Internationaler Orgelsommer Potsdam

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Orgel der Fiedenskirche

30. Juni bis 25. August

Musik von Johann Sebastian Bach, große Romantik, alte Meister und neuere Klangfarben - all das ist in der farbenreichen Orgellandschaft der Landeshauptstadt an der großen Orgel der Nikolaikirche und den Instrumenten in der Erlöserkirche und der Friedenskirche zu erleben. Künstlerinnen und Künstlern aus vielen Ländern und Regionen Europas kommen als Gäste. Des Jubilars Anton Bruckner (200. Geburtstag) gedenken aus seiner langjährigen Wirkungsstätte, St. Florian in Österreich, die Choralschola und der langjährige Stiftsorganist Matthias Giesen.

Programm 2024

«Musik liegt in der Luft»: Potsdams Orgeln und Thüringer Sängerknaben

Nauener Tor Sonntag, 30. Juni 2024, 14:00 Uhr
Grafik einer Touristin, die in einer Straße mit barücken Häusern stehtvergrößern
Nikolaisaal in der Wilhelm-Staab-Straße, Grafik: Kulturfeste e.V.

Begegnen Sie Friedrich dem Großen, Joachim Quantz, Johann Sebastian Bach, Pierre Duport und Wolfgang Amadeus Mozart! Auf diesem Rundgang durch die Potsdamer Altstadt erfahren Sie, wer die Musikszene in Potsdam bestimmte, wo Instrumente gebaut wurden (und heute noch entstehen) und wer sie spielte. Tourguide Regina Ebert führt Sie auf diesem Spaziergang vom Nauener Tor durch die Jägerstraße zum Holländischen Viertel, wo 100 Jahre lang der Traditionsbetrieb Schuke Orgelbau seine Werkstatt hatte. Es geht an der katholischen Kirche St. Peter und Paul und der Städtischen Musikschule vorbei in die Wilhelm-Staab-Straße mit dem Nikolaisaal, schließlich zum Neuen und zum Alten Markt. Ein Café-Besuch ist möglich. Nachdem Sie Potsdams Musikgeschichte durchwandert haben, wartet um 17 Uhr ein Konzert der «Thüringer Sängerknaben» in der Nikolaikirche am Alten Markt auf Sie. Das Konzert endet gegen 18:30 Uhr.

Kosten: 25,- € (inklusive Konzertticket, Tourguide, exklusive Verpflegung. Bezahlung bar bei Tourbeginn)
Anmeldung bis 14. Juni 2024 per E-Mail unter tourismus@kulturfeste.de, Rückfragen unter Tel. 0331-97933-04
Veranstalter: «Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.» und «Internationaler Orgelsommer Potsdam»

Thüringer Sängerknaben: Chormusik aus 3 Jahrhunderten

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 30. Juni 2024, 17:00 Uhr
Thüringer Sängerknabenvergrößern
Thüringer Sängerknaben, © Künstler

Thüringer Sängerknaben (Gesang)
Björn O. Wiede (Orgel)
Andreas Marquardt (Dirigent)

Eröffnungskonzert des Internationalen Orgelsommers Potsdam
VOIX CELESTE - Orgelwerke von Bach (Tokkata und Fuge F-Dur), Franz Liszt (Präludium und Fuge über Bach), César Franck (Final op.) und Improvisationen

Björn O. Wiede ist Nikolaikantor und künstlerischer Leiter der Bachtage Potsdam. Er leitet den Nikolaichor Potsdam, die Neue Potsdamer Hofkapelle und das Barockensemble «Exxential Bach». Seit 2017 ist er Kirchenmusikdirektor. Die Thüringer Sängerknaben sind der Knabenchor an der Johanneskirche Saalfeld. Der Chor zählt ca. 45 aktive Sänger im Alter von 7 bis 20 Jahren. Die Knaben und jungen Männer kommen alle aus Saalfeld und Umgebung.

Vor dem Konzert wird ein geführter Stadtspaziergang angeboten, den Sie separat buchen können.

David Cassan

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 7. Juli 2024, 18:00 Uhr
David Cassan spielt Orgelvergrößern
David Cassan, © Künstler

David Cassan (Paris, Frankreich), Orgel

Feuervogel!

David Cassan besitzt einen Bachelor-Abschluss in Musikwissenschaft von der Universität La Sorbonne Paris IV und besuchte außerdem die Orgelimprovisationsklasse von Pierre Pincemaille am Conservatoire de Saint-Maur-des-Fossés, was mit einem ersten Preis belohnt wurde. Er studierte weiterhin bei Thierry Escaich, Cyril Lehn, Pierre Pincemaille, Alain Mabit, Olivier Trachier, Philippe Lefebvre, Laszlo Fassang, Louis-Marie Vigne, Jean-François Zygel, François Espinasse und Liesbeth Schlumberger am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris und Lyon, wo er Preise für Orgel, Improvisation, Harmonie, Kontrapunkt, Fuge und Formen, Renaissance-Polyphonien und Komposition des 20. Jahrhunderts erhielt. Er ist einer der angesehensten Organisten seiner Generation.

Musikalischer Stadtspaziergang «Italien in Potsdam»

Luisenplatz: Brunnen Mittwoch, 10. Juli 2024, 17:30 Uhr
Grafik einer Touristin am Winzerberg in Potsdamvergrößern
Turmvilla (Winzerhaus) am Winzerberg in Potsdam, Photo: Wikimedia Commons

Vom Treffpunkt am Brunnen auf dem Luisenplatz in Potsdams Innenstadt führt die Architektin Ingrid Bathe durch «Italien in Potsdam». König Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861) gab in der preußischen Residenzstadt als leidenschaftlicher Italien-Verehrer Impulse für zahlreiche Bauten im italienischen Stil. Wir entdecken Turmvillen entlang der Weinbergstraße und Gregor-Mendel-Straße bis zum Winzerberg, der einen fantastischen Panorama-Blick über die Stadt bietet. Hinter der Terrassenanlage gelangen wir durch das Triumphtor in den Schlosspark Sanssouci. Unser Ziel ist die Friedenskirche. Auch deren Bau beauftragte Friedrich Wilhelm; in der Gruft fand er seine letzte Ruhestätte. Bei einem außergewöhnlichen Konzert in der Kirche klingt der Rundgang aus: Das österreichische Vokalensemble «Schola St. Florian» und der Wiener Organist Matthias Giesen lassen gregorianische Choräle und Orgelverse erklingen. Das Konzert endet gegen 20:30 Uhr.

Kosten: 20,- € (inkl. Konzertticket und Tourguide, Bezahlung bar bei Tourbeginn)
Länge: ca. 2,5 km
Anmeldung bis 26. Juni 2024: per E-Mail unter tourismus@kulturfeste.de, Rückfragen unter Tel. 0331-97933-04
Veranstalter: Kulturfeste im Land Brandenburg e.V. und Internationaler Orgelsommer
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer (enthält längeren Treppenabstieg)

Matthias Giesen & Schola St. Florian

Friedenskirche Potsdam Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:30 Uhr
Schola St. Florianvergrößern
Schola St. Florian, © Künstler

Matthias Giesen (Wien), Orgel
Ensemble «Schola St. Florian» (Österreich), Gesang
Prof. Matthias Giesen, Leitung und Orgel

Messvertonungen für Männerchor und Orgel von Nino Rota und Joseph Gabriel Rheinberger (Messe B-Dur op. 172) und Orgelwerke der Romantik

Die «Schola St. Florian» widmet sich dem ältesten Gesang der Kirchenmusik, dem Gregorianischen Choral. Diese Gesänge des Männer-Vokalensembles bilden das Rückgrat der katholischen Kirchenmusik von ihren Anfängen bis heute. Die Schola-Sänger werden dabei gezielt auf die Notation und Gesangsweisen eingeschult (Neumenkunde). Besonders interessant ist die Verbindung von Choralgesang und Orgelmusik, die sogenannte Alternatimpraxis, in der Choralgesang und Orgelverse miteinander abwechseln. Matthias Giesen studierte von 1993 bis 2001 in Köln und Stuttgart die Fächer katholische Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung. Er gründete 1999 und leitet bis heute das Männerensemble «Schola Florian».

Vor dem Konzert wird ein geführter Stadtspaziergang angeboten, den Sie separat buchen können.

John Paul Farahat

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 14. Juli 2024, 18:00 Uhr
John Paul Farahatvergrößern
John Paul Farahat, © Künstler

John Paul Farahat (Frankreich), Orgel

Mit französischem Charme!

John Paul Farahat ist Musikdirektor und Hauptorganist der St. Basil’s Church, der Stiftskirche des University of St. Michael’s College der University of Toronto. Er leitet die vollprofessionelle Schola Cantorum sowie den Pfarrchor und betreut die historische Casavant Frères-Orgel Op. 800/2578. Er ist außerdem Mitglied des Organistenteams der St.-Michaels-Kathedrale. Zu John Pauls bemerkenswerten früheren Solokonzertorten zählen die Cathédrale Notre-Dame de Paris sowie La Madeleine, Saint-Eustache, Saint-Sulpice und die Cathédrale Saint-Etienne de Toulouse (Frankreich), die Westminster Abbey und die Saint Paul's Cathedral in London , Trinity College Cambridge und Coventry Cathedral (England), die University of Saint Andrews (Schottland) u.a. Zu den weiteren Konzerten zählen der Berliner Dom und die Nikolaikirche Potsdam (Deutschland), die Kathedrale von Montpellier (Frankreich) und die Kallio-Kirche in Helsinki (Finnland).

Robert Bennesh

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 21. Juli 2024, 18:00 Uhr
Robert Bennesh,vergrößern
Robert Bennesh, Photo: Gunilla Wedding

Robert Bennesh (Lund, Schweden)

Romantische Fantasie!

Seit Herbst 2016 ist Robert Bennesh Musikdirektor der Kathedrale von Lund, Schweden. Er spielt nicht nur für den strengen wöchentlichen Gottesdienstplan, sondern plant auch die wöchentliche Orgelkonzertreihe und das jährliche Orgelfestival im Sommer und dirigiert Chöre jeden Alters.

Robert Bennesh schloss 2015 sein Künstlerdiplom in Orgelspiel an der Yale University ab. Vor seinem Studium in den Vereinigten Staaten erhielt er Bachelor- und Master-Abschlüsse in Kirchenmusik von der Musikakademie Malmö und der Königlich Dänischen Musikakademie in Kopenhagen, wo er unter anderem bei Hans Fagius und Bine Bryndorf Orgelspiel studierte. Die Königlich Schwedische Musikakademie hat Bennesh zweimal mit ihrem nationalen Stipendium ausgezeichnet.

Sarah Kim

Erlöserkirche Potsdam Mittwoch, 24. Juli 2024, 19:30 Uhr
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Sarah Kim, © Künstler

Sarah Kim (Paris, Frankreich)

Style Mix!

Die Organistin Sarah Kim wuchs in Köln und Sydney auf. In jungen Jahren erhielt sie Geigen- und Klavierunterricht, entschied sich dann mit elf Jahren aber für die Orgel und begann ihre Ausbildung bei Miriam Gaydon in Sydney. Anschließend studierte sie am Sydney Conservatorium of Music bei Philip Swanton. Nach ihrem Abschluss erhielt Sarah Kim ein Stipendium für ein Aufbaustudium am «Conservatoire national supérieur de musique» in Paris. 2010 schloss sie das Aufbaustudium mit der Bestnote und mit Auszeichnung ab.

Sarah Kim spielte in der Schlosskapelle Versailles, in Notre-Dame und St Eustache in Paris, in der Westminster Abbey, der Schottenkirche Wien, der Abtei Ottobeuren sowie auf renommierten Orgelfestivals wie dem Festival International d’Orgue de Chartres und dem Aukland Organ Festival. Mit dem Swedish Baroque Orchestra führte sie Händel’s Orgelkonzerte auf. Sie lebt und arbeitet in Paris, wo sie zurzeit als Organistin an der Église l’Oratoire du Louvre und an der St Georges' Anglican Church tätig ist.

Jean-Christoph Geiser

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 28. Juli 2024, 18:00 Uhr
Jean-Christoph Geiservergrößern
Jean-Christoph Geiser, Photo: Verissimo

Jean-Christoph Geiser (Lausanne, Schweiz)

Orgelmusik mit künstlerischem Leiter der «Société des concerts de la Cathédrale»

Jean-Christophe Geiser studierte am Konservatorium in Bern Klavier und Orgel. 1989 erhielt er das Lehrdiplom für Klavier in der Klasse von Otto Seger und das Konzertdiplom mit Auszeichnung für Orgel in der Klasse von Heinrich Gurtner. Gleichzeitig sudierte er Rechts- und Musikwissenschaft an der Universität Bern. Er ist Inhaber des Anwaltspatentes. Anschliessend perfektionierte er seine musikalischen Fähigkeiten bei François-Henri Houbart an der Madeleinekirche in Paris. Für seine Leistungen erhielt er den Studienpreis der Goehner-Stiftung sowie des Migros-Genossenschaftsbundes und den Preis des Kantons Bern.

Seit 1992 ist er in diesem Amt und als künstlerischer Leiter der «Société des concerts de la Cathédrale» tätig. Er ist Professor für Orgel am Konservatorium von Lausanne. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.

Baptiste-Florian Marle

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 4. August 2024, 18:00 Uhr
Baptiste-Florian Marlevergrößern
Baptiste-Florian Marle, © Künstler

Baptiste-Florian Marle (Frankreich), Baptiste-Florian Marle

Mit vier Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht. Mit neun Jahren wurde er in den chœur d'enfants de la maîtrise de Radio France (Kinderchor von Radio France) aufgenommen. Später studierte er am CNSM bei Olivier Latry, Thierry Escaich, Pierre Pincemaille, Philippe Lefebvre, Jean-François Zygel, François-Xavier Roth und Michèle Reverdy. Er schloss sein Studium dort mit 8 Preisen ab: Orgel, Orgelimprovisation, Basso continuo, Polyphonie der Renaissance, Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und Orchestration. Weiterhin erhält er einen Abschluss in Orchesterleitung.

Marle-Ouvrard wird anschließend als Titularorganist der Kirche St-Vincent-de-Paul de Clichy-la-Garenne. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des prestigeträchtigen Grand Prix de Chartres und konzertiert regelmäßig in ganz Europa. Er ist gemeinsam mit Thomas Ospital seit 2015 Co-Titularorganist der Orgel von Ste-Eustache in Paris.

Daniel Beckmann

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 11. August 2024, 18:00 Uhr
Daniel Beckmannvergrößern
Daniel Beckmann, © Künstler

Daniel Beckmann (Dom zu Mainz), Orgel

Mit dem Domorganisten am Mainzer Dom

Schon als Jugendlicher spielte Daniel Beckmann jede Woche in bis zu vier Sonntagsmessen die Orgel und ließ sich zum nebenamtlichen Kirchenmusiker ausbilden. Parallel zu dem Zivildienst studierte er als Jungstudent katholische Kirchenmusik und Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik in Detmold. Er legte das A-Examen ab. Des Weiteren absolvierte er die künstlerische Reifeprüfung und das Konzertexamen mit Auszeichnung. 2005 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Musikrats und wurde in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen. 2009 wurde er mit dem ersten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Saint-Maurice/Schweiz ausgezeichnet. 2010 wurde er als Nachfolger von Albert Schönberger zum Domorganisten am Mainzer Dom berufen. 2016 wurde er zum Honorarprofessor an der Hochschule für Musik Mainz ernannt.

Maciej Zakrzewski

Nikolaikirche Potsdam Sonntag, 18. August 2024, 18:00 Uhr
Maciej Zakrzewskivergrößern
Maciej Zakrzewski, © WO(lca.pl)

Maciej Zakrzewski (Gdánsk, Polen)

Interpretation von Orgelmusik

Maciej Zakrzewski ist Organist, Komponist und Improvisator. Er hat einen Doktortitel in Musikalischer Kunst im Bereich Instrumentalwissenschaft. Er unterrichtet an der Stanisław Moniuszko Academy of Music in Danzig. Er nahm an zahlreichen Orgel- und Kompositionswettbewerben teil. Er ist unter anderem Preisträger von: 1. Platz beim 7. Internationalen Orgelmusikwettbewerb J.P. Sweelinck und 4. Platz beim Wettbewerb «Premio Elvira di Renna» in Pontecagnano – Faiano. Er ist Vizepräsident des Pommerschen Vereins Musica Giovane, mit dem er unter anderem organisiert Tczew-Orgelabende und das Orgel- und Kammermusikfestival «graMY dla WAS - Wir spielen für SIE». In den Jahren 2012–2015 war er Organist von Radiomessen, die live aus dem Petersdom übertragen wurden. Er ist außerdem Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel sowohl zur Interpretation von Orgelmusik als auch zur Improvisation.

Marc Fitze

Erlöserkirche Potsdam Mittwoch, 21. August 2024, 19:30 Uhr
Marc Fitzevergrößern
Marc Fitze, Photo: Ursina Humm

Marc Fitze (Bern, Schweiz), Orgel

Orgelmusik mit dem Kunstharmonium-Spezialist

Marc Fitze ist ein Schweizer Organist und Kunstharmonium-Spezialist. Er unterrichtet Orgel am Konservatorium Bern und ist Organist an der Heiliggeistkirche Bern, wo er die Kirchenmusik und die Konzertreihe des «BarockZentrum Heiliggeistkirche Bern» betreut.

Marc Fitze studierte an der Musikakademie Basel in der Orgelklasse von Guy Bovet und am New England Conservatory of Music in Boston/USA bei Yuko Hayashi. Seine Studien schloss er in Basel mit dem Lehrdiplom und dem Solistendiplom ab und wurde 2002 mit dem Hans-Balmer-Preis für das beste Orgeldiplom des Jahres ausgezeichnet.

Jörg Abbing

Friedenskirche Potsdam Sonntag, 25. August 2024, 18:00 Uhr
Jörg Abbingvergrößern
Jörg Abbing, © Künstler

Jörg Abbing (Saarland), Orgel

Orgelmusik unserer Zeit

Jörg Abbing studierte evangelische Kirchenmusik, Orgel, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Düsseldorf und Saarbrücken. Er ergänzte seine Ausbildung durch Privatstudien bei André Isoir, Gaston Litaize und Naji Hakim. 1994 erhielt er sein A-Examen in Kirchenmusik, 1996 sein Konzertexamen in Orgel. An der Universität des Saarlandes wurde er mit einer Arbeit über die Orgelwerke von Maurice Duruflé promoviert. Seit 1995 ist Jörg Abbing Kantor und Organist an der Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken und hat Lehraufträge an der Universität des Saarlandes und am Kirchenmusikalischen Institut des Bistums Speyer (Klavier und Orgel) inne. Seit 2011 bekleidet er eine Professur für Schulpraktisches Klavierspiel und Klavierimprovisation an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken. Am 1. April 2020 wurde Abbing zum Prorektor ernannt.