Jazzwerkstatt Peitz

Bühne mit rotem Lichtvergrößern
Jazzwerkstatt Peitz, Foto: Cristina Marx

14.–16. August
Jazz öffnet Räume – ein Festival des Aufbruchs

Seit den 1970er-Jahren zählt die Jazzwerkstatt Peitz zu den bedeutendsten Festivals der internationalen Jazz- und Improvisationsszene in Deutschland. 2026 wurde sie als «Festival des Jahres» mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. Unter dem Motto «Jazz öffnet Räume – ein Festival des Aufbruchs» erwarten euch bei der 63. jazzwerkstatt drei Festivaltage in der Lausitz – mit 20 einzigartigen Konzerten auf fünf verschiedenen Bühnen und ganz ohne Überschneidungen.
Das neue Festivalgelände am Hüttenwerk, idyllisch eingebettet zwischen den historischen Karpfenteichen und weitläufigen Radwegen, ist zum kreativen Zentrum geworden. Mit Campingplätzen direkt vor Ort bietet es eine einzigartige Atmosphäre, in der Musik, Natur und Gemeinschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen.

Täglich - von früh bis spät: Loco Loop: Interaktiver Sound-Playground für Klein und Groß, Ausstellung: Free Jazz in der DDR, Podcast: East of the Sun and West of the Moon.
Mit dem Format Improviser in Residence startet die Jazzwerkstatt Peitz eine neue interdisziplinäre Veranstaltungsreihe. Seit 2025 wird jährlich der Preisträger oder die Preisträgerin des «Jazzpreis Brandenburg» nach Peitz eingeladen, um musikalische Impulse zu setzen, neue Inspirationen zu gewinnen und kreative Prozesse vor Ort zu gestalten. 2026 wird Saxofonist Wanja Slavin, Preisträger des 2. Jazzpreis Brandenburg, nationale und internationale Gastmusiker einladen, wodurch flexible und vielfältige Formationen entstehen.

Programm 2026

Eröffnungstag des Festivals

Hüttenwerk Peitz Freitag, 14. August 2026, 17:00 Uhr
Trio Ivoire: Freitag, 14. August 2026, 19:00 - 19:45 UhrOpen-Air-Bühne, Hüttenwerk Peitz Hemisphere 4 PLUS: Freitag, 14. August 2026, 20:00 - 20:45 UhrBühne am Hammergraben, Hüttenwerk Peitz OM: Freitag, 14. August 2026, 21:00 – 21:45 UhrOpen-Air-Bühne, Hüttenwerk Peitz Selvhenter: Freitag, 14. August 2026, 22:15 - 23:00 UhrOpen-Air-Bühne, Hüttenwerk Peitz Jam Session: Freitag, 14. August 2026, 23:15 - 01:00 UhrWerkstatt, Hüttenwerk Peitz
Tickets
3 Männer von Trio Ivoirevergrößern
Trio Ivoire, © Künstler

Trio Ivoire

Hans Lüdemann, Klavier & Elektronik
Aly Keïta, Balafon
Christian Thomé, Schlagzeug, Percussion & Elektronik

Fusion von afrikanischen und europäischen Klängen und Rhythmen

Im TRIO IVOIRE verschmelzen persönliche Wurzeln aus den Traditionen von Jazz, europäischer und afrikanischer Musik. Die Verbindung des afrikanischen Balafons mit Klavier, Schlagzeug und Elektronik schafft einen zeitgenössischen Sound ohne Vergleich. Das hat weniger mit traditioneller Musik als damit zu tun, künstlerische Ausdrucks- möglichkeiten in einer globalisierten Welt zu finden.

Hemisphere 4 PLUSvergrößern
Hemisphere 4 PLUS, © Künstler

Hemisphere 4 PLUS

Gebhard Ullmann, Klarinette & Saxophon
Liz Kosack, Schlüssel
Eric Schaefer, Schlagzeug
Oliver Potratz, Bass
Silke Lange, Akkordeon
Anna Viechtl, Harfe
Taiko Saito, Vibraphon

Zwischen Jazz, Kammermusik und Ambient

Hemisphere 4 ist das neueste Projekt des visionären Saxophonisten Gebhard Ullmann. Angesiedelt zwischen Jazz, Kammermusik und Ambient, irgendwo im Spannungsfeld zwischen akustischer und elektronischer Musik nimmt die international und innovativ besetzte Klangreisecrew um Ullmann Kurs auf neuartige, generations-, gender- und stilübergreifende Klangwelten.

OMvergrößern
OM, © Künstler

OM

Urs Leimgruber, Schilf
Christy Doran, E-Gitarre & Geräte
Bobby Burri, Kontrabass & Geräte
Gerry Hemingway, Schlagzeug & Percussion
Tony Buck, Schlagzeug & Perkussion

Stoner-Rock- bzw. Psychedelic-Rock

Die Hauptelemente von Om sind Bass, Schlagzeug und Gesang. In God is Good oder Advaitic Songs wurden jedoch auch Cello, Violine, Tambura(-Effekte), Tablas oder Querflöte verwendet. Advaitic Songs ist überwiegend ruhig, orientalisch, subtil und melodisch. Der Gesang ähnelt einem Mantra, klingt aber in den meisten Songs ähnlich einem Sprechgesang, der sich meist mit einer einzelnen, hauptsächlichen Tonlage der Bassgitarre verbindet.

Selvhentervergrößern
Selvhenter, © Künstler

Selvhenter

Sonja LaBianca, Saxophon
Maria Bertel, Posaune
Anja Jacobsen & Jaleh Negari, Schlagzeug

Free Jazz auf elektronische Musik und avantgardistische Noise-/Post-Punk-Klänge

Selvhenters Musik geht über musikalische Genres hinaus und wendet sich stattdessen etwas Elementarerem zu – sie schafft ein verblüffend direktes, physisches Klangerlebnis, das sich aus Polyrhythmen, akustischen und elektrischen Melodien, Heavy-Musik und improvisierter Schönheit zusammensetzt.

Jam Session

Willi Kellers, Schlagzeug

Modern Creative Jazz

Willi Kellers ist ein deutscher Schlagzeuger des Modern Creative Jazz und der neuen Improvisationsmusik. Er studierte Musik an den Hochschulen Münster und Detmold. Anschließend war er als Theaterkomponist für die Bühnen in Bochum, Köln, Hamburg, Basel und Wien tätig.

Festival-Haupttag

Hüttenwerk Peitz Samstag, 15. August 2026, 10:30 Uhr
Wanja Slavin Improvisator in Residence feat. Peter Evans: Samstag, 15. August 2026, 11:00 UhrStüler Kirche Peitz Das Erosão Septett von Maria Portugal: Samstag, 15. August 2026, 12:30 UhrOpen-Air Bühne, Hüttenwerk Peitz Mohammad Mostafa Heydarian – Set Nr. 1: Samstag, 15. August 2026, 13:30 UhrHochofen-Halle, Hüttenwerk Peitz Impro-Werkstatt-Konzert: Samstag, 15. August 2026, 14:15 UhrWerkstatt, Hüttenwerk Peitz Takase – Landfermann – Lillinger: Samstag, 15. August 2026, 15:15 UhrOpen-Air Bühne, Hüttenwerk Peitz Impro-Werkstatt-Konzert: Samstag, 15. August 2026, 16:15 UhrWerkstatt, Hüttenwerk Peitz Endemit: Samstag, 15. August 2026, 17:15 UhrBühne am Hammergraben, Hüttenwerk Peitz Niescier / Portugal: Samstag, 15. August 2026, 18:30 UhrBühne am Hammergraben, Hüttenwerk Peitz Mohammad Mostafa Heydarian – Set Nr. 2: Samstag, 15. August 2026, 19:30 UhrHochofen-Halle, Hüttenwerk Peitz Darius Jones & Otomo Yoshihide Quintett: Samstag, 15. August 2026, 20:15 UhrOpen-Air Bühne, Hüttenwerk Peitz Ill Considered feat. Tamar Osborn: Samstag, 15. August 2026, 21:45 UhrOpen-Air Bühne, Hüttenwerk Peitz
Tickets
Das Erosão Septett & Maria Portugal, © Künstlervergrößern
Das Erosão Septett & Maria Portugal, © Künstler

Wanja Slavin Improvisator in Residence feat. Peter Evans

Wanja Slavin, Saxophon
Peter Evans, Trompete

Mischung aus musikalischer Tiefe und selbstbewusster Eigenständigkeit

Wanja Slavin steht für unverstellte Musik jenseits gängiger Formen. Sein individuelles Konzept trifft auf ausgewählte Mitmusiker, die seine Vision kongenial umsetzen – archaisch, intellektuell durchdrungen und von intensiver, düsterer Klangtiefe. Peter Evans erweitert als experimentierfreudiger Trompeter konsequent die Grenzen zwischen Genres. Er bewegt sich zwischen Kammermusik, Free Jazz, Bands und Solo-Performance und ist regelmäßiger Gast beim Festival of New Trumpet Music in New York.

Das Erosão Septett von Maria Portugal

Mariá Portugal, Schlagzeug & Percussion
Lotte Anker & Angelika Niescier, Saxophon
Matthias Müller & Moritz Wesp, Posaune
Carl Ludwig Hübsch, Tuba
Reza Askari, Kontrabass

Mit Einflüssen aus der brasilianischen Musiktradition, internationalem Pop und europäischer Klassik

Mariá Portugal ist eine brasilianische Schlagzeugerin, Sängerin und Produzentin, die derzeit in Köln lebt. Mit ihrem Septett versammelt sie namhafte MusikerInnen der Kölner Jazz- und Experimental-Szene um sich, die unterschiedlichste biographische Hintergründe mitbringen.

Mohammad Mostafa Heydarian – Set Nr. 1 & 2

Mohammad Mostafa Heydarian, Tanbur
Valentin Portron, Bendir

Musik als Licht und Botschaft der Liebe

Schon als Kind begann Mostafa, sich intensiv mit den alten Maqams auseinanderzusetzen, inspiriert durch seinen Vater, einen Dâf-Spieler und Tanbur-Bauer. In der Werkstatt des Vaters vertiefte er sich täglich in diese Musik und lernte von renommierten Lehrmeistern. Später verband ihn eine musikalische Freundschaft mit dem französischen Musiker Valentin Portron, woraus auch Mostafas erstes Album Songs of Horaman (2021/22) entstand, das international viel Anerkennung fand.

Impro-Werkstatt-Konzert

Musik als Experiment

In der Impro-Werkstatt treffen sich Musiker:innen, um im Moment zu komponieren: ohne Netz, ohne feste Vorgaben, dafür mit Neugier, Risikofreude und feinem Hören. Jeder Beitrag entsteht aus dem Augenblick heraus und entwickelt sich im Dialog der Spielenden weiter.

Takase – Landfermann – Lillingervergrößern
Takase – Landfermann – Lillinger, © Künstler

Takase – Landfermann – Lillinger

Aki Takase, Klavier
Robert Landfermann, Kontrabass
Christian Lillinger, Schlagzeug

Volle Energie, Spannung und emotionale Tiefe

Die in Berlin lebende Pianistin Aki Takase, der Kölner Bassist Robert Landfermann und der Berliner Schlagzeuger Christian Lillinger begegnen sich auf Augenhöhe. Gemeinsam suchen sie nach neuen, oft noch ungehörten musikalischen Ideen und entwickeln daraus einen intensiven, offenen Klangraum jenseits etablierter Formen.

Endemit

Vít Beneš, Gitarre
Vlado Micenko, Bass
Erik Hajtmánek, Schlagzeug

Gestaltung von Sorgfalt, Gefühl und Intention

Endemit ist ein Kulturverein und ein Kollektiv von Menschen, die sich von Klang, Code und Bild inspirieren lassen und in ihrer Freizeit kreativ tätig sind. Jedes Projekt spiegelt persönliche Leidenschaften und gemeinsame Werte wider. Ihre Treffen sind seltene Momente, in denen diese inneren Welten zum Vorschein kommen. Kein Projekt gleicht dem anderen, doch alle entspringen derselben Quelle.

Niescier / Portugal

Angelika Niescier, Saxophon
Mariá Portugal, Schlagzeug & Percussion

Drive, Freude am Experiment und sprühendem Temperament!

Ein außergewöhnliches Duo voller Energie und musikalischer Neugier. Die Altsaxofonistin Angelika Niescier zählt zu den prägnantesten Stimmen des europäischen Jazz und sucht konsequent nach neuen musikalischen Abenteuern. Mariá Portugal, seit über 20 Jahren in der brasilianischen Szene aktiv und heute in Berlin zuhause, verbindet Songwriting-Tradition mit elektronischer Musik und freier Improvisation. Gemeinsam bewegen sie sich zwischen Jazz, experimenteller Musik und Songformen – offen, grenzenlos und stets im kreativen Dialog.

Darius Jones & Otomo Yoshihide Quintettvergrößern
Darius Jones & Otomo Yoshihide Quintett, © Künstler

Darius Jones & Otomo Yoshihide Quintett

Darius Jones, Altsaxophon
Otomo Yoshihide, Gitarre
Nick Dunston, Kontrabass
Gerald Cleaver & Yasuhiro Yoshigaki, Schlagzeug

Ein Quintett, das vom Unvorhersehbaren lebt

Eine erste Begegnung über große Distanzen: Altsaxofonist Darius Jones (Norfolk/Brooklyn) und Gitarrist Otomo Yoshihide (Yokohama/Fukushima) bündeln ihre musikalischen Welten. Jones, der seine Musik als «Konfrontation gegen Apathie und Ego» versteht, trifft auf Otomos radikale Klangsprache zwischen Noise und Improvisation. Unterstützt werden sie von Gerald Cleaver und Yasuhiro Yoshigaki am Schlagzeug sowie Bassist Nick Dunston.

Ill Considered feat. Tamar Osbornvergrößern
Ill Considered feat. Tamar Osborn, © Künstler

Ill Considered feat. Tamar Osborn

Idris Rahman, Saxophon
Liran Donin, Bass
Emre Ramazanoglu, Schlagzeug
Tamar Osborn, Saxophon, Flöte & Klarinette

Tiefe Grooves und klagende Melodien

Ill Considered klingt zugleich vertraut und unverwechselbar und verbindet intuitive Improvisation mit der strukturierten Umgebung des Studio-Settings. Mit ihrer Kernbesetzung Idris Rahman, Liran Donin und Emre Ramazanoglu zeigt die Band ihren charakteristischen Sound und wird zusätzlich durch das eindrucksvolle Flötenspiel von Tamar Osborn erweitert.

Abschlusstag des Festivals

Open-Air Bühne, Hüttenwerk Peitz Jazz-Gottesdienste: Sonntag, 16. August 2026, 10:00 Uhr
Rays of Light: Sonntag, 16. August 2026, 11:15 UhrJazzpreis Brandenburg: Sonntag, 16. August 2026, 12:30 UhrPreisträger-Konzert: Sonntag, 16. August 2026, 13:15 UhrManiucha & Ksawery: Sonntag, 16. August 2026, 15:00 UhrStüler Kirche Peitz Conny Bauers Konradismen: Sonntag, 16. August 2026, 16:15 UhrStüler Kirche Peitz
Tickets
Andreas Willers spielt Gitarrevergrößern
Andreas Willers, Foto: Heinrich Brinkmöller Becker

Jazz-Gottesdienste

Pfarrer Kurt Malk, Rede

Eine feste Tradition in Peitz

Jedes Jahr wird das Festivalwochenende der Jazzwerkstatt Peitz mit einem besonderen Jazzgottesdienst abgeschlossen.

Richard Koch «Rays of Light»

Richard Koch, Trompete
Fabiana Striffler, Violine
Valentin Butt, Akkordeon
Andreas Lang, Kontrabass
Nora Thiele, Rahmentrommel

Jazz, Volks- und Salonmusik «Lichtstrahlen»

In einer Zeit, in der die transatlantischen Beziehungen politisch zu kippen drohen, sind Richard Kochs «Rays Of Light» genau das Richtige, um diesem ganzen kulturellen Wahnsinn als europäischer Musiker etwas entgegenzusetzen. So wie alle Arten europäischer Volks- und Salonmusik, vermischt mit afroamerikanischen und orientalischen Einflüssen – beeinflusst vom Christentum, Islam und Voodoo –, eine magische, weltumspannende, kreolische Musik hervorgebracht haben: den Jazz.

Logo «Jazzpreis Brandenburg», Grafik: Helge Leibergvergrößern
Logo «Jazzpreis Brandenburg», Grafik: Helge Leiberg

Jazzpreis Brandenburg 2026

Fachjury:
Ingrid Hoberg, Journalistin aus Cottbus mit Schwerpunkt Jazz und improvisierte Musik
Ulf Drechsel, Jazz-Journalist und Konzertveranstalter
Peter Ehwald, Saxophonist, Komponist und Dozent an der Hochschule für Musik «Franz Liszt» Weimar
Ulli Blobel, Gründer der jazzwerkstatt Peitz und Musikproduzent
Marie Blobel, künstlerische Leitung der jazzwerkstatt Peitz und Initiatorin des Jazzpreises Brandenburg

Die feierliche Preisverleihung

Der Jazzpreis Brandenburg wurde 2024 von der jazzwerkstatt Peitz ins Leben gerufen, um herausragende künstlerische Leistungen im Jazz zu würdigen. Er richtet sich an Musiker mit Erstwohnsitz in Brandenburg, die das Jazzleben im Land prägen und inspirierende Impulse über die Landesgrenzen hinaussetzen.

Andreas Willers: Have you ever been experienced?vergrößern
Andreas Willers: Have you ever been experienced?, © Veranstalter

Preisträger-Konzert

Andreas Willers, Gitarre
Amy Green, Stimme & gesprochenes Wort
Rieko Okuda, Klavier
Jan Roder, Kontrabass
Christian Marien, Schlagzeug

Andreas Willers: Have you ever been experienced?

Die jazzwerkstatt Peitz verleiht den JAZZPREIS BRANDENBURG 2026 an den Gitarristen Andreas Willers. Die Jury würdigt damit einen Musiker, der durch seine künstlerische Eigenständigkeit, stilistische Offenheit und seine kontinuierliche Arbeit an den Grenzen des Jazz überzeugt. Sein Werk steht für eine Musik, die Tradition reflektiert und zugleich konsequent weiterdenkt.
Eintritt frei

Maniucha & Ksawery

Maniucha Bikont, Gesang
Ksawery Wójciński, Kontrabass, Gesang & Glocken

Zurück auf Märchen und Geschichten

Maniucha & Ksawery verbinden Jazzimprovisation mit den aussterbenden Liedern der ukrainischen Region Polesien. Ihre Musik greift Motive aus traditionellen Liedformen auf und verknüpft sie mit Geschichten über Natur und Leben. Inspiriert von Feldforschungen in ukrainischen Dörfern und ergänzt durch Archivaufnahmen aus Polen, schaffen sie zeitübergreifende Klangwelten.

Conny Bauers Konradismen

Conny Bauer, Posaune & Komposition
Nils Wogram, Posaune
Maxine Troglauer, Bassposaune
Gerhard Gschlössl, Tuba & Posaune
Claudio Puntin, Bassklarinette
Maria Reich, Violine
Emily Wittbrodt, Cello
Matthias Bauer, Doppel Bass
Dag Magnus Narvesen, Schlagzeug
Rieko Okuda, Klavier

Neue Klänge auf Posaune

Conny Bauer begann autodidaktisch als Sänger und Gitarrist, studierte dann in Dresden Posaune und spielte in DDR-Bands wie Modern Soul Band, FEZ und Synopsis. Seit 1974 tritt er solo auf, tourte weltweit und arbeitete u. a. mit Peter Brötzmann, William Parker, Louis Moholo-Moholo und Barry Guy. Heute kooperiert er auch mit jüngeren Musiker:innen und erhielt 2023 den Albert-Mangelsdorff-Preis für sein Lebenswerk.

Improviser in Residence 2026

Konzert im Malzhaus

Malzhausbastei Peitz Samstag, 14. März 2026, 19:00 Uhr
Wanja Slavin, Preisträger des Jazzpreis Brandenburg 2025vergrößern
Wanja Slavin, Foto: Dovile Semokas

Wanja Slavin, Altsaxophon
Bart Maris, Trompete
Taiko Saito, Vibraphon
Willi Kellers, Schlagzeug

Feierliche Staffelstabübergabe und neue musikalische Begegnungen

Der Saxophonist Wanja Slavin, Preisträger des 2. JAZZPREIS BRANDENBURG, übernimmt diese besondere Rolle. Mit nationalen und internationalen GastmusikerInnen schafft er in Peitz Raum für spannende Begegnungen, vielfältige Formationen und außergewöhnliche musikalische Entdeckungen.

Zum Auftakt begrüßen wir herausragende Künstlerpersönlichkeiten: Den Trompeter Bart Maris aus Gent, der 2025 in Moers als Improviser in Residence wirkte, sowie die Vibraphonistin Taiko Saito, Gewinnerin des Berliner Jazzpreises 2023.

Erstmals treffen Bart Maris und Taiko Saito auf Wanja Slavin und den Schlagzeuger Willi Kellers, der an diesem Abend feierlich den Staffelstab des improviser in residence an seinen Nachfolger übergibt. Ein Konzertabend voller Energie, Neugier und künstlerischer Freiheit.

Ticket-Link

Trommelparty - Für Groß und Klein

Amtsbibliothek Peitz Sonntag, 21. Juni 2026, 15:00–15:45 / 16:00–16:45
Nathan Berg mit trommelvergrößern
Nathan Berg, © Künstler

Nathan Berg, Leitung & Trommel

Gemeinsam feiern mit selbstgemachter Livemusik!

Der Rhythmustrainer Nathan Berg lädt zu einer 45-minütigen Trommel-Party für Kinder und Eltern ein. Gemeinsam wird getrommelt, gerasselt, getanzt und gesungen – so entsteht mit einfachen Mitteln ein lebendiger gemeinsamer Rhythmus.

Der Spaß an der Musik steht im Mittelpunkt. Es gibt kein musikalisches «Falsch» oder «Richtig», daher sind keine Vorkenntnisse nötig. Alle können mitmachen – unabhängig von Alter oder Erfahrung.

Trommeln und Hocker werden vor Ort bereitgestellt.

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

Verbindliche Anmeldung bis zum 01.06. sowie Voranmeldung an hello@jazzwerkstatt-peitz.de wird erbeten.

Wanja Slavin's New Tentet

Open-Air Amtsbibliothek Peitz Sonntag, 21. Juni 2026, 17:00 Uhr
Zuza Jasinskavergrößern
Zuza Jasinska, Foto: Karline Johanning

Wanja Slavin's New Tentet:
Zuza Jasinska, Stimme
Heidi Bayer, Trompete
Ben van Gelder, Saxofon & Flöte
Jeremy Viner, Saxofon, Klarinette & Flöte
Johannes Lauer & Maxin Troglauer, Posaune
Rainer Böhm, Klavier
Felix Henkelhausen, Kontrabass
Fabian Arends, Schlagzeug
Wanja Slavin, Saxofon, Flöte, Klarinette & Synthesizer

Ein klanggewaltiges Ensemble

Mit seinem New Tentet entwirft Wanja Slavin ein klanggewaltiges Ensemble, das stilistische Grenzen bewusst hinter sich lässt. Zehn herausragende MusikerInnen formen einen vielschichtigen Klangkörper, in dem Stimme, Bläser und Rhythmusgruppe zu einem lebendigen Gefüge verschmelzen. Zwischen fein ausgeloteten Arrangements, spontaner Interaktion und klanglicher Experimentierfreude entsteht eine Musik, die atmosphärisch, überraschend und voller Dynamik ist.

Freuen Sie sich auf diese Uraufführung.

SLAVIN – PURSGLOVE – DOWNES

Stüler-Kirche Peitz Samstag, 21. November 2026Tickets
1 Mann spielt Trompetervergrößern
Percy Pursglove, Foto: Jacek Brun

Wanja Slavin, Altsaxophon
Percy Pursglove, Trompete
Kit Downes, Orgel

Zeitgenössischer Jazz

Der Saxofonist Wanja Slavin zählt zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen Jazz und verbindet virtuose Improvisation mit facettenreichen Kompositionen. Für diese besondere Veranstaltung steht ihm der Londoner Trompeter Percy Pursglove zur Seite, dessen vielseitiges Spiel keine Grenzen kennt. Ergänzt wird das Trio durch Kit Downes, der mit poetischen, vielschichtigen Orgel- und Klavierklängen begeistert. In dieser außergewöhnlichen Besetzung treffen drei charakterstarke Musiker erstmals aufeinander – eine mit Spannung erwartete Premiere.

Service

Veranstalter

SNW Sound No Walls gUG
Taborstr. 6
10997 Berlin
hello@jazzwerkstatt-peitz.de
www.jazzwerkstatt-peitz.de

Kartenservice

www.jazzwerkstatt-peitz.de » Ticket
Festivalpass: Zugang zu allen Festivaltagen inklusive attraktivem Preisvorteil
Freitag: Jazz-Festivaltag mit besonders günstigem Eintritt
Samstag: Frühbucher-Tickets zum Vorteilspreis
Samstag (Open-Air-Bühne am Hüttenwerk) & Sonntag (Kirche): Einzeltickets verfügbar

Kinder bis einschließlich 16 Jahren haben kostenlosen Eintritt zum gesamten Festival. Studierende erhalten 25 % Ermäßigung auf alle Ticketvarianten.
infield - Tickets

Der Zutritt zu der Preisverleihung mit Konzert am Sonntag ist kostenlos.
Tickets sind auch bequem bei Oldschool Records (Walter-Benjamin-Platz 2, 10629 Berlin) sowie in der Touristinformation erhältlich.

Touristinformation

Touristen-Amt Peitz
Markt 1
03185 Peitz
035601 8150
tourismus@peitz.de
tourismus.peitz.de

Anreise

Bahn:
Reisen Sie mit dem Zug bis zum Bahnhof Peitz Ost  
– Berlin (RE2) über Cottbus (RE10 / RB43): stündlich  
– Leipzig (RE 10) ohne umsteigen: alle zwei Stunden  
– Dresden Neustadt (RE 18) über Cottbus (RE10 / RB43): alle zwei Stunden  
– Frankfurt Oder (RE 10) ohne umsteigen: stündlich
Zwischen dem Bahnhof Peitz Ost, dem Festivalgelände und dem Campingplatz steht ein kostenloser Shuttle-Service zur Verfügung.
Auto:
Von Berlin über die A13 Richtung Dresden, am Spreewald-Dreieck auf die A15 Richtung Cottbus, Ausfahrt Cottbus-West und weiter über die B168 Richtung Peitz.
Von Frankfurt (Oder) über die B112 Richtung Eisenhüttenstadt, dann B246 Richtung Cottbus und in Peitz der Beschilderung zum Hüttenwerk folgen.
Von Cottbus über die B168 Richtung Peitz und im Ort der Beschilderung zum Hüttenwerk folgen.

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.