Jazz in E.

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Anmerkung: Unser Himmelfahrtstermin ist leider nicht zu halten, aber "Verschieben geht vor Ausfallen". Wir feiern unser Jazz in E. Festival No. 26 nun als kompaktes Fest vom 6. bis 8. November 2020. Im Moment sieht es so aus, dass der allergrößte Teil unseres geplanten Programms auch im Herbst umgesetzt werden kann. Die bereits verkauften Early Bird Festivalpässe behalten ihre Gültigkeit, können natürlich aber auch wieder erstattet werden. Mehr bald!

Jazz in E. Nr. 26 - ein Festival aktueller Musik in Eberswalde
Mittwoch, 20. Mai bis Samstag, 23. Mai 2020
Stein.Eisen. Das besondere Jazzfestival im Osten Deutschlands wurde 1995 begründet und arbeitet seit dem Jahr 2010 mit einer thematischen Zuspitzung. Themen waren seither beispielsweise: Volksmusik, Tanzmusik, Trance, Tribal & Grooves, Atem, Break und Ritual. Die neuerliche Abenteuerreise führt über Himmelfahrt zu Stein und Eisen. Entdeckungen garantiert. Mit Klangkörpern aus Stein, einer Hommage an die Arbeiterklasse, immer wieder enormer Verdichtung und vielleicht auch Songs über Lava… U.a. mit Simon Berz, Klima Kalima, Été Large, Stahlquartett, Mira Lu Kovacs. In Eberswalde wird Musik nicht zum -zigsten Mal reproduziert, sondern frisch vor den Ohren des Publikums zubereitet.
«In der Rotunde des Paul-Wunderlich-Hauses fließt der Luftstrom des Festivals an vier Abenden im Kreis, was den Saal stets zum geschützten Raum macht, gelegentlich auch zum Auge des Orkans.» (Thomas Melzer in der Jazzthetik).

Das Programm des diesjährigen Festivals stand bei Redaktionsschluss noch nicht vollständig fest. Alle Informationen ab Anfang April auf der Homepage des Festivals www.mescal.de.

Die Konzerttermine 2018

Eröffnungskonzert

Paul-Wunderlich-HausMittwoch, 9. Mai 2018 20 Uhr
Daniel Fridrik Bodvarsson, Max Andrzejewski

PRANKE Zum Auftakt erleben wir PRANKE, seit Sommer 2014 in der Welt. Zunächst allerdings jammten der isländische Gitarrist Daniel Bödvarsson und der deutsche Schlagzeuger Max Andrzejewski seltsame Rockriffs und erkundeten das reduzierte Setting von Gitarre und Schlagzeug. Bald fanden Elemente von Free Jazz bis Pop ihren Weg in die sich entwickelnde Musik. Und heute spielt PRANKE ziemlich rücksichtslos mit den verschiedensten musikalischen Stilen, wechselt immer wieder die Richtung. Break Music halt. Mal klingt die Musik wie eine Kreuzung der Popband „Dirty Projectors“ mit Frank Zappa, dann groovt es krautrockig wie einst bei Can. Krach und Zucker. Geeignet für Pop-Liebhaber und Avantgarde-Fans.

Jim Black MALAMUTE Der New Yorker Jazz-Drummer Jim Black wird bestaunt und bewundert für seine individuelle Kreativität und Virtuosität und ist dennoch in erster Linie ein Teamplayer. Die Kommunikation in der Band ist zentral. Zunächst sollen sich die individuellen Stimmen der Künstler in den Songs und Strukturen der Musik widerspiegeln können, um dann aus der Bandchemie einen eigenen Sound zu destillieren. Malamute nennt sich nun seine neueste Gruppierung musikalisch Seelenverwandter, die 2015 ein erstes Mal in Europa tourte. Die Idee von Mix-Tapes oder Playlists ist ein Ausgangspunkt der Band. Verschiedene Formen, ganz unterschiedliche Klänge folgen aufeinander. Laufend wechseln die Farben, die Rhythmen und Melodien, die Musik ändert sich mitunter im Minutentakt. Ein bißchen wie DJ-Culture, die alles miteinander mixt. Das Konzept basiert auf der Einsicht, dass alle Musik gleichwertig ist und es keine Hierarchie der Stile gibt.

Konzert

Paul-Wunderlich-HausDonnerstag, 10. Mai 2018 20 Uhr
Freitag, 11. Mai 2018 20 Uhr Samstag, 12. Mai 2018 20 Uhr

Ditzner Lömsch Duo Das Ditzner Lömsch Duo gibt es seit 2007. Die beiden Musiker lassen ein traumwandlerisch geschlossenes Zusammenspiel entstehen, wie es die großen Jazz-Duos auszeichnet. Kreative, frei improvisierte Musik, die sich keinen musikalischen Moden unterwirft. Dazu gewitzt. Der aktuelle musikalische Stoff des Duos ist atmosphärisch von „El Corazon“, dem Duo-Klassiker von Don Cherry und Ed Blackwell, inspiriert. Stücke von Charlie Parker, Miles Davis und der Sound einer Bontempi-Orgel dürften wohl außerdem erwartet werden.

Oli Steidle & The Killing PopesThe Killing Popes ist die neue wilde Band von Mastermind Oliver Steidle an den Drums. Und sein Versuchsfeld für die Entwicklung neuer rhythmischer Ideen. Dazu die Möglichkeit, Musikstile miteinander zu verweben, die ihn in seiner Jugend geprägt haben: HipHop, Punk, Grindcore. Seine Kompositionen bieten das, was den aktuellen Jazz ausmacht. Rhythmische Komplexität, feine Melodien und Platz für Improvisation.

Open-Air auf dem Marktplatz

Marktplatz EberswaldeSamstag, 12. Mai 2018 10:30 Uhr
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Photo: Steffen Groß

Guten-Morgen-Eberswalde DLXVI Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

Veranstalter, Informationen und Kartenservice

Veranstalter, Informationen und

Kartenservice

Begegnungszentrum
Wege zur Gewaltfreiheit e.V.
T: 0177-3076684
E-mail: jazzine@gmx.de
www.mescal.de
www.facebook.com/jazzine

Anreise

ab Berlin Hbf mir RE3 (Stralsund) bis Eberswalde Hbf,
Umstieg in Bus 861 (Nord) bis Eberswalde markt, von dort ca. 3 Min. zu Fuß

Touristinformation

Tourist-Information Eberswalde
T: 03334-64520
www.eberswalde.de