Hans Otto Theater

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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Das Markenzeichen des Hans Otto Theaters, das seit 2006 am Tiefen See steht, ist das blütenartige rote Dach des Kölner Architekten Gottfried Böhm. Bettina Jahnke leitet das Theater in Potsdam mit einem festen Ensemble. Neben der Intendantin prägen Regisseure mit vielseitigen Erfahrungen ebenso wie junge Regietalente das künstlerische Gesicht des Hauses. Sie zeichnen sich durch konzeptionell starke Handschriften mit politischer Schärfe, bildstarke Ästhetiken und Interesse an Ensemblearbeit aus.

Als Stadttheater weist der Spielplan des Theaters eine große Bandbreite auf: von Dramen der Antike und Klassik bis zu neuesten Theatertexten, von Weltdramatik über Romanadaptionen bis zu Komödien und musikalischen Abenden mit Livemusik. Auch für junge Gäste bietet das Hans Otto Theater eine abwechslungsreiche Stückauswahl mit fünf Neuproduktionen pro Spielzeit an. Neben Schulvorstellungen finden ein bis drei Mal pro Monat sonntags um 15 Uhr Vorstellungen für die ganze Familie in der nahegelegenen Reithalle statt.

Im Juni und Juli wird die Sommerbühne am Tiefen See unter freiem Himmel bespielt. Mit Blick auf den malerisch schönen Park Babelsberg können Sie sich in diesem Jahr auf William Shakespeares «Was ihr wollt» freuen.

Highlights 2026

Weitere Veranstaltungen im Hans Otto Theater 2026

Also träumen wir mit hellwacher Vernunft

Großes Haus C, Hans Otto Theater Potsdam Samstag, 3. Januar 2026, 18:00 Uhr
Samstag, 17. Januar 2026, 18:00 Uhr Mittwoch, 18. Februar 2026, 18:00 Uhr Samstag, 28. Februar 2026, 18:00 Uhr Samstag, 2. Mai 2026, 18:00 Uhr Samstag, 23. Mai 2026, 18:00 Uhr Freitag, 4. Dezember 2026, 18:00 Uhr
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Eine Szene vom "Also träumen wir mit hellwacher Vernunft"vergrößern
Eine Szene vom "Also träumen wir mit hellwacher Vernunft", Foto: Thomas M. Jauk

Sascha Hawemann, Regie
Alexander Wolf, Bühne
Ines Burisch, Kostüme
Christopher Hanf, Dramaturgie
Ulrike Beerbaum, Joachim Berger, Jan Hallmann, Janine Kreß, Guido Lambrecht, Charlott Lehmann, Paul Sies & Alina Wolff, Spiel

Eine Chronik mit Texten von Christa Wolf von Sascha Hawemann

Christa Wolf, Autorin von Weltrang, war eine entschiedene DDR-Bürgerin – eng verbunden mit dem Land, in dem sie schrieb, für das sie kämpfte, an dem sie zweifelte, dem sie bewusst die Treue hielt. Alltag und große Fragen, Persönliches und Politisches, Mythos und Geschichte: Christa Wolf hat diese Dimensionen des Daseins in einen Möglichkeitsraum der Dichtung verwandelt. Da sie den gesellschaftlichen wie den eigenen Widersprüchen standhielt, wurde sie für viele zu einer moralischen Instanz. Dabei sind ihre Texte auch Erinnerungsspeicher eines untergegangenen Landes. So verbindet dieser Theaterabend ein Dichterinnenleben mit einer Chronik der DDR.

Die Inszenierung ist ein bildstarkes, kaleidoskopartig schillerndes, auch musikalisches Szenenmosaik aus Christa Wolf- Texten und Realitätssplittern der DDR-Geschichte. Es geht um Träume, Schuld, Utopien, Literatur, Liebe, Politik, Krankheit, Schmerz, Freundschaft, Depression, Stars und Shows der DDR, Tanzen, Trinken und Hoffnung.

Der zerbrochne Krug

Großes Haus C, Hans Otto Theater Potsdam Samstag, 10. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 23. Januar 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 27. Januar 2026, 19:30 Uhr Freitag, 13. Februar 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 17. Februar 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 25. Oktober 2026, 18:00 Uhr Freitag, 20. November 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 10. Dezember 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 29. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Thomas M. Jaukvergrößern
Eine Szene vom "Der zerbrochne Krug", Foto: Thomas M. Jauk

Bettina Jahnke, Regie
Dorit Lievenbrück, Bühne & Kostüme
Achim Gieseler, Musik
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Besetzung:
Arne Lenk - Richter Adam
Jörg Dathe - Schreiber Licht
Hannes Schumacher - Gerichtsrat Walther
Bettina Riebesel - Marthe Rull
Chenoa North-Harder - Eve Rull
Paul Wilms - Ruprecht Tümpel
Joanna Kitzl - Brigitte

Nach dem Lustspiel von Heinrich von Kleist

Richter Adam befindet sich in erbärmlichem Zustand. Verletzt und mit fehlender Perücke muss er den Gerichtstag beginnen. Doch damit nicht genug: Just heute nimmt auch Gerichtsrat Walter teil, um die hiesige Justiz unter die Lupe zu nehmen. Gleich der erste Fall kostet den Richter Kopf und Kragen. Denn den Scherbenhaufen, der ihm präsentiert wird, hat er selbst verursacht. In der Nacht zuvor bedrängte er die junge Eve in ihrem Zimmer. Überrascht von ihrem Verlobten Ruprecht, flüchtete Adam aus dem Fenster und zerbrach dabei einen Krug. Diesen bringt Mutter Marthe nun vor Gericht und bezichtigt Ruprecht der Tat, der sich heftig wehrt. Und Eve? Die schweigt; erpresst von Richter Adam, der über sich selbst Gericht hält und dabei mit aberwitziger Dreistigkeit versucht, die Wahrheit zu vertuschen und Ruprecht zum Täter zu machen.

Die Physiker

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Sonntag, 11. Januar 2026, 17:00 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 19:30 Uhr Samstag, 21. Februar 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 10. Mai 2026, 18:00 Uhr Freitag, 15. Mai 2026, 19:30 Uhr Samstag, 17. Oktober 2026, 19:30 Uhr Freitag, 30. Oktober 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 22. November 2026, 18:00 Uhr Samstag, 5. Dezember 2026, 19:30 Uhr Montag, 28. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Eine Szene vom "Die Physiker", Foto: Thomas M. Jauk

Andreas Merz, Regie
Galya Solodovnikova, Bühne & Kostüme
Oleg Mikhailov, Video
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Besetzung:
Mascha Schneider - Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd, Irrenärztin / Monika Stettler, Krankenschwester
Kristin Muthwill - Herbert Georg Beutler, Genannt Newton, Patient
Henning Strübbe - Ernst Heinrich Ernesti, Genannt Einstein, Patient
René Schwittay - Johann Wilhelm Möbius, Patient
Philipp Mauritz - Voß, Kriminalinspektor

Nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt

Ist Wissen wichtiger als die Bewahrung der Welt? Was ist mit der Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht? In einem Sanatorium, welches von der exzentrischen Dr. Mathilde von Zahnd geleitet wird, ereignen sich mysteriöse Morde an zwei Krankenschwestern. Die Täter sind schnell gefunden: Die Patienten Herbert G. Beutler – genannt Newton – und Ernst H. Ernesti – genannt Einstein – beides ehemalige Physiker. Aufgrund ihres Geisteszustands können sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Doch nichts ist, wie es scheint. Die beiden Insassen, genau wie ihr Mitpatient Johann W. Möbius, ebenfalls Physiker, geben nur vor, verrückt zu sein. Möbius, weil er seine bahnbrechenden Entdeckungen um jeden Preis vor dem Missbrauch durch die Mächtigen schützen möchte. Newton und Einstein sind Geheimagenten, die auf Möbius angesetzt wurden. Die Männer eint der Versuch, die zerstörerische Macht der Wissenschaft zu kontrollieren. Jedoch haben sie nicht mit der Skrupellosigkeit der Klinikleiterin gerechnet. Diese entpuppt sich als die eigentliche Drahtzieherin, der jedes Mittel Recht ist, die eigenen Machtfantasien zu verwirklichen.

Dürrenmatt erzählt unterhaltsam von den moralischen Dilemmata der Wissenschaft und von der Ohnmacht des Einzelnen gegenüber einer machtgierigen Gesellschaft – ein packender Stoff, aktueller denn je.

Serotonin

Reithalle E Potsdam Freitag, 16. Januar 2026, 18:00 Uhr
Sonntag, 15. Februar 2026, 15:00 Uhr Mittwoch, 6. Mai 2026, 18:00 Uhr Sonntag, 10. Mai 2026, 16:00 Uhr Montag, 11. Mai 2026, 17:00 Uhr Mittwoch, 13. Mai 2026, 17:00 Uhr Freitag, 15. Mai 2026, 17:00 Uhr Sonntag, 7. Juni 2026, 17:00 Uhr Samstag, 13. Juni 2026, 18:00 Uhr Samstag, 20. Juni 2026, 18:00 Uhr Samstag, 12. September 2026, 18:00 Uhr Freitag, 16. Oktober 2026, 18:00 Uhr Freitag, 30. Oktober 2026, 18:00 Uhr Samstag, 14. November 2026, 17:00 Uhr Sonntag, 29. November 2026, 17:00 Uhr Sonntag, 20. Dezember 2026, 17:00 Uhr Dienstag, 22. Dezember 2026, 18:00 Uhr
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Motivbild "Serotonin", © Veranstaltervergrößern
Motivbild "Serotonin", © Veranstalter

Sebastian Hartmann, Regie & Bühne
Lothar Baumgarte, Licht
Adriana Peretzki, Kostüme
Christopher Hanf, Dramaturgie
Guido Lambrecht, Spiel

Nach dem Roman von Michel Houellebecq, Deutsch von Stephan Kleiner

„Ich war eindeutig nur ein Weichei, ein trauriges und unbedeutendes Weichei, das obendrein noch alt wurde.“ Florent, ein mittelalter Mann in gehobener Position, hat das unabweisliche Gefühl, mit seiner ganzen Existenz in eine Falle geraten zu sein. Die Beziehung zu der Frau, mit der er noch die Wohnung teilt, ist in Kälte erstarrt. Von seiner beruflichen Tätigkeit ist er tief enttäuscht. Die westliche Zivilisation mit ihrem Individualismus-Fetisch und ihrer kapitalistischen Verwertungslogik erscheint ihm wie eine Maschine zur Zerstörung der Liebe. Florent spürt: Es ist Zeit. Zeit für einen radikalen Schnitt. So kündigt er Job und Wohnung, inszeniert sein Verschwinden und begibt sich in einem Geländewagen auf eine lange Winterreise. In einer rückhaltlosen Bestandsaufnahme durchmisst er Höhen und Tiefen seines bisherigen Daseins.

Michel Houellebecq gilt als der gegenwärtig wichtigste wie umstrittenste Schriftsteller Frankreichs. Sein Roman ist ein hohes Lied auf die Liebe und ein Abgesang auf die moderne Gesellschaft. Er zeigt einen Menschen in einer absoluten Extremsituation.

Videoschnipselabende

Reithalle Potsdam Samstag, 17. Januar 2026, 19:30 Uhr
Donnerstag, 14. Mai 2026, 19:30 Uhr Freitag, 2. Oktober 2026, 19:30 Uhr Freitag, 27. November 2026, 19:30 Uhr Großes Haus F, Hans Otto Theater Potsdam
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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Jürgen Kuttner, Präsentation & Gespräch

Videoschnipselvortrag mit Intelligenz und Humor

Jürgen Kuttners Videoschnipselabende erfreuen sich in der deutschsprachigen Theaterlandschaft – auch in Potsdam – immer größerer Beliebtheit. 1996 begann der Kulturwissenschaftler und Regisseur an der Berliner Volksbühne damit, ausgewählte Ausschnitte aus alten Sendungen des DDR- und BRD-Fernsehens zu wechselnden Themen im Theatersaal vorzuführen, wobei er diese «Videoschnipsel» witzig-erhellend, mitunter ausschweifend, aber stets intelligent anmoderiert – in höchstem Sprechtempo und gnadenlos berlinernd.

Mit der Zeit hat sich der Einzugsbereich des Videomaterials ausgeweitet – Kuttner operiert inzwischen global. Am Hans Otto Theater sind seine Videoschnipselabende nunmehr die dritte Spielzeit in Folge zu erleben.

Im Spiegelsaal

Reithalle Potsdam Freitag, 23. Januar 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr Freitag, 13. Februar 2026, 19:30 Uhr Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 12. Mai 2026, 19:30 Uhr Montag, 25. Mai 2026, 19:30 Uhr Freitag, 18. September 2026, 19:30 Uhr Samstag, 10. Oktober 2026, 19:30 Uhr Samstag, 31. Oktober 2026, 19:30 Uhr Freitag, 27. November 2026, 19:30 Uhr Samstag, 19. Dezember 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 29. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Im Spiegelsaal «v.l. Paul Sies, Janine Kreß, Amina Merai, Franziska Melzer, Ulrike Beerbaum», Foto: Thomas M. Jaukvergrößern
Im Spiegelsaal «v.l. Paul Sies, Janine Kreß, Amina Merai, Franziska Melzer, Ulrike Beerbaum», Foto: Thomas M. Jauk

Jana Findeklee und Joki Tewes, Regie, Bühne & Kostüme
Hannah Dörr, Video
Marc Eisenschink, Musik
Bettina Jantzen, Dramaturgie
Ulrike Beerbaum, Janine Kreẞ, Franziska Melzer, Amina Merai, René Schwittay & Paul Sies, Darstellung

Nach der Graphic Novel von Liv Strömquist

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Im ganzen Land? Auf der ganzen Welt! Die Schönste? Und was ist mit dem Schönsten? Im Spiegelsaal der digitalen Welt werden Bilder der Schönsten der Schönen unendlich viele Male gespiegelt und wieder reflektiert. Und wir alle mittendrin! Aber wie sind Schönheitsvorstellungen in den letzten 2.000 Jahren überhaupt entstanden, und wie wurden Schönheitsideale gesellschaftlich konstruiert? Wieso entwickeln Spiegelbilder ein Eigenleben und setzen uns unter Druck? Wer schaut uns aus dem Spiegel an, und warum wollen wir so sein wie SIE oder ER – aber vor allem jemand anderes? Und, ach, warum nur hat die körperliche Schönheit die irritierende Eigenschaft, vergänglich zu sein …

Die beiden Künstlerinnen Jana Findeklee und Joki Tewes prägen als Bildnerinnen mit ästhetisch eigenwilligen Arbeiten seit Jahren preisgekrönte Inszenierungen. Bei ihrem Regiedebüt verbinden sie zusammen mit den sechs Ensemblemitgliedern gestalterische Visionen mit spielerischer Fantasie.

südpol.windstill

Reithalle Potsdam Freitag, 20. Februar 2026, 10:00 Uhr
Sonntag, 22. Februar 2026, 15:00 Uhr Montag, 23. Februar 2026, 10:00 Uhr Montag, 4. Mai 2026, 18:00 Uhr Dienstag, 5. Mai 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 5. Mai 2026, 11:00 Uhr Mittwoch, 6. Mai 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 6. Mai 2026, 11:00 Uhr Sonntag, 24. Mai 2026, 15:00 Uhr Mittwoch, 3. Juni 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 3. Juni 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 4. Juni 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 4. Juni 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 29. September 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 30. September 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 25. Oktober 2026, 15:00 Uhr Dienstag, 10. November 2026, 18:00 Uhr Mittwoch, 11. November 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 11. November 2026, 11:00 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2026, 09:00 Uhr Brandenburger Theater, Brandenburg an der Havel Mittwoch, 16. Dezember 2026, 11:00 Uhr Brandenburger Theater, Brandenburg an der Havel Donnerstag, 17. Dezember 2026, 09:00 Uhr Brandenburger Theater, Brandenburg an der Havel Donnerstag, 17. Dezember 2026, 11:00 Uhr Brandenburger Theater, Brandenburg an der Havel
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Eine Szene vom «südpol.windstill»vergrößern
Eine Szene vom «südpol.windstill», Foto: Thomas M. Jauk

Michael Böhnisch, Regie
Dorit Lievenbrück, Bühne & Kostüme
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Besetzung:
Siri Wiedenbusch - Ida
Robert Falcon Scott - Jon-Kaare Koppe
Nina Niknafs - Amrei

Nach der Werk von Armela Madreiter - Ab 9 Jahre alt

Die zehnjährige Ida hat nur ein Ziel: Sie will Polarforscherin werden. Mit ihrem imaginären besten Freund, dem Polarexperten Robert Falcon Scott, führt sie akribisch Aufzeichnungen ihres Alltags und trainiert das Zurechtfinden in extremen Lebensräumen. Und mit denen kennt Ida sich aus. Wenn sie nach Hause kommt, weiß sie nicht, in welchem Zustand sie ihre Mutter vorfindet. Durch Idas Mutter geht ein Riss, der sie in eine Südpol- und eine Nordpolhälfte teilt und so die Tage strukturiert. Ida kann daher schon ziemlich viel ohne Erwachsene – die Waschmaschine bedienen oder Essen machen zum Beispiel. Und sie hat gelernt, sich und ihr Zuhause vor der Außenwelt zu schützen. Doch eines Tages will ihre Lehrerin unbedingt mit der Mutter sprechen – das muss Ida verhindern! Doch als auch noch ein neugieriges Nachbarskind im Treppenhaus sitzt und sich nicht so richtig abwimmeln lässt, gerät Idas sorgfältig gebauter Schutzwall ins Wanken.

Armela Madreiter erzählt sensibel und mit feinem Humor die Geschichte eines Mädchens, das der psychischen Erkrankung seiner Mutter mit großem Erfinder- und Forschungsgeist begegnet. Das Stück wurde 2022 mit dem Sonderpreis des Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises ausgezeichnet.

Die Zauberflöte - The opera but not the opera

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Premiere, Samstag, 14. März 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 24. April 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 26. April 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 17. Mai 2026, 15:00 Uhr Sonntag, 24. Mai 2026, 19:30 Uhr Samstag, 19. September 2026, 19:30 Uhr Samstag, 10. Oktober 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 11. Oktober 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 1. November 2026, 19:30 Uhr Samstag, 28. November 2026, 19:30 Uhr Samstag, 19. Dezember 2026, 19:30 Uhr Freitag, 25. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Die Zauberflöte – The opera but not the opera, Foto: Thomas M. Jauk

Yvonne Kespohl, Regie
Fabian Kuss, musikalische Leitung
Mariam Haas & Lydia Huller, Bühne & Kostüme
Christopher Hanf, Dramaturgie
Band "Drei Knaben":
Fabian Kuss, Gitarre & Synthesizer Gesang
Stephan Pfaff, Bass
Sebastian Strahl, Klavier & Synthesizer
Nikolai Petersen, Schlagzeug
Besetzung:
Arne Lenk - Tamino Chenoa North-Harder - Pamina / Dritte Dame
Jan Hallmann - Papageno / Erzähler
Marina Frenk - Königin der Nacht / Erste Dame
Charlott Lehmann - Papagena / Monostatos / Zweite Dame
Joachim Berger - Sarastro

Von Nils Strunk und Lukas Schrenk
Nach Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder

Musik und Liebe können die Welt heilen. So die Botschaft der unsterblichen „Zauberflöte“. Eine kleine Varieté- Theatertruppe hat nun den verwegenen Plan, dieses Meisterwerk auf ihre Bühne zu bringen: mit wenig Geld und Personal, dafür aber mit viel Fantasie, Spielwitz und Musikalität. So befreit das Ensemble die etwas angestaubten Opernfiguren anarchisch-frech von falschem Pathos – und es begegnen uns Menschen mit heutigen Sehnsüchten und Nöten: der gutmütige, rührselig verpeilte Prinz Tamino und sein impulsgesteuerter Vogelfänger-Freund Papageno. Die leidenschaftlich liebende und zugleich gefühlsverwirrte Pamina. Der männlich-eitle Fürst Sarastro und die in ihrem Herzen gekränkte Königin der Nacht, die ihre Machtkämpfe auf dem Rücken der jungen Generation austragen. Diese innerlich einsamen und von Sehnsucht getriebenen Figuren sind in einer mysteriös-bedrohlichen Außenwelt auf der Suche nach Kräften des Guten. Getragen von herzbewegender Musik bewältigen sie den Balanceakt zwischen Komik und Tragik spielend.

Farm der Tiere

Reithalle Potsdam Freitag, 27. März 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 25. April 2026, 19:30 Uhr Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 Uhr Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 9. Juni 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 16. September 2026, 19:30 Uhr Freitag, 25. September 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 4. Oktober 2026, 16:00 Uhr Sonntag, 11. Oktober 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 15. November 2026, 18:00 Uhr Mittwoch, 30. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Eine Szene vom «Farm der Tiere», Foto: Thomas M. Jaukvergrößern
Eine Szene vom «Farm der Tiere», Foto: Thomas M. Jauk

Anna-Elisabeth Frick, Regie
Sophie Lichtenberg, Bühne
Mariam Haas, Kostüme
Ted Stoffer, Choreografie
Emma Charlott Ulrich, Dramaturgie
Jörg Dathe, Janine Kreẞ, Bettina Riebesel, Mascha Schneider, Hannes Schumacher, Henning Strübbe & Katja Zinsmeister, Spiel

Ein Märchen von George Orwell

Auf der Farm des Mr. Jones proben die Tiere den Aufstand: Aufgerührt und angefasst von den Worten des alten Ebers Major überwinden sie die Herrschaft des Menschen und gründen eine freie Farm, in der alle Tiere gleich sein sollen. Gemeinsam erschaffen sie eine Gesellschaft, in der ihre Arbeit ihnen selbst dient und der Ertrag dieser Arbeit gerecht unter allen aufgeteilt wird. Dann aber setzt schleichend ein Prozess ein, an dessen Ende die Unterwerfung durch eine kleine Gruppe von Tieren steht, die alle anderen unterjocht. Plötzlich werden nicht nur bis eben noch geltende Wahrheiten infrage gestellt, sondern auch die Ideen von Gleichheit und Brüderlichkeit solange pervertiert, bis die Perversion als gültige Ordnung von nahezu allen Tieren akzeptiert und gestützt wird.

George Orwells scharfsinnige Allegorie aus den 1940er Jahren, die die Mechanismen der Macht und die dunklen Seiten des menschlichen Zusammenlebens entlarvt, wird in der Inszenierung von Anna-Elisabeth Frick und Team in einer dystopischen Welt lebendig. Irgendwo zwischen Tier, Mensch und Ungeheuer angesiedelt, sind die Wesen dieser Welt zunehmend Deformierte.

Der Gott des Gemetzels

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Freitag, 17. April 2026, 19:30 Uhr
Mittwoch, 29. April 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 3. Mai 2026, 17:00 Uhr Freitag, 8. Mai 2026, 19:30 Uhr Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 Uhr Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr Dienstag, 15. September 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 24. September 2026, 19:30 Uhr Samstag, 3. Oktober 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 15. November 2026, 16:00 Uhr Mittwoch, 30. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Der Gott des Gemetzelsvergrößern
Der Gott des Gemetzels, Foto: Thomas M. Jauk

Bettina Jahnke, Regie
Claudia Rohner, Bühne
Tatjana Kautsch, Kostüme

Von Yasmina Reza; Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Zwei elfjährige Jungen haben sich auf dem Schulhof geprügelt: Der eine schlug mit einem Stock zu, der andere verlor beinahe zwei Schneidezähne. Die Eltern treffen sich bei Kaffee und Kuchen, um als zivilisierte Menschen zu besprechen, wie nun pädagogisch richtig vorgegangen werden soll. Doch bei der Begegnung der beiden gegensätzlichen Paare brechen sich bald archaischere Impulse Bahn und provokante Fragen fliegen durch den Raum. Welcher der Jungen war wirklich der Schuldige? Deutet rabiates Verhalten eines Kindes nicht auf Eheprobleme der Eltern hin? Was ist schlimmer: vollgekotzte Kunstbände, das nächtliche Aussetzen eines Familienhamsters oder lautstarke Telefonate, um ein gesundheitsgefährdendes Medikament juristisch zu verteidigen? Sticheleien werden zu Wortgefechten, aus Handgreiflichkeiten entwickelt sich eine Wohnzimmerschlacht. Die Kunst des kultivierten Miteinanders kulminiert in einer wilden Entgleisung. Am Ende sind nicht einmal die zwei Ehen noch intakt, und nur einer behält die Oberhand: der Gott des Gemetzels. Sensationell genau beobachtet und mit brillanten Dialogen entlarvt die französische Autorin Yasmina Reza mit dieser Komödie, wie extrem dünn der Lack der Zivilisation ist.

Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker

Reithalle Potsdam Premiere, Freitag, 24. April 2026, 10:00 Uhr
Sonntag, 26. April 2026, 15:00 Uhr Montag, 27. April 2026, 09:00 Uhr Montag, 27. April 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 28. April 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 28. April 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 19. Mai 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 19. Mai 2026, 11:00 Uhr Mittwoch, 20. Mai 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 20. Mai 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 11. Juni 2026, 11:00 Uhr Freitag, 12. Juni 2026, 09:00 Uhr Freitag, 12. Juni 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 18. Juni 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 18. Juni 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 6. Oktober 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 7. Oktober 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 7. Oktober 2026, 11:00 Uhr Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00 Uhr Dienstag, 17. November 2026, 10:00 Uhr Mittwoch, 18. November 2026, 10:00 Uhr Donnerstag, 19. November 2026, 10:00 Uhr
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Szene aus «Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker»vergrößern
Eine Szene vom «Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker», Foto: Thomas M. Jauk

Krystyn Tuschhoff, Regie
Marcel Franken, Bühne & Kostüme
Jan Wilhelm Beyer, Musik
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Michael Böhnisch, Theaterpädagogik
Besetzung:
Paul Wilms - Wilbur Whittaker
Mona Georgia Müller - Prinzessin Fantastic
Isabel Tetzner - Denise, Pearl, Susannah, Patsy
Aaron Finn Schultz - Barney, Francis, Pearl 2. Lionel, George

Eine fulminante Geschichte über die Magie von Träumen und Vorstellungskraft von Dan Giovannoni / Deutsch von Matthias Grön

Das Wunder, sich wundern, wundersam, Wunderung! Als Kind war Wilbur Whittaker ein Meister der Fantasie und keine Galaxie zu entfernt für seine wundersamen Ideen. Er musste nur in die Sterne schauen, und schon konnte er den Nachthimmel zu einer großen Karte verbinden. Er erfand gleich noch einen Raketenrucksack mit vier Geschwindigkeitsstufen dazu, um den Weltraum zu bereisen und herauszufinden, ob Wurmlöcher denn wirklich existieren. All diese Wunderungen verstaute er in einem Karton unter seinem Bett. Doch je älter Wilbur wurde, desto weniger wunderte er sich und desto mehr geriet der Karton in Vergessenheit.

Karten unter:
0331 9811 8
kasse@hansottotheater.de

Die Dinge des Lebens

Reithalle Box F Potsdam Donnerstag, 28. Mai 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 1. November 2026, 18:00 Uhr Donnerstag, 10. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Marion Brasch, © Holmsohn

Marion Brasch, Gespräch
Alexander Osang, Gespräch am 28. Mai
Katja Oskamp, Gespräch am 1. November

Marion Brasch im Gespräch

Einen Menschen kennenzulernen, Persönliches mitzuteilen, sich auf einen offenen, assoziativen Gesprächsprozess einzulassen: Das ist die Idee bei der beliebten Reihe, die die Radiomoderatorin und Buchautorin Marion Brasch seit nunmehr fünf Jahren anbietet. Sie lädt dafür bekannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Gesellschaft ein, um in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre in einen entspannten, humorvollen wie nachdenklichen Austausch zu treten.

Inspiriert werden die Gespräche u. a. durch Filme, Musikstücke oder Bücher, die den Gästen besonders ans Herz gewachsen sind. So ergeben sich Einblicke hinter medial geprägte Bilder – und zum Vorschein kommen Geschichten, die das Leben schreibt. Es geht um Prägungen, Vorlieben, Denkweisen, Wendepunkte, Höhen und Tiefen, Anekdoten und Alltägliches. Freuen Sie sich in der neuen Saison auf vier weitere Abende mit ausgesuchten interessanten Gästen.

Planet der Hasen

Reithalle Potsdam Premiere: Donnerstag, 10. September 2026, 10:00 Uhr
Sonntag, 13. September 2026, 15:00 Uhr Mittwoch, 23. September 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 23. September 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 24. September 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 24. September 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 8. Oktober 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 8. Oktober 2026, 11:00 Uhr Freitag, 9. Oktober 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 27. Oktober 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 3. November 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 3. November 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 12. November 2026, 09:00 Uhr Donnerstag, 12. November 2026, 11:00 Uhr Sonntag, 22. November 2026, 15:00 Uhr Sonntag, 13. Dezember 2026, 15:00 Uhr
Tickets
Planet der Hasen, © Hans Otto Theatervergrößern
Planet der Hasen, © Hans Otto Theater

Katharina Grosch, Regie
Mayan Tuulia Frank, Bühne & Kostüme
Finja Messer, Musik
Emma Charlott Ulrich, Dramaturgie
Besetzung:
Charlotte Will - Hase 1
Julius Ferdinand Brauer - Hase 2

Kinderstück (6+) von Tina Müller

Ging es zwei Hasen jemals so gut? Hase 1 und Hase 2 haben einen Pool, dessen Wasser die Temperatur anpassen kann, ihre Badehose wechselt alle zehn Sekunden die Farbe, und durch den Besitz sehr moderner Roboter und Erfindungen können die beiden alles haben, was sie nur wollen. Zum Beispiel ein Himmelbett, das Erholung garantiert, oder eine Gummibärchenmaschine, die niemals aufhört, Gummibärchen zu produzieren. Sie sind sich sicher, dass es nie zuvor Hasen gab, denen es so gut ging. Das Einzige, was ihnen Kummer macht, ist, dass ihr Planet in zehn Tagen explodieren soll. Gerade Hase 2 hat diesbezüglich große Sorgen und muss immer wieder darüber sprechen. Aber ist das wirklich einer Beschäftigung wert? Hase 1 ist sich nicht einmal sicher, ob es wirklich dazu kommen wird, und sich umsonst zu ängstigen, könnte Zeitverschwendung sein.

In Tina Müllers Kinderstück streiten zwei Hasen spielerisch, musikalisch und ihre Unterschiede auskostend über Einsichten zum Klimawandel. Indem sie die Lebenswelt des Publikums miteinbeziehen, versuchen sie, ganz konkrete Ideen für einen Ausweg aus ihrem Dilemma zu finden.

Karten unter:
0331 9811 8
kasse@hansottotheater.de

Die Nibelungen

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Premiere: Freitag, 11. September 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 12. September 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 27. September 2026, 16:00 Uhr Freitag, 2. Oktober 2026, 19:30 Uhr Freitag, 16. Oktober 2026, 19:30 Uhr Samstag, 24. Oktober 2026, 18:00 Uhr Samstag, 7. November 2026, 18:00 Uhr Samstag, 14. November 2026, 18:00 Uhr Sonntag, 13. Dezember 2026, 18:00 Uhr Donnerstag, 17. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Tickets
Die Nibelungen, © Veranstaltervergrößern
Die Nibelungen, © Veranstalter

Alice Buddeberg, Regie
Cora Saller, Bühne
Philipp Basener, Kostüme
MUSIK Mirjam Beierle, Musik
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Jan Hallmann, Janine Kreẞ, Arne Lenk, Mia Rainprechter, Ronni Rath, Paul Wilms & Katja Zinsmeister, Spiel

Nach dem Werk von Friedrich Hebbel

Siegfried, der deutsche Held, ist tot. Doch der Mythos der Nibelungen lebt weiter. Von Wagner bis in die Gegenwart wurde der Stoff immer wieder variiert, auf sein Potential zur nationalen Identitätsfindung abgeklopft, faschistisch instrumentalisiert und zum «Nationalepos der Deutschen» erhoben. Scheinbar allgemein bekannt ist daher die Geschichte um den Burgunder König Gunther, dessen Gefolgsmann Hagen und den Drachentöter Siegfried: Königin Brunhild ist mächtig, schön und unverheiratet, denn jeden Werber fordert sie zum Kampf um Leben und Tod heraus. Als Gunther das erste Mal von ihr hört, entflammt er sofort. Siegfried soll helfen, Brunhild zu unterwerfen – zum Dank darf er Gunthers Schwester Kriemhild heiraten. Durch eine List wird Brunhild besiegt und nach Worms gebracht. Doch als die Sache ans Licht kommt, wird Siegfried von Hagen ermordet. Kriemhild, rasend in ihrer Trauer, dreht die Gewaltspirale weiter und führt die Familie in eine blutige Katastrophe.

Regisseurin Alice Buddeberg unternimmt mit ihrem Ensemble eine theatrale Suchbewegung, die nach dem Unerzählten forscht und anhand des Mythos die Vergangenheit und eine naheliegende Zukunft befragt.

Führung durch das Hans Otto Theater

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Samstag, 19. September 2026, 14:00 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2026, 14:00 Uhr Samstag, 28. November 2026, 14:00 Uhr Samstag, 19. Dezember 2026, 14:00 Uhr
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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Die Welt hinter den Kulissen

Lernen Sie bei einer Führung die herausragende Architektur des Theaters sowie die Welt hinter den Kulissen kennen!

Bühnentechnik, Tischlerei, Malsaal und Kostümfundus verraten Ihnen, wieviel Kreativität und Arbeit in einer Bühnenproduktion stecken.

Die regelmäßigen öffentlichen Führungstermine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Monatsspielplan.

Auf Anfrage sind auch individuelle Führungen ab zehn Personen möglich.

Zur fröhlichen Zwietracht!

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Freitag, 9. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:30 Uhr Freitag, 23. Oktober 2026, 19:30 Uhr Sonntag, 8. November 2026, 16:00 Uhr Samstag, 21. November 2026, 19:30 Uhr Freitag, 11. Dezember 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 31. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Tickets
Zur fröhlichen Zwietracht!, © Hans Otto Theatervergrößern
Zur fröhlichen Zwietracht!, © Hans Otto Theater

Jan Neumann, Regie
Dorothee Curio, Bühne
Cary Gayler, Kostüme
Johannes Winde, Musik
Christopher Hanf, Dramaturgie
Juliane Böttger, Henk Buchholz, Jörg Dathe, Guido Lambrecht, Philipp Mauritz, Franziska Melzer, Bettina Riebesel & Hannes Schumacher, Spiel

Eine Komödie der Versöhnung von Jan Neumann und Ensemble

Die Fledermäuse im Dachkasten der Datsche Nummer 8 hatten eigentlich Feierabend. Doch dann bricht die marode Hauptstromleitung zusammen – und mit ihr die Idylle der Wochenendhaussiedlung «Zur fröhlichen Eintracht». Ein Graben muss her. Für das neue Kabel. Aber wo genau? Hier oder diesen historisch sensiblen halben Meter weiter links? Und wenn schon gebuddelt wird: warum nicht gleich Glasfaser? Wochenend-Idylle mit Funkloch oder Datsche mit 4K? Regionale Elektrofirma oder EU-weite Ausschreibung?

Bald knallt aufeinander, was ohnehin auf Kollisionskurs ist: Fortschritt gegen Tradition! Ökonomie gegen Ökologie! West gegen Ost! Alt gegen Jung! Reich gegen Arm! Und vor allem: Stadt gegen Land! Über Nacht werden NachbarInnen zu Grabenkämpfern – mit Expertise für Strom und den Zustand der Welt. Was als harmlose Infrastrukturmaßnahme beginnt, eskaliert zur komisch-chaotischen Debattenhölle zwischen Neu-Zugezogenen und Immer-schon-da-Gewesenen, Prenzlauer Berg-PendlerInnen und Parzellen-Erben, Kleinfamilie und polyamourösem Patchwork-Gespann. Und dann taucht auch noch ein pazifistischer Waschbär auf. Mit einer Botschaft, die es in sich hat.

Früh-Stücke

Glasfoyer Großes Haus, Hans Otto Theater - Potsdam Sonntag, 11. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Sonntag, 20. Dezember 2026, 11:00 Uhr
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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Jan Pfannenstiel & Bettina Jantzen, Moderation

Zu den Premieren «Jugend ohne Gott» und «Mutter Courage und ihre Kinder»

«Richtig, auch ich bin schuld.» – In Jugend ohne Gott spielen Studierende der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF eine Adaption des hellsichtigen Romans von Ödön von Horváth über eine Schulklasse und ihren Lehrer, die in politisch polarisierten Zeiten aneinander zerbrechen. Das Regie-Team und Studierende diskutieren, was Widerstand gegen faschistische Mechanismen bei Horváth 1937 und in der Lebensrealität junger Menschen heute bedeutet.

Mit welchen Konsequenzen Mutter Courage ihr Geschäft durch eine nicht endende Kriegszeit bringt und welche Aspekte Bertolt Brechts Stück heute so spannend machen, darüber sprechen Regisseurin Bettina Jahnke und die Ensemblemitglieder Kristin Muthwill, Paula Aschmann und Henning Strübbe.

Eintritt frei

Lust auf Theater?

Volkshochschule im Bildungsforum Potsdam Donnerstag, 15. Oktober 2026, 17:30 Uhr
Dienstag, 24. November 2026, 17:30 Uhr
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Sina Katharina Flubacher, Vortrag & Gespräch

Vorträge und Gespräche zu Inszenierungen am Hans Otto Theater

In einer neuen Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Potsdam stellen DramaturgInnen des Hans Otto Theaters ab Oktober ausgewählte Stücke des aktuellen Spielplans vor. Dabei können Theaterinteressierte Wissenswertes über die neuen Produktionen erfahren. Und für alle, die nach dem Vortrag Lust haben, den Abend live auf der Bühne zu erleben, gibt es die Möglichkeit eines gemeinsamen Theaterbesuchs mit anschließendem Austausch.

Zum Auftakt spricht Dramaturgin Sina Katharina Flubacher über die Eröffnungsinszenierung Die Nibelungen nach Friedrich Hebbel.

Jugend ohne Gott

Reithalle Potsdam Premiere: Freitag, 23. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:30 Uhr Mittwoch, 4. November 2026, 19:30 Uhr Freitag, 13. November 2026, 19:30 Uhr Samstag, 21. November 2026, 19:30 Uhr Samstag, 12. Dezember 2026, 19:30 Uhr Freitag, 18. Dezember 2026, 19:30 Uhr
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Motivbild "Jugend ohne Gott", © Veranstaltervergrößern
Motivbild "Jugend ohne Gott", © Veranstalter

Esther Hattenbach, Regie
Regina Lorenz-Schweer, Bühne & Kostüme
Johannes Bartmes, Musik
Jan Pfannenstiel, Dramaturgie
Kya Celina Barucki, Julian Baschab, Julius Henri Busch, Tommes Diallo Sophie-Marie Drinda, Emma Forchel, Antonia Fulss, Justin-David Peterson, Anton Petzold & Tim Schäfer, Spiel

Nach dem Roman von Ödön von Horváth

Krimi, Coming of Age, Gerichtsdrama – «Jugend ohne Gott» ist der rasende Gedankenstrom eines jungen Lehrers, der den Jugendlichen seiner Klasse eigentlich nur «einen winzigen Stein für den Bau einer schöneren Zukunft» mitgeben wollte. Nachdem er rassistische Bemerkungen in einem Aufsatz kritisiert, verliert er wegen seiner liberalen Haltung das Vertrauen der Klasse. Die Jugendlichen sind bereits zu großen Teilen von Massenmedien beeinflusst und voll auf autoritärer, nationalistischer und chauvinistischer Linie.

Widerstand gegen die Gewalt bedeutet im «Zeitalter der Fische», in dem Augen und Seelen starr und unbeweglich werden, die Suche nach Wahrheit und nach einem kollektiven moralischen Kompass. Mit welchem Blick schauen junge Erwachsene auf das Verhältnis zwischen Schuld und Gerechtigkeit, zwischen Autorität und Jugend, zwischen dem Prinzip Gott und dem Prinzip Hoffnung? Wo verbindet sich die Lebensrealität heutiger Schauspielstudierender mit den faschistischen Mechanismen, die Horváth 1937 beschrieb?

Koproduktion mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Märkische Leselust «Luft zum Leben»

Hans-Jochen Röhrig, © Künstlervergrößern
Hans-Jochen Röhrig, © Künstler

Franziska Melzer & Bettina Riebesel, Lesung
Maxim Shagaev, Akkordeon
Maria Brasig (Theodor-Fontane-Archiv), Einführung
Hans-Jochen Röhrig, Leitung
Sabine Kassebaum, Ausstattung

Lesereihe mit dem Werk von Helga Schubert

Texte aus sieben Jahrzehnten hat die Schriftstellerin Helga Schubert in ihrem 2025 erschienenen Buch «Luft zum Leben» vereint. Es sind bewegende Geschichten, die von Übergängen verschiedener Art zeugen. Nachdem sie sich in den Jahren der DDR weitgehend zurückgezogen hatte, bringt uns die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin hier gleich eine Vielzahl beeindruckender Frauengestalten mehrerer Generationen nahe, und sie tut dies mit so viel Feingefühl wie Wahrhaftigkeit.

Late Night Hamlet

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Samstag, 31. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Late Night Hamlet mit Charly Hübner, © Künstlervergrößern
Late Night Hamlet mit Charly Hübner, © Künstler

Kieran Joel, Regie
Charly Hübner, Spiel

Ein Solo mit Charly Hübner

Regisseur Kieran Joel erforscht in seinen Regiearbeiten spielerisch und humorvoll das Verhältnis von Theater und Wirklichkeit, Fakt und Fiktion, Identität und (sozialen) Rollen – und macht Theater immer wieder zum gleichermaßen klugen wie kurzweiligen Vergnügen. «Late Night Hamlet», eine Eigenproduktion der Ruhrfestspiele in Zusammenarbeit mit dem Deutschen SchauSpielHaus Hamburg, ist eine rasante Stückentwicklung, die sich aus der Perspektive des Schauspielers komisch und tragisch mit den Hamlet- Fragen und unserer Gegenwart auseinandersetzt.

«Late Night Hamlet» ist ein Abend, der sich den großen Fragen stellt, ohne schwer zu werden. Tragik und Humor greifen ineinander – getragen von Charly Hübner, einem Schauspieler, der sich mit Verve, Widerspruchslust und Spielfreude durch das Dickicht von Shakespeare, Popkultur, Theaterreflexion und Gegenwart arbeitet. Das Stück ist direkt, zugänglich, virtuos gebaut – und dabei klug genug, keine einfachen Antworten zu geben.

Mutter Courage und ihre Kinder

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Premiere: Freitag, 6. November 2026, 19:30 Uhr
Freitag, 13. November 2026, 19:30 Uhr Donnerstag, 26. November 2026, 19:30 Uhr Samstag, 12. Dezember 2026, 19:30 Uhr Freitag, 18. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Poster «Mutter Courage und ihre Kinder», © Veranstaltervergrößern
Poster «Mutter Courage und ihre Kinder», © Veranstalter

Bettina Jahnke, Regie
Dorit Lievenbrück, Bühne & Kostüme
Bettina Jantzen, Dramaturgie
Martin Klingeberg, musikalische Leitung, Trompete & Euphonium
Kay Lübke, Schlagzeug
Orlando De Boeykens, Tuba
Will Pethick, Posaune
Besetzung:
Kristin Muthwill - Mutter Courage
Paula Aschmann - Kattrin
Moritz Kahl - Eilif
Paul Wilms - Schweizerkas
Henning Strübbe - Feldprediger
René Schwittay - Koch
Ulrike Beerbaum - Yvette Pottier
Joachim Berger - Feldhauptmann / Obrist / Soldaten
Jon-Kaare Koppe - Feldwebel / Soldaten

Nach dem Theaterstück von Bertolt Brecht - Musik von Paul Dessau

Ein Krieg, der kein Ende nimmt. Die jungen Männer sollen kämpfen, Heldentaten vollbringen oder als Kanonenfutter dienen. Zwischen Gewalt, Verrohung, Hunger und Plünderungen führt Anna Fierling ihr Geschäft. Sie nennt sich «Courage», denn furchtlos und zupackend schlägt sie sich durch zwischen feindlichen Regimentern und wechselnden Fronten. Sie will sich und ihre drei erwachsenen Kinder durchbringen. Und sie will Gewinn machen mit dem Krieg. Genau so; wie es die «Großen» auch tun. Nur dass sich ihr Einkommen auf den Umsatz mit Schnaps, Fleisch oder Leinenhemden stützt (wobei unter ihrem Ladentisch auch schon mal mit Waffen und Munition gehandelt wird). Alles, was ihrem Geschäft dient, ist Mutter Courage recht. Bloß ihre Kinder soll der Krieg in Ruhe und am Leben lassen. Doch ihre Söhne Eilif und Schweizerkas sind zu mutig und zu ehrlich, und ihre stumme Tochter Kattrin hat ein zu großes Herz. Da sind der Courage weder ein Feldprediger, der bei ihr untertaucht, noch ein Koch, dem sie ihre Zuneigung schenkt, eine Hilfe: Sie wird auf ganz verschiedene Weise ihre Kinder an den Krieg verlieren.

Sparkling night: Wir feiern gottlos!

Hans Otto Theater Freitag, 13. November 2026, 21:15 UhrTickets
Sparkling night: Wir feiern gottlos!, © Veranstaltervergrößern
Sparkling night: Wir feiern gottlos!, © Veranstalter

DJ David Baguetta, Musik
Katechismus, Moderation

Im Anschluss an die Vorstellung von Jugend ohne Gott mit Drinks und Musik

Nach der Vorstellung von «Jugend ohne Gott» sind alle zur dritten Sparkling Night ins Foyer der Reithalle eingeladen. Egal, ob Engel oder Teufel, ob sakral oder skandalös – wieder einmal gilt: Alle sind willkommen!

Also bringt eure FreundInnen mit, stürmt die Tanzfläche, diskutiert an der Bar das eben noch auf der Bühne Gesehene, tauft einander und memoriert den Kleinen Katechismus des Feierns!

DJ David Baguetta (alias Ensemblemitglied Mia Rainprechter) bringt mit Musik von Disco über funky groovy House bis Tech House die Hüften zum Schwingen und die Beichtstühle zum Beben!

Eintritt frei

Jüdische Stimmen

Reithalle Box Potsdam Donnerstag, 19. November 2026, 19:30 UhrTickets
Jüdische Stimmen, © Veranstaltervergrößern
Jüdische Stimmen, © Veranstalter

Bettina Jahnke, Stella Leder, Eva Marburg & Emma Charlott Ulrich, künstlerische Leitung
Mitglieder des Ensembles, Lesung

Eine literarische Erinnerung an die Shoah und die Wiederkehr des Traumas

Die Dichterin Nelly Sachs schrieb bereits 1951 einen der eindrücklichsten Theatertexte über die traumatisierenden Verlusterfahrungen der Shoah: «Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels». Bis heute ist der Text kaum rezipiert worden, obwohl Sachs 1966 für ihre Werke den Nobelpreis erhielt. Vielleicht auch, weil der Schmerz über die Vernichtung jüdischer Kinder und die Frage nach der Möglichkeit des Weiterlebens in besonderer Dichte zum Ausdruck kommt.

Das Hans Otto Theater und das Institut für Neue Soziale Plastik e. V. geben diesem literarischen Zeugnis mit einer szenischen Lesung Raum und schlagen im Nachgespräch eine Verbindung in die Gegenwart.

Welche Worte, welches Schreiben braucht es angesichts wachsenden Antisemitismus weltweit heute?

Gespensterjäger auf eisiger Spur

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Premiere: Freitag, 20. November 2026, 10:00 Uhr
Mittwoch, 25. November 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 29. November 2026, 15:00 Uhr Montag, 30. November 2026, 09:00 Uhr Montag, 30. November 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 1. Dezember 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 1. Dezember 2026, 11:00 Uhr Mittwoch, 2. Dezember 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 2. Dezember 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 3. Dezember 2026, 10:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember 2026, 14:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember 2026, 16:30 Uhr Montag, 7. Dezember 2026, 09:00 Uhr Montag, 7. Dezember 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 8. Dezember 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 8. Dezember 2026, 14:00 Uhr Mittwoch, 9. Dezember 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 9. Dezember 2026, 11:00 Uhr Donnerstag, 10. Dezember 2026, 10:00 Uhr Dienstag, 15. Dezember 2026, 09:00 Uhr Dienstag, 15. Dezember 2026, 11:00 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2026, 09:00 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2026, 11:00 Uhr Sonntag, 20. Dezember 2026, 15:00 Uhr Montag, 21. Dezember 2026, 09:00 Uhr Montag, 21. Dezember 2026, 11:00 Uhr Dienstag, 22. Dezember 2026, 10:00 Uhr Samstag, 26. Dezember 2026, 14:00 Uhr Samstag, 26. Dezember 2026, 16:30 Uhr Sonntag, 27. Dezember 2026, 15:00 Uhr
Tickets
Poster «Gespensterjäger auf eisiger Spur», © Veranstaltungvergrößern
Poster «Gespensterjäger auf eisiger Spur», © Veranstaltung

Grit Lukas, Regie
Katrin Hieronimus, Bühne & Kostüme
Xell., Musik
Emma Charlott Ulrich, Dramaturgie
Rita Herzog, musikalische Einstudierung
Oliver Toktasch, Theaterpädagogik
Besetzung:
Gregor Knop - Tom
Nora Schulte - Lola / UEG
Janine Kreẞ - Hedwig Kümmelsaft
Winfried Goos - Hugo
Lua Mariell Barros Heckmanns - Frau Lieblich

Nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke (6+/9+) / Bearbeitung von Tristan Berger

Im Keller sitzt ein Gespenst! Tom kann es kaum glauben, hat er doch ohnehin Probleme mit der Dunkelheit und diesem Ort, den er nur mit größter Überwindung aufsuchen kann. Das Gespenst erschreckt Tom so sehr, dass er sich seiner spöttischen Schwester anvertraut. Die glaubt ihm natürlich kein Wort. Also sucht Tom sich Hilfe bei der fachkundigen und erprobten Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft. Sie zeigt ihm, wie er sich ausstatten muss gegen ein MUG (Mittelmäßig Unheimliches Gespenst), als das sich der Kellerspuk herausstellt, mit roter Kleidung nämlich und mit einem bestimmten Geruch. Doch das Kellergespenst reagiert allzu stark auf die Abreibung – und ist bei näherer Betrachtung auch gar nicht gruselig, sondern traurig. Es stellt sich als Hugo vor und erzählt Tom von seiner Vertreibung aus der eigenen Villa durch ein Unheimlich Ekliges Gespenst (UEG). Um Hugo loszuwerden, beschließt Tom ihm zu helfen, das UEG zu vertreiben. Doch dieses soll riesig sein und mit seinem Blick alles Lebendige einfrieren können. Also schmieden die beiden mit Hedwig Kümmelsaft einen Plan – und erleben ein spektakuläres Abenteuer, bei dem Schielen, Wärmflaschen, Kekse und Friedhofserde eine entscheidende Rolle spielen …

Create Resistance! Eine Nacht für Hans Otto

Reithalle Potsdam Samstag, 28. November 2026, 19:30 UhrTickets
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Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Paul Sies, Gesang & Musik
SchauspielerInnen des Ensembles, Moderation

Kurzfilm, Text, Song & Party mit DJ

Hans Otto, der 1933 im Widerstand gegen die Nazis von SA-Schergen ermordet wurde, war noch Anfang der 30er Jahre einer der angesagtesten jungen Schauspieler Deutschlands, ein junger Künstler also, der entschieden für seine politische Haltung einstand. Aus Anlass seines 93. Todestages organisiert das Hans Otto Theater einen ganz besonderen Wettbewerb: NachwuchskünstlerInnen zwischen 16 und 25 Jahren, die einen persönlichen Bezug zu Potsdam und Umgebung haben, sind eingeladen, einen eigenen Kurzfilm, Text oder Song einzureichen. Die Beiträge sollen sich mit damit beschäftigen, was es heute bedeuten kann, Widerstand zu leisten, Haltung zu zeigen bzw. gefährlichen Tendenzen zu widerstehen. Sie können laut oder leise, nachdenklich oder komisch, kritisch oder schräg, persönlich oder politisch oder auf andere Weise kreativ gestaltet sein.

Eine Jury wählt aus den Einsendungen eine Reihe von Beiträgen aus, die bei der «Nacht für Hans Otto» am 28. November 2026 in der Reithalle prämiert und live on stage präsentiert werden.

SchauspielerInnen unseres Ensembles moderieren den Abend und steuern auch selbst kleine Programmpunkte bei, mit Paul Sies als special guest. Im Anschluss gibt es eine Party mit DJ.

Edgar Selge: Juras letzter Winter

Großes Haus, Hans Otto Theater Potsdam Mittwoch, 2. Dezember 2026, 19:30 UhrTickets
Edgar Selge, Foto: Muriel Liebmannvergrößern
Edgar Selge, Foto: Muriel Liebmann

Edgar Selge, Lesung & Gespräch
Knut Elstermann, Moderation

Eine bewegende Lektüre, ein Buch von unbändiger literarischer Phantasie

In seinem neuen Roman stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Abschied, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis. Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden.

Faust 1+2+3

Reithalle Potsdam Premiere: Freitag, 4. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Dienstag, 8. Dezember 2026, 18:00 Uhr Mittwoch, 9. Dezember 2026, 18:00 Uhr Mittwoch, 16. Dezember 2026, 18:00 Uhr Mittwoch, 23. Dezember 2026, 19:30 Uhr Samstag, 26. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Tickets
Hans Otto Theatervergrößern
Hans Otto Theater, Photo: Thomas M. Jauk

Michael Böhnisch, Regie
Dorit Lievenbrück, Bühne & Kostüme
Fabian Simon, Musik
Sina Katharina Flubacher, Dramaturgie
Michael Böhnisch, Theaterpädagogik
Henk Buchholz, Philipp Mauritz, Ronni Rath, Mia Rainprechter & Ingraban von Stolzmann, Spiel

Von Felix Krakau / Nach und mit Johann Wolfgang von Goethe

Faust steckt in der Krise. Dem Universalgelehrten sind Leben und Lernen fad geworden und so sucht er nach dem ultimativen Kick, um wieder etwas zu spüren. Er trifft auf Mephisto, den Teufel himself, und geht einen verhängnisvollen Pakt mit ihm ein: Pures Gefühl und endloser Spaß im Tausch gegen Fausts Seele.

Zugegeben, etwas mulmig ist Faust dabei schon, aber in lupenreiner Verdrängungslogik geht er auf den Deal ein. No risk, no fun! Was soll schon passieren?! Gemeinsam geht es los: Zum Trinken in Auerbachs Keller, wo Mephisto ein paar strange Zauberkünste zeigt; in rauschartige Höhen während der Walpurgisnacht, durch Zeit und Raum, Literaturgeschichte und Theaterkonvention, immer höher, schneller, weiter!, auf der Suche nach dem, «was die Welt im Innersten zusammenhält» (Originalzitat!).

Der vielfach ausgezeichnete Autor Felix Krakau unternimmt in seinem Stück einen wilden Ritt durch Goethes Langzeitprojekt und seine Motive. Er erzählt den «Faust» und seine Figuren komprimiert und heutig, prall gefüllt mit zeitgenössischer Debatte, Fabulierlust und Popkultur, und befragt ihn dabei leichthändig für die Gegenwart. So haben Sie den Klassiker der Klassiker noch nie gesehen. Wetten?

Märkische Leselust «Weihnachtsspruch an Emilie»

Hans-Jochen Röhrig, © Künstlervergrößern
Hans-Jochen Röhrig, © Künstler

Hans-Jochen Röhrig, Leitung
Sabine Kassebaum, Ausstattung
u.a.

Lesereihe mit den Gedichten von Theodor Fontane

«Weihnachtsspruch an Emilie» bietet eine Vielzahl von Texten des berühmtesten aller märkischen Dichter, Theodor Fontane.

Zur Adventszeit kommen Briefe, Gratulationssprüche (an Fontanes Frau Emilie), ein Kapitel aus den «Wanderungen durch die Mark Brandenburg» und ein Romanauszug aus «Vor dem Sturm» zum Vortrag – all dies im Zeichen nie versiegender Heiterkeit.

Service

Veranstalter

Hans Otto Theater GmbH
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
0331 - 9811-120
kommunikation@hansottotheater.de
www.hansottotheater.de

Kartenservice

Theaterkasse
Montag-Freitag: 10-18 Uhr
Samstag: 10-14 Uhr
0331 9811-8
kasse@hansottotheater.de
reservix - Tickets

Spielstätte

Hans Otto Theater, Großes Haus / Sommerbühne / Gasometer
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam

Hans Otto Theater, Reithalle / Reithalle Box
Schiffbauergasse 16
14467 Potsdam

Anreise

Bahn: ab Potsdam (Hbf., Bhf. Babelsberg, Bhf. Charlottenhof) Tramlinien 93/94/99 bis Schiffbauergasse oder Nachtbus N16 bis Potsdam-Holzmarktstrasse
Die Eintrittskarten (ausgenommen Freikarten) gelten als Fahrschein im ÖPNV Berlin-Brandenburg (VBB) im Tarifbereich Berlin ABC drei Stunden vor und nach der Vorstellung.
Auto: Parkplätze am Theater vorhanden

Tourist-Information

Tourist Information am Luisenplatz
Luisenplatz 3
14471 Potsdam
0331-275588 99
info@‎potsdamtourismus.de
www.potsdamtourismus.de

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.