Impression aus dem «Jazz in E.» 2024, Photo: Torsten Stapel
13. bis 16. Mai Jazz in E. Nr. 31: TRADITION
Jazz in E., das besondere Jazzfestival im Osten Deutschlands, wurde 1995 gegründet. Neben der Peitzer Jazzwerkstatt ist das Eberswalder Festival die zweite wichtige «Jazzmarke» in Brandenburg und kann auf die längste durchgehende Tradition im Land verweisen. Das Festival geht in das vierte Jahrzehnt seiner Geschichte und wird in den nächsten Jahren eine neue thematische Serie aufgelegt. Für 2026 ist das Thema TRADITION gesetzt. Ein Programm unter diesem Titel ist nicht historisierend gemeint, sondern es geht um Besinnung auf Ausgangspunkte, dem Nachspüren von Wurzeln, um Gedächtnis und Weitergabe, also um einen Prozeß.
Zudem wird die Reise durch die ehemaligen Betriebskulturhäuser Eberswaldes fortgesetzt und erstmals im früheren RAW-Betriebskulturhaus gastiert (RAW steht für Reichsbahnausbesserungswerk).
Am verlängerten Wochenende über Himmelfahrt 2026 werden u. a. Uwe Kropinski, Richard Kochs «Rays Of Light», rant (Merle Bennett & Torsten Papenheim), Jan Klares KIND, Kalle Kalima & Achim Kaufmann, Philipp Groppers TAU, das Rüdiger-Krause-Quartett sowie Tobias Hoffmann & Benjamin Schaefer begrüßt.
Das komplette Programm zum diesjährigen Musikabenteuer ab Mitte Februar 2025 auf der Homepage des Festivals www.mescal.de
Die Zunft:
Steeds Stoermann, Heike Matzer & Thomas Sternberg, Gesang & Gitarre
Andreas Kallies, Gesang & Bass
Sebastian Blache, Gesang & Schlagzeug
Songs der Rockgeschichte mit neuer Kraft. Aus dem Osten und aus dem Westen
Herzlich Willkommen im Jahr der 1.000 Ausgabe von Guten-Morgen-Eberswalde! Zum Jahresstart sind Sie begrüßen mit der Band „Die Zunft“ ein weiteres ostbrandenburgisches Gewächs begrüßt. Die Musiker aus dem Oderbruch und aus Eberswalde haben sich über viele Jahre intensiv mit der Rockgeschichte beschäftigt und verleihen jedem Song, den sie in ihr Programm aufnehmen, neue Kraft. Ja, es ist alles wie neu: Manche Fans wissen deshalb gar nicht mehr genau, ob sie den einen oder anderen Song nun eigentlich von der Zunft oder von einem internationalen Popstar kennen. In den letzten Jahren kamen, wiederum kongenial interpretiert, ostdeutsche Stücke dazu, nicht zuletzt auch eigene Songs.
Guten-Morgen-Eberswalde CMLXVI: eine deutsche Chronik in Schlagern
„Zeig mir den Platz an der Sonne“ heißt es mit der 966. Ausgabe von Guten-Morgen-Eberswalde. Zu Gast ist der deutsche Musikjournalist Wolf Kampmann, der nach Jazz- und Rocklexikon mit seinem neuen Buch nun eine deutsche Chronik in Schlagern vorlegt. Kampmann geht dabei das Wagnis ein, den Schlager aus seiner plüschigen Schmuddelecke herauszuziehen und ihn gleichermaßen in der Hochkultur wie im künstlerischen Underground zu verorten.
„Kulturgeschichten lügen, Lieder lügen nicht“ postulierte schon 1922 kein Geringerer als Kurt Tucholsky und meinte damit den Schlager. Wolf Kampmanns Buch wirft Schlaglichter auf die Kulturgeschichte des Schlagers, ist gleichermaßen leidenschaftliches Plädoyer für wie überzeugtes Manifest gegen den Schlager, geizt nicht mit biografischen Details und Zitaten aus Schlagertexten. Es spielt mit Klischees, denn Schlager basieren auf Klischees, und es setzt sich über Klischees hinweg, denn auch Schlager setzen sich über Klischees hinweg.
Jedenfalls ist der deutsche Schlager definitiv besser als sein Ruf. Er war häufig doppelbödig und frivol und nahm keck vorweg, was andere sich noch nicht zu sagen trauten. Die besondere Lesung mit Musikbeispielen beginnt zur eingeführten Zeit um Halbelf am Vormittag!
Guten-Morgen-Eberswalde CMLXVII. Für uns alle ab fünf Jahren Nach Hans Christian Andersen. Theater mit Puppen und Objekten
Ein erstes Mal Theaterzeit im neuen Jahr bei Guten-Morgen-Eberswalde. „Das hässlische Entlein“ kommt in der Inszenierung der Flunkerproduktionen nach Hans Christian Andersen auf die Guten-Morgen-Bühne.
Die Entenmutter ist entzückt, aus ihren Eiern schlüpfen Küken, niedlich, flauschig, gelb! Nur das Letzte, das ist grau, grässlich, hässlich. Das kann ja eigentlich keiner gernhaben. Das muss gepufft werden. Das muss allein durchs Leben schwimmen. Bis es entdeckt, wer es wirklich ist.
Bis es endlich Freunde findet. Und das Glück. Elfriede, die einsame Putzfrau, spielt sich immer tiefer in die Geschichte vom hässlichen Entlein hinein. Dabei benutzt sie alles, was ihr in die Quere kommt: Putzeimer, Scheuerlappen, Trittleitern. Und seltsam, genau mit diesen Dingen findet auch sie ein eigenes Glück.
Vanesa Harbek Trio:
Vanesa Harbek, Gesang & Gitarre
Igor Prjahin, Schlagzeug
Manuel de Villiers, Bass
Guten-Morgen-Eberswalde CMLXVIII: The Queen of Latin Blues
„The Queen of Latin Blues“ Vanesa Harbek gastiert mit ihrem Trio bei Guten-Morgen-Eberswalde.
Die argentinische Sängerin, Gitarristin, Trompeterin und Malerin lebt seit 2017 in Deutschland und bewegt sich elegant in verschiedenen Stilrichtungen, wie Blues, Soul, Tango, Jazz, Rock’n’Roll und Latin Music.
Guten-Morgen-Eberswalde CMLXIX Die Rhythmuswerkstatt im Park. Frische Luft + Groove
Der Januar wird bei Guten-Morgen-Eberswalde mit einer Luftkur im innerstädtischen Park am Weidendamm direkt an der Schwärze beschlossen. Die künstlerischen Heilbehandlungen stehen diesmal unter der Anleitung von Tromla Hoffmann, der zum einen eine neue Show angekündigt hat, zum anderen aber angesichts der Jahreszeit und voraussichtlich strammer Temperaturen alle Besucher zur Bodypercussion einlädt. Frische Luft und Groove. Der Eintritt ist auch zur 969. Ausgabe der Veranstaltungsreihe frei, eine Kurtaxe wird gern entgegengenommen.
Eine Szene vom «Der goldene Schlüssel», Foto: Schreiber & Post
Theater Schreiber & Post:
Holger Metzner, Regie
Gerd Knappe, Text
Andrea Post & Tim Schreiber, Spiel
Guten-Morgen-Eberswalde CMLXX Eine märchenhafte Clownsgeschichte für alle - Ab 4 Jahren
Einmal im Monat ist Theaterzeit bei Guten-Morgen-Eberswalde: Das Theater Schreiber & Post aus Dresden bringt «Der goldene Schlüssel» zur 970. Ausgabe der Veranstaltungsreihe auf die Guten-Morgen-Bühne.
Es ist zum Verzweifeln, wie nur soll Adelind Blütenweiß, die Liebreizende, ihren Prinzen finden, wenn dieser na, dieser ääh, dieser Dingsdabumms da an ihrer Seite immer alles vermasselt? Alles geht schief, dabei ist sie doch die perfekte Prinzessin. Doch dann funkelt, glänzt, blinkt etwas, glitzert und flimmert. Ein Schlüsselchen - was man wohl damit aufschließen kann? Zwei Schelme jagen sich durch die verrückte Wunderwelt der Grimm’schen Märchen und zaubern mit Wort und Pantomime Geschichten von Angebern und Angsthasen, Machern und Maulhelden, von Großkotz und Kleinmut.
Guten-Morgen-Eberswalde CMLXXI: Jazzpolka und Spontanhumor und alles in Farbe
Zur 971. Ausgabe von Guten-Morgen lädt die Jindrich Staidel Combo zu einer musikalisch kulturellen Reise ins Hinterland der Phantasie, es geht bis zu den Quellen der Jazzpolka.
Das Feuerwerk der Jazzpolka wird umgehend gezündet, dort, wo Raum auf Zeit trifft und bei dem Pro Haska, ein Tscheche gefangen im Körper eines Deutschen, mit ein- und leitenden Worten in Brocken German durchs Programm führt.
Erleben Sie ein unvergessliches Konzert zur frühen Stunde, welches die dunkle Seite des Alltags mehr als nur aufhellt und wie immer in Farbe ausgestrahlt wird.
38. & 39. Ausstellung: 15. Februar - 3. Mai 2026
Vernissage mit Live-Musik und in Anwesenheit von Dag und Axel Heller
Maramures
Axel Heller, Fotografien
Axel Heller ist seit 1990 als freier Fotograf tätig und lebt in Zippelow bei Neustrelitz. Er hat zahlreiche Reisen in alle Welt unternommen, um traditionelle, von der Moderne bedrohte Lebenswelten mit der Kamera festzuhalten. Die Maramures im Norden Rumäniens gehört zu den abgeschiedensten Regionen Europas. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - die Menschen in den einsamen Bergen und Tälern leben und arbeiten wie vor Jahrhunderten. Axel Heller hat die Maramures von 2005 bis 2014 immer wieder bereist und ist den Menschen dort mit seiner Kamera so nahegekommen wie niemand zuvor.
Gesundbrunnen - Chorin
DAG, Zeichnungen
DAG lebt und arbeitet aber seit Mitte der achtziger Jahre in Berlin. In seinen neuen Zeichnungsserien spiegeln sich zwei Seelen - sein Leben in der Großstadt und die Erinnerung an die Landschaft um Eberswalde. Mit Stift und Schablone mischt er diese Einflüsse und schafft Phantasie-Landkarten. Zu einer Auswahl dieser Arbeiten gesellt sich eine Wandzeichnung, die im Kabinett der Galerie Fenster entsteht.
Richard Sparka ist der Stadtneurotiker des 21. Jahrhunderts! Im neuen Roman zeichnet Jochen Schmidt ein pointiertes Gesellschaftsporträt, das die Überforderung und Vereinzelung des Menschen in der rasanten Gegenwart zeigt und dabei immer wieder mit gnadenloser Komik auf seinen glücklosen Helden blickt.
Nicht weniger als ein ganzes Leben erzählt Annett Gröschner mit der Geschichte der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause - mit einer
Wucht und Poesie, wie sie nur dort entstehen können, wo die Literatur wirklichkeitssatt ist.
Sonntag, 9. November 2025, 11:00 UhrKünstlergespräch, Donnerstag, 20. November 2025, 17:30 UhrSamstag, 6. Dezember 2025, 10:00 UhrSonntag, 7. Dezember 2025, 10:00 UhrFinissage, Sonntag, 25. Januar 2026, 14:00 Uhr
Christiane Bergelt "huh!, 2015, Mischtechnik auf Papier", Foto: K. Hahn
Mathias Bertram, Fotografie "Galerie der Straße" & Gespräch am Eröffnungstag
Christiane Bergelt, Malerei "Trip" & Gespräch am Eröffnungstag & am 20. November
Musikalische Umrahmung am Eröffnungstag: Gert Anklam, Saxophon
36. & 37. Ausstellung: 26. Oktober 2025 - 25. Januar 2026 Winteröffnungszeiten: donnerstags 16 - 19 Uhr + sonntags 14 - 17 Uhr, zu den Veranstaltungen und darüber hinaus zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten nach Vereinbarung. Am 6. und 7.12.2025 hat die Galerie jeweils von 10 - 18 Uhr geöffnet. Vom 22.12.2025 bis zum 3.1.2026 hat die Galerie geschlossen. Im Januar 2026 finden wieder an allen vier Sonntagen „Galerie Sonntage mit Klavier“ statt. Galerie der Straße, Foto: Mathias Bertram
Galerie der Straße
Fotos vom Mathias Bertram in den oberen Räumen
Mathias Bertram, geboren 1960 in Berlin, ist vor allem als Herausgeber und Gestalter von Büchern zur ostdeutschen Fotografie bekannt geworden. Er selbst spürt seit mehr als zehn Jahren mit seiner Kamera in Berlin und auf Reisen surreal anmutende Bilder und Strukturen am Straßenrand auf. Seine Fotografien lösen triviale Gegenstände aus ihrem natürlichen Kontext und fordern dazu auf, sie ästhetisch wahrzunehmen. Eine Schule des Sehens, die den Blick für die Sensationen des Alltags schärft.
Trip
Bilder von Christiane Bergelt im Kabinett im Erdgeschoß
Christiane Bergelt wurde 1982 in Marienberg/Sachsen geboren. Sie erhielt den Master of Arts in Fine Art & Painting am Chelsea College of Art in London und studierte Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Stipendien ermöglichten ihr u.a. Arbeitsaufenthalte in Island und auf Schloss Wiepersdorf. Christiane Bergelt wurde 2017 der Nachwuchsförderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg verliehen. Sie lebt in Chorin.
Galerie Sonntag mit Klavier
Kunst, Kaffee, Kuchen & Konzert
Mal poetisch und sanft, mal charmant und überraschend, mal gewagt und ambitioniert.
Die Galerie Fenster im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde hat zwar über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel geschlossen, aber 2026 wird früh gestartet und fulminant. Erster Öffnungstag im neuen Jahr ist Sonntag, der 4. Januar 2026. Dann wird um 14 Uhr zum ersten von insgesamt vier Januar Konzerten in die Galerie eingeladen. Zum Auftakt wird der Pianist Søren Gundermann. Dazu natürlich wie gewohnt Kaffee, Kuchen & Kunst. Es wird noch bis zum 25. Januar 2026 in unseren oberen Räumen die Galerie der Straße mit Fotografien von Mathias Bertram und im Kabinett im Erdgeschoß unter dem Titel Trip Malerei von Christiane Bergelt gezeigt.
Allein mit dem Klavier begibt sich der Jazzpianist Søren Gundermann Klänge erforschend und musikalische Geschichten erzählend auf eine Reise mit herrlich ungewissem Ausgang. Eigene Stücke wie die kürzlich in der Philharmonie Poznań uraufgeführten „Vier polnischen Erinnerungen“ treffen auf improvisatorische Erkundungen bekannter Popsongs, obskure Film- und Fernsehmusik und Fundstücke aus Barock und Impressionismus. Von sorbischen Volksliedern über ein marokkanisches „Casablanca“ bis nach Kenia führt ein musikalischer Trip voller Spielfreude, Poesie, Humor und ungewöhnlichen Klavierklängen.
Es wird noch bis zum 25. Januar 2026 in unseren oberen Räumen die Galerie der Straße mit Fotografien von Mathias Bertram und im Kabinett im Erdgeschoß unter dem Titel Trip Malerei von Christiane Bergelt gezeigt.
Gustav Anders sorgt mit Bearbeitungen von Volksliedern und eigenen Kompositionen für ein gelassenes ruhiges Programm. Sparsam gesetzt, enthalten die Stücke neue harmonische Akzente, die Vertrautes verwandeln und Eigenes behutsam hervorheben, ohne dabei den Charakter zu verzerren.
Es wird noch bis zum 25. Januar 2026 in unseren oberen Räumen die Galerie der Straße mit Fotografien von Mathias Bertram und im Kabinett im Erdgeschoß unter dem Titel Trip Malerei von Christiane Bergelt gezeigt.
Die französisch-irische Pianistin Madame Désastre aka Marie-Elsa Drelon vereint die Eleganz französischer Chansons mit feinen Improvisationen.
Voilà!
Es wird noch bis zum 25. Januar 2026 in unseren oberen Räumen die Galerie der Straße mit Fotografien von Mathias Bertram und im Kabinett im Erdgeschoß unter dem Titel Trip Malerei von Christiane Bergelt gezeigt.
Jörg Hochapfel, Klavier
Christiane Bergelt und Mathias Bertram, Gespräch
Gewagt & ambitioniert
Musik jenseits des Tellerrands.
In der jüngsten Zeit hat Jörg Hochapfel viel Neues komponiert, teilweise explizit für Soloklavier, welches er dem hoffentlich geneigten Publikum vorstellen wird.
Gleichzeitig bildet die Veranstaltung die Finissage der Ausstellungen von Christiane Bergelt und Mathias Bertram, die persönlich anwesend sein werden.
RAW Kultursaal
An der Eisenbahnstraße 37/31
16225 Eberswalde
Anreise
Bahn: RE 3 stündlich ab Berlin bis Eberswalde Hauptbahnhof. Zum Rofin Gewerbepark weiter mit Bus 861 (Finow-Schönholzer Heide) bis Eberswalde, Eisenspalterei Gewerbe, dann 9 min. Fußweg Fahrrad:Route: 3,5 Kilometer ab Eberswalde Hauptbahnhof
Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.