Kultursommer im Dominikanerkloster

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Dominikanerkloster Prenzlau, © Veranstalter

5. Juni – 28. August
Traditionell im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe steht der Friedgarten mit seiner majestätischen Linde und seinem besonderen Flair, der gern im Sommer von den Gästen besucht wird.

2026 findet der 27. Kultursommer statt. Unterhaltsame Programmformate versprechen kurzweiligen Kulturgenuss. Oder wie wäre es, den Klängen beim Klostergartenkonzert «Musik zur Abendstunde» am 5. Juni oder am 13. Juni repräsentativer Schlossmusik zu lauschen? Ein besonderes Highlight ist das Solo-Konzert von Thomas Rühmann am 26. Juni. Musikalisch geht es bei den Sommerkonzerten im August weiter, wenn Künstler verschiedener Musikrichtungen den Friedgarten erklingen lassen. Traditionell wird am 30. Juli zum nunmehr «17. Poetry Slam Prenzlau» eingeladen.

Der langjährige Kooperationspartner des Dominikanerklosters Prenzlau, die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, werden am 2. Juli mit ihrem Gastspiel «Love is in the air» zu Gast sein. Im Kulturhistorischen Museum lohnt es sich, auf Entdeckungstour zu gehen, denn hier wird die Geschichte der Stadt Prenzlau spürbar und lebendig. Besonders sehenswert sind die modern gestaltete Dauerausstellung und die wechselnden Sonderausstellungen. Der Nordkreuzgang ermöglicht einen geschlossenen Rundgang sowie imposante Ausblicke in den Innenhof der vollständig erhaltenen Klosteranlage.

Aktuelle Informationen und Änderungen unterwww.dominikanerkloster-prenzlau.de

Programm 2026

Weitere Veranstaltung 2026

Ausstellung: Vom Menschsein

Kulturhistorischen Museum / Sonderausstellungsraum vom Dominikanerkloster Prenzlau Vernissage: Samstag, 4. Juli 2026, 15:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 4. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Tickets
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Foto: Jennifer Baumeister

Jennifer Baumeister, Kunstwerk

Malerei, Installationen und Skulpturen
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Oktober: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Jennifer Baumeister studierte Bildende Kunst in Berlin und Philadelphia und lebt und arbeitet derzeit in Irland. Malerei, Fotografie, Installation usw.

In «Vom Menschsein» zeigt Jennifer Baumeister neue sowie ausgewählte frühere Arbeiten, die sich mit den vielschichtigen Facetten menschlicher Existenz auseinandersetzen.

Zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Nähe und Distanz sowie individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Realität entstehen Werke, die berühren, Fragen aufwerfen und zum Innehalten einladen.

Malerei, Installation und Skulptur eröffnen einen Raum, in dem Themen wie Identität, Erinnerung, Sehnsucht, Verlust und Trost sichtbar werden. Die Arbeiten bewegen sich zwischen persönlichem Ausdruck und universeller Aussage und laden dazu ein, eigene Empfindungen und Perspektiven neu zu entdecken.

Ausstellung: Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhaus

Kulturhistorischen Museum / Klostergalerie im Waschhaus vom Dominikanerkloster Prenzlau Vernissage: Freitag, 12. Juni 2026, 10:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 13. September 2026, 10:00 Uhr
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Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhausvergrößern
«Im Depot gestöbert. Ritter, Burg und Herrenhaus», © Dominikanerkloster Prenzlau

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr: Von der ungebrochenen Faszination der «Ritterzeit», zeugen Spielzeuge, Bücher oder auch Darstellungen im Prenzlauer Historienspektakel

Im Depot des Kulturhistorischen Museums gibt es viele «Schätze», die selten zu sehen sind. Das Team des Museums möchte deshalb eine Ausstellungsreihe beginnen unter dem Titel: «Im Depot gestöbert». In loser Folge soll zu verschiedenen, auch vom Publikum zu wählenden Themen im Bestand recherchiert werden.

Den Auftakt bildet «Ritter, Burg und Herrenhaus», die in der Klostergalerie im Waschhaus zu sehen ist. Ausgehend von der diesjährigen deutsch-polnischen Tagung zu Burgen in Brandenburg und Pommern wurde recherchiert, was sich im Depot zu Burgen, Rittern, Schlössern und ihrer Rezeption bis heute finden lässt. Dabei kamen überraschend vielfältige Dinge zutage, sowohl aus der «echten Ritterzeit», als auch - und das in besonderem Maße - zum langen Nachleben oder Wiederaufleben alter Traditionen, der langen Dauer übernommener Privilegien und natürlich zum Klischee vom Mittelalter. Es werden also archäologische Zeugnisse des Lebens auf mittelalterlichen Burgen der Region gezeigt, Waffen, die von gewaltsam ausgetragenen Konflikten zeugen oder auch vom Jagdvergnügen der Privilegierten, künstlerische Ansichten der in der Nachfolge der Burgen stehenden Festungen und Schlösser oder Gutshäuser, Urkunden und Dokumente, Ausstattungsstücke aus Herrenhäusern.

Ausstellung: Zeitspuren

Kulturhistorisches Museum / Foyergalerie vom Dominikanerkloster Prenzlau Vernissage: Donnerstag, 23. Juli 2026, 18:00 Uhr
Finissage: Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:00 Uhr
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Zeitspuren, © Armgard Röhl

Armgard Röhl, Kunstwerk

Ein Leben für die Kunst: Ölmalerei, Aquarellmalerei und Druckgrafik von Ölmalerei, Aquarellmalerei und Druckgrafik
Juli bis September – Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Oktober – Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr

Armgard Röhl wurde 1946 in Biesenthal geboren.

In Ausstellungen im In- und Ausland zeigte sie ihre Werke.

Ein gesehenes Motiv verwandelt die Idee in ein Bild. Die Auseinandersetzung mit der Natur zieht sich wie ein roter Faden durch alle Schaffensperioden.

Zu sehen sind Querschnitte von Ölmalerei, Aquarellmalerei und Druckgrafik, die Raum für Gedanken geben.

Melanie Dekker

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Donnerstag, 24. September 2026, 19:00 UhrTickets
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Melanie Dekker, Foto: Hans Johan

Melanie Dekker, Gesang & Gitarre

Live im Kloster: eine Stimme wie Schokolade

Melanie Dekker ist eine kanadische Roots-Pop-Künstlerin. Ihre Lieder bewegen sich zwischen Emotionen und Gefühlen, berühren das Herz und zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Ihre bisherigen Musikprojekte wurden vielfach ausgezeichnet «Distant Star» verkaufte sich 12.000 Mal, Keith Scott und Pat Steward (Bandkollegen von Bryan Adams) boten an, auf ihren Aufnahmen mitzuwirken, und «Revealed» wurde von David Kershenbaum (Tracy Chapman, Joe Jackson) produziert.

Dekker hat Radiohits und ihre Musik wird in Film und Fernsehen verwendet. Sie spielt 80 Konzerten pro Jahr und war bereits Vorgruppe für Russell Peters, Bryan Adams, Diana Krall, Russell Peters, Edwin McCain und Faith Hill.

Reisen im Kloster: Oberitalien

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 27. September 2026, 16:00 UhrTickets
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Oberitalien, Foto: Peter Jaeger

Peter Jaeger, Multimediavortrag

Eine Reise auf den Spuren Giuseppe Verdis

Oberitalien, das sind die Regionen an der sonnigen Seite der Alpen. In den gut erhalten gebliebenen Altstadtzentren findet man Kunstschätze ohne Ende. Die Spanne reicht vom Mittelalter über die Renaissance bis zum Klassizismus. Der Mailänder Dom ist ein Wunderwerk der Gotik aus weißem Marmor und die Lagunenstadt Venedig ist ein einziges Freilichtmuseum. Auch in Padua, Vicenza, Bologna, Parma, Mantua und Cremona gibt es viel zu entdecken. Oberitalien ist eng mit dem Leben und Werk Giuseppe Verdis verbunden. Hier wurde er 1813 geboren und begann seine musikalische Ausbildung. An der Mailänder Scala und La Fenice in Venedig sind viele seiner Werke uraufgeführt worden. In Pesaro und Bergamo werden wir zwei Festivals besuchen, die den Opernkomponisten Rossini und Donizetti gewidmet sind. Die Festa dell´Opera in Brescia begeistert jedes Jahr im Juni Musikliebhaber aus der ganzen Welt. Für ein Wochenende verwandelt sich dann die Altstadt in eine Opernbühne. Für Ihre eigene Reiseplanung bekommen Sie kompakte Informationen und viele Geheimtipps.

6. Prenzlauer Schäferstündchen

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 UhrTickets
Alexander G. Schäfer, Foto: Bettina Keller / Barbara Schnitzler, Foto: Fabian Schellhornvergrößern
Alexander G. Schäfer, Foto: Bettina Keller / Barbara Schnitzler, Foto: Fabian Schellhorn

Alexander G. Schäfer im Gespräch mit Barbara Schnitzler

Der Schauspieler, Autor und Regisseur begrüßt die bekannte Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin.

Der Berlinerin wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt. Ihre Eltern waren keine geringeren als die Theaterlegende Inge Keller und der Journalist und Fernsehmoderator Karl-Eduard von Schnitzler. Nach der Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» war sie fast 40 Jahre lang festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin, wo sie unter anderem mit Regisseuren wie Friedo Solter, Thomas Langhoff, Robert Wilson, Michael Thalheimer, Jürgen Gosch und Andreas Kriegenburg, gearbeitet hat. Nebenher fand sie noch Zeit in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitzuwirken. Außerdem verfügt sie über ein umfangreiches Repertoire an Lesungen aus Werken großer Schriftsteller, von Ingeborg Bachmann bis Christa Wolf und gastiert damit durch Deutschland. Über ihre Zeit am Deutschen Theater, über Fluch und Segen des prominenten Elternhauses, über das Arbeiten in Ost und West und über vieles mehr wird Alexander G. Schäfer mit Barbara Schnitzler reden und ihr Leben beleuchten.

Johannes Scheurich

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Dienstag, 6. Oktober 2026, 19:00 UhrTickets
Johannes Scheurich, Foto: Marco Landauvergrößern
Johannes Scheurich, Foto: Marco Landau

Johannes Scheurich, Gesang & Gitarre

Live im Kloster: die tiefste Stimme Leipzigs

Johannes Scheurich, der Bela B. des Indie-Pop und nicht umsonst auch Leipziger Songslam-Champion. Große Gefühle liegen dem gebürtigen Mecklenburger genauso gut wie unverblümte Sozialkritik, Lachen und Melancholie drücken sich auf seinen Shows die Klinke in die Hand.

2020 veröffentlichte der Singer-Songwriter vollkommen independent seine beachtliche Debüt-EP «Jetzt und hier», die er seither mit Erfolg über die Bühnen des Landes trägt. Nur ein gutes Jahr später erschien der erste Longplayer «Mehr davon» – das Record-Release-Konzert in der Moritzbastei war ausverkauft. Nach mehr als 30.000 Spotifystreams, 15.000 Views auf YouTube und Berichterstattung in der lokalen Presse steht Scheurich seit Juni 2022 mit Band auf der Bühne.

Kinderspaß im Kloster: Papiertieger

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 11. Oktober 2026, 16:00 UhrTickets
Papiertieger, © Andreú Andreúvergrößern
Papiertieger, © Andreú Andreú

Figuren- und Objekttheater «Andreú Andreú»

Für Kinder ab 3 Jahren

Das kleine Knüllpapier hat große Träume. Die Welt will es entdecken. Abenteuer erleben. Auf Reisen gehen! Da kann der Mülleimer nur lachen. Niemals wirst du du die Welt entdecken! Du bist Müll! Du gehörst weggeschmissen. Doch das kleine Knüllpapier hört nicht drauf. Es macht sich auf den Weg und findet Freunde. Die einohrige Katze, die netten Sterne und den Zirkusdirektor. Aber ist er wirklich so nett wie er tut? Das kleine Knüllpapier muss jede Menge Abenteuer bestehen und am Ende – tja, das wird noch nicht verraten. Nur so viel: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das beste was es gibt auf der Welt.

Gefördert vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, FB Kultur und Museum

Lichtgier

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:30 UhrTickets
Dorit David, Foto: Bert Strebevergrößern
Dorit David, Foto: Bert Strebe

Dorit David, Lesung und Gespräch

Prenzlau als Schauplatz eines Krimis

Bibliotheksleiterin Josephine Borth wird mit der gebürtigen Uckermärkerin über ihren Roman, der in Prenzlau spielt, über das Schreiben und ihr Leben als Autorin sprechen. Natürlich wird Dorit David auch einige Passagen ihres Krimis zum Besten geben.

Die idyllische Landschaft der Uckermark wird zur Kulisse einer verstrickten Familiengeschichte vor dem gesellschaftlichen Hintergrund von Ost und West, von rechts und links, von Licht und Dunkel.

Mitten im Februar wird ein pensionierter Chemielehrer leblos in seiner verbrannten Gartenlaube am Uckersee gefunden. Die Untersuchungsergebnisse der Prenzlauer Polizei weisen nicht auf einen Mord hin. Dabei liegt Brandstiftung doch auf der Hand. Das begehrte Filetstück am Uckersee ist ein fetter Happen für Investoren. Der Tote hinterlässt drei erwachsene Kinder im Westen Deutschlands. Warum wird da nicht genauer hingeschaut, fragen sie sich.

DAS BESTESTE!

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 17. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 17. Oktober 2026, 20:00 Uhr
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Musikkabarett Schwarze Grütze, Foto: Thomas Bartillavergrößern
Musikkabarett Schwarze Grütze, Foto: Thomas Bartilla

Musikkabarett Schwarze Grütze:
Dirk Pursche und Stefan Klucke, Komödie

Kabarett im Kloster: Lieblingslieder aus 30 Jahren Bühnenunwesen

Auch nach Jahren strotzen die Lieder der «Schwarzen Grütze» vor Aktualität. Es macht sich eben bezahlt, dass Dirk Pursche und Stefan Klucke nie dem tagespolitischen Kleingeist hinterhergehechelt sind. Gestern wie heute, die Strukturen hinter den Dingen bleiben erschreckend gleich. Die Beiden hatten schon immer den Blick für das Große im Kleinen, und sind der beste Beweis dafür, dass Gesellschaftskritik auch ohne Politiker-Bashing auskommt. Schon immer war es ein Markenzeichen der «Schwarzen Grütze», fein geschliffenen Wortwitz mit musikalischem Können zu verbinden, und ihre bitterbösen gesellschaftlichen Seitenhiebe virtuos mit dem reinen Spaß an der Sprache zu würzen. Nach 30 Jahren gemeinsamer Bühnenpräsenz gibt es nun ein Wiederhören mit einigen der besten deutschsprachigen Kabarettsongs, die die Kleinkunst derzeit zu bieten hat. Die Nummern des Duos haben über die Jahre nichts an Frische verloren – ganz im Gegenteil.

Wie viele Tage muss ich gehen

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 24. Oktober 2026, 18:30 UhrTickets
Millay Hyatt, Foto: LidiaTirrivergrößern
Millay Hyatt, Foto: LidiaTirri

Millay Hyatt, Lesung
Josephine Borth, Moderation

Gegensätze zwischen Stadt und Land

In ihrem Reiseessay «Wie viele Tage muss ich gehen» begibt sich die Autorin Millay Hyatt auf eine Reise ins Ungewisse: Von Berlin zieht sie zu Fuß los in Richtung Osten, um den Linien zwischen Hauptstadt und Provinz, zwischen Fremden und Freunden, zwischen Geschichte und Gegenwart nachzuspüren. Ohne Smartphone, aber mit Fontane im Rucksack, lässt sie sich von Tür zu Tür weiterempfehlen – von linken Hausprojekten über Stadtflucht-WGs bis zu pensionierten Bürgermeisterinnen und Zigarettenverkäufern auf dem Polenmarkt. Selten stehen ihre Gastgeber mehr als einen Tag im Voraus fest, jeder Tag ist eine Improvisation und ein Experiment. Sie läuft durch sonnendurchflutete Wälder, verirrt sich in verlassenen Landschaften, wird von einem Forstarbeiter gerettet, übernachtet in mittelalterlichen Türmen und bestaunt die Brüche und Schönheiten der brandenburgischen und westpommerschen Provinz.

Bibliotheksleiterin Josephine Borth wird mit Millay Hyatt über ihre Reise und die dabei erlebten Abenteuer sprechen, über Gastfreundschaft und Fremdsein.

Drum schilt mein Lied nicht, ist es arm.

Refektorium des Dominikanerklosters Prenzlau Sonntag, 25. Oktober 2026, 17:00 UhrTickets
Drum schilt mein Lied nicht, ist es arm.vergrößern
Drum schilt mein Lied nicht, ist es arm., Foto: : Christian Thiel

Ruiko Matsumoto, Violoncello
Thomas Paffrath, Kontrabass und Erzählung

122. Groschenkonzert. Musik von:

  • Joseph Haydn (1732-1809)
  • Carl Ditters von Dittersdorf (1739-1799)
  • Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755)
  • u. a.

Ein Konzert zum späten Nachmittag mit Gedichten, Balladen und Liedern von Elifius Paffrath.

Tickets

PSALM

Refektorium des Dominikanerklosters Prenzlau Freitag, 30. Oktober 2026, 17:00 UhrTickets
Hörspiel-Präsentation «PSALM», © Dominikanerkloster Prenzlauvergrößern
Hörspiel-Präsentation «PSALM», © Dominikanerkloster Prenzlau

Ruth Johanna Benrath und Stefan Kanis, Gespräch & Diskussion

Präsentation des musikalischen Hörspiels basierend auf Martin Luthers Buch der Psalmen

Wer kennt es nicht, das massige Standbild Martin Luthers vor der Marienkirche in Prenzlau? Was würde Luther auf seinem Sockel, an dem Tag für Tag der Autoverkehr vorbeibraust, heute über das Weltgeschehen denken, kann man sich manchmal fragen, wenn man wieder einmal an dem Denkmal vorbeikommt.

Ruth Johanna Benrath hat ihre Faszination für Luthers Sprache in seiner Übersetzung der Psalmen zum Anlass für eine literarische Übertragung dieser poetischen Texte in die heutige Gegenwart genommen und für den MDR ein musikalisches Hörspiel produziert. Sie lässt sich in ihrem Gedichtzyklus von der poetischen Sprache der Psalmen anregen, deren Grundstimmung von «himmelhochjauchzend» bis «zu Tode betrübt» für sie eine ungebrochene Modernität ausstrahlt. Diese Texte, die von einem permanenten Krisenmodus sprechen, scheinen sehr gut in unsere heutige Zeit zu passen, denn sie handeln von Einsamkeit und Ausgeliefertsein.

Im Anschluss kommt Autorin Ruth Johanna Benrath mit dem Regisseur und Redakteur Stefan Kanis über die Machart des Hörspiels ins Gespräch und diskutiert mit ihm über die Aktualität der Psalmen.

Live im Kloster: Depui

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 7. November 2026, 19:00 UhrTickets
Bent Ivar Depui Tversland, Foto: ArtGenossenvergrößern
Bent Ivar Depui Tversland, Foto: ArtGenossen

Band «Depui»:
Bent Ivar Depui Tversland, Gesang & Gitarre
Regina Mudrich, Violine
Martin Olding, Gitarre
Maxi Suhr, Schlagzeug
Martin Zemke, Bass

Mitreißender Folk Rock aus Norwegen

Vom Verkaufen der Seele, von der eigenen Bestimmung, von Hoffnung, vom Licht, von so manchen Schicksalsschlägen, vom Hinfallen und Aufstehen singt Bent Ivar Depui Tversland - und er singt eindrucksvoll. In Schlichtheit der Wortwahl ausdrucksstark auf den Punkt gebracht, beschreibt er nicht in Geschichten, sondern eher in Botschaften Szenen des Scheiterns und malt Bilder des Überwindens bis hin zu «alten Kinderträumen» einmal ein König sein zu können, der durch seine Macht alles in der Welt wieder gut zu machen vermag.

Die markante Stimme des norwegischen Frontmannes Bent Ivar Depui Tversland erinnert an eine Mischung aus Tom Waits und Joe Cocker. Die Musik der ist inspiriert von Balkanrhythmen und französischen Chansons, von Gipsymusic und Rock mit einer gehörigen Prise Folk Music.

Deutschland. Ein Wintermärchen

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Freitag, 13. November 2026, 20:00 UhrTickets
Tino Eisbrenner, © Künstlervergrößern
Tino Eisbrenner, © Künstler

Tino Eisbrenner, Gesang

Romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens

Der Sänger und Lyriker Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) rezitiert Heinrich Heines «Deutschland. Ein Wintermärchen» (satirisches Versepos von 1844) und unterstreicht den klassischen Text mit Liedern (eigenen und geborgten), die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können oder eben gar entstanden sind.

In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire, seinem Zorn und seiner Wehmut, die ihn bei der Betrachtung seiner deutschen Heimat befällt.

Sind die Lieder hier von damals oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein «Wintermärchen» erst gestern geschrieben? Hat sich denn scheinbar in den großen Fragen und kleinlichen Gepflogenheiten gar nichts verändert in diesem Land?

Im zweiten Teil des Abends geben sich eine Auswahl an Heine-Gedichten und Eisbrenner- Liedern die Hand. Und manche dieser Lieder sind von Eisbrenner vertonte Heine-Lyrik.

Kinderspaß im Kloster: Der kleine Häwelmann

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 14. November 2026, 16:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Der kleine Häwelmann», © Figurentheater Ute Kahmannvergrößern
Eine Szene vom «Der kleine Häwelmann», © Figurentheater Ute Kahmann

Figurentheater Ute Kahmann

Nach der gleichnamigen Erzählung von Theodor Storm - Für Kinder ab 3 Jahren

Es ist Nacht. Der kleine Häwelmann kann nicht schlafen. Da kommt er auf den wunderbaren Gedanken, mit seinem Rollenbettchen durch das Zimmer zu fahren. Er baut sich ein Segel und bläst hinein. «Mehr, mehr», ruft der kleine Häwelmann und schon geht es kopfüber die Wände entlang und auf dem Mondstrahl zum Schlüsselloch hinaus in die weite Welt und sogar in den Himmel hinein.

Eine phantastische Reise beginnt, auf welcher der kleine Häwelmann in Begleitung des Mondes einen rechtschaffenden Hahn, eine selbstgefällige Katze, eine hungrige Eule, eine winzige Maus und tanzende Sterne kennenlernt.

Mittel und Wege

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 21. November 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 21. November 2026, 20:00 Uhr
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Stefan Danziger, © Künstlervergrößern
Stefan Danziger, © Künstler

Stefan Danziger, Kabarett

Kabarett im Kloster: ein skurriler Einblick in die Geschichte Osteuropas

Nette Wikinger, ein polyamoröser Iwan der Schreckliche oder warum ein kleiner KGB-Mann den Spitznamen «Mr. Hexogen» bekommen hat.

Es geht um die Sonnenblume, mit der er den Kolonialismus der Neuzeit in Europa erklärt und was die Deutschen damit zu tun haben.

Gleichzeitig beleuchtet er seinen Alltag als Vater und vergleicht ihn mit seiner Kindheit im Ostblock voller Spione und Doppelagenten.

Eine irre Reise durch seine Gedankenwelt, voller lustiger Anekdoten, überraschender Fakten der Geschichte Osteuropas, der Banalitäten des Alltags sowie Bienen und Katzen.

Reisen im Kloster: Toskana

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 22. November 2026, 16:00 UhrTickets
Toskana, Foto: Thomas W. Mückevergrößern
Toskana, Foto: Thomas W. Mücke

Thomas W. Mücke, Präsentation

Dia-Ton-Show: die traumhafteste Region Italiens Zeit

Insider meinen, man könnte die Toskana, die über ein Drittel der Kultur Europas ihr eigen nennt, nie gründlich in sich aufnehmen. Thomas W. Mücke nahm sich sieben Wochen dort und schwärmt, es ist wieder ein Augen- und Ohrenschmaus entstanden. Er führt Sie von den berühmtesten Marmorbrüchen der Welt – Carrara, vorbei an der wunderschönen Mittelmeerküste entlang nach Pisa, sechs Tage weilte er in der Kulturwiege Europas – Florenz, fotografierte durch das Herz der Toskana, das Chianti-Gebiet (nicht ohne sich am Rotwein zu erlaben), war in der Wirkungsstätte Leonardo da Vinci's, ebenso auch in der Sommerresidenz Napoleons auf der Insel Elba und schließlich beim bedeutendsten Spektakel der Toskana, dem Palio (ein Pferdewettkampf seit dem Mittelalter) in Siena. Aber das ist bei weitem nicht alles. Als Opernsänger wird er Ihnen wiederum Volkslieder darbieten. Diesen Abend werden Sie bestimmt nicht bereuen.

Advent im Kloster

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 28. November 2026, 11:00 - 17:00 Uhr
Sonntag, 29. November 2026, 11:00 - 17:00 Uhr
Tickets
Advent im Kloster - Adventsmarkt, © Dominikanerkloster Prenzlauvergrößern
Advent im Kloster - Adventsmarkt, © Dominikanerkloster Prenzlau

Adventsmarkt

Traditioneller Adventsmarkt im historischen Ambiente des Klosters zur vorweihnachtlichen Einstimmung.

Über 40 Händler aus der Region und Polen präsentieren ihre Waren in den Kreuzgängen des Klosters und in der St. Nikolaikirche.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Bastelecke für Familien sowie einen Büchertisch der Bibliothek.

Ein stimmungsvoller Adventsmarkt für die ganze Familie – herzlich willkommen!

Kinder bis 18 Jahre kostenfrei

Der kann ja zaubern

Dominikanerkloster Prenzlau Samstag, 5. Dezember 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 5. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Tickets
Toby Rudolph, Foto: Ole Radachvergrößern
Toby Rudolph, Foto: Ole Radach

Toby Rudolph, Zauberei und Comedy

Comedy im Kloster

Toby Rudolph ist kein gewöhnlicher Zauberer. Der charismatische Kölner ist ein echter «Zauber-Nerd» – ehrgeizig, talentiert und immer auf der Suche nach dem gewissen Etwas, das seine Tricks unvergesslich macht.

Zauberei wird oft mit Klischees belegt oder als Relikt der Vergangenheit abgetan. Doch Toby beweist das Gegenteil.

In seinem Solo-Programm zeigt der amtierende deutsche Meister der Zauberkunst, dass Magie nicht nur verblüffend, sondern auch intelligent, humorvoll und unglaublich unterhaltsam ist.

Noch ein Trick

Dominikanerkloster Prenzlau Sonntag, 6. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Toby Rudolph, Foto: Ole Radachvergrößern
Toby Rudolph, Foto: Ole Radach

Toby Rudolph, Zauberei und Comedy

Kinderspaß im Kloster: eine verblüffende Familienshow zwischen Physik und Zauberei für alle ab ca. 6 Jahren

Warum fällt ein schwerer Gegenstand manchmal langsamer als ein leichter?
Kann man Gedanken lesen - oder ist das «nur» clevere Physik?
Zauberkünstler Toby hat Physik studiert. Die häufigste Reaktion darauf? «Physik? Krass! Hab ich sofort abgewählt.» Warum eigentlich?
Toby wird euch zeigen wie überraschend Physik ist. Und manchmal fühlt sie sich verdächtig nach Magie an.

Mit einer Mischung aus verblüffenden Zaubertricks und erstaunlichen physikalischen Experimenten bringt Toby Naturgesetze ins Wanken – oder lässt sie zumindest so aussehen. Was zunächst wie reine Physik erscheint, entpuppt sich plötzlich als Zauberei. Gemeinsam mit dem Publikum geht es spielerisch an die Grenzen der Physik. Dabei wird nicht viel erklärt, sondern erlebt. Es wird gelacht, gestaunt, mitgeraten und mit gezaubert. Am Ende bleibt nicht nur staunen, sondern echte Neugier. Und fast immer der Wunsch: «Noch einen Trick!»

Und für all die jetzt noch skeptisch sind, es ist eine Mischung aus ungefähr 70% Zauberei und 30% Physik. Staunen! Lernen! Lachen!

Jahresrückblick 2026 - es war ja nicht alles gut

Kleinkunstsaal, Dominikanerkloster Prenzlau Mittwoch, 9. Dezember 2026, 19:00 UhrTickets
Henning Ruwe & Martin Valenske, © Künstlervergrößern
Henning Ruwe & Martin Valenske, © Künstler

Berliner Distel:
Henning Ruwe & Martin Valenske, Unterhaltung

Achtung: sehr lustig!

Die Bundesregierung verzapft nicht nur an der Tankstelle reichlich Unfug, Jens Spahn ist im Babyglück, ein Wal-Verlierer liegt in der Ostsee, das Traumschiff legt nicht mehr an der Straße von Hormuz an und nicht einmal die deutsche Nationalmannschaft hat mehr Lust zu arbeiten. Wenn das der Kanzler wüsste.

2026 gibt es also wieder reichlich Gründe, das Jahr noch einmal ordentlich auszulachen: Die Humorprofis Henning Ruwe und Martin Valenske machen wie gewohnt keine Gefangenen, liefern pünktlichere Pointen als die Bahn und begegnen dem satirischen Gesprächsbedarf mit viel frischem Witz sowie spitzen und stumpfen Bemerkungen. Das Publikum erwartet ein furioser Jahresrückblick in wohlüberdosierter Schärfe.

Weihnachtsmatinée

Refektorium des Dominikanerklosters Prenzlau Samstag, 26. Dezember 2026, 11:00 Uhr
Samstag, 26. Dezember 2026, 15:00 Uhr
Tickets
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Preußisches Kammerorchester
Aiko Ogata, Leitung

123. Groschenkonzert: Musik von Peter Tschaikowski (1840 - 1893) und Ausschnitte aus dem Ballett «Der Nussknacker»

Freuen Sie sich auf ausgewählte Werke und zauberhafte Ausschnitte aus seinem weltberühmten Ballett „Der Nussknacker“ – ein musikalischer Weihnachtsmorgen voller Eleganz, Wärme und festlicher Stimmung.

Tickets um 11 Uhr
Tickets um 15 Uhr

Service

Veranstalter

Dominikanerkloster Prenzlau
Kulturzentrum und Museum
Uckerwiek 813
17291 Prenzlau
03984-75 261
info@dominikanerkloster-prenzlau.de
www.dominikanerkloster-prenzlau.de

Kartenservice

Dominikanerkloster / KlosterCafé Prenzlau, 0 39 84/ 75 280
Stadtinformation Prenzlau, 03984 / 75 163

reservix - Tickets

Museum & Ausstellungen

Mai – September: Di–So 10–18 Uhr
Oktober – April: Di–So 11–17 Uhr

Kulturhistorisches Museum
Dauerausstellung & Sonderausstellungen
Rundgang durch das Museum inkl. modernem Nordkreuzgang

Tourist-Information

Stadtinformation Prenzlau
Marktberg 2
17291 Prenzlau
03984/75 163
www.prenzlau-tourismus.de

Anreise

Bahn: Ab Berlin RE3 oder RB62 bis Prenzlau Bahnhof, weiter mit Bus 403
Auto: A11, Ausfahrt Gramzow, weiter über B198, oder A20, Ausfahrt Prenzlau-Ost bzw. Prenzlau-Süd, weiter über B109

Änderungen vorbehalten!

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.