Hans Otto Theater

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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Das Markenzeichen des Hans Otto Theaters, das seit 2006 am Tiefen See steht, ist das blütenartige rote Dach des Kölner Architekten Gottfried Böhm. Bettina Jahnke leitet das Theater in Potsdam mit einem festen Ensemble. Neben der Intendantin prägen Regisseure mit vielseitigen Erfahrungen ebenso wie junge Regietalente das künstlerische Gesicht des Hauses. Sie zeichnen sich durch konzeptionell starke Handschriften mit politischer Schärfe, bildstarke Ästhetiken und Interesse an Ensemblearbeit aus.

Als Stadttheater weist der Spielplan des Theaters eine große Bandbreite auf: von Dramen der Antike und Klassik bis zu neuesten Theatertexten, von Weltdramatik über Romanadaptionen bis zu Komödien und musikalischen Abenden mit Livemusik. Auch für junge Gäste bietet das Hans Otto Theater eine abwechslungsreiche Stückauswahl mit fünf Neuproduktionen pro Spielzeit an. Neben Schulvorstellungen finden ein bis drei Mal pro Monat sonntags um 15 Uhr Vorstellungen für die ganze Familie in der nahegelegenen Reithalle statt.

Im Juni und Juli wird die Sommerbühne am Tiefen See unter freiem Himmel bespielt. Mit Blick auf den malerisch schönen Park Babelsberg können Sie sich in diesem Jahr auf William Shakespeares «Was ihr wollt» freuen.

Highlights 2026

Was ihr wollt

Sommerbühne am Tiefen See, Hans Otto Theater Potsdam Premiere, Freitag, 29. Mai 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 31. Mai 2026, 19:30 Uhr Freitag, 5. Juni 2026, 19:30 Uhr Samstag, 6. Juni 2026, 18:00 Uhr Sonntag, 7. Juni 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 11. Juni 2026, 19:30 Uhr Freitag, 12. Juni 2026, 19:30 Uhr Samstag, 13. Juni 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 14. Juni 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 17. Juni 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 18. Juni 2026, 19:30 Uhr Freitag, 19. Juni 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:30 Uhr Freitag, 26. Juni 2026, 18:00 Uhr Samstag, 27. Juni 2026, 18:00 Uhr Sonntag, 28. Juni 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 2. Juli 2026, 19:30 Uhr Freitag, 3. Juli 2026, 18:00 Uhr Samstag, 4. Juli 2026, 18:00 Uhr
Tickets
1 Mann und 1 Frau: Auf jede Gesicht steht 1 halb von einem Herzvergrößern
Was ihr wollt, Foto: Thomas M. Jauk

Moritz Peters, Regie
Nehle Balkhausen, Bühne
Arianna Fantin, Kostüme
Fabian Kuss, Musik
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Besetzung:
Charlott Lehmann - Viola
Henning Strübbe - Orsino
Ulrike Beerbaum - Olivia
Joshua Seelenbinder - Sebastian
Nadine Nollau - Maria
u.a.

Komödie von William Shakespeare

Shakespeare spielt gekonnt mit Verwechslungen, Liebe, (Ent)täuschungen und den Herausforderungen von Identität und Geschlechterrollen. Die unvergleichlich zauberhafte Atmosphäre der Sommerbühne am Tiefen See wird ebenso wie die Komödie das Publikum in ihren Bann ziehen.

In der «Twelfth Night», so der englische Originaltitel, ist alles möglich. In dieser einen Nacht vor dem Dreikönigstag tauschen Menschen Rollen, Status und Geschlecht; Identitäten werden brüchig, die Machtverhältnisse verschieben sich. Shakespeares Figuren lieben mit rauschhafter Intensität – erfüllt und tragisch, bedingungslos und narzisstisch.

Samantha Harveys «Umlaufbahnen»

1 alter Mann: Harald Leschvergrößern
Harald Lesch, Foto: Gerald Von Foris

Harald Lesch und Alexandra Gruber, Interpretation

Musikalische Lesung und Gespräch

Zwei Freunde, die gefeierte Klarinettistin der Münchner Philharmoniker Alexandra Gruber und der vielfach ausgezeichnete Astrophysiker und Fernsehmoderator Harald Lesch, interpretieren ein Lieblingsbuch: den 2024 mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman «Umlaufbahnen» von Samantha Harvey. Die britische Autorin erzählt darin von sechs Astronauten auf der ISS und ihrem Arbeitsalltag binnen 24 Stunden, während dessen sie die Erde 16mal umkreisen. Der Blick von oben eröffnet neue Perspektiven auf Umweltzerstörung und Klimakatastrophe, aber auch auf die Lächerlichkeit politischer Egoismen und kleinkarierten Vorteilstrebens. Ein hoch poetischer Ausflug ins All – einzigartig interpretiert von einem dynamischen Duo aus Kunst und Wissenschaft.

Der Alchemist auf der Pfaueninsel

Florian Illies, Foto: Mathias Bothorvergrößern
Florian Illies, Foto: Mathias Bothor

Florian Illies, Lesung & Gespräch
Thomas Böhm, Moderation

Florian Illies ist ein Phänomen.

Einem König Midas des Kulturbetriebs gleich, wird alles, was Illies anfasst zu Gold – von seinem Anfangserfolg «Generation Golf» aus dem Jahr 2000 über seine in Stroboskoptechnik ganze Epochen beleuchtenden Bestseller wie «1913: Der Sommer des Jahrhunderts», seinem Buch über Caspar David Friedrich «Zauber der Stille» bis hin zum «Wenn die Sonne untergeht» über Katja undThomas Mann 1933 in Sanary-sur-Mer. Für seine Lesung zum Abschluss der Litpotsdam 2026 hat sich Florian Illies etwas Besonderes ausgedacht: er stellt hier quasi «vor Ort» sein neues Buch «Träume aus Feuer» vor, in dem er über die Kunst der Goldmacherei nachdenkt und die Geschichte des ersten Bewohners der Pfaueninsel erzählt, des Alchemisten Johannes Kunckel, der dort eigentlich Gold machen wollte, aber dabei immerhin das Rubinglas erfand.

Weitere Veranstaltungen im Hans Otto Theater 2026

Serotonin

Reithalle E Potsdam Freitag, 16. Januar 2026, 18:00 Uhr
Sonntag, 15. Februar 2026, 15:00 Uhr Mittwoch, 6. Mai 2026, 18:00 Uhr Sonntag, 10. Mai 2026, 16:00 Uhr Montag, 11. Mai 2026, 17:00 Uhr Mittwoch, 13. Mai 2026, 17:00 Uhr Freitag, 15. Mai 2026, 17:00 Uhr Sonntag, 7. Juni 2026, 17:00 Uhr Samstag, 13. Juni 2026, 18:00 Uhr Samstag, 20. Juni 2026, 18:00 Uhr
Tickets
Motivbild "Serotonin", © Veranstaltervergrößern
Motivbild "Serotonin", © Veranstalter

Sebastian Hartmann, Regie & Bühne
Lothar Baumgarte, Licht
Adriana Peretzki, Kostüme
Christopher Hanf, Dramaturgie
Guido Lambrecht, Spiel

Nach dem Roman von Michel Houellebecq, Deutsch von Stephan Kleiner

„Ich war eindeutig nur ein Weichei, ein trauriges und unbedeutendes Weichei, das obendrein noch alt wurde.“ Florent, ein mittelalter Mann in gehobener Position, hat das unabweisliche Gefühl, mit seiner ganzen Existenz in eine Falle geraten zu sein. Die Beziehung zu der Frau, mit der er noch die Wohnung teilt, ist in Kälte erstarrt. Von seiner beruflichen Tätigkeit ist er tief enttäuscht. Die westliche Zivilisation mit ihrem Individualismus-Fetisch und ihrer kapitalistischen Verwertungslogik erscheint ihm wie eine Maschine zur Zerstörung der Liebe. Florent spürt: Es ist Zeit. Zeit für einen radikalen Schnitt. So kündigt er Job und Wohnung, inszeniert sein Verschwinden und begibt sich in einem Geländewagen auf eine lange Winterreise. In einer rückhaltlosen Bestandsaufnahme durchmisst er Höhen und Tiefen seines bisherigen Daseins.

Michel Houellebecq gilt als der gegenwärtig wichtigste wie umstrittenste Schriftsteller Frankreichs. Sein Roman ist ein hohes Lied auf die Liebe und ein Abgesang auf die moderne Gesellschaft. Er zeigt einen Menschen in einer absoluten Extremsituation.

Kleiner Mann – was nun?

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Freitag, 16. Januar 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 18. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 25. Januar 2026, 15:00 Uhr Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 15. Februar 2026, 17:00 Uhr Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 7. Mai 2026, 19:30 Uhr Montag, 25. Mai 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 24. Juni 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Poster "Kleiner Mann – was nun?", © Veranstaltervergrößern
Poster "Kleiner Mann – was nun?", © Veranstalter

Annette Pullen, Regie
Iris Kraft, Bühne
Katharina Weissenborn, Kostüme
Jörg Follert, Musik
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Besetzung:
Paul Wilms - Johannes Pinneberg Mascha Schneider- Emma Mörschel genannt Lämmchen
Katja Zinsmeister - Witwe Scharrenhöfer / Frau Kleinholz / Mia Pinneberg / weitere Rollen
Philipp Mauritz - Dr. Sesam / Jachmann / Jänecke
Jan Hallmann - Karl Mörschel / Lauterbach / Helbutt / weitere Rollen
u.a.

Nach dem Roman von Hans Fallada
Wie überleben wir in einem System, das uns oft im Stich lässt?

Johannes Pinneberg und seine Frau Emma, genannt Lämmchen, versuchen, sich in Zeiten der Weltwirtschaftskrise ein gemeinsames Leben aufzubauen. Nach ihrer kurzentschlossenen Heirat – Lämmchen ist ungeplant schwanger – kündigt sich eine glückliche Ehe in bescheidenen Verhältnissen an. Doch dann verliert Pinneberg seinen Posten in einer Kleinstadt, weil sein Chef ihn mit der eigenen Tochter verheiraten wollte. Rettung bringt Pinnebergs Mutter Mia, die in Berlin lebt und ihrem Sohn eine Anstellung in einem Warenhaus in Aussicht stellt. Das junge Paar zieht in die Großstadt, zunächst zur Untermiete bei Mia, dann aber in eine eigene Bleibe. Der kleine Murkel wird geboren und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Doch nach nur einem Jahr wird Pinneberg erneut entlassen, weil er die geforderte Verkaufsquote nicht erfüllen kann. So gerät die Kleinfamilie in einen Abwärtsstrudel aus Arbeitslosigkeit, Elend und Armut. Pinneberg droht an der Situation zu zerbrechen, und jetzt ist es an Lämmchen, die Familie zusammenzuhalten.

Das herausfordernde Schicksal eines jungen Paares, das in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit und sozialer Umbrüche lebt, während der Nationalsozialismus an Einfluss gewinnt, erinnert, obwohl 1932 veröffentlicht, auf erschreckende Weise an die heutige Zeit.

Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker

Reithalle Potsdam Premiere, Freitag, 24. April 2026, 10:00 Uhr
Sonntag, 26. April 2026, 15:00 Uhr Montag, 27. April 2026, 09:00 Uhr Montag, 27. April 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 28. April 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 28. April 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 19. Mai 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 19. Mai 2026, 11:00 Uhr Mittwoch, 20. Mai 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 20. Mai 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 2026, 11:00 Uhr Freitag, 12. Juni 2026, 09:00 Uhr Freitag, 12. Juni 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 18. Juni 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 18. Juni 2026, 11:00 Uhr
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Szene aus «Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker»vergrößern
Eine Szene vom «Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker», Foto: Thomas M. Jauk

Krystyn Tuschhoff, Regie
Marcel Franken, Bühne & Kostüme
Jan Wilhelm Beyer, Musik
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Michael Böhnisch, Theaterpädagogik
Besetzung:
Paul Wilms - Wilbur Whittaker
Mona Georgia Müller - Prinzessin Fantastic
Isabel Tetzner - Denise, Pearl, Susannah, Patsy
Aaron Finn Schultz - Barney, Francis, Pearl 2. Lionel, George

Eine fulminante Geschichte über die Magie von Träumen und Vorstellungskraft von Dan Giovannoni / Deutsch von Matthias Grön

Das Wunder, sich wundern, wundersam, Wunderung! Als Kind war Wilbur Whittaker ein Meister der Fantasie und keine Galaxie zu entfernt für seine wundersamen Ideen. Er musste nur in die Sterne schauen, und schon konnte er den Nachthimmel zu einer großen Karte verbinden. Er erfand gleich noch einen Raketenrucksack mit vier Geschwindigkeitsstufen dazu, um den Weltraum zu bereisen und herauszufinden, ob Wurmlöcher denn wirklich existieren. All diese Wunderungen verstaute er in einem Karton unter seinem Bett. Doch je älter Wilbur wurde, desto weniger wunderte er sich und desto mehr geriet der Karton in Vergessenheit.

Cold Case: Felix Krull

Reithalle Box F Potsdam Donnerstag, 4. Juni 2026, 19:30 Uhr
Mittwoch, 10. Juni 2026, 19:30 Uhr Freitag, 19. Juni 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Plakat «Cold Case: Felix Krull», © Veranstaltervergrößern
Plakat «Cold Case: Felix Krull», © Veranstalter

Niklas Radtke, Regie
Hannes Grätz, Bühne & Kostüme
Luca Kreienkamp, Video
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Janine Kreẞ, Jan Hallmann & Mia Rainprechter, Darstellung

Nach dem Roman «Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull» von Thomas Mann

Felix Krull ist ein Verführer, ein Menschenfänger, ein Illusionist – aber auch ein gerissener Krimineller, ein Dieb, ein Betrüger. Aufgewachsen als Sohn eines bankrotten Fabrikanten für miserablen Schaumwein, fühlt er sich zu Größerem berufen und lügt sich bis in die obersten Gesellschaftsschichten hinein. Mal schwindelt er sich um den Militärdienst herum, wird Liftboy in einem Luxushotel, mal nimmt er die Identität eines waschechten Adligen an.

Laut Thomas Mann sollte Felix Krull sogar noch im Zuchthaus enden, doch der Roman blieb unvollendet – ein Cold Case also und somit ein Fall für … natürlich, einen True Crime-Podcast! In ihrer Show «Cold Case: Felix Krull» gehen zwei Podcast-Hosts auf die Spur dieses Hochstaplers und landen ihren größten Coup: Felix Krull erscheint zum Interview und bekennt! Doch ist einem solchen Typ Mann zu trauen, wenn er seine Bekenntnisse ablegt? Und wieso faszinieren uns True Crime-Formate überhaupt so sehr? Und was machen wir eigentlich mit Geschichten, die kein Ende haben?

Alice im Wunderland

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Samstag, 6. Juni 2026, 10:00 Uhr
Samstag, 6. Juni 2026, 13:00 Uhr Sonntag, 7. Juni 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 7. Juni 2026, 13:00 Uhr Dienstag, 9. Juni 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 10. Juni 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 2026, 10:00 Uhr Freitag, 12. Juni 2026, 10:00 Uhr Samstag, 13. Juni 2026, 10:00 Uhr Samstag, 13. Juni 2026, 13:00 Uhr Sonntag, 14. Juni 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 14. Juni 2026, 13:00 Uhr Donnerstag, 18. Juni 2026, 10:00 Uhr Freitag, 19. Juni 2026, 10:00 Uhr Samstag, 20. Juni 2026, 10:00 Uhr Samstag, 20. Juni 2026, 13:00 Uhr Sonntag, 21. Juni 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 21. Juni 2026, 13:00 Uhr
Tickets
Plakat «Alice im Wunderland», © Veranstaltervergrößern
Plakat «Alice im Wunderland», © Veranstalter

Marita Erxleben, Regie & Choreografie
Levin Kaufmann, Choreografie
Annika Konitzki, Bühne
Ines Burisch, Kostüme
Yeni Harkányi, Video

Eine Tanzproduktion von Marita Erxleben mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Potsdam

Eben hat Alice noch Unterricht in ihrem Klassenzimmer, und jetzt ist sie in einem wundersamen Land mit tanzenden Blumen, verrückten Teepartys und einer sehr despotischen Königin. Wie genau sie dahingekommen ist, kann sie nicht sagen, aber manche Figuren kommen ihr doch arg bekannt vor. War das Kaninchen, das immer auf die Zeit pocht, nicht gerade noch ein Kuscheltier ihres Klassenkameraden? Und sieht die Königin, die alles in Rot anstreichen lässt, nicht ein bisschen aus wie ihr Lehrer?

Ein fantasievolles Abenteuer voller Magie, Mut und wundersamer Begegnungen erwartet das Publikum. Und am Ende bleibt die Frage: Was war Traum, was Wirklichkeit? Und besteht überhaupt ein Unterschied zwischen beidem?

Es begann in Babelsberg

Berliner Vorstadt Potsdam Donnerstag, 25. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Kristin Muthwill und René Schwittay, Lesung

Literarisches & Musikalisches: biografische Texte über Hildegard Knef

In regelmäßigen Abständen lädt der Verein Berliner Vorstadt e. V. gemeinsam mit dem Hans Otto Theater zu literarisch-musikalischen Veranstaltungen an stimmungsvolle Orte des Wohnviertels rund um den Heiligen See. Diesmal wird an die Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef (1925-2002) erinnert, insbesondere an die Anfänge ihrer Schauspielkarriere in den Filmstudios von Babelsberg. In der Trümmerlandschaft Berlins, unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, verbanden sich ihr Gesicht und ihre Stimme mit dem Beginn einer neuen Epoche deutscher (Film-)Geschichte.

Kristin Muthwill und René Schwittay lesen aus biografischen Werken über diese bemerkenswerte Künstlerin, die im vergangenen Dezember 100 Jahre alt geworden wäre, und deren Originalstimme in kurzen musikalischen Einblendungen zu hören sein wird.

Potsdamer Theaterpreis 2026

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Freitag, 26. Juni 2026, 21:00 UhrTickets
Potsdamer Theaterpreisvergrößern
Potsdamer Theaterpreis, © Veranstalter

Kulturministerin Manja Schüle und Oberbürgermeisterin Noosha Aubel, Grußworte
Antje Rávik Strubel, Festrede
u.a.

Preisverleihung

Alle zwei Jahre ehrt der Förderkreis des Hans Otto Theaters eine Schauspielerin und einen Schauspieler aus dem Ensemble, die «in besonderer Weise zur Ausstrahlung des Theaters beitragen». Am 26. Juni werden die von einer Jury gekürten PreisträgerInnen ausgezeichnet und der Publikumspreis für die beliebteste Inszenierung der letzten zwei Spielzeiten vergeben. Darüber hinaus gibt es ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Beiträgen des Ensembles.

Zur Wahl des Publikumspreises ist das Publikum aufgerufen, seine Stimme abzugeben: In den Foyers des Großen Hauses und der Reithalle stehen dafür Boxen bereit, in die man seinen Wahlschein einwerfen kann. Alternativ ist es auch möglich, sich HIER an der Abstimmung zu beteiligen.

Eintritt frei. Anmeldung unter 0331 9811-8 oder an kasse@hansottotheater.de

Die Sprache der Sterne

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Dienstag, 30. Juni 2026, 19:00 UhrTickets
Raoul Schrott,vergrößern
Raoul Schrott, © Künstler

Raoul Schrott, Lesung
Denis Scheck, Moderation

Lesung und Gespräch

Alles begann in Ostafrika vor rund 60.000 Jahren: die Menschen, die von dort aus die Welt besiedelten, nahmen nicht nur ihre Pfeilbogen mit, sondern auch ihre Sternbilder. Die erste Schrift, die der Mensch las, war die Schrift am Himmel: die Sterne. Einerseits scheinbar ewig und unverrückbar, gleichzeitig wandelbar und nicht auszurechnen. Unsere Phantasie ordnete die Sterne zu Bildern. Und diese Sternbilder unterscheiden sich je nach Zeiten, Kulturen und Kontinenten. Raoul Schrott zeigt und erklärt in seinem monumentalen «Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit», warum die Bilder der Sterne so erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen so unterschiedlichen Kulturen weltweit aufweisen.

Service

Veranstalter

Hans Otto Theater GmbH
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
0331 - 9811-120
kommunikation@hansottotheater.de
www.hansottotheater.de

Kartenservice

Theaterkasse
Montag-Freitag: 10-18 Uhr
Samstag: 10-14 Uhr
0331 9811-8
kasse@hansottotheater.de
reservix - Tickets

Spielstätte

Hans Otto Theater, Großes Haus / Sommerbühne / Gasometer
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam

Hans Otto Theater, Reithalle / Reithalle Box
Schiffbauergasse 16
14467 Potsdam

Anreise

Bahn: ab Potsdam (Hbf., Bhf. Babelsberg, Bhf. Charlottenhof) Tramlinien 93/94/99 bis Schiffbauergasse oder Nachtbus N16 bis Potsdam-Holzmarktstrasse
Die Eintrittskarten (ausgenommen Freikarten) gelten als Fahrschein im ÖPNV Berlin-Brandenburg (VBB) im Tarifbereich Berlin ABC drei Stunden vor und nach der Vorstellung.
Auto: Parkplätze am Theater vorhanden

Tourist-Information

Tourist Information am Luisenplatz
Luisenplatz 3
14471 Potsdam
0331-275588 99
info@‎potsdamtourismus.de
www.potsdamtourismus.de

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.