Provinziale – Filmfest Eberswalde

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Haus Schwärzetal in Eberswalde, Foto: Torsten Stapel

10. – 17. Oktober

Aus ca. 60 Ländern werden ca. 600 Filme zur Provinziale eingereicht. Ein 16-köpfiges Team sichtet, diskutiert und stellt eine Wettbewerbsauswahl zusammen. Die Filme in den Kategorien Dokumentar-, Kurzspiel- und Animationsfilm handeln von Heimat und ihrem Verlust, von Landschaftsentwicklung und Landwirtschaft. Regionen und Orte werden als Mitspieler des menschlichen Lebens sichtbar.

In den vier internationalen Wettbewerben erkundet das Festival in den ca. 50 gezeigten Produktionen die Beziehung zwischen Menschen und ihrem Raum. Zur Preisverleihung werden Preisgelder in Höhe von 12.000 Euro in den einzelnen Wettbewerben verliehen.

In den acht Tagen der Provinziale erwarten die Besucher neben dem Wettbewerbs- und Sonderprogramm Musik und Filmgespräche. Begegnungen zwischen dem Publikum und den Filmemachern sind möglich.

Mit den neuen Formaten «Jugendfilmnachmittag» und «Netzwerkstatt» wird das Filmfest zu einem Begegnungsort für Filmschaffende in der Region.

Alle Informationen zur Spielzeit ab September auf der Homepage des Festivals www.provinziale.de.

Programmübersicht 2026

Kulturspaziergang durch Eberswalde – von Paul Wunderlich zum Filmfest Provinziale

Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 10. Oktober 2026, 12–20 UhrTickets
Bunt beleuchtetes Haus bei Nacht, davor eine Menschenmengevergrößern
Haus Schwärzetal Eberswalde, Foto: Torsten Stapel

Entdecken Sie – ausgehend vom Hauptbahnhof Eberswalde – bei einem Stadtrundgang Skulpturen, Wandmalereien und die freie Kulturszene in der Stadt. Die Bildhauerin Gudrun Sailer, die in der Stadt lebt und dort nach dem Mauerfall die Kunst im öffentlichen Besitz dokumentierte, führt Sie zu Kunstorten in der Innenstadt. Gewürzt mit persönlichen Erinnerungen erfahren Sie von ihr, wie es zur Aufstellung der Kunstwerke und «Kunst am Bau» kam, wie sich Kultur in der Stadtgesellschaft entwickelte und wie das Musikfestival «Jazz in E.» entstand. Nach einem Mittagessen im Restaurant geht’s ins Paul-Wunderlich-Haus: Gudrun Sailer führt Sie durch die Sammlung des international bekannten Malers und Bildhauers. Paul Wunderlich, stilbildender Meister des phantastischen Realismus und der Lithografie, wurde in Eberswalde geboren.

Ziel der Tour ist das traditionsreiche Haus Schwärzetal, das letzte von einst acht Kulturhäusern der Stadt. Dort eröffnet ab 18 Uhr das diesjährige Filmfest Provinziale. Noch bevor sich die Türen für die anderen Festivalbesucher öffnen, berichten Ihnen die Festivalmacher bei Kuchen oder einer Suppe im gemütlichen Festivalclub, wie das Festival rund um die Themen Heimat, Landschaft, Stadt und Land entstand. Der Eröffnungs-Dokumentarfilm endet gegen 19:45 Uhr. Wer möchte, schaut sich von 20 bis ca. 21:30 Uhr noch die Filme des 2. Blocks an.

Veranstalter: Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. 0331-9793304
Kosten: 25 € für 1. Filmblock oder 30 € für 1.+2. Filmblock (inklusive Festivalticket, Stadtführung, ohne Verpflegung, Barzahlung bei Tourbeginn)
Anmeldung bis So. 4. Oktober (Restplätze auch danach buchbar): per E-Mail an tourismus@kulturfeste.de
Anreise: Regionalexpress RE 3 stündlich ab Berlin bis Eberswalde Hauptbahnhof / Regionalbahn RB24 stündlich ab Berlin Ostkreuz bis Eberswalde Hauptbahnhof VBB-Fahrtenplaner

Heimatfenster

Im Foyer, Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 10. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Sonntag, 11. Oktober 2026, 17:00 Uhr Montag, 12. Oktober 2026, 17:00 Uhr Dienstag, 13. Oktober 2026, 17:00 Uhr Mittwoch, 14. Oktober 2026, 17:00 Uhr Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:00 Uhr Freitag, 16. Oktober 2026, 17:00 Uhr Samstag, 17. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Tickets
Das Geheimnis des Wassers im Oderbruch, © Oderbruch Museum Altranftvergrößern
Das Geheimnis des Wassers im Oderbruch, © Oderbruch Museum Altranft

100 Jahre Feuerwehr Bliesdorf

Johanna Ickert & Mathilde Scholz, Workshop-Leitung
Oderbruch Museum Altranft & Nora Scholz, Produktion

100 Jahre Feuerwehr Bliesdorf, © Oderbruch Museum Altranftvergrößern
100 Jahre Feuerwehr Bliesdorf, © Oderbruch Museum Altranft

DE 2025: Landschaft ist nicht nur Natur, sondern ein gestalteter Lebensraum voller Arbeit, Geschichte, Kultur und Alltag.

Was für ein runder Geburtstag! Als Geschenk haben sich 12 Kinder und Jugendliche aus Bliesdorf überlegt, einen Trickfilm für und über ihre Feuerwehr zu produzieren. Seit Wochen haben sie sich in dem Kulturerbe-Ort «Heimatstube Bliesdorf» regelmäßig getroffen, Nachbarn befragt, Geschichten gesammelt und alle Informationen zusammengetragen. In den Osterferien war es dann soweit: Innerhalb von vier Tagen haben sie mit den beiden Workshopleiterinnen Johanna Ickert und Mathilde Scholz den Geschichten und Anekdoten eine Gestalt gegeben, sie mittels der Stop-Motion-Technik animiert und ihre Texte eingesprochen. Besonders beliebt war natürlich die Geschichte, als damals die Kuh aus dem Pool gerettet werden musste. Innerhalb von 100 Jahren kann man schon einiges erleben!

Das Geheimnis des Wassers im Oderbruch

Johanna Ickert & Tobias Jall, Workshop-Leitung
Oderbruch Museum Altranft & Nora Scholz, Produktion

DE 2026: Ein Film über die Bedeutung des Wassers im Oderbruch und das Schöpfwerk Neutornow von Kindern der Inselgrundschule Neuenhagen (Bad Freienwalde).

Schöpfwerke, Heimatstuben, Kirchen, Boden- und Baudenkmäler - spannende Orte, die das kulturelle Erbe einer Landschaft erlebbar machen. Bei dem Projekt «Jugend filmt Kulturerbe - Orte Oderbruch» entsteht eine Filmreihe zu ausgewiesenen Kulturerbe-Orten in der Region. Innerhalb einer Projektwoche können die Kinder und Jugendlichen die Filmtechnik kennenlernen und ausprobieren, eigene Szenen filmen, Interviews führen und am Ende alles zusammenschneiden, bis ein kurzer Film entsteht und Premiere gefeiert wird.

FilmKnack - Jugendfilmarbeit zwischen Alltag und Filmfest, © FilmKnackvergrößern
FilmKnack - Jugendfilmarbeit zwischen Alltag und Filmfest, © FilmKnack

FilmKnack - Jugendfilmarbeit zwischen Alltag und Filmfest

Sascha Leeske, Leitung
SEHquenz e.V. für kommunale Filmarbeit, Produktion

DE 2026: Jugendfilmarbeit - Am Anfang stand die Überlegung, den Reiz von Social-Media-Plattformen zur Motivation der Jugendlichen zu nutzen, eigene Filme zu schaffen.

FILMKNACK ist ein Projekt des SEHquenz e.V. für kommunale Filmarbeit. Das Heimatfenster präsentiert eine Auswahl von Kurzfilmen, die junge Menschen 2025 und 2026 produziert haben.

  • «Zoo Eberswalde» - Die Tierpflegerin von Alina, Leona, Mary-Lou
  • «LiebeI, aber was ist das eigentlich?» von Antonia, Hà An, Anna
  • «Vom Weitergeben zum Weiterkommen» von Felix
  • «Es eskaliert» von Lenny, Felix

Eröffnung der 23. Provinziale – BLOCK 1 «La fabulosa máquina de cosechar oro»

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 10. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom ««La fabulosa máquina de cosechar oro», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom ««La fabulosa máquina de cosechar oro», © Veranstalter

Die Programmbeiräte der Provinziale sichteten über Monate 550 Film aus 55 Ländern. 34 Filme schafften es in den Wettbewerb, darunter je acht lange Dokumentarfilme, fünf Kurzdokumentationen, neun Animationen sowie zwölf Kurzspielfilme. Die Wettbewerbsfilme kommen aus 18 Ländern, u.a. aus den USA, Großbritannien, Kuba, Griechenland, Syrien, aus Österreich, Deutschland, China, Frankreich, Dänemark, Chile, Mexiko, aus Polen, Russland, Kirgisien, Portugal, Kroatien und dem Iran.

In den vier internationalen Wettbewerben erkundet das Festival die Beziehung zwischen Menschen und ihrem Raum. Mit dem ersten Wettbewerbsbeitrag beginnt die 23. PROVINZIALE – Filmfest Eberswalde.

La fabulosa máquina de cosechar oro / The Fabulous Gold Harvesting Machine / Die fabelhafte Maschine, die Gold erntet

Alfredo Pourailly de la Plaza, Regie

Dokumentarfilm / CL & NL 2024 / 77 min. / OT Spanisch, UT Englisch, deutsche Übersetzung über Kopfhörer

Auf der Insel Tierra del Fuego - ganz weit im Süden, im abgelegenen Teil Patagoniens, arbeitet der 60-jährige Toto als einer der letzten Goldgräber. Es ist ein mühevolles und prekäres Leben, gesundheitlich ist er bereits angeschlagen. Aber er muss weitermachen. Unterstützung erhält er von seinem Sohn Jorge, der voller Ideen und Tatendrang ist: Er entwirft eine Maschine zum Goldschürfen. Aber das Projekt lässt sich nicht so schnell realisieren, wie anfangs angenommen. Die Jahre kommen und gehen. Toto wird langsam ungeduldig, seine Gesundheit verschlechtert sich, und die Maschine wird immer größer, komplexer und schwerer. Wird Jorge sie jemals fertigbekommen?

Der Film ist ein vielschichtiges, lebendiges Portrait einer Vater-Sohn-Beziehung und beschwört die Magie, die in Träumen steckt, welche uns handeln lassen.

Eröffnungsabend II - BLOCK 2

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 10. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Machos», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Machos», © Veranstalter

Beim zweiten Block des Eröffnungsabends stehen die kurzen Filmformate im Mittelpunkt. Die Programmbeiräte für Kurzdokumentation, Kurzspiel- und Animationsfilm stellen ihren jeweiligen Eröffnungsfilm vor.

Machos

Justine Jahn, Regie

Kurzdokumentation - PT/DE/LT/BE 2026 - 12 min. - OT ohne Dialoge

Tief im portugiesischen Hinterland grasen Stiere auf den Weiden eines Landguts im Schatten uralter Olivenbäume. Sie führen noch ein friedliches Leben, das im Kontrast zu der Rolle steht, die sie bald einnehmen werden. «Machos» gibt uns einen wortlosen und nüchternen Einblick in die jahrhundertealte Tradition des Stierkampfes.

Eine Szene vom «Die letzten Menschen», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Die letzten Menschen», © Veranstalter

Die letzten Menschen

Nicolás Pindeus, Regie

Kurzspielfilm - AT 2025 - 25 min. - OT Deutsch - UT Deutsch/Englisch

Tief im österreichischen Hinterland arbeitet der schweigsame Lenz in einer mäßig besuchten Kneipe, in der die Zeit vor zwanzig oder dreißig Jahren stehengeblieben zu sein scheint. Sein Kumpel Fabian prügelt einen Kontrahenten bei einer Schlägerei ins Krankenhaus. Die Kellnerin Carina, in die Lenz heimlich verliebt ist, träumt von einer Zukunft in Wien oder New York. Lenz wäre mit stabilen Verhältnissen eigentlich schon zufrieden. Doch irgendwann muss er einsehen: Der Wandel der Zeit verläuft im Dorf zwar langsamer, lässt sich aber am Ende nicht aufhalten. «Die letzten Menschen» ist ein stilles Drama in schönem Schwarz-Weiß.

Eine Szene vom «Fille de l'eau», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Fille de l'eau», © Veranstalter

Fille de l'eau / Water girl / Wassermädchen

Sandra Desmazieres, Regie

Animation - FR/NL/PT 2024 - 15 min. - OT ohne Dialoge

Die Muscheltaucherin Mia erinnert sich. Das Meer hat ihr ganzes Leben bestimmt. Wie eine Meerjungfrau zieht sie uns hinab in die Tiefe zu den stillen Algen und Fischen, sie lässt uns teilhaben an ihrer glücklichen Liebe und der Traurigkeit ihres unerfüllten Kinderwunsches, an dem Gemeinschaftsgefühl der Taucherinnen und ihrer immer schlechteren Bezahlung.

Festivalmusik

Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 10. Oktober 2026
Sonntag, 11. Oktober 2026Montag, 12. Oktober 2026Dienstag, 13. Oktober 2026Mittwoch, 14. Oktober 2026Donnerstag, 15. Oktober 2026Freitag, 16. Oktober 2026
Tickets
Hot Club of Berlin, © Künstlervergrößern
Hot Club of Berlin, © Künstler

Hot Club of Berlin

Repertoire von amerikanischem Jazz über Early Swing, Dixieland, brasilianische Musik (Bossa Nova) und französische Chansons bis hin zum Manouche-Jazz

Der HOT CLUB OF BERLIN ist ein Kollektiv, das sich aus den besten Musikern der Stadt zusammensetzt und auf verschiedene Formen des Jazz spezialisiert ist. Was als reines Gypsy-Jazz-Projekt begann, hat durch die Vielfalt und Qualität der Musiker, die nach und nach dem Kollektiv beitraten, sein Stilspektrum und Repertoire erweitert.

Heute verfügt das Kollektiv über verschiedene Ensembles mit einer Vielzahl von Instrumenten wie Violine, Gitarren, Bass, Blechbläsern, Klavier, Gesang und mehr.

Der HOT CLUB wird über alle Festivaltage begleiten.

Jugendfilmnachmittag

Haus Schwärzetal Eberswalde Sonntag, 11. Oktober 2026, 15:00 UhrTickets
Jugendfilmnachmittagvergrößern
Jugendfilmnachmittag, © Provinziale

Der PROVINZIALE-Sonntag beginnt mit dem Jugendfilmnachmittag. SEHquenz e.V. zeigt – mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Barnim – 18 ausgewählte Arbeiten aus dem Jugendfilmprojekt «FILMKNACK». Im Schuljahr 2025/26 sind 43 Produktionen entstanden.

Neben den Schulen in Eberswalde «Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule, Karl-Sellheim-Schule, Finow Gymnasium, Freie Gesamtschule Finow, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und Oberbarnimschule» haben sich auch das Gymnasium der evangelischen Johanniter Schulen in Wriezen, das Barnim Gymnasium Bernau sowie die Grund- und Oberschule Schwanebeck beteiligt.

Programm des Jugendfilmnachmittags:

  • «Ein normaler Schultag?» von Mika & Tayson
  • «Tag „37“» von Lotta & Julie
  • «Der Vortrag» von Franziska & Dana
  • «Leben Leben» von Mila, Marlene & Amira
  • «Die blaue Blume» von Odine, Anna & Eva
  • «LiebeI, aber was ist das eigentlich?» von Antonia, Hà An & Anna
  • «Kinds of teachers» von Leonie, Sarafina & Alwin
  • «Wünsche» von Farin
  • «Der Timer» von Salma, Martha, Natalie, Tim, Oli & Arian
  • «Die Todestreppen» von Anna-Luisa
  • «The beautiful small things» von Pauline, Hanna, Lea & Johanna
  • «The stories behind our windows» von Lene & Malin
  • «We are better together» von Josy, Helene & Julie
  • «Unnoticed» von Antonia, Thora & Maja
  • «Helfende Hände» von Habib & Jan
  • «Das verwirrende Date» von Anton, Alfons, Noah & Theo
  • «Is life worth living» von Sophia, Khatereh, Clara & Amy
  • «Das Schulfaultier» von Luka, Max, Alexander & David

BLOCK 3

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Sonntag, 11. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene von «Hope Road», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene von «Hope Road», © Veranstalter

Eine Szene vom «Una torreta en llamas», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Una torreta en llamas», © Veranstalter

Una torreta en llamas / A Burning Turret / Im Kreuzfeuer

Humberto Flores Jáuregui, Regie

Kurzspielfilm - MX 2025 - OT Spanisch - UT Deutsch/Englisch

Alejandra und ihre Großmutter Yolanda leben auf einem abgelegenen Hof inmitten eines Krisengebiets. Der mexikanische Staat hat die Kontrolle über die Region verloren und Drogenkartelle üben gewaltsam Macht aus. Anpassung an die geltenden Regeln ist hier überlebenswichtig: «Wir können niemandem trauen», sagt Yolanda zu ihrer Enkelin. Sie selbst steckt in einem Dilemma zwischen Vorsicht und Mitmenschlichkeit. Als sie einen verwundeten Soldaten, der von Söldnern gesucht wird, in ihrer Hütte versteckt, geht sie ein hohes Risiko ein. IM KREUZFEUER erfasst die seit rund zwei Jahrzehnten andauernde Gewalt in Mexiko mit schonungslosem Blick.

Eine Szene vom «Norheimsund», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Norheimsund», © Veranstalter

Norheimsund

Ana A. Alpizar, Regie

Kurzspielfilm - CU/US 2025 - OT Spanisch - UT Deutsch/Englisch

Unterwegs auf einem Transportschiff: Während an den Ufern des Kanals eine andere Welt vorbeizieht, schrubbt ein junger Mann namens Milo das Deck. Seine Kapitänin, die zugleich seine Mutter ist, ist mit seiner Arbeit als Matrose mindestens so unzufrieden wie er selbst. Es dauert eine Weile, bis Frust und Langeweile schließlich in Abschied und Aufbruch münden. GOODBYE MILO ist eine so behutsam wie kraftvoll erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden im von Rezession geplagten Milieu deutscher Binnenschifffahrt.

Eine Szene vom «Do dna», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Do dna», © Veranstalter

Do dna / Down the hatch / Runter damit!

Alexandra McGuinness, Regie

Animationsfilm - US/RU 2025 - OT ohne Dialoge

Ein junges Mädchen wacht morgens auf, sucht seine Mutter und findet sie schließlich in einer Weinflasche. Sie zerstört die Flasche, um die Mutter zu befreien, aber die springt gleich wieder in die nächste Flasche. Wie kann man jemanden retten, der nicht gerettet werden will?

Hope Road

Susann Maria Hempel, Regie

Animationsfilm - DE 2025 - OT Deutsch - UT Englisch

Eine Welt im Umbruch. Eine Filmemacherin zwischen künstlerischem Schaffen und mütterlicher Verantwortung. Während die Gegenwart von Krisen, Kriegen und ressourcenhungriger KI überschattet wird, eröffnet ein kindlicher Blick einen neuen Zugang zur Wirklichkeit. Zwischen dystopischen Visionen und poetischen Bildern sucht Hope Road nach Hoffnung – und nach einer Art, der Welt zu begegnen, die verloren zu gehen droht.

Eine Szene vom «Found&Lost», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Found&Lost», © Veranstalter

Found&Lost

Reza Rasouli, Regie

Kurzspielfilm - AU 2025 - OT Deutsch/Arabisch/Englisch - UT Deutsch/Englisch

Tamim, ein 70-jähriger Einwanderer, verdient den Lebensunterhalt für seine Familie als Toilettenreiniger in einer Wiener Diskothek. Eines Nachts findet er eine Brieftasche voller Bargeld und Kokain. Statt sie abzugeben, sucht er den Besitzer. Sein eigenständiges Handeln führt trotz guter Absichten zu Missverständnissen, die seinen Job und seine Integrität gefährden. FOUND&LOST ist ein Film zwischen Drama und Komödie, der Fragen aufwirft. Vor allem: Wie orientiert man sich als Migrant in einer fremden Kultur, ihren Lebensräumen und Spielregeln?

BLOCK 4 «Nichts bleibt und nichts verschwindet / Nothing Remains Nothing Disappears»

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Sonntag, 11. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Nichts bleibt und nichts verschwindet / Nothing Remains Nothing Disappears», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Nichts bleibt und nichts verschwindet / Nothing Remains Nothing Disappears», © Veranstalter

Paul Sonntag, Regie

Dokumentarfilm - D 2026 - OT Deutsch, Englisch, Rumänisch - UT Deutsch/Englisch

Eine Straßenecke in Berlin-Moabit verändert sich: Aus einem alternden Supermarkt wird eine Baustelle und dann ein Neubau. Regale werden eingeräumt, Wände abgerissen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbeiten, lassen den Ort entstehen. In welcher Beziehung stehen sie zu ihm? Wie bestimmt er die Umstände ihrer Arbeit? Die verschiedenen Versionen des Ortes überlagern sich, es entsteht eine Gleichzeitigkeit von Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton. Mal spielerisch, mal gespenstisch, kommen Wiederholungen zum Vorschein, wie Echos zwischen den Welten. Über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht der Film mit Geduld, Humor und einem liebevollen Blick das Verhältnis zwischen Arbeit und Veränderung am Ort.

Netzwerkstatt

Haus Schwärzetal Eberswalde Montag, 12. Oktober 2026, 15:00 UhrTickets
Netzwerkstatt, Foto: Torsten Stapelvergrößern
Netzwerkstatt, Foto: Torsten Stapel

Sebastian Eschenbach & Sascha Leeske, Moderation
Christiane Krone-Raab, Gespräch

Netzwerkveranstaltung für Filmschaffende und Kreative aus der Region

Zum zweiten Mal lädt die PROVINZIALE zu einer Netzwerkveranstaltung für Filmschaffende aus der Region (Barnim, Märkisch-Oderland, Uckermark) ein. Hier können lokale Filmemacherinnen und Filmemacher sich persönlich kennenlernen und vernetzen. Es geht darum, sichtbar zu werden, Synergien zu nutzen und – bestenfalls – Produktionen gemeinsam umzusetzen.

Es gibt eine Bar mit Kaffee und Kuchen, eine Speed-Dating-Runde und die Möglichkeit, die eigene Arbeit, ein aktuelles Projekt oder eine vorhandene Infrastruktur kurz vorzustellen.

Außerdem ist Christiane Krone-Raab, Leiterin der «Berlin Brandenburg Film Commission» (BBFC), zur Netzwerkstatt eingeladen. Sie wird über die Arbeit des BBFC sprechen und erläutern, wie auch kleine Unternehmen aus der Region davon profitieren können.

Um Anmeldung unter netzwerkstatt@provinziale.de wird gebeten.

BLOCK 5 «Տունս քաղցր ա / My sweet land»

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Montag, 12. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom «My sweet land», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «My sweet land», © Veranstalter

Sareen Hairabedian, Regie

Dokumentarfilm - US/FR/IE/JO 2024 - OT Armenisch - UT Englisch (Deutsch über Kopfhörer)

Der 11 Jahre alte Vrej lebt in einem Dorf in der selbsternannten Republik Arzach. Er träumt davon, Zahnarzt zu werden. Das Leben des Jungen nimmt eine jähe Wendung, als seine Familie durch den ausbrechenden Krieg zur Flucht nach Armenien gezwungen wird. Im Exil wartet Vrej ungeduldig auf den Sieg, doch die Realität sieht anders aus. Nach der Rückkehr in das zerstörte Dorf wird unverzüglich damit begonnen, die junge Generation kriegstüchtig zu machen. Über einen Zeitraum von vier Jahren beobachtet der Film, wie Vrej in Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung zum Teenager heranwächst. Entstanden ist ein nahbares und eindrucksvolles Porträt eines jungen Menschen in einer von Trauma und Hoffnung geprägten Gemeinschaft.

BLOCK 6

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Montag, 12. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Too Baldary», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Too Baldary», © Veranstalter

Die Sänger

Eine Szene vom «Die Sänger», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Die Sänger», © Veranstalter
Florian Rausch & Zorah Berghammer, Regie

Kurzspielfilm - AU 2024 - OT Deutsch/Slowenisch - UT Deutsch/Englisch

Eine städtische Kleinfamilie strandet in einem Gasthaus auf dem Land, in dem ein junger Mann zum Singen gezwungen wird. Das kleine Mädchen der Familie ist eine stumme Beobachterin. Die Welt vor ihren Augen ist voller Widersprüche. Was sie sieht, ist vertraut und rätselhaft, hässlich und schön, heimatlich und abgründig, böse und herzlich. DIE SÄNGER überträgt eine Geschichte des russischen Literaten Ivan Turgenew aus dem 19. Jahrhundert in die österreichische Gegenwart – mühelos und zauberhaft.

Eine Szene vom «Fleur d'Oranger», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Fleur d'Oranger», © Veranstalter

Fleur d'Oranger / Orange Blossom / Orangenblüten

Mathilde Nicolas, Emilien Blancquaert, Timothée Adens & Raphaël Debroize, Regie

Animationsfilm - FR 2025 - OT Arabisch - UT Deutsch/Englisch

Beirut, eine geschichtsträchtige Stadt, die jedoch von Konflikten und Urbanisierung bedroht ist. Nour, ein neugieriges junges Mädchen, sammelt Spuren der Vergangenheit, während ihre Mutter, besorgt um ihre Sicherheit, versucht, ihre Tochter vor einer Welt zu schützen, die auf Schritt und Tritt Gefahren birgt.

Too Baldary (Тоо балдары) - Children of the Mountains / Kinder der Berge

Guliza Abdykamilova, Regie

Kurzdokumentarfilm - KG 2025 - OT Kirgisisch - UT Englisch (Deutsch über Kopfhörer)

In einem abgelegenen Bergdorf Kirgisistans trotzen Kinder und ihre Lehrerin täglich den Herausforderungen eines Lebens in extremer Abgeschiedenheit. Zwischen schneebedeckten Pfaden, langen Schulwegen und den Bedingungen einer rauen Natur entsteht ein Porträt von Kindheit, Bildung und Gemeinschaft. Mit großer Nähe und ruhiger Beobachtung erzählt TOO BALDARY- CHILDREN OF THE MOUNTAINS von Neugier, Widerstandskraft und der Hoffnung auf eine Zukunft, die über die Grenzen der Berge hinausreicht.

Eine Szene vom «Harika», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Harika», © Veranstalter

Harika

Beran Ergün, Regie

Kurzspielfilm - DE 2026 - OT Deutsch/Türkisch - UT Deutsch/Englisch

Die jugendlichen Draufgänger Erdem und Yasin werfen mit Wasserbomben, der kleine Chihuahua des Boxtrainers Arkan stirbt auf tragische Weise. Können Hunde eigentlich einen Herzinfarkt haben? Diese Frage wird im Viertel bald eifrig diskutiert. HARIKA bedeutet übersetzt so viel wie «wunderbar» und zeigt das alltägliche Leben in der türkisch-stämmigen Community einer deutschen Kleinstadt. Frei von kausalen Logikzwängen, heiter und temporeich, ohne professionelle Schauspieler – dafür voller sympathischer Menschen, die sich mehr oder weniger selbst spielen.

BLOCK 7

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Dienstag, 13. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Wiraż», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Wiraż», © Veranstalter

The In-The-Head Film / Der Film im Kopf

Konstantin von Sichart, Regie

Eine Szene vom «The In-The-Head Film», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «The In-The-Head Film», © Veranstalter

Animationsfilm - DE 2025 - OT Deutsch - UT Englisch

Dieser Film ist ein Trip. Schnallen Sie sich an, treten Sie ein und willkommen im Kopf des Künstlers und Filmemachers. Hier schwappt eine Welle von Bildern, Tönen, Musiken, Farben, Ideen, Assoziationen über den Zuschauer ... Überforderung pur. Lassen Sie sich ein auf eine Reise in eine vielschichtige Welt …

Wiraż / The dogleg / Steilkurve

Piotr Szubra, Regie

Kurzspielfilm - PL 2026 - OT Polnisch - UT Deutsch/Englisch

Eine Barkeeperin wirkt zunächst unnahbar, scheint aber doch nicht ganz unempfänglich für die schüchternen Flirtversuche eines jungen Mannes, der an ihrem Tresen sitzt. Er leiht sich das Motorrad seines Bruders und führt sie aus. Der Bruder schwingt sich aufs Fahrrad und begegnet einem von Hass erfüllten Mann, alt und allein, der meint, sein Land gegen unbefugtes Eindringen verteidigen zu müssen. Eine Reihe von Begegnungen führt unaufhaltsam in eine Katastrophe: THE DOGLEG ist ein düsterer Thriller im ländlichen Polen der frühen 2000er Jahre.

Eine Szene vom «Nema mjesta», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Nema mjesta», © Veranstalter

Nema mjesta / No room / Kein Platz

Jelena Oroz, Regie

Animationsfilm - HR 2024 - OT Kroatisch - UT Deutsch/Englisch

Ein Film als Rachekonzept am überbordenden innerstädtischen Individualverkehr. Der Autoverkehr in einem städtischen Wohngebiet bedrängt und belästigt die Einwohner: Autos, Lärm und Gefahren überall. Was kann man tun, als irgendwie jahrelang damit zu leben? Selbst Auto fahren und eins werden mit dem Strom? In der Welt der Filmemacherin gibt es eine einfache Lösung …

Eine Szene vom «Soedinenie neustoychivo», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Soedinenie neustoychivo», © Veranstalter

Soedinenie neustoychivo (Соединение неустойчиво) / Unstable Connection / Instabile Verbindung

Daria Shishova, Regie

Animationsfilm - RU 2025 - OT Russisch/Englisch - UT Deutsch/Englisch

Eine Stromleitung wird durch ein Unwetter beschädigt. Unstable connection – kein Strom, kein Handynetz, kein Internet. Ein Mensch begibt sich auf Wanderschaft und erlebt die Dinge abseits der digitalen Pfade: Natur, Menschen, Begegnungen – ununterbrochen. Der Zustand darf so bleiben … ein Traum?

Eine Szene vom «Graben», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Graben», © Veranstalter

Graben

Joshua Martin, Regie

Kurzspielfilm - DE 2026 - OT Deutsch - UT Englisch

Ein unscheinbarer Mann dreht seine Runden in einer unscheinbaren Gegend. Durch die Windschutzscheibe seines Autos fällt der Blick auf gleichförmige Häuser, akkurat gepflegte Hecken, graue Steingärten und gelegentlich andere unscheinbare Menschen. Auf dem Parkplatz eines Discounters hält der Mann schließlich an und beginnt ein immer leidenschaftlicher werdendes Treiben: Er buddelt ein Loch. Und während wir ihn beobachten, stellen sich uns Fragen nach dem Leben in Vororten, nach Landschaft, nach Baukultur und nach Auswegen. Mit satirischem Witz erzählt GRABEN von der Suche nach etwas Echtem in einer fremd gewordenen Welt.

BLOCK 8 «Kukata Miti»

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Dienstag, 13. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Kukata Miti», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Kukata Miti», © Veranstalter

Daniel Kötter, Regie

Dokumentarfilm - DE/ID/CD 2026 - OT Deutsch, Indonesisch, Suaheli - UT Deutsch

Daniel Kötter war in den letzten Jahren regelmäßig mit neuen Produktionen bei der Provinziale zu Gast. Für den diesjährigen Film lud er zunächst den indonesischen Instrumentenbauer und Musiker Ikbal Lubys und die kongolesische Journalistin und Frauenrechtlerin Olande Byamungu mit ihren Kindern in die Landschaften seiner eigenen Heimat ein. Die Wälder des Bergischen Lands sind durch Trockenheit und Borkenkäferplagen geschädigt. Im Gegenzug bringen Lubys und Byamungu Kötters Kamera an jene Orte ihrer Heimatländer, wo der Verlust von Wald zu einschneidenden sozialen und politischen Verwerfungen führt. Die Landschaft und ihre sozialen Systeme ändern sich grundlegend. Das dokumentarische Märchen Kukata Miti stellt die Frage: Was macht einen Wald aus? Wen treffen wir dort an, und wie erzählen wir das Verhältnis von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren neu?

BLOCK 9 «Protiv vetra (Против ветра) / Against the Wind / Gegen den Wind»

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Protiv vetra», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Protiv vetra», © Veranstalter

Tatyana Soboleva, Regie

Dokumentarfilm - RU 2024 - OT Türkisch/Nogaisch - UT Englisch (Deutsch über Kopfhörer)

Die Nogai sind Nachkommen der Goldenen Horde und leben im südlichen Kaukasus Russlands. Einst üppig und grün, verwandelt sich die Nogai-Steppe heute in eine Wüste. Im Herbst zieht eine Gruppe von Männern und Frauen unter der Leitung von Gulfira mit einem alten Bus für mehrere Monate tief in die neue Wüste. Jeden Tag marschieren sie viele Kilometer bei eisigem Sandwind und pflanzen Zweige von Juzgun – einem Strauch mit langen Wurzeln, der den Sand aufhalten kann.

Später im Jahr heiratet ihr jüngster Sohn. Schließlich werden beide Söhne zum Krieg in der Ukraine einberufen. Werden ihre Bemühungen Früchte tragen?

BLOCK 10

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Mittwoch, 14. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Måske i marts», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Måske i marts», © Veranstalter

Måske i marts / Maybe in March / Vielleicht im März

Mikkel Bjørn Kehlert, Regie

Kurzspielfilm - DK 2026 - OT Dänisch - UT Deutsch/Englisch

Die letzten Tage eines Familienhofs im ländlichen Dänemark: Ein altes Pferd bekommt den Gnadenschuss, das Grundstück steht kurz vor dem Verkauf. Der stetig hustende Vater ist von Krankheit gezeichnet, doch in der Familie herrscht darüber einvernehmliches Schweigen. Gefühle werden lieber nicht ausgesprochen, Ängste schon gar nicht. Doch ist der Vater nicht der Einzige, der hier nach Luft ringt. VIELLEICHT IM MÄRZ ist ein Film, der keine Kompromisse macht: Ein zermürbend trauriger Abgesang auf eine bäuerliche Existenz, in dem schon das quadratische Bildformat beengend wirkt.

Eine Szene vom «Like Friend, Like Deer», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Like Friend, Like Deer», © Veranstalter

Like Friend, Like Deer / Mein Freund, ein Hirsch

Malek Eghbali, Regie

Animationsfilm - R 2026 - OT ohne Dialoge

LIKE FRIEND, LIKE DEER erzählt die Geschichte eines Wildhüters, der während einer Konfrontation einen Wilderer tötet. Damit öffnet er den Blick auf das moralische Dilemma zwischen dem Schutz der Natur und den Regeln des menschlichen Miteinanders. In diesem Zwiespalt befinden sich auch jene, die den gesellschaftlichen Normen folgend den Wildhüter seiner Strafe, der Ausweisung aus dem heimatlichen Gebiet, zuführen müssen.

Eine Szene vom «Mukunã - Aprendiz de Pajé», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Mukunã - Aprendiz de Pajé», © Veranstalter

Mukunã - Aprendiz de Pajé / Mukunã - Apprentice Shaman / Mukunã - Schamane Lehrling

Rodrigo Sena, Regie

Kurzdokumentarfilm - BR 2025 - OT Portugisisch - UT Englisch (Deutsch über Kopfhörer)

Mukuná ist ein Bewohner des Dorfes Potiguara Katu. Das liegt in den Resten des atlantischen brasilianischen Urwalds, der von der UNESCO als Biosphärenreservat geschützt ist. Mit den Gesängen und Rhythmen seiner Vorfahren wird Mukuná in die spirituellen Riten als Schamane eingeführt. Außerdem lernt er den sorgsamen Umgang mit der Natur und seiner Umgebung. Gleichzeitig zeigt der Film die prekäre Lage auf, in der sich die indigenen Völker Brasiliens, aufgrund der massiven Abholzungen befinden.

Eine Szene vom «Sny Niny», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Sny Niny», © Veranstalter

Sny Niny / Nina’s Dreams / Ninas Träume

Diana Belova, Regie

Kurzspielfilm - RU/ES 2026 - OT Sami/Russisch - UT Deutsch/Englisch

Die Mutter steht für weltlichen Pragmatismus, die Großmutter beharrt auf altem Glauben. Im Leben der Teenagerin Nina gibt es konträre Einflüsse. Sie geht zur Schule und hilft bei der Hofarbeit, doch in ihren Gedanken und Träumen ist sie woanders. Sie ist fasziniert von alten Felsmalereien, untersucht die Spuren der Vergangenheit, die Kultur ihrer Vorfahren, alte Traditionen, religiöse Mythen. NINAS TRÄUME spielt auf der Halbinsel Kola im Nordwesten Russlands und gewährt Einblicke in die Kultur der Sami.

BLOCK 11

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom «L'Apocalypse a déjà eu lieu», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «L'Apocalypse a déjà eu lieu», © Veranstalter

Demontage

Leonard Mann, Regie

Eine Szene von «Demontage», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene von «Demontage», © Veranstalter

Kurzdokumentarfilm - DE 2026 - OT Deutsch - UT Englisch

Am Stadtrand von Lüdenscheid führt Sandra Manß die Autoverwertung ihres Vaters fort. Ein Ort, an dem nicht nur ausrangierte Fahrzeugteile neue Besitzer finden, sondern auch Menschen, Arbeit und Halt. Ihre Mitarbeiter Holger, Markus und Kevin, die auf dem regulären Arbeitsmarkt wenig Chancen hätten, bilden zusammen mit Sandra eine kleine Utopie.

Demontage – treffender hätte ein Filmtitel nicht sein können- besticht mit seinen nüchternen Bildern und zeigt ohne weiteren Kommentar authentisch eine verschwindende Lebensrealität.

L'Apocalypse a déjà eu lieu / Whispers of Extinction / Die Apokalypse hat bereits stattgefunden

Stany Cambot, Regie

Dokumentarfilm - FR 2025 - OT Russisch - UT Englisch

Mit dem Zusammenbruch und Zerfall der Sowjetunion 1991 zerbrach für viele Bewohner auch ihre Welt. In ihren Garagengemeinschaften überleben die «Garagniki» (гаражники) diese Apokalypse und die damit verbundene Wirtschaftskrise. Neue Subkulturen und Netzwerke entstanden, andere Formen des Wirtschaftens bildeten sich heraus, hatten Erfolg und verfestigten sich. Eine informelle Ökonomie des Reparierens, Produzierens, Verpflegens und gemeinschaftlichen Zeitverbringens entstand. Doch im Jahr 2018 passt dies nicht in die Sichtachsen Moskaus im Russland unter Putin, die Freiräume sind auf einmal bedroht. Der Film führt zurück in den historischen Untergrund eines parallelen, wundersamen Russlands.

BLOCK 12 «វាសនាផ្កាព្រៃ / Until the orchid blooms / Bis die Orchidee blüht

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Donnerstag, 15. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Bis die Orchidee blüht (វាសនាផ្កាព្រៃ)», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Bis die Orchidee blüht (វាសនាផ្កាព្រៃ)», © Veranstalter

Polen Ly, Regie

Dokumentarfilm - FR/KH 2026 - OT Khmer/Kambodschanisch - UT Englisch (Deutsch über Kopfhörer)

Neang ist eine indigene Frau im Nordosten Kambodschas, deren Dorf durch einen Staudamm für ein Wasserkraftwerk geflutet wurde. Die Bewohner bekommen einen neuen Siedlungsplatz zugewiesen, aber kaum hat man sich einigermaßen eingerichtet, machen industrielle Verwertungsinteressen den Menschen ihr Land erneut streitig. Die Auseinandersetzungen, in die sich Neang nun gestellt sieht, sind vielschichtig. Während das alte Dorf bereits im Wasser steht, geraten der Zusammenhalt von Gemeinschaft und Familie sowie ihre erdverbundene Lebensweise unter Druck.

Eine Orgel für Prenzlau / An organ for Prenzlau

Haus Schwärzetal Eberswalde Freitag, 16. Oktober 2026, 16:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Eine Orgel für Prenzlau», © Riccardo Wittigvergrößern
Eine Szene vom «Eine Orgel für Prenzlau», © Riccardo Wittig

Riccardo Wittig, Regie, Produktion, Drehbuch, Kamera, Schnitt & Ton

Dokumentarfilm - D 2026 - Sonderprogramm - OT Deutsch

Der Dokumentarfilm «Eine Orgel für Prenzlau» von Riccardo Wittig begleitet die außergewöhnliche Reise einer historischen Hill-Orgel aus dem schottischen Kilbarchan in die Marienkirche nach Prenzlau. Das 1904 von den renommierten königlichen Orgelbauern Hill & Son erbaute Instrument erhält nach Jahrzehnten ein neues Zuhause und eine neue Stimme. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die dieses ambitionierte Projekt möglich machen: die Orgelbauer aus Eberswalde, die das wertvolle Instrument mit höchster Präzision und Leidenschaft demontieren, transportieren und wiederaufbauen, sowie Kreiskantor Hannes Ludwig, dessen Beharrlichkeit und Begeisterung maßgeblich zur Verwirklichung des Vorhabens beitragen. Mit großer Nähe und ohne kommentierende Erklärungen beobachtet Wittig die Arbeit, die Herausforderungen und die persönlichen Geschichten seiner Protagonisten. Der Film eröffnet einen seltenen Einblick in ein faszinierendes Handwerk und erzählt zugleich von Hingabe, generationsübergreifendem Wissen und dem Wunsch, kulturelles Erbe zu bewahren. So entsteht weit mehr als die Geschichte eines Instruments: «Eine Orgel für Prenzlau» ist ein berührendes Porträt von Menschen, die Vergangenem neues Leben schenken und damit die Magie eines musikalischen Neubeginns erlebbar machen.

BLOCK 13

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Freitag, 16. Oktober 2026, 18:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Bora (离开的,留下的)», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Bora (离开的,留下的)», © Veranstalter

离开的,留下的 / Bora

Qian Li, Regie

Kurzspielfilm - CN 2025 - OT Chinesisch, Koreanisch - UT Deutsch/Englisch

Innerhalb der koreanischen Bevölkerung Chinas ist es üblich, sich von den Toten auf dem Wasser zu verabschieden. Über das weite Blau sollen die Seelen der Verstorbenen in die Heimat zurückkehren. Doch was ist Heimat eigentlich? Eine junge Frau, die in die USA gezogen ist, kehrt für die Bestattung ihrer Großmutter zurück an den Ort ihres Aufwachsens und fühlt sich dort fremd. Auch die Beziehung zu ihrer Mutter hat sich durch ihr Fortgehen verändert. Bedingungslose Liebe, aber auch gegenseitiges Unverständnis bestimmt ihr Zusammensein. Mit sanfter Melancholie erzählt BORA von der Entfremdung der Generationen und dem Verlust kultureller Wurzeln.

Eine Szene vom «Au gré de l'iode», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Au gré de l'iode», © Veranstalter

Au gré de l'iode / To the rhythm of the Sea / Im Rhythmus des Meeres

Léa Deprez, Pierre-Luis Bordes, Elliot Desmarets & Jeanne Finet, Regie

Animationsfilm - FR 2025 - OT ohne Dialoge

Das Meer klopft an die Tür eines Fischpräparators, zieht sich wieder zurück und weil niemand öffnet, dringt es langsam in eine Welt ein, in der Vergangenes sorgsam konserviert wird. Während draußen das Wasser steigt, gerät auch das achtsam Bewahrte ins Wanken. Eine traumwandlerische Animation über die Vergänglichkeit und die Kunst, loszulassen.

Eine Szene vom «Last Tropics», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Last Tropics», © Veranstalter

Last Tropics / Letzte Tropen

Thanasis Trouboukis, Regie

Kurzspielfilm - GR 2025 - OT Griechisch - UT Deutsch/Englisch

Spuren einer Umweltkatastrophe, Bilder von Tod und Verfall, leere Straßen und Häuserruinen: Eine trostlose Umgebung, die trotzdem auch Heimat ist. TROPICS handelt von einer Frau und zwei Männern – den letzten Verbliebenen in einem vom Militär abgeriegelten Küstendorf. Das junge Trio hält sich mit fragwürdigen Methoden der Fischerei über Wasser, im Licht der Sonne sind ihre Körper von merkwürdigen Narben übersät. Schließlich stellt eine Krankheit das Überleben der kleinen Gemeinschaft in Frage. Aus Griechenland erreicht uns eine bildstarke und metaphernreiche Allegorie über unser Verhältnis zur Natur.

Eine Szene vom «Tri Sestri», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Tri Sestri», © Veranstalter

Tri Sestri (Три сестры) / Three Sisters / Drei Schwestern

Lolita Ismailova, Regie

Kurzdokumentarfilm - RU 2025 - OT Russisch, Udeheisch - UT Englisch (Deutsch über Kopfhörer)

Lelya, Yulia und Natalya, drei ältere Schwestern des indigenen Volkes der Udege in der Taiga Russlands, werden in ihrem dörflichen Alltag beim Fischen, Pilzesammeln und gemeinsamen Singen traditioneller Gesänge begleitet. In schönen Bildern und mit einer Prise Humor verdeutlicht die kurzweilige Doku das Schwinden der Kultur der ethnischen Minderheit der Udege, einem einstigen Jägervolk. Und erinnert uns daran, im lauten Mainstream und Alltag auch das weniger Sichtbare zu schätzen und zu wahren.

BLOCK 14 «Mar Musa»

Saal vom Haus Schwärzetal Eberswalde Freitag, 16. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Eine Szene vom ««Mar Musa», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom ««Mar Musa», © Veranstalter

Shahab Kermani, Regie

Dokumentarfilm - SY/IT 2025 - OT Arabisch, Englisch - UT Deutsch

In den syrischen Qalamun-Bergen, mit Blick auf die weite Wüste, erhebt sich das alte christliche Kloster Mar Musa. Die hier lebende Ordensgemeinschaft ist darum bemüht, den Dialog zwischen Christen und Muslimen in einer von religiösen Spannungen zerrütteten Region wiederzubeleben.

Der Film erzählt die Geschichte des Krieges in Syrien und der Zeit eines fragilen Friedens aus der Perspektive dieser Gemeinschaft. In einer einfühlsamen, beobachtenden Erzählweise geht er der Frage nach, wie es nach einem solch verheerenden Krieg weitergehen und welche Rolle ein liebender Glauben beim Wiederaufbau einer Gesellschaft spielen kann, die von tiefem Misstrauen und Verwüstung geprägt ist. Kann Religion helfen, die Wunden zu heilen?

Das Fest des Huhnes / The festival of the chicken

Haus Schwärzetal Eberswalde Freitag, 16. Oktober 2026, 22:00 UhrTickets
Eine Szene vom «Das Fest des Huhnes», © Walter Wippersbergvergrößern
Eine Szene vom «Das Fest des Huhnes», © Walter Wippersberg

Walter Wippersberg, Regie & Drehbuch
Wolfgang Ainberger & Peter Wustinger, Produktion
Karl Benedikter, Kamera
Reinhard Molterer, Schnitt
Christoph Lauth, Helmut Schartlmüller & Marcus Wippersberg, Musik

Mockumentarfilm - AT 1992 - Sonderprogramm - OT Deutsch

Das Fest des Huhnes ist eine österreichische Mockumentary und Satire. Das Verfahren vieler weißer Forscher, die nach Afrika reisen, um ethnologische Studien zu betreiben und anschließend in Dokumentarfilmen die Gewohnheiten und Gebräuche schwarzer Stämme zu interpretieren, hat Walter Wippersberg umgedreht: In seiner Geschichte verschlägt es einen schwarzafrikanischen Forscher nach Oberösterreich. Dabei entdeckt er seltsame Rituale und eine mysteriöse Hühner-Religion.

Kurzfilme nicht nur für Kinder

Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 17. Oktober 2026, 10:30 UhrTickets
Eine Szene vom «Music for one apartment and six drummers», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Music for one apartment and six drummers», © Veranstalter

Eine Szene vom «Tête en l'air», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Tête en l'air», © Veranstalter

Tête en l'air / Head in the clouds / Kopf in den Wolken

Rémi Durin, Regie & Drehbuch
Arnaud Demuynck, Produktion

Animationsfilm - FR 2023 - OT ohne Dialoge

Das Eichhörnchen Alfonso liebt es, Wolken zu beobachten. Sein Hobby erfordert Mut und Verständnis von Familie und Freunden.

Eine Szene vom «The art of flying», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «The art of flying», © Veranstalter

The art of flying / Die Kunst des Fliegens

Jan van IJken, Regie, Produktion, Drehbuch, Kamera & Schnitt

Kurzfilm - NL 2015 - OT ohne Dialoge

Kurzfilm über die geheimnisvollen Flüge des Staren. Es ist nach wie vor ungeklärt, wie es Tausenden von Vögeln gelingt, in so dichten Schwärmen zu fliegen, ohne miteinander zu kollidieren. Jeden Abend versammeln sich die Stare in der Dämmerung, um ihre atemberaubende Luftshow zu präsentieren.

Eine Szene vom «When doves try», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «When doves try», © Veranstalter

When doves try / Wenn Tauben es versuchen

Thalia de Jong, Regie, Produktion, Drehbuch, Kamera & Schnitt
Flavia Faas, Musik & Ton

Kurzfilm - NL & BE 2023 - OT ohne Dialoge

Ein Taubenmännchen umwirbt ein Taubenweibchen mit einem peinlich vertrauten Tanz aus Anziehung, Verführung und ... Enttäuschung.

Eine Szene vom «Mitch-Match #20 Smartphone   », © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Mitch-Match #20 Smartphone», © Veranstalter

Mitch-Match #20 Smartphone

Géza M. Tóth, Regie, Produktion & Drehbuch
Kedd Animation Studio, Produktion
Roland Kazi, Kamera
Bertalan Baglyas, Musik

Kurzfilm - HU 2020 - OT ohne Dialoge

In der Schachtel ist nur noch ein Streichholz übrig. In jeder Folge begibt es sich auf eine Reise und kehrt am Ende zahlreicher seltsamer, verspielter und fantasievoller Abenteuer immer wieder in die Schachtel zurück.

Music for one apartment and six drummers / Musik für eine Wohnung und sechs Trommler

Johannes Stjärne Nilsson, Regie, Produktion, Drehbuch & Kamera
Ola Simonsson, Regie, Produktion, Schnitt & Ton

Kurzfilm - SE 2001 - OT ohne Dialoge

Sechs Einbrecher machen in einer Wohnung Musik auf Möbeln und mit Haushaltsgeräten.

Eine Szene vom «Capybaras», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Capybaras», © Veranstalter

Capybaras / Wasserschweine

Alfredo Soderguit, Regie & Drehbuch
Autour de Minuit, Palermo Studio, Bird: Miguel Español Celiméndiz, Produktion
Alejo Schettini & Eloise Rauzier, Kamera & Animation
Pablo Notaro/ Bruno Boselli & Daniel Yafalián, Musik

Animationsfilm - FR, CL, UY 2024 - OT ohne Dialoge

Zur Jagdsaison suchen Wasserschweine Zuflucht in einem Hühnerstall, aber die Hühner trauen ihnen nicht.

Eine Szene vom «Signalis», © Veranstaltervergrößern
Eine Szene vom «Signalis», © Veranstalter

Signalis

Adrian Flückiger, Regie, Drehbuch & Kamera
Hochschule Luzern & Design und Kunst, Produktion
Andy Iona, Ton & Musik

Animationsfilm - CH 2008 - OT ohne Dialoge

Erwin, das Wiesel, wohnt in einer Straßenampel. Seine tägliche Arbeit: immer die richtige Ampel einzuschalten.

Im Rahmen von Guten-Morgen-Eberswalde MVI

Abschlussabend

Haus Schwärzetal Eberswalde Samstag, 17. Oktober 2026, 20:00 UhrTickets
Abschlussabend «Provinziale – Filmfest Eberswalde», Foto: Torsten Stapelvergrößern
Abschlussabend «Provinziale – Filmfest Eberswalde», Foto: Torsten Stapel

DJ Wolfgang Lohr, E-Musik
The Soulmate Project:
Roman Andor, E-Cello/Bass, der E-Gitarre & Electronics
Sonia Elisheva, Gesang
Gal Liraz, Jazz-Saxophon

Mit Preisverleihung, Preisträgerfilme, Empfang und Live-Musik

Am letzten Abend der PROVINZIALE erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm. Bei der musikalisch begleiteten Preisverleihung werden Preise in Höhe von 12.000 Euro verliehen. Dabei stellen die einzelnen Programmbeiräte der vier Kategorien noch einmal alle Filme in einer unterhaltsamen Form vor.

Anschließend werden die Gäste bei Speis und Trank zum Empfang eingeladen. Begleitet wird der Abend von Live-Musik des THE SOULMATE PROJECT. Im Saal besteht zudem die Möglichkeit, eine Auswahl der Preisträgerfilme zu sehen. Abgerundet wird der Abend mit DJ WOLFGANG LOHR, der mit Electro Swing für die musikalische Begleitung sorgt.

Service

Veranstalter

SEHquenz e.V. für kommunale Filmarbeit
Eisenbahnstraße 5
16225 Eberswalde
03334-2793334
office@filmfest-eberswalde.de
www.filmfest-eberswalde.de

Kartenservice

Kartenvorverkauf unter www.provinziale.tickettoaster.de/produkte
tickettoaster - Tickets

Veranstaltungsort

Haus Schwärzetal
Weinbergstraße 6a
16225 Eberswalde

Touristinformation

Tourist-Information Eberswalde
Steinstraße 3
16225 Eberswalde
03334-64520
www.eberswalde.de

Anreise

Bahn: RE3 stündlich ab Berlin bis Eberswalde Hauptbahnhof oder RB24 stündlich ab Berlin-Ostkreuz bis Eberswalde Hauptbahnhof
Auto: über Autobahn A11 / Bundesstraße B2

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.