Klassik ohne Grenzen

3 Frauen spielen unter freiem Himmel auf Geigenvergrößern
Klassik ohne Grenzen, Photo: Artur Kozlowski

2. – 29. August

«Klassik ohne Grenzen» ist ein internationales Open-Air-Sommerfestival für klassische Musik in der deutsch-polnischen Grenzregion. An fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden finden im August zahlreiche Konzerte in Frankfurt (Oder) und im polnischen Słubice statt. Das Publikum erwartet ein Crossover-Programm aus Kammermusik, zeitgenössischen Interpretationen und originellen Arrangements, dargeboten von internationalen Künstlern sowie renommierten Ensembles.

Hier trifft Wiener Klassik auf Romantik und Moderne. Hier wird zu Tango, Balkanfolk und Klezmer getanzt. Höhepunkt des Festivals ist das große sinfonische Abschlusskonzert am 29. August auf dem Frankfurter Anger, gespielt vom Festivalorchester, bestehend aus Musikern des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt und der Philharmonie Gorzòw. Es dirigiert Felix Mildenberger, der Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt.

Alle Konzerte bestechen durch ihre zwanglose Atmosphäre in den schönsten Parkanlagen der Doppelstadt. Gäste können eigene Campingstühle, Picknickdecken und -körbe mitbringen.

Detaillierte Informationen zum Programm von «Klassik ohne Grenzen» finden Sie ab Mai unter www.klassik-ohne-grenzen.eu.

Die Konzerte 2026

Mozart pur

Am Anger Frankfurt (Oder) Sonntag, 2. August 2026, 11:00 Uhr
Philharmonisches Orchester Zielona Goravergrößern
Philharmonisches Orchester Zielona Gora, © Künstler

Philharmonisches Orchester Zielona Gora
Magdalena Stefaniak & Grzegorz Sobczak, Gesang
GMD Rafal Kłoczko, Leitung

Eine Oper-Matinee für Gesangsduo und ein Orchester

Mit sprühender Leichtigkeit, großen Gefühlen und feinem Humor eröffnet dieses Konzert das Festival. Ouvertüren, Arien und Duette aus Mozarts berühmten Bühnenwerken erzählen von Liebe, Verwechslung, Sehnsucht und Lebensfreude.

Zwei Gesangsstimmen und ein Orchester führen Sie durch sein Klangtheater – verständlich, lebendig und voller Charme.

Back to Bach

Plac Bohaterów, Słubice (Polen) Samstag, 8. August 2026, 19:30 Uhr
Thomas Leleu, © Künstlervergrößern
Thomas Leleu, © Künstler

Thomas Leleu, Tuba
Kevin Reveyrand, Bass
Yoann Schmidt, Schlagzeuge
Laurent Elba, Klavier

Wenn barockes Genie auf Moderne trifft!

Johann Sebastian Bach schuf eine universelle Sprache, die Musikerinnen und Musiker noch fast vier Jahrhunderte später inspiriert. Mit Back to Bach interpretiert der Tubist und Produzent Thomas Leleu den Thomaskantor neu – mit Pop, Jazz und zeitgenössischen Klängen. Im Mittelpunkt steht die Tuba: ein lyrisches, kraftvolles und überraschendes Instrument. So entsteht ein Dialog zwischen Kontrapunkt, Jazzharmonien, Poprhythmen und Improvisation. Back to Bach führt Bachs Geist weiter – kreativ, frei und farbenreich.

Klanggeschichten

Lennépark, Frankfurt (Oder) Sonntag, 9. August 2026, 11:00 Uhr
Kiveli Dörken, © Künstlervergrößern
Kiveli Dörken, © Künstler

Juri Vallentin, Oboe
Kiveli Dörken, Klavier

Von antiken Göttern, großen Gefühlen und dem Zauber der Verwandlung

Dieses Programm lädt zu einem packenden musikalischen Kopfkino ein, das ganz ohne Vorwissen verzaubert. Im Zentrum steht das Spiel mit der Verwandlung: Hören Sie, wie Benjamin Britten uralte antike Mythen mit einer einzigen Oboe zum Leben erweckt, während Ludwig van Beethoven das Thema am Klavier in fesselnden Variationen virtuos auf den Kopf stellt. Flankiert von Robert Schumanns tiefen, romantischen Gefühlen und der eleganten Leichtigkeit von Camille Saint-Saëns entsteht ein Bogen voller lebendiger Bilder, starker Kontraste und großer Emotionen.

Familienkonzert

Lennépark Frankfurt (Oder) Samstag, 15. August 2026, 12:00 Uhr
Malte Arkona, © Künstlervergrößern
Malte Arkona, © Künstler

Nico Gutu, Akkordeon
Malte Arkona, Erzählung

Akkordeon - Des Kaisers Nachtigall (Hans Christian Andersen)

Ein Kaiser, ein Palast und das Instrument des Jahres 2026: das Akkordeon!

Im Märchenklassiker von Hans Christian Andersen singt eine Nachtigall so wunderschön, dass selbst der Kaiser vor Freude fast vom Thron rutscht. Doch als plötzlich eine funkelnde Spielzeugnachtigall am Hof auftaucht, gerät die echte Sängerin in Vergessenheit. Ein großer Fehler! Denn ihren letzten Triller hat sie noch lange nicht gezwitschert - und am Ende wird sie zur überraschenden Retterin.

Kommt mit auf eine interaktive Musikreise voller Humor, Märchenzauber und virtuoser Klänge mit dem «Kaiser des Akkordeons» Nico Gutu und dem fröhlich zwitschernden Erzähler Malte Arkona. Nach der Aufführung sind alle – von Groß bis Klein – herzlich eingeladen, das Akkordeon näher kennenzulernen und es auch selbst auszuprobieren.

Schumann & Chopin

Lennépark Frankfurt (Oder) Samstag, 15. August 2026, 18:00 Uhr
Maciej Smoląg, © Künstlervergrößern
Maciej Smoląg, © Künstler

Maciej Smoląg, Klavier

Klavier-Abend-Musik für Kleine und Große

Lassen Sie sich von einer lauen Sommerbrise und sanften Klavierklängen verzaubern!

Im Schein der späten Sonne verschmelzen Natur und Musik zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Robert Schumanns «Kinderszenen» wecken spielerisch Erinnerungen, während Frédéric Chopins Nocturnes – darunter das berühmte cis-Moll-Stück aus dem Film «Der Pianist» – für Gänsehaut sorgen.

Ein stimmungsvoller Abend unter freiem Himmel, der den Sommer für Jung und Alt zum Klingen bringt.

Ohrwurm-Garantie!

Lennépark Frankfurt (Oder) Sonntag, 16. August 2026, 11:00 Uhr
ReedConnectionTrio, © Künstlervergrößern
ReedConnectionTrio, © Künstler

ReedConnectionTrio:
Michał Mogiła, Oboe
Jarosław Podsiadlik, Klarinette
Rafał Dołęga, Fagott

Von Beethovens «Ode an die Freude» bis zu weltberühmten Tangos – Melodien, die man einfach lieben muss

Dieses Programm ist eine mitreißende Live-Playlist der größten Welthits. Im ersten Teil funkeln unsterbliche Melodien der Klassik und Oper: Von Bachs berühmter Aria über Vivaldis stürmischen «Winter» bis zu Verdis berauschenden Bühnenklängen ist Wiederhören garantiert. Danach schlägt die Stimmung um in pure Energie: Mit Joplins Ragtime, Gershwins Swing und feurigen Tangos entfaltet sich das charmante Flair einer edlen Tanzrevue der «Goldenen Zwanziger».

Ein schwungvoller Streifzug voller Rhythmus und bester Laune.

Mit Klang gemalt

Plac Bohaterów, Słubice (Polen) Samstag, 22. August 2026, 19:30 Uhr
Marcin Wyrostek, © Künstlervergrößern
Marcin Wyrostek, © Künstler

Marcin Wyrostek, Akkordeon & Coloriage

Eine Collage aus Klängen der Weltmusik und Filmthemen, mit einer Prise Jazzimprovisation

Einem breiteren Publikum wurde Marcin Wyrostek durch seine Teilnahme an einer polnischen Talentshow 2009 bekannt, doch schon viele Jahre zuvor galt er unter Musikern als genialer Akkordeonist und Komponist.

Seine Musik, eine Collage aus ethnischen und klassischen Motiven, besticht durch emotionale Intensität und Leidenschaft, sein Spiel durch außergewöhnliche Virtuosität.

Großes Kino für neun Instrumente

Gertraudenpark Frankfurt (Oder) Sonntag, 23. August 2026, 11:00 Uhr
Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder), © Künstlervergrößern
Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder), © Künstler

Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder)

Ein farbenprächtiger Dialog zwischen Filmmusik-Flair und böhmischen Rhythmen

Dieses Konzert führt durch farbenreiche Klangwelten des 20. Jahrhunderts. Bohuslav Martinůs Nonett Nr. 2 gilt als sein kammermusikalisches Vermächtnis. Nach Jahren des Exils in der Schweiz komponiert, spiegelt es facettenreich die Sehnsucht nach seiner tschechischen Heimat wider. Bläser und Streicher verbinden sich zu Musik voller Bewegung, Heiterkeit und Erinnerung.

Nino Rotas Nonetto zeigt den Komponisten berühmter Filmmusiken von seiner kammermusikalischen Seite – melodisch, charmant, spielerisch und voller italienischer Leichtigkeit. So entsteht ein Vormittag, der zeigt: Klassische Musik kann erzählen, tanzen, lächeln und überraschen.

Abschlusskonzert

Am Anger Frankfurt (Oder) Samstag, 29. August 2026, 19:30 Uhr
Felix Mildenberger, © Küstlervergrößern
Felix Mildenberger, © Küstler

Felix Mildenberger, Dirigent
Martin Bartlett, Klavier
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Philharmonisches Orchester Gorzów
Singakademie Frankfurt (Oder)

Superheroes: Von Paganini & Rachmaninov bis Superman & Captain America

Als krönenden Abschluss von «Klassik ohne Grenzen» vereint das Konzert virtuose Tradition mit modernem Mythos. Das internationale Festivalorchester aus MusikerInnen des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt und der Philharmonie Gorzów schlägt unter der Leitung von Felix Mildenberger die Brücke von Rachmaninovs glanzvoller «Paganini-Rhapsodie» – meisterhaft interpretiert von Pianist Martin Bartlett – zu den Heldenepen Hollywoods.

Wenn die Singakademie Frankfurt (Oder) die monumentalen Scores von John Williams, Hans Zimmer und Alan Silvestri verstärkt, verschmelzen Klassik und Filmmusik zu einem fulminanten Erlebnis. Von Superman bis Captain America: Erleben Sie orchestrale Brillanz und epische Emotionen unter freiem Himmel.

Weitere Veranstaltungen im Bereich Klassik 2026

Neujahrskonzert «Garcias a la Vida»

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 2. Januar 2026, 19:30 Uhr
Lily Dahab singt.vergrößern
Lily Dahab, © Künstler

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Norbert Nagel, Saxophon, Klarinette und musikalische Leitung
Mercedes Sosa, Gesang

Musik von G. Gershwin, J. Last, E.T. Rouse, J. Strauss jr., N. Nagel, J. S. Bach, E. Morricone, A. Piazzolla, C. Velázquez, V. Parra, M. Ravel, M. Steiner, M. Greger & W. A. Mozart

«Garcias a la Vida» («Danke an das Leben») – so heißt das vielleicht berühmteste Lied der großen argentinischen Sängerin Mercedes Sosa und so ist auch das diesjährige Neujahrskonzert des Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt überschrieben. Das Jahr beginnt mit einem Cocktail wunderbarer und beliebter Melodien, gewürzt mit südamerikanischem Flair.

Es erklingen Tangos von Astor Piazzolla und Lieder von Violetta Parra und Consuelo Velázquez, die unter anderem das weltberühmte «Bésame mucho» geschrieben hatte. Nicht fehlen dürfen zeitlos schöne Melodien von Bach, Ravel und Mozart.

Danceperados of Ireland

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 11. Januar 2026, 19:00 Uhr
Danceperados of Ireland, Foto: Gregor Eisenhuthvergrößern
Danceperados of Ireland, Foto: Gregor Eisenhuth

Ensemble für den irischen Stepptanz Danceperados

Hooked Tour „Die Tanzwütigen“

Mit „Hooked“ (dt.: süchtig, am Haken, gebannt oder im Banne von) haben die Danceperados eine neue mitreißende Show kreiiert, die die Faszination des Fischens und des Tanzens sowie Musik und Gesang auf einen Nenner bringt. „Hooked“ ist ein Tribut an die Sitten und Bräuche der maritimen Communities, in denen es so wunderbar anders zugeht als in den großen Städten. Die Lieder und Geschichten rund um das das Meer bringen uns in eine Zeit zurück, in der die Menschen noch Selbstversorger waren und ein einfaches, aber selbst bestimmtes Leben führten. Jedoch ein Gefährliches! Das Meer hat nicht nur gegeben, sondern oft auch genommen. All dies wird zu sehen und zu hören sein. Eine Multivision mit historischen und aktuellen Bildern und Videos verbindet sich mit Musik und Stepptanz zu einem Gesamtkunstwerk für Augen und Ohren. „Hooked“ ist jedoch nicht nur eine Ode an das Meer und die Flüsse der grünen Insel oder die wilde und ungestüme Natur. Angesichts des Tempos und der Aggressivität des aktuellen Raubbaus muss man sich fragen, ob die natürliche Umwelt noch den nächsten Generationen erhalten bleiben wird. Die Danceperados of Ireland bringen den ungleichen Kampf von David gegen Goliath auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Das fliegende Orchester

Messehalle 4, Frankfurt Oder Donnerstag, 22. Januar 2026, 10:00 Uhr
Georg Köhler, Foto: Lucia Hunzikervergrößern
Georg Köhler, Foto: Lucia Hunziker

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Georg Köhler, Dirigent

Schulkonzert

Die Orchesterinstrumente in diesem Musikmärchen von Howard Griffiths wollen endlich mal woanders spielen, als immer nur in ihrer Konzerthalle. Ihr Traum ist es, beim großen Konzert in der Walpurgnisnacht mit aufzutreten. Um dorthin zu reisen, brauchen sie 90 fliegende Besen, die Knürsch bauen soll. Knürsch ein miesepetriger Gnom, der tief im Keller der Konzerthalle haust. Wegen der vielen Arbeit, die ihm diese Reise nun macht und weil er niemand daran denkt, ihn mitzunehmen, wird er noch übellauniger. Er tut sein Bestes, um die Konzertreise zu sabotieren. So geht tatsächlich eine Menge schief. Die Instrumente landen immer dort, wo sie gar nicht hinwollten: am falschen Ort und in der falschen Zeit. Aber trifft das fliegende Orchester höchstpersönlich Berühmtheiten wie Tschaikowsky, Bach und Mozart…

3. Sonntagsmatinee: Streichquartette

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Sonntag, 25. Januar 2026, 11:00 Uhr
Catori Quartett ©Tobias Tanzynavergrößern
Catori Quartett, Foto: Tobias Tanzyna

Catori Quartett:
Klaudyna Schulze-Broniewska & Stefan Hunger, Violine
Claudia Georgi, Viola
Thomas Georgi, Violoncello

Traumhaft schön mit Werken von Dvořáks, Schubert & Mozart

Das Catori Quartett spielt Dvořáks Streichquartett Nr. 14 As-Dur, das die Eindrücke eines Amerika-Aufenthalts mit seinen böhmischen Wurzeln vereint. Ebenso bezaubernd sind Schuberts Quartettsatz c-Moll D 703 und Mozarts Streichquartett Nr. 8 F-Dur, in dem sich Violine und Cello umschmeicheln, als würden sie ein Liebesduett singen.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (BSOF)

Messeschlager Gisela

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 30. Januar 2026, 19:30 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 15:00 Uhr
Messeschlager Gisela, Foto: Bernd Schönbergervergrößern
Messeschlager Gisela, Foto: Bernd Schönberger

Staatstheater Cottbus
Katja Wolff, Regie
Johannes Zurl, musikalische Leitung
u.a.

Von Gerd Natschinski, Libretto von Jo Schulz, Fassung von Axel Ranisch (2024)

Eigentlich möchte der Leiter des Volkseigenen Betriebs (VEB) Berliner Schick sein eigenes Kleidermodell auf der Modemesse in Leipzig präsentieren, doch ein verliebter Journalist, ein paar Tricks und die geheimen Anstrengungen der Angestellten bringen stattdessen den Entwurf von Gisela ganz groß raus. Dieses Kleid »für jede Frau« schlägt ein: »Gisela« wird zum Messeschlager!

Ein Hit ist auch die gleichnamige Operette von Gerd Natschinski, der oft als »DDR-Gershwin« bezeichnet wurde. Mit seinen Musiktheaterkompositionen prägte er das Genre des »Heiteren Musiktheaters« der DDR wie kein anderer. Kurz vor dem Mauerbau erlebte »Gisela« einen fulminanten Erfolg, bis »staatliche Empfehlungen« die Absetzung erwirkten – die selbstverständliche Reisefreiheit in der Handlung der Operette war der politischen Führung ein Dorn im Auge.

4. Klassik am Sonntag

Messehalle 4, Frankfurt Oder Sonntag, 15. Februar 2026, 11:00 Uhr
Mikyung Sung spielt Kontrabassvergrößern
Mikyung Sung, © Künstler

Martin Haselböck, Dirigent
Mikyung Sung, Kontrabass
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Werke:
– Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
– Johann Matthias Sperger: Kontrabasskonzert Nr. 8 D-Dur (tbc)
– Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 9 D-Dur KV 320 »Posthorn«-Serenade

Johann Matthias Sperger, ein Zeitgenosse Mozarts, war der innovativste Kontrabassist seiner Zeit. Davon zeugen seine 18 virtuosen Kontrabasskonzerte. Mit dem achten schenkt er dem Publikum einen großen Hörgenuss und dem Solisten ein Werk mit halsbrecherischen Schwierigkeiten. Mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt spielt die Kontrabassistin Mikyung Sung, die mit ihren virtuosen Auftritten, ihrem Temperament und ihrer überragenden Spieltechnik begeistert. Umrahmt wird das Kontrabasskonzert von zwei ebenso heiteren wie fein gearbeiteten Schöpfungen Mozarts. Geradezu beseelt setzt er in seiner Sinfonie Nr. 29 die Streicher ein, lässt die Bläser das Geschehen zärtlich untermalen.

VIDA – Siga el baile

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:30 Uhr
1 Frau tanzt im blauen Kleid.vergrößern
VIDA - Siga el baile, Foto: Thomas Kölsch

Nicole Nau & Luis Pereyra mit Company, Organisation & Tangofolklore

Argentinische Tanz- und Musikshow
Mit Texten von Jorge Luis Borges, Musik von Astor Piazzolla, Eigenkompositionen von Luis Pereyra und einem hochkaratigen Reigen argentinischer populärer Musik

Die unglaubliche Vielfalt argentinischer Kultur in einer Musik- und Tanzshow voller Poesie: An der Spitze tanzen die Weltstars Nicole Nau und Luis Pereyra, begleitet von ihrer Company aus hervorragenden Solisten. Boleadoras surren durch die Luft. Absatze und Fußkanten schlagen in den Boden. Sohlen scharren. Kleider rascheln, Blicke begegnen sich. Gitarrenklänge und Trommeln, Gesang und Geschichten durchziehen das Geschehen. Die Bühne steht im Bann argentinischer Passion.

Magisch, mutig und spontan tanzen Manner und Frauen den Zauber der Vergangenheit, wagen die Umarmung zum echten Tango und das Duell der Zukunft.

5. Philharmonisches Konzert

Messehalle 4, Frankfurt Oder Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr
Youngkun Kwak, Foto: Tobias Tanzynavergrößern
Youngkun Kwak, Foto: Tobias Tanzyna

Sebastian Lang-Lessing, Dirigent
Youngkun Kwak, Violine
Frauen des Philharmonischen Chors Berlin
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Programm:
– Peter I. Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur op. 35
– Gustav Holst „Die Planeten“ op. 32 Suite für großes Orchester

Technisch schwierige Läufe, das Spiel in extrem hoher Lage und dann die große Solokadenz im ersten Satz – in Tschaikowskys Violinkonzert sind die Schwierigkeiten wie auf einer Perlenkette aufgereiht. So technisch anspruchsvoll dieses Werk ist, so immens ist seine künstlerische Qualität. Es gilt unangefochten als eines der größten Violinkonzerte aller Zeiten. Bei dieser Aufführung übernimmt der Erste Konzertmeister des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt Youngkun Kwak den schwierigen Solopart. Neben Tschaikowskys Violinkonzert erklingt eine Schöpfung von überirdischen Ausmaßen. In seinen »Planeten« beschreibt Gustav Holst sieben nach römischen Gottheiten benannte Planeten unseres Sonnensystems.

Junge Stars

Messehallen, Frankfurt Oder Sonntag, 3. Mai 2026, 11:00 Uhr
1 Junge mit Fagottvergrößern
Emanuel Blumin-Sint, Foto: Ina Graetzki

Elisaveta Blumina, Dirigentin
Emanuel Blumin-Sint, Fagott
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Klassik am Sonntag Extra mit Werken:
– Wolfgang Amadeus Mozart: Fagottkonzert B-Dur KV 191 (186e)
– Carl Maria von Weber: Andante e Rondo ongarese c-Moll op. 35 für Fagott und Orchester
– Gioacchino Rossini: Fagottkonzert

Emanuel Blumin-Sint ist ein angehender Star in der Klassik-Welt. Der 20-jährige Fagottist hatte bereits Solo-Auftritte in der New Yorker Carnegie Hall und in der Elbphilharmonie. Er hat schon mit Simon Rattle zusammengearbeitet und mehr als ein Dutzend 1. Preise bei Wettbewerben in Europa und den USA gewonnen. 2024 wurde er mit dem Fanny Mendelssohn Förderpreis ausgezeichnet, der es ihm ermöglichte sein Debütalbum «Leading Bassoon» zu realisieren. Das Konzert leitet Elisaveta Blumina, die Mutter des Solisten. Die ECHO KLASSIK-Preisträgerin ist vor allem als Pianistin bekannt.

8. Philharmonisches Konzert

Messehallen, Frankfurt Oder Freitag, 8. Mai 2026, 19:30 Uhr
Steven Sloane, Foto: Christoph Feinvergrößern
Steven Sloane, Foto: Christoph Fein

Alexander Krichel, Klavier
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Steven Sloane, Dirigent

Werke:
– Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur
– Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Nachdem Steven Sloane schon das «amerikanische» 7. Philharmonischen Konzert geleitet hat, kehrt er nun nach Europa zurück. Unter seiner Leitung führt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt die 9. Sinfonie Gustav Mahlers auf. Mahler verwendet ein für seine Verhältnisse kleines Orchester und vermeidet spätromantische Klangmassen. Stattdessen setzt er die Instrumente in kühlen, vielfach ungewohnten Klangkombinationen ein. Auffällig sind auch die seufzenden Motive und die zerbrechlich wirkenden, kammermusikalisch-lichten Stellen. Ravels Klavierkonzert G-Dur ist dazu quasi das extrovertierte Gegenstück. Er sagte, er habe damit beweisen wollen, dass die Musik eines Konzerts heiter und brillant sein kann, ohne dabei in Tiefgründigkeit und dramatischen Effekten zu ertrinken.

Konzert zum Muttertag

Messehallen, Frankfurt Oder Sonntag, 10. Mai 2026, 15:00 Uhr
Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: René Matschkowiakvergrößern
Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: René Matschkowiak

Chöre der Singakademie Frankfurt (Oder)
Projektchöre FRÖBEL-Horte
Doris Blenck, Miguel Ehlert, Magdalena Iłowska & Rudolf Tiersch, Dirigenten

Bekannte und beliebte Lieder

Frühling! Die Luft ist lind, man atmet frei und auf, man summt und pfeift fröhlich vor sich hin, wandert mal wieder über Feld und durch Wald – ach ja, es gibt ja auch noch die Chöre der Singakademie, welche ihrer ureigensten Bestimmung nachgehen und die schönste aller Jahreszeiten mit bekannten und beliebten Liedern besingen.

Alle Sänger freuen sich, wenn das Publikum mit ihnen gemeinsam aus voller Brust singt, und die jüngeren unter ihnen gratulieren in diesem Konzert auf besondere Weise ihren Müttern.

9. Philharmonisches Konzert

Messehallen, Frankfurt Oder Freitag, 15. Mai 2026, 19:30 Uhr
Ilja Ruf, Foto: Jan Baruschkevergrößern
Ilja Ruf, Foto: Jan Baruschke

Bernd Ruf, Dirigent
Ilja Ruf, Klavier und Gesang
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

«Popcorn Symphony» – das große Kinokonzert

Bei dieser «Popcorn Symphonie» wird die Frankfurter Messehall zum Kinosaal. Es erklingt Filmmusik aus Kinohits wie «Superman», «Barbie», «Gran Torino», «The Piano», «Fahrstuhl zum Schafott», «Alexis Sorbas» und «Der weiße Hai». Der satte Orchesterklang des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt ersetzt den Dolby-Surround-Sound und macht große Filmmusik zu einem besonderen Live-Erlebnis. Der Filmmusik-Spezialist Bernd Ruf leitet dieses Konzert. Mit ihm auf der Bühne steht sein Sohn Ilja. Der Pianist, Sänger, Klarinettist und Komponist ist ein vielseitiges Ausnahmetalent.

Frühlingskonzert

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 17. Mai 2026, 16:00 Uhr
Frühlingskonzertvergrößern
Frühlingskonzert, Foto: Markus Simon

Orchester der Frankfurter Musikfreunde
Chuanru He, Geige
Matthias Schella, Bratsche
Selma Westermann, Fagott
Thomas Georgi, Cello
Hannes Metze-Stuyven, Geige
Boyi Ruan, Oboe
Markus Wolff, Dirigent

Werke von E. Grieg, W. A. Mozart, J. Haydn, Johann Strauß Sohn u.a.

Das traditionelle Frühlinskonzert des Orchesters der Frankfurter Musikfreunde beginnt mit dem festlich-temperamentvollen Huldigungsmarsch von Edvard Grieg, der den Auftakt zu einem Konzert voller klanglicher Vielfalt bildet. Im Anschluss erklingt die Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart, ein Meisterwerk der klassischen Konzertliteratur, in dem zwei Soloinstrumente in lebendigem Dialog mit dem Orchester stehen. Nach der Pause erwartet das Publikum eine weitere Sinfonia Concertante, diesmal von Joseph Haydn – ein virtuoses Werk für Violine, Violoncello, Oboe und Fagott, das die besonderen Klangfarben dieser Instrumente eindrucksvoll miteinander verbindet. Den Abschluss des Konzerts bildet der beschwingte Kaiserwalzer von Johann Strauß Sohn, der mit seinem eleganten Wiener Schwung für einen glanzvollen Ausklang des Nachmittags sorgt.

Der Mai ist gekommen

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Sonntag, 31. Mai 2026, 17:00 Uhr
Frauenkammerchor Frankfurt (Oder) e. V. ©Maja-Lynn Makowski/Johannes Frankevergrößern
Frauenkammerchor Frankfurt (Oder) e. V., © Maja-Lynn Makowski/Johannes Franke

Frauenkammerchor Frankfurt (Oder) e. V.
Toni Gottschlag, Klavier
Lutz Matthias Müller, Leitung

Werke von Schumann, Giovanni Gastoldi, Mozart, Schubert u.a.

Der Frühling hat zu allen Zeiten Komponisten zu den schönsten Liedern finden lassen.

Werke und bekannte Frühlingslieder stehen auf dem Programm: von Schumann, Giovanni Gastoldi, Mozart, Schubert, aber auch Liedbearbeitungen von Gottfried Glöckner, Hugo Distler und Brahms.

Das Publikum darf gern mitsingen.

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 4. Juni 2026, 09:00 Uhr
Singing All Together, © Singakademie Frankfurt (Oder)vergrößern
Singing All Together, © Singakademie Frankfurt (Oder)

Nachwuchsgruppe des Knabenchores der Singakademie Frankfurt (Oder)
Projektchöre Fröbel-Horte
Steffen Schreiner, Klavier
Doris Blenck, Miguel Ehlert, Magdalena Iłowska & Rudolf Tiersch, Dirigenten

Schulkonzert: Singing all Together

Wenn die Tage länger werden und die Sonne den Takt vorgibt, ist es Zeit für Musik, die verbindet. Unter dem Motto «Sommer, Sonne, Sonnenschein» lädt das Schulkonzert «Singing All Together» zu einem fröhlichen und klangvollen Vormittag ein.

10. Philharmonisches Konzert

Messehallen, Frankfurt Oder Freitag, 12. Juni 2026, 19:30 Uhr
Alexander Krichel, Foto: Nikolaj Lundvergrößern
Alexander Krichel, Foto: Nikolaj Lund

Sebastian Weigle, Dirigent
Alexander Krichel, Klavier
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Werke:
– Alissa Firsova: «Bergen‘s Bonfire» op. 31
– Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
– Nikolai Rimsky-Korsakow: Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 32

Die Reihe der Philharmonischen Konzerte beschließen drei Klangwunder und der große Dirigent Sebastian Weigle. Unter seiner Leitung widmet sich das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt zunächst einem zeitgenössischen Werk von Alissa Firsova. Als Pianistin und Dirigentin hat sie die Konzertsäle weltweit erobert. Als Komponistin gehört sie zu den aktuellen Stars der klassischen Musik. «Bergens Freudenfeuer» ist inspiriert von einem apokalyptischen Traum. Ebenfalls in eine Traumwelt entführt uns Rimsky-Korsakows Sinfonie Nr. 3. In Rachmaninows 3. Klavierkonzert dagegen ist die Stimmungslage ambivalenter. Es beginnt im melancholischen d-Moll, bis es dann in einem geradezu hymnischen Finale in D-Dur endet.

Trarira, der Sommer ist da

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 14. Juni 2026, 11:00 Uhr
Singing All Together, Foto: Singakademie Frankfurt (Oder)vergrößern
Singing All Together, © Singakademie Frankfurt (Oder)

Singakademie Frankfurt (Oder)
Überraschungsgäste
Steffen Schreiner, Klavier
Magdalena Iƚowska, Dirigentin

Konzert zur Sonnenwende: Singing all Together

Lange Tage, warme Nächte und die Freude an Freizeit und Abenteuer: Dieses Konzert feiert die Leichtigkeit und Lebendigkeit des Sommers mit Musik, die an Picknicks, laue Abende und sonnige Spaziergänge erinnert. Die Chöre und Solisten bringen die fröhliche Stimmung des Sommers auf die Bühne und lassen das Publikum die Vorfreude auf Urlaub, Erholung und unbeschwerte Tage spüren. Ein musikalischer Nachmittag, der die Sonne ins Herz bringt.

Koboldkonzert

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Dienstag, 16. Juni 2026, 09:15 Uhr
Dienstag, 16. Juni 2026, 10:30 Uhr
Koboldkonzertvergrößern
Koboldkonzert, Foto: Kathrin Hellert-Knappe & Lothar Tanzyna

Orchesterkobold Oskar:
Takahiro Watanabe, Oboe
Anette Hirsch, Klarinette
Selma Sofie Westermann, Fagott
Anne Kathrin Meier, Moderation

Konzert für junge Hörer: Oskar und die Holzpfeifer

Bei den Holzblasinstrumenten ist es wie anderen Instrumenten auch: Es gibt gleich eine ganze Familie von ihnen. Orchesterkobold Oskar stellt bei diesem Konzert Fagott, Oboe und Klarinette vor und zeigt, wie gut diese Familie harmoniert, wenn sie miteinander musiziert.

Alle holden Töne

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Donnerstag, 25. Juni 2026, 18:00 Uhr
Riccardo Bozolo, © privatvergrößern
Riccardo Bozolo, © privat

Riccardo Bozolo, Klavier

Werke von Beethoven, Johann Nepomuk Hummel und Carl Maria von Weber

Der Pianist Riccardo Bozolo lässt die Musik der Kleist-Zeit lebendig werden. Mit Werken von Beethoven, Johann Nepomuk Hummel und Carl Maria von Weber eröffnet er einen klangvollen Einblick in jene Epoche, die auch Heinrich von Kleist prägte.

Um 17:15 Uhr findet eine Expressführung durch die Sonderausstellung statt, für BesucherInnen des Konzertes ist sie kostenlos.

6. Klassik am Sonntag

Messehallen, Frankfurt Oder Sonntag, 28. Juni 2026, 11:00 Uhr
Radek Baborák und Hornvergrößern
Radek Baborák, © Künstler

Radek Baborák, Dirigent & Horn
Dominic Molnar, Horn
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Werke:
– Leopold Koželuh: Sinfonie g-Moll op. 22,3 / P.I 5
– Antonio Rosetti: Konzert für zwei Hörner Es-Dur Kaul III:53
– Wolfgang Amadeus Mozart: Hornkonzert Nr. 1 D-Dur KV 412
– Carl Maria von Weber: Sinfonie Nr. 2 C-Dur J 51

In der Doppelrolle als Dirigent und Solist kehrt Radek Baborák nach Frankfurt (Oder) zurück. In der Spielzeit 2023/24 war dieser Weltklasse-Hornist regelmäßig zu Gast, der von Japan bis nach Amerika vom Publikum gefeiert wird. Mit den etabliertesten Orchestern und den namhaftesten Dirigenten ist er aufgetreten. Seine Konzerte wurden von den größten Fernseh- und Radiostationen Europas ausgestrahlt. Auch mit Dutzenden CD-Einspielungen (unter anderem bei EMI) und dem Eröffnungskonzert der Olympischen Spiele in Nagano erreichte er weltweite Anerkennung.

HE(A)RING – wortzart

Garten des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) Freitag, 10. Juli 2026, 18:00 - 22:00 Uhr
Samstag, 11. Juli 2026, 14:00 - 22:00 UhrSonntag, 12. Juli 2026, 12:00 - 18:00 Uhr
HE(A)RING – wortzartvergrößern
HE(A)RING – wortzart, © Europa-Universität Viadrina

Ein Projekt der Europa-Universität Viadrina

3 Tage ein Raum jenseits von Sprache und Nationalität

HE(A)RING – wortzart bringt Kunstschaffende aus Deutschland, Polen und darüber hinaus zusammen, um zu zeigen: Musik und Worte brauchen keine Grenzen. Zwischen experimentellen Klängen und poetischen Momenten, zwischen Lautem und Flüstern, entstehen neue Verständigungen. Menschen aus verschiedenen Ländern und mit Traditionen treten in einen echten Dialog – nicht für die Bühne arrangiert, sondern echt erlebt. Der historische Garten wird zur Arena für das Unerwartete: Wo Worte enden, fangen Töne an zu sprechen. Wo Sprache trennt, verbindet Klang.

Ein Festival für alle, die neugierig sind, was passiert, wenn kulturelle Grenzen durchlässig werden.

Eintritt zu den Veranstaltungen frei!

Streicherklänge aus Frankfurt

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 14. Juli 2026, 19:00 Uhr
Streicherensemble des Orchesters der Frankfurter Musikfreunde ©OFMvergrößern
Streicherensemble des Orchesters der Frankfurter Musikfreunde, © OFM

Streicherensemble des Orchesters der Frankfurter Musikfreunde
Frank Israel, Cello

Programm:
– Ottorino Respighi: Italiana aus Antiche danze et arie per liuto, Suite No. 3
– Antonio Vivaldi: Cello-Konzert in h-moll, RV 424
– Benjamin Britten: Sentimental Sarabande und Playful Pizzicato, Simple Symphony
– Gunther Reinecker: Szenen für Streicher

Das Orchester der Frankfurter Musikfreunde gestaltet eine kleine tönende Reise, mit mal mehr, mal weniger versponnenen Bezügen zwischen dargebotener Musik und dem Autor. Hier und dort darf die Zuhörerschaft gespannt sein, welcher illustre Frankfurter sonst noch eingeflochten wird. Eingedenk des Jahrestages der Französischen Revolution wird das sonst etwa 40-köpfige Orchester um etwa 25 Köpfe kürzer gemacht – zum Glück ganz ohne Guillotine. Es spielt eine kleine, spielfreudige Streicherbesetzung.

Eintritt frei! Spenden erwünscht

Die Zärtlichkeit der süßen Liebe: Strauch singt Günther

Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Dienstag, 18. August 2026, 19:00 Uhr
Thomas Strauch, Foto: Henry-Martin Klemtvergrößern
Thomas Strauch, Foto: Henry-Martin Klemt

Thomas Strauch, Gesang, Gedicht & Gitarre

Mit Werken des Dichters Johann Christian Günther (1695–1723)

Der Musiker, Komponist und Geschichtenerzähler Thomas Strauch widmet sich dem barocken Dichter Johann Christian Günther, der in seinem kurzen Leben einen reichen Schatz an poetischen Texten geschaffen hat.

Vertonte Gedichte werden zu Liedern, die Günthers Lyrik behutsam ins Heute übertragen.

1. Philharmonisches Konzert «Tänzerisch»

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Freitag, 18. September 2026, 19:30 UhrTickets
Amihai Grosz, Foto: Camilla Maria Santinivergrößern
Amihai Grosz, Foto: Camilla Maria Santini

Amihai Grosz, Viola
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Felix Mildenberger, Dirigent

Programm:
– 19.00: Konzerteinführung
– Igor Strawinsky: »Der Feuervogel«-Suite (1919)
– Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester Sz. 120
– Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45

Tänzerisch und temperamentvoll startet das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt in die Saison 2026/27. Dirigiert wird dieses Eröffnungskonzert vom neuen Generalmusikdirektor Felix Mildenberger. In Strawinskys Feuervogel-Suite verschmelzen die exotisch schillernde Klangwelt des Feuervogels und die dunkle des finsteren Zauberers Kastschej miteinander. Geheimnisvolles und Zauberhaftes kleidet Strawinsky in diesem Ballett-Märchen in eine elektrisierend-farbenfrohe Instrumentierung. Rachmaninows »Sinfonische Tänze« sind sein letztes Werk und musikalische Rückschau auf sein Leben – mit Zitaten aus frühen Werken und Anklängen an russische-orthodoxe Kirchenmusik. Mit Béla Bartóks Konzert für Viola und Orchester stellt sich Amihai Grosz, der Erste Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker, als »Artist in Residence« der neuen Saison vor.

Mittendrin

Messehallen, Frankfurt Oder Samstag, 19. September 2026, 18:00 UhrTickets
Felix Mildenberger, Foto: Neda Navaeevergrößern
Felix Mildenberger, Foto: Neda Navaee

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Felix Mildenberger, Dirigent

Igor Strawinsky: «Der Feuervogel» - Suite (1919)

Wie klingt es eigentlich in der Mitte eines Orchesters?
Wie gut hört die Pauke die ersten Violinen?
Und wie kommunizieren die MusikerInnen während des Konzertes untereinander?

Das neue Format «Mittendrin» löst die Trennung zwischen Bühne und Publikum auf und bietet spannende Möglichkeiten des Konzerterlebens für alle Musikinteressierten mit Plätzen mittendrin im Orchester.

The Music of Ludovico Einaudi: Tribute

Messehallen, Frankfurt Oder Sonntag, 20. September 2026, 19:00 UhrTickets
1 Klaviervergrößern
Foto: AZ Event Production

Veranstalter: AZ Event Production s.r.o.
Alexandr Stary, Klavier

Klavierkonzert bei Kerzenschein

Ludovico Einaudi ist bekannt für seine einfachen, aber unheimlich schönen minimalistischen Klavierwerke und seine beeindruckende Filmmusik. In fast drei Jahrzehnten seiner Tätigkeit hat er eine Reihe von Alben veröffentlicht, die die Charts anführten, die prestigeträchtigsten Konzertsäle der Welt ausverkauft und seine Musik wurde in vielen berühmten Filmen wie «Ziemlich beste Freunde», «Doktor Schiwago», «This Is England», «Nomadland» und anderen gespielt.

Dieses einzigartige Konzert bietet mehr als nur Musik. Eine Symphonie funkelnder Kerzen wird den gesamten Raum erleuchten und dem Abend eine mystische und magische Atmosphäre verleihen. Jede Kerze trägt dazu bei, eine zauberhafte Umgebung zu schaffen, die das musikalische Erlebnis perfekt ergänzt.

1. Klassik am Sonntag

Messehallen Frankfurt Oder Sonntag, 27. September 2026, 11:00 UhrTickets
Amihai Grosz, Foto: Milla Maria Santinivergrößern
Amihai Grosz, Foto: Milla Maria Santini

Amihai Grosz, Viola
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Nicholas McGegan, Dirigent

Werke:
– Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b
– Franz Anton Hoffmeister: Viola-Konzert D-Dur
– Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100 «Militärsinfonie»

Bei seiner einzigen Oper «Fidelio» tat Ludwig van Beethoven sich schwer; änderte, korrigierte und verwarf immer wieder. Erst seine vierte Komposition der Ouvertüre genügte seinen Ansprüchen als Operneröffnung. Dennoch sind auch die drei vorangegangenen Fassungen im Konzertsaal nicht unbekannt. Vor allem die dritte «Leonoren-Ouvertüre» eroberte mit ihrer musikalischen Dramatik die Bühne. Dramatik entsteht auch, wenn Joseph Haydn im zweiten und vierten Satz seiner «Militärsinfonie» mit großem Schlagzeugaufgebot eine Militärkapelle assoziiert. Kämpferisch auf Freiheit drängend, rahmen die Werke von Beethoven und Haydn das Viola-Konzert von Franz Anton Hoffmeister, das als eines der schwierigsten Stücke für die Bratsche der Wiener Klassik gilt. Der Aufgabe, die konträren Satzgestaltungen mit all ihren Facetten zu interpretieren, stellt sich »Artist in Residence« Amihai Grosz, Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker.

Rahmensprogramm: 10.30 Uhr Konzerteinführung

Farben des Herbstes

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 3. Oktober 2026, 15:00 UhrTickets
Singing all Together der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: Dagmar Ewestvergrößern
Singing all Together der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: Dagmar Ewest

Singing all Together der Singakademie Frankfurt (Oder)
Überraschungsgäste
Steffen Schreiner, Klavier
Magdalena Iƚowska, Dirigieren

Ein abwechslungsreiches Programm aus Liedern und Tänzen

In diesem Konzert laden die jungen Künstlerinnen dazu ein, den Herbst gemeinsam klanglich zu entdecken.

Mit Freude, Leichtigkeit und Engagement gestalten sie ein abwechslungsreiches Programm aus Liedern und Tänzen, das die besondere Stimmung und Vielfalt dieser Jahreszeit eindrucksvoll vermittelt.

2. Philharmonisches Konzert «Amerikanisch»

Messehallen Frankfurt Oder Freitag, 16. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Claire Huangci, Foto: Mateusz Zahoravergrößern
Claire Huangci, Foto: Mateusz Zahora

Claire Huangci, Klavier
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Clemens Schuldt, Dirigent

Werke:
– Aaron Copland: Fanfare for the Common man
– Samuel Barber: »The School of Scandal« Ouvertüre op. 5
– George Gershwin: Rhapsody in blue
– Florence Price: Klavierkonzert d-moll
– Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus «West Side Story»

Bei diesem «amerikanischen» Konzertabend verschmelzen Jazz, Blues, Broadway-Sound, lateinamerikanische Rhythmen und klassische Sinfonik miteinander. In Leonard Bernsteins Tänzen aus der «West Side Story», die er für den Konzertsaal zu einer mitreißenden Suite zusammenstellte, prallen die Wildheit und das Feuer der berühmten Tanz-Duelle des Musicals aufeinander. Pure Unterhaltung oder moderne Klassik? Diese Musik ist beides. Das große Vorbild für diese Synthese waren für Bernstein George Gershwin und dessen «Rhapsody in blue». Gershwin verbindet darin zum ersten Mal Blues- und Jazz-Harmonien mit der Struktur eines klassischen Klavierkonzerts. Hinzu kommt ein weniger bekanntes, aber ebenso reizvolles wie stilübergreifendes US-amerikanisches Klavierwerk von Florence Price, uraufgeführt 1934. Sie verwebt darin romantische Harmonien, die an Grieg oder Tschaikowsky erinnern, sehr gekonnt mit Elementen, die ihre afroamerikanische Herkunft betonen.

Rahmensprogramm: 19 Uhr Konzerteinführung

Bruckner & Kilar – Te Deum

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Samstag, 24. Oktober 2026, 19:30 UhrTickets
Großer Chor und Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: René Matschkowiakvergrößern
Großer Chor und Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: René Matschkowiak

Iwona Hossa, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Ralph Eschrig, Tenor
Robert Gierlach, Bariton
Großer Chor und Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Philharmonisches Orchester Gorzów
Rudolf Tiersch, Dirigieren

Werke:
– Wojciech Kilar: Te Deum
– Anton Bruckner: Te Deum in C-Dur WAB 45

Gemeinsam mit einem deutsch-polnischen Solistenquartett werden zwei Vertonungen des Te-Deum-Textes zu hören sein.

Wojciech Kilar und Anton Bruckner gehörten zu den bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Zeit. Kilars Musik besticht durch eine rhythmisch geprägte, minimalistische Ausdrucksstärke, Bruckners orchestrale und chorische Klangwogen reizen jedwede dynamische und tonale Möglichkeit aus.

Bridgerton Musik bei Kerzenschein

Messehallen, Frankfurt Oder Sonntag, 25. Oktober 2026, 19:00 UhrTickets
4 Menschen spielen Musikvergrößern
Bridgerton Musik bei Kerzenschein, © Veranstalter

Veranstalter: AZ Event Production
N.N., Streichquartett

Eine Auswahl musikalischer Werke aus Serie Bridgerton

Ein Konzertabend voller Romantik und Eleganz, bei dem die bekanntesten Melodien und Lieder aus der beliebten Serie Bridgerton erklingen. Das Licht von Hunderten Kerzen wird eine bezaubernde Atmosphäre für dieses Konzert schaffen.

Das Programm, einzigartig interpretiert von einem Streichquartett, präsentiert eine Auswahl musikalischer Werke aus dieser beliebten Serie, inspiriert von klassischen Meisterwerken und modernen Popmelodien, die die Herzen von Zuschauern auf der ganzen Welt erobert haben.

2. Klassik am Sonntag

Messehallen Frankfurt Oder Sonntag, 8. November 2026, 11:00 UhrTickets
Hyunjin Kim, Foto: Tobias Tanzynavergrößern
Hyunjin Kim, Foto: Tobias Tanzyna

Akeo Watanabe, Oboe
Sebastian Schneider, Klarinette
Hyunjin Kim, Fagott
Dominic Molnar, Horn
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Felix Mildenberger, Dirigent

Programm:
– Fanny Hensel: Ouvertüre C-Dur
– Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b für Bläser
– Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11

Im Fokus dieses Konzerts steht die Musik der beiden Wunderkinder der Familie Mendelssohn. Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Schwester Fanny Hensel verbrachten ihre Kindheit und Jugend gemeinsam, musizierend oder beim Studieren. Je älter sie wurden, desto mehr teilten sich gesellschaftsbedingt ihre Lebenswege. Während Felix als Pianist, Komponist an die Öffentlichkeit trat, wurden die musikalischen Aktivitäten von Fanny in den privaten Bereich zurückgedrängt. Dennoch komponierte auch sie qualitativ hochwertige Werke. Ergänzt wird das Programm durch das Werk eines weiteren Wunderkindes. In Wolfgang Amadeus Mozarts «Sinfonia concertante» besticht besonders der dritte Satz mit seinem Thema und zehn Variationen durch Spielfreude und Ideenreichtum.

Rahmensprogramm: 10.30 Uhr Konzerteinführung

Koboldkonzert: Karneval der Tiere

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 18. November 2026, 09:15 Uhr
Mittwoch, 18. November 2026, 10:30 Uhr
Tickets
Koboldkonzert: Karneval der Tiere, Foto: Kathrin Hellert-Knappe/Lothar Tanzynavergrößern
Koboldkonzert: Karneval der Tiere, Foto: Kathrin Hellert-Knappe/Lothar Tanzyna

Małgorzata Picz & Anne Kathrin Meier, Moderation
Catori-Quartett: Klaudyna Schulze-Broniewska & Stefan Hunger, Violine
Claudia Georgi, Viola
Thomas Georgi, Violoncello

Mit Werke von Camille Saint-Saëns / Jakub Kotowski «Der Karneval der Tiere» für Streichquartett

Löwe, Schildkröte, Elefant und Känguru kennt wohl jedes Kind. Aber wie klingen diese Tiere eigentlich? Orchesterkobold Oskar ist mit dem Catori-Quartett auf die Suche gegangen und hat bei Camille Saint-Saëns eine Antwort gefunden. Beim Karneval der Tiere hüpfen aufgeregte Hühner durch die Manege, während die Tiere im Aquarium sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn endlich der elegante Schwan zum Tanz hervortritt.

Adventssingen zum Nikolaus

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 6. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Adventssingen zum Nikolaus, © Singakademie Frankfurt (Oder)vergrößern
Adventssingen zum Nikolaus, © Singakademie Frankfurt (Oder)

Chor «Singing all Together»
Magdalena Iƚowska, Chorleitung
Projektchöre Fröbel-Horte
Schulprojekte
Steffen Schreiner, Klavier
Rudolf Tiersch, musikalische Gesamtleitung

Chormusik mit weihnachtlichem Repertoire

Besinnlich, heiter, lyrisch, rhythmisch, mal bekannt, mal überraschend – dieses Programm weckt alle Gefühle, die die Weihnachtszeit ausmachen.

Der erfrischende Vortrag der jungen KünstlerInnen tut sein Übriges und die Vorfreude auf das Fest der Feste steigt.

Wenn Niklaus an die Türe klopft

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Montag, 7. Dezember 2026, 09:00 UhrTickets
Schulkonzert «Wenn Niklaus an die Türe klopft», © Singakademie Frankfurt (Oder)vergrößern
Schulkonzert «Wenn Niklaus an die Türe klopft», © Singakademie Frankfurt (Oder)

Chor «Singing all Together»
Nachwuchsgruppe des Knabenchores
Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Projektchöre Fröbel-Horte Steffen Schreiner, Klavier Miguel Ehlert, Magdalena Iłowska & Rudolf Tiersch, Dirigieren

Schulkonzert

Wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen und es nach Advent duftet, ist es Zeit für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis «Wenn Niklaus an die Türe klopft».

Ein abwechslungsreiches Programm voller Stimmen, Musik und adventlicher Atmosphäre. Ein Konzert zum Mitsingen, Zuhören und Einstimmen auf die schönste Zeit des Jahres.

Hogwarts Magic Symphony

Messehallen, Frankfurt Oder Donnerstag, 10. Dezember 2026, 20:00 UhrTickets
Hogwarts Magic Symphonyvergrößern
Hogwarts Magic Symphony, Foto: Grusha Media

Symphonisches Orchester «Lords of the Sound»

Die unvergessliche musikalische Höhepunkte aus allen Teilen der legendären Harry Potter-Filmsaga zum Leben

«Hogwarts Magic Symphony» ist eine Reise in eine Welt, in der jeder Ton von Magie durchdrungen ist und das Publikum Teil eines unvergesslichen Erlebnisses wird.

Die Musik, die die spannendsten Szenen der Filme begleitet hat – vom ersten Ausflug im Hogwarts-Express bis zu den epischen Kämpfen gegen die dunklen Mächte – erklingt in einer neuen, lebendigen Interpretation.

Ein visuelles Showkonzept mit Licht- und Spezialeffekten verstärkt den Zauber dieses besonderen Abends.

3. Philharmonisches Konzert «Märchenhaft»

Messehallen Frankfurt Oder Freitag, 11. Dezember 2026, 19:30 UhrTickets
Tianyi Lu, Foto: Marco Borggrevevergrößern
Tianyi Lu, Foto: Marco Borggreve

Amihai Grosz, Viola
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Tianyi Lu, Dirigentin

Programm:
– Engelbert Humperdinck: «Hänsel und Gretel» – Ouvertüre
– Alfred Schnittke: Bratschenkonzert
– Sergej Prokofjew: Ausschnitte aus «Romeo und Julia»

Dieses Konzert verknüpft Engelbert Humperdincks Oper «Hänsel und Gretel» mit der berühmtesten Liebesgeschichte der Welt. Der besondere Reiz der Oper liegt in den Melodien, die so eingängig sind, dass sie zu Volksliedern wurden. Während es für Hänsel und Gretel ein Happy End gibt, endet die Liebe von Romeo und Julia in einer Katastrophe. Sergej Prokowfiew ist der Geniestreich gelungen, die tragische Umarmung von Liebe und Tod in eine kongeniale Musik zu kleiden. Von noch größerer Empfindsamkeit ist das 1986 uraufgeführte Bratschenkonzert von Alfred Schnittke. Mit anrührend-düsteren Klangfarben atmet es eine besondere existenzielle Tiefe.

Rahmensprogramm: 19 Uhr Konzerteinführung

Weihnachtsoratorium Kantaten 1–3

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 13. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Großer Chor der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: René Matschkowiakvergrößern
Großer Chor der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: René Matschkowiak

Daniel Blumenschein, Bariton
Großer Chor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
u.a.

Weihnachtliche Chorsinfonik
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 268, Kantaten 1-3

Die bekannteste Vertonung der Weihnachtsgeschichte mit schmetternden Trompeten, tönenden Pauken, jubilierenden Sänger:innen, aber auch zur Besinnung mahnenden Chorälen gehört zum Fest dazu und rundet musikalisch die Weihnachtszeit ab.

Last Christmas Miracle

Messehallen, Frankfurt Oder Sonntag, 13. Dezember 2026, 19:00 UhrTickets
Last Christmas Miraclevergrößern
Last Christmas Miracle, Foto: Igor Link

Veranstalter: Gabriel Music Productions

Eine Liebesgeschichte mit bekannten Weihnachtstiteln aus Klassik und Pop

Die Handlung spielt im vorweihnachtlichen New York und folgt der Geschichte von Angelica, deren Leben von unerwarteten Wendungen geprägt ist während sie nach ihrem Mr. Right sucht. Live gesungene Songs und die Begleitung durch ein Orchester prägen die musikalische Umsetzung, die durch deutschsprachige Dialoge ergänzt wird.

Unterm Strich ein prickelnder Weihnachtsrausch, aus dem man am liebsten nicht aufwachen möchte. Wer sich einmal dem romantischen Weihnachtsgefühl ganz hingeben möchte, für den ist dieses Musical ein Muss!

Ein Licht geht auf in Bethlehem

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 20. Dezember 2026, 11:00 UhrTickets
Singing all Together der Singakademie Frankfurt (Oder), © Singakademie Frankfurt (Oder)vergrößern
Singing all Together der Singakademie Frankfurt (Oder), © Singakademie Frankfurt (Oder)

Singing all Together der Singakademie Frankfurt (Oder)
Volkschor Eisenhüttenstadt
Steffen Schreiner, Klavier
Magdalena Iƚowska, Leitung

Matineé zum 4. Advent

Ein Adventskonzert, das beste Stimmung verspricht!

Mit Schwung und jugendlicher Ausstrahlung gestalten die Mitwirkenden einen besonderen Vormittag für alle, die weihnachtliche Klänge einmal anders erleben möchten. Das Publikum darf sich dabei auf ein vielfältiges Programm freuen: vertraute Weihnachtslieder in frischen, einfallsreichen Bearbeitungen, internationale Stücke jenseits des Gewohnten sowie klassische Werke, die nicht fehlen dürfen.

Weihnachtssingen

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Dienstag, 22. Dezember 2026, 19:30 UhrTickets
Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: Nikolaus Netzervergrößern
Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder), Foto: Nikolaus Netzer

Knabenchor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Steffen Schreiner, Klavier
Mitglieder des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt
Miguel Ehlert, Leitung

Ein besonderes Konzerterlebnis für BesucherInnen jeden Alters

Wer sich nach vorweihnachtlicher Atmosphäre sehnt, findet in diesem Konzert des Knabenchores den passenden Rahmen. Sorgfältig vorbereitet präsentieren die jungen Sänger ein vielseitiges Programm. Im Mittelpunkt stehen bekannte Weihnachtslieder, getragen von orchestraler Begleitung und klanglicher Tiefe. Das Zusammenspiel von Knaben- und Männerstimmen mit der Musik schafft eine eindrucksvolle, ruhige Stimmung.

Zur Heiligen Nacht

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Mittwoch, 23. Dezember 2026, 22:00 UhrTickets
Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder), © Singakademie Frankfurt (Oder)vergrößern
Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder), © Singakademie Frankfurt (Oder)

Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Wellmitzer Bläser
Stefan Hunger, Violine
Rudolf Tiersch, Leitung

Ein nachhaltiges Erlebnis in der stillsten Zeit des Jahres

In der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember gestalten die besten Stimmen des Großen Chors ein besonderes Konzert in stiller, persönlicher Atmosphäre. Schon vor Beginn lassen weihnachtliche Bläserklänge eine festliche Stimmung entstehen. Im Verlauf des Abends entfalten die Werke ihre berührende Kraft und schaffen Momente der Ruhe und Einkehr. Den Höhepunkt bildet das weltbekannte «Stille Nacht, heilige Nacht», das in schlichter Schönheit erklingt und tief bewegt.

Weihnachtskonzert «Nussknacker und Mäusekönig»

Messehallen, Frankfurt Oder Samstag, 26. Dezember 2026, 16:00 UhrTickets
Sandtheater «Nussknacker und Mäusekönig», © ST Produktionen UG & Covergrößern
Sandtheater «Nussknacker und Mäusekönig», © ST Produktionen UG & Co

Nadine Nollau, Erzählerin
Die Sandartisten, Sandtheater
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Ulrich Kern, Dirigent

Geschichte nach E.T.A. Hoffmann mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky

Mit ihrer fantasievollen Bildersprache hat E.T.A. Hoffmanns Geschichte «Nussknacker und Mausekönig» den Komponisten Peter I. Tschaikowsky zu seiner berühmten Ballettmusik «Der Nussknacker» inspiriert. Die Highlights dieser Musik werden in diesem Konzert erklingen.

Die Geschichte wird von Nadine Nollau gelesen, die zuletzt über mehrere Spielzeiten Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters Potsdam war. Für die bildliche Gestaltung der Geschichte sind die Sandartisten eingeladen. Mit Fingerspitzengefühl erwecken sie aus feinsten Sandkörnern den Nussknacker in ihren Bildern zum Leben.

Der Nussknacker

Kleist Forum Frankfurt (Oder) Sonntag, 27. Dezember 2026, 18:00 UhrTickets
1 Mensch mit Maske von einem Maus: Er springtvergrößern
Eine Szene vom «Der Nussknacker», © Concert Productions Dresden

Veranstalter: Concert Productions Dresden GmbH

Ein festliches Märchen voller Magie

«Der Nussknacker» gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Balletten überhaupt. Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung «Nussknacker und Mausekönig» erzählt das Stück die Geschichte der jungen Marie, die zu Weihnachten von ihrem Patenonkel Drosselmeier eine Nussknackerpuppe geschenkt bekommt.

In der Nacht erwacht die Fantasie zum Leben: Der Nussknacker verwandelt sich in einen Prinzen, und gemeinsam bestehen sie ein märchenhaftes Abenteuer voller Mut, Wunder und festlicher Magie. Begleitet von der unvergänglichen Musik Peter I. Tschaikowskys entfaltet sich eine Welt, in der Träume Wirklichkeit werden – mit funkelnden Schneeflocken, tanzenden Zuckerfeen und einer Choreografie, die das Publikum verzaubert.

Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie und ein festlicher Auftakt in die Adventszeit.

Konzert zum Jahresausklang

Messehallen, Frankfurt Oder Donnerstag, 31. Dezember 2026, 17:00 UhrTickets
Howard Griffiths, Foto: Thomas Rabschvergrößern
Howard Griffiths, Foto: Thomas Rabsch

Etīna Emīlija Saulīte, Sopran Jingjing Xu, Mezzosopran
Álvaro Diana, Tenor
Hanseong Yun, Bass
Großer Chor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Howard Griffiths, Dirigent

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Traditionell klingt das Jahr mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 aus. Die «Neunte» wird dabei erneut vom Ehrendirigenten des Brandenburgischen Staatsorchesters Howard Griffiths dirigiert. Unter seiner Leitung stimmen im Finale das Solistenquartett gemeinsam mit der Singakademie Frankfurt den großen Freudenjubel an.

Service

Veranstalter

Klassik ohne Grenzen ist eine Produktion der Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Philharmonie Gorzów, der Philharmonie Zielona Gora und dem Kulturzentrum SMOK in Słubice.
www.klassik-ohne-grenzen.eu/

Tourist-Information

Deutsch-Polnische Tourist-Information Frankfurt (Oder)
im Bolfrashaus
Große Oderstr. 29
15230 Frankfurt (Oder)
0335-610080-0
tourismus@frankfurt-slubice.eu
www.frankfurt-slubice.eu

Kartenservice

Der Eintritt zu Klassik ohne Grenzen ist frei.

Für Karten zu weiteren Veranstaltungen im Bereich Klassik wenden Sie sich bitte an:
+49 335 40 10-120
ticket@muv-ffo.de

Anreise

Bahn: Ab Berlin mit dem RE 1 nach Frankfurt (Oder)

Bitte informieren Sie sich vorab bei den Veranstaltern über mögliche Programmänderungen. Dort erhalten Sie auch Informationen über die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte.