Jazz in E.

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13. – 16. Mai
Jazz in E. Nr. 31: TRADITION

Jazz in E., das besondere Jazzfestival im Osten Deutschlands, wurde 1995 gegründet. Neben der Peitzer Jazzwerkstatt ist das Eberswalder Festival die zweite wichtige «Jazzmarke» in Brandenburg und kann auf die längste durchgehende Tradition im Land verweisen. Das Festival geht in das vierte Jahrzehnt seiner Geschichte und wird in den nächsten Jahren eine neue thematische Serie auflegen. Für 2026 ist das Thema TRADITION gesetzt. Ein Programm unter diesem Titel ist nicht historisierend gemeint, sondern es geht um Besinnung auf Ausgangspunkte, dem Nachspüren von Wurzeln, um Gedächtnis und Weitergabe, also um einen Prozess.

Zudem wird die Reise durch die ehemaligen Betriebskulturhäuser Eberswaldes fortgesetzt und erstmals im früheren RAW-Betriebskulturhaus gastiert (RAW steht für Reichsbahnausbesserungswerk).

Am verlängerten Wochenende über Himmelfahrt 2026 werden u. a. Uwe Kropinski, Richard Kochs «Rays Of Light», rant (Merle Bennett & Torsten Papenheim), Jan Klares KIND, Kalle Kalima & Achim Kaufmann, Philipp Groppers TAU, das Rüdiger-Krause-Quartett sowie Tobias Hoffmann & Benjamin Schaefer begrüßt.

Das komplette Programm finden Sie auf der Homepage des Festivals

Die Konzerte 2018

Eröffnungskonzert

Paul-Wunderlich-Haus Mittwoch, 9. Mai 2018, 20:00 Uhr
Daniel Fridrik Bodvarsson, Max Andrzejewski

PRANKE Zum Auftakt erleben wir PRANKE, seit Sommer 2014 in der Welt. Zunächst allerdings jammten der isländische Gitarrist Daniel Bödvarsson und der deutsche Schlagzeuger Max Andrzejewski seltsame Rockriffs und erkundeten das reduzierte Setting von Gitarre und Schlagzeug. Bald fanden Elemente von Free Jazz bis Pop ihren Weg in die sich entwickelnde Musik. Und heute spielt PRANKE ziemlich rücksichtslos mit den verschiedensten musikalischen Stilen, wechselt immer wieder die Richtung. Break Music halt. Mal klingt die Musik wie eine Kreuzung der Popband „Dirty Projectors“ mit Frank Zappa, dann groovt es krautrockig wie einst bei Can. Krach und Zucker. Geeignet für Pop-Liebhaber und Avantgarde-Fans.

Jim Black MALAMUTE Der New Yorker Jazz-Drummer Jim Black wird bestaunt und bewundert für seine individuelle Kreativität und Virtuosität und ist dennoch in erster Linie ein Teamplayer. Die Kommunikation in der Band ist zentral. Zunächst sollen sich die individuellen Stimmen der Künstler in den Songs und Strukturen der Musik widerspiegeln können, um dann aus der Bandchemie einen eigenen Sound zu destillieren. Malamute nennt sich nun seine neueste Gruppierung musikalisch Seelenverwandter, die 2015 ein erstes Mal in Europa tourte. Die Idee von Mix-Tapes oder Playlists ist ein Ausgangspunkt der Band. Verschiedene Formen, ganz unterschiedliche Klänge folgen aufeinander. Laufend wechseln die Farben, die Rhythmen und Melodien, die Musik ändert sich mitunter im Minutentakt. Ein bißchen wie DJ-Culture, die alles miteinander mixt. Das Konzept basiert auf der Einsicht, dass alle Musik gleichwertig ist und es keine Hierarchie der Stile gibt.

Konzert

Paul-Wunderlich-Haus Donnerstag, 10. Mai 2018, 20:00 Uhr
Freitag, 11. Mai 2018, 20:00 Uhr Samstag, 12. Mai 2018, 20:00 Uhr
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Ditzner Lömsch Duo Das Ditzner Lömsch Duo gibt es seit 2007. Die beiden Musiker lassen ein traumwandlerisch geschlossenes Zusammenspiel entstehen, wie es die großen Jazz-Duos auszeichnet. Kreative, frei improvisierte Musik, die sich keinen musikalischen Moden unterwirft. Dazu gewitzt. Der aktuelle musikalische Stoff des Duos ist atmosphärisch von „El Corazon“, dem Duo-Klassiker von Don Cherry und Ed Blackwell, inspiriert. Stücke von Charlie Parker, Miles Davis und der Sound einer Bontempi-Orgel dürften wohl außerdem erwartet werden.

Oli Steidle & The Killing PopesThe Killing Popes ist die neue wilde Band von Mastermind Oliver Steidle an den Drums. Und sein Versuchsfeld für die Entwicklung neuer rhythmischer Ideen. Dazu die Möglichkeit, Musikstile miteinander zu verweben, die ihn in seiner Jugend geprägt haben: HipHop, Punk, Grindcore. Seine Kompositionen bieten das, was den aktuellen Jazz ausmacht. Rhythmische Komplexität, feine Melodien und Platz für Improvisation.

Open-Air auf dem Marktplatz

Marktplatz Eberswalde Samstag, 12. Mai 2018, 10:30 Uhr
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Photo: Steffen Groß

Guten-Morgen-Eberswalde DLXVI Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

Service

Veranstalter & Kartenservice

Begegnungszentrum «Wege zur Gewaltfreiheit e.V.»
c/o Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen
0177-3076684
post@mescal.de
www.mescal.de
www.facebook.com/jazzine www.instagram.com/mescal.eberswalde
tickettoaster - Tickets

Der Eintritt bei Veranstaltungen von «Guten-Morgen-Eberswalde» um 10:30 Uhr ist frei, Spenden sind erbeten.

Veranstaltungsort

RAW Kultursaal (im Schienen-Fahrzeugwerk am Hauptbahnhof)
An der Eisenbahnstraße 37
16225 Eberswalde

Anreise

Bahn: RE 3 stündlich ab Berlin bis Eberswalde Hauptbahnhof. Zum Rofin Gewerbepark weiter mit Bus 861 (Finow-Schönholzer Heide) bis Eberswalde, Eisenspalterei Gewerbe, dann 9 min. Fußweg
Fahrrad: Route: 3,5 Kilometer ab Eberswalde Hauptbahnhof

Touristinformation

Tourist-Information Eberswalde
Steinstraße 3
16225 Eberswalde
03334-64520
www.eberswalde.de

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.