Havelländische Musikfestspiele

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Bühne Rinderstall Landgut Stober

28. Februar - 12. Dezember

Die Havelländischen Musikfestspiele sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Havelland. Als einziges ganzjähriges Musikfestival der Region mit Sitz auf Schloss Ribbeck laden sie dazu ein, musikalische Vielfalt an den schönsten und geschichtsträchtigsten Orten des Havellandes zu erleben.

Vor den Toren Berlins werden Schlösser, Gutshäuser, Kirchen und Gärten zu außergewöhnlichen Konzertbühnen. Das Programm reicht von hochkarätigen Klassikkonzerten im Frühling, Herbst und Winter über Jazz- und Swing-Open-Airs im Sommer bis hin zu fantasievollen Kinderkonzerten – ein Angebot für alle Generationen.

Die Havelländischen Musikfestspiele verbinden Musik auf einzigartige Weise mit Landschaft, Architektur und kulturellem Erbe. Die wechselnden Jahreszeiten und die besondere Atmosphäre der Region inspirieren jedes Jahr zu kreativen Programmen, die berühren und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Erleben Sie 2026 mit den Havelländischen Musikfestspiele ein Jahr voller musikalischer Höhepunkte und besonderer Momente – in einer der schönsten Regionen Deutschlands. Lassen Sie sich von der Verbindung aus Kunst, Natur und Tradition im Havelland verzaubern.

Die Konzerte 2026

Berliner Luft

Open Air, Schlossgarten Ribbeck Samstag, 13. Juni 2026, 15:00 UhrTickets
1 Orchestervergrößern
Salonorchester Unter’n Linden & Sängerin Winnie Böwe, Foto: Kevin Fuchs

Winnie Böwe, Gesang
Salonorchester Unter’n Linden

Auf eine Zeitreise in die goldene Zeit der Metropole Berlins!

Das Salonorchester «Unter'n Linden» (Staatskapelle Berlin) und die unvergleichliche Sängerin Winnie Böwe präsentieren ein mitreißendes Programm zwischen Jazz, Swing, Chanson und Operette. Werke von Paul Lincke und Friedrich Holländer, Songs von Marlene Dietrich und Claire Waldoff oder den Comedian Harmonists sind zu erleben. Neben den noch heute beliebten Berliner Liedern und Gassenhauern sind außerdem das Klarinettenkonzert von Artie Shaw sowie ausgewählte Stücke aus Paris und Wien zu hören.

In den 1920er Jahren entstand in Berlin ein ganz neuer, unverwechselbarer Musikstil. Musik wurde in eleganten Tanzlokalen, Cabarets und Stummfilmkinos zelebriert – oft begleitet von sinnlichen Texten und dem mitreißenden Rhythmus des aufkommenden Jazz, der eine neue Freiheit und Lebensfreude verkörperte. Die exotischen Klänge aus Amerika eroberten die deutsche Hauptstadt und lockten mit Rhythmen, die zum Tanz einluden.

Von Klassik bis Jazz

Open Air, Schlosspark Nennhausen Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 UhrTickets
4 Musiker mit Hörnernvergrößern
Lausitzer Hornquartett, Foto: Alexander Gümbel

Lausitzer Hornquartett:
Dörte Storz, Martina Repetto, Manfred Dippmann und Stephan Gümbel, Horn

Vier Hörner verzaubern beim Picknickkonzert.

Kein Instrument weckt so starke romantische Assoziationen wie das Waldhorn. Besonders vollendet erscheint der Hornklang im Quartett. Der beachtliche Tonumfang von 4 Oktaven ermöglicht das Musizieren aller vier MusikerInnen von der Sopran- bis zur Tiefbasslage. Seit seiner Gründung 2012 bezauberte das Lausitzer Hornquartett mit seinem vollen, warmen Klang die Zuhörer bei Konzerten weit über die Lausitz hinaus.

Es erklingen klassische Kompositionen neben Jäger- und Volksliedern. Dazwischen leuchten kleine Jazzkompositionen und Musicalmelodien auf. Und immer strahlen: vier Hörner in voller Harmonie.

Unterhaltsam führt Stephan Gümbel durch das Programm. Kurzweil garantiert!

Zwischen Jazz und Klassik – Saxophon trifft Harfe

Schloss Wiesenburg Samstag, 27. Juni 2026, 16:00 UhrTickets
1 Mann mit Saxofon und 1 Frau steht neben Harfe.vergrößern
VOID, Foto: Dovile Sermokas

VOID:
Anna Steinkogler, Harfe
Bastian Duncker, Saxophon

VOID – das NICHTS ist ein starker Begriff.

Ein Sinnvakuum, eine innere Leere, ist eine existenzielle Erfahrung. Für Bastian Duncker und Anna Steinkogler ist VOID die feinfühlige und zugleich kraftvolle Eröffnung eines neuen musikalischen Raums, in dem Möglichkeiten liegen, bevor sie Wirklichkeit werden. Wenn Bedeutungen plötzlich wegbrechen, sei es in der Liebe, in der Freundschaft oder im menschlichen Bedürfnis nach Frieden oder Gerechtigkeit ruft der Blick in dieses Nichts Schwindel und Verlorenheit hervor, aber auch Freiheit. Dieses VOID ist schöpferisch, voll aufgeladener Spannung und vibrierender Luft. Alles was blieb, klingt hier nach: die Synthese der unterschiedlichen persönlichen Einflüsse der klassischen Harfenistin Anna Steinkogler und dem Jazzer und Multiinstrumentalisten Bastian Duncker, der sich mühelos zwischen europäischen, arabischen und afrikanischen Musiktraditionen bewegt. Was in diesem VOID wachsen kann, sind Kompositionen mit starkem Storytelling, warmem, erdigem Sound und treibender Energie.

Mad Songs - Englische Lieder von Liebe, Eifersucht und Wahnsinn

Kirche Markau Samstag, 11. Juli 2026, 15:00 UhrTickets
Helena Bregar: 1 Frau mit roten Kleid im Vogelkäfigvergrößern
Helena Bregar, Foto: Philippe Denis

Ensemble «musica cubicularis»:
Helena Bregar, Sopran
Sam Chapman, Erzlaute
Domen Marincic, Viola da Gamba
Tomaž Sevšek, Cembalo

Lieder von H. Purcell, D. Purcell, J. Blow, J. Eccles, M. Locke & C. Hely

In englischen Liebesliedern über Verlust, Eifersucht und Wahnsinn spiegelt sich eine ähnliche emotionale Intensität wie bei Hamlet, Ophelia, König Lear und Macbeth wider – extreme Gefühlswechsel als Inspirationsquelle für Kunstschaffende.

Das Ensemble «musica cubicularis» widmet sich selten aufgeführtem Repertoire aus slowenischen Archiven, darunter Opernarien, geistliche Werke, Konzerte und Renaissance-Musik. Die Sopranistin Helena Bregar verbindet slawischen Gesang mit Barock und Theater, arbeitet mit mehreren Ensembles und leitet «La Sensible». Sam Chapman musizierte als Continuo-Spieler mit renommierten Orchestern und Dirigenten der Alten Musik. Domen Marincic dirigierte in mehreren Ländern und brachte Oratorien italienischer Barockkomponisten sowie ein Requiem zur Aufführung. Tomaž Sevšek konzertierte auf historischen Instrumenten, darunter der ältesten Orgel der Welt in Sion, und widmet sich auch selten gespielten Tasteninstrumenten.

Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.

Konzertlesung «Der alte Klang & das Meer»

Schloss Ribbeck Sonntag, 13. September 2026, 16:00 UhrTickets
2 Frauen sitzen vor einer Harfe.vergrößern
Nina Hoger & Ulla van Daelen, Foto: Andreas Schmieding

Nina Hoger, Lesung
Ulla van Daelen, Harfe

Eine Konzertlesung über das, was Menschen immer Meer bewegt ...

Über die Sehnsucht nach der Ferne, dem Wunsche nach Nähe und der Freiheit, einfach nur Dasitzen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen…sensibel, humorvoll und hochkarätig umgesetzt in Lyrik, Prosa und Harfenklang von Nina Hoger und Ulla van Daelen.

Beide Künstlerinnen verbindet das Wasser: Nina Hoger als gebürtige Hamburgerin und Ulla van Daelen mit ihrer Harfe, deren Klang ohnehin mit dem nassen Element in Verbindung gebracht wird… Dennoch ist dieses Programm alles andere als «ein vor sich hin plätschern» und wird für manche Überraschung sorgen!

Mit diesem Programm realisieren die beiden befreundeten Künstlerinnen ein besonderes Herzensprojekt.

Stimmenzauber

Kirche Petzow Sonntag, 27. September 2026, 15:00 UhrTickets
Die Leute tragen schwarzen Klamottenvergrößern
Ensemble ACAPENSE Potsdam, Foto: Tobias Fahnert

Ensemble ACAPENSE Potsdam

Chormusik a capella

Das Ensemble ACAPENSE Potsdam wurde 2011 gegründet. Seine Mitglieder bringen langjährige Erfahrung aus Vokalensembles, Kammer- und Oratorienchören mit – verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für anspruchsvolle Chormusik a cappella.

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Interpretation geistlicher und weltlicher Chormusik von der Renaissance und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.

Die Probenarbeit verstehen die SängerInnen als gemeinschaftlichen, kreativen Prozess: Häufig singen sie ohne Dirigat, wobei einzelne Ensemblemitglieder die musikalische Leitung einzelner Werke übernehmen.

Sternstunden der Musikgeschichte

Schloss Ribbeck Samstag, 10. Oktober 2026, 16:00 UhrTickets
1 Fau und 1 Mann sitzen neben einer Klaviervergrößern
Ulrike Mai & Lutz Gerlach, © Künstler

Lutz Gerlach & Ulrike Mai, Klavier

«Lost in the Stars» nach Kurt Weill - von Klassik bis Jazz
Werke von J.S. Bach, F. Chopin bis Dave Brubeck, Kurt Weill & Gerlach

Vierhändiges Klavierspiel ist eine seltene und ganz spezielle Kunst. Jahrzehntelange instrumentale Gewohnheiten werden auf die Probe gestellt. Terrains geteilt und ein ganz spezielles Management der Bewegungsabläufe ermöglicht das Gelingen der Musik. Es eröffnen sich Klangwelten die nur in dieser Konstellation möglich sind.

Die klassisch ausgebildete Pianistin Ulrike Mai studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, besuchte internationale Meisterkurse und gewann Wettbewerbe. Sie machte sich danach freiberuflich mit verschiedenen Orchestern und als Solistin einen Namen. Sie spielt klassische und zeitgenössische Musik.

Adventskonzert

Päwesin _STALL Samstag, 12. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Schloss Ribbeckvergrößern
Schloss Ribbeck (Photo: Steffi Kruger)

Service

Veranstalter und Informationen

Havelländische Musikfestspiele gGmbH
Schloss Ribbeck
Theodor-Fontane-Str. 10
14641 Nauen OT Ribbeck
033237-8596-3
info@havellaendische-musikfestspiele.de
www.havellaendische-musikfestspiele.de

Kartenservice

033237-8596-3
reservix - Tickets

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Anreise

Wegen der schlechten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird die Anreise mit dem Auto empfohlen.

Touristinformation

Tourismusverband Havelland e.V.
Theodor-Fontane-Straße 10
14641 Nauen
033237-859030
www.dein-havelland.de

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