Kleist-Festtage

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Kleist-Festtage, Foto: Anastasiia Kalko

6. – 11. Oktober

Die Stadt Frankfurt (Oder) feiert ihren berühmten Sohn, den Dramatiker Heinrich von Kleist, mit einem Theater- und Literaturfestival, das alljährlich rund um seinen Geburtstag stattfindet.

Sechs Tage lang laden das Kleist Forum und das Kleist-Museum zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein, darunter Theateraufführungen, Lesungen, thematische Führungen und experimentelle Performances. Auch in diesem Jahr wird der Kleist-Förderpreis für neue Dramatik verliehen, der seinen Namensgeber und die Kunstform des Schreibens ehrt.

Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie ab August unter www.kleistfesttage.de

Programm 2026

Eröffnung der Kleist-Festtage

Plac Wolności, Słubice, Polen Ein Kleid für Käthchen: Dienstag, 6. Oktober 2026, 16:30 Uhr
Einzug und Eröffnung: Dienstag, 6. Oktober 2026, 17:30 UhrKleist-Museum Frankfurt (Oder)
Tickets
Guerilla Architects, Foto: Elisa Grehlvergrößern
Guerilla Architects, Foto: Elisa Grehl

Programm:
– Ab 16:30 Uhr: Ein Kleid für Käthchen, Performance am Käthchen-Denkmal
– Ab 17:30 Uhr: Einzug und Eröffnung

Mit einer Performance in Słubice und einem feierlichen Einzug in die «Offene Werkstatt» eröffnen die Kleist-Festtage 2026 im Kleist-Museum zugleich den Prolog zum Jubiläumsprogramm «Kreuzungen – Intersections. 250 – Kleist».

Im Mittelpunkt steht die vom Kollektiv Guerilla Architects gestaltete «Offene Werkstatt» – ein neuer Raum für Begegnung, künstlerische Aktionen und gemeinsames Denken. Nach der Vorstellung des Prolog-Programms lädt ein Rundgang zum Austausch und Weiterdenken ein.

Teilnahme und Eintritt frei! Anmeldung unter kasse@kleist-museum.de

Führungen

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Express-Führung: Mittwoch, 7. Oktober 2026, 12:30 Uhr
Express-Führung: Donnerstag, 8. Oktober 2026, 12:30 UhrExpress-Führung: Freitag, 9. Oktober 2026, 12:30 UhrFührung: Samstag, 10. Oktober 2026, 11:00 UhrEntdeckungsführung: Sonntag, 11. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Tickets
Express-Führung «Fraktur und Antiqua», © Kleist-Museum Frankfurt (Oder)vergrößern
Express-Führung «Fraktur und Antiqua», © Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Dr. Barbara Gribnitz, Kuration

Best-of-Führung durch die Dauerausstellung «Rätsel. Kämpfe. Brüche.»
– 7. Oktober: Express-Führung «Fraktur und Antiqua»
– 8. Oktober: Express-Führung «Kleist und Technik»
– 9. Oktober: Express-Führung «Kleist und die Liebe»
– 10. Oktober: Führung «Kleist in Frankfurt (Oder)»
– 11. Oktober: Entdeckungsführung

Heinrich von Kleists Biografie führt uns in die Zeit um 1800. Seine Werke hingegen sind zeitlos und gehören bis heute zu den bedeutendsten literarischen und journalistischen Texten in deutscher Sprache. Die interaktive Ausstellung präsentiert daher Leben und Werk getrennt.

Kleists Alleinstellungsmerkmal ist sein virtuoser, spannungsreicher Umgang mit der deutschen Sprache – seinem Material, das er formt. Auf spielerisch-anschauliche Art lassen sich die spezifischen Merkmale seines Schreibens entdecken.

Die aus dieser Sprache erschaffenen Textwelten werden unter thematischen Perspektiven in Audiozitaten vorgestellt. Ohne vorgefertigte Bilder anzubieten, ermöglicht die Ausstellung dadurch ganz persönliche Zugänge zu Kleists Werk.

Verleihung des Kleist-Förderpreises für neue Dramatik 2026

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Kaleb Erdmann, © Künstlervergrößern
Kaleb Erdmann, © Künstler

Der Autor Kaleb Erdmann erhält für sein Stück «Debritz» den diesjährigen Kleist-Förderpreis für neue Dramatik.

Der Preis, den die Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), das Kleist Forum und die Dramaturgische Gesellschaft seit 1996 vergeben, gilt als Wegbereiter vieler, mittlerweile international renommierter Autorinnen und Autoren. Der Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und einer Uraufführungsgarantie verbunden.

Kaleb Erdmann besuchte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig den Studiengang Literarisches Schreiben. Sein Debütroman «wir sind pioniere» erschien im Februar 2024 im Ullstein-Verlag, wurde mit dem Debütpreis der lit.COLOGNE ausgezeichnet und gelangte auf die Shortlist des Ulla-Hahn-Preises. Für das Berliner Ensemble schrieb er 2025 das Stück «Always Carrey On» über den Schauspieler Jim Carrey. Sein zweiter Roman «Die Ausweichschule» erschien im Sommer 2025, ebenfalls bei Ullstein, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet. Im November desselben Jahres erhielt er den Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Im Anschluss an die Preisverleihung ist die Uraufführung des prämierten Stücks zu sehen.

Premiere: Debritz

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Eine Szene vom «Debritz», Foto: Thorsten Wulffvergrößern
Eine Szene vom «Debritz», Foto: Thorsten Wulff

Brit Bartkowiak, Regie
Hella Prokoph, Bühne und Kostüme
Jeremy Heiß, Musik
Sarah Charlotte Becker, Dramaturgie
Claudia Hübschmann, Antonia Mohr, Rebecca Seidel, Jannik Süselbeck & André Wagner, Darstellung

Schauspiel von Kaleb Erdmann: die Auswirkungen einer Solequelle auf eine fiktive ostdeutsche Stadt

Im äußersten Winkel Thüringens, am Fuße des Kyffhäusers, liegt das fiktive Örtchen Debritz. Hier machen der Zuckerrübenbäuerin Peggy und ihrem Freund Maik nicht nur drei heiße Sommer zu schaffen, sondern auch die örtliche Solequelle, die in ihr Grundwasser leckt. Für Peggy ist klar: Die Quelle muss trockengelegt werden, damit Debritz weiterleben kann – doch der Bürgermeister und die Salinenehemaligen wollen davon nichts hören. Sie träumen lieber von der ruhmreichen Vergangenheit der Salzstadt und glauben fest daran, dass Kaiser Barbarossa wiederauferstehen und ihre Geschicke zum Guten lenken wird. Auch Simone aus Böblingen mischt in Entwicklungsfragen des Ortes mit. Von all dem scheinbar unberührt ist nur der Salzgeist, eine überzeitliche Naturgewalt, die von der menschlichen Schicksalsergebenheit wenig hält – bis Peggy einen radikalen Plan fasst.

Ein Stück, das sich virtuos zwischen Welten, Genres und Wirklichkeiten bewegt, immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit.

Koproduktion des Badischen Staatstheater Karlsruhe mit dem Kleist Forum.

Was tun mit Kleist?

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 8. Oktober 2026, 17:30 UhrTickets
Kreidezeichnung Heinrich von Kleists; vermutlich von Wilhelmine von Zenge, um 1846vergrößern
Kreidezeichnung Heinrich von Kleists; vermutlich von Wilhelmine von Zenge, um 1846; © Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Nico Burgmeier, Christin Eichstädt, Christoph Pabel & Jan-Marius Rogler, Gespräch

Ein Abend über Fragen, Experimente und neue Wege, Kleist zu erzählen.

Studierende der Viadrina zeigen in der «Offenen Werkstatt» Projekte zwischen

  • Forschung
  • Gestaltung
  • Wissenschaftskommunikation,

darunter ein Hörspiel-Podcast und eine Ausstellung im Zeitschriftenformat.

Eintritt frei! Anmeldung unter kasse@kleist-museum.de

Uraufführung: Kätzchen Käthchen

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Eine Szene vom «Kätzchen Käthchen», © Bürgerbühne im Kleist Forumvergrößern
Eine Szene vom «Kätzchen Käthchen», © Bürgerbühne im Kleist Forum

Bürgerbühne im Kleist Forum:
Beata Anna Schmutz, Regie & Übersetzung
Sophie Lichtenberg, Szenografie & Kostüme
Karolina Serafin, Video
Friedrich Byusa Blam, Sound

Performance und Installation

Sieben junge Performer:innen begegnen Käthchen: einer über 200 Jahre alten Figur, deren Geist sich bis heute an den Wassern der Oder umtreibt, als Ikone, Projektionsfläche und Trägerin tradierter Frauenbilder. Zwischen Erinnerung, Körper und Widerstand fragen sie, wie Herkunft und gesellschaftliche Normen unsere Identität formen. Siebenmal sterben sie, siebenmal werden sie als Katzen neu geboren und überführen die Wiederaneignung Käthchens in einen feministischen Akt gegen romantisierte Weiblichkeit und patriarchale Erzählungen.

Dieses Projekt wird gefördert aus dem Kooperationsprogramm Interreg VI A Brandenburg – Polen, kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung).

Käthchen neu denken

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Freitag, 9. Oktober 2026, 17:30 UhrTickets
Käthchen neu denken, Foto: Karolina Serafinvergrößern
Käthchen neu denken, Foto: Karolina Serafin

Regisseurin Beata Anna Schmutz, Autorin Lea Langenfelder & Dr. Barbara Gribnitz, Gespräch

Was bleibt von Käthchen – und was widersetzt sich?

Einen Tag nach der Premiere von «Kätzchen Käthchen» der Bürgerbühne im Kleist Forum geben Regisseurin Beata Anna Schmutz und Autorin Lea Langenfelder Einblicke in ihre Arbeit frei nach Kleists «Das Käthchen von Heilbronn».

Im Gespräch mit Dr. Barbara Gribnitz geht es um feministische Lesarten, künstlerische Prozesse und eine Inszenierung zwischen Erinnerung und Aufbegehren.

Orestie

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 9. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Judith Rosmair, © Künstlervergrößern
Judith Rosmair, © Künstler

Torsten Fischer, Inszenierung
Herbert Schäfer, Bühne
Vasilis Triantafillopoulos, Kostüme
Nadja Hesse, Dramaturgie
Hannes Rittig, Judith Rosmair, Jakob Schleert, Paula Dieckmann, Annika Gräslund, Gabriele Völsch, Markus Voigt, Jan Bernhardt & Christiane Schoon, Spiel

Von Aischylos in einer Neufassung von Robert Icke / Deutsch von Ulrike Syha

Drei Morde, ein Fluch – und die Frage, was Gerechtigkeit heute bedeutet: Mit der Aischylos-Bearbeitung des englischen Autors und Regisseurs Robert Icke bringt das Theater Vorpommern in Koproduktion mit dem Kleist Forum einen antiken Stoff auf die Bühne, der erschreckend gegenwärtig wirkt. Im Mittelpunkt steht der Blick auf das traumatisierte Innenleben einer Familie, in der Gewalt wie ein Erbe weitergegeben wird. Die Neubearbeitung spiegelt eine Gegenwart, die von Konsum, neuen Medien und Sehgewohnheiten geprägt ist – eine Welt, in der große Existenzfragen oft auf das eigene Ich und private Beziehungen schrumpfen.

Die Struktur konzentriert sich auf die psychologische Innenansicht der Figuren, besonders auf das zerstörerische Beziehungsgeflecht zwischen Mutter und Sohn. Eingebettet in eine Gerichtsverhandlung werden die Ereignisse befragt: Was ist Rache, was ist Recht? Wo beginnt Zivilisation – und wo bricht sie?

Eine präzise Analyse von Gerechtigkeit, Vergeltung und den Folgen familiärer Gewalt. Mit der gefeierten Berliner Schauspielerin Judith Rosmair als Klytaimnestra – eine Rolle voller Macht, Verletztheit und Konsequenz.

Alles Anders - Theaterspaziergang

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 10. Oktober 2026, 14:00 UhrTickets
Kleist Forum Frankfurtvergrößern
Kleist Forum

Thomas Roth, Michael Kurzwelly, LaiendarstellerInnen und BewohnerInnen der Oberen Stadt, Führung

Ein Wohn- und Lebensraum mit vielen parallelen Welten, Stimmen, Sprachen, Geschichten

Bei diesem Theaterspaziergang wird das Gebiet der Oberen Stadt mit Methoden der Kunst erforscht.

Gelingt es, dieser Vielstimmigkeit durch gemeinsames Eintauchen eine Bühne zu verleihen?

Dieses Projekt wird gefördert vom Bund und Land Brandenburg über das Programm Sozialer Zusammenhalt in der Gebietskulisse Obere Stadt in Frankfurt (Oder)

Konzert «Tim Fischer: Chansons»

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 10. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Tim Fischer, © Künstlervergrößern
Tim Fischer, © Künstler

Tim Fischer, Gesang
Thomas Dörschel, Flügel
Theodor Flindell, Geige
Bernd Oezsevim, Schlagzeug

Chansons in der Art eines Charles Aznavour

Tim Fischer geht in seinem neuen Programm frei nach dem Lustprinzip vor. Er zeigt, dass er spielend in der Lage ist, einzigartige Chansons unterschiedlichster Herkunft zu einem Gesamtkunstwerk zu verschmelzen, das immer seine eigene Handschrift trägt, egal ob Zeitgenössisches von Thomas Pigor oder Sebastian Krämer oder zeitlos Klassisches von Georg Kreisler oder Jacques Brel.

«Er ist ein Schauspieler-Sänger in der Art eines Charles Aznavour, der in jedem Chanson eine andere Persönlichkeit annimmt und diese vom tiefsten Seelengrund bis in die Fingerspitzen darstellt», schreibt Die Presse, Wien.

Kohlhaas (no limits)

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 11. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Eine Szene von «Kohlhaas (no limits)», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene von «Kohlhaas (no limits)», © Veranstalter

Theater Bremen
Felix Krakau, Regie
u.a.

Schauspiel nach Heinrich von Kleist

Kleists 1810 erschienene Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der aus Rache für ein erfahrenes Unrecht einen beispiellosen Kreislauf der Gewalt entfesselt, ist ein rasanter Thriller über Recht versus Gerechtigkeit und das Aufbegehren eines Individuums gegen ein System. Kohlhaas ist ein Berserker, eine Figur von höchster moralischer Ambivalenz. Am Ende seines Feldzugs liegen Städte in Trümmern und Kohlhaas selbst findet sich auf dem Schafott wieder. Mit einem heutigen Blick schaut Autor und Regisseur Felix Krakau auf Kleists berühmte Erzählung und fragt nach der Berechtigung der Mittel, nach Auswegen aus dem Strudel und ob es einfache Lösungen in einer komplexen Welt geben kann.

Weitere literarisch-künstlerische Veranstaltungen des Veranstalters 2026

Sonderausstellung «Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik»

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Vernissage: Mittwoch, 8. Oktober 2025
Führung am Internationalen Museumstag: Sonntag, 17. Mai 2026, 13:00 UhrSonderführung: Dienstag, 26. Mai 2026, 17:00 UhrFührung auf Polnisch: Sonntag, 21. Juni 2026, 11:30 UhrFührung auf Deutsch: Sonntag, 21. Juni 2026, 13:00 UhrFührung auf Ukrainisch: Sonntag, 21. Juni 2026, 14:30 UhrExpress-Führung: Donnerstag, 25. Juni 2026, 17:15 UhrFinissage: Dienstag, 14. Juli 2026
Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik, Foto: Gordon Weltersvergrößern
Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik, Foto: Gordon Welters

Adrian Schliebe, Kuration

1811 wollte sich Heinrich von Kleist ein Jahr lang «mit nichts als der Musik beschäftigen». Es wäre alles, was er «über die Dichtkunst gedacht habe, auf Töne bezogen». Seither ist zu Kleists Leben und Werk eine Vielzahl von Instrumentalwerken und Opern von der Spätromantik bis zur elektronischen Musik entstanden. Sowohl die Bedeutung von Musik für Kleist als auch seine musikalische Wirkungsgeschichte werden in der Schau präsentiert.

Sonderführung: Making of «Zerbrochne Harmonien»

Kleist und die Musik – ein weites und facettenreiches Feld. Wie wählt man aus der vorhandenen Fülle an Themen und Objekten, wenn man zwei Ausstellungsräume bespielt? Kurator Adrian Schliebe gibt am 26. Mai einen Einblick in das Making-of seiner Ausstellung.

Öffentliche Führung

– 17. Mai: Öffentliche Führung am Internationalen Museumstag (Eintritt frei)
– 21. Juni: Öffentliche Führung am Museumssonntag

  • 11.30 Uhr: auf Polnisch
  • 13.00 Uhr: auf Deutsch
  • 14.30 Uhr: auf Ukrainisch

– 25. Juni: Express-Führung

Vortrag: Fürst Pückler

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 13. Januar 2026, 17:00 Uhr
Gert Streidt ©Christiane Schleifenbaumvergrößern
Gert Streidt, Foto: Christiane Schleifenbaum

Gert Streidt, Lesung

Leben von Hermann Fürst

Ehemaliger Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Gert Streidt erzählt aus dem abenteuerlichen Leben von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, der heute weltweit als genialer Garten- und Landschaftskünstler gefeiert wird.

Der Blaue Mittwoch

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Der 122. Blaue Mittwoch, 14. Januar 2026, 19:30 Uhr
Der 124. Blaue Mittwoch, 20. Mai 2026, 19:30 Uhr
Arnulf Rating schaut an.vergrößern
Arnulf Rating, Foto: Christian Schulz

Arnulf Rating, Moderation
Maulhelden-Team
u.a.

Kabarett & Show mit den Maulhelden

Begleitet von einer für jeden Abend wechselnden Band, gibt »Der Blaue Mittwoch« einen Einblick in das, was in der Berliner und Brandenburger Szene auf den Bühnen tobt oder im Verborgenen blüht.

Eine schräge und kontrastreiche Show mit Comedians, Artist:innen, Chören und Wortkünstlerinnen und Wortkünstler, präsentiert vom Kabarettisten Arnulf Rating und dem Maulhelden-Team.

RE:FUTURE

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 15. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 16. Januar 2026, 19:30 Uhr Samstag, 17. Januar 2026, 19:30 Uhr
1 Frau läuftvergrößern
re:future, Foto: Hannes Langer

Bürgerbühne im Kleist Forum:
Hanne Seitz, Konzept, Choreographie & Szenografie
Katja Münster, Mitarbeit Dramaturgie
Una H. Moehrke, Gemälde
Ronja Nicolas, Assistenz
Katharina Azbel, Dennis Kramp, Sophie Scheiper, Birgit Schöneberg, Elisa Sommerfeld & dem Neufundländer Russ, Spiel & Darstellung

Ein tanztheatrales Echo aus der Zukunft

Die Zeit. Ein rätselhaftes Phänomen. Mal verloren, mal gewonnen, mal verschwendet, mal ausgenutzt. Schon immer wurde die Zukunft befragt, besonders in Krisenzeiten mit Vorhersagen bedacht, Sterne und Orakel zu Rate gezogen, auch Rituale angestrengt, um sie in gute Bahnen zu lenken. Dagegen holen wir die Zukunft in die Wirklichkeit der Bühne und halten Antworten bereit, die das Kommende als Preenactment schon heute gegenwärtigen. Eine zwischen Realität und Fiktion angesiedelte, auf Improvisation basierende Performance; ein Spiel mit Konstellationen, Figurationen und Zuständen. Dance the Future – wahrhaftig, humorvoll und voller Poesie.

Hinweise zum Preis: Reservierung erforderlich.

Das NEINhorn

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 16. Januar 2026, 10:00 Uhr
Samstag, 17. Januar 2026, 15:00 Uhr
Eine Szene vom "Das NEINhorn", Foto: Udo Krausevergrößern
Eine Szene vom "Das NEINhorn", Foto: Udo Krause

Benjamin Schaup, Regie
Stephanie Dorn, Ausstattung
Tom van Hasselt, Bühnenfassung und musikalische Leitung
Katarzyna Kluczna, Choreografie
Sandra Zabelt, Dramaturgie
Besetzung:
Jörg Zuch - Erzähler
Katharina Apitz - NEINhorn
Andreas Philemon Schlegel - Einhorn-Bruder / WASbär
Janik Oelsch - Einhorn-Papa / KönigsDOCHter
Katarzyna Kluczna - Einhorn-Mama / NAhUND

Schauspiel mit Musik für Menschen ab vier Jahren, von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

Das NEINhorn schlägt aus der Art: Vehement lehnt es alles ab, was die anderen Mitglieder der Einhornfamilie gli-gla-glücklich macht, alles, was herzrosa und knuddelweich und zuckersüß ist. Weil sein Lieblingswort «Nein!» ist, wird es auf den Namen NEINhorn getauft.

Das NEINhorn verlässt den heimatlichen Herzwald und lässt die Einhornfamilie ratlos zurück. Es marschiert reimlos hinaus ins Land der Träume, wo es dem WASbären und dem NaHUND begegnet. Zusammen befreien sie die KönigsDOCHter aus dem Turm, in den ihr Vater sie gesperrt hat, und stellen fest, dass auch Trotz gemeinsam mehr Spaß macht.

Jenseits von Germany

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 18. Januar 2026, 15:00 Uhr
Jenseits von Germanyvergrößern
Jenseits von Germany, © Kabarett-Theater Distel

Kabarett-Theater Distel
Robert Schmiedel & Frank Voigtmann, Buch
Olaf Kirmis & Bettina Prokert, Textbeiträge
Frank Voigtmann, Regie
Fred Symann, musikalische Leitung

Eine wahre Geschichte

Im neuen Programm des Berliner Kabarett-Theaters Distel geht es um nicht weniger als die Zukunft des Standortes Germany. Mit gewohnt spitzer Feder, bitterbösem Humor und einem untrüglichen Gespür für die Absurditäten unserer Zeit nimmt das Ensemble die Herausforderungen eines Landes unter die Lupe, das einst für Innovation und Verlässlichkeit stand – und sich nun in einem politischen und wirtschaftlichen Wirrwarr zu verlieren scheint.

Ein Abend, voller satirischer Absurditäten und bitterböser Wahrheiten.

Der zerbrochne Krug

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 21. Januar 2026, 11:00 Uhr
Donnerstag, 22. Januar 2026, 11:00 Uhr
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Thomas M. Jaukvergrößern
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater:
Bettina Jahnke, Regie
Dorit Lievenbrück, Bühne & Kostüme
Achim Gieseler, Musik
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Besetzung:
Arne Lenk - Richter Adam
Jörg Dathe - Schreiber Licht
Hannes Schumacher - Gerichtsrat Walther
Bettina Riebesel - Marthe Rull
Chenoa North-Harder - Eve Rull
Paul Wilms - Ruprecht Tümpel
Joanna Kitzl - Brigitte

Nach dem Lustspiel von Heinrich von Kleist

Richter Adam befindet sich in erbärmlichem Zustand. Verletzt und mit fehlender Perücke muss er den Gerichtstag beginnen. Doch damit nicht genug: Just heute nimmt auch Gerichtsrat Walter teil, um die hiesige Justiz unter die Lupe zu nehmen. Gleich der erste Fall kostet den Richter Kopf und Kragen. Denn den Scherbenhaufen, der ihm präsentiert wird, hat er selbst verursacht. In der Nacht zuvor bedrängte er die junge Eve in ihrem Zimmer. Überrascht von ihrem Verlobten Ruprecht, flüchtete Adam aus dem Fenster und zerbrach dabei einen Krug. Diesen bringt Mutter Marthe nun vor Gericht und bezichtigt Ruprecht der Tat, der sich heftig wehrt. Und Eve? Die schweigt; erpresst von Richter Adam, der über sich selbst Gericht hält und dabei mit aberwitziger Dreistigkeit versucht, die Wahrheit zu vertuschen und Ruprecht zum Täter zu machen.

Neujahrsempfang des Kleist-Museums

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:00 Uhr
Anke Pätsch, Foto: Gordon Weltersvergrößern
Anke Pätsch, Foto: Gordon Welters

Thomas Strauch, musikalische Begleitung
Anke Pätsch, Rede

Konzert & Gespräch

Was bringt das neue Jahr im Kleist-Museum?

Über die Highlights unserer Museumsarbeit 2026 und die Vorbereitungen für das Kleist-Jubiläum 2027 spricht Anke Pätsch, Direktorin des Kleist-Museums.

Die aktuelle Sonderausstellung Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik wird in einer Führung vorgestellt, und gemeinsam gemeinsam erheben wir das Glas auf das Jahr 2026.

Eintritt frei, inkl. Freigetränk!

Der kleine Prinz

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 24. Januar 2026, 15:00 Uhr
Der kleine Prinzvergrößern
Der kleine Prinz, © Sandtheater UG

Sandtheater:
Dimitrij Sacharow, Regie
Olga Lysytska, Sandkreationen
Ronny Krappman, Erzählung

Nach dem Roman von Antoine de Saint-Exupéry

Eine beeindruckende Interpretation des berühmten Buches von Antoine de Saint-Exupéry. Diese Show bietet dem Publikum eine wunderbare Möglichkeit, die bekannte Geschichte »Der kleine Prinz« auf eine neue und einzigartige Weise zu erleben. Sandartistin Alla Denisova erschafft live fantastische Bilder in Sand, die auf eine große Leinwand projiziert werden, während Ronny Krappmann, die bekannte Stimme des ARD-Magazins »Brisant« die Geschichte des kleinen Prinzen vorliest.

Die Kombination aus poetischen Bildern und einer starken Erzählung macht diese Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nuhr auf Tour

Messehalle 1 Frankfurt (Oder) Samstag, 24. Januar 2026, 20:00 Uhr
Dieter Nuhr, Foto: Jan Düfelsiekvergrößern
Dieter Nuhr, Foto: Jan Düfelsiek

Dieter Nuhr, Kabarett

Meister der komischen Zeitanalyse

Dieter Nuhr seziert die Gegenwart, stößt überall auf Absurditäten und Widersprüche und schreinert daraus immer neue Pointen.

Auch wenn sich die Welt in fragwürdigem Zustand befindet, wenn Nuhr auf Tour geht, wirkt sie brüllend komisch.

Dabei polarisiert er wie kaum ein anderer deutscher Kabarettist – und trifft mit seinen Betrachtungen zum Zeitgeist in Deutschland offensichtlich nach wie vor den Nerv seines Publikums.

Öffentliche Probe - Ein Ringelnatz-Abend

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 25. Januar 2026, 15:00 Uhr
2 Männer: Jörg Schüttauf und Holger Umbreitvergrößern
Jörg Schüttauf und Holger Umbreit, Foto: Sabine Wietschorke

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit, Lesung

witzig, geistreich und skurril

»Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise.« – Joachim Ringelnatz schrieb Texte, die so witzig, geistreich, auch skurril waren, dass sie heute noch gerne gelesen und vorgetragen werden. Sehr zum Vergnügen der Zuhörenden. Vor allem, wenn die Texte von zwei gestandenen Schauspielern wie Jörg Schüttauf und Holger Umbreit dargeboten werden.

Für ihren Ringelnatz-Abend haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht. Sie verknüpfen eigene Probe- und Tournee-Erfahrungen mit denen des vor fast 150 Jahren geborenen Artisten und Kabarettisten.

Das Patriarchat und der Triumph der weiblichen Stimme. Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ (Lesung)

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 27. Januar 2026, 18:00 Uhr
Ingeborg Bachmann auf Buchcover Malina (Ausschnitt) ©Piper Verlagvergrößern
Ingeborg Bachmann auf Buchcover Malina (Ausschnitt), © Piper Verlag

Tina Hartmann, Lesung und Gespräch

Ein Opernlibretto zum Bachmann-Jahr

Die Musikaffinität von Bachmanns „Malina“ zeigt sich schon an Notenbeispielen und musikalischen Tempobezeichnungen im Text. Tina Hartmann, Professorin für Literaturwissenschaft, Autorin und Librettistin, berichtet aus ihrer Vorbereitung zur ersten Vertonung von „Malina“.

Kooperationsveranstaltung mit der Professur für Westeuropäische Literaturen der Europa-Universität Viadrina

Eintritt frei

Stay Ugly

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:30 Uhr
Stay Ugly, Foto: Jonas Rangottvergrößern
Stay Ugly, Foto: Jonas Rangott

Bürgerbühne im Kleist Forum
Jonas Rangott, Performance

«Wie kann ich einen Körper bedienen, der nicht mir gehört, in einer Gesellschaft, in die ich nicht hineinpasse?» SHALL I STAY UGLY?

Ein Raum, vernarbt von der Decke bis zum Fußboden. Irgendwo dort schaut sich ein Kind im Spiegel an und fängt an zu weinen, neben ihm ist der Engel vom Himmel gefallen. Zwischen mütterlicher Liebe und dem ersten Tuschkasten zerbricht der Glasknochen auf dem Schulhof. Der Pinsel ersetzt keine Augen und Liebe will riskiert werden.

Auf der Suche nach Liebe, Akzeptanz, Zugehörigkeit und dem Loslösen von Geschlechtsidentitäten erforscht die Performance «Stay Ugly» Körperdysmorphie, Transformation und Body Positivity.

Hinweise zum Preis: Reservierung erforderlich.

Spur der Steine

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 7. Februar 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 8. Februar 2026, 15:00 Uhr
2 Männer und 1 Frauvergrößern
Spur der Steine, Foto: Udo Krause

Uckermärkische Bühnen Schwedt

Der Wilde Westen im tiefen Osten

Der Draufgänger Balla begegnet den chaotischen Zuständen auf der Baustelle, indem er das für die Arbeit notwendige Material zusammenklaut und Kollegen drangsaliert, um auf seinen Schnitt zu kommen. Die Männer seiner Brigade gehören zu den besten Arbeitern, aber auch zu den größten Störenfrieden. Doch dann stellt sich ihm der Idealist Horrath entgegen und will Balla von der Idee eines gemeinsamen, größeren Ziels überzeugen. Als sich der verheiratete Horrath in die junge Ingenieurin Kati verliebt, in die sich auch Balla verguckt hat, macht er sich angreifbar. Die heimliche Liebe bedroht nicht nur die Sehnsüchte und Ziele der drei, sondern auch die gemeinsame Arbeit und alles, was sie in den vergangenen Monate schon erreicht haben.

23 Jahre lang, von 1966 bis 1989, war der DEFA-Klassiker verboten. Die Uckermärkischen Bühnen erzählen die Geschichte jetzt mit viel Musik auf der großen Bühne.

Aschewolken

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 11. Februar 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 12. Februar 2026, 10:00 Uhr
Poster "Aschewolken", © Künstlervergrößern
Poster "Aschewolken", © Künstler

Hans Otto Theater:
Harry Fuhrmann, Regie
Monika Frenz, Bühne & Kostüme
Kim Hausner, Videoproduktion
Emma Charlott Ulrich, Dramaturgie
Michael Böhnisch, Theaterpädagogik
Luise von Stein - Laura
Ingraban von Stolzmann - Michael
Levi Wessel - Mathé (im Video)

Nach dem Buch von Lisa Wentz - Ab 13 Jahren

In einer entscheidenden Nacht treffen die beiden AußenseiterInnen Michael und Laura aufeinander. Ihr gemeinsamer Freund Mathé ist gestorben, und dieser Verlust hat sie verändert. Laura hat sich noch stärker auf sich selbst zurückgezogen und Michael plant seine Flucht: Um Mitternacht wird er sechzehn, dann will er die Stadt verlassen und die Last der Vergangenheit abwerfen. Er streift umher, sprüht Graffiti-Botschaften – ein stilles, rebellisches Andenken an Mathé.

In ihrem 2020 mit dem Sonderpreis des Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises ausgezeichneten Stück zeigt die Autorin Lisa Wentz, wie aus Trauer Hoffnung und aus Verlust neue Stärke entstehen kann.

Best of Poetry Slam

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 13. Februar 2026, 10:00 Uhr
Freitag, 13. Februar 2026, 19:30 Uhr
Ein Schild mit Note 9,9vergrößern
Best of Poetry Slam, Foto: Michelle Jekel

Kampf der Künste, Organisation

Die wunderbare Welt des Spoken Word

Bei dieser fulminanten Dichterschlacht geben fünf Top-Poetinnen und Poeten Einblick in das, was sie und ihre Welt bewegt.

Mit selbstgeschriebenen Texten nah am Puls der Zeit treten sie gegeneinander und um die Gunst des Publikums an, das darüber entscheidet, wer die vielleicht beste Geschichte aller Zeiten geschrieben hat.

Ist komisch – macht aber nichts

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Samstag, 14. Februar 2026, 19:00 Uhr
Julia Jäger, Foto: Jeanne Degraavergrößern
Julia Jäger, Foto: Jeanne Degraa

Julia Jäger, Lesung und Gespräch

Lesung zum Valentinstag

Julia Jäger wuchs in Frankfurt (Oder) auf, ihr Vater Diether war Schauspieler am Kleist-Theater, und die Tochter trat früh in seine Fußstapfen. Schon mit 13 spielte sie in «Moritz in der Litfaßsäule» mit. Seit Anfang der 90er Jahre ist sie aus Fernsehen und Kino nicht wegzudenken, in den 2020ern ist sie auch wieder im Theater zu sehen.

Zum Valentinstag lädt die Schauspielerin zu amüsanten Texten aus 100 Jahren ein, dabei sind u. a. Jaroslav Hašek und Renate Holland Moritz.

Eduards Traum

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 14. Februar 2026, 19:30 Uhr
Ein Mann lächelt.vergrößern
Dominique Horwitz, Foto: Ralf Brinkhoff

Dominique Horwitz, Lesung
Hansjörg Fink, Posaune
Lukas Böhm, Percussion & Vibraphon

Ein Musikalisch-Literarisches Potpourri
Nach einer Erzählung von Wilhelm Busch

Ein Wilhelm-Busch-Abend als grenzüberschreitende Erfahrung: Ein Mann erlebt im Schlaf, wie »sein Geist, seine Seele, oder wie man's nennen will«, zu einem Punkt komprimiert wird. Dieser Ich-Punkt durchquert unbekannte, surreale Länder, begegnet den skurrilsten Gestalten und Figuren und erlebt allerlei vergnügliche Abenteuer.

In der Fassung von Dominique Horwitz wird »Eduards Traum« zum Melodram. Musik trifft auf Sprache, Melodie und Klang führen das Wort und die Satire schnippt mit dem Finger. Der virtuose klassische Schlagzeuger Lukas Böhm und der nicht minder virtuose Jazzposaunist Hansjörg Fink erfinden Klang- und Traumwelten, die Wilhelm Buschs satirische Prosa tanzen lassen.

Der zerbrochne Krug

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 22. Februar 2026, 15:00 Uhr
Montag, 23. Februar 2026, 11:00 Uhr
1 Mann zeigt einer Frau seine ärgerlicher Gesicht.vergrößern
Der zerbrochne Krug, Foto: Steffen Rasche

neue Bühne Senftenberg

Schauspiel von Heinrich von Kleist

Es ist Gerichtstag im idyllischen Dorf Huisum und Gerichtsrat Walter hat sich angekündigt. Richter Adam ist mit dem falschen Fuß aufgestanden, seine Wunde am Kopf schmerzt fürchterlich und er kann seine Perücke nicht finden. Marthe Rull erhebt schwere Vorwürfe: In der Nacht besuchte ein unbekannter Mann ihre Tochter Eve in ihrem Zimmer. Auf der Flucht zerstörte er ihren geliebten Krug. Der Tat beschuldigt wird Ruprecht, Eves Verlobter. Der widerspricht heftig, während Eve vom wahren Täter Adam erpresst wird und schweigt. Der Dorfrichter eröffnet den Prozess und versucht mit allen Mitteln, einen Schuldigen zu finden. Die Wahrheit wird so lange geleugnet, verborgen und verbogen, wie es nur möglich ist. Und die Gesellschaft spielt scheinheilig mit.

Musikalisches in den Bühnenwerken Kleists

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 24. Februar 2026, 17:00 Uhr
Nora Eckert ©privavergrößern
Nora Eckert, © priva

Nora Eckert, Leitung

Ein Weg zu Kleists Verhältnis zur Musik führt über seine Theaterstücke

Welche Rolle spielt die Musik darin?
Und was lässt sich über die Bühnenmusik sagen?

Die Musikexpertin Nora Eckert führt in einen eher unbekannten Aspekt von Kleist und die Musik ein.

Schneeweisschen und Rosenrot

Studiobühne, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 25. Februar 2026, 09:00 Uhr
Mittwoch, 25. Februar 2026, 10:30 Uhr
1 Mann mit langem Bart 2 Mädchenvergrößern
Schneeweißchen und Rosenrot, © Theater Frankfurt

Theater Frankfurt
Frank Radüg, Text und Regie

Schauspiel: nach dem Märchen der Brüder Grimm

Schneeweißchen und Rosenrot nehmen sich eines Bären an, der müde, hungrig und ganz ohne Bärenkraft in einer Winternacht an ihre Tür klopft.

Sie ahnen nicht, dass der Bär ein verzauberter Königssohn ist, der ihnen Liebe und Reichtum bescheren wird.

Ein Märchen über Großzügigkeit, Ehrlichkeit und die Kraft der Liebe.

Aus dem Nichts

Hinterbühne, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 26. Februar 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 26. Februar 2026, 19:30 Uhr
Aus dem Nichts, Foto: Sinje Hasheidervergrößern
Eine Szene vom "Aus dem Nichts", Foto: Sinje Hasheider

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Junges Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin

Bei einem brutalen Nagelbombenanschlag in Hamburg kommen Katja Şekercis Ehemann und ihr achtjähriges Kind ums Leben. Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse vermuten, dass es sich um eine islamistisch motivierte Tat oder um einen Racheakt innerhalb der türkischen, kurdischen oder albanischen Mafia handelt. Die Familie, die Opfer eines brutalen Gewaltaktes ist, wird zum Sündenbock. Die Brutalität und Unmenschlichkeit der Tat und das rassistische Vorgehen der staatlichen Apparate lassen Katja verzweifeln und die Wut in ihr wachsen. Doch ihr bester Freund und Anwalt lässt nicht locker und vermutet hinter dem Ganzen einen Terrorakt von Nazis.

Kann es Gerechtigkeit geben in einer Gesellschaft, die Menschen nach ihrer Herkunft unterteilt und beurteilt, sie aufgrund ihrer Wurzeln diskriminiert und ihnen mit Hass begegnet?
Wird Rache zu einer Option, wenn der Rechtsstaat versagt?

Das grosse 7

Studiobühne, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr
4 Männer und 1 Frau mit Instrumentenvergrößern
Die Gorillas, Foto: Steffen Roth

Improvisationstheater "Die Gorillas":
Michael Wolf, Barbara Klehr, Robert Munzinger & Tom Jahn, Spiel
Felix Raffel, Musik

Shows: Wer wird die Hauptfigur des Abends

An diesem Abend haben die Zuschauer die Macht. Es geht darum, die Hauptfigur der zweiten Hälfte zu ermitteln.

In bewegenden Monologen, mitreißenden Liedern und witzigen Szenen werden die verschiedensten Charaktere improvisiert: schräge Vögel, eiskalte Killer, laszive Diven, schusselige Kommissare…, alles ist möglich.

Nur vier schaffen es in die nächste Runde.

Nach der Pause dann die entscheidende Abstimmung: Wer bekommt die Hauptrolle?

Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 6. Mai 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 7. Mai 2026, 10:00 Uhr
Eine Szene von «Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker», Foto: Thomas M. Jaukvergrößern
Eine Szene von «Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker», Foto: Thomas M. Jauk

Krystyn Tuschhoff, Regie
Marcel Franken, Bühne & Kostüme
Jan Wilhelm Beyer, Musik
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Michael Böhnisch, Theaterpädagogik
Besetzung:
Paul Wilms - Wilbur Whittaker
Mona Georgia Müller - Prinzessin Fantastic
Isabel Tetzner - Denise, Pearl, Susannah, Patsy
Aaron Finn Schultz - Barney, Francis, Pearl 2. Lionel, George

Eine fulminante Geschichte über die Magie von Träumen und Vorstellungskraft von Dan Giovannoni / Deutsch von Matthias Grön

Als Kind war Wilbur Whittaker ein Meister im Wundern und keine Galaxie zu entfernt für seine wilden Ideen. Heute ist Wilbur vierzig Jahre alt und hält den Rekord im Schnell-Abstempeln von Reisepässen. Die Wunderungen seiner Kindheit liegen verschlossen in einer Kiste. Bis eines nachts sogenannte «Beamte» die Kiste einfach mitnehmen – zum Recycling. Ungläubig beobachtet Wilbur, wie er langsam beginnt sich aufzulösen.

Eine fulminante Geschichte, die lustvolle und witzig mit Genre-Elementen aus Science-Fiction und Gaming spielt.

Theaterstück von Hans Otto Theater

Das Volk ohne Liebe

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Premiere: Freitag, 8. Mai 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 9. Mai 2026, 19:30 Uhr Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 31. Mai 2026, 19:30 Uhr Samstag, 20. Juni 2026, 19:30 Uhr Freitag, 26. Juni 2026, 19:30 Uhr Samstag, 27. Juni 2026, 19:30 Uhr
Das Volk ohne Liebe, Foto: Mirko Borschtvergrößern
Das Volk ohne Liebe, Foto: Mirko Borscht

Mirko Borscht, Regie, Konzept & Video
Jonas Rangott & Marie Viola Franke, Assistenz
Annelie Böttcher, Oleksandra Derkach, Marie Viola Franke, Jeremie Jonscher, Gwen-Justine Maxi Kraft, Jolina Laube, Sophie Scheiper, Dirk Schöpke, Jakob Thöne & Alex Ziegler, Schauspiel

Menschen aus neuem Fleisch. Heiner Müller.

«Zehn Deutsche sind dümmer als fünf Deutsche» ist wohl der bekannteste Satz Heiner Müllers zum wiedervereinigten Deutschland. Und betrachtet man die zunehmende gesellschaftliche Spaltung samt ihrer anhaltenden Schockstarre, möchte man ihm nur allzu gerne Recht geben.

Die neue Inszenierung von Mirko Borscht und Ensemble «Das Volk ohne Liebe» begibt sich auf eine archäologische Spurensuche nach deutschen Verhaltensmustern, ihren historischen Ursachen und verpassten Chancen. Mit beißendem Humor und Heiner Müllers wohlwollender Kaltschnäuzigkeit entsteht das Spiegelbild der «German Angst», die es zu überwinden gilt. Wir schaffen das!

Eintritt frei! Ticketreservierung erforderlich.

Es war die Nachtigall

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 10. Mai 2026, 15:00 Uhr
Eine Szene vom «Es war die Nachtigall», Foto: Udo Krausevergrößern
Eine Szene vom «Es war die Nachtigall», Foto: Udo Krause

Dov Seltzer, Musik
Yvette Kolb, Liedtexte
Jörg Steinberg a. G., Regie
Tom van Hasselt, musikalische Leitung
Stephanie Dorn a. G., Bühnen- und Kostümbild
u.a.

Musical nach dem Stück «Es war die Lerche» von Ephraim Kishon

Romeo und Julia sind nicht tot! Nein, sie fristen seit Jahren ein zunehmend liebloses Eheleben. Romeo rettet sich in eine erotische Beziehung zu seiner Wärmflasche, die er liebevoll Lisa nennt. Julia rächt sich mit Zank, Gleichgültigkeit und sexueller Verweigerung.

Die wüsten Streitereien des einst größten Liebespaares der Menschheitsgeschichte rufen den Geist ihres Schöpfers William Shakespeare auf den Plan. Er hat sich das alles anders gedacht und will sich das Gezeter nicht länger anhören. Doch statt die Liebe von Romeo und Julia zu retten, verguckt sich Shakespeare in die Tochter der beiden. Die 17-jährige Lucretia beschließt kurzerhand, mit dem Dichter – bzw. seinem Geist – durchzubrennen.

Theaterstück von Uckermärkische Bühnen Schwedt

E. T. A. Hoffmann in Berlin

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 12. Mai 2026, 19:00 Uhr
Gedenktafel E. T. A. Hoffmann, Charlottenstraße 56, Berlin ©wikimedia commons, OTFWvergrößern
Gedenktafel E. T. A. Hoffmann, Charlottenstraße 56, Berlin, ©wikimedia commons, OTFW

Jörg Petzel, Lesung und Gespräch

Das rege Kultur- und Straßenleben der preußischen Hauptstadt

Jörg Petzel hat E. T. A. Hoffmanns Spuren in Berlin genauer verfolgt. Der vor 250 Jahren in Königsberg geborene, spätere Berliner Kammergerichtsrat, Komponist, Musikkritiker, Karikaturist und erfolgreiche Schriftsteller mit großem Freundeskreis steht im Mittelpunkt der 2. Auflage des Frankfurter Buntbuchs Nr. 57.

Die Tüten aus der Verwaltung

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Dienstag, 12. Mai 2026, 19:30 Uhr
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19:30 Uhr
Eine Szene aus «Die Tüten aus der Verwaltung», Foto: Peter van Heesenvergrößern
Eine Szene aus «Die Tüten aus der Verwaltung», Foto: Peter van Heesen

Musiktheatercombo glanz&krawall
Theater Thikwa
Ismail Arslantürk, Rudina Bejtuli, Sarah Taylor Ellis, Lola Fuchs, Yasmina Hempel, Chrissi Hilkens, Ingo Joers, Jasmin Lutze, Jana Sotzko & Christian Wollert, Darstellung
Dennis Depta & Marielle Sterra, Konzept & künstlerische Leitung
Marielle Sterra, Regie
Sarah Taylor Ellis, Komposition & musikalische Leitung
Dennis Depta, Dramaturgie
u.a.

Das Bürokratie-Musical

Von einer perfekten und bürgerfreundlichen Verwaltung haben schon viele geträumt. Für Menschen mit Behinderung und speziellen Bedarfen stellen Behördengänge eine besondere Herausforderung dar. Die Musiktheatercombo glanz&krawall und das inklusive Theater Thikwa wagen einen furiosen Musical-Ritt durch die Welt der deutschen Bürokratie. Das Ergebnis ist eine Verwaltungs-Fantasie zwischen Traum, Albtraum und Kaffeepause, die Klischees, Hürden und Vorzüge des Behördenapparates humorvoll und unterhaltsam auf die Schippe nimmt. Dabei werden Stempel geschwungen, Teamrunden im Kollektiv choreografiert und der Tacker-Stepp getanzt. Unruhe droht nicht nur von neuen Kolleg:innen, die die bewährte Ordnung durcheinanderbringen, sondern auch von rechtslibertären Politikern, die weniger Staat, weniger Kosten und mehr Effizienz wollen. Werden die Tüten aus der Verwaltung die Rettung bringen?

Ein grandioses inklusives Ensemble, mitreißende Songs und Choreografien bringen die Verwaltung zum Tanzen.

Internationaler Museumstag

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Sonntag, 17. Mai 2026, 10:00 Uhr
Führung die Dauerausstellung: Sonntag, 17. Mai 2026, 11:00 Uhr
Kampagnenbild «Internationaler Museumstag», © Deutscher Museumsbund e. V.vergrößern
Kampagnenbild «Internationaler Museumstag», © Deutscher Museumsbund e. V.

Führung

Zum Internationalen Museumstag können Sie das Kleist-Museum kostenlos besuchen!

Um 11 Uhr findet eine Führung durch die Dauerausstellung statt, um 13 Uhr durch die Sonderausstellung Kleist und die Musik. Beide Führungen sind kostenlos.

Die Räumlichkeiten sowie bei gutem Wetter der Museumsgarten laden zum Verweilen ein.

Eintritt frei!

Rubbish!

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Montag, 18. Mai 2026, 10:00 Uhr
Rubbish!, Foto: Jonathan Bachmannvergrößern
Rubbish!, Foto: Jonathan Bachmann

Platypus Theater

Schauspiel in englischer Sprache 2. – 4. Klasse

Auf einem Schrottplatz stehen zwei Straßenfegerinnen vor der riesigen Herausforderung, ihre Stadt sauber zu halten. Doch was auf den ersten Blick als riesige Müllhaufen erscheint, entpuppt sich als überraschende Schatzkammer. Die beiden Hauptfiguren machen jede Menge aberwitzige und herzzerreißende Entdeckungen, die sie von ihrer eigentlichen Aufgabe abhalten...

Ein verrücktes Theaterstück mit Hip-Hop, Musical- und Tanzelementen, das sich mit den Themen über Ordnung und Unordnung, Müll und Chaos auseinandersetzt und allen Lernanfänger:innen Lust auf die englische Sprache macht.

Money Matters

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Dienstag, 19. Mai 2026, 10:00 Uhr
Eine Szene vom «Money matters», Foto: Jörg Metznervergrößern
Eine Szene vom «Money matters», Foto: Jörg Metzner

Platypus Theater

Schauspiel in englischer Sprache 5 – 6. Klasse

Drei junge Erwachsene treffen sich zufällig am Berliner Flughafen, 20 Jahre nachdem sie sich zuletzt gesehen haben. Harry, Grace und Mechthild waren alle in der 5. Klasse der North London Primary School und gemeinsam erleben sie ihre Schulzeit wieder: Ein Pausenbrot stellt ihre Freundschaft auf die Probe und eine Schulfahrt nach Deutschland wird angekündigt. Alle drei wollen mitfahren, doch Mechthilds Mutter hat nicht genug Geld, um die Fahrt zu bezahlen, während Harrys Mutter die Reise für ein Schnäppchen hält. Grace hat die Idee, mit kleinen Jobs Geld für Mechthild zu sammeln. Doch weil das leider nicht genug einbringt, müssen sie sich etwas anderes überlegen – und das führt zu Ärger…

Verleihung des 25. Viadrina-Preises

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 21. Mai 2026, 16:00 Uhr
Steffen Möller lächeltvergrößern
Steffen Möller, Foto: Patrick Grzybowski

Preisverleihung und Kabarettshow

Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) verleiht den 25. Viadrina-Preis an den Bestsellerautor, Schauspieler und Kabarettisten Steffen Möller. Mit der Auszeichnung würdigt die Universität sein literarisches Werk und sein künstlerisches Schaffen als Entertainer und Schauspieler, mit dem er auf besondere Weise seit vielen Jahren zu einer vertieften Verständigung zwischen Deutschland und Polen beiträgt. Die Laudatio hält der Schriftsteller Radek Knapp. Den Viadrina-Förderpreis erhält das studentische Theaterfestival Unithea.

Die Veranstaltung kann in deutscher und polnischer Sprache verfolgt werden und findet in Kooperation mit dem Kleist Forum statt.

Seit 1999 verleiht die Europa-Universität Viadrina den Viadrina-Preis an Persönlichkeiten und Initiativen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die sich um die Verständigung, Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen verdient gemacht haben.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Best of Poetry Slam

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr
Best of Poetry Slamvergrößern
Best of Poetry Slam, Foto: Michelle J

Line-Up: Evgenija Kosov, Malte Küppers, Dilara Yüksek, Hinnerk Köhn und Paul Weigl
Moderation: Ken Yamamoto

Präsentiert von Kampf der Künste

Bei dieser fulminanten Dichterschlacht geben geben fünf Top-Poet:innen Einblick in das, was sie und ihre Welt bewegt.

Mit selbstgeschriebenen Texten nah am Puls der Zeit treten sie gegeneinander und um die Gunst des Publikums an, das darüber entscheidet, wer die vielleicht beste Geschichte aller Zeiten geschrieben hat.

Hüttenwerk

DB Netz-Gelände (August-Bebel-Straße) Frankfurt (Oder) Premiere: Sonntag, 24. Mai 2026, 11:00 Uhr
Sonntag, 24. Mai 2026, 19:00 Uhr Montag, 25. Mai 2026, 11:00 Uhr Montag, 25. Mai 2026, 19:00 Uhr
Hüttenwerkvergrößern
Hüttenwerk, Foto: Jens-Erwin Siemssen

Jens-Erwin Siemssen, Konzept & Regie
Miriam Ebbing, Kostüme
Kristina Günther, Sophia Hahn, Lisa Indorf, Anna Pasieka, Jens-Uwe Richter, Oliver Walter & Margarita Wiesner, Performance

Eisenbahntheater über die Stahlindustrie

Das Erz kam per Eisenbahn aus der kasachischen Steppe, die Kohle aus Polen. Auf den Kränen, Lokomotiven und am Hochofen arbeiteten oft Frauen, die für die Stahlindustrie der DDR unentbehrlich waren. Von Eisenhüttenstadt ging der Stahl in die Fabriken und Häfen des Westens, um gegen Devisen verkauft zu werden. Im Frühjahr 2026 fährt das Eisenbahntheater Das Letzte Kleinod mit sechsachsigen Flachwagen durch Deutschland. Der Zug ist beladen mit tonnenschweren Brammen, Stahlträgern und Coils. Auf und in den Waggons gibt das Eisenbahntheater HÜTTENWERK Einblick in die damalige Vorzeigeindustrie der DDR und die Verbindungen zum Westen. Zwanzig ehemalige Werktätige berichteten für das dokumentarische Theaterstück von ihren Erfahrungen im Eisenhüttenkombinat Ost.

Das Letzte Kleinod in Koproduktion mit dem Kleist Forum

Nabucco

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 31. Mai 2026, 15:00 Uhr
Eine Szene vom «Nabucco», Foto: Bernd Schönbergervergrößern
Eine Szene vom «Nabucco», Foto: Bernd Schönberger

Armin Petras, Regie
GMD Alexander Merzyn, musikalische Leitung
Staatstheater Cottbus

Oper von Giuseppe Verdi

«Nabucco» entführt in eines der einschneidendsten Kapitel der Menschheitsgeschichte: das babylonische Exil. König Nebukadnezar eroberte 586 v. Chr. das Königreich Juda, zerstörte den Jerusalemer Tempel und verschleppte ein ganzes Volk in die Fremde. Verdi hat dem Leid und der Zerrissenheit der Exilierten mit dem Gefangenenchor «Va pensiero» eine Melodie gegeben. Das Lied wurde zum populärsten Stück der Oper und nimmt in Italien den Rang einer inoffiziellen Nationalhymne ein.

Heike Geißler: «Michaela Kohlhaas»

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 16. Juni 2026, 19:00 Uhr
Heike Geißler, Foto: Heike Steinwegvergrößern
Heike Geißler, Foto: Heike Steinweg

Heike Geißler, Lesung und Gespräch
Anette Handke, Moderation

«Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder», so erzählt es Heinrich von Kleist.

Michaela Kohlhaas wird, befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, zur Aufsässigen. Sie agiert vorrangig mit Worten: mit Zuspitzung, Übertreibung, Sabotage und Show. Einer vermeintlichen Hexe gleich zieht sie, Verwünschungen aussprechend, durchs Land. Und muss feststellen: Es ist von Nachteil, eine Frau zu sein, sich zu wehren... Heike Geißler stellt ihren soeben bei Suhrkamp erschienenen Roman vor.

Fake News 1810?

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Freitag, 19. Juni 2026, 10:00 Uhr
Gebundene Ausgabe der Berliner Abendblätter; Leihgabe Fondation Martin Bodmer ©Gordon Weltersvergrößern
Gebundene Ausgabe der Berliner Abendblätter; Leihgabe Fondation Martin Bodmer ©Gordon Welters

Viviane Jasmin Meierdreeß, Leitung & Gespräch

War Kleist der erste Boulevardjournalist?

In seinen «Berliner Abendblättern» berichtet er 1810 über eine Mordbrennerbande und lässt dabei die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen.

Die Literaturwissenschaftlerin Viviane Jasmin Meierdreeß lädt ein, gemeinsam in diese aufsehenerregende Geschichte einzutauchen.

Ein Workshop im Rahmen des Fake News Festivals der Europa-Universität Viadrina.

Die geteilte Schuld

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 7. Juli 2026, 19:00 Uhr
Yvonne Zitzmann, Foto: Kerstin Weinertvergrößern
Yvonne Zitzmann, Foto: Kerstin Weinert

Yvonne Zitzmann, Lesung und Gespräch
Anette Handke, Moderation

Yvonne Zitzmann schreibt voller Poesie und Menschlichkeit über Schuld und die Suche nach Versöhnung.

Yvonne Zitzmann studierte Germanistik und Psychologie. Seit 2010 ist sie freie Autorin, veröffentlichte zahlreiche Texte und erhielt mehrere Literaturpreise.

Zuletzt erschien ihr Roman über zwei Frauen unterschiedlicher Generationen, gesellschaftlicher Bedingungen, Lebensentwürfe, die eine existentielle Entscheidung vereint: Sie haben ihr Kind verlassen… Der Roman spielt größtenteils in Frankfurt (Oder).

rbb-Sommerkino bei Kleist «Hilfe, die Berliner kommen! – Wie Zuzug Brandenburger Dörfer verändert»

Garten des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) Donnerstag, 23. Juli 2026, 18:00 Uhr
rbb-Sommerkino bei Kleist, © Stiftung Kleist Museumvergrößern
rbb-Sommerkino bei Kleist, © Stiftung Kleist Museum

Helge Oelert, Regie

Film: Dokumentation und Reportage 2026

Auch in diesem Sommer laden das rbb-Studio Frankfurt (Oder) und das Kleist-Museum zum Sommerkino ein. Gezeigt wird am ersten Abend die rbb-Dokumentation: Die Großstadt verlassen, um auf dem Land Ruhe und Freiheit zu finden, davon träumen viele. Einige ziehen irgendwann raus ins Grüne, andere entscheiden sich für eine Wochenendbleibe auf dem Dorf. Das idyllische Gerswalde in der Uckermark wurde zum Sehnsuchtsort für Kreative und stadtmüde Berliner. Was macht das mit Alteingesessenen? Und welche Konflikte, aber auch Chancen bringt das?

Im Anschluss sind eine kleine Diskussion sowie Geselligkeit und Kultur in abendlicher Atmosphäre im Garten vorgesehen.

Eintritt frei! Anmeldung wird per kasse@kleist-museum.de dringend erbeten!

rbb-Sommerkino bei Kleist «Der zerbrochne Krug»

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 6. August 2026, 18:00 Uhr
rbb-Sommerkino bei Kleist, © Stiftung Kleist Museumvergrößern
rbb-Sommerkino bei Kleist, © Stiftung Kleist Museum

Besetzung:
Gunter Schoß - Gerichtsrat Walter
Ursula Karrusseit - Frau Marthe Rull
Horst Drinda - Dorfrichter Adam
u.a.

Film: Fernseh-Verfilmung der gleichnamigen Theaterkomödie von Heinrich von Kleist 1990

Am zweiten Filmabend zeigen wir eine DDR-Fernsehfassung von Kleists Lustspiel «Der zerbrochne Krug», die 1990, in einer Zeit starker Umbrüche, kaum wahrgenommen wurde. Der digital restaurierte Film mit bedeutenden SchauspielerInnen begeistert noch heute das Publikum.

Eintritt frei! Anmeldung wird per kasse@kleist-museum.de dringend erbeten!

Der Dichter Ewald Christian von Kleist

Museumsgarten des Kleist-Museums Sonntag, 16. August 2026, 13:00 Uhr
Grabmal Ewald Christian von Kleist im Gertraudenpark ©Stiftung Kleist-Museumvergrößern
Grabmal Ewald Christian von Kleist im Gertraudenpark, © Stiftung Kleist-Museum

Viviane Jasmin Meierdreeß, Erzählung & Gespräch

Idyllischen Gedichte und andere Werke von Ewald Christian von Kleist

Dem Freund Lessings und Gleims widmete die Freimaurerloge ein Grabdenkmal, das heute noch im Getraudenpark zu sehen ist.

Bei einem gemütlichen Gespräch im Museumsgarten mit Kaffee erzählt Viviane Jasmin Meierdreeß über Ewald von Kleist in der Sammlung des Kleist-Museums und seine Dichtungen.

Picknick mit Kleist

Museumsgarten, Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Freitag, 28. August 2026, 17:00 UhrTickets
Bild «Die Pest», Malerei: Alfred Hrdlicka, © Stiftung Kleist Museum Frankfurt (Oder)vergrößern
Bild «Die Pest», Malerei: Alfred Hrdlicka, © Stiftung Kleist Museum Frankfurt (Oder)

Picknick & Gespräch

«Ich habe in Paris mein Werk […] verworfen, und verbrannt: und nun ist es aus.», schreibt Kleist 1803 über seinen «Guiskard».

Das Drama um den Herzog der Normänner ist heute nur als Fragment erhalten.

Der Rundgang führt vom Museumsgarten gemeinsam in das Lager Guiskards.

Bringen Sie Picknickdecken und Speisen mit, Getränke können Sie vor Ort erwerben.

Die geliebten Schwestern

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Sonntag, 30. August 2026, 11:00 UhrTickets
Filmstill «Die geliebten Schwestern», © LEONINE Studiosvergrößern
Filmstill «Die geliebten Schwestern», © LEONINE Studios

Dominik Graf, Regie & Drehbuch
Florian Stettner, Henriette Confurius, Hannah Herzsprung, Andreas Pietschmann u.a., Schauspiel

Ein deutscher Spielfilm: Deutschland, Österreich 2014 - FSK 6

Der Film von Dominik Graf erzählt von der Liebe Friedrich Schillers zu den Schwestern Charlotte und Caroline von Lengefeld.

Caroline ist unglücklich verheiratet mit Friedrich von Beulwitz, die schüchterne Charlotte träumt von einem sie liebenden Gatten …

Der Film wurde unter 17 deutschsprachigen Produktionen als Kandidat für den OSCAR 2015 ausgewählt.

Die Günter-de-Bruyn-Stipendiatinnen 2026

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 3. September 2026, 19:00 UhrTickets
Eleonora Hummel, © get-shot.de / Amber Hummel, Foto: Max von Treuvergrößern
Eleonora Hummel, © get-shot.de / Amber Hummel, Foto: Max von Treu

Eleonora Hummel & Amber Hummel, Lesung und Gespräch
Wolfgang de Bruyn, Moderation

Großer Schriftsteller, kritischer Geist und wacher Chronist deutsch-deutscher Geschichte

Mit der Autorin Eleonora Hummel und der bildenden Künstlerin Amber Hummel zog Anfang Juli erstmals ein Mutter-Tochter-Tandem in das Wohnhaus des Schriftstellers Günter de Bruyn (1926–2020) ein.

Eleonora Hummel liest aus preisgekrönten wie unveröffentlichten Texten.

In Kooperation mit der Günter de Bruyn Stiftung

Herr Schröder – Der Rest ist Hausaufgabe

Messehallen Frankfurt (Oder) Samstag, 5. September 2026, 20:00 UhrTickets
Herr Schröder- Der Rest ist Hausaufgabe, Foto: Boris Breuervergrößern
Herr Schröder- Der Rest ist Hausaufgabe, Foto: Boris Breuer

Johannes Schröder alias Herr Schröder, Comedy

Ein humorvoller Blick auf den Wahnsinn des deutschen Schulsystems

Mit scharfem Blick, trockenem Humor und dem Charme eines überengagierten Pädagogen nimmt Herr Schröder das Bildungssystem und den Schulalltag aufs Korn. Zwischen Overheadprojektor-Nostalgie und digitaler Tafel leuchtet er den Weg durch das Chaos der modernen Schule – pointiert, unterhaltsam und herrlich selbstironisch.

Ein Abend, der nicht nur Lehrkräfte begeistert und zeigt: Humor ist manchmal die beste Unterrichtsmethode.

Historische Kommunikation

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Sonntag, 6. September 2026, 14:00 UhrTickets
Familiennachmittag, Foto: Luis Grzonkavergrößern
Familiennachmittag, Foto: Luis Grzonka

Familienveranstaltung

Wie wurden Nachrichten zu Kleists Zeiten übermittelt?

Zunächst entstehen eigene Siegelstempel, mit denen Briefe verschlossen werden können. Anschließend werden Umschläge gefaltet und mit Tinte und Feder beschriftet. In Sütterlin-Schrift werden schließlich eigene Texte verfasst und gestaltet.

Anmeldung unter kasse@kleist-museum.de nötig

Führungen & PubQuiz im Museum

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Freitag, 11. September 2026, 17:00 UhrTickets
Collage ©Adobe Express, Stiftung Kleist-Museum, KUKURYKU!vergrößern
Collage ©Adobe Express, Stiftung Kleist-Museum, KUKURYKU!

Die Museumsnacht geht in die 26. Runde

Um 17:30, 19:30 und 21:30 Uhr finden Express-Führungen durch die Dauerausstellung Rätsel. Kämpfe. Brüche. statt.

Um 18:30 und 20:30 Uhr werden Geschichten zu ausgewählten Objekten erzählt, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen.

Zum Ausklang der Museumsnacht lädt das Museum um 22 Uhr zum PubQuiz in Kooperation mit dem KUKURYKU! ein. Gerätselt werden kann allein oder in kleinen Gruppen zu Fragen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen – Kleist-Wissen ist nicht erforderlich. Zudem gibt es einen kleinen Preis zu gewinnen.

Eintritt frei!

Lisa Eckhart – Ich war mal wer

Messehallen Frankfurt (Oder) Freitag, 18. September 2026, 20:00 UhrTickets
Lisa Eckhart, Foto: Jens Doerrevergrößern
Lisa Eckhart, Foto: Jens Doerre

Lisa Eckhart, Kabarett

Provokante, sprachlich brillante und schwarzhumorige Satire

Ein harmloser Kinderwitz hat Lisa Eckhart um Haus und Hof, Familie und Fans gebracht.

Sie hat nichts mehr zu verlieren. Nicht einmal den Verstand. Jetzt kann sie mehr denn je tun und sagen, was sie will. Sie muss es sogar. Denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet.

13. LOSCON-Kulturpreis

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Samstag, 19. September 2026, 15:00 UhrTickets
Hans-Jürgen Rehfeld, Foto: Tobias Tanzynavergrößern
Hans-Jürgen Rehfeld, Foto: Tobias Tanzyna

Hans-Jürgen Rehfeld, Gespräch
Wolfgang de Bruyn, Laudatio
Hannes Zerbe, musikalische Begleitung

Bücher prägen sein Leben.

Nach der Fachschule für Bibliothekare und Zwischenstationen in der Stadt- und Bezirksbibliothek Frankfurt (Oder), im Jugendliteraturclub, im Stadtarchiv, im Frankfurter Haus der Künste und in der Bücherstube des Union Verlages hatte es Hans-Jürgen Rehfeld das Kleist-Museum angetan.

Eine Veranstaltung der LOSCON Kulturstiftung für Ostbrandenburg

Eintritt frei! Anmeldung wird per kasse@kleist-museum.de erbeten!

Picknick mit Kleist: Amphitryon

Garten des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder) Freitag, 25. September 2026, 17:00 UhrTickets
Garten des Kleist-Museums ©Stiftung Kleist-Museumvergrößern
Garten des Kleist-Museums, ©Stiftung Kleist-Museum

Picknick und Gespräch

«Ach!», seufzt Alkmene am Ende des Dramas «Amphitryon» und prägt damit einen der wohl bekanntesten Kleist-Ausdrücke.

Im Mittelpunkt steht das Drama rund um Doppelgänger, Götter und Menschen.

Bringen Sie Picknickdecken und Speisen mit, Getränke können Sie vor Ort erwerben.

Kleist, Militärmusik und die überraschende Geschichte der Klarinette

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 29. September 2026, 17:00 UhrTickets
Klarinette, um 1800; Leihgabe des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen, © Stiftung Kleist-Museumvergrößern
Klarinette, um 1800; Leihgabe des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen, © Stiftung Kleist-Museum

Torsten Flüh, Gespräch & Präsentation

Salon Kleist: Heinrich von Kleist und Klarinette

Die Klarinette wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts erfunden und wird mit Kleist in Verbindung gebracht. Doch woher kannte Kleist das neuartige Musikinstrument?

Die Schwester Friedrichs des Großen spielt eine Rolle, das Exerzieren der Gardesoldaten in Potsdam und die Militärmusik.

Torsten Flüh präsentiert in Bild und Ton eine wahrscheinliche Geschichte Heinrichs von Kleist mit der Klarinette.

Der Eintritt beinhaltet Salontee und Gebäck.

Planet der Hasen

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 30. September 2026, 10:00 Uhr
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Tickets
Kleist Forum Frankfurtvergrößern
Kleist Forum

Hans Otto Theater Potsdam
Alice Buddeberg, Regie
u.a.

Kinderstück (6+) von Tina Müller

Diesen zwei Hasen geht es wirklich gut: Sie haben nichts weiter zu tun, außer ab und zu in den Pool zu steigen, dessen Wasser die Temperatur anpassen kann. Die Badehose wechselt alle zehn Sekunden die Farbe, und durch den Besitz sehr moderner Roboter und Erfindungen können diese Hasen alles haben, was sie nur wollen. Nie gab es Hasen, denen es so gut ging. Aber vielleicht stimmt es ja gar nicht, dann hätten sie sich ganz umsonst geängstigt. In elf Tagen hat der eine Hase noch einen Fußpflege-Termin, so schlimm kann ja alles gar nicht sein. Doch der Instinkt des anderen Hasen meldet sich immer wieder, bis er sicher ist: Was da auf sie zukommt, ist nicht gut. Aber was können die beiden tun? Wo sollen sie hin? Welche Möglichkeiten gibt es, den großen Knall aufzuhalten?

Schöne neue Welt...Welcome to Hell

Messehallen Frankfurt (Oder) Samstag, 17. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Paul Panzer, Foto: publiksvergrößern
Paul Panzer, © publiks

Paul Panzer, Kabarett

Meister des feinsinnigen Humors

Gerade noch die Apokalypse überlebt, finden wir uns wieder in Paul Panzers «Schöne neue Welt», dem brandneuen Abenteuer vom Meister des feinsinnigen Humors.

Paul wäre nicht Paul, würde er nicht die Fassaden des Scheinbaren einreißen, um uns zu zeigen, wo wir als Menschheit wirklich stehen: ... willkommen in der Hölle.

Paul Panzer entlarvt den Schein der modernen Gesellschaft und hinterfragt, wo die Menschheit wirklich steht.

So gesehen natürlich lustig

Großer Saal, Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 20. November 2026, 20:00 UhrTickets
1 Mann sitzt mit rotem T-Shirt.vergrößern
Horst Evers, Foto: Anja Thölking

Horst Evers, Kabarett

Absurde, komische, manchmal tragische Dinge

Horst Evers ist der große Erzähler unter den deutschen Kabarettisten, seine schrägen Geschichten haben eine riesige Fangemeinde. Worum es in seinem neuen Programm geht, beschreibt er so: «Reden wir nicht drumrum. Die Welt ist ein Jammertal. So gesehen ist es fast erstaunlich, wieviel sehr Lustiges trotzdem unverdrossen passiert. Was man jedoch womöglich gar nicht immer mitkriegt, wenn es einem nicht erzählt wird. Darum geht es in diesem Programm. Um Geschichten, die erzählt und vorgelesen werden. Von mir. Eigentlich wie immer. Nur, dass es neue Geschichten sind. Die im Hier und Jetzt spielen. Und trotzdem sehr witzig sind. Oder gerade deshalb. Zudem gibt es Tipps, wie man es sich trotz allem auch mal schön machen kann.»

Der Traumzauberbaum - Herr Kellerstaub rettet Weihnachten

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 20. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Herr Kellerstaub rettet Weihnachten, Foto: Uwe Hauthvergrößern
Herr Kellerstaub rettet Weihnachten, Foto: Uwe Hauth

Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt, Idee & Darstellung
Veranstalter: DAKE

Familienmusical ab 3 Jahre

Weihnachten wird es wieder, Traumzaubersternenlieder funkeln und glitzern im Traumzauberwald. Waldwuffel und Moosmutzel, die beiden Waldgeister des Traumzauberbaums, und Agga Knack, die wilde Traumlaus, warten auf Helga Himmel, denn wie jedes Jahr schickt der Himmlische Direktor seinen wunderschönen Lichterboten zum Traumzauberbaum, ein besonderes Traumblatt für den himmlischen Weihnachtsbaum abzuholen. Da verschwinden die Wunschzettel! Und Helga Himmel ist plötzlich auch verschwunden! Das war kein anderer als Herr Kellerstaub, dieser merkwürdige alte Hut, besetzt mit Flicken wie Jahre und Tage, gewebt aus Zeit. Muss nun Weihnachten ausfallen?

Service

Veranstalter

Kleist Forum
Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder)
Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)
www.kleistforum.de
www.kleistfesttage.de

Kleist-Museum
Faberstraße 7
15230 Frankfurt (Oder)
0335-387221-0
info@kleist-museum.de
www.kleist-museum.de

Kartenservice

0335-4010-120
ticket@muv-ffo.de

eventim - Tickets

Touristinformation

Deutsch-Polnische Tourist-Information Frankfurt (Oder)
im Bolfrashaus
Große Oderstr. 29
15230 Frankfurt (Oder)
0335-610080-0
tourismus@frankfurt-slubice.eu
www.frankfurt-slubice.eu

Anreise

Bahn: Ab Berlin halbstündlich mit RE 1 nach Frankfurt (Oder)

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.