Also träumen wir mit hellwacher Vernunft

Sascha Hawemann, Regie
Alexander Wolf, Bühne
Ines Burisch, Kostüme
Christopher Hanf, Dramaturgie
Ulrike Beerbaum, Joachim Berger, Jan Hallmann, Janine Kreß, Guido Lambrecht, Charlott Lehmann, Paul Sies & Alina Wolff, Spiel
Eine Chronik mit Texten von Christa Wolf von Sascha Hawemann
Christa Wolf, Autorin von Weltrang, war eine entschiedene DDR-Bürgerin – eng verbunden mit dem Land, in dem sie schrieb, für das sie kämpfte, an dem sie zweifelte, dem sie bewusst die Treue hielt. Alltag und große Fragen, Persönliches und Politisches, Mythos und Geschichte: Christa Wolf hat diese Dimensionen des Daseins in einen Möglichkeitsraum der Dichtung verwandelt. Da sie den gesellschaftlichen wie den eigenen Widersprüchen standhielt, wurde sie für viele zu einer moralischen Instanz. Dabei sind ihre Texte auch Erinnerungsspeicher eines untergegangenen Landes. So verbindet dieser Theaterabend ein Dichterinnenleben mit einer Chronik der DDR.
Die Inszenierung ist ein bildstarkes, kaleidoskopartig schillerndes, auch musikalisches Szenenmosaik aus Christa Wolf- Texten und Realitätssplittern der DDR-Geschichte. Es geht um Träume, Schuld, Utopien, Literatur, Liebe, Politik, Krankheit, Schmerz, Freundschaft, Depression, Stars und Shows der DDR, Tanzen, Trinken und Hoffnung.


























