent Ivar Depui Tversland, Gesang & Gitarre
Regina Mudrich, Violine
Martin Olding, Gitarre
Maxi Suhr, Schlagzeug
Martin Zemke, Bass

Mitreißender Folk Rock aus Norwegen

Vom Verkaufen der Seele, von der eigenen Bestimmung, von Hoffnung, vom Licht, von so manchen Schicksalsschlägen, vom Hinfallen und Aufstehen singt Bent Ivar Depui Tversland - und er singt eindrucksvoll. In Schlichtheit der Wortwahl ausdrucksstark auf den Punkt gebracht, beschreibt er nicht in Geschichten, sondern eher in Botschaften Szenen des Scheiterns und malt Bilder des Überwindens bis hin zu «alten Kinderträumen» einmal ein König sein zu können, der durch seine Macht alles in der Welt wieder gut zu machen vermag.

Die markante Stimme des norwegischen Frontmannes Bent Ivar Depui Tversland erinnert an eine Mischung aus Tom Waits und Joe Cocker. Die Musik der ist inspiriert von Balkanrhythmen und französischen Chansons, von Gipsymusic und Rock mit einer gehörigen Prise Folk Music.

Kinderspaß im Kloster: Der kleine Häwelmann

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 14. November 2026, 16:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Der kleine Häwelmann», © Figurentheater Ute Kahmannvergrößern
Eine Szene vom «Der kleine Häwelmann», © Figurentheater Ute Kahmann

Figurentheater Ute Kahmann

Nach der gleichnamigen Erzählung von Theodor Storm - Für Kinder ab 3 Jahren

Es ist Nacht. Der kleine Häwelmann kann nicht schlafen. Da kommt er auf den wunderbaren Gedanken, mit seinem Rollenbettchen durch das Zimmer zu fahren. Er baut sich ein Segel und bläst hinein. «Mehr, mehr», ruft der kleine Häwelmann und schon geht es kopfüber die Wände entlang und auf dem Mondstrahl zum Schlüsselloch hinaus in die weite Welt und sogar in den Himmel hinein.

Eine phantastische Reise beginnt, auf welcher der kleine Häwelmann in Begleitung des Mondes einen rechtschaffenden Hahn, eine selbstgefällige Katze, eine hungrige Eule, eine winzige Maus und tanzende Sterne kennenlernt.

Mittel und Wege

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 21. November 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 21. November 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Stefan Danziger, © Künstlervergrößern
Stefan Danziger, © Künstler

Stefan Danziger, Kabarett

Kabarett im Kloster: ein skurriler Einblick in die Geschichte Osteuropas

Nette Wikinger, ein polyamoröser Iwan der Schreckliche oder warum ein kleiner KGB-Mann den Spitznamen «Mr. Hexogen» bekommen hat.

Es geht um die Sonnenblume, mit der er den Kolonialismus der Neuzeit in Europa erklärt und was die Deutschen damit zu tun haben.

Gleichzeitig beleuchtet er seinen Alltag als Vater und vergleicht ihn mit seiner Kindheit im Ostblock voller Spione und Doppelagenten.

Eine irre Reise durch seine Gedankenwelt, voller lustiger Anekdoten, überraschender Fakten der Geschichte Osteuropas, der Banalitäten des Alltags sowie Bienen und Katzen.

Reisen im Kloster: Toskana

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 22. November 2026, 16:00 UhrTickets
Toskana, Foto: Thomas W. Mückevergrößern
Toskana, Foto: Thomas W. Mücke

Thomas W. Mücke, Präsentation

Dia-Ton-Show: die traumhafteste Region Italiens Zeit

Insider meinen, man könnte die Toskana, die über ein Drittel der Kultur Europas ihr eigen nennt, nie gründlich in sich aufnehmen. Thomas W. Mücke nahm sich sieben Wochen dort und schwärmt, es ist wieder ein Augen- und Ohrenschmaus entstanden. Er führt Sie von den berühmtesten Marmorbrüchen der Welt – Carrara, vorbei an der wunderschönen Mittelmeerküste entlang nach Pisa, sechs Tage weilte er in der Kulturwiege Europas – Florenz, fotografierte durch das Herz der Toskana, das Chianti-Gebiet (nicht ohne sich am Rotwein zu erlaben), war in der Wirkungsstätte Leonardo da Vinci's, ebenso auch in der Sommerresidenz Napoleons auf der Insel Elba und schließlich beim bedeutendsten Spektakel der Toskana, dem Palio (ein Pferdewettkampf seit dem Mittelalter) in Siena. Aber das ist bei weitem nicht alles. Als Opernsänger wird er Ihnen wiederum Volkslieder darbieten. Diesen Abend werden Sie bestimmt nicht bereuen.

Der kann ja zaubern

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 5. Dezember 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 5. Dezember 2026, 20:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Tickets
Toby Rudolph, Foto: Ole Radachvergrößern
Toby Rudolph, Foto: Ole Radach

Toby Rudolph, Zauberei und Comedy

Comedy im Kloster

Toby Rudolph ist kein gewöhnlicher Zauberer. Der charismatische Kölner ist ein echter «Zauber-Nerd» – ehrgeizig, talentiert und immer auf der Suche nach dem gewissen Etwas, das seine Tricks unvergesslich macht.

Zauberei wird oft mit Klischees belegt oder als Relikt der Vergangenheit abgetan. Doch Toby beweist das Gegenteil.

In seinem Solo-Programm zeigt der amtierende deutsche Meister der Zauberkunst, dass Magie nicht nur verblüffend, sondern auch intelligent, humorvoll und unglaublich unterhaltsam ist.

Service

Veranstalter

Dominikanerkloster Prenzlau
Kulturzentrum und Museum
Uckerwiek 813
17291 Prenzlau
03984-75 261
info@dominikanerkloster-prenzlau.de
www.dominikanerkloster-prenzlau.de

Kartenservice

Dominikanerkloster / KlosterCafé Prenzlau, 0 39 84/ 75 280
Stadtinformation Prenzlau, 03984 / 75 163

reservix - Tickets

Museum & Ausstellungen

Mai – September: Di–So 10–18 Uhr
Oktober – April: Di–So 11–17 Uhr

Kulturhistorisches Museum
Dauerausstellung & Sonderausstellungen
Rundgang durch das Museum inkl. modernem Nordkreuzgang

Tourist-Information

Stadtinformation Prenzlau
Marktberg 2
17291 Prenzlau
03984/75 163
www.prenzlau-tourismus.de

Anreise

Bahn: Ab Berlin RE3 oder RB62 bis Prenzlau Bahnhof, weiter mit Bus 403
Auto: A11, Ausfahrt Gramzow, weiter über B198, oder A20, Ausfahrt Prenzlau-Ost bzw. Prenzlau-Süd, weiter über B109

Änderungen vorbehalten!

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.