Kleist-Festtage

Kleist-Festtage, Foto: Anastasiia Kalkovergrößern
Kleist-Festtage, Foto: Anastasiia Kalko

6. – 11. Oktober

Die Stadt Frankfurt (Oder) feiert ihren berühmten Sohn, den Dramatiker Heinrich von Kleist, mit einem Theater- und Literaturfestival, das alljährlich rund um seinen Geburtstag stattfindet.

Sechs Tage lang laden das Kleist Forum und das Kleist-Museum zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein, darunter Theateraufführungen, Lesungen, thematische Führungen und experimentelle Performances. Auch in diesem Jahr wird der Kleist-Förderpreis für neue Dramatik verliehen, der seinen Namensgeber und die Kunstform des Schreibens ehrt.

Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie ab August unter www.kleistfesttage.de

Programm 2026

Verleihung des Kleist-Förderpreises für neue Dramatik 2026

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 7. Oktober 2026Tickets
Kleist Forum Frankfurtvergrößern
Kleist Forum

Der Autor Kaleb Erdmann erhält für sein Stück «Debritz» den diesjährigen Kleist-Förderpreis für neue Dramatik. Der Preis, den die Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), das Kleist Forum und die Dramaturgische Gesellschaft seit 1996 vergeben, gilt als Wegbereiter vieler, mittlerweile international renommierter Autorinnen und Autoren. Der Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und einer Uraufführungsgarantie verbunden.

Premiere: Debritz

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 7. Oktober 2026Tickets
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Kleist Forum

Schauspiel von Kaleb Erdmann
Koproduktion des Badischen Staatstheater Karlsruhe mit dem Kleist Forum.

Im Anschluss an die Preisverleihung ist die Uraufführung des prämierten Stücks zu sehen. In «Debritz« geht es um die Auswirkungen einer Solequelle auf eine fiktive ostdeutsche Stadt: Während die einen auf wirtschaftlichen Aufschwung hoffen, leiden die anderen unter der Versalzung des Bodens. Allein, den Salzgeist interessieren die Sorgen der Menschen nicht – die Naturgewalt denkt in weitaus längeren Zyklen.
Ein Stück, das sich virtuos zwischen Welten, Genres und Wirklichkeiten bewegt, immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit.

Konzert Tim Fischer: Chansons

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 10. Oktober 2026Tickets
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Kleist Forum

Tim Fischer, Gesang
Thomas Dörschel, Flügel
Theodor Flindell, Geige
Bernd Oezsevim, Schlagzeug

Weitere Veranstaltungen 2026

Vortrag: Fürst Pückler

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 13. Januar 2026, 17:00 Uhr
Gert Streidt ©Christiane Schleifenbaumvergrößern
Gert Streidt, Foto: Christiane Schleifenbaum

Gert Streidt, Lesung

Leben von Hermann Fürst

Ehemaliger Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Gert Streidt erzählt aus dem abenteuerlichen Leben von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, der heute weltweit als genialer Garten- und Landschaftskünstler gefeiert wird.

Der 122. Blaue Mittwoch

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 14. Januar 2026, 19:30 Uhr
Arnulf Rating schaut an.vergrößern
Arnulf Rating, Foto: Christian Schulz

Arnulf Rating, Moderation
u.a.

Kabarett & Show mit den Maulhelden

Begleitet von einer für jeden Abend wechselnden Band, gibt »Der Blaue Mittwoch« einen Einblick in das, was in der Berliner und Brandenburger Szene auf den Bühnen tobt oder im Verborgenen blüht.

Eine schräge und kontrastreiche Show mit Comedians, Artist:innen, Chören und Wortkünstlerinnen und Wortkünstler, präsentiert vom Kabarettisten Arnulf Rating und dem Maulhelden-Team.

RE:FUTURE

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 15. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 16. Januar 2026, 19:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 19:30 Uhr
1 Frau läuftvergrößern
re:future, Foto: Hannes Langer

Bürgerbühne im Kleist Forum:
Hanne Seitz, Konzept, Choreographie & Szenografie
Katja Münster, Mitarbeit Dramaturgie
Una H. Moehrke, Gemälde
Ronja Nicolas, Assistenz
Katharina Azbel, Dennis Kramp, Sophie Scheiper, Birgit Schöneberg, Elisa Sommerfeld & dem Neufundländer Russ, Spiel & Darstellung

Ein tanztheatrales Echo aus der Zukunft

Die Zeit. Ein rätselhaftes Phänomen. Mal verloren, mal gewonnen, mal verschwendet, mal ausgenutzt. Schon immer wurde die Zukunft befragt, besonders in Krisenzeiten mit Vorhersagen bedacht, Sterne und Orakel zu Rate gezogen, auch Rituale angestrengt, um sie in gute Bahnen zu lenken. Dagegen holen wir die Zukunft in die Wirklichkeit der Bühne und halten Antworten bereit, die das Kommende als Preenactment schon heute gegenwärtigen. Eine zwischen Realität und Fiktion angesiedelte, auf Improvisation basierende Performance; ein Spiel mit Konstellationen, Figurationen und Zuständen. Dance the Future – wahrhaftig, humorvoll und voller Poesie.

Hinweise zum Preis: Reservierung erforderlich.

Das NEINhorn

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 16. Januar 2026, 10:00 Uhr
Samstag, 17. Januar 2026, 15:00 Uhr
Eine Szene vom "Das NEINhorn", Foto: Udo Krausevergrößern
Eine Szene vom "Das NEINhorn", Foto: Udo Krause

Benjamin Schaup, Regie
Stephanie Dorn, Ausstattung
Tom van Hasselt, Bühnenfassung und musikalische Leitung
Katarzyna Kluczna, Choreografie
Sandra Zabelt, Dramaturgie
Besetzung:
Jörg Zuch - Erzähler
Katharina Apitz - NEINhorn
Andreas Philemon Schlegel - Einhorn-Bruder / WASbär
Janik Oelsch - Einhorn-Papa / KönigsDOCHter
Katarzyna Kluczna - Einhorn-Mama / NAhUND

Schauspiel mit Musik für Menschen ab vier Jahren, von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

Das NEINhorn schlägt aus der Art: Vehement lehnt es alles ab, was die anderen Mitglieder der Einhornfamilie gli-gla-glücklich macht, alles, was herzrosa und knuddelweich und zuckersüß ist. Weil sein Lieblingswort «Nein!» ist, wird es auf den Namen NEINhorn getauft.

Das NEINhorn verlässt den heimatlichen Herzwald und lässt die Einhornfamilie ratlos zurück. Es marschiert reimlos hinaus ins Land der Träume, wo es dem WASbären und dem NaHUND begegnet. Zusammen befreien sie die KönigsDOCHter aus dem Turm, in den ihr Vater sie gesperrt hat, und stellen fest, dass auch Trotz gemeinsam mehr Spaß macht.

Jenseits von Germany

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 18. Januar 2026, 15:00 Uhr
Jenseits von Germanyvergrößern
Jenseits von Germany, © Kabarett-Theater Distel

Kabarett-Theater Distel
Robert Schmiedel & Frank Voigtmann, Buch
Olaf Kirmis & Bettina Prokert, Textbeiträge
Frank Voigtmann, Regie
Fred Symann, musikalische Leitung

Eine wahre Geschichte

Im neuen Programm des Berliner Kabarett-Theaters Distel geht es um nicht weniger als die Zukunft des Standortes Germany. Mit gewohnt spitzer Feder, bitterbösem Humor und einem untrüglichen Gespür für die Absurditäten unserer Zeit nimmt das Ensemble die Herausforderungen eines Landes unter die Lupe, das einst für Innovation und Verlässlichkeit stand – und sich nun in einem politischen und wirtschaftlichen Wirrwarr zu verlieren scheint.

Ein Abend, voller satirischer Absurditäten und bitterböser Wahrheiten.

Der zerbrochne Krug

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 21. Januar 2026, 11:00 Uhr
Donnerstag, 22. Januar 2026, 11:00 Uhr
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Thomas M. Jaukvergrößern
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater:
Bettina Jahnke, Regie
Dorit Lievenbrück, Bühne & Kostüme
Achim Gieseler, Musik
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Besetzung:
Arne Lenk - Richter Adam
Jörg Dathe - Schreiber Licht
Hannes Schumacher - Gerichtsrat Walther
Bettina Riebesel - Marthe Rull
Chenoa North-Harder - Eve Rull
Paul Wilms - Ruprecht Tümpel
Joanna Kitzl - Brigitte

Nach dem Lustspiel von Heinrich von Kleist

Richter Adam befindet sich in erbärmlichem Zustand. Verletzt und mit fehlender Perücke muss er den Gerichtstag beginnen. Doch damit nicht genug: Just heute nimmt auch Gerichtsrat Walter teil, um die hiesige Justiz unter die Lupe zu nehmen. Gleich der erste Fall kostet den Richter Kopf und Kragen. Denn den Scherbenhaufen, der ihm präsentiert wird, hat er selbst verursacht. In der Nacht zuvor bedrängte er die junge Eve in ihrem Zimmer. Überrascht von ihrem Verlobten Ruprecht, flüchtete Adam aus dem Fenster und zerbrach dabei einen Krug. Diesen bringt Mutter Marthe nun vor Gericht und bezichtigt Ruprecht der Tat, der sich heftig wehrt. Und Eve? Die schweigt; erpresst von Richter Adam, der über sich selbst Gericht hält und dabei mit aberwitziger Dreistigkeit versucht, die Wahrheit zu vertuschen und Ruprecht zum Täter zu machen.

Neujahrsempfang des Kleist-Museums

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:00 Uhr
Anke Pätsch, Foto: Gordon Weltersvergrößern
Anke Pätsch, Foto: Gordon Welters

Thomas Strauch, musikalische Begleitung
Anke Pätsch, Rede

Konzert & Gespräch

Was bringt das neue Jahr im Kleist-Museum?

Über die Highlights unserer Museumsarbeit 2026 und die Vorbereitungen für das Kleist-Jubiläum 2027 spricht Anke Pätsch, Direktorin des Kleist-Museums.

Die aktuelle Sonderausstellung Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik wird in einer Führung vorgestellt, und gemeinsam gemeinsam erheben wir das Glas auf das Jahr 2026.

Eintritt frei, inkl. Freigetränk!

Der kleine Prinz

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 24. Januar 2026, 15:00 Uhr
Der kleine Prinzvergrößern
Der kleine Prinz, © Sandtheater UG

Sandtheater:
Dimitrij Sacharow, Regie
Olga Lysytska, Sandkreationen
Ronny Krappman, Erzählung

Nach dem Roman von Antoine de Saint-Exupéry

Eine beeindruckende Interpretation des berühmten Buches von Antoine de Saint-Exupéry. Diese Show bietet dem Publikum eine wunderbare Möglichkeit, die bekannte Geschichte »Der kleine Prinz« auf eine neue und einzigartige Weise zu erleben. Sandartistin Alla Denisova erschafft live fantastische Bilder in Sand, die auf eine große Leinwand projiziert werden, während Ronny Krappmann, die bekannte Stimme des ARD-Magazins »Brisant« die Geschichte des kleinen Prinzen vorliest.

Die Kombination aus poetischen Bildern und einer starken Erzählung macht diese Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nuhr auf Tour

Messehalle 1 Frankfurt (Oder) Samstag, 24. Januar 2026, 20:00 Uhr
Dieter Nuhr, Foto: Jan Düfelsiekvergrößern
Dieter Nuhr, Foto: Jan Düfelsiek

Dieter Nuhr, Kabarett

Meister der komischen Zeitanalyse

Dieter Nuhr seziert die Gegenwart, stößt überall auf Absurditäten und Widersprüche und schreinert daraus immer neue Pointen.

Auch wenn sich die Welt in fragwürdigem Zustand befindet, wenn Nuhr auf Tour geht, wirkt sie brüllend komisch.

Dabei polarisiert er wie kaum ein anderer deutscher Kabarettist – und trifft mit seinen Betrachtungen zum Zeitgeist in Deutschland offensichtlich nach wie vor den Nerv seines Publikums.

Öffentliche Probe - Ein Ringelnatz-Abend

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 25. Januar 2026, 15:00 Uhr
2 Männer: Jörg Schüttauf und Holger Umbreitvergrößern
Jörg Schüttauf und Holger Umbreit, Foto: Sabine Wietschorke

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit, Lesung

witzig, geistreich und skurril

»Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise.« – Joachim Ringelnatz schrieb Texte, die so witzig, geistreich, auch skurril waren, dass sie heute noch gerne gelesen und vorgetragen werden. Sehr zum Vergnügen der Zuhörenden. Vor allem, wenn die Texte von zwei gestandenen Schauspielern wie Jörg Schüttauf und Holger Umbreit dargeboten werden.

Für ihren Ringelnatz-Abend haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht. Sie verknüpfen eigene Probe- und Tournee-Erfahrungen mit denen des vor fast 150 Jahren geborenen Artisten und Kabarettisten.

Das Patriarchat und der Triumph der weiblichen Stimme. Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ (Lesung)

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 27. Januar 2026, 18:00 Uhr
Ingeborg Bachmann auf Buchcover Malina (Ausschnitt) ©Piper Verlagvergrößern
Ingeborg Bachmann auf Buchcover Malina (Ausschnitt), © Piper Verlag

Tina Hartmann, Lesung und Gespräch

Ein Opernlibretto zum Bachmann-Jahr

Die Musikaffinität von Bachmanns „Malina“ zeigt sich schon an Notenbeispielen und musikalischen Tempobezeichnungen im Text. Tina Hartmann, Professorin für Literaturwissenschaft, Autorin und Librettistin, berichtet aus ihrer Vorbereitung zur ersten Vertonung von „Malina“.

Kooperationsveranstaltung mit der Professur für Westeuropäische Literaturen der Europa-Universität Viadrina

Eintritt frei

Stay Ugly

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:30 Uhr
Stay Ugly, Foto: Jonas Rangottvergrößern
Stay Ugly, Foto: Jonas Rangott

Bürgerbühne im Kleist Forum
Jonas Rangott, Performance

«Wie kann ich einen Körper bedienen, der nicht mir gehört, in einer Gesellschaft, in die ich nicht hineinpasse?» SHALL I STAY UGLY?

Ein Raum, vernarbt von der Decke bis zum Fußboden. Irgendwo dort schaut sich ein Kind im Spiegel an und fängt an zu weinen, neben ihm ist der Engel vom Himmel gefallen. Zwischen mütterlicher Liebe und dem ersten Tuschkasten zerbricht der Glasknochen auf dem Schulhof. Der Pinsel ersetzt keine Augen und Liebe will riskiert werden.

Auf der Suche nach Liebe, Akzeptanz, Zugehörigkeit und dem Loslösen von Geschlechtsidentitäten erforscht die Performance «Stay Ugly» Körperdysmorphie, Transformation und Body Positivity.

Hinweise zum Preis: Reservierung erforderlich.

Spur der Steine

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 7. Februar 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 8. Februar 2026, 15:00 Uhr
2 Männer und 1 Frauvergrößern
Spur der Steine, Foto: Udo Krause

Uckermärkische Bühnen Schwedt

Der Wilde Westen im tiefen Osten

Der Draufgänger Balla begegnet den chaotischen Zuständen auf der Baustelle, indem er das für die Arbeit notwendige Material zusammenklaut und Kollegen drangsaliert, um auf seinen Schnitt zu kommen. Die Männer seiner Brigade gehören zu den besten Arbeitern, aber auch zu den größten Störenfrieden. Doch dann stellt sich ihm der Idealist Horrath entgegen und will Balla von der Idee eines gemeinsamen, größeren Ziels überzeugen. Als sich der verheiratete Horrath in die junge Ingenieurin Kati verliebt, in die sich auch Balla verguckt hat, macht er sich angreifbar. Die heimliche Liebe bedroht nicht nur die Sehnsüchte und Ziele der drei, sondern auch die gemeinsame Arbeit und alles, was sie in den vergangenen Monate schon erreicht haben.

23 Jahre lang, von 1966 bis 1989, war der DEFA-Klassiker verboten. Die Uckermärkischen Bühnen erzählen die Geschichte jetzt mit viel Musik auf der großen Bühne.

Aschewolken

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 11. Februar 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 12. Februar 2026, 10:00 Uhr
Poster "Aschewolken", © Künstlervergrößern
Poster "Aschewolken", © Künstler

Hans Otto Theater:
Harry Fuhrmann, Regie
Monika Frenz, Bühne & Kostüme
Kim Hausner, Videoproduktion
Emma Charlott Ulrich, Dramaturgie
Michael Böhnisch, Theaterpädagogik
Luise von Stein - Laura
Ingraban von Stolzmann - Michael
Levi Wessel - Mathé (im Video)

Nach dem Buch von Lisa Wentz - Ab 13 Jahren

In einer entscheidenden Nacht treffen die beiden AußenseiterInnen Michael und Laura aufeinander. Ihr gemeinsamer Freund Mathé ist gestorben, und dieser Verlust hat sie verändert. Laura hat sich noch stärker auf sich selbst zurückgezogen und Michael plant seine Flucht: Um Mitternacht wird er sechzehn, dann will er die Stadt verlassen und die Last der Vergangenheit abwerfen. Er streift umher, sprüht Graffiti-Botschaften – ein stilles, rebellisches Andenken an Mathé.

In ihrem 2020 mit dem Sonderpreis des Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises ausgezeichneten Stück zeigt die Autorin Lisa Wentz, wie aus Trauer Hoffnung und aus Verlust neue Stärke entstehen kann.

Best of Poetry Slam

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 13. Februar 2026, 10:00 Uhr
Freitag, 13. Februar 2026, 19:30 Uhr
Ein Schild mit Note 9,9vergrößern
Best of Poetry Slam, Foto: Michelle Jekel

Kampf der Künste, Organisation

Die wunderbare Welt des Spoken Word

Bei dieser fulminanten Dichterschlacht geben fünf Top-Poetinnen und Poeten Einblick in das, was sie und ihre Welt bewegt.

Mit selbstgeschriebenen Texten nah am Puls der Zeit treten sie gegeneinander und um die Gunst des Publikums an, das darüber entscheidet, wer die vielleicht beste Geschichte aller Zeiten geschrieben hat.

Ist komisch – macht aber nichts

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Samstag, 14. Februar 2026, 19:00 Uhr
Julia Jäger, Foto: Jeanne Degraavergrößern
Julia Jäger, Foto: Jeanne Degraa

Julia Jäger, Lesung und Gespräch

Lesung zum Valentinstag

Julia Jäger wuchs in Frankfurt (Oder) auf, ihr Vater Diether war Schauspieler am Kleist-Theater, und die Tochter trat früh in seine Fußstapfen. Schon mit 13 spielte sie in «Moritz in der Litfaßsäule» mit. Seit Anfang der 90er Jahre ist sie aus Fernsehen und Kino nicht wegzudenken, in den 2020ern ist sie auch wieder im Theater zu sehen.

Zum Valentinstag lädt die Schauspielerin zu amüsanten Texten aus 100 Jahren ein, dabei sind u. a. Jaroslav Hašek und Renate Holland Moritz.

Eduards Traum

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 14. Februar 2026, 19:30 Uhr
Ein Mann lächelt.vergrößern
Dominique Horwitz, Foto: Ralf Brinkhoff

Dominique Horwitz, Lesung
Hansjörg Fink, Posaune
Lukas Böhm, Percussion & Vibraphon

Ein Musikalisch-Literarisches Potpourri
Nach einer Erzählung von Wilhelm Busch

Ein Wilhelm-Busch-Abend als grenzüberschreitende Erfahrung: Ein Mann erlebt im Schlaf, wie »sein Geist, seine Seele, oder wie man's nennen will«, zu einem Punkt komprimiert wird. Dieser Ich-Punkt durchquert unbekannte, surreale Länder, begegnet den skurrilsten Gestalten und Figuren und erlebt allerlei vergnügliche Abenteuer.

In der Fassung von Dominique Horwitz wird »Eduards Traum« zum Melodram. Musik trifft auf Sprache, Melodie und Klang führen das Wort und die Satire schnippt mit dem Finger. Der virtuose klassische Schlagzeuger Lukas Böhm und der nicht minder virtuose Jazzposaunist Hansjörg Fink erfinden Klang- und Traumwelten, die Wilhelm Buschs satirische Prosa tanzen lassen.

Der zerbrochne Krug

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 22. Februar 2026, 15:00 Uhr
Montag, 23. Februar 2026, 11:00 Uhr
1 Mann zeigt einer Frau seine ärgerlicher Gesicht.vergrößern
Der zerbrochne Krug, Foto: Steffen Rasche

neue Bühne Senftenberg

Schauspiel von Heinrich von Kleist

Es ist Gerichtstag im idyllischen Dorf Huisum und Gerichtsrat Walter hat sich angekündigt. Richter Adam ist mit dem falschen Fuß aufgestanden, seine Wunde am Kopf schmerzt fürchterlich und er kann seine Perücke nicht finden. Marthe Rull erhebt schwere Vorwürfe: In der Nacht besuchte ein unbekannter Mann ihre Tochter Eve in ihrem Zimmer. Auf der Flucht zerstörte er ihren geliebten Krug. Der Tat beschuldigt wird Ruprecht, Eves Verlobter. Der widerspricht heftig, während Eve vom wahren Täter Adam erpresst wird und schweigt. Der Dorfrichter eröffnet den Prozess und versucht mit allen Mitteln, einen Schuldigen zu finden. Die Wahrheit wird so lange geleugnet, verborgen und verbogen, wie es nur möglich ist. Und die Gesellschaft spielt scheinheilig mit.

Musikalisches in den Bühnenwerken Kleists

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 24. Februar 2026, 17:00 Uhr
Nora Eckert ©privavergrößern
Nora Eckert, © priva

Nora Eckert, Leitung

Ein Weg zu Kleists Verhältnis zur Musik führt über seine Theaterstücke

Welche Rolle spielt die Musik darin?
Und was lässt sich über die Bühnenmusik sagen?

Die Musikexpertin Nora Eckert führt in einen eher unbekannten Aspekt von Kleist und die Musik ein.

Schneeweisschen und Rosenrot

Studiobühne, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 25. Februar 2026, 09:00 Uhr
Mittwoch, 25. Februar 2026, 10:30 Uhr
1 Mann mit langem Bart 2 Mädchenvergrößern
Schneeweißchen und Rosenrot, © Theater Frankfurt

Theater Frankfurt
Frank Radüg, Text und Regie

Schauspiel: nach dem Märchen der Brüder Grimm

Schneeweißchen und Rosenrot nehmen sich eines Bären an, der müde, hungrig und ganz ohne Bärenkraft in einer Winternacht an ihre Tür klopft.

Sie ahnen nicht, dass der Bär ein verzauberter Königssohn ist, der ihnen Liebe und Reichtum bescheren wird.

Ein Märchen über Großzügigkeit, Ehrlichkeit und die Kraft der Liebe.

Aus dem Nichts

Hinterbühne, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 26. Februar 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 26. Februar 2026, 19:30 Uhr
Aus dem Nichts, Foto: Sinje Hasheidervergrößern
Eine Szene vom "Aus dem Nichts", Foto: Sinje Hasheider

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Junges Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin

Bei einem brutalen Nagelbombenanschlag in Hamburg kommen Katja Şekercis Ehemann und ihr achtjähriges Kind ums Leben. Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse vermuten, dass es sich um eine islamistisch motivierte Tat oder um einen Racheakt innerhalb der türkischen, kurdischen oder albanischen Mafia handelt. Die Familie, die Opfer eines brutalen Gewaltaktes ist, wird zum Sündenbock. Die Brutalität und Unmenschlichkeit der Tat und das rassistische Vorgehen der staatlichen Apparate lassen Katja verzweifeln und die Wut in ihr wachsen. Doch ihr bester Freund und Anwalt lässt nicht locker und vermutet hinter dem Ganzen einen Terrorakt von Nazis.

Kann es Gerechtigkeit geben in einer Gesellschaft, die Menschen nach ihrer Herkunft unterteilt und beurteilt, sie aufgrund ihrer Wurzeln diskriminiert und ihnen mit Hass begegnet?
Wird Rache zu einer Option, wenn der Rechtsstaat versagt?

Das grosse 7

Studiobühne, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr
4 Männer und 1 Frau mit Instrumentenvergrößern
Die Gorillas, Foto: Steffen Roth

Improvisationstheater "Die Gorillas":
Michael Wolf, Barbara Klehr, Robert Munzinger & Tom Jahn, Spiel
Felix Raffel, Musik

Shows: Wer wird die Hauptfigur des Abends

An diesem Abend haben die Zuschauer die Macht. Es geht darum, die Hauptfigur der zweiten Hälfte zu ermitteln.

In bewegenden Monologen, mitreißenden Liedern und witzigen Szenen werden die verschiedensten Charaktere improvisiert: schräge Vögel, eiskalte Killer, laszive Diven, schusselige Kommissare…, alles ist möglich.

Nur vier schaffen es in die nächste Runde.

Nach der Pause dann die entscheidende Abstimmung: Wer bekommt die Hauptrolle?

Service

Veranstalter

Kleist Forum
Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder)
Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)
www.kleistforum.de
www.kleistfesttage.de

Kleist-Museum
Faberstraße 7
15230 Frankfurt (Oder)
0335-387221-0
info@kleist-museum.de
www.kleist-museum.de

Kartenservice

0335-4010-120
ticket@muv-ffo.de

eventim - Tickets

Touristinformation

Deutsch-Polnische Tourist-Information Frankfurt (Oder)
im Bolfrashaus
Große Oderstr. 29
15230 Frankfurt (Oder)
0335-610080-0
tourismus@frankfurt-slubice.eu
www.frankfurt-slubice.eu

Anreise

Bahn: Ab Berlin halbstündlich mit RE 1 nach Frankfurt (Oder)

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.